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ich schreibe in Kurzform, ist vielleicht leichter zu lesen.
Habe mir 6 Module 12 Volt à 150 Watt zugelegt, Typenschild weiter unten. Anschlusskabel leider nur 2,5qmm, deswegen Anschlussdose geöffnet, siehe Bild.
1. ist das so Standard, also nur gelötet, nicht geklemmt ? wieso 4 Anschlüße ? Kabel nicht zu dünn für die angegebenen 8,5 Ampere?
2. eigentlich wollte ich jeweils 2 Module in Reihe schalten damit ich auf 24volt komme, und dann drei Paare davon parallel. Könnte ich auch jeweils 3 Einzelmodule in Reihe schalten auf 36 Volt, und dann zwei dieser "Strings" parallel ? Ja oder ? Regler wird ein Victron, der 150 Volt Eingangsspannung verträgt. Reglerleistung muss passen, das ist klar.
3. würde bei dieser 36 Volt Kombination das 2,5qmm Kabel am Modul ausreichen? (also bis zum Stecker, ab dort würde ich mit dickerem Kabel weitermachen)
4. ich habe 4 Meter Kabellänge, ev auch nur 3,5m, vom Modul zum Regler. Ich komme einfach nicht klar mit den ganzen Querschnitten, könnt Ihr mir da bitte helfen? bei 24 Volt reicht nur halb so dünn wie bei 12V, bei 36 Volt noch weniger, aber welchen Querschnitt brauche ich ?
5. eigentlich könnte ich ja auch alle 6 Module in Reihe schalten, also auf 120 Volt, der Regler würde es vertragen, hat das irgendwelche Nachteile ? Kabelquerschnitte ? leider wird eines der Module öfters von Aufbauten verschattet, also doch besser 3 Strings mit je 2 Modulen auf 24 Volt ?
6. ich nutze das Womo ganzjährig, also auch viel im Winter, aber nicht in Spanien/Portugal, wie wäre die sinnvollste Anschlusskombination ? (Reihe, Serie etc)
7. Mir geht es absolut nicht um das letzte Quentchen Leistung, Sicherheit ist mir viel viel wichtiger. Ich hatte schon einmal, als ich noch in der Planung war, bezüglich Absicherung gefragt: Sicherung zwischen Regler und Batterie ist selbtverständlich, aber von den Modulen zum Regler ? In manchen Plänen sind hier Sicherungen eingezeichnet, in manchen nicht, alles sehr verwirrend. Wie sollte ich bei den oben angegebenen Kombinationen absichern ? (habe gesehen, dass es fertige MC4 Stecker Adapter mit Sicherungen gibt.) Ich denke ne Sicherung zuviel schadet nicht, aber welche Stärke bei den oben genannten Kombinationen ?
Und was ist mit Dioden zwischen den einzelnen Modulen, notwendig ? (ich meine NICHT die Dioden in der Anschlussdose)
Ich wäre Euch für Hilfe wirklich dankbar. Elektro ist nicht unbedingt mein Fachgebiet, deswegen höre ich auf Leute mit mehr Ahnung als ich.
Bei 21,8 Volt leerlaufspannung darfst du nicht mehr als zwei in Reihe schalten, sonst bist du im Bereich der lebensgefährlichen Spannung. Im Kfz maximal 48 Volt! 2,5mm2 reichen für 8,5 A, nach der Parallelschaltung 6mm2.
Über 48 sind aufwendige Personenschutzmaßnahmen wie Berührschutz, Poten- tialausgleich und Isolationsüberwachung nötig.
silver34 am 07 Jun 2021 13:29:19
Für einen gute Ausbeute gibt es für dich 3 Variationen:
1: alle Module Parallel (Ich würde da 2 Module mit MC4-2fach-Kupplung auf 6mm² und das zum Regler (also 3 mal für die 6 Module [schafft wirklich dein Regler die 900w? das sind bei 12V >70A!])
2: 2 oder 3 Module als String und für jeden String aber ein eigener Solarregler (Bei Abschattung von 1 Zelle in 1 Modul fällt der komplette String aus [Spannungsreduzierung durch die Bypassdiode] , da der andere String höhere MPPT-Spannung liefert! deshalb immer nur 1 String pro Regler)
3: alle 6 Module als 1 String an 1 Regler (Das währen aber 130V bei 25°C, bei Temperaturen unter 0°C wirst du aber auf > 150V kommen!!!!)
