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Anleitung für Initialbalancing, Fehler vermeiden 1, 2, 3


Stocki333 am 04 Sep 2021 20:53:11

Diese Anleitung richtet sich an die Selbstbauer unter euch. Hier treten immer wieder Fehler auf. Die später.wenn der Accu in Betrieb geht.zu Abschaltungen führt.
Vorzugsweise dann, wenn der Accu schon unter dem Sitz eingebaut wurde. Hier ist die Arbeit schon vorprogrammiert.
Was braucht ihr dazu.
Klar: Mindestens 4 Zellen.
Regelbares Netzteil: Kurz NT genannt. Oder ein Ladegerät das 3,65 Volt liefert.
Vernünftige Kabel. Die beigelegten Kabel könnt ihr vergessen.
10 mm2 sollten es sein. Keine Krokoklemmen verwenden. Sondern die Kabel crimpen und vernünftig verschrauben. Auch am NT.
Verbinder um die Zellen parallel zu verschalten. Lochband als Forumstipp.
Anforderung an das Netzteil.:
Kauft euch unbedingt eines, welches 4 Potis hat zum Einstellen.
Eines ist für die Grobeinstellung, das andere für die Feineinstellung. Jeweils getrennt für V und A.
Und ein Multimeter.
Verlasst euch ja nicht auf die Spannungsanzeige des NT. Gemessen wird immer an den Zellen.Unterschätzt nicht die Spannungsabfälle bei 10 A. Und über die Genaugkeit lässt sich sicher Streiten.
Überprüfen des Multimeter. Liegt ja oft in der Gegend herum und selten gebraucht.
Als erstes überprüft ihr am NT die Anzeige mit dem MM. Ohne Last.
Passt die mal zusammen, Ist da die halbe Miete. Als einfache Maßnahme kann man auch Solarregler oder BC als Referenz nehmen. Sind die Unterschiede im Hundestelbereich.
Hat das mal eine gwisse Wertigkeit. Und ein Neues kostet 20 Euro.
So jetzt ist der Zeitpunkt. wo ihr eure Zellen auf der Arbeitsplatte stehen habt.
Als erste gebt jeder Zelle eine Nummer. Zelle eins ist der Minuspol des Accus. ( Dort wird auch das BMS angeschlossen ) Zelle 4 ist somit die, an welche die Verbindung des spätern Pluspol/ Verteilerschiene kommt.
Dieser Punkt ist sehr wichtig. Den er bestimmt die richtige Anschlußbelegung der Balancerkabel. Gibt hier einige Bsp. dafür.
Ihr verbindet jetzt die Zellen mit den Verbindern. Parallel. Ihr habt somit einen Accu vor euch der ca . eine Spannung von ca 3,3 Volt und eine Kapazität von 4 x der Nennkapazität.
Bsp. 200 Ah Zellen x 4 = 800 Ah. Also könnt ihr euch ausrechnen wie lange die am NT hängen bis sie voll sind. Ladezustand ist ca 30-50%
Verbinder sind oben auf den Zellen. Jetzt nehmt ihr das NT. Gebt eine Lampe auf die Klemmen. Besser sind 2 x 55 Watt. Und jetzt stellt ihr das
NT bei der Spannungseinstellung auf 3,6 Volt ein. Mit der Lampe als Last und die Spannung wird an der Lampe gemessen. Mit dem MM. So seid ihr auf der sicheren Seite.
Und Poti für den Strom auf Maximum.
Und lasst ja den Spannungsregler in Ruhe. Dort sollt ihr nicht mehr hingreifen.
Jetzt schliesst ihr das NT an den Accu an.
Es wird der Max Strom fliesen, den das NT zulässt. Geht um 10 % zurück. Aber nur das Poti für Ampere benutzen.
Es wird, je nach Ladezustand der Zellen eine Spg von 3,2-3,3 einstellen.
Und jetzt ein wichtiger Hinweis.
Der Accu bestimmt die Spg nicht das NT. Die Spg wird langsam im Hunderstel Bereich steigen. Nicht wie bei Bleib. wo ihr es eher gewohnt seid. Dort ist es eher der Zehntel - Bereich.
Also nicht die Flinte ins Korn schmeißßen. Das hat schon seine Richtigkeit. Dauert Tage.
Habe wohl vergessen zu Beginn das zu schreiben. Ihr braucht nicht nur technische Gerät sonder vor allem eines. Geduld und noch mehr Geduld.
Und jetzt lasst ihr das Ganze laufen bis die Spannung zu steigen beginnt. Passiert so ab 3,45 Volt. Bis der Accu auf die eingestellte Volt von 3,6 Volt kommt. Gleichzeitig geht der Strom zurück.
Seid ihr auf 1 A Strofluß. Dreht jetz die Spannung am Poti für die Feineinstellung auf 3,,65 Volt. Der Strom wird kurz ansteigen und dann wieder abnehmen. Kontrolliert das die nächste Stunde noch mal ob die 3,65 Volt auch bleiben. Sonst nachjustieren.
Und das lässt ihr noch 24 Std so laufen.
Einige Netzteile zeigen oft den Strom im Bereich von unter 300mA nicht mehr korrekt an. Sie zeigen O A obwohl noch Stom fließt.
Nur nicht Ungeduldig werden. Auch wenns schon in en Fingern juckt.
Sind die 24 Std um.
Baut ihr den Accu auseinander. Und last die Einzelzellen ein paar Std stehen.
Und nach dieser Zeit kontrolliert ihr die Einzellspannug der zellen. Die sollten jetzt bis auf +- 0,02 Volt beisammen sein.
Und jetzt könnt ihr euch an den Zusammenbau des Accus wagen. Accus die nach dieser Methode konditioniert wurden. Die laufen von Anfang an ohne Probleme. Auch die Zelldifferenzen sind kein Thema. Von jedem BMS problemlos zu händeln.
Bedenkt bitte eines. Seid ihr hier ungeduldig und der Acccu macht später Probleme. Der Zeitaufwand ist höher als wenn ihr hier einen Tag mehr Zeit investiert. Und nachträglich einen Accu mit einer Lampe auszubalanzieren.
Das ließt sich so einfach. Aber es ist viel komplizierter als Warten. :cry: :cry:
Sollte ich etwas Übersehen haben. Bitte dazuschreiben. Auch mir passieren Fehler. Kritik Ist kein Kavaliersdelikt. Auch nicht die Weitergabe von Wissen.
Franz

