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Moin, bei meinem WoMo habe ich im Februar zwei neue Bleisäureakku a' 120Ah eingebaut. Jetzt habe ich vor, einen LiFePo mit 200Ah unter dem Fahrersitz (Ducato) zu platzieren. Damit ich eine längere Zeit autark stehen kann. Die 400 Watt PV-Anlage ist mit einem Duocontrol Laderegler ausgestattet. Sie kann also Systeme mit unterschiedliche Kennlinien versorgen. Außer den normalen Aufbauverbrauchern (Licht, TV, Radio, Wasserpumpe, Dunstabzugshaube, etc. ) versorgen sich noch Hubstützenanlage und zwei Ladegeräte für die Ebikes und ein 1500 Watt Konverter für die Kaffeemaschine. Kühlschrank läuft regelmäßig auf Gas, vllt. funktioniert ja irgendwann auch das AES Signal, dann speist sich der Küli über die PV-Panels. Frage(n) : Welcher Kabelquerschnitt ist für die Verbindung der Akkus notwendig, Länge ca. 2m pro Leitung? Muss ich die Systeme trennen, wegen der unterschiedlichen Ladecharakteristik? Also Sperrdiode einsetzen wegen Spannungsausgleich und Trennrelais /Trennschalter beim Laden über die LiMa und Ladegerät (Landstrom). Können vllt. die beiden Systeme ganz problemlos zusammengeschaltet werden? Vielen Dank für die technischen Informationen. Besten Gruß Harry Bitte die gegebenen Parameter akzeptieren und keine gut gemeinten Lösungen, wie alles auf Lifepo umstellen o. ä. Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
Was konstruktives vielleicht??? Komme die Tage mal auf die Fragen zurück, jetzt is grad schlecht... Gruß Thomas Hallo Harry, suche hier mal nach "Hybrid Akku", da findest Du einige Berichte. Hatte ich für unseren neuen RT 230TL auch geplant, aber leider ist dort kein Platz für 2.Batterie. Viel Erfolg! LG Jürgen Lieber Womomax7, genau das habe ich gemeint. Aber trotzdem, vielen Dank für das Interesse. Besten Gruß Harry Moin, also, du kannst beide Batteriesysteme einfach verbinden, ohne jeglichen Schnickschnack, außer einer Sicherung (150A? 50mm2?)am Pluspol der Li entsprechend der Kabellänge und Durchmesser. Ich nehme mal an, dass du die Verbraucher- und Ladeanschlüsse an den AGM's so behalten möchtest. Dann passiert folgendes: Bei kleineren Strömen bedienen sich die Verbraucher nahezu ausschließlich aus der Li-Batterie. Bei WR Betrieb werden die AGM's sich etwas beteiligen wegen des Spannungsfalls zur Li. Nach Beendigung der Stromorgie wird die Li die AGM wieder ausgleichen bis sich an beiden Batterien die gleiche Spannung eingestellt hat. Die AGM wird dann solange wieder voll, bis die Li nahezu leer ist. Dann erst beginnt die Zeit der AGM und die Li wartet auf Ladung ohne in die Tiefentladung zu fallen. Beim Laden ist es meist so, dass die Li schneller Strom aufnimmt als die AGM, ist also eher voll, egal ob über Lima oder Solar oder Landstrom. Soweit erst mal dazu. Sollte jemand Fehler finden, bitte korrigieren... Gruß Thomas
Die Sicherung schützt das Verbindungskabel gegen Kurzschluss und Masseschluß. Deshalb muss an beiden Seiten des Kabels eine sein, oder man verlegt kurzschlussfest. Dann gar keine zwischen den Batterien. Schließlich hat die Lifepo4 ein BMS mit Überlast- und Kurzschlussschutz
Die aber nicht als Sicherung der äusseren Kreise/leitungen missbraucht werden sollen, sondern den Akku schützen....
Sehr interessant! Wie schützt das BMS die Batterie gegen Inneren Kurzschluss?
Siehste, daran das in beide Richtungen Strom fließen kann, hab ich nicht gedacht, also Danke für die Korrektur/Ergänzung.
