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Ein gesundes HALLO in die Runde. Seit Jahren lese ich hier interessiert mit. Da ich nicht der Techniker vor dem Herrn bin konnte ich mich nie wirklich an der Diskussion beteiligen. Für die bevorstehende Neuanschaffung stellt sich mir die Frage ob es besser ist den werkseitigen 80Ah Gelakku gegen einen 200Ah LiFePo4 Akku zu tauschen oder den werkseitigen 80Ah Akku mit der 180Ah Power Unit von MT Büttner zu ergänzen. Gibt es hier Erfahrungen? Vielen Dank - und bleibt gesund. Was sagt dein Geldbeutel dazu? Das Hybridsystem empfiehlt sich z.B. bei Kälte wenn der Li Akku aussteigt, nicht geladen werden sollte/darf. Wenn ich die Büttnerpreise sehe, dann bist du bereit Geld auszugeben. Ich würde dann kein Hybrid nehmen sondern LiFeYPo Akku verbauen. Entweder fertig von Lisunenergy oder selbst zusammengestellt. Deinen Bedarf musst du noch ermitteln. Wenn deine Angaben so passen wären 200Ah wohl passend. Technisch gesehen ist ein funktionierendes Hybridsystem schon gut. Es gibt dazu mehrere langen Fäden --> Link und einen besonders gelungenen --> Link Einen Bleiakku als Backup zu haben, für z.B. blaue Becherzellen oder Fertigakkus ohne Y macht bestimmt Sinn. Für mich als Nutzer mit Y habe ich für mich die Notwendigkeit für ein Hybridsystem verneint und es hat mir bis jetzt auch nicht gefehlt. Wie Trashy schon sagte, wenn Du Geld ausgeben möchtest und das mit Sinn und Verstand inverstiere es in eine Winston System und dann kann Du den Kopf "zumachen" Manche Systeme laufen schon seit 10 Jahren ohne Probleme, was man von manch anderen so gar nicht behaupten kann. Nimm Dir Zeit, mache Dich schlau, denn Entscheiden mußt am Ende nur Du selbst :-) Gruß Hallo .. Hier kann ich mich den Vorschreibern nur anschlieesen. Winston ist sicher die bessere Wahl. Wenn es um Zuverlässlichkeit und Temperatur Unempfindlichkeit geht. Die alten Hasen haben fast alle damit angefangen. Die Anlagen laufen alle noch. Meine 6,5 Jahre und 100 tKm. --> Link Hier wirst du fündig. Du schreibst leider nichts über den Einbauort. Den Winston sind grösser als die Blauen. Das mal als erste Info. Franz Ein paar Gedanken dazu: 1) Blei (auch Gel) hat als Aufbaubatterie gegenüber LFP keinerlei Vorteile. 2) Der Vorteil von Hybridsystemen liegt darin, dass die Originalbatterie nicht angefasst werden muss. Die Starterbatterien moderner Fahrzeuge sind mitunter so integriert, dass man bei einem Austausch gegen etwas anderes seines Lebens nicht mehr froh wird. 3) Aufgrund von Überlegungen zu Kosten, Gewichten und Kapazität macht ein Hybridsystem nur Sinn, wenn die Bleibatterie deutlich grösser ist als die LFP. Also etwa eine 15 Ah Hochstrom-LFP an der Starterbatterie, um Spitzenlasten (Anlassen) abzufangen. 4) Wofür brauchst du so viel Strom? Die Bleiangaben sind geschönt, realistisch hat eine 80er etwa 60 Ah. Davon gut die Hälfte nutzbar. Bereits mit 60 Ah LFP hättest du viel mehr Strom als jetzt. Gruss Manfred Vielen Dank für eure Infos. Aktuell fahren wir einen Bresler - Kastenwagen mit Kompressorkühlschrank 180Ah AGM-Akku und 100Wp Solar von Mai bis September nahezu ohne Landstrom. Reisezeit im Frühjahr und im Herbst ca. eine Woche und im Sommer ca. 3 Wochen. Im Winter gibt es Landstrom. Der erste Akku hielt 8 Jahre, der Aktuelle seit 5 Jahren..... ich beschwere mich nicht! Nun werden wir uns einen neuen Eura Integra Line auf Ducato anschaffen der einige elektrische Helferlein, TV und einen Wechselrichter haben soll. Ich denke verfügbare 200Ah sollten reichen. Serienmäßig ist ein 80Ah Gelakku für den Aufbau