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rkopka am 04 Sep 2021 22:18:03

Stocki333 hat geschrieben:Kauft euch unbedingt eines, welches 4 Potis hat zum Einstellen.
Eines ist für die Grobeinstellung, das andere für die Feineinstellung. Jeweils getrennt für V und A.

Inzwischen gibts auch immer mehr mit digitalem Poti oder einem Regler mit mehr Umdrehungen (Spindelpoti), wo ein Regler reicht. Oder 2 Regler nur für die Spannung, beim Strom braucht man es nicht.

Überprüfen des Multimeter. Liegt ja oft in der Gegend herum und selten gebraucht.

Gerade die Spannungsmessung ist recht unkritisch. Solange die Batterie (vom MM) OK ist, hat man selten Abweichungen. Da wir eine sehr genaue Messung brauchen, fällt mir auch keine einfach verfügbare Referenzspannung ein. Alles andere in dem Umkreis ist wesentlich weniger genau bestimmt und eine Testmessung liefert nur ein Ergebnis, wenn das MM weit abweicht. BC ist vermutlich noch die beste Näherung. Die andere billig Möglichkeit zumindest einen groben Fehler auszuschließen, ist es, ein weiteres, anderes MM zu haben. Dann kann man zumindest die Werte vergleichen. Daß beide genau gleich falsch gehen, ist sehr unwahrscheinlich.

Jetzt nehmt ihr das NT. Gebt eine Lampe auf die Klemmen. Besser sind 2 x 55 Watt. Und jetzt stellt ihr das NT bei der Spannungseinstellung auf 3,6 Volt ein. Mit der Lampe als Last und die Spannung wird an der Lampe gemessen. Mit dem MM. So seid ihr auf der sicheren Seite.

Sehe ich nicht so. Mit der Lampe als Last hat du schon einen Spannungsabfall vom NT zum MM. D.h. das NT regelt eine höhere Spannung als du mißt. Wenn der Akku fast voll ist, wird die auch am Akku erreicht. Das mag nicht viel sein, aber warum einen Fehler einbauen ? Also lieber ohne Last messen.

Und lasst ja den Spannungsregler in Ruhe. Dort sollt ihr nicht mehr hingreifen.

Ja !

Der Accu bestimmt die Spg nicht das NT.

Jein. Er bestimmt die Spannung, solange das NT in der Strombegrenzung ist. Sobald der Bereich verlassen wird, ist das NT der bestimmende Teil für die Spannung.

RK

uk1408 am 04 Sep 2021 23:16:17

Achtung, nicht dass es heißt: Wer misst, misst Mist.

rkopka hat geschrieben:Gerade die Spannungsmessung ist recht unkritisch. .... Da wir eine sehr genaue Messung brauchen, fällt mir auch keine einfach verfügbare Referenzspannung ein. Alles andere in dem Umkreis ist wesentlich weniger genau bestimmt und eine Testmessung liefert nur ein Ergebnis, wenn das MM weit abweicht.

Das sehe ich ein wenig anders. Gerade die Spannungsmessung ist wichtig. Wenn beim erstmaligen initialisieren 3,650 V anliegen sollen dann sollte das schon stimmen. Und bei 1% Abweichung wären das 36 mV um die die Spannung evtl. zu hoch ist und bei 14,6V wären 1% schon knapp 150 mV.
Ich habe hier mittlerweile 4 dig. Multimeter zur Verfügung: ein Stromzange UT210, ist eigentlich recht genau und kann kalibriert werden, 2 "normale" DMM in der 10 € und 30 € Klasse, das billige ist auch recht genau, aber das 30 € Teil liegt einige % daneben und ein älteres Fluke 8050A (4 1/2 Digit, bei 20 V 1 mV Auflösung, 0,03% +2 DIgits), dem ich vertraue. Dazu habe ich mir noch eine Referenz-Spannungsquelle geleistet, sucht mal nach "Referenzspannung AD584", bekommt man recht günstig bei den einschlägigen Portalen. Und wenn man Glück hat ist noch ein Zettel dabei der die gemessenen Referenzwerte angibt. Dann kann man erst mal schauen was man eigentlich misst. Also bitte macht euch vorher Gedanken ehe ihr den Messgeräten blind vertraut.

