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Ostern in Griechenland 2007


Aretousa am 22 Apr 2007 17:07:44

Nachdem wir im Herbst leider nicht nach Griechenland fahren konnten, freuen wir uns nun um so mehr auf den Urlaub im April- vor allem seit wir festgestellt haben, dass in diesem Jahr das griechische Osterfest- dem größten aller Feiertage, auf den selben Termin wie unser Ostern fällt.


Am 30. März ging es also früh am Morgen los Richtung Süden. Wie immer über die Pfalz- ins Elsass, dort wurde getankt und eingekauft dann bei Achern wieder auf die deutsche Autobahn, so umgehen wir Staus rund um Karlsruhe und auch den oft heftigen Verkehr in Straßburg.
An der Schweizer Grenze müssen wir noch eine Vignette erstehen- es ist zu empfehlen ,dafür Schweizer Franken zu besorgen, denn sie kostet 40 FRS- an Euro jedoch 30 und das sind etwa 5 Euro mehr als in der einheimischen Währung.
Eine kurze Rast am Vierwaldstädter See mit herrlichem Rundumblick –auf die Berge auf denen noch Schneereste zu entdecken sind



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Aretousa am 22 Apr 2007 17:13:43

Und weiter geht es zum Gotthard. Der Verkehr ist lebhaft (Freitag) und es gibt für eine kurze Zeit Stopp and Go- aber dann kommen wir doch recht schnell und zügig durch den Tunnel.
Bis dahin hatten wir herrliches Wetter- aber nun auf der Tessiner Seite empfängt uns derselbe Nieselregen der uns im Herbst schon verabschiedet hatte- Schade.
Auch am Lago Maggiore, den wir als erstes Etappenziel auserkoren haben ist es nicht besser. Vom See ist kaum etwas zu sehen.
Wir fahren af den Stellplatz in Cannobio der uns für 12 € einen sehr guten Platz für die Nacht bietet, bummeln bei mehr oder weniger unfreundlichem Wetter durch die schöne aber fast ausgestorbene Stadt und gönnen uns ein feines italienisches Abendessen am See.


31.März
Beim nahe gelegenen Bäcker werden ganz früh Brötchen besorgt und dann geht es auf schnellstem Weg wieder auf die Autobahn- ohne Stau (da Samstag) um Mailand und Bologna herum immer weiter nach Südosten. Heute haben wir wieder herrliches Wetter. Am frühen Abend kommen wir in Ancona an, fahren erst in Süd ab und übernachten mit einigen anderen Wohnmobilbesatzungen auf dem großen Parkplatz, mit ausgeschilderter, kostenloser Entsorgungsstation, eines Einkaufszentrums. Man schläft dort nachdem die Geschäfte ihre Türen geschlossen haben sehr ruhig.

1. April
Um 8.30 Uhr machen die Läden heute am Sonntag wieder auf und wir können wieder frische Brötchen und duftendes Ciabatta erstehen.
Dann geht es auf den Weg zum vermutlich chaotischsten Hafen am Mittelmeer. Aber der Weg ist gut ausgeschildert und wir finden die Zufahrt ganz schnell.
Nun heißt´s faulenzen, im Chaos ein System entdecken und sich dann irgendwann über die Ankunft unserer Fähre freuen.
Insgesamt haben wir dieses mal für 2 Erwachsene, einen Jugendlichen und unser Womo 536 Euro bezahlt.
Das Verladen klappt prima, wir sind mit unserem Platz zufrieden und haben eine sehr ruhige und sonnige Überfahrt nach Griechenland.


