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Hallo an alle, die Suche hat leider nichts ergeben. Mein neues (gebrauchtes) Wohnmobil muss leider noch einige Monate unversichert im Freien stehen (passt nicht in meine Halle) Anmelden und versichern geht aus verschiedenen Gründen noch nicht, Ruheversicherung vom Vorbesitzer exisitiert nicht, da aus dem Ausland. Als es neulich extrem gewittert hat kam mir der Gedanke, dass die Hütte vielleicht abfackeln könnte, geht ja schließlich auch um nicht wenig Geld. Es handelt sich um eine 10 Meter lange und 4 Meter hohe Alkoven GFK Kabine auf TGL Fahrgestell mit der Besonderheit, dass das Dachsandwich aussen UND innen aus Alu ist. Die Wände sind aussen und innen in GFK. Der Wagen steht vor meiner Halle auf Knochensteinen, seitlich ist aber loser Grund, wo ich, wie auch immer, "erden" könnte. Könnte mir vielleicht jemand mit dem entsprechenden Fachwissen einige Tips geben, wie ich den Wagen jetzt für die Standzeit am Besten absichere ? Es wäre für mich auch kein Problem, ein Provisorium anzubringen. Interessieren würde mich auch noch der Blitzschutz nachher, wenn das Mobil in Benutzung ist. Für ein paar Hinweise wäre ich Euch echt dankbar Grüße Gerd
Der Wagen steht aber schon auf Gummireifen ? ;)
Hallo Gerd, wegen "abfackeln" durch Blitz im Freien würde ich mir weniger Sorgen machen. Aber ein Hagelschutz für das Aludach wäre schon zu empfehlen. Helmut Der Blitz sucht sich den Weg des geringsten (elektrischen) Widerstands, senkrecht gedacht. Das Womo zu erden ist daher eher geeignet, Blitze anzuziehen. Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir um das Gegenteil. Dann schau dir die Umgebung an: ist die Halle/ das Dach aus Blech, geerdet, höher? Dann brauchst du dir um das Womo keine Gedanken machen. Bei Gewitter sollte man das Landstromkabel abziehen. Das senkt das Risiko von Direkteinschlägen, weil es dann nicht mehr geerdet ist, und verhindert den (deutlich wahrscheinlicheren) Fall, dass ein Blitz ins Leitungsnetz der näheren Umgebung einschlägt und die Elektrik grillt. Gruss Manfred Da passiert bei Gewitter gar nix...außer der Gefahr von Hageldellen.
Gerade der Blitzschutz während der Fahrt ist bestimmt interessant! Am PKW ziehe ich bei einer Fahrt im Gewitter aber auch kein Drahtseil mit einem Flacheisen hinter mir her! Stichwort "faradayscher Käfig"! --> Link Da passiert dem Fahrzeug, egal ob Womo oder Auto erstmal nix. Wenn der Blitz wirklich einschlagen sollte ( die Theorie mit dem Einschlag in Richtung geringsten Widerstand, würde ICH nicht so ohne weiteres unterschreiben ) könnte Dir ( bzw Deinem Auto / Womo :D ) ´ne Sicherung durchbrennen. Aber abfackeln is´ nich´! Grüße Dirk Wow, schon 4 von 5 Antworten ohne jeglichen fachlichen Hintergrund! :lol: Dabei ist es recht einfach: Du musst an deiner Parkstelle eine Fangstange direkt neben dem Wohnmobil errichten. Optimal ist eine Stelle an der Längswand, mittig des Fahrzeugs. Die Berechnung ist nicht schwierig, ich würde dir ein Höhe von 9 m ab Boden empfehlen. Gründe, Berechnung usw. findest du hier: --> Link
sowas aber auch, weshalb hab' ich denn die Fangstangenwälder auf Stellplätzen bisher noch gar nicht bemerkt, ganz im Gegensatz zu Satschüsseln... <verwirrt dreinschau> Du hast keinen Außenanschluß, über den Überspannung kommen kann. Das Auto steht auf Gummi, Du bekommst also keine Schrittspannung. Bleibt der direkte Einschlag - da hilft nur ein Blitzableiter (der zieht aber quasi Blitze an) oder ein höheres Gebäude daneben. Solltest Du eine 3m CB-Antenne auf dem Dach haben, würde ich die abbauen. Das wars. gruss kai
Die Leute sind doch nicht blöd. Was würden denn die anderen denken, wenn Fangstangen aufgestellt würden? Die würden dann denken, der Typ zieht Blitze an und erzeugt Spannungstrichter etc. Also werden die als Sat-Schüsseln getarnt. Sat-Schüsseln nutzt doch heute gar nie keiner niemals mehr, ist doch alles Streaming, oder? gruss kai /kann Spuren von Ironie beinhalten /wieder zurück zum Thema?