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rkopka am 04 Sep 2021 23:30:45

rkopka hat geschrieben:Gerade die Spannungsmessung ist recht unkritisch. .... Da wir eine sehr genaue Messung brauchen, fällt mir auch keine einfach verfügbare Referenzspannung ein. Alles andere in dem Umkreis ist wesentlich weniger genau bestimmt und eine Testmessung liefert nur ein Ergebnis, wenn das MM weit abweicht.
uk1408 hat geschrieben:Gerade die Spannungsmessung ist wichtig.

Ich meinte nicht, daß sie nicht wichtig ist, sondern daß die MM im Spannungsbereich noch am genauesten sind im Gegensatz z.B. zur Strommessung. Wer eine Li Akku zusammenbastelt und sich ein NT kaufen muß, könnte auch eine Referenz kaufen. Die Dinger kosten ja nicht sehr viel. Muß ich auch mal auf meine Liste setzen.

RK

Stocki333 am 05 Sep 2021 08:18:23

rkopka hat geschrieben:Inzwischen gibts auch immer mehr mit digitalem Poti oder einem Regler mit mehr Umdrehungen (Spindelpoti), wo ein Regler reicht. Oder 2 Regler nur für die Spannung, beim Strom braucht man es nicht.

Vollkommen Korrekt. Aber schau dir hier die Fotos an im Forum. Was wird gekauft. Das Preisgünstige.
-
Warum empfehle ich die Einstellung mit der Lampe.
Das Regelverhalten der günstigen NT ist teilweise grottenschlecht. Am schlimmsten sind NT die bis 60 Volt und 10 A gehen. Bei den 5 A/ 30 Volt NT. Hier schaut es besser aus.Ich verwnde auch so eines. Das stellst du auf die 3,65 V und lässt es laufen. Das passt.Ohne Lampe.
Meine Erfahrung und daher mein Tipp.
Einstellen nur mit der Lampe. 3,55-3,60 Volt. Und später wenn der Strom zurückgeht, Nachjustieren.
Denn einige hatten das Folgendes Problem.
Einstellen auf 3,65 V. ohne Lampe. Und der Stromfluß lag 30-40 % unter der Max Leistung des NT. Was macht der User. Er dreht die Spg. höher bei angeschlossen Accu.
Mit unter fatalen Folgen.
Gerade die Spannungsmessung ist recht unkritisch. Solange die Batterie (vom MM) OK ist, hat man selten Abweichungen. Da wir eine sehr genaue Messung brauchen, fällt mir auch keine einfach verfügbare Referenzspannung ein.

BC ist eine Möglichkeit. SR wenn der kein Strom fliest.
Es gibt noch eine andere Möglichkeit.
Das BMS.
Den Accu auf 12 Volt verschalten, Balancerkabel anschliessen. Damit hast du eine Vergleichsmöglichkeit.Die Idee dahinter. Das BMS arbeite ja mit der Spannung. Ein Leben lang.
Vielleicht meldet sich jemand, der mehrere BMS im Gebrauch hat. Und das Überprüfen kann. Ob meine Theorie richtig ist.
Danke für deine faire Kritik
Franz

Stocki333 am 05 Sep 2021 08:27:07

uk1408 hat geschrieben: Also bitte macht euch vorher Gedanken ehe ihr den Messgeräten blind vertraut.

Wahre Worte und gelebte Praxis.
Und schon gar nicht der Spannungsmessung der NT.
Die Genauigkeit der Strommessung ist eigentlich egal, Ist nur ein Indikator, das die Zellen voll werden.
Ladestrom nähert sich auf 0 - 300mA.= Zellen voll.
Franz

rolfk am 13 Sep 2021 16:10:03

Dazu kann ich folgendes beitragen:

Als Referenz benutze ich ein altes, nur 3 einhalb Stellen Fluke, welches aber jüngst wieder mit einem Kalibrator überprüft wurde, ohne Fehler. Bzw. Weniger als ein digit.

Insgesamt hatte ich 4 schwarze kleine 10 Euro DVM, eins einfach defekt, 2 ungenau (eines 20 % im Strom), die beide anderen OK, aber nicht annähernd genau wie das Fluke.

Ein UT 210, welches im Spannungsbereich wirklich gut ist.

Insgesamt 7 JBDs, welche alle ziemlich genau sind, Abweichung zum Fluke kaum feststellbar.
Erstaunlich ist, das selbst die, welche ich für eine größere Zellen Zahl umkonfiguriert habe, auch da genau sind. Offensichtlich werden die softwaremäßig abgeglichen, was angesichts der zu vermutenden Schaltungen sicher auch notwendig ist.

Damit unterstütze ich, dass man die BMS Messungen ernst nehmen und auch verwenden kann.

rkopka am 13 Sep 2021 16:38:28

rolfk hat geschrieben:die beide anderen OK, aber nicht annähernd genau wie das Fluke.

In welcher Größenordnung waren die Abweichungen ?

RK

rolfk am 13 Sep 2021 18:26:43

rolfk hat geschrieben:die beide anderen OK, aber nicht annähernd genau wie das Fluke.

rkopka hat geschrieben:In welcher Größenordnung waren die Abweichungen ?

RK

Soweit ich mich erinnere, mehrere Digits, was sich im ungünstigen Fall als mehr als ein Prozent zeigt.
Beispiel, 3 einhalb Stellen:
19,99 ist die höchste Anzeige.
Bei 20 V muss ich in den höheren Bereich, Anzeige 20,0.
Jetzt ist jedes Digit Fehler 0,5 %.