Aretousa am 22 Apr 2007 17:17:02

2.April –Montag
Um 13 Uhr verlassen wir das Schiff und machen uns nun auf den Weg Richtung Süden. Der Diesel kostet im günstigsten Fall 87,9 cent- klasse. Zunächst einmal müssen wir Patras hinter uns lassen, um dann über die „New Nationalroad“ weiter zu fahren. Ziel des heutigen Tages ist Kastro- bzw. der Strand diese Ortes und dort die Kantina von Nakos. (80 km)
Wir sind die ersten Wohnmobilgäste für diese Saison und werden entsprechend begrüßt.
Es gibt vieles zu erzählen und gleich am ersten Tag entscheiden wir, hier auch die Osterfeierlichkeiten mitzuerleben.
Aber zunächst einmal ist nichts anderes als relaxen und sich auf die folgenden freien Tage einzustellen, angesagt.
Im Laufe des Tages trudeln auch 2 oder 3 andere Wohnmobile ein Nakos Familie freut sich- die Saison hat begonnnen.

3.April-Dienstag
Christian verbringt den ganzen Tag in der Kantina- wir sonnen uns. Das Meer hat etwa Nordsee- Sommer- Temperatur- im Moment finde ich es noch zu kühl- aber wir sind ja noch fast 2 Wochen im Land.



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Aretousa am 22 Apr 2007 17:22:38

4. April-Mittwoch
Heute soll es mal ein wenig weiter gehen. Wir nutzen die angebotene Entsorgungsmöglichkeit, bunkern auch noch ein wenig Wasser und fahren bei aufkommendem leichtem Sturm nach Süden. Zunächst besuchen wir die alten Bäder von Loutra Killini. In Zacharo ist Souvlaki essen angesagt danach besichtigen wir den Strand und das dazu gehörende Wäldchen von Elia. Einer der beliebtesten Plätze fürs freie Stehen in Griechenland- aber wir haben es noch nie ausprobiert. Alles sieht sehr gepflegt und sauber aus- das Meer ist super stürmisch und es stehen in den Nischen versteckt diverse Dauercamper, Überwinterer, Aussteiger der besonderen Sorte. Neben einem Bus mit eingebautem Holzofen (!) steht ein Riesenmobil mit Smart in der Garage. Aber wir wollen erst mal nach Kyparissia, einkaufen, bummeln mal sehen, ob alles noch steht. Auf der Straße merken wir dann dass der Sturm immer heftiger wird. Kaum noch Autos sind unterwegs und es wird irgendwann so schlimm, dass wir schon fast so weit sind in Kyparissia auf den Campingplatz zu gehen. Doch dann fängt es ganz stark an zu schütten und damit ist der Sturm vorbei. Gott sei dank- also fahren wir zurück nach Elia ins Wäldchen. Am Abend hört dann auch der Regen auf und wir haben danach nur noch herrliche Sonnentage.


Aretousa am 22 Apr 2007 17:25:33



in Kyparissia

Aretousa am 22 Apr 2007 17:29:40

In Elia-Riesenpinien


Aretousa am 22 Apr 2007 17:35:23

5.4. Gründonnerstag
Noch ein wenig weiter nach Süden soll es gehen. In Filiatra suchen wir eine Apotheke auf. Paracetamol ist gefragt. Als wir den Preis- 70 cent für eine 20 Stück Packung erfahren, kaufen wir gleich noch ein paar Packungen auf Vorrat. Wir genehmigen uns auch ein Mittagessen in einem sehr originellen Lokal und zahlen für einen halben Liter Wein vom Fass genau 1 Euro. So lässt sichs leben.








Weiter dann am teilweise sehr stürmischen Meer entlang bis Romanos und auch da wieder auf einen beliebten Stellplatz am Meer. 5 oder 6 Busse und Wohnmobile verteilen sich auf dem relativ großen Gelände. Wir finden auch für uns ein schönes Plätzchen.


