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Starthilfe im Notfall - Aufbaubatterie nutzen?


karlh am 18 Jul 2021 18:27:39

Hallo zusammen,

nachdem ich letztens ein Masseproblem im Wohnmobil hatte, hab ich nun aufgerüstet.

Problem ist, dass man bei mir weder an die Starter,- noch an die Aufbaubatterie einfach rankommt.

Ich habe mir deshalb diese Buchsen eingebaut:

--> Link

Je eine für die Starter- und Aufbaubatterie.

Habe mir noch ein Kabel mit den passenden Steckern für mein CTEK gebaut, sodass ich nun die Batterien einzeln laden kann ohne z.B. den Beifahrersitz ausbauen zu müssen.

Von Segelschiffen kenn ich es, dass man schon mal beiden Batterien überbrückt, wenn die Starterbatterie nicht mehr funktioniert und der Diesel nicht anspringt.

Geht das auch im Wohnmobil - und würden hier die 6mm2 Kabel ausreichen?

Also wenn die Starterbatterie leer ist und ich die beiden Batterien kurzzeitig mit den eingebauten Anschlüssen überbrücke damit der Motor startet.

Gruß

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taps am 18 Jul 2021 18:32:19

klar geht das und brennt schön :angry:
kannste Dir selbst beantworten:
wie dick ist ein Starthilfekabel?

karlh am 18 Jul 2021 18:35:07

Ich nehm da immer Klingeldraht ;-)

Anzeige vom Forum


Hannus am 18 Jul 2021 18:39:22

Jein
Du kannst die beiden Batterien für mindestens 10min miteinander verbinden, bis die Starterbatterie sich wieder etwas erholt hat. Zum Starten mußt du die Verbindung wieder entfernen, die Kabel würden sonst viel zu heiß werden.

chrisc4 am 18 Jul 2021 19:04:41

Wenn du eine volle Batterie mit einer leeren Starterbatteie verbindest, sprühen die Funken und das viel zu dünne Kabel verbrennt. Das fließen sehr hohe Ausgleichsströme!

Gruß
Hans

reddi am 18 Jul 2021 19:18:00

kommt drauf an -

zum Ausgleichsladen unter Aufsicht! und Beobachtung! sollten die 6 Quadrat grade so reichen, zum Starten eher nicht. Wenn der Motor mit der ersten Anlasserumdrehung anspringt, kein Problem. Wenn Du die Kiste 10 Minuten "orgeln" musst bis da was kommt, vergiss es.

Versuch Dich mal dran zu erinnern wie dick die Kabel auf dem Boot waren.

karlh am 18 Jul 2021 19:50:34

Auf Booten ist das meistens fest verdrahtet. Da siehst Du von außen nur den Umschalter...

thomker am 18 Jul 2021 20:13:29

chrisc4 hat geschrieben: Das fließen sehr hohe Ausgleichsströme!

Hallo Hans,

Das hast Du garantiert nicht selbst getestet, sonst wüßtest du, dass die Ströme bei einer Spannungsdifferenz von max 2V gar nicht so groß sind. Wenn die Starterbatterie hinüber ist, sieht's wieder anders aus.

Wie die Vorschreiber: nur nicht den Anlasser betätigen, erst mal Vorglühen/Flammstart geht gerade noch, dann aber zum Starten trennen...

chrisc4 am 18 Jul 2021 20:59:06

thomker hat geschrieben:
Das hast Du garantiert nicht selbst getestet, sonst wüßtest du, dass die Ströme bei einer Spannungsdifferenz von max 2V gar nicht so groß sind. Wenn die Starterbatterie hinüber ist, sieht's wieder anders aus.

Wie die Vorschreiber: nur nicht den Anlasser betätigen, erst mal Vorglühen/Flammstart geht gerade noch, dann aber zum Starten trennen...


Nein ich habe nicht selbst gemessen!
Das Thema kommt aber immer wieder, es wurde schon oft ausführlich behandelt! Da fließen schon erhebliche Ströme, wenn auch nur kurze Zeit!
--> Link

Gruß
Hans

Marsu123 am 19 Jul 2021 08:51:05

chrisc4 hat geschrieben:
Nein ich habe nicht selbst gemessen!
Das Thema kommt aber immer wieder, es wurde schon oft ausführlich behandelt! Da fließen schon erhebliche Ströme, wenn auch nur kurze Zeit!
--> Link

Gruß
Hans


Naja...
Aus deinem Link :

Gizmo hat geschrieben:Spannung Starterbatterie voll: 12,8 V
Spannung Starterbatterie leer: 12,0 V
Innenwiderstand je Starterbatterie: 10 mΩ
Innenwiderstand Trennrelais: 5 mΩ
Übergangswiderstände an Klemmen: 5 mΩ
Leitung zw. Batterien: 4 m; ergibt 8 m Kabel
Kabelwiderstand für 10 mm²: 15 mΩ
I = U/R = 0,8 / (2 x 0,010 + 0,005 + 0, 015) = 20 A


20 A sind jetzt nicht so der Knaller.
Selbst wenn alles noch schlechter laufen sollte, sind es max.45A

Grüße Ralf.

rkopka am 19 Jul 2021 09:59:50

chrisc4 hat geschrieben:Wenn du eine volle Batterie mit einer leeren Starterbatteie verbindest, sprühen die Funken und das viel zu dünne Kabel verbrennt. Das fließen sehr hohe Ausgleichsströme!

Aber auch dann nur kurz. Im Modellbau werden 6mm2 für über 200A verwendet (nicht Dauer, aber länger als für einen Startvorgang).

RK

thomker am 19 Jul 2021 10:35:32

chrisc4 hat geschrieben:Da fließen schon erhebliche Ströme, wenn auch nur kurze Zeit!
--> Link

Hallo Hans,
Hab den Link jetzt nicht komplett gelesen, aber diejenigen, die da Bedenken haben, haben's selber auch nicht getestet, also nur "höheren sagen". Ist halt so, dass viele "Meinungen" ungefiltert übernommen und wiederholt werden.

Diejenigen die es probiert haben, (so wie ich) haben festgestellt, dass es keine Probleme gibt. Auch die beschriebene Manipulation des Trennrelais praktiziere ich seit Jahren problemlos, ist viel einfacher, als Kabel ziehen, die sind nämlich schon dran.

Also nix für ungut...

Gruß
Thomas

kdupke am 19 Jul 2021 17:14:01

Ich hab' die Bikestart-Dinger an unseren Bikes. Und die nehme ich auch hin und wieder mal als Starthilfe.

Der 6-Zylinder macht die Kabel schon warm, was aber blöder ist, dass quasi zu wenig ankommt. Direkt die Starthilfekabel angeschlossen mach es deutlich besser.

Als Lademöglichkeit OK, auch zur Ausgleichladung, aber bei einem Wohnmobil nicht zur Starthilfe zu gebrauchen.

Von US-Fahrzeugen kenne ich einen Knopf, der für 30 Sekunden einen Notstart über die Aufbaubatterie ermöglicht.

gruss kai

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