So oder so, ich halte nichts davon, Digits oder Stellen angezeigt zu bekommen, die von vorneherein falsch sind.

Es gibt ein wunderschönes uraltes HP Voltmeter, im Gebrauchtmarkt um 3000 Euro zu bekommen, das zeigt auch 8 stellen oder so an, aber immerhin sind 6 davon kalibrierbar genau... Ich hoffe, dass irgendwann eine gute Fee sowas bei mir abgibt....

Stocki333 am 13 Sep 2021 20:20:45

rolfk hat geschrieben:Damit unterstütze ich, dass man die BMS Messungen ernst nehmen und auch verwenden kann.

Danke. Ich hab insgeheim gehofft, das du dich meldest. Weil ich weiß, das du mehrere BMS im Einsatz hast.
So kann der User im Zweifelsfall sein MM überprüfen.
Danke Franz

willi_chic am 14 Sep 2021 08:11:41

und wenn wir schon im mV-Bereich hantieren, bitte Netzteil nicht + und - an der ersten Zelle anschließen, sondern einmal an der ersten und einmal an der letzten Zelle

grüße klaus

rolfk am 14 Sep 2021 09:28:41

Hast du denn Mal gemessen, wie wenig Unterschied das beim Laden ausmacht?

uk1408 am 14 Sep 2021 09:39:59

Ich meine da muss man nicht messen. Der Spannungsabfall hängt ja direkt vom Strom ab und da der am Ende der Initialisierung immer mehr gegen 0 geht gibt es dann auch keinen Spannungsabfall mehr der stören könnte...

rolfk am 14 Sep 2021 11:02:59

Um die Wichtigkeit zu beurteilen, das als Ratschlag weiterzugeben, sollte man schon wissen, um wie viel wenig Unterschied von Null es sich handelt.

Vor allem deswegen, weil die Differenzen gegen Ladeschluss, wenn der Strom wegen Erreichen der eingestellten Maximalspannung eh gegen null geht, deswegen sowieso gegen null gehen....

fschuen am 14 Sep 2021 17:44:49

Bei der beschriebenen Parallelschaltung sollte man alle Zellen genau und direkt an den Polen messen. Unterschiede bei den Kontakten wirken sich deutlich aus. Alternativ kann man alle Zellen einzeln Laden (weniger Gebastel) oder alle Zellen in Reihe mit 13,8V vorladen (geht schneller).

Gruss Manfred

Inselmann am 14 Sep 2021 20:43:55

Frage eines Li Anfaengers. Wenn ich 4 Zellen habe die auf einem etwa gleichen Ladestand sind und die dann paralell verbinde, gleichen die sich mit der Zeit dann gegeneinader an? (Keine Ladung oder Entladung waehrendessen).

uk1408 am 14 Sep 2021 22:47:31

Ja. was sollen die auch sonst machen.

Inselmann am 14 Sep 2021 23:36:35

uk1408 hat geschrieben:Ja. was sollen die auch sonst machen.

Danke für die Antwort. Bisschen freundlicher wär auch nicht schlecht....

Trashy am 15 Sep 2021 07:59:50

Inselmann hat geschrieben:Frage eines Li Anfaengers. Wenn ich 4 Zellen habe die auf einem etwa gleichen Ladestand sind und die dann paralell verbinde, gleichen die sich mit der Zeit dann gegeneinader an? (Keine Ladung oder Entladung waehrendessen).


Ja, das machen sie.
Am besten dann parallel die Initialladung zu Ende führen. Darf auch gerne etwas länger dran hängen.
Dann kannst du sie beruhigt in Reihe schalten.

uk1408 am 15 Sep 2021 08:16:18

Inselmann hat geschrieben:Danke für die Antwort. Bisschen freundlicher wär auch nicht schlecht....

Sorry... ich dachte klare Frage - klare Antwort :)

fschuen am 15 Sep 2021 09:29:07

Richtige Antwort wäre noch besser: nein, machen sie nicht. Die Spannungsdifferenz ist zu gering, sodass sich keine hinreichenden Ausgleichströme einstellen. Um dahin zu kommen, muss ich in den steilen Bereich des Spannungsanstiegs, den ich bei der Volladung erreiche (um 3,6 V). Life Hack: Aufladen. Der Ausgleich findet natürlich unabhängig vom Ladevorgang statt, aber anders komme ich nicht in den interessanten Spannungsbereich.

Gruss Manfred

Inselmann am 15 Sep 2021 09:40:04

uk1408 hat geschrieben:Sorry... ich dachte klare Frage - klare Antwort :)


Dafür ein Positiv von mir :top:

rolfk am 15 Sep 2021 11:48:11

Um dem Thema des Threads und des OP zu helfen, mein Statement zum Thema Diagonalverschwaltung.

Die sollte man machen bei Entladung ganzer (12V) Akkus mit hohen Strömen, mit dem Ziel die Stromverteilung und somit den SOC für die Akkus gleich zu halten.

Bei der Ladung mit kleinen, und beim Initialladen sehr kleinen Strömen macht Diagonalschaltung keinen Sinn.

Zum einen, weil der Strom gegen Ende, beim Volladen sogar gegen null geht, zum anderen weil das in der steilen U/SOC Kurve des Akkus passiert, wo ladungsunterschieden sich über die Spannung leichter ausgleichen können.
Dazu bitte ich die Interessierten, sich die Ladekurve von LiFePo4 anzusehen, und die Bedeutung zu verstehen.