Aretousa am 22 Apr 2007 17:37:58

6.4. Karfreitag
Von einem früheren Griechenlandbesuch wissen wir, dass hier teilweise an diesem Tag sehr streng gefastet wird. Wir wollen einen Ausflug nach Pilos machen, ein wenig bummeln und uns dann evtl. beim Wohnmobil selbst verköstigen, falls man uns nichts verkaufen sollte. Schon die Fahrt durch Romas wird spannend- denn „Mann“ sitzt im Cafe oder in der Taverne bzw. davor und trinkt Ouzo. Diese eigenartige Auslegung des Fastens ist uns bekannt. Kreuz und quer parken Autos- werden aber ganz freundlich zur Seite gefahren damit wir durchkommen.
In Pilos dann ein für uns völlig unbekanntes Bild. Der ganze Ort ist zugeparkt. Hunderte haben den Feiertag genutzt, um einkaufen und bummen zu gehen. Denn die Geschäfte und Lokale haben offen. Auch hier wieder Tische die sich unter Ouzo und Kaffee biegen. Aber auch in den Speiselokalen wird man freundlich bedient. Also nix mit Selbstverpflegung .

Und einen Frisörbesuch bringt der Fahrer unseres Wohnmobils auch noch erfolgreich und preiswert hinter sich. 14 Euro für einen ausführlichen Haupthaar- und Bartschnitt.
Zurück nach Romanos, um dort noch einmal zu übernachten fahren wir ganz vorsichtig in der Hoffnung dass alle streng „Fastenden“ noch in den Kneipen sitzen.


Aretousa am 22 Apr 2007 17:39:52

Pilos


Aretousa am 22 Apr 2007 17:42:58

Romanos



Aretousa am 22 Apr 2007 17:48:07

7.4. Karsamstag
Jetzt müssen wir als erst mal wieder nach Norden.
Über Kyparissia zum Strand von Kastro und damit Nakos Kantina. Inzwischen stehen hier etwa 12 Wohnmobile.
Und wieder wird von unserer Seite gefaulenzt und ein ausgiebiger Spätnachmittagsschlaf eingeschoben. Denn wir müssen am späten Abend munter sein, um kurz nach 22.30 Uhr zur Kirche zu fahren. Die Zeremonie dort ist beeindruckend, wenn wir auch so gut wie kein Wort vom vorgelesnen Evangelium verstehen. Wie bei uns an weihnachten ist die Kirche total überfüllt. Kurz vor Mitternacht werden alle Türen geschlossen, das Licht gelöscht und dann unzählige Kerzen an der geweihten Kerze des Popen entzündet. Jeder eilt dann mit seiner Kerze nach draußen wo noch unzählige Menschen warten. Es wird weiter gebetet, um Mitternacht gibt es beeindruckendes Glockengeläut und ein Feuerwerk wie bei uns an Silvester. Kalo Paska!
Die Menschen gehen und fahren dann mit den geweihten Kerzen zu ihren Häusern, um das so geweihte Licht dorthin zu bringen. Ein Teil der Gläubigen begleitet den Popen wieder in die Kirche zur Feier der Liturgie- aber die meisten Menschen – auch wir- strömen nach Hause, um nun die Osterfeierlichkeiten zu beginnen. Nachdem alle wieder auf dem Stellplatz zurück sind nehmen wir als unser erstes Ostermahl zu uns. Lamm- und Ziegeninnereien sowie Teile einer im Ofen gebratenen jungen Ziege. Dazu Kartoffel, Salat, Tzatziki und Wein….und das bis 3 Uhr nachts………




Aretousa am 22 Apr 2007 17:53:35

8.4. Ostersonntag
Lange können wir heute nicht schlafen. Draußen herrscht ab 9 Uhr hektisches Treiben. Aufgeregte deutsche Rentner und eher gelassene Griechen bereiten den Grill für das Osterlamm vor. Jeder hat seine eigene Vorstellung, vom richtigen Befestigen des Lamms auf dem Spieß. Es soll ja rundherum knusprig braun werden.
Immer mehr Leute kommen und erkundigen sich nach den Fortschritten die das Festmahl macht. Damit keiner vor Hunger und Durst umkommt gibt es schon mal Brot, Fleisch und Wein zur Selbstbedienung und hin und wieder wird ein Tänzchen eingelegt………..