ja, so wird das wohl sein. Ich meine, wahrscheinlich hat man als Spannungstrichterer schon auch ein wenig mit sozialer Ausgrenzung und so zu tun. Danke.
Die haben alle noch Bleibatterien, die können die Ströme nicht ab. Wozu Blitze fangen, wenn man die Ladung nicht brauchen kann? Die blauen Zellen taugen da auch nichts. Geeignete Zellen sind GELB, ist doch logisch. Gruss Manfred Hallo Gerd Es gibt doch bei euch im Gewerbegebiet bestimmt einen kurzfristigen Hallenplatz für dein Womo.. Dann kann es blitzen so lange wie es will.....es gibt auch landwirtschaftliche Hallen im Umkreis..... So Long KH
Als Elektromeister muss ich dem Kollegen Recht geben, die einzige ( theoretische ) Möglichkeit einen Blitzeinschlag ins sehr große Campingfahrzeug zu verhindern. Klar ist wenn der Blitz ins Fahrzeug einschlägt gibt es Schäden, Pech. Die Reifen können Feuer fangen, denn der Blitzstrom geht über die Reifen nicht über die Luft. Aber das Risiko ist überschaubar und für den Innenraum besteht keine Gefahr. Ich würde empfehlen gar nichts zu machen, allerdings ist eine Versicherung immer gut. Nicht in jeder Versicherung ist übrigens Blitzeinschlag mit drin. Schade das immer Blödelbeiträge kommen, hilft dem TE nichts, der eine ehrliche Antwort erwartete.
Die wäre wohl: Vergiss den Käse und mach dir um andere Dinge Gedanken......... Grüße
Gratuliere, der zweite korrekte Beitrag im Thread. Dafür ein Pluspunkt.
na ja, mit ein bisschen Verständnis vom Kontext sind auch diese Beiträge ehrliche Rückmeldungen. Ich meine, wie hilfreich ist denn eine technische Antwort auf überzogene Befürchtungen ? Und was kommt als nächstes ? Skalierung und Bemaßung von Fangnetzen zum Schutz gegen abstürzende chinesische Raketenteile ? ;)
Jein, ich bin überzeug davon, dass der Kollege der ja wahrscheinlich erstmals ein derart großes Fahrzeug hat und dafür tief in die Tasche gegriffen hat, sich ernsthaft Gedanken macht. Zitat: "Der Aufenthalt in einem Zelt ohne Metallgestänge oder einem Campingwagen ohne Metallkonstruktion ist genauso gefährlich wie der Aufenthalt im Freien." --> Link Größere Schäden sind normalerweise nicht zu befürchten, daher lohnt sich der Aufwand nicht, er hat ja eine Aluhaut. Aber es ist höflich und nett einen fragenden Kollegen seien Frage zutreffend und nett zu beantworten. Alles andere ist Sandkasten. Dumme Fragen gibts nicht nur dumme Antworten! An Xiquadrat es gibt sicher Leute die für einen solchen Beitrag ein "Negativ" geben, ich mache so etwas nicht, bin aber ganz anderer Ansicht als Du. Wie gesagt wir alle waren mal Babys und wir alle haben mal angefangen. Wir alle haben mal Fehler gemacht und haben "Lehrgeld bezahlen" müssen. Der Kollege hat doch nur nett gefragt. Warum seit ihr so unentspannt und reagiert so?