Zusammenfassung, Diagonalschaltung steht beim parallelen Initialisieren auf der Unwichtig-Liste auf dem vorletzten Platz.

Deutlich wichtiger, und noch nicht angesprochen, sehe ich zum Beispiel die Frage der Prüfung, ob die Ladezustände der Einzelzelle überhaupt eine Parallelschaltung erlauben.

Wichtig wäre nochmal der eindeutige Hinweis an alle Neulinge, dass Driftwerte NUR eine Bedeutung haben, wenn die größte Zellspannung mindestens über , etwa, 3,4 bis 3,45 V liegt.

Oder, Entsprechende Driftwerte von unter 15 mV sind günstig wegen des notwendigen geringen Abstands zwischen ÖVP und Ladeschluss Spannung, etwas höhere haben aber keine Bedeutung für eine grundsätzliche Benutzbarkeit eines Akkus im Sinne von "schädlich".
At Franz, sehr guter Thread !

Stocki333 am 15 Sep 2021 18:36:08

rolfk hat geschrieben:Deutlich wichtiger, und noch nicht angesprochen, sehe ich zum Beispiel die Frage der Prüfung, ob die Ladezustände der Einzelzelle überhaupt eine Parallelschaltung erlauben.

Guter Hinweis. Danke.
Ich will das aus der Praxis einmal beschreiben um das verständlicher zu machen.
Du bestellst 4 Zellen, natürlich die günstigsten, und bekommst die Geliefert. Hoffentlich. :lach: Du nimmst dein Multimeter und mißt die Zellspannungen
1. 3,21 V
2. 3,24 V
3. 3,23 V
4. 3,10 V
Es gibt verschiedene Gründe, warum die Nr. 4 hinten ist. Das ist nicht das Thema.
Thema ist, was machen.
Der User hat eine korekte Balancierung durchgeführt. Auf 3,65 V. Bei ereichen der 3,65 Volt wurden die Zellen getrennt und seriel auf 12 Volt verschaltet. inkl BMS.
Wie verhielt sich der Am WR mit einer Last von 80 A.
Entladung war nur bis 50 % möglich. BMS hat abgeschaltet. Zelldifferenz zu groß.
Laden war nur bis 13,87 Volt möglich. Zwangsabschaltung durch BMS. Zelldifferenz zu groß.
Wäre der Accu im Parallelverbund auf 3,65 V am NT geblieben. So geschätzt 48 Std. Wäre die zelle 4 auf den selben Ladezustand gekommen wie die anderen 3 Zellen.
Darum immer der Tipp.
Lasst die Zellen frei Stehen. Nach Auflösung des Parallelverbundes. 24 Std.
Und messt die Zellspannungen. Sind die auf 1 mV genau.OK.
Sind die Abweichungen grösser. Ist die Initialiesierung nicht vollendet.
Zeitmangel und Ungeduld sind in dieser Phase deine grössten Feinde.
Abhilfe in so einem Fall. Vor der Parallelverschaltung.
Schliest Zelle 4 an euer NT an. Strom ca. 2,0 Ampere. Und ladet so lange die Zelle 4, bis sie auf dem Spannungsniveau der anderen Zellen sind.
NT. Abschliessen . 1 Stunde warten. ist die Spannung dann wieder niedriger. Mit 1 Ampere nachladen. auf das wieder Gleichstand herscht.
Somit ist eure später Initial Zeit geringer. Und der Fehler ist weg.
Nehmt euch die Zeit dafür. Denn für vile ist es das erste mal. Das man damit sich auseinander setzt.
Entsprechende Driftwerte von unter 15 mV sind günstig wegen des notwendigen geringen Abstands zwischen ÖVP und Ladeschluss Spannung, etwas höhere haben aber keine Bedeutung für eine grundsätzliche Benutzbarkeit eines Akkus im Sinne von "schädlich".

Absolut korrekt. Es wird immer mal passieren, das nach grosser Entladung und anschliesend hohen Ladestom, meistens Booster. der Accu bei 14,4 v Ladeschlusspannung grössere Differnzen aufweist. Gibt man dem BMS einige Zeit, gleicht es das problemlos aus.
Darum auch immer mein Hinweis.
Eine Ladequelle sollte in der Lage sein 14,4 Volt über 1-2 Std diese Spg zu halten.
Gilt für BMS mit den geringen Balancerströmen.
Franz

Stocki333 am 15 Sep 2021 19:02:05

Inselmann hat geschrieben:Frage eines Li Anfaengers. Wenn ich 4 Zellen habe die auf einem etwa gleichen Ladestand sind und die dann paralell verbinde, gleichen die sich mit der Zeit dann gegeneinader an? (Keine Ladung oder Entladung waehrendessen).

Das würde ich bleiben lassen. Die Zeit dafür nimmst du dir nicht.
Und der Erfolg ist zweifelhaft.
Verwette eine alte Unterhose.
Die Begründung liegt hier in diesem Beispiel.
Schlisse ich die Zellen Parallel zusammen:
Ohne Ladung und ohne Entladung.
Jetzt baust du den Accu zusammen. Auf 12 Volt.

