Prüfe mal mit einem größeren massiven Stahllineal oder -Winkel oder einer guten Wasserwaage, ob das Womodach an den geplanten Stellen wirklich eben oder etwas gewölbt ist. Ist dies der Fall (etwas gewölbt), muß man die Eckbefestigungen nehmen.
Dann streicht der Fahrtwind besser unter das Modul
Für ein Solarmodul ist es immer gut, wenn es hinterlüftet wird, da der Wirkungsgrad mit steigender Temperatur der Solarmodule deutlich sinkt.
Nun aber ein "aber":
Der Fahrtwind reißt an den Solarmodulen. Der Luftwiderstand steigt nichtlinear zur gefahrenen Geschwindigkeit bzw. der Windstärke (bei Sturm). In etwa ist es so, daß bei doppelter Geschwindigkeit der Luftwiderstand sich vervierfacht. Das gilt für das Gesamtwomo, aber auch für alle Aufbauten. Dabei gibt es nach meinem Wissen zwei Effekte:
1. Oberhalb des Solarmoduls gibt es eine Sogwirkung ähnlich wie bei einem Flugzeugflügel. Bei einem Flugzeugflügel ist die Sogwirkung und damit die Tragkraft größer, weil die Breite des Flügels an der Oberseite eine andere ist als an der Unterseite. Diese Sogwirkung ist dafür verantwortlich, warum ein Sturm ein Hausdach nach oben abdeckt.
2. Wird viel Luft unter die Solarmodule durch den Fahrtwind gepreßt, dann drückt diese Luft die Solarmodule auch nach oben.
Streng genommen gibt es noch einen 3. Effekt, der die Solarmodule anheben will. Das ist der sogenannte Bodeneffekt.
--> LinkDie Hersteller bzw. Lieferanten haben sich bestimmt etwas dabei gedacht, wenn bestimmte Befestigungen vorgeschrieben werden. Das betrifft auch die Klebetechnologie, die genau eingehalten werden sollte. Das Kleben und Lackieren von Kunststoff ist generell heikel. Deshalb sollen die Klebevorschriften inklusive der Vorbehandlung peinlich genau eingehalten werden.
Dabei ist u.a. folgendes zu beachten:
1. Bei Klebeverbindungen gibt es weder eine formschlüssige Verbindung (z.B. Schrauben) noch eine stoffliche Verbindung (z.B. Schweißen). Man muß es sich so vorstellen, daß der Klebstoff sich in Unebenheiten der Klebpartner verhakt. Deshalb müssen beide Klebefläche aufgerauht werden.
2. Dabei entsteht feiner Staub und hier kommt das zweite und größte Problem zum Tragen: die Klebepartner und der Staub sind elektrische Nichtleiter und das bedeutet, daß sich beide Klebepartner elektrostatisch aufladen und das bedeutet, daß, wenn man die Staub wegwischt, dieser aufgewirbelt wird und in Sekunden hat sich der Staub durch die Elektrostatik wieder auf den Klebeflächen abgeschieden. Ein trockenen Abwischen bringt also nichts. Ein beliebter Anfängerfehler ist es, zu klebende Kunststofffächen mit Wasser mit einem Spülmittel abzuwischen. Der Staub geht so wunderbar für kurze Zeit weg (solange die Fläche feucht ist). Ein Spülmittel besteht aber aus Fetten (Tenside) und mit dem Abwischen der Klebeflächen werden diese mit einer dünnen Fettschicht belegt. Zu verklebende Kunststoffflächen müssen aber fettfrei sein, damit die Klebeverbindung hält. Deshalb schreiben die Lieferanten bzw. Hersteller fettfreie Reinigungsmittel vor, z.B. Alkohol. Aber Alkohol ist nicht zur Reinigung von fettigen Verunreinigungen geeignet, z.B. Hautfett, Schmierfett. Der Alkohol löst zwar zunächt die Fettschicht auf, aber durch das Abwischen wird das im Alkohol gelöste Fett anschließend schön gleichmäßig auf der ganzen abgewischten Fläche verteilt.
3. Manche Hersteller schreiben die Verwendung von Primern vor.