rudi rüssel hat geschrieben:Kleines Update,
ich habe mich jetzt noch mal etwas informiert und auch mit einem Tierarzt gesprochen. Bei der Infektion die durch die Sandfliegen übertragen wird handelt es sich um Leishmaniose sie ist nicht heilbar und wenn sie ausbricht endet sie sehr oft tötlich. Es ist eine sogenannte Reisekrankheit. Hier kann man das gut nachlesen
--> Link . Habe mir da vorher (aus Unwissenheit) bei unseren Italienreisen auch nie einen Kopf darüber gemacht.
Gruß
Wolfgang
Ich hatte mal einen Leishmaniosehund aus Barcelona, sie wurde 13,5 Jahre alt - das zur Kurzlebigkeit. :roll:
Ein Behandlungsmittel ist das Humanpräparat Allopurinol, bei Tessa hatte das damals wunderbar funktioniert.
Aber Vorsicht ist besser als Tablette!
Das einzig funktionierende Mittel sind Scalibor-Halsbänder, der enthaltene Wirkstoff wird an die Haut abgegeben und tötet die Sandmücke bevor sie ihren Speichel einspritzen kann.
Aber Vorsicht! KEIN Knuddel, KEIN intensives Schmusen, Fellkontakt mit Schleimhäuten vermeiden, Kinder am besten vom Hund bzw. vom Halsband fernhalten! Das Zeuchs ist echt giftig! :eek:
Am besten 1-2 Wochen vor Urlaubsantritt anlegen, nach dem Urlaub abnehmen und noch wieder 1-2 Wochen warten, bis das Präparat langsam aus Fell und Haut abgebaut ist.
Hörensagen zufolge :roll: funktionieren auch Spot-On Präparate mit Fipronil (
--> Link) (Frontline et al), Scalibor enthält Deltamethrin (
--> Link), was der Sandmücke nicht gefällt.
Würde ich mit Hund nach ESP oder I oder Süd-F fahren, würde ich für diese Zeit ein Scalibor-Halsband besorgen, auch wenn Abby immer mit Frontline behandelt wird.
JM2C