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Knaus Traveller 595, BJ 95 Feuchtigkeit im Alkoven


Phiannina am 20 Jul 2021 21:01:03

Moin, haben letztes Jahr einen wohl gut erhaltenen Knaus Traveller BJ 1995 erstanden. Nun haben wir im Alkoven links neben der Dachhaube erhöhte Feuchtigkeit gemessen. Direkt am Rahmen der Haube ist keine höhere Feuchtigkeit. Da von oben keine Risse sichtbar sind, hat jemand eine Idee, wo das herkommen kann und vorfallen, wie bekomme ich die Feuchtigkeit wieder raus?
Vielen Dank für einen Tipp und Gruß, Guido

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DoReNo am 21 Jul 2021 03:16:07

Sorry, aber hier sind keine Hellseher im Forum.
Woher sollen wir wissen wo die Feuchtigkeit her kommt wenn Sie, vor Ort, das nicht mal wissen?
Fotos?
Beschreibung? Sieht man Feuchtigkeitsspuren innen im Alkoven, wie hoch waren die Werte? Mit welchem Gerät von wem gemessen?
Was ist noch auf dem Dach in der Nähe der erhöhten Werte? Sat, Kabeldurchlässe, Heki, Dachreling etc
Wenn in der Wand Feuchtigkeit ist geht diese nicht so einfach wieder heraus. Zuerst muss die Stelle des Wassereintrittes gefunden und abgedichtet werden. Dann von innen je nach Ausmaß...... die Wand geöffnet werden und getrocknet werden. Morsche Teile ausgetauscht und ersetzt werden.
Wie gesagt........je nach Schaden müssen verschiedene Vorgehensweisen bedacht werden.

Pechvogel am 21 Jul 2021 08:08:00

Hallo Guido,
die Dachhaut am Alkoven ist i.d.R. ( Knaus Bj. 95!! ) ein gebogenes Alublech ohne "was drauf".
Wenn Du nun Feuchtigkeit in der Nähe der Dachhaube hast dann würde ich mal davon ausgehen dass diese undicht ist.
Dachhauben sind meistens nur aufgeklebt ( die paar Schräubchen von innen zur Sicherung dichten nix ab ) und wenn der Kleber im Laufe der Jahre und durch UV und Frost spröde, rissig,... geworden ist kann da schon mal Wasser rein. In Verbindung mit Fahrwind evtl. auch "um die Ecke" und 3cm neben der Dachhaube innen wieder raus.
( Wenn da ´n Scherzkeks allerdings Solar von aussen auf dem Alkoven mit Spax befestigt hat,... :eek: ).

Wenn die Ecken zu den Wänden also trocken sind dann würde ICH die Dachhaube ausbauen und neu eindichten / einkleben ( mit Sikaflex!! KEIN Silikon!!!! ).
Da die Dachhauben nicht sooo wahnsinnig teuer sind vielleicht auch über eine neue nachdenken ( ist schließlich 25 Jahre altes Plastik ).

Wenn das Dach "nur" feucht geworden ist dann würde ICH das nur trocknen lassen. Am Besten das Womo, ohne Dachhaube, ein paar Tage ( bis Wochen ) in eine große Garage oder Halle stellen. Wenn Holz mal feucht geworden ist dann "gammelt" es nicht gleich weg. Sollte es allerdings schon morsch / faul sein wird es sehr sehr aufwändig!!

Wenn Du jetzt keine Unterstellmöglichkeit für das Womo hast dann wenigstens den Innenrahmen der Dachluke ab und versuchen mit einem Ventilator o.ä. eine Luftströmung an der Luke zu erzeugen.

Im Dach ist übrigens relativ wenig Holz: um die Dachluke drumrum als Rahmen zum Befestigen derselben und noch ein paar Querstreben dann war es das vermutlich.
Alkoven sind i.d.R. auch nicht begehbar!!



Grüße
Dirk

PS: Übrigens Herzlich Willkommen hier im Forum!
Und eine Vorstellung wirkt hier auch oft Wunder! :D

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Phiannina am 21 Jul 2021 08:25:18

Vielen Dank für die Antworten. Ich werde es dann mal angehen und die Dachhaube ausbauen und ersetzen.

Viele Grüße, Guido

topolino666 am 21 Jul 2021 10:13:06

Zähl die Dachhauben im Mobil und mach sie alle neu (inkl. Bad).

Hast Du aktuell klare Hauben oder "milchige" verbaut?
Zum ganz öffnen oder nur aufstellen?

Mach überall NEUE Hekis rein, wenn eine undicht ist, schadet es bei den anderen auch nicht.

Nebeneffekt ist ggf. das bessere Raumgefühl und ggf. eine vernünftige Öffnungsmöglichkeit.

DoReNo am 21 Jul 2021 15:40:42

Wenn das Dach nur feucht geworden ist????
Das Dach besteht nicht nur aus Holzstreben sondern das Problem sind evtl nasses Styropor. Das trocknet nicht so einfach ab. Das saugt sich voll! Es kommt darauf an wie nass und wie lange schon nass.
Die grossen Wasserschäden entstehen dadurch, dass die Undichtigkeiten zwar im günstigsten Fall beseitigt werden aber die nassen Wände bzw das Dach nicht ordentlich getrocknet werden und dann alles schön weiterrottet. Nasses durchgesaugtes Styropor trocknet nicht aus! Es muss ausgetauscht werden!