Dass man dir erst noch das Konzept eines BMS erklären muss, habe ich nicht wirklich erwartet. Der Überstrom/Kurzschlusschutz schützt den AKKU, nicht die äusseren Kreise. Warum, glaubst du, haben alle Handyakkus das BMS drin (und nicht im Handy) ? Weil der Akkuhersteller sich nicht darauf verlässt, dass der Händyhersteller das richtig macht.... Hallo Zusammen, zunächst einmal recht herzlichen Dank an alle die sich hier beteiligt haben . Eure Informationen bringen mich technisch einen großen Schritt weiter. Ich besorge nun also 2x150 Ampere Sicherungen und entsprechend Kabel mit 50 Quadratmillimeter Querschnitt. Vielen Dank Besten Gruß Harry du kriegst doch aber die Li nie voll geladen? Moin, warum nicht? Ohne Begründung ist dein Beitrag für mich wenig hilfreich. Besten Gruß Harry
Hallo Harry Dein Frage und Antwortspiel ist aber auch nicht gerade hilfreich. Um dir eine vernünftige Antwort zu schreiben. Das ist jetzt nicht böse gemeint. Aber ohne Wissen über verbaute Geräte und deine gewählten Einstellungen. Kann man dir nichts vernünftiges schreiben. Wohlmeinend Franz
sorry, ich dachte es ist klar, dass die ladeendspannung verschieden hoch ist, oder ist die gleich hoch?
Bist du jetzt Helfender oder Fragender ? Und wie wichtig wäre es, wenn die Ladeendspannung nicht genau gleich hoch ist ?
Sorry off topic, aber kann mir das jemand ganz kurz erklaeren? Was versteht man unter "verlegt kurzschlussfest"? Soll heissen, man nimmt Kabelquerschnit, der mehr aushält als die Quelle liefern kann.
Ahhhh! Jetzt versteh ich das, danke. Ich würde nicht auf einen kurzschlussfesten Kabelquerschnitt vertrauen. Das vermindert zwar die Brandgefahr, aber an der Kontaktstelle kann es bei einem Unfall oder sonstigen Kurzschluss trotzdem brennen, und auch ohne Brand wird es sehr heiss. Da ist eine Hauptsicherung unabhängig von der Batterietechnik eine billige und zuverlässige Versicherung dagegen. Ist aber anscheinend nicht vorgeschrieben; bei neueren Modellen wird sie gern weggelassen. Das spart Herstellungskosten und steigert ein bisschen den Umsatz. Wenn mehrere Batterien parallel geschlossen werden und mindestens eine davon eine Bleibatterie ist, gehört auf jeden Fall eine Sicherung dazwischen, für den (sehr seltenen) Fall eines Plattenschlusses. Gruss Manfred Moin,
ich war der Meinung, dass der Regler, der ja einen eigenen Ladeausgang für die LiFePo hat, die Ladeendspannung erreicht. Liege ich mit der Annahme falsch?
Für eine Nass-Blei Batterie gebe ich dir recht, da kann sich unten Bleischlamm ablagern. Für eine AGM oder Gel sehe ich keine Gefahr eines Plattenschlusses Gruß Andreas ...naja, du lädst und entlädst immer im Paket...damit herrscht Spannungsgleichheit an allen Batterien. Sobald eine der Ladungsmöglichkeiten die notwendige Spannung erreicht die notwendig ist, damit die Lifepo hin und wieder ihre Zellen ballancieren kann ist alles gut. Wenn sie mal nicht ganz voll wird ist bei der Gesamtenergiemenge ja nicht so dramatisch. Gruß, Uwe. Hallo Zusammen, zunächst noch einmal vielen Dank für die Informationen. Diese haben mir sehr geholfen. Nun habe ich 3m 50mm2 sehr flexibles Kabel aus dem Schweisserbedarf geholt, 10 passende Kabelschuhe und 2x 150 A Sicherungsautomaten. Die Sicherungsautomaten verbauen ich gegenläufig, also dass sie sowohl von der einen als auch von der anderen Seite auslösen. Ich hoffe, dass ich die Thematik richtig verstanden habe. Ja, mein Chinakoffer findet unter dem Fahrersitz sehr gut Platz und freue mich mit meiner Frau auf 440Ah, von denen ich nur 320Ah (Bleiakku) aktiv nutzen kann. Vielen Dank für die Informationen Besten Gruß Harry ![]() ![]() Tausche die Sicherungsautomaten durch vernünftige Streifensicherungen aus. Grund ist das diese "Automaten" viel zu früh auslösen. So ein Teil hatte ich auch mal verbaut, hat bereits dei ca 120A ausgelöst. Zu diesem Thema gibt es hier ein paar Zahlen zu den Lade/Entladeströmen und deren zeitliche Verteilung: --> Link. Ich war echt überrascht wie gut das, auch im zeitlichen Ablauf, funktioniert. Gruß Andreas Hallo Schmiddi, vielen Dank für den Hinweis. Ich probiere erstmal aus, ob die Standsicherheit der Automaten ausreicht. Wenn die Kaffeemaschine läuft (110A) sind die weiteren Stromfresser ohnehin abgeschaltet. Besten Gruß Harry |
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