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HartyH am 07 Jun 2021 13:45:27
he he, du hast aber viele Fragen. Als erstes sollest du die Antwort von 'pfeffersalz' ernst nehmen. Im Kfz maximal 48 Volt! Offiziell auch meine Aussage dazu.
Nun zu deinen Fragen:
zu 1.) gelötet ist ok, es sind keine 4 Anschlüsse, sondern nur 2, die anderen sind nur die Stützkontakte für die 3 Bypassdioden, das Kabel sieht m.E. wie ein 4qmm Kabel aus. Falls es doch ein 2,5qmm Kabel ist, dann kann es bei 50 GradC bis 20-25A belastet werden.
zu 2.) Ja, könntest du, aber siehe auch meine Einleitung dazu
zu 3.) Ja, siehe auch 1.)
zu 4.) je 2 Solar-Module in Reihe und diese 3 Paare ergeben max. ca. 25A, auf eine Länge von 3,50m würde ich 6qmm verwenden.
zu 5.) Vergiß es! Außerdem hättest du bei Minustemperaturen eine max. Spannung von weit über 150V am Solarregler.
zu 6.) siehe Antwort zu 4.)
zu 7.) Eine Sicherung zwischen Modulen und Regler bringt nichts, da der Kurzschlußstrom eines einzelnen Modules 8,85A ist. Aber: Es macht Sinn, einen Schalter in das Kabel 'Module-Regler' zu installieren, um im Wartungsfall die Module vom Regler wegschalten zu können.
Als Ergänzung: Da du auch im Winter unterwegs bist, könnte es sein, daß der Solarregler bis über 80A gehen kann. Hier dem Fall bei z.B. -15GradC sind es 84A welche vom Regler in Richtung Akku gehen. Entweder ein ausreichend großer Solarregler oder besser, 2 kleinere Solarregler.
Die Variante No.2 von 'silver34' wäre auch meine bevorzugte Variante.
silver34 am 07 Jun 2021 13:49:31
Bezüglich deiner weiteren Fragen.
Sicherungen von den Solarmodulen zum Regler kann man machen sind aber im Prinzip nicht nötig! Solarmodule sind Stromquellen (sie liefern eine maximale Menge Elektronen), sobald mehr Elektronen fließen könnten (durch Reduzierung des Gesamtwiderstands) sinkt die Spannung soweit ab das wieder nur die lieferbaren Elektronen fließen. Im Extremfall könnte dies 0V sein, dadurch fließt praktisch keine Leistung durch die Kabel (Es gibt PWM-Regler sie dieses Prinzip nutzen und wenn die abregeln die Solarmodule kurz schließen, nicht die feine Art aber technisch so lösbar.).
Wenn man mehrere Module parallel schaltet sollen ab 3 Module Dioden oder Sicherungen (Da streiten sich hier die Experten, ab wann, wieviel, ob überhaupt... ) in der Leitung sein damit ein zu hoher Rückstrom vermieden wird, der im Extremfall zu einer Überhitzung von Zellen führen kann. Mein Vorschlag wenn wirklich alle 6 parallel dann nehme Ideal-Dioden (Kosten zwar um die 10 Euronen), besser finde ich 2 oder 3 Module parallel und dann jeweils ein eigener Regler (Keine so hohen Gesamtstrom im Regler und wenn einer die krätsche macht hast du noch den Anderen).
Gast am 07 Jun 2021 14:02:02
silver34 hat geschrieben:2: 2 oder 3 Module als String und für jeden String aber ein eigener Solarregler ...
3: alle 6 Module als 1 String an 1 Regler (Das währen aber 130V bei 25°C, bei Temperaturen unter 0°C wirst du aber auf > 150V kommen!!!!)
"silver34", Bevor du hier weitermachst und lebensgefährlichen Mist verzapfst, befasse dich mal dringend mit den zugrundeliegenden Normen und Sicherheitsrichtlinien! Findest du unter DIN VDE 0100-721 und zwar unter dem Topic Schutz durch Kleinspannung. Bereits bei 3 Modulen in Serie bist du weit über dem Zulässigen. (dito Harty)
Die Schutzmaßnahme Schutz durch Kleinspannung gilt sowohl für Verbrauchsmittel als auch für Erzeugungsanlagen zur unterstützenden oder autarken Stromversorgung. Kleinspannungsquellen dürfen eine Spannung von 48 V (sowohl DC als auch AC) nicht überschreiten. Es sind folgende Strom- quellen zulässig: • die elektrische Anlage des Zugfahrzeuges • eine Hilfsbatterie im Caravan • ein vom Netz gespeister Transformator mit Gleichrichter in Übereinstimmung mit DIN EN 60335-1 (VDE 0700-1) und DIN EN 61558-2-6 (VDE 0570-2-6) • einen durch eine andere Energieform an- getriebenen Gleichspannungsgenerator • ein Photovoltaik-(PV)-Stromversorgungs- system.
smartie67112 am 08 Jun 2021 13:23:02
Hallo,
ich danke Euch für die Antworten und Anregungen. Diese maximal 48 Volt Sache im Fahrzeug kannte ich so nicht.
