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Canalautobahn statt Karawankentunnel


Schnecke am 03 Mai 2007 16:27:57

Canalautobahn statt Karawankentunnel
Über die Canalautobahn nach Triest

Wer von Deutschland über Slowenien nach Kroatien reisen möchte, muss über den Alpenhauptkamm. Das ist klar.
Natürlich gibt es in den Westalpen ( Frankreich, Schweiz) und in den Ostalpen ( Steiermark) Pässe, die man benützen kann, viele fahren jedoch über die Tauernautobahn A10 und durch den Tauern- und Katschbergtunnel.
Danach steht nochmals der Alpensüdkamm an ( Karnische Alpen, Karawanken, bzw. Julische Alpen) Es gibt zahlreiche kleine, steile Pässe(z.B. Plöckenpass, Nassfeldpass, Wurzenpass, Loiblpass und andere, die teilweise recht viel Zeit kosten)
Bequem ist es, auf der österreichischen A10 zu bleiben und durch den Karawankentunnel Richtung Slowenien zu fahren.

Eine Alternative bietet ab Villach die österreichische A2, die in die italienische A23 bzw E55 übergeht und über Tarvisio, Udine nach Triest führt.
Es ist eine nicht allzu sehr befahrene (mautpflichtige) Autobahn. Sie führt durch zahlreiche Tunnels und auf Stelzen durch das enge Canaltal durch eine außerordentliche reizvolle Gebirgslandschaft.
Ich möchte die Strecke im nachfolgenden Bildbericht in umgekehrter Richtung vorstellen: von Udine bis Arnoldstein an der italienisch- österreichischen Grenze.

Fährt man von Triest aus in Richtung Norden, überquert die Autobahn nach Udine, in der Nähe von Gemona, ( mit schönem Campingplatz für eine Zwischenübernachtung) das eindrucksvolle breite Flussbett des Tagilamento.



Die Autobahn ist in gutem Zustand und folgt zunächst dem Tagliamento bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Dort muss man sich entscheiden, ob man den Plöckenpass fahren möchte.



siehe --> Link

Die Autobahn folgt dem engen Tal des Flusses Fella.









Ein Tunnel folgt auf den anderen. Insgesamt sind es 16 Tunnels von durchschnittlich 1,8 km Länge bis zur österreichischen Grenze.







Links und rechts ergeben sich eindrucksvolle Aussichten in enge Gebirgstäler









Noch mehr Tunnel – aus einem raus, in den nächsten rein.





Neben der Autobahn befindet sich die Bundesstraße und eine Bahnlinie.



Nach Pontebba gibt es außer einer Lawinengalerie nur noch wenige Tunnels.



Die Autobahn führt stetig bergan Richtung Slowenien und Richtung Dreiländereck.



Italienisches Dorf



Gebirgszug der Julischen Alpen in Slowenien



Italienische Mautstelle



Grenze



Selbst wenn man in Arnoldstein, ca 3km nach der Grenze, die Autobahn schon wieder verlassen möchte, muss man ein österreichisches Pickerl kaufen - wir haben selbst erlebt, wie das von der ASFINAG kontrolliert wurde.
Als Alternative bietet sich an, noch auf italienischer Seite in Tarvisio die Autobahn zu verlassen und auf der Bundesstraße Richtung Kärnten zu fahren.

Da wir mit unserem Wohnmobil ohnehin die GO Box benützen müssen, blieben wir auf der A2 und verließen sie erst bei der Auffahrt Arnoldstein, da wir unsere Reise nach Westen in Richtung Lienz – Felbertauerntunnel in Osttirol fortsetzen wollten



Mein Fazit: die Canalautobahn ist eine bedenkenswerte Alternative, vor allem , wenn man über Triest nach Istrien und in die Kvarner Region reisen möchte.
Wir benützen sie lieber als den Karawankentunnel.

Schnecke

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Labrador am 03 Mai 2007 16:33:28

Hallo Schnecke,

da hast Du Dir viel Mühe gemacht. :daumen2:

Respekt.

Labrador

ariane am 03 Mai 2007 16:38:41

Super, das ist genau, was für uns, denn wir fahren immer Karawankentunnel und haben uns schon oft überlegt über Triest zu fahren.

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bärnd am 03 Mai 2007 16:52:00

Schöne Fotos, wirklich!

Wir fahren immer eine Strecke durch Slowenien und eine durch Italien, hat beides sein Reize

Gast am 03 Mai 2007 17:06:29

Wir fahren IMMER via Italien nach Kroatien. Und auch oft die von Schnecke sehr eindrucksvoll und lobenswert beschriebene Strecke, manchmal auch über den Plöckenpaß.
Zumeist bleiben wir dann "mal schnell" bei Freunden in Carnia hängen, das ist da, wo die Plöckenpaß-Straße wieder auf die "normale" Nord-Süd-Route trifft.
Schön ist das allemal. Und zu bestaunen gibt es allerhand, fand doch in den Siebzigern mit Epizentrum nahe Venzone ein schlimmes Erdbeben statt, das wir damals bis zu unseren Freunden nach Fürth (wir saßen im 13. Stockwerk) spürten - auch unsere Freunde in Carnia hatten damals ihr Haus verloren, waren aber zu dem Zeitpunkt in Deutschland. Die Mutter stand im Türrahmen (der sicherste Platz während eines Erdbebens in einem Haus) und sah, wie das Haus in sich zusammenstürzte. Das "alte" Carnia steht noch als Ruinengebilde da, das neue wurde an anderer, nicht ganz so erdbebenträchtiger Stelle und nur mit erdbebensicheren Häusern wieder aufgebaut. Auch wir haben dort schon ein Erdbeben mit Stärke 6 erlebt. Sehr eindrücklich ...
Und ein Stückchen südlicher gibts dann noch für die Schleckermäuler San Daniele mit den unzähligen Schinken-Probierstuben und einen herrlichen Roten, den ansonsten oftmals unbekannten Refosco, ein ganz hervorragendes Tröpferl. Auch Udine ist unbedingt sehenswert, als nächstes werden wir mal einen Abstecher nach Nova Gorizia machen, den Ort an der slowenischen Grenze, der auch quasi geteilt ist.
Eigentlich sollten wir mal wieder losfahren, denke ich
---