Stümmt, und deshalb bin ich der Meinung, dass hier die einzigste Antwort sein kann: Vergiss den Käse ..... und diese Antwort ist absolut wertfrei im Bezug auf die "Qualität der Frage"! Aber klar, man kann natürlich auch technische Ratschläge geben, wie man eben den Schutz auslegen muss......aber genau DAS halte ich hier in dem Zusammenhang für eine "dumme Antwort". Grüße
mit Verlaub... ich habe nicht auf die Frage des TE mit ein wenig Frotzel reagiert, sondern auf die vorgeschlagene Lösung des Problems. Und die mag zwar technisch durchaus richtig sein, aber eben für den TE auch nicht hilfreich, da vollkommen überzogen. Genauso wie es vollkommen überzogen wäre auf die Frage nach der Gefahr durch vom Himmel fallenden Müll mit der Bemaßung von Fangnetzen zu antworten. Jetzt klarer ? Hast Du eine Dachreling? Dann könntest Du mit direkter Erdung arbeiten und Ableitseile an den 4 Ecken mittels Klemmen und Erdspießen anbringen (Oxidhaut müßte durchbrochen werden). Das Problem dabei ist, daß Du Trennungsabstände zur Elektroinstallation im Inneren nicht einhalten kannst was trotzdem zu Schäden führen könnte. Ist eine Idee für Stellplätze wo Du der höchste Punkt bist. Praktikabler ist es, dicht am Gebäude zu parken, nicht direkt neben den Ableitern der Blitzschutzanlage. Pfeffersalz hat noch die indirekte Erdung vorgeschlagen, das ist heute der Standard. Wenn Du dicht am Gebäude parkst welches das Fz. überragt, sollte dein Fz. weniger dem Einschlagrisiko ausgesetzt sein, magnetische Wirkungen mal außen vor (blitzstrombedingte Induktion) Und da wird bei Reserverädern behauptet, die bräuchte man nicht, weil ein Schaden so unwahrscheinlich wäre... und jetzt fangen wir mit Blitzschutz an? Kurz gesagt, wenn das fragliche Womo nicht das höchste Objekt im näheren Umkreis ist, wird jeder sich selbst respektierende Blitz woanders einschlagen. bis denn, Uwe hallo: Heute ist am Standort dieses Womos kein Gewitter angesagt, also kann er den Blitzschutz heute vernachlässigen :lol: :lol: :lol: :lol: ..... Hallo, ich hatte einen Blitzeinschlag, wenn auch nur indirekt, der Blitz schlug in die Leitplanke und sprang auf den PKW über. Außer einem gehörigen Schrecken und kurzzeitige Sehstörung bei mir gab es keinerlei weitere Schäden am PKW, trotz viel Elektronik.
ja, ich frag' mich so langsam auch, wie tausende Speditionen dieses Problem seit Jahrzehnten einfach übersehen konnten. Vielleicht wär's ja eine Idee wenn unsere Blitzschutzexperten denen mal ihre Vorschläge vorstellen würden. Ist bestimmt eine Marktlücke.
Weißt Du der eine oder andere wird sich seinen Teil denken, ich denke mir meinen Teil über Dich auch. Der Kollege hatte lediglich für sein feststehendens sehr großes und 4m hohes Wohnmobil nach äußerem Blitzschutz gefragt und auch korrekte Antworten erhalten. Das es über eine Fangstange möglich wäre aber das Risiko sei überschaubar und man rate nichts zu tun. Was Du konkret an der Frage oder Antwort bemängelst ist glaube ich keinem klar, außer Dir selbst natürlich. Wir selbst haben für unser Wohnobjekt einen äußeren Blitzschutz ( Blitzableiter ) der überall über dem First mit Abstand verlegt ist. --> Link Weder konnten wir feststellen, dass dieser "Blitze anzieht" wie ja einer in einem Beitrag bemerkt hat, noch halten wir dies für übertrieben. Denn wenn ein Blitz in ein Haus ohne Blitzschutz einschlägt sind große Schäden die Folge, Mauern reißen, Elektroinstallation verbrennt, Rohre sind defekt usw. Reserverad, wir fahren nie ohne. Nach einen Reifenbrand und einer Reifen mit kompletter Laufflächenverlust nach langer Autobahnfahrt ( > 1000km ) im Ausland ist es entspannend ein Reserverad dabei zu haben im Falle eines Falles. Wie ich bereits geschrieben habe, Du bist total unentspannt, jeder kann machen was er will und was er für Richtig hält.