Werde das jetzt folgendermaßen machen:
6 Module 150 Watt 12 Volt sinds ja insgesamt.
Werde jeweils 2 in Reihe schalten damit ich auf 24 Volt komme.
Dann werde ich 2 Strings davon (600 Watt) auf einen Victron Mppt 100/50 Regler schalten und 1 String (300 Watt) auf einen Victron 100/20.
Die 2,5qmm Kabel an den Dosen lasse ich, gehe dann aber mit 6qmm bis zum Regler
Sicherungen und Dioden zwischen den Modulen lasse ich weg, Sicherung nur zwischen Regler und Batterie
Gibts daran was auszusetzen oder zu verbessern ?
Viele Grüße
Gerd
P.S. Den erwähnten Schalter zwischen Modulen und Regler lass ich auch mal weg, da bei den Victron smartsolarregler sich über die App die Ladefunktion abschalten lässt. Oder gibts noch nen anderen Grund für diesen Schalter ?
HartyH am 09 Jun 2021 04:33:37
smartie67112 hat geschrieben:Werde jeweils 2 in Reihe schalten damit ich auf 24 Volt komme. Dann werde ich 2 Strings davon (600 Watt) auf einen Victron Mppt 100/50 Regler schalten
das passt, nur der Solarregler 100/50 ist grenzlastig, aber noch ok.
1 String (300 Watt) auf einen Victron 100/20.
Der Solarregler ist zu klein, denn 300Wp : 12V = 25A der Victron 100/20 begrenzt auf 20A, deshalb den nächst größeren, z.B. 100/30 aus der gleichen Produktreihe.
Die 2,5qmm Kabel an den Dosen lasse ich, gehe dann aber mit 6qmm bis zum Regler Sicherungen und Dioden zwischen den Modulen lasse ich weg, Sicherung nur zwischen Regler und Batterie Gibts daran was auszusetzen oder zu verbessern?
Weder was auszusetzen noch zu verbessern.
P.S. Den erwähnten Schalter zwischen Modulen und Regler lass ich auch mal weg, da bei den Victron smartsolarregler sich über die App die Ladefunktion abschalten lässt. Oder gibts noch nen anderen Grund für diesen Schalter?
Nö 8) .
rolfk am 09 Jun 2021 16:52:48
Komplette Zustimmung.
Wuidsau am 09 Jun 2021 20:50:22
Mit 3 Strings a 2 Modulen auf einen Regler mußt Du absichern, siehe Typenschild am Modul (Impp 8,5 A, Istringmax 15A!).
Mit 2x2 Module auf R1, 1x2 Module R2 kann eine Sicherung entfallen.
rolfk am 10 Jun 2021 17:18:17
Das man keine Absicherung braucht habe ich schon mehrfach erklärt.
Wuidsau am 10 Jun 2021 22:34:42
At rolfk
Die Daten auf dem Typenschild-Foto LESEN UND VERSTEHEN!!!
Die Angabe "Maximum Series Fuse" stellt die maximale Strombelastbarkeit des Moduls dar! Hier 15A
Der Impp beträgt laut Typenschild 8,5A
Störungsfall im Generator: Bei 2s3p, 2 Modulen in Reihe parallel schon grenzwertig da 2x 8,5A (Einzelstrings, also ein Modul je String, wären 5x 8,5 A). Wenn die Module über 2 Regler sowie 2s2p auf Regler 1und 2s/2p auf Regler 2 geschalten werden, kein Problem der Absicherung da die 15A dann nicht überschritten werden.
Wuidsau am 10 Jun 2021 23:00:53
Bedenke bei der zwei Regler Lösung, daß Du 2x den Reglerleerlaufstrom hast, aber etwas Sicherheit beim Dauereinsatz. Ich würde daher für diesen Fall zwei identische Regler dimensionieren.