Aretousa am 22 Apr 2007 17:58:48

Aber um 14 Uhr ist es endlich so weit und 30- 40 Leute setzen sich an die zuvor gedeckten Tische, um miteinander zu feiern. Auch Verwandte sind da.
Zu guter Letzt gibt es Ouzo, Ostereier ein Bisquittgebäck. Dazu Konfetti und Luftschlangen und Nakos muss mit seinen Töchtern tanzen. Und wir sind glücklich, bis zum wohlverdienten Bett nur 15 Schritte laufen zu müssen. Die griechischen Familien feiern nun aber noch mit viel Besuch bis weit in den Abend hinein….wir sind nur noch müde.



Aretousa am 22 Apr 2007 18:03:25

9.4. Ostermontag
Wieder einmal verabschieden wir uns. Diesmal wollen wir nach Osten- Palea Epidauros ist unser Ziel. Wir entscheiden uns für die Straße über Olympia und Tripoli. Leider wird uns zu Anfang eine gut ausgebaute 4 spurige Straße serviert. Als wir uns gerade ans gemütliche Fahren gewöhnt haben ist sie auch schon zu Ende. Die nächsten Kilometer geht es immer höher durchs Gebirge, teilweise auf knapp einer Fahrspur für den gesamten, sich zum Glück in Grenzen haltenden Verkehr. Baustellen ohne Ende- irgendwelche Rohre werden verlegt. Wir sind glücklich dass uns am heutigen weiteren Feiertag keine Lastwagen und zum Glück auch kein großes Wohnmobil entgegen kommt. Aber wir fahren durch sehr reizvolle Gegenden, sehen malerische Orte am Berghang und gelangen irgendwann auf die Autobahn und dann in die Ebene bei Argos, dann über Nafplio nach Epidauros. Und hier auf unseren seit Jahren beliebten Campingplatz Bekas Beach. Die Orangenbäume duften, sofort müssen einige für den frischen Saft zum Frühstück pflücken und wieder geht es uns rundum gut.
Auf dem Campingplatz ist nur wenig Betrieb. Griechen die hier die Ostertage verbracht haben packen und fahren nach Hause.

Aretousa am 22 Apr 2007 18:04:15

10.4.Dienstag
Nix tun, faulenzen, Orangen pflücken und essen, träumen und nachmittags zu Fuß zum Pizzaessen in den Ort. 2 km bei fast 30°- niemals würde ich hier im August Urlaub machen.


Aretousa am 22 Apr 2007 18:06:04


Aretousa am 22 Apr 2007 18:09:15

11.4. Mittwoch
Zunächst machen wir über eine neu gebaute Straße einen Ausflug zur Halbinsel Methanon in den Ort Methana mit seiner Schwefelquelle (die riecht ganz schön gesund). Und nach dem Mittagessen wieder zurück- eine andere Straße mal wieder durchs Gebirge wählend. Hätten wir nicht machen sollen – kostete nur Zeit und brachte nix……



Aretousa am 22 Apr 2007 18:12:41

Weiter nach Korint- die versenkbare Brücke in Aktion besichtigen und dann nach Diakopto, um dort wieder einmal zu übernachten. Eigenartigerweise stehen da schon Wohnmobile in der Nähe des Fischerhafens- vermutlich weil an der Zufahrt zum beliebten Stellplatz die Uferböschung immer mehr abbröckelt- wir stellen uns zu den anderen.




Aretousa am 22 Apr 2007 18:16:40

12.4. Donnerstag
Und heute an Patras vorbei noch einmal nach Kastro. Das Wasser hätte bei dem anhaltenden Sonnenschein inzwischen eine Temperatur, bei der ich mir vorstellen könnte, schwimmen zu gehen, aber leider ist es wieder ziemlich stürmisch, der Wind ist eher kühl. Da zieht es mich dann doch nicht in die Wellen. Aber im Windschatten kann man herrlich in der Sonne sitzen.
Abends dann die letzten Kalamariki bei Nakos und seiner Famile- wer weiß für wie lange….


