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Sardinien mit Hund und welches Reisegebiet


rudi rüssel am 23 Aug 2021 10:16:08

Bin gerade dabei unsere Herbsttour nach Sardinien zu planen. Im Reiseführer musste ich lesen das Hunde nicht in Staatliche Wälder dürfen und auch nicht in Restaurants auch ein Maulkorb ist mitzuführen. Es wird empfohlen den Hund gegen eine Krankheit Impfen zu lassen die von Sandfliegen übertragen wird. Ist das so ?
Hat jemand Erfahrung mit Hunden auf Sardinien ?

Welche Gegend würdet Ihr mir zum Wandern, Mountainbiken und Baden auf Sardinien empfehlen, ab und an möchten wir auch frei stehen bzw. auf Bauernhöfen. Städte besichtigen wir nicht so gerne wir sind da eher die Landschaftsliebhaber....

Gruß
Wolfgang

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bhomburg am 23 Aug 2021 12:14:34

Ich war schon mehrmals mit Hund (Schäferhund-Grösse) auf Sardinien, und mir ist keine der genannten Einschränkungen begegnet. Mit einer Ausnahme: Hundeverbote an Stränden. Aber in der Nebensaison ist das kein Problem mehr, im Zweifelsfall halt einen Hundestrand aufsuchen, gibt es übers Land verteilt inzwischen auch ein paar.

Da gibt es einen grossen Unterschied zwischen dem was auf dem Papier steht und dem was dann in der Realität passiert.
Das fängt schon auf der Überfahrt an - uns haben sie extra wegen des Hundes eine Eckkabine gegeben dass da auch Platz für Sie auf dem Boden ist - obwohl lt. Beförderungsbestimmungen Tiere gar nicht in die Kabinen dürfen. Natürlich habe ich sie angemeldet und bezahlt...
In jedes Restaurant das wir aufgesucht haben (abgesehen von dem auf der Fähre) durfte sie mit hinein. Wir haben üblicherweise auf agriturismos übernachtet, auch da gab es nie Probleme.

Man braucht den Heimtierpass, das wars. Keine extra Impfungen. Achten würde ich auf Flohprophylaxe - gerade wenn das eigene Tier mit einheimischen Hunden Kontakt hat, speziell auf den agriturismos sind die Hofhunde nicht unbedingt immer frei von unerwünschten Gästen im Fell, die man nicht im Wohnmobil haben will....

Maulkorb muss mitgeführt, aber nicht getragen werden. Hat in Italien noch nie jemand kontrolliert oder verlangt, das ist mir in über zehn Jahren mit Hund erst einmal in einem Zug der DB passiert.

rudi rüssel am 24 Aug 2021 14:38:42

Hallo bhomburg,
das dachte ich mir auch, ist ja in Italien auf dem Festland genauso. War nur etwas verunsichert ...... dann kann ich ja die Fähre buchen. 8)

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Karsten5 am 24 Aug 2021 16:01:08

Hallo Wolfgang,
an eine Wurmkur würde ich denken. Milbemax oder ähnliches. In Südeuropa sind Lungen- und Herzwürmer im Vormarsch. Eine Diagnose von den Viechern ist schwer. Oft fällt es erst auf, wenn der Hund schlapp wird und dann ist es fast schon zu spät.

Wir haben die Nummer grad erst durch. Aufgefallen ist es nur, weil wir wegen etwas anderem beim Herzultraschall waren...

Ansonsten ist es wie schon geschrieben. Wir waren eigentlich immer willkommen, hatten nie Probleme. Und das mit dreimal Doggengrösse...

Viele Grüsse

Karsten.

rudi rüssel am 27 Aug 2021 12:09:31

Kleines Update,
ich habe mich jetzt noch mal etwas informiert und auch mit einem Tierarzt gesprochen. Bei der Infektion die durch die Sandfliegen übertragen wird handelt es sich um Leishmaniose sie ist nicht heilbar und wenn sie ausbricht endet sie sehr oft tötlich. Es ist eine sogenannte Reisekrankheit. Hier kann man das gut nachlesen --> Link . Habe mir da vorher (aus Unwissenheit) bei unseren Italienreisen auch nie einen Kopf darüber gemacht.

Gruß
Wolfgang

DieselMitch am 27 Aug 2021 17:49:45

rudi rüssel hat geschrieben:Kleines Update,
ich habe mich jetzt noch mal etwas informiert und auch mit einem Tierarzt gesprochen. Bei der Infektion die durch die Sandfliegen übertragen wird handelt es sich um Leishmaniose sie ist nicht heilbar und wenn sie ausbricht endet sie sehr oft tötlich. Es ist eine sogenannte Reisekrankheit. Hier kann man das gut nachlesen --> Link . Habe mir da vorher (aus Unwissenheit) bei unseren Italienreisen auch nie einen Kopf darüber gemacht.

Gruß
Wolfgang

Ich hatte mal einen Leishmaniosehund aus Barcelona, sie wurde 13,5 Jahre alt - das zur Kurzlebigkeit. :roll:
Ein Behandlungsmittel ist das Humanpräparat Allopurinol, bei Tessa hatte das damals wunderbar funktioniert.

Aber Vorsicht ist besser als Tablette!

Das einzig funktionierende Mittel sind Scalibor-Halsbänder, der enthaltene Wirkstoff wird an die Haut abgegeben und tötet die Sandmücke bevor sie ihren Speichel einspritzen kann.
Aber Vorsicht! KEIN Knuddel, KEIN intensives Schmusen, Fellkontakt mit Schleimhäuten vermeiden, Kinder am besten vom Hund bzw. vom Halsband fernhalten! Das Zeuchs ist echt giftig! :eek:

Am besten 1-2 Wochen vor Urlaubsantritt anlegen, nach dem Urlaub abnehmen und noch wieder 1-2 Wochen warten, bis das Präparat langsam aus Fell und Haut abgebaut ist.

Hörensagen zufolge :roll: funktionieren auch Spot-On Präparate mit Fipronil (--> Link) (Frontline et al), Scalibor enthält Deltamethrin (--> Link), was der Sandmücke nicht gefällt.
Würde ich mit Hund nach ESP oder I oder Süd-F fahren, würde ich für diese Zeit ein Scalibor-Halsband besorgen, auch wenn Abby immer mit Frontline behandelt wird.

JM2C

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