Bei dieser Einstellung wundert es mich nicht, dass soviele Torfbuden unterwegs sind!

Pechvogel am 21 Jul 2021 15:59:31

DoReNo hat geschrieben:...Styropor. Das trocknet nicht so einfach ab. Das saugt sich voll...


Styropor saugt sich nicht voll!
Außerdem ist in den Sandwich-Platten auch kein Styropor sondern meist PU-Schaum.
Und der saugt etwa 1% Feuchtigkeit auf. Aber nicht verwechseln mit "ist Wasser rein gelaufen". Dann geht natürlich mehr als 1% rein.





Grüße
Dirk

DoReNo am 21 Jul 2021 16:40:14

Na das nenne ich jetzt mal pure Ignoranz.
Wir haben damals pitschnasses vollgesaugtes Styropor aus unserem Wasserschaden WoMo entfernt.
Hier aus einem Gutachten heraus kopierte Einlassung zu Styropor.. Nicht Styrodur!!

3. Bewertungen
Die Untersuchung bestätigt, dass auch neuere Dämmstoffe aus Polystyrol EPS unter dauerhafter Wassereinwirkung ein Vielfaches ihres normalen Wassergehaltes aufnehmen können, im konkreten Fall etwa das Zehnfache. Mitunter behaupten ältere Publikationen das Gegenteil, und sie werden auch nach wie vor zur Argumentation eingesetzt.

Pechvogel am 21 Jul 2021 18:10:33

Wenn Du dir in alten Häusern mal eine ebenfalls alte Toilettenanlage ansiehst, ich meine die die noch den „freistehenden“ Spülkasten haben, dann schaue mal in diesen Spülkasten rein. Da ist der Schwimmer, der den Wasserstand reguliert, aus Styropor. :eek:
Wenn der sich in den 20, 30 oder noch mehr Jahren voll Wasser gezogen hätte, wäre er schwerer geworden und die Anlage würde nicht mehr dicht.
Oder die vielen Hausbesitzer die schon vor 30‘Jahren ihre Fassade mit Styropor haben dämmen lassen. Da wäre aus ein paar Kilo Styropor mittlerweile eine tonnenschwere Beschichtung des Mauerwerks geworden, dass dazu auch noch klatsch nass wäre!

Wir können uns aber darauf einigen das es heute eine Vielzahl an Materialien gibt die, chemisch unterschiedlich zusammengesetzt und zum teil auch unterschiedlich hergestellt, doch unter dem Sammelbegriff „Styropor“ bezeichnet werden!

Da es hier aber um die Dichtigkeit eines Womos geht und wir vom Thema abkommen, war es das von mir zum Thema Styropor!
:thema:




Grüße
Dirk

DoReNo am 21 Jul 2021 19:31:42

Du sprichst von versiegeltem Styropor!

BadHunter am 22 Jul 2021 09:31:29

Pechvogel hat geschrieben: Da wäre aus ein paar Kilo Styropor mittlerweile eine tonnenschwere Beschichtung des Mauerwerks geworden, dass dazu auch noch klatsch nass wäre!



Schon mal ein im Meerwasser schwimmendes Stück Styropor herausgefischt? Ja, es schwimmt immernoch, man kann es aber auswringen wie einen nassen Lappen... Ich bin an der See aufgewachsen, früher hat man noch häufiger als heute sowas am Strand gefunden....

Aber in jedem Fall gilt: feuchte Stelle öffnen, unbrauchbares Material raus, also neben aufgeweichtem Holz auch die Dämmung prüfen, gründlich durchtrocknen lassen und neu wieder aufbauen, wenn sicher ist, dass die Ursache beseitigt ist.

ralle1967 am 22 Jul 2021 15:55:18

Wenn wir hier von einem Knaus Traveller aus 1995 reden, dann sprechen wir von offenzelligem Polystyrol. Das saugt leider Wasser auf.

EPS steht lediglich für Extrudiertes Polystyrol und sagt nichts über die Zellstruktur aus.

PU-Schaum, und zwar der geschlossenzellige wurde nur von Hymer relativ früh in den gehobenen Wohnwagen- und Wohnmobilmodellen eingesetzt.

Alle anderen Hersteller sind ers später nachgezogen und auch heute verwenden noch viele das offenzellige Styropor.

Geschlossenzelliges Styropor wird als "Styrodur" vermarktet.

Also im Fall des Knaus (so einen hatte ich selber mal) reden wir von dem offenzelligen, schwammartigen Styropor und somit macht nur Öffnen, Trocknen, ggfs. Austauschen Sinn. Alles andere wäre Pfusch und führt zu Pilz- oder Torfbildung.

Grüße,

Ralf

ralle1967 am 22 Jul 2021 15:57:41

Pechvogel hat geschrieben:Oder die vielen Hausbesitzer die schon vor 30‘Jahren ihre Fassade mit Styropor haben dämmen lassen. Da wäre aus ein paar Kilo Styropor mittlerweile eine tonnenschwere Beschichtung des Mauerwerks geworden, dass dazu auch noch klatsch nass wäre!


Grüße
Dirk


Zu dem Thema, lieber Dirk, gibt es reihenweise Artikel in den einschlägigen Foren, wo genau das passiert ist. Zwar nicht "tonnenschwer", aber immerhin vollgesogen und naß, wenn der aufgebrachte Putz beschädigt ist (und nur der verhindert das Eindringen von Wasser).

Grüße,

Ralf

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