An der Frage habe ich gar nichts bemängelt. Was ich von manchen Antworten halte und weshalb, habe ich, glaube ich deutlich gemacht. Du selbst schreibst doch, dass der TE wahrscheinlich noch unerfahren ist. Weshalb werden ihm denn dann technische Vorrichtungen empfohlen, die die erfahrenen und sachkundigen Ratgebenden ja an ihren eigenen Fahrzeugen aus gutem Grund wohl nicht installiert haben und auch nicht werden ? Da könnte man sich dann vielleicht wirklich fragen, ob das eine subtile Art sein soll, den TE zu veräppeln.
ja, gut so. Ist bei uns sogar vorgeschrieben, sowas zu installieren. Genauso wie eine Elementarschadenversicherung zu haben. Macht bei einer Immobilie ja auch Sinn. Die eigentlich interessante Frage ist aber doch vielmehr, was hast du bei deinem Wohnmobil, Firmenfahrzeugen und Privatfahrzeugen an äußerem Blitzschutz installiert, und weshalb ? Ich lese hier ziemlich oft Faradayscher Käfig, aber wenn die wände komplett GFK sind, stimmt das ja nicht.
Meine perönliche Meinung als nicht praktizierender Ingenieur 8) Wenn das Teil nicht komplett frei auf einem platten Feld steht, zig Meter vom nächstgrößeren Gebäude entfernt, könnte man sich überlegen, ob man einen Blitzableiter braucht. Ansonsten halte ich den Aufwand für ungerechtfertigt.
Richtig... :idea: Das Lesen der Fragestellung ist wirklich sehr sinnvoll, wenn man hilfreich antworten will.
in der Beziehung sind wir uns ja tatsächlich einig. Blos sollte man bei hilfreichen Antworten vielleicht auch die Gesamtsituation im Blick haben, sonst wird es schnell das Gegenteil von hilfreich. Und da ist's halt mal so, dass bei einem selbstgebastelten Blitzschutz garantiert keine Versicherung im Schadensfall geradestehen wird. Zumindest im Immobilienbereich muß das von einer sachkundigen Firma installiert werden. Ob es überhaupt von Versicherungen anerkannte Vorrichtungen für Fahrzeuge gibt, weiss ich nicht. Wage es aber zu bezweifeln. Und selbst wenn, müßten die dann vermutlich auch von Sachkundigen installiert werden. Da sind Bastelanleitungen dann doch eher kontraproduktiv. Es hat wohl schon einen Grund, weshalb sich Blitzschutz to go am Markt nicht wirklich durchsetzen konnte ;)
Welchen Schaden bzw. Versicherungsfall befürchtest du denn bei einer fachgerecht installierten Fangstange neben dem Wohnmobil? Oder verstehe ich deinen Beitrag irgendwie falsch? Hallo: so 30 gute Ratschläge und immer noch kein Gewitter in Aussicht.......... So long KH
Da das Fahrzeug an sich ja nicht versichert ist, käme etwa ein Versicherungsfall für die Privathaftpflicht in Frage, sollten fremde Güter zu Schaden kommen. Und ob das dann fachgerecht installiert war, bzw. überhaupt installiert werden durfte, entscheidet im Zweifelsfall dann auch nicht der sachkundige Ersteller der Anlage. Sollte der Ersteller jedoch nicht sachkundig sein, stellt sich die Frage überhaupt nicht mehr. Da prüft dann die Privathaftpflichversicherung höchstens noch, ob grobe Fahrlässigkeit in diesem Fall mitversichert ist oder nicht.
