gribof hat geschrieben:...Die bisweilen geäußerten bedenken bzgl der kompletten Dichtigkeit und dass das Holz dann drunter verfault weil Feuchtigkeit nicht mehr austreten kann teilst du also nicht bzw. hältst das für übertrieben? Ich meine u. A. Bei P/M sowas gelesen zu haben...
Hallo Christoph,
eigentlich nimmt man heute wohl den klassischen, schwarzen Unterbodenschutz nicht mehr.
Der ist zwar Widerstandsfähig, wasserabweisend und sehr zäh aber wenn da, z.B. durch Steinschlag oder wie jetzt bei Dir durch Alterung, mal ein Loch bzw eine "lose Stelle" entsteht dann bleibt eindringendes Wasser / Feuchtigkeit auch drin.
ICH würde, wenn überhaupt, heute wohl eher eins der diversen Fette ( Mike Sanders z.B. ) nehmen. Die haften auch am Untergrund, sind transparent, ...
Aber Du hast ja nu´Bitumen da drauf! Willst Du das alles jetzt abkratzen :mrgreen: und dann mit Fett....
Und das Fett nur in die Zwischenräume spritzen finde ICH jetzt auch nicht so toll, denn es bleiben Zwischenräume.
Im Reparaturfall, wie jetzt bei Dir, würde ich halt wieder den schwarzen Unterbodenschutz auf Bitumenbasis nehmen.
Falls Du allerdings vor haben solltest demnächst zum TÜV ( oder den anderen Konsorten ) zu fahren und der Unterbodenschutz auch auf tragende Teile wie z.B. Rahmenteile aufgetragen werden soll: fahr´ besser vorher hin!!
Die werden oft ganz "hellhörig" wenn jemand mit frischem Unterbodenschutz kommt.
( Stichwort: Pflaster auf Kebsgeschwür damit man selbiges nicht mehr sieht! )
Grüße
Dirk