Bei 2s3p muß abgesichert werden, ein Reserveregler im Gepäck kann bei Dauerbetrieb des Womo nützlich sein wenn Ausfall. Einen Tod mußt Du sterben.
Wuidsau am 10 Jun 2021 23:24:45
Zum Thema Schalter zwischen Modulgenerator und Regler, sowie Regler und Batterie, so kann man für Arbeiten, bspw zum Trennen der MC4 Stecker die Leitung lastfrei schalten.
Ein anderer Schalter zwischen Regler und Batterie verhindert ein Leersaugen der Batterie wenn Mobil in der Halle (die Sicherungshalter sind nicht für häufige Steckzyklen ausgelegt).
HartyH am 11 Jun 2021 01:07:57
Wuidsau hat geschrieben:Bei 2s3p muß abgesichert werden, ein Reserveregler im Gepäck kann bei Dauerbetrieb des Womo nützlich sein wenn Ausfall. Einen Tod mußt Du sterben.
Charly, jetzt übertreibst du wirklich. muß muß man wirklich nicht, man könnte z.B. empfehlen, einen Reserveregler im Gepäck, warum? Und mit dem 'Tod' scherzt man nicht
rolfk am 11 Jun 2021 12:49:14
At Wuidsau, du musst endlich Elektronik lernen und verstehen.
Du redest Unsinn. Deine Ratschläge sind falsch.
Ich habs dir mindestens 3mal erklärt. Das reicht anscheinend nicht.
Du bist aufgefordert, deine Behauptung zu belegen, ich habe gemessen, das du unrecht hast. An 7 parallelgeschalteten Modulen. Mit verschiedener Zellenzahl.
Wuidsau am 12 Jun 2021 02:33:00
At rolfk Verbreite keinen Unsinn und lese mal Dich zum Thema Rückstromsicherung ausführlich ein oder gehe mal zu einer PV Schulung! Egal ob für Sachverständige oder Anlagen-Errichter (etz Stuttgart oder Oldenburg bieten Schulungen an). Du und andere hier haben teils gefährliches Halbwissen!
Rückstromabsicherung ist wichtig und immer bei der Berechnung der Anlage zu betrachten! Auch wenn diese Art Fehler selten auftritt, die Wirkung ist heftig da dies im nicht abschaltbaren Teil der Anlage passiert. Ein Isolationsfehler in der PV Installation auf dem Dach (gerissene Rückseitenfolie, Glasbruch durch Äste o.ä. ) der im Bereich der Leistungsanpassung liegt, führt zu einem verringerten Widerstand, der die restlichen Module im MPP belasten KANN und damit max. Leistung der restlichen Module abruft. AM REGLER IST DIESER STÖRUNGSFALL NICHT BEMERKBAR!!!!! ES PASSIERT IM GENERATORENFELD AUF DEM DACH!!
Egal ob Festinstallation mit 1000V oder mobile Insel mit 12/24V Systemspannung, der Strom ist und bleibt der Strom! In diesem Fall kann das PV Modul nur 15A ab. Selbst erzeugen ist nicht möglich, rückwärts einspeisen ja. Und zwar mit n-1 Strings! Entweder 3 Strings minus 1 bei 2s3p Schaltung,( dann ca. 17 A), oder 6 minus 1 wenn alle Module parallel geschalten.
P.S. Ich habe eine PV Anlagenschulung! Auch Leute die unter Spannung arbeiten (PV ist auch so ein Fallbeispiel) benötigen spezielles Fachwissen.
Gast am 12 Jun 2021 06:35:50
Wuidsau hat geschrieben:Verbreite keinen Unsinn...
Rückstromabsicherung... Ein Isolationsfehler in der PV Installation... führt zu einem verringerten Widerstand, der die restlichen Module im MPP belasten KANN und damit max. Leistung der restlichen Module abruft...
So ist es!
Deshalb bei den Anlagen im Wohnmobil mit ihren Spannungen bis 48 Volt grundsätzlich je eine Diode (bzw. Idealdiode) ab drei Panele/String parallel vorsehen.
rolfk am 12 Jun 2021 10:51:56
Da geht ja noch eine Fachkompetenz den Bach hinunter.... Ich Stelle euch beiden zwei Fragen:
Welche Spannung muss von aussen an einem Modul anliegen, und unter welchen Bedingungen, damit als Rückstrom der Nennstrom fliesst.
Und gleiche Frage für den doppelten Nennstrom.