Schnecke am 03 Mai 2007 17:22:08

lira hat geschrieben:, als nächstes werden wir mal einen Abstecher nach Nova Gorizia machen, den Ort an der slowenischen Grenze, der auch quasi geteilt ist.
Eigentlich sollten wir mal wieder losfahren, denke ich
---

Hallo Lira!
Dann solltet Ihr unbedingt in die "Brda" ( zu deutsch: "in die Ecken") fahren - ein gesegnetes Fleckchen unweit nordwestlich von Goriza , rund um die Orte Kojsko und Smartno und bei einem Winzer oder in der Kellerei von Dobrava einen der leckeren Rotweine probieren.
Die ganze "Ecke" ist ein einziges großes, hügeliges Weinbaugebiet.

Zurück kann man dann durchs Socatal, über Tolmin und Kobarid über den ( recht kurvenreichen und etwas engen) Predelpass bis nach Tarvisio fahren.

,Schnecke

womo-klaus am 03 Mai 2007 19:25:54

Hallo Schnecke,

erst einmal vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Es sind wirklich beeindruckende Bilder u. die Strecke sieht sehr schön aus.

Mich würde aber nun doch interessieren, ob diese Strecke preislich (mautmäßig) teuerer ist oder ob es sich nichts tut. Vielleicht weiß ja auch jemand anderes die Antwort.

Danke und allzeit gute Fahrt

Klaus

Ulrike M. am 03 Mai 2007 20:23:39

Hallo,

Für uns aus Graz ist das der Hauptweg nach Italien.

Wer allerdings die Maut in Italien sparen will (Warum eigentlich immer nur in Österreich?), kann ganz bequem auf der kaum befahrenen Staatsstraße von Arnoldstein/ Tarvisio bis nach Gemona fahren. Hier würde ich dann aus Zeitgründen allerdings auf die Autobahn wechseln.

Beste ,
Uli (als Österreicherin immer mit GO-Box unterwegs)

Schnecke am 03 Mai 2007 20:54:17

Ulrike M. hat geschrieben:Warum eigentlich immer nur in Österreich?)
Uli (als Österreicherin immer mit GO-Box unterwegs)


Hallo Ulrike !
Wenn du schon so direkt fragst ...

Wir wollen keine Maut sparen,aber wir vergleichen die Mautpreise.

Vom Walserberg bis einschließlich Karawankentunnel bezahle ich (einfache Strecke, 207 km) 59,30€. Zurück nochmals dasselbe. Wohlgemerkt: ohne Spritkosten.
Da denke ich schon über Alternativen nach.

Von Tarvisio bis Triest haben wir für 140 km 10,20€ ( dasselbe Wohnmobil) bezahlt.

,
Schnecke, die auf 3 Achsen mit Go Box unterwegs ist.

Schnecke am 03 Mai 2007 21:00:00

womo-klaus hat geschrieben:Mich würde aber nun doch interessieren, ob diese Strecke preislich (mautmäßig) teuerer ist oder ob es sich nichts tut. Vielleicht weiß ja auch jemand anderes die Antwort.

Hallo Klaus!

Hier sind zwei Mautrechner

für Österreich:
--> Link

für Italien:
--> Link

Da kannst Du vergleichen.
,
Schnecke

WomoHexe am 04 Mai 2007 08:05:30

und in Tarvisio - Tarvis gibt (gab es) seither einen Markt wo man toll Sachen (Lederjacken, Schuhe, Handtaschen, Obst und Gemüse) einkaufen kann. Wer gut handeln kann macht da schon mal ein Schnäppchen. War allerdings schon seit 5 Jahren nicht mehr dort. Wir hatten im Rosental in Kärnten unseren Urlaub verbracht und da gehörte es dazu nach Tarvis auf den Markt zu fahren.

die WomoHexe

Gast am 04 Mai 2007 08:07:53

@Schnecke
Danke für Deinen Tipp bzgl. Gorizia usw. Ja, diese slowenische Ecke habe ich schon noch im Hirn; vor ein paar Jahren wollten wir das mal angehen, auch den Triglav oder zumindest den Vogel besteigen, aber dann schüttete es 2 Tage lang bei Bled ununterbrochen und wir fanden uns dann an der istrischen Küste bei 35° wieder, was unserem Gusto mehr entsprach. Wird aber auf jeden Fall noch nachgeholt, denn die julischen Alpen sind zum einen nicht so überlaufen wie z.B. die Dolomiten und haben ihren ganz besonderen eigenen Reiz.

@womo-klaus
Die günstigste Anreise wäre wohl über Felbertauern (10 Euro) und Plöckenpaß und dann von Carnia aus bis Trieste auf der Autobahn oder auch Landstraße (ist dann aber schon ein wenig Gegurke).
Alternativ: Großglockner (bei Einfahrt nach 18.00 Uhr noch 16 Euro, dafür kann man dort "irgendwo" ruhig und in schöner Umgebung nächtigen) und auch Plöcken.
Die gesamte Tauernautobahn entlang ist uns ehrlich gesagt auch zu teuer, außerdem staut sich dort oft noch vor den (extra zu bezahlenden) großen Tunnels der Verkehr und das brauchen wir dann auch nicht.

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