an Bord, der ist zu knapp für eine Woche in der Übergangszeit. Selber bauen kann ich nicht. Dafür fehlt mir schlicht die Kompetenz. Da es ein Neufahrzeug ist, fand ich die schlichte Erweiterung mit dem Hybridsystem eine gute Lösung. Ja, es ist teurer. Dafür bekomme ich aber (hoffentlich) ein stabiles System ohne tiefen Eingriff in die vorhandene Technik. Ohne WENN und ABER. Wenn ich den serienmäßigen Gelakku durch ein reines LiFePo System ersetzen lasse bekomme ich Deep C-Power Akkus mit BT mit tieferem Eingriff in die Bordelektronik, für einen günstigeren Preis. Ich will nicht basteln, prüfen, gucken und die Stromversorgung als zweites Freizeit-/ Urlaubshobby haben. Ich will nur, dass es stabil funktioniert. Hallo Manfred, welche Probleme siehst du bei der Kombination 80Ah Gel mit der PowerUnit 180 von Büttner? Kein wirkliches Problem. Du wirst halt eine Gel-Batterie sinnlos mit rumschleppen, die über die Jahre langsam kaputtgeht und die nie wirklich zum Einsatz kommt. Wichtig ist, dass die Ladegeräte für Gel eingestellt sind und mit Temperaturkompensation / Sensor an der Batterie laden. Für die LFP ist das nicht optimal, das macht aber in der Praxis fast nichts aus. Was bedeutet denn "tiefer Eingriff"? Von dem BT-Gedöns halte ich auch nichts, wird halt gern mitverkauft. Hat aber mit der Batterietechnik nichts zu tun. Gibt's vielleicht auch ohne, und muss man auch nicht benutzen. Und einzustellen und zu überwachen gibt es auch nichts, ist ja nur eine Batterie und kein Videorekorder, dem man erst einprogrammieren muss, was er für einen an Sendungen schauen soll. Gruss Manfred Hallo Burkhard Deine Letzte Post bringt Licht ins Dunkel. So sollte es sein. In deinen Fall würde ich die Hybridlösung bevorzugen. Wenn dich das Gewicht nicht stört. Vorteil ist immer, du bist Temperatur unabhängig. Auf der technischen Seite gibt es ein paar Besonderheiten auf die du bestehen sollst. Beim Kauf und Einbau das bitte abklären. Ladeschlussspannung muß 14,6 sein. Sonst läuft dir der Accu in Ov, in der kalten Jahreszeit durch die Temperaturkompensation. Ladeabschaltung sollte bei 0-5 Grad erfolgen. Entladung bei spätesten -10 Grad. Dann kommt die Stunde der Blei. Die übernimmt damit die Versorgung des Womo. Bis dort verträgliche Temperaturen herrschen. Bei diesen Einstellungen fühlt sich auch ein LiFePO4 wohl. So als Faustregel kannst du davon ausgehen das die Lithium 85 % der arbeit übernimmt. Und die Blei wird durch die höhere Spannungslage der Lithium mitgepflegt. Die wird vermutlich uralt. Franz Aber da sind jetzt zwei unterschiedliche Antworten und Ratschläge, während fschuen vom sinnlosen Herumschleppen eines Gel-Akkus schreibt, meint Stocki333, dass ein Hybridsystem das sinnvollere wäre.... Es gibt fertig konfektionierte Systeme mit Yttrium, mein Rat wäre daher, wenn Geld ned wirklich eine Rolle spielt, nimm dir einen fertig konfektionierten Akku mit Yttrium und du hast alle Sorgen los, musst nicht basteln, messen oder sonstige Überwachungen machen, weil diese Systeme dem Grunde nach verlässlich laufen - und zwar problemlos. Technikaffine können's zwar doch nicht lassen, diverse Kontrollen und Messungen durchzuführen, aber dem Grunde nach ist bei diesen Systemen (laufen teilweise auch unter KISS) das alles nicht notwendig. Wenn deine Umgebung für LiFePO4 passt, dann passt sie für LiFeYPO4 in jedem Fall.
Damit ich nicht mißverstanden werde. Meine Antwort bezog sich auf die Fragestellung des TE. Was die Winston bzw. eine Anlage von Lars. Die läuft bei mir seit 6,5 Jahren. Auch erledigt sie das Starten der Maschine.
