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Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich von einer Fangstange NEBEN dem Wohnmobil gesprochen habe ... :wink:
Für diese klare und komplette Beschreibung ohne Bewertung habe ich ein Pünktchen vergeben. Gruß Andreas
Aktuell gibt es einen Beitrag zum Thema Überspannung durch Blitzschlag --> Link , ( kein Direkteinschlag ) hinsichtlich Deines Beitrag möchte ich anmerken, dass bei Regen das Fahrzeug als leitend betrachtet werden muss, Regen geht häufig einher mit Gewittern. Wenn in dem Bereich ein Blitzschlag erfolgt ist die Wahrscheinlichkeit besonders bei Regen groß, dass das Mobil getroffen wird. Die Wahrscheinlichkeit jedoch ist selbstverständlich gering ich persönlich würde da nichts machen, möchte es jedoch anmerken.
ja, das war wirklich ein guter Beitrag. Trotzdem war natürlich die Frage des TE ja nicht nur was technisch machbar ist, sondern auch was sinnvoll ist. Und wenn ich die Rückmeldungen mal so zusammen fassen darf, geht der Tenor doch dahin, dass es zwar technische Möglichkeiten gibt, die wenn's nicht 'ne Fachfirma macht, auch preislich überschaubar sind, aber eigentlich überflüssig. Ich persönlich würde mir bei der Standsituation des TE wahrscheinlich auch mehr Gedanken über Mäuse im Womo machen als über Bltizschäden. Aber jeder Jeck is halt anders.
Naja.
Dass man Blitzschutz von einer Fachfirma machen lässt ist doch klar. Oder willst du vielleicht nach Vorschlägen aus Foren arbeiten? :virus: Ableitungen mit 16 mm2, das ist doch hoffentlich nur ein Witz?
sicher nicht. Genau diesen Hinweis habe ich aber bei deinen fachkundigen Ausführungen bisher schmerzlich vermisst. Kannst ja mal ein paar Beiträge vorher nachlesen.
Vorsicht: Ich habe früher Antennenanlagen installiert und Blitzschutz gehörte zur VDE Prüfung. Wenn sich die Normen nicht geändert haben sind die 16mm2 OK. Der Durchmesser ist nicht entscheiden, der Blitzstrom an sich ließe eh alles schmelzen, die Zeit des Stromes ist halt extrem kurz. Wichtig ist dass überall an der Ableitung ein genügend großer Abstand zu brennbaren Teilen gehalten wird. Bei Holz sind es glaube ich ca. 10cm. Und ob Gfk, nass oder trocken, als brennbar eingestuft wird weiß ich nicht. Ist aber nicht aufgefrischte Historie. Blitzschutz am/im Wohnmobil ist so ziemlich die nutzloseste Sache in die man investieren kann, es sei den man steht damit auf der Zugspitze. Nur meine Meinung, Gruß Andreas at stoppie kompliment, hochkompetenter Beitrag grüße klaus Hallo, ich möchte auch noch mal kurz auf deine Kritik zu denen einzelnen Beiträgen eingehen. Natürlich darfst du hier Fragen was und so viel du willst, aber bitte erwarte nicht, dass ausschließlich gezielt und kompetent geantwortet wird. Dies ist nun mal das Internet. Eigentlich nichts anderes wie ein sehr großer Stammtisch. Dort stellt man auch gerne mal eine Frage und bekommt alle möglichen Antworten. Sinnvolle, fachmännische, lustige, doofe, manchmal Antworten auf Fragen, die man gar nicht gestellt hat ;-). Das mag manchmal frustrierend sein, aber ich denke, wenn man sich darauf einstellt, ist es nicht so schlimm. Jeder von uns will gerne sein Wissen und seine Erfahrung zum Besten geben, deswegen sind wir hier. Am Ende liegt es immer am Fragesteller einzuschätzen, wer tatsächlich Experte ist und wer nur so tut, oder glaubt, einer zu sein. Wer sich das nicht zutraut sollte am besten direkt zum offiziellen Experten gehen, in diesem Fall zur Fachfirma. Ich bin dahingehend immer vorsichtig bei Menschen, die von sich selbst behaupten, sie seien Experten. Aber dann hätten wir ja alle nur halb so viel Spaß. Aktuell finde ich Stoppies Beitrag am sinnvollsten. Gute, nachvollziehbare Daten und eben auch der Verweis an die Fachfirma. Damit wir nicht ganz Off Topic gehen, lasse ich natürlich auch meine Meinung zum Thema, nach Betrachtung der Bilder hier: Meine Expertise: Abgeschlossenes Feinwerktechnikingenieurstudium ohne mir was darauf einzubilden, weil ich mich immer noch frage, wie ich das geschafft habe :lol: Ein Blitzeinschlag ins Wohnmobil ist natürlich eine Katastrophe und je öfter man darüber nachdenkt, desto größer werden die Befürchtungen und die Sorgen. Trotzdem denke ich, dass es in deinem Fall ein sehr geringes Risiko ist. Das Wohnmobil steht nicht alleine, ringsum sind Häuser/Hallen, teilweise höher. Auf die verteilt sich das eh schon geringe Einschlagsrisiko. Wenn du den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf bekommst, wäre es vielleicht zu überlegen, ob eine Versicherung mit Blitzschutz letzten Endes nicht günstiger ist, als der Aufwand mit der Fangstange. Und zum Schluss noch eine Frage an die anderen Experten: Nehmen wir an, wir hätten eine Fangstange, der Blitz schlägt aber ein paar Häuser weiter in eine Leitung ein und zwar so richtig. Wäre es dann nicht möglich dass im Womo trotzdem die Elektrik/Elektronik Schaden nimmt? Und zwar bis hin zum Schmurgelbrand? Früher musste ich bei Gewitter immer die Strom- und Antennenstecker ziehen. Mittlerweile macht man das nicht mehr. Ich dachte, das wäre hinfällig, aber neulich hat ein Bekannter erzählt, dass in seiner Nähe der Blitz eingeschlagen hätte und dabei hätten sich tatsächlich Teile der Hasuelektronik (u. a. FritzBox) mit Schmauchspuren verabschiedet.