Und der TE auch nicht! Hallo an alle, doch, der TE ist in Sicht, hatte nur viel um die Ohren. Zuerst mal Danke für die Antworten, aber ich möchte eines unbedingt loswerden. Manchmal habe ich hier im Forum das Gefühl, man wird permanent veräppelt. Ja, ich weiss, ein Blitzeinschlag ist so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto, aber ausgeschlossen ist er nicht. Ist es wirklich so bescheuert von mir sich darüber Gedanken zu machen? Ist eine Frage von mir an Leute von denen ich denke und hoffe, dass sie es besser wissen als ich, ist diese Frage wirklich so lächerlich ? Das Wohnmobil wird von mir gerade komplett umgebaut, alles wird neu, 12v Eletrik, 220V Elektrik, Wasseranlage, Gasanlage, teilweise Möbel und und und. Tausend Arbeitsstunden werden wohl nicht ausreichen bis er fertig ist, da ist es doch klar, dass ich mir Gedanken über den Schutz meines Eigentums mache. Ehrlich, ich findes es nicht ok dauernd diese Witze lesen zu müßen, es seien noch keine Gewitter dagewesen etc. So etwas lesen zu müßen macht keinen Spass und irgendwann fragt man nichts mehr und kehrt dem Forum den Rücken. Zurück zur Sache. Ein Blitzeinschlag mit "Schäden" wäre verkraftbar, wenn nicht das ganze Mobil abbrennt. Problem ist, dass am Standplatz niemand ist, brennen also die Reifen brennt alles, weil zum löschen niemand da ist. Dachreeling ist keine vorhanden, aber wie geschrieben das Dach ist aussen und innen aus Blech. Ich hätte kien Problem damit am Dach mechanisch irgendwelche Metallteile anzubringen und auf den Boden zu verspannen, nur nach den bisherigen Postings bin ich eher noch mehr verunsichert. Auch das mit diesen Fangstangen werde ich mir mal durchlesen, falls das jetzt kein April Scherz war Eine Halle zu suchen ist keine Option, es gibt keine, ausserdem wird der Wagen ja noch umgebaut (VOR meiner Halle, nur da passt er nicht rein) Überall wo ich stehe bin ich der höchste Punkt (war mit Klima 4,20 Meter hoch, jetzt nur noch 3,98 Meter), auch deswegen mache ich mir Sorgen. Wie gesagt, ich weiss dass ein Blitzeinschlag unwahrscheinlich ist, aber er ist eben nicht ausgeschlossen. Werde gleich mal ein paar Bilder des Standplatzes posten, damit man das Umfeld sieht, vielleicht hilft das bei einer Einschätzung oder einem konkreten Vorschlag. Viele Grüße Gerd Gerd, nicht das ich sagen möchte, das die Frage an sich eine blöde oder unberechtigte Frage wäre, nur eine solche Frage in ein Forum zu stellen, ohne vorher einmal Google zu bemühen, das Dir die Fragen spätestens im 4. Suchergebnis beantwortet hätte --> Link , das mit Verlaub provoziert auch ein wenig solche Antworten. Ich wünsche Dir die richtige Lösung zu finden. Gruß Hi, natürlich habe ich gegoogelt vorher, nur nirgendwo eine Antwort auf meinen speziellen Fall gefunden. Was ein Faradayscher Käfig ist weiss ich, nur was ist bei mir, wo nur das Dach innen und aussen aus Alu ist, der Rest GFK ? Natürlich erhofft man sich auf gezielte Fragen spezielle Antworten. Heisst das dann im Umkehrschluss, dass man keine Frage mehr stellen darf, wenn sich die Antwort irgendwo im Internet verstecken könnte ? Dann kann man sich ein Forum auch gleich sparen. Ich lese doch auch viel in Foren ohne bei jedem Thema gleich etwas dazu schreiben zu müßen, wenn ich nicht einen zu 100 Prozent fachlich richtigen Beitrag geben kann. Wie dem auch sei, hier ein paar Bilder. Vielleicht kann mir ein "Sachkundiger" eine Einschätzung geben. Der Wagen steht sehr nahe an einem Blechdach. Ob das "geerdet" ist weiss ich nicht (wie finde ich das heraus ?) Weiter weg stellen geht höchsten einen Meter (wegen der Durchfahrt vorne) Es handelt sich um einen Aussiedlerhof mitten im Acker, falls das noch von Bedeutung ist. Grüße ![]() ![]() ![]() Welches Problem hast du mit der Errichtung einer Fangstange?
