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Hallo, was kann man denn mit einen reinen Sinus Wechselrichter mit 500W betreiben, wenn man auch Solar(180w) auf dem Dach hat. Senseo? E-Bike Akku laden? Habt ihr da bei dieser kleinen Größe Erfahrung? Danke für eure Antworten Alles was max 500W benötigt, also ca 2 A Strom zieht, sofern der Einschaltstrom nicht zu hoch ist. Senseo also in jedem Fall nicht. Deine Solarleistung hat hierbei nichts zu sagen. Gruß Joachim
ich habe einen 350Watt Wechselrichter, ich kann damit alles betreiben was für mich relevant ist, z.b. Laptop: Handy, Photo, Ebike akku, Bohrmaschine, Zahnbürste, Schnarch Maschine, Akkulampen. Also eine normale Senseo benötigt 1450 Watt, würde also nicht gehen. Es gibt eine Campeo für 700W, würde aber auch nicht passen. Es gibt einen Wattcontroler der soll angeblich auf 300 Watt by 3 Ampere runterregeln können, Ich kenne den aber nicht und kann keine Aussage darüber machen. Einfach auf das Typenschild des Geräts schauen, da sollten die benötigen Watt angegeben sein. Der Laptop sollte funktionieren. Bei rund 1,5 Ampere Stromaufnahme zieht ein 230-Volt-Ladegerät fürs E-Bike unter Volllast rund 350 Watt, das sollte also ebenfalls ausreichen. Bitte darauf achten, dass Du die Dauerlast Deines Wechselrichters benutzt, nicht die Spitzenlast, welche nur für ein paar Minuten zur Verfügung steht. LG! Astrid Bei jedem von mir gekauften Wohnmobil war immer ein Wechselrichter mit dabei…1000w und höher…. -das war das erste was ich immer rausgeschmissen habe. Mit meinem „on board Strom „ bin ich immer mit allem großzügig ausgekommen. Auch eine Kaffeemaschine ist für mich unnützes- zumindest im Wohnmobil. Wir nutzen unterwegs löslichen. Und da ich Glatze mittlerweile habe, brauche ich auch keinen Fön. Daher warum unbedingt Wechselrichter, da fast alles mit 12 Volt und entsprechenden Netzteilen aufgeladen werden kann?!
Danke für deinen hilfreichen Beitrag. Klasse Kerl Danke für eure Antworten. Jetzt weis ich wie weit ich damit ungefähr komme. Wenn es für den E-Bike Akku und der gleichen reicht, dann sind die 500 Watt genug. Merce Naja - nicht jeder hat Glatze und trinkt löslichen Kaffee :D Meine Frau nutzt gern den Fön für ihre langen Haare und auch Kaffee- und Teewasser bereiten wir gern mit einem kleinen 0,5l-Wasserkocher. Natürlich reichen da 500W nicht aus. Bye Christian Wir haben 1500W Wechselrichter und betreiben, Toaster, Eierkocher, Handmixer, Kaffeemaschine und laden E-Bike, Laptop, Zahnbürsten.
Glatze kriegt man vom löslichen :lol: Aber im Ernst, ich benötige auch keinen Föhn, aber ich habe eine Frau! Und deren Wunsch ist mir Befehl! Hubert Wir nutzen unseren Wechselrichter zum Laden der E-Bikes, des Laptops, Kamerabatterien und anderer Akkus. Wenn man immer am Landstrom hängt, ist das alles eh kein Thema. Aber wenn wir mal ein paar Tage frei stehen, ohne dazwischen zu fahren, ist das schon eine gute sache. Ein Leben ohne Wechselrichter ist zwar möglich, ist aber dann Mist, denn das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee! Gruß Hi Kanditz, falls die 500 W die Dauerleistung sind kannst Du alle Geräte betreiben, die max. 500W elektrische Leistung aufnehmen. Soweit so gut. Die Leistungsaufnahme ist auf jedem Gerät auf dem Typenschild angegeben. Interessanter ist aber eigentlich die Frage, was für eine Batteriekapazität Du dahinter hast. Beispiel: Ein einfaches E-Bike Ladegerät hat meist 2A Ladestrom bei ca. 40V. Macht incl. der Verluste ca. 90W - 100W. Das dauert aber ein paar Stunden bis der E-Bike Akku voll ist (ein kleiner Akku hat 360 Wh, du müsstest also 4,5h lang mit 80W laden wenn er komplett leer ist) So lange muss deine Aufbaubatterie auch in der Lage sein, die Leistung abzugeben. Oder das Solarpanel muss die Leistung liefern. Nur ist es meist so dass, wenn die Sonne scheint ist man auch mit dem E-Bike unterwegs. Kurz gesagt, für all die kleineren Verbraucher wie Laptop/Handy ist es OK, für E-Bike laden ist genügend Batteriekapazität erforderlich damit es Sinn macht. Wir haben 270W Solarleistung an einer 175Ah GEL Batterie. Das reicht gerade so um im August an der Nordsee zwei E-Bikes zu betreiben. (mal so als Praxiswert) Gruß Stefan