Es gibt inneren und äußeren Blitzschutz, bisher wurde ausschließlich der äußere behandelt. Wir haben in unseren Wohngebäuden selbstverständlich inneren und äußeren Blitzschutz, die Werte sind zu gross um hier ein Risiko einzugehen. Ob ein inneren Blitzschutz ( Überspannungsableiter ) am Wohnmobil durchgeführt werden sollte, muss man selbst beurteilen, kommt nicht zuletzt auf die Werte an.
Nein das ist kein April Scherz, viele nehmen einfach einen Fahnenmast ( 6 m hoch für ca. 80 € ) und haben so eine Doppelfunktion. Den kannst Du ruhig 2 m neben dem Wohnmobil machen, von der Halle weg auf der anderen Seite des WOMO`s in Richtung Zaun. Findet jetzt eine Blitzstromn statt, wird er ehe er ins WOMO einschlägt zur Fahnenstange geleitet und wird dort einschlagen. Allerdings musst Du ( alles in der Erde unsichtbar für Dritte ) noch einen 2,5 m Staberder einschlagen und elektrisch mit der Fahnenstange verbinden. Ich mache die Staberder immer ca. 0,5 m unter der Erdoberfläche, so das der Stabspitze tatsächlich 3 m tief sitzt. Wichtig alle Schraubverbinder bitte mit Fettbinde machen. Verbindungsleitung 50 mm2. Gern mehr Info und Hilfe per PN, habe alles hier ( nein den Fahnenmast nicht )
Entschuldige bitte, dass ich dich überfordert habe. Ich war der Meinung, dass der Hinweis auf eine Fangstange neben dem Womo inkl. der für den Anwendungsfall notwendigen Höhe reicht. Die zugehörigen Grundlagen hatte ich verlinkt. Nicht gelesen oder nur nicht verstanden? :lol: Wenn Du die Elektrik baust, frage auch beim Blitzschutztechniker nach. Dabei kannst Du eine Menge falsch machen, die Anlage aber auch gut härten. Die Fangstangenlösung muß mit den Gebäuden abgestimmt werden, da es sonst dort zu Schäden kommen könnte (Einbau Überspannungsableitgeräte für Grob- und Feinschutz, Trennabstände, Leitungslängen minimieren), wenn man den Blitz praktisch anlockt. Dazu kann der BS Techniker evtl. spezielle Ableitungen in geschirmter Bauart einsetzen. Hier muß ein Profi ran!
Und du musst die Schrittspannung im Boden beachten. Sonst braten dir die Gagags beim Aussteigen. Das Besten Ratschläge sind immer noch die von der Oma: "21,22,23, Andreas das Gewitter kommt zu nahe, zieh alle Stecker, auch den am Fernseh". Gruß Andreas
Ist aber auch nur im Moment des Blitzeinschlags relevant, danach baut sich die Schrittspannung relativ schnell wieder ab ..... Und manche Oma erzählt auch noch den Spruch "Eichen sollst du weichen, Buchen musst du suchen" ...... :lach: :lach: :lach:
Andreas, das ist immer noch so. 16mm2 ist der kleinstmögliche Querschnitt im äußeren Blitzschutz und ist usus beim Antennbau.
Der Blitz ist einige Kilometer zur Erde unterwegs, erst in den letzten 50 m entscheidet sich wo er genau einschlägt. Ein Fahnenmast von 6-7 m Höhe zieht den Blitz vieleicht 15 maximal 20 m zur Seite, was ja erwünscht ist da er ja nicht in Wohnmobil einschlagen soll. Hier würde er sicherlich Schäden verursachen, kann auch einen Brand auslösen. Nur darum geht oder zumindest ging es dem TE. Überspannungsschutz ist imemr gut, allerdings bei einem Blitzeinschlag in den Fahnenmast oder Stahlkonstruktion der Halle dürfte keine Überspannung auf den Netzleitungen entstehen.