Genau so bekommst du das vom BMS geliefert. Die Zelldiffernz ist sehr gut.
Super denkst du dir. Eine Woche parallel. Und die Kosten für das NT gespart.
So. du baust den Accu ein. Wo natürlich. Unter dem Sitz. Das ist am wenigsten Arbeit und die ander Batterie war auch dort. Baust natürlich den Sitz wieder ein.
-
Und dann fängst du zum Laden an mit deinem EBL. Dann kommt das böse Erwachen:

Das ist der Zeitpunkt wo ich wieder eine alte Unterhose gewonnen habe. :cry: :cry:
Das hat rolfk dazu geschrieben.
Wichtig wäre nochmal der eindeutige Hinweis an alle Neulinge, dass Driftwerte NUR eine Bedeutung haben, wenn die größte Zellspannung mindestens über , etwa, 3,4 bis 3,45 V liegt.

Hier habt ihr den Beweis dazu.
Danke an rolfk. Für deine Mithilfe und gute Erklärung.
fschuen hat geschrieben:Richtige Antwort wäre noch besser: nein, machen sie nicht. Die Spannungsdifferenz ist zu gering, sodass sich keine hinreichenden Ausgleichströme einstellen. Um dahin zu kommen, muss ich in den steilen Bereich des Spannungsanstiegs, den ich bei der Volladung erreiche (um 3,6 V).

Auch Manfred hat des Pudels Kern getroffen.
Franz

Inselmann am 16 Sep 2021 11:30:56

Stocki333 hat geschrieben:"Inselmann" Frage eines Li Anfaengers. Wenn ich 4 Zellen habe die auf einem etwa gleichen Ladestand sind und die dann paralell verbinde, gleichen die sich mit der Zeit dann gegeneinader an? (Keine Ladung oder Entladung waehrendessen).

Stocki333 hat geschrieben:Das würde ich bleiben lassen. Die Zeit dafür nimmst du dir nicht.
Und der Erfolg ist zweifelhaft.

Franz


Franz, das war keine Frage um einen Shortcut zum initialisieren zu finden.

Als LI Neuling wollte ich nur einem Gedankengang folgen der mir so beim mitlesen gekommen war. Weil wenn sich die Zellen in akzeptabler Zeitspanne anpassen wuerden, wofuer einen 15mV Balancer?
Das konnte ich mir nicht vorstellen, daher meine Frage.

So wie es zur Zeit aussieht werde ich nicht in der Lage sein die Zellen beim Initialladen 24/7 im Auge zu behalten und wollte ein besseres Verstaendnis haben was passiert wenn so ein parallel Block ein bisschen ohne Ladung rumsteht. Und wie lange es "gesund" ist den Block ohne Ladung verbunden rumstehen zu lassen.

Wenn ich meine Zellen bekomme werde ich die erst mal nach Spannung sortieren um zu sehen ob die eine oder andere erst mal alleine geladen werden muss falls es zu grosse Abweichungen gibt.

Ich habe einen Testreport von "meinen" Zellen bekommen vor den verschicken und die waren alle sehr eng beisammen, also Daumen druecken.

fschuen am 16 Sep 2021 13:53:23

Inselmann hat geschrieben:... wollte ein besseres Verstaendnis haben was passiert wenn so ein parallel Block ein bisschen ohne Ladung rumsteht. Und wie lange es "gesund" ist den Block ohne Ladung verbunden rumstehen zu lassen.


Gar nix passiert, egal, wie lang er rumsteht. Zusammengeschaltet verhalten sich die vier Zellen wie eine. Und im Auge behalten musst du auch nichts, auch nicht beim Laden, wenn du eine stabilisierte Spannungsquelle hast mit max 3,6 V. Aufpassen musst du nur, wenn du eine Batterie durch Reihenschaltung aus nicht sorgfältig initialisierten Zellen baust, weil bei unterschiedlichem Ladestand eine einzelne Zelle Überspannung >4V bekommen kann. Und erst da kommen die Balancer ins Spiel, weil sie die Spannung pro Zelle auch bei Reihenschaltung begrenzen, entweder durch Umladen oder durch Verheizen.

Gruss Manfred

rolfk am 16 Sep 2021 14:51:13

Die Spannungsbegrenzung bekommst du leider nur, wenn die Balancer mehr Strom abkönnen als den aktuellen Ladestrom. Das dürfte aber in den seltensten Fällen gegeben sein.

Deswegen ersetzen Balancer ja auch keine zellbezogene Überspannungsabschaltung.
Und deswegen lädt man ja auch Zellen, von denen man schon weiss das sie verschiedenen Ladezustand haben, in Reihenschaltung nur MIT BMS und nicht ohne.

fschuen am 16 Sep 2021 17:21:13

rolfk hat geschrieben:Die Spannungsbegrenzung bekommst du leider nur, wenn die Balancer mehr Strom abkönnen als den aktuellen Ladestrom.


Ein ordentlicher Balancer kann so 1-3 A verbraten oder umladen. Das ist im Bereich der Vollladung bei normalem Betrieb (also bereits initialisierten Zellen) reichlich Sicherheit. Bei den Spielzeugbalancern im Milliampere-Bereich gebe ich dir allerdings recht.

Und deswegen lädt man ja auch Zellen, von denen man schon weiss das sie verschiedenen Ladezustand haben, in Reihenschaltung nur MIT BMS und nicht ohne.