keines, muss mir den oben erwähnten Link heute Abend erstmal genau durchlesen Der Strommast in mehr oder weniger unmittelbaren Umgebung sollte alle deine Ängste und Bedenken zerstreuen ..... in dieser Konstellation würde ich mir keine Gedanken machen!
Ohne zu wissen wie weit der entfernt ist und wie hoch der ist schreibst Du so etwas? So wie ich das sehe ist der zu weit weg und zu niedrig um Schutz zu bieten. Wahrscheinlich eine 20 kV Leitung etwas höher als ein Baum, der bietet dem Wohnmobil höchstwahrscheinlich keinen Schutz. Mein Senf: Ist zwar kein Fahrzeug sondern ein Einfamilienhaus gewesen, das kleinste im Neubaugebiet zwischen zwei Häusern, ca. 500 Meter weiter Hochspannungsleitungen, tja und in dieses kleine,mein Haus, ist der Blitz eingeschlagen. Und hat unglaubliche Zerstörungen und Feuer hinterlassen. Das Haus war ein halbes Jahr alt, als das komplette Dachgeschoss ausbrannte. Wir waren glücklicherweise nicht zugegen. Der Blitz schlug in Höhe des Bettes ein, wir hätten es nicht überlebt. Ist schon eine Weile her, wir haben danach einen Blitzschutz installiert. Viele Grüße Margratete
Ich schrieb ICH würde mir keine Gedanken machen, kann aber jeder halten wie er möchte. Was macht man eigentlich beim Freistehen? Oder am Stellplatz, wenn man das höchste Mobil hat? Ich halte das Risiko für überschaubar. Es ist gut, dass der TE jetzt mehr Daten geliefert hat. Wenn die Außenhaut aus Alu ist und elektrisch leitend verbunden ist, würde ich mir keine Gedanken machen - allerdings wird es die Reifen kosten, wenn ein Blitz einschlägt. Ansonsten, schliesse ich mich dem an, was hier geschrieben wurde, was machst Du, wenn Du irgendwo stehst? P.S: Wenn Du alles neu machst, dann solltest Du die Elektrik mit 24V starten. Oder sogar mit 48V (dann braucht es ggf. andere Sicherungen, weil die Lichtbögen sonst stehen bleiben könnten. gruss kai Hallo Gerd, zunächst vorab etwas zu Deiner gestrigen Kritik an die Art und Weise, wie mit speziellen Fragen wie in diesem Thread teilweise umgegangen wird. Ironie, Halbwissen oder völlig sinnlose Bemerkungen geben sich hier zum Teil gegenseitig die Klinke in die Hand. Bei mittlerweile über 40 Antworten sind die Themen- und sachbezogenen Antworten doch deutlich in der Unterzahl. Deine o.g. Kritik daran kann ich voll und ganz verstehen und finde sie auch berechtigt. Zum Thema: Insgesamt brauchst Du Dir sehr wenig Sorgen machen, dass ein Blitzeinschlag Dein WoMo in spe „abfackelt“. So wie ich das gelesen habe, ist die Außenhaut bis auf das Dach, das Fahrerhaus und die Metallkarkassen der Reifen aus GFK oder anderen nichtleitenden Materialien und somit nicht leitend. Die Betrachtung des Fahrzeugs als Faradayscher Käfig entfällt somit und gilt maximal für das Fahrerhaus. Die beiden waagerechten!! Alu-Verbundbleche des Daches spielen hier so gut wie keine Rolle. Das bedeutet für einen potentiellen Blitz weiterhin einen sehr hohen Widerstand gegen Erde. Wenn Du bedenkst, dass allein in D zehntausende (hunderttausende?) LKWs mit gleicher oder ähnlicher Höhe, mit Metallspriegel o.