Was fürein Glück, dass de TE genau danach gefragt hat :roll: Ein Wechselrichter (2500W) war das erste, was ich ins Womo eigebaut habe. Frauchen braucht Föhn und Lockenstab, beide haben wir Wasserkocher, Mikrowelle und einen kl. Backofen oft in Betrieb. LG Robert
Wer glaubt, dass Kaffee aus der Maschine besser ist, als handgebrühter Kaffee, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Daher ist ein großer WR mit riesiger Batteriekapazität möglich aber nicht nötig. Uns reichen die 600W WR und 150Ah LiFePO4 locker, damit es uns an nichts fehlt. Eventuell wird noch die Solaranlage auf 220Wp erweitert. Hauptgrund für den WR sind die E-Bike Akkus, der Rest läuft auf 12V Bordnetz.
Na ja, ist Geschmacks- und keine Glaubenssache, wer zu Hause Kaffee mit einer ital. Espressomaschine herstellt, für den ist Filterkaffe nun mal keine Alternative. Von daher ist der 1800W WR in täglichem Gebrauch. Gruß
Zu Hause brauchst du einen WR, oder nimmst du deine ital. Espressomaschine mit ins Womo? :thema: :thema:
Das sind dann die besseren Geräte. Bei anderen ist diese "Spitzenleistung" nur für 1sec. oder weniger verfügbar, manchmal sogar nur im msec. Bereich. Aber es klingt halt gut.
Auch die Diskussion hatten wir schon öfter. Für manche Geräte gibt es keine 12V Netzteile oder sie sind viel zu teuer. Oder man hat nur kurz benutzte Geräte (Gäste, neue Teile), bei denen das sich nicht lohnt. Außerdem ist der WR eine gute Reserve, wenn das 12V Laptop NT abraucht (mir schon 2x passiert). D.h. reiner 12V Betrieb ist gut und meistens möglich, aber es gibt immer wieder Fälle, wo 230V die vernünftigere oder einzige Lösung sind. Bei mir arbeitet (selten) ein 600W WR. RK Über die Verwendungsmöglichkeiten eines 500W Wechselrichters wurde ja schon reichlich geschrieben, also im Wesentlichen der Betrieb von IT oder Unterhaltungselektronik mit 230V Netzteil sowie E-Bike Ladegeräte etc. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man ansonsten für den Betrieb üblicher Haushaltsgeräte im Regelfall mit 1.500 bzw. besser 2000W Dauerleistung gut bedient ist, also für Dinge wie (kleinerer) Fön, Lockenstab, Mixer, Espressomaschinen à la Nespresso oder sogar mal ein Wasserkocher - wobei ich für Warmwasserbereitung immer den Gasherd bevorzugen würde, sofern vorhanden. Selbst der angesprochene italienische Siebträger würde mit einem 2.000W Wechselrichter noch funktionieren, die haben meist so 1.500W.... und ich muss zugeben, ich war schon versucht, dass in die Tat umzusetzen :D Aber genug davon, nicht dass es noch OT wird.... Kurz gesagt: Ja, 500W sind ok für Elektronik und E-Bike, darunter wird auch das knapp. Für alles andere nicht unter 1.500W. Und ja: 12V Netzteile sind natürlich effizienter, wenn man 12V Versorgungsspannung hat. Aber wenn ich mir anschaue, was man da so alles mal gelegentlich mitschleppt, das wird schon eine interessante Sammlung an Ladegeräten, die auch in's Geld geht. Ich denke dabei nur an das Firmen-Laptop, was öfters mal getauscht wird und natürlich immer ein neues Ladegerät braucht... Wo man natürlich gut ohne 230V auskommen kann, das sind die ganzen Geräte, die über USB geladen werden. Da haben wir leistungsfähige USB Ladeports im ganzen Wohnraum verteilt zugänglich, damit niemand auf die Idee kommt, sein 230V Steckernetzteil zu verwenden :)