Wenn ich vorher von unterschiedlichem Ladezustand weiss, weil die Spannung im Ruhezustand schon abweicht, dann würde ich die nie in Reihe laden, sondern grundsätzlich einzeln. Das geht ja auch ohne Schrauberei. Ansonsten ist das Laden mit BMS ein sicherer Weg, bei dem man sich keine Gedanken machen muss, aber nicht die einzige Möglichkeit: wenn ich mit geringerer Spannung lade (13,8 V bei 4s), bleibe ich auch bei einer davonflitzenden Zelle im sicheren Bereich. Sogar ohne Balancer, allerdings ist es trotzdem eine gute Idee, die vorher zu montieren.

Weil das alles unterschiedliche Nachteile hat, hab ich mal eine Tabelle Methoden vs. Nachteile gemacht:


Bitte keine verschnupften Kommentare, dass das meine Sicht der Dinge ist - natürlich ist sie das, ich hab keine andere. Korrektur- und Ergänzungsvorschläge in der Sache sind immer willkommen.

Gruss Manfred

rolfk am 16 Sep 2021 18:48:05

Manfred,

Das Laden der Reihenschaltung mit nur 13,8V, bei der man "davonflitzende Zellen" einfangen kann,wie du sagst, geht nur bei 4s, also 12 V Akkus, bei meinen mit min, 24 V geht das so nicht mehr.

Natürlich aber funktioniert das alles ansonsten so, wie du das machst, nämlich weil du genug Kenntnisse und Erfahrung hast, was du in einer Situation machst, und was besser nicht. Damit bleibst du auch im sicheren Bereich.

So kommt man natürlich immer ans Ziel.

Ob das dann so, wie du das machst von jedem Anfänger sicher nachvollzogen werden kann, unter Berücksichtigung von Situation und Sonderfällen, bezweifele ich.

Stocki333 am 16 Sep 2021 20:35:23

Inselmann hat geschrieben:
Als LI Neuling wollte ich nur einem Gedankengang folgen der mir so beim mitlesen gekommen war. Weil wenn sich die Zellen in akzeptabler Zeitspanne anpassen wuerden,.

Du brauchst immer im Parallelverbund eine SpannungsQuelle mit 3,6 Volt.Wie schnell das geht ist immer von der Leistung abhängig.
wofuer einen 15mV Balancer?

Damit das richtig rüberkommt.
Die 15 mV sind die Zelldifferenz die du bei 3,6 Volt Zellspannung haben sollst. Im Seriellverbund, sprich 14,4 Volt.
Diesen Wert kannst du im JBD einstellen. Anfangs stelle ich den immer auf 5 mV Differenz. Und lasse den Balncer seine Arbeit machen. Hat der Accu mal 2 Zyklen hinter sich. Dann stelle ich den um auf die 15 mV. Macht keinen Sinn den so genau auszubalanciern, im Normalen Betrieb im Womo.
Man könnte das auch als Feintuning bezeichnen.
Jetzt verständlicher für dich.
Gruß Franz

Inselmann am 16 Sep 2021 20:42:29

Franz, falls ich das nicht klar genug ausgedruckt habe:

Weil wenn sich die Zellen in akzeptabler Zeitspanne VON ALLEINE anpassen WUERDEN (also rein hypothetisch), wofuer einen 15mV Balancer?

Und da sie es ja nicht machen wegen der zu geringen Spannungsdifferenzen muss ja der Balancer her. Das war dann das Ergebnis meines Gedankengangs

rolfk am 16 Sep 2021 22:07:16

Das Problem ist, bei welcher Spannung man die Zellen zusammschaltet.
Oberhalb von 3,4 V würde sehr wohl ein Ausgleich stattfinden, aber darunter kaum. Dieser Unterschied hat den gleichen Grund wie die Tatsache, dass man nur über 3,4 V balancieren kann:

Die Zellspannung verändert sich bei Änderung des SOC nennenswert.

Stocki333 am 17 Sep 2021 18:24:13

Bin hier gerade über einen Tröt gestolpert. Der beschreibt sehr ehrlich und informativ seine Probleme. Weil er keine Initialladung durchgeführt hat.
Auch seine eingebauten Zusatzbalancer bekamen die Zellen nicht in den Griff.
--> Link
Franz

Stuckbert am 04 Okt 2021 22:33:53

Moin,
ich habe meine Zellen die letzten Tage nach der oben beschriebenen Methode initialisiert. Alle parallel auf 3,65 Volt geladen (sogar 2 mal, da erst etwas länger parallel stehen lassen und die Spannung wieder unter 3,6V gesunken war), dann getrennt und 24 Stunden einzeln stehen lassen - heute mit BMS verbunden und die Zellen liegen 0,027V auseinander.
Spannungen:
Zelle 1: 3,629V
Zelle 2: 3,633V
Zelle 3: 3,615V
Zelle 4: 3,642V

Benutze das große 150A JBD BMS. Ist die Spannungsdifferenz in diesem Fall noch OK, oder sollt ich vorsichtshalber nochmal initialisieren? Falls zweiteres - wo könnte mein Fehler gelegen haben? Zu lange parallel stehen lassen nach dem Laden auf 3,65V? oder zu lange ohne Verbund stehen lassen? Ansonsten habe ich mich akribisch an die oben stehende Anleitung gehalten, langsam auf 3,65V laden lassen, dann auch nochmal 24 Stunden stehen lassen (trotz Anzeige von 0A am Netzteil) etc.

Danke euch für eure Hilfe!

rolfk am 04 Okt 2021 22:36:28

Sorry, diese kleinen Unterschiede sind komplett wurscht.