ä. bestückt, in freier Natur stehen oder fahren und die Blitzschadensquote so klein ist, dass ich darüber bisher fast nichts gehört oder gelesen habe, obwohl ich diese Blitzschadesquote bei LKWs nicht kenne (vielleicht kann hier jemand aus der KFZ-Versicherungsbranche mal die entsprechenden Statistiken anzapfen). Wenn Du aber trotz des meiner Meinung äußerst geringen Risikos Dein WoMo gegen Blitzeinschlag schützen möchtest, kämen die weiter oben genannten Fangstangen und weiteres Zubehör zum Einsatz. Im Einzelnen wären das für zwei Blitzableitungen, die am WoMo-Dach vorne rechts und hinten links resp. umgekehrt, auf jeden Fall diagonal und möglichst weit auseinander, montiert werden sollten: - zwei Fangstangen mit Anschlussmöglichkeit für den Ableiter, aus Metall, Durchmesser ca. 8mm, korrosionsfest, Länge 50 – 70 cm. Diese sind meistens aus Alu. - zwei Dachleitungshalter für Flachdächer, diese werden nur auf das Fahrzeugdach gestellt und nicht mechanisch befestigt - zwei metallene Ableiter mit mindestens 16mm² Querschnitt; mehr schadet nicht; wichtig ist: ohne Isolierung, da diese brennen kann - zwei Kreuzerder mit Anschlussmöglichkeit für die vorgenannten Ableiter, bevorzugt aus verzinktem Stahl oder gar Edelstahl. Wichtig ist hierbei eine Mindestlänge von ca. 1,5 Metern, weil die oberen Bodenschichten im Sommer austrocknen und somit den Übergangswiderstand zur Erde erhöhen. Die von Dir geposteten Bilder sind für die Betrachtung der Gesamtsituation der Örtlichkeiten übrigens sehr hilfreich. Bevor Du Dein Fahrzeug mit o.g. Komponenten ausstattest, fahre es noch ca. zwei Meter weiter weg vom Gebäude, an dem es jetzt steht. Es gibt da jetzt noch eine Menge Variationsmöglichkeiten bei der Auswahl der Blitzschutz-Komponenten. Wichtig ist ein ausreichender Querschnitt der Fangstangen (D mind. 8mm) und der Ableiter (mind. 16mm²) sowie die isolierte Montage der Fangstange zum Fahrzeugdach. Folgende kompetente Hersteller sind in D ansässig: --> Link --> Link Die beliefern allerdings nur Großhändler. Deshalb müsstest Du die Komponenten entweder bei deinem örtlichen Elektriker oder einzeln beim großen Fluss im Internet bestellen. Wenn ich es machen müsste, würde ich zu einer Firma fahren, die Blitzschutzarbeiten ausführt und dort nach zwei Reststücke (je ca. 6 - 7 Meter Länge) von sogenannten Alu-Rundleitern mit einem Durchmesser von 8 oder 10mm fragen. Diese sind Standarddurchmesser. Damit kannst Du die Fangstange und die Ableitung vom Fahrzeugdach bis zum Kreuzerder in einem Stück montieren. Die Fangstange natürlich senkrecht nach oben biegen. Beispiel Kreuzerder: --> Link Beispiel Dachleitungshalter: --> Link So, das wäre es jetzt erst einmal. Die Investition in die vorgenannten Komponenten sind sehr überschaubar. Gib mal Bescheid, was du jetzt so vorhast. Grüßle, Stoppie |
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