Wenn man überhaupt eines findet. Mein Laptop hat ein sehr starkes 230V Netzteil. Dafür findet man keine 12V Teile. Schwächere reichen nicht, die akzeptiert er nicht. RK Warum überhaupt einen mit WR mit 500 W kaufen, ein stärkerer mit 1200 oder 1500 kostet nicht viel mehr und man ist auf der sicheren Seite Moin! Ich habe 2018 ein Ladegerät für die Flyer-E-Bikes geschrottet. Der Wechselrichter hat keinen reinen Sinus. Alles lief gut, aber zum Glück saßen wir nachmittags draußen beim Tee trinken und ich höre ein leichtes Knistern aus dem Womo. Flink hinein ins Womo. Es stinkt... Akku hoch. Stecker ziehen. äußerlich nichts zu sehen. Das Ladegerät für die E-Bikes dem Elektriker meines Vertrauens gegeben. Schau mal rein. ![]() So sah es aus. Ladegeräte für Flyer-E-Bikes sind sehr teuer. Zum Glück hatten wir ja zwei davon. Also: ICH lade nie mehr Akkus über den Wechselrichter, wenn der nicht mit einem reinen Sinus arbeitet. PS: Auf dem Platz gab es sehr wenige Stromdose, und auf dem Dach habe ich Solar. Munterholln! Hartmut Ich würde die Frage anders stellen. Was will ich betreiben und wie lange? Dann kann man Wechselrichter, Solar und Akku darauf abstimmen. Grundbedürfnisse sind nun mal für jeden anders. Bin bis jetzt auch mit einem kleinen 500W Wechselrichter fürs laden von Digicam. und div. Kleinigkeiten ausgekommen. Jetzt im Kasten ist es eine größere Version geworden mit dem Victron Multiplus 3000. bert
Ich würde generell immer zu einem Sinus-WR raten, da es sonst schnell zu überraschenden Inkompatibilitäten kommen kann. Während z.B. herkömmliche Kaffeemaschinen mit einem Standard-WR gut zurechtkommen, funktioniert unsere Nespresso interessanterweise nur an einem halbwegs sauberen Sinus-Signal. Hätte ich so ad-hoc auch nicht vermutet, liegt aber wohl an der verbauten Elektronik, die halt etwas komplexer ist als bei einer Heizsspirale für Filterkaffee.
Sollte man nicht darüber nachdenken, bevor man sich einen WR zulegt? Nur mal so gefragt ;-) Gruß
Wenn man vorher weiß, daß es ein Problem gibt, kann man darüber nachdenken. Wenn man aber nicht eine lange Recherche macht, sondern sich z.B. auf einen Verkäufer verläßt (der keine Ahnung hat), dann kommen die Gedanken erst nachher. Wenn auf der Schachtel steht 230V xxW dann reicht das für die meisten Käufer. Da steht ja nicht groß drauf: nicht für xy E-Bike Ladegerät geeignet. Höchstens irgendwas schwammiges in der BA. Und für manche (viele?) Geräte spielt es ja tatsächlich keine Rolle. D.h. man kann nicht sagen, diese Gruppe Geräte braucht unbedingt Sinus, weil es fast immer solche und solche geben wird. Hier im Forum ist die Sache klar: nur Sinus. RK
Ja das ist schon klar, aber gleichzeitig auch das Problem nicht nur des Verkäufer, sondern besonders des Käufer ;-) Gruß Hallo Die Frage ist auch noch: Wo soll der Wechselrichter betrieben werden? Kann es sein, das es dort warm wird? Ist der Einbauplatz gut genug belüftet? Der Hersteller meines Wchselrichters (Victron) macht da folgende Angaben, die wahrscheinlich auch für andere Hersteller gelten: Leistung bei 25 Grad Temperatur: 100% Leistung bei 40 Grad Temperatur: 90% Leistung bei 65 Grad Temperatur: 60% Das bedeutet dann das bei einem 500 Watt Wechselrichter im Sommerurlaub das zweite E-Bike Ladegerät schon zur Überlastung des Wechselrichters führt. Aus diesem Dilemma komme ich nur mit deutlicher Überdimensionierung heraus. Dadurch entschärft sich auch die Problematik von hohen Einschaltströmen, besonders bei Schaltnetzteilen. Mit freundlichen Grüßen Thomas |
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