Dem ist absolut nichts entgegen zu setzen. Ein Hybrid hat einfach den Vorteil, das man beide Welten kombinieren kann. Lithium und Blei. Richtig eingestellt lauft so ein System vollautmatisch. Auch bei tiefen Temperaturen, Du errinnerst mich gerade daran, das ich mal meine Zellspannungen messen sollte. Das letzt mal war das vor 4 Jahren. Ich werde nachlässig. :cry: :cry: Gruß Franz
Das ist bestimmt richtig, aus mittlerweile 2 Jahren Erfahrung (Du bist immer noch schuld dran :lol: ) kann ich sagen, das auch wenn es sauber laufen würde, man Blei nicht baucht wenn man das LiFe mit "Y" hat. Mein Motto, Weniger Technik = weniger Fehlerquellen" beweist sich leider immer wieder. Übrigens: die kolportierten 200Ah müssen nicht zwingen mit 4*200Ah Zellen (Bauhöhe!!) erfolgen sondern können auch mit 8x 100Ah Zellen (niedriger) erfolgen. Letzteres würde ich heute nehmen, wenn ich es in meine Fahrzeug nochmal machen würde, aber das dauert bestimmt noch 10 Jahre :lol: Ach ja Zellspannungen, meine lagen gestern nach 2 Jahren, und noch nie balanciert ungeheuere 0,001V auseinander. - Geht gar nicht! Gruß Und wer ist schuld. Ich natürlich. Immer auf die kleinen Dicken. :aerger: :aerger: :heul: Die Schwierigkeit des TE dürfte hier beim Händler liegen. Das er eine Winston einbaut. So mal als Schuß ins Blaue. Gibt aber Alternativen. Ist immer von dem Händler oder dem TE abhängig. Schaun ma mal. Franz
:-) Nein, natürlich nicht. Es hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich ein Hybridsystem speziell bei Winstonzellen noch nie wirklich verstanden habe (hat, glaube ich, der eine oder andere hier verwirklicht), aber nicht, weil ich nicht weiß, wie's funktioniert, sondern die Sinnhaftigkeit bezweifle. Bei den blauen Zellen ist's klar.....auch verstünde ich eine Pseudohybridanlage mit Winston und blaue Becher, weil man damit wirklich Gewicht und Geld sparte und eine Menge an Kapazität zur Verfügung hätte. Kann gut sein, dass es am Händler liegt, die sind irgendwie anders eingeschossen, weil sie von den Dealern geradezu permanent bequatscht werden. Ich weiß von einem Händler, der baut nach wie vor nur Super B ein, obwohl die trotz vorgenommener Preisreduktion immer noch gewaltig im Apothekersegment herumlaufen. Ein großes DANKESCHÖN an alle Schreiber. Noch eine Zusatzfrage. Was passiert, wenn ich das Wohnmobil im Winter bei (z.B.) -10°C aus der unbeheizten Garage hole? Wie verhalten sich die teilgeladenen LiFePo Akkus bzgl. Ladung und Entladung? Da ich kein Bastler bin, bin ich vom Angebot des Händlers abhängig. Vielleicht baut er mir auch LiFeYPo Akkus ein. Es gibt BMS, die bei tiefer Temperatur die Batterie wegschalten. Wenn du sowas nicht hast und keine Y, würde ich erwarten, dass bei Entladung bei minus zehn trotzdem nicht viel kommt. Der Innenwiderstand der Zellen steigt, und damit bricht die Spannung ein bei Belastung. Das wird aber schnell besser, weil sich die Zellen durch die Belastung erwärmen. Beim Anlassen merkt man das, indem der Starter erst sehr müde dreht, was dann schnell besser wird. Erwärmen durch Belastung heizt die ganze Zelle, weshalb ich "Batterieheizungen" von aussen für Tinnef halte. Beim Laden ist das Problem, dass bei sehr tiefen Temperaturen (ähnlich wie bei tiefentladenen Zellen <2,5 V) der verträgliche Ladestrom deutlich unter die Spezifikation sinkt. Solar ist kein Problem, aber einen Booster sollte man ausschalten. Der Effekt zu hoher Ladeströme ist vergleichbar mit zu hoher Spannung - es setzen Prozesse ein, die die Zelle schädigen und dick werden lassen. Das geht sehr langsam und macht die Zelle nicht kaputt, aber man will das nicht haben - ist irreversibel. Nun ist das ja nicht überraschend, man merkt ja, dass es saukalt ist. Für mich kein Grund, mich von der Technik bevormunden zu lassen - das sehen hier aber einige anders. Wenn ich das richtig verstehe, hast du wenig Auswahl bei der Technik. Es kann also sein, dass die Batterie einfach weggeschaltet bleibt, bis sie erwärmt ist. Wie man die Heizung ohne Batterie betreibt, ist mir jetzt auch nicht klar. Mit Y tritt das genauso auf, aber vielleicht um 5 Grad nach unten verschoben. Für Starterbatterien damit klar die bessere Wahl. Gruss Manfred Danke Manfred, für mich als Anwender sind deine Infos sehr wertvoll. Die LiFePo werden reine Aufbaubatterien, der Starterakku ist separat. Da werde ich bei starkem Frost vor dem ersten Starten das Wohnmobil extern vorheizen. Im Gebrauch wird sowieso geheizt.... fertig!