Und am Freitag dem 13.4. werden wir schon am frühen Morgen von allen Familienmitgliedern herzlich verabschiedet und reich beschenkt. In unserem Wohnmobil stapeln sich nun Apfelsinen, Zitronen, Olivenöl und Wein, all die gute Sachen die man unbedingt aus dem Urlaub hin in den Alltag retten möchte.
Schon früh müssen wir losfahren- in Patras steht unser Schiff schon im Hafen und direkt nach dem einchecken dürfen wir an Bord.
Ein letzter Blick nach Griechenland und leider, leider geht es wieder heim. Über ein ganz ruhiges Meer. Wir haben einen Platz im Freien bekommen und fühlen uns auf dem Schiff sehr wohl.


Aretousa am 22 Apr 2007 18:19:48

14.4. Samstag
Nach ruhiger Nacht landen wir superpünktlich in Ancona, dort ist zunächst dicker Nebel doch danach herrlichster Sonnenschein, das griechische Wetter hat uns begleitet.
Die Autobahn ist nicht zu sehr befahren und bis zur Mautstelle in Mailand kommen wir sehr gut vorwärts. Dort stauen wir dann ein wenig und etwas mehr am Schweizer Grenzübergang. Heftig wird es dann am Gotthard, die Pässe sind noch immer geschlossen, so muss der ganze Verkehrt durch den Tunnel was automatisch Stau bedeutet- 5 Kilometer- nix mehr mit durchfahren bis Deutschland. Wir übernachten gut und ruhig an der Raststelle Luzern Ost.

15. 4. Sonntag
Und auch heute wieder herrlichstes Wetter. Nach der Schweizer Grenze Tankstopp wie so oft in Neuenburg, später dann wieder rüber ins Elsass- in Lauterbourg von der Autobahn ab und durch den Bienwald nach Wissembourg. Dort muss es ein echtes Elsässer Mittagessen mit Flammekueche und Sauerkraut sein. Das Thermometer zeigt 31° im Schatten.
Dann wieder in die Pfalz und am frühen Abend nach insgesamt 3.596 km wieder zurück nach Hause.



Aretousa am 22 Apr 2007 18:27:37

Ende........

WoMo_1 am 22 Apr 2007 19:15:14

Einfach ................... schön!

frebeka am 22 Apr 2007 19:42:07

Hallo,

wenn ich Deinen Bericht lese, glaube ich fast wir waren auch dabei!!! Bei Nakos waren wir seit 2003 nicht mehr und alles andere kommt mir soo bekannt vor. :wink:
Auf der Hin und Rückreise seit Ihr ja so richtig um Kandel gekreist :eek:
Flammkuche mit Sauerkraut gibt es aber hier nicht!

Aretousa am 22 Apr 2007 19:47:40

Das Sauerkraut hat der eine gegessen- zwei Flammekueche die beiden anderen :D
Ja, und um Kandel gings mehr oder weniger drumrum......

Tipsel am 22 Apr 2007 21:00:40

Hi Lena,

:daumen2: und herrliche Bilder.

So ein Osterfest habe ich auch einmal mitgefeiert, aber das war eine Woche nach unserem Ostern.

Poldi am 22 Apr 2007 21:59:53

Super - Lena!

Sehr anregend und schön geschrieben, dazu die schönen Bilder - toll!

Poldi

Aretousa am 22 Apr 2007 22:28:57

Ja Christel- nur alle 4 Jahre fallen das griechische und das deutsche Osterfest auf das selbe Datum. Leider konnte mir keiner erklären nach welchem System sich der griechische Kirchenkalender richtet. Vor 16 Jahren haben wir so schon einmal Ostern in Griechenland erlebt- aber wir konnten nicht in der Art mitfeiern weil unser Sohn damals gerade 2 war und wir vor allem auf ihn Rücksicht nahmen. Bei den nächsten Aufenthalten erlebten wir dann dass die Campingplatzbesitzer einfach zweimal feierten- einmal am griechischen Festtag (da waren wir dann aber nicht da) und einmal am deutschen Osterfest- für die Touris......