Und wenn die Herren Spezialisten mit ihren Anlagenschulungen das erstmal verstanden und halbwegs richtig beantwortet haben, reden wir weiter. Bis dahind betrachte ich eure Ratschläge als falsch, unnötig, leistungsmindernd und unsicher.
Wuidsau am 12 Jun 2021 11:35:28
Ein PV Modul ist eine Stromquelle! Die Spannung einer Solarzelle (nicht Modul!) beträgt ca. 0,8 V, vereinfacht für worst case Rechnung teils auch mit 0,5 V angenommen.
Die Series Fuse Angabe des hier betrachteten Moduls ist die Angabe der max. zulässigen Ströme des Strings. Egal ob aus Nachbarstrings beaufschlagt, oder auf wundersame Weise ( rein physikalisch unmöglich) selbst erzeugt. Das wird hier gelegentlich unterstellt. Die Angabe des max. Stringstroms ergibt sich aufgrund der Daten der verwendeten Bypassdioden (10, 15, 20A sind gängige Daten verbauter Dioden).
P.S. Mein Ausbilder ist öffentlich vereidigter Sachverständiger und damit häufig Ansprechpartner in Gerichtsverfahren bei Pfuschanlagen und deren Folgen.
Wuidsau am 12 Jun 2021 11:44:07
At rolfk
Jeglicher Fehler der im somit gebildeten "Lastkreis" dazu führt, daß die parallel geschalteten Strings im Bereich der Leistungsanpassung *) betrieben werden, führt zu einer Rückspeisung in den defekten String. Weiteres kannst Du in Fachzeitschriften nachlesen!
*) Leistungsanpassung= Innenwiderstand der Quelle gleich Lastwiderstand
HartyH am 12 Jun 2021 13:43:19
tja, so ist das halt. Da wird wieder mal eine neue VDE-Norm auf den Markt gebracht, hier in dem Fall die 0100-712, um mal schnell den Fokus auf Überstromschutzeinrichtungen zu legen. Also sollen doch mal Sicherungen in die Strings eingebaut werden. Aber nicht nur eine, sondern sowohl im Plus- als auch im Minuspol müssen jeweils eine verbaut werden. Außerdem sollte auf die Alterung von Sicherungen geachtet werden und der turnusmäßige Austausch von Sicherungen in den Wartungsplan integriert werden. Die Verschärfung der Norm freut natürlich die Sicherungshersteller. Ein Schelm wer Böses denkt.
Das Verbundforschungsprojekt PV-Brandschutz von Fraunhofer ISE, dem TÜV-Rheinland, DGS-Berlin, Currenta, Berufsfeuerwehr München u.a. kam zur Empfehlung, „dass die Normung für den nationalen Anhang Strangsicherungen nur bei Anlagen vorzuschreiben sei, bei denen die PV-Module in einer brennbaren Umgebung eingebaut sind“. Leider hat man diese Hinweise bei der Bearbeitung der VDE0100-712 ignoriert. Und nochmal, ein Schelm wer böses denkt.
Ok, bin etwas abgedriftet, aber über die elektrischen Dinge haben schon andere genug geschrieben.
Gast am 12 Jun 2021 13:55:50
rolfk hat geschrieben:Da geht ja noch eine Fachkompetenz den Bach hinunter....
Bis dahind betrachte ich eure Ratschläge als falsch, unnötig, leistungsmindernd und unsicher.
Mich stört das nicht.
rolfk am 12 Jun 2021 14:21:28
Ihr beantwortet meine Frage nicht, die euch in nächsten Schritt schnell zur Erkenntnis eures Versagens führen würde.
Daher noch eine: welchen Isolationsfehler wollt ihr annehmen, der zu euren Schadensfehlern führen würde? Das wird echt spannend.
Gast am 12 Jun 2021 14:26:37
rolfk hat geschrieben: Das wird echt spannend.
Stell bitte deine Frage in verständlichem Deutsch, damit man weiß an wen welche Frage gerichtet ist. Dann klappt das bestimmt auch mit dem Antworten.
rolfk am 12 Jun 2021 14:29:13
Wuidsau hat geschrieben:At rolfk
Jeglicher Fehler der im somit gebildeten "Lastkreis" dazu führt, daß die parallel geschalteten Strings im Bereich der Leistungsanpassung *) betrieben werden, führt zu einer Rückspeisung in den defekten String.
Nenne doch Mal einen solchen Fehler. Das Frage ich jetzt zum 5ten mal.
Du benutzt die falschen Vorschriften und Anleitungen.