So habe ich es gemacht: --> Link Danke biauwe, schöne bunte Bilder in deinem Link ..... :bahnhof:
Genau, wenn das BMS den Akku generell wegschaltet - das machen einige bei den ersten Minustemperaturen, und zwar komplett, dann geht sich das mit der Erwärmung bei Belastung nicht aus, weil sie gar nicht belastet werden können. Außerdem würde ich Solar nicht derart unterschätzen, weil gerade tiefe Temperaturen die Leistung der Solarzellen sehr günstig beeinflussen können. Wenn da drei-, vierhundert Wp am Dach liegen, sollte man vielleicht schon auch Solar berücksichtigen. Das mit den vielleicht 5 Grad nach unten verschoben kann ich so nicht unterschreiben, weil alleine von den Spezifikationen der Yttriumzellen doch anderes angenommen werden kann. Dass diese Zellen natürlich auch einen Leistungseinbruch, und zwar so ab +5 Grad Celsius, haben, ist unbestritten, aber lediglich eine Verschiebung um etwa 5 Grad gegenüber LiFePO4 halte ich doch für sehr pessimistisch. Die Temperaturbandbreite ist doch etwas weiter angelegt.
Ja, vor allem sollte man 'Leistungseinbruch' vielleicht näher definieren. Aus ner 200 Ah 4s Winston kann man 600 A (Dauerbelastung!) ziehen, wenn die Verkabelung es her gibt. Wäre jetzt keine Katastrophe, wenn das bei tiefen Temperaturen auf 200 A einbricht... Wobei Winston einfach bis -45° volle Leistung attestiert --> Link. Übrigens auch als maximalen Ladestrom 600 A.... würd ich gern mal sehen :-) Die Dinger sind einfach ne andere Leistungsklasse als die Konkurrenzprodukte und eigentlich völlig überdimensioniert für normale Womo-Anwendungen. bis denn, Uwe
und genau deshalb richtige geil, weil Einbauen, Kopf zumachen und einfach nutzen. Gruß Danke für die Tipps. Die Winstonzellen sind meines Wissens nicht "vorkonfektioniert" und werden händlerseits deshalb nicht präferiert. Schade..... Hier hast du "vorkonfektionierte" --> Link Nur viele haben dafür keinen Platz weil sie keine üblichen Batterieabmessungen haben. Hubert Super! Danke Hubert für den zielführenden Link. Auch bei Lars (Lisunenergy) gibt es fertige Winston Batterien --> Link Die Händler nehmen aber lieber solche die sie mit Großhandelsrabatt bekommen. Kaufen und selber einbauen. Wie das geht ist hier im Forum schon oft vorgeführt worden. Das können auch ungeübte. Dicke Kabel kann man z.B. fertig konfektioniert mit den entsprechenden Kabelschuhen kaufen. So benötigst du auch kein Spezialwerkzeug. Wenn du einen IKEA Schrank aufbauen kannst kriegst du das auch hin. Hubert
Das kommt darauf an, wie man „normale Womo-Anwendungen“ definiert. Bei mir kann es schon vorkommen, dass ich die induktionsplatte auf Vollgas neben dem Toaster laufen habe und das - entsprechende Dimensionierung des WR und der Verkabelung vorausgesetzt - nicht einmal ansatzweise kratzt. Das ist für meine Anwendungen durchaus gebräuchlich.
Als Naturwissenschaftler würde ich da das lokale Maximum der Normalverteilung wählen :D in diesem Fall vielleicht über die Anzahl der Camper in Maximalentnahmestromgruppen... Deine Anwendung ist sicher nicht die Regel und damit weit ausserhalb des 'Normals'. Die meisten Hochstromexperten hier kommen mit max. 150 A für ne Nespresso oder so hin. Warum nutzt du eigentlich 12 V, wenn du so einen hohen Strombedarf hast? Mit 24 oder 48 Volt für den Wechselrichter und einem Step-Down-Regler für das restliche 12-V-Netz kann man da ne Menge Kupfer sparen... auch wenn die Winstons die 12-V-Ströme ohne Klagen hergeben. bis denn, Uwe Kann man LiFePO4- und Winston-Batterien ohne Probleme parallel schalten?
Im Hymer-Forum hat ein ehemaliger Kollege aus dem Forum hier ein entsprechendes System dokumentiert!
Meine Anwendungen sind für mich die Regel 8) . Weil die Wege sehr kurz sind, daher der zusätzliche Kupferaufwand kaum ins Gewicht fällt und ich nicht ein weiteres Gerät mit Verlusten, keine weiteren Übergangswiderständen dazwischen schalten wollte - KISS ist bei mir angesagt. Die 12 V-Anlage kommt mit unserem Hochstromverhalten wunderbar zurecht, weist keine Hotspots auf und von daher: never change a running system. |
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