Gast am 23 Apr 2007 09:11:01

Toll, Aretousa.
So, jetzt werde ich aber mal verstärkt meinen Liebling bearbeiten, daß wir nächstes Jahr in den Osterferien zur Abwechslung auch mal nach Griechenland reisen.
Ich denke mal, normalerweise müßte es dort unten NOCH wärmer als bei uns oder in Norditalien sein?
Ich nehme schwer an, ihr wart per Camping an Bord auf der Superfast unterwegs? Und das ist soweit ich weiß, erst ab 1.4. möglich? Hm, Ostern ist nächstes Jahr schon Ende März. Mal sehen ...
Danke für die Anregungen!!
Sollten wir in nähere Planungen einsteigen, werde ich mich bestimmt noch vertrauensvoll an Dich wenden.
Achja: Wie ist das überhaupt mit der Sprache - das schreckt uns eigentlich immer am allermeisten ab, wohin zu reisen, wo man sich nicht verständigen kann?!
Mit was kommt man denn da so durch(Griechisch haben wir nun nicht im Repertoire) ??

volki am 23 Apr 2007 10:11:48

Aretousa hat geschrieben:
Leider konnte mir keiner erklären nach welchem System sich der griechische Kirchenkalender richtet.


Gregorianisch und Julianischer Kalender

weil die orthodoxen (griechisch, serbisch, russisch, usw.) am Julianischen hängen, sind sie ja "orthodox" :D

--> Link

volki

volki am 23 Apr 2007 10:23:55

lira hat geschrieben: Achja: Wie ist das überhaupt mit der Sprache - das schreckt uns eigentlich immer am allermeisten ab, wohin zu reisen, wo man sich nicht verständigen kann?!
Mit was kommt man denn da so durch(Griechisch haben wir nun nicht im Repertoire) ??


lira

die linga franca im Tourismus ist nun mal Englisch.
Die Schulen jedes "kleinen" Landes, das nicht meint, mit SEINER Sprache die Welt zu beglücken, lernen die Kinder bevorzugt, als 2.Sprache, englisch.

Daher wirst du auch in Griechenland, speziell bei den "gebildeten "Jungen", mit englisch durchkommen.

Bei "Aelteren" wird es aber auch immer jemand geben, der als "Gastarbeiter" in Deutschland tätig war und noch etwas deutsch kann.

Zu dem, mit Händen und Füssen versteht man sich auf der ganzen Welt. Sag mal "Mark" oder "Euro" oder "Dollar" und du wirst sehen, wie man dich versteht. :D

volki

Säcker am 23 Apr 2007 12:07:07

Hi lira,
wie volki schon geschrieben hat, geht die Verständigung gut mit Englisch, Deutsch und mit den Händen. Sinnvoll ist auch, daß man zuhause die Speisekarte mit den griechischen Speisenamen beherrscht und mal bis 10 griechisch zählen lernt (allein um die gewünschte Anzahl Ouzo bzw. Souvlaki bestellen zu können).
Für Fortgeschrittene, die etwas abseits sich unters Volk mischen wollen ist noch das griechische Alphabet im groben angesagt. Damit man die Ortsschilder und Wegweiser lesen kann. Hier kann man seine Kenntnisse an den Hauptstraßen üben, da die Straßenschilder erst in griechisch an der Straße stehen und kurz dahinter in unseren Druckbuchstaben. Dies ist eine tolle Übung.

Hans-Werner

Gast am 23 Apr 2007 12:23:54

AHA
Dank euch für die Aufklärung.
Also doch wieder eine Herausforderung (soll ja nicht schaden) ...