Stuckbert am 04 Okt 2021 22:55:09

Danke Rolf, für die schnelle Antwort.
Die peniblen Angaben in den Anleitungen haben mich da wohl etwas zu vorsichtig gemacht ;)

Dann mach ich mal weiter mit den Entladetests :)

echterseppel am 05 Okt 2021 07:00:30

Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank an Stocki 333 für die Anleitung.
Nachdem ich anfangs große Probleme hatte und die Initialisierung gerade noch vor dem Urlaub hinbekommen habe ist er jetzt schon wieder zu Ende.
Zwei Wochen im Praxisbetrieb haben gezeigt, dass jetzt alles funktioniert.

So kann ich jedem, der eine Lifepo Batterie selbst aufbauen möchte, raten, sich im Internet zu informieren (zB. in diesem Forum) und die Komponenten einzeln zu bestellen.
Ich habe einen Bausatz bestellt. In der mitgelieferten Anleitung wurde ausführlich beschrieben, wie die Komponenten zu verdrahten sind. Auch eine schöne Grafik war dabei, es schien alles ganz einfach.
Keine Erwähnung fand, dass die Zellen unbedingt initialgeladen werden müssen, damit die Sache überhaupt funktionieren kann. Auch der empfohlene aktive Balancer, den ich gekauft habe, konnte in zwei Wochen Probebetrieb die Differenzen nicht ausgleichen.

Heute weiß ich, dass Grafik und Anleitung ohnehin von Daly geliefert werden und der einzige Vorteil des Bausatzes in der deutschen Übersetzung der Anleitung lag.
Die Zeit, die ich mit Problemlösung verbracht habe, hätte ich besser in die Suche nach den Einzelkomponenten gesteckt. Zu dem Preis hätte ich wahrscheinlich mehr als die doppelte Speicherkapazität bekommen.

Viele Grüße
Seppel

Stocki333 am 05 Okt 2021 07:44:35

[quote="Stuckbert" Zu lange parallel stehen lassen nach dem Laden auf 3,65V? oder zu lange ohne Verbund stehen lassen?[/quote]
Könnte beides zutreffen. Mach dir keinen Kopp deswegen. Einfach den Accu zusammenbauen, also Seriell verschalten.
Jetzt das NT auf 14,55 Volt stellen. und das BMS gleicht die Differenz aus.
Kannst du aber auch später machen. Wenn du den Accu mit einer Lampe (55 Watt) das erste mal belastetst.
Wird die Spannung sehr schnell sinken unter die 14 Volt. Und die Differenz wird geringer. bzw verschwindet fast ganz, in der Nähe der Ruhespannung.
In der Praxis sollte der Accu dann problemlos funktionieren.
Hast du eine einstellbare Ladungsquelle, zb. Victron SR Smart. Den kannst du Programmieren auf Zellausgleich.
Hier ein Hinweis. Auch andere Mütter haben schöne Töchter. War nur ein Beispiel mit dem Victron.
Damit kannst du eine andere Spannung und eine bestimmte Zeit, eine Spannung von 14,55 Volt einstellen. Damit hast du ein perfektes Topbalancing.
Immer wieder.
Accus, die so immer wieder Automatisch behandelt werden. Die laufen seit Jahren ohne Probleme.
Franz

rolfk am 20 Okt 2021 15:36:46

At Stocki, mir ist etwas aufgefallen: (sorry wenn ich es überlesen habe)

Vor dem Parallelschalten sollte die Spannung der Zellen überprüft werden... Wenn die zu unterschiedlich ist, können beim Parallelschalten ziemliche Ströme fliessen, bis das ausgeglichen ist.

Stocki333 am 20 Okt 2021 19:52:49

rolfk hat geschrieben:Vor dem Parallelschalten sollte die Spannung der Zellen überprüft werden... Wenn die zu unterschiedlich ist, können beim Parallelschalten ziemliche Ströme fliessen, bis das ausgeglichen ist.

--> Link
Deine Erinnerung ist echt super. Den in der Fülle der Zeilen geht dieser Punkt oft unter.
So kommt dieser Punkt wieder ins Gedächtis.
Danke. Und dafür an Gutn.
Gruß Franz

rolfk am 21 Okt 2021 11:22:48

Franz, mach doch mit dem Heltec Mal ne Alternative Erstinitialisierungsmethode.
Akku seriell schalten, BMS dran, Heltec dran, Vollladen.

Heltec ab, fertig.

Stocki333 am 21 Okt 2021 13:03:57

rolfk hat geschrieben:Franz, mach doch mit dem Heltec Mal ne Alternative Erstinitialisierungsmethode.
Akku seriell schalten, BMS dran, Heltec dran, Vollladen.
Mit so einer Idee gehe ich gerade Schwanger. Seit dem anderen Tröt.
Wenn auch nicht mit dem Heltec. sondern mit dem 200 A JBD. Und brauche noch Zellen. Da bin auch am Überlegen. Was ich nehme.
Mein ehemaliger Versuchsaccu, Ex CS, werkelt bei einem Fischer als Aussenbordacccu. Das ist der richtige Einsatzzweck für diese Zellen.
Aufgefallen sind mir diese Zellen durch fulli seinen Link.
Bin Noch am überlegen.
Franz

rolfk am 21 Okt 2021 13:39:12

Dann nimm meinen Booster.

rolfk am 21 Okt 2021 13:48:28

Fullis Link? Wo?

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