Weder ist der kleinstmögliche Querschnitt für den Fall des TE richtig, noch geht es hier um Antennenbau. (Dort nennt sich das mit dem 16 mm² nicht Blitzschutz, sondern Schutzpotentialausgleich.)
Ja, das habe ich nie so richtig verstanden. Eichen sind Tiefwurzler, Buchen sind Flachwurzler. Also breitet sich die Spannung wohl über das weitere Wurzelwerk besser aus und die Schrittspannung im Erdreich ist deshalb geringer. So Klufgscheißermodus wieder aus, Bio/Physik beendet., ich gehe jetzt Kaffee trinken. Bei Gewitter, Blitz und 21,22,23 Donner. Gruß Andreas Übrigens. Mein Womo steht auf dem Hof und hat keine Blitzschutzanlage
Jetzt hast du so schön schon am Anfang das Thema "Fangstangen" eingebracht. Jetzt musst du dich entscheiden ob du bei einer UKW/VHF/UHF Dachantenne, die ca. 1-2m über Dachfirsthöhe ragt nur den "Potentialausgleich" siehst oder ob du dieses elektrisch leitfähige Rohr auch als "Fangstange" betrachtest. Antennen bestehen auch heute nicht nur aus DAB oder Mobilfunkantennen. VDE nur aus den trockenen Regelwerken ist oft nicht verständlich, VDE in der RF Technik, dem Niederspannungsbereich und dem Blitzschutz gemeinsam und eingebunden in Gebäudeinstallationen ist ein anderes Thema, da verfließen nämlich die Grenzen! So long, Andreas Aha? Und wo ist der Zusammenhang mit dem Problem des TE? :-| At andwein Deswegen sind einige Antennen "DC-coupled", bspw Seefunkantennen auf Schiffen oder bei Flugsicherungsanlagen. Wenn man versucht so eine Antenne mit dem Multimeter zu messen, erhält man einen "Kurzschluß" gegen Ground. P.S. Mein Beitrag über den Elektrikbau bezog sich eher auf den TE, damit dieser bereits beim Kabinenausbau unter fachkundiger Aufsicht agiert und so Doppelarbeit vermeiden kann!
Hallo Andreas, für den Spruch gibts mehrere Theorien, eine besagt, dass Eichen eher alleine stehen und Buchen mehr in Gruppen, daher wäre eine einzelne Eiche „gefährlicher“. Theorie zwei geht von unterschiedlichen Eigenschaften der Rinden aus, wobei die Rinde der Eiche durch ihre größere Trockenheit und Zerklüftung ein Austreten eines Blitzes vor Erreichen des Bodens (und ein mögliches Überspringen auf einen Menschen) begünstigen soll. Buchenrinden seien eher glatt und feuchter. Theorie drei geht von einem sprachlichen Missverständnis aus, es seien nicht „Buchen“, sondern eher „Buchhecken“ gemeint, also Büsche / Hecken, die deutlich niedriger als Bäume und daher nicht so gefährdet für Blitzeinschläge seien. Welche Theorie nun stimmt? Wer weiß das schon ..... :D
Ein Spitzenthema, gerade zu dieser Zeit. Bei uns gewittert es jetzt seit 5 Tagen Gruß Andreas
Wie aus der Zitatfunktion unschwer hervor geht war es eine direkte Antwort an deinen Beitrag und eine indirekte Antwort an den TE, dass nämlich die von dir ins Spiel gebrachten Fangstangen auch anders aussehen können wie Fangstangen. Manche sehen untenrum aus wie die Strommasten in den Bildern, nur die letzten 1,5m sind dann Fangstangen. Aber wie schon gesagt, die Doppelfunktionen sind für nichteingeweihte oft schwer zu erkennen. Deshalb die Aufklärung! Danke für dein Verständnis, Gruß Andreas
Eigentlich geht es nur um die Beschädigung der unterschiedlichen Bäume selber: Die Buche hat quasi einen natürlichen Blitzableiter durch die nasse Rinde und wird entsprechend weniger verletzt ... --> Link Für den darunter stehenden Menschen dürfte dies aber keinen Unterschied machen ... :gruebel:
Immer diese Elektriker ;-) Eichen explodieren bei einem Blitzschlag, Buchen werden gespalten. Jedoch bitte nicht den Baum im Gewitter umarmen, eher mit 50m Abstand und dann auf den Boden hocken. *Nicht* legen. Aber nur dann, wenn es kein Gebäude oder Auto gibt, in das man rein kann.
Wobei auch nur etwa 10-20% der Blitze tatsächlich den Erdboden erreichen, alles andere sind Wolkenblitze ... allerdings reicht auch EIN Blitz an der richtigen Stelle aus ..... |
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