Aretousa am 23 Apr 2007 17:12:57

Danke für die Blumen :oops: :blume: Ja, wir waren mit Superfast per Camping an Bord unterwegs und das galt ab dem 1.4. bis zum 1.11. Außerhalb dieser Zeit bietet Superfast einen besonderen (sehr günstigen) Campertarif in der Kabine. Haben wir beim letzten Mal gemacht- war ganz o.k. aber nicht zu vergleichen mit dem Schlafen im eigenen Bett. Ja, und da Säcker bekanntlich meine bessere Hälfte ist weiß er wie das mit den Sprachen funktoniert. Ab und zu braucht man ein winziges kleines bisschen länger bis man verstanden wird- aber weder im Autoverkehr noch in Geschäften (Apotheken) oder Lokalen gibt es da Probleme. Hinzu kommt in der Vor- und Nachsaison die überdurchschnittliche Freundlichkeit der Griechen und ihren Wunsch, uns als Gast freundlichst zu bewirten und zufrieden zu stellen.
Volki danke- da werde ich mich mal nach den beiden Kalendern- und vor allem ihren Unterschieden kundig machen.
Bei uns ist Ostern ja bekanntlich am Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang- in Griechenland hörte ich aber, das Fest hätte dort auch was mit dem Mond zu tun.......ich muss mal recherchieren.
A.

mueke am 13 Mai 2007 14:51:04

Hallo Aretousa

habe eben Deinen sehr schönen Bericht gelesen und auf der Karte einige Punkte davon vermerkt, denn wir fahren am 28.05. von Venedig - Patras und bleiben auf Peloponnes bis 19.06. Es ist unsere erste Griechenlandreise und wir freuen uns schon sehr darauf.


Brigitte u. Bernd

MariaM am 13 Mai 2007 17:52:43

Hallo Lira,

wie Volki schon schrieb, verstehen die meisten jungen Griechen englisch.

Ansonsten empfehle ich den --> Link: Klein, handlich und vor allem Deutsch - Griechisch - Lautschrift. Also selbst wenns mit der Aussprache hapert kann der Grieche dann immer noch die Wörter oder Sätze lesen :-)

, MariaM

MariaM am 13 Mai 2007 18:05:00

Hallo Aretousa,

Aretousa hat geschrieben:Leider konnte mir keiner erklären nach welchem System sich der griechische Kirchenkalender richtet.


Ich habs auch bis heute nicht kapiert. Sehr gut beschrieben mit den Daten der beiden Osterfeste bis einschließlich 2040 ist es --> Link.

, MariaM

Aretousa am 13 Mai 2007 21:24:20

Vielen Dank MariaM . Da ist wirklich einiges gut erklärt- vielleicht hilft es mir weiter.
Aretousa
Und Muecke, vielleicht magst du auch meinen Bericht von 2005 lesen
--> Link
Da sind wir zwar nach Igoumenitsa gefahren, dann aber auch auf den Peloponnes

pegor am 21 Feb 2008 21:17:25

Sehr schöne Bilder und auch der Bericht ist sehr interessant. Wir fahren am 12.5. auch von Ancona für 4 Wochen nach GR. Es ist für uns das 3. Mal und wir werden einige Tipps von euch berücksichtigen.

Thunderbirdy am 25 Feb 2008 21:08:46

Da bekomme ich mal wieder richtig Fernweh...

Leider hat es in den letzen Jahren nicht geklappt. Zuletzt war ich mit meinen Eltern vor dem Jugoslavienkrieg in Griechenland, da wir damals noch über den Autoput durch Jugoslavien gefahren sind.

Inzwischen haben wir ein Wohnmobil, aber dafür das nächste "Problem". Wir erwarten Ende März unser ersten Kind und daher wird´s dieses Jahr wohl wieder nichts mit Griechenland. Oder hat jemand schon gute Erfahrungen mit einem Säugling auf einer Griechenland fahrt gemacht?

Na ja... Vielleicht klappt´s ja im nächsten Jahr, wenn es dann beruflich auch noch passt.

Aretousa am 25 Feb 2008 23:19:43

Unser Kleiner (heute 19) war bei seiner ersten Womotour nach Griechenland knapp über 2 Jahre alt- aber vorher schon 3 oder 4 mal in Frankreich von der Bretagne bis in die Camargue.
Im Hochsommer wüde ich nicht mit einem klitzekleinen Kind nach Griechenland fahren- im Frühling oder Herbst schon.

Hans- Werner hat den Bericht jetzt in seinem Block untergebracht- da
gibt es nun Bilder mit erheblich besserer Qualität
--> Link

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