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Motorrad in der Wohnmobil-Garage - meine Lösung


DXXL am 02 Okt 2021 19:02:02

Ich habe in diesem Forum so viel über das Thema gelesen, viel neue Ideen bekommen (Danke!!!) :dankeschoen: .
Das Thema ist ja ein Dauerbrenner, deshalb stelle ich hier mal meine Lösung von 2019 vor. Vielleicht bekommt der eine oder andere Ideen daraus.

Bei den ersten Touren mit unserem Wohnmobil hatten wir 2 Fahrräder in der WoMo-Garage, haben aber schnell gemerkt, daß die für unsere gewünschte Mobilität nicht ausreichen. Vielleicht für einen Campingplatz-Urlaub, nicht mehr.

Ein Motorrad mußte her, ein kleines für 2 Personen, so für Tagesausflüge oder Städtebesichtigung.
Zuerst hatte ich eine Honda Wave im Auge, klein (dachte ich), leicht, bequeme Sitzbank. Die paßt aber nicht in meine Garage - zu hoch. Wir hätten die Spiegel abbauen müssen, dann wäre sie reingegangen. Aber bei dem Aufwand hätte man sie nicht "eben mal schnell" rausgeholt.
Ich habe mich dann für die Yamaha YBR125 Custom entschieden. Die paßt rein, so wie sie ist.



Nachdem das geklärt war, stand die Entscheidung an, wie kommt das Motorrad in die Garage.
Da wollte ich zunächst den Sawiko Hebo-Matic, vom Händler eingebaut. Der hat alles nochmal vermessen (gottseidank!). Die Platform ist so hoch, daß das Motorrad nicht mehr in die Garage gepaßt hätte; also das geht nicht. Wäre aber schön bequem gewesen.

Ich habe mich für eine einfache Lösung entschieden: ein Steady Stand und eine Mauderer Klapp-Rampe.





Der Steady Stand steht unbefestigt in der Garage, und man kann ihn einfach rausnehmen, wenn das Motorrad mal nicht mit muß.
Die Schiene muß bei der Höhe des Garagenbodens (63 cm) mindestens 3 m lang sein, also kam nur eine Alu Klappschiene mit Seitenbegrenzung in Frage. Zusammengeklappt sichert sie zusätzlich den Steady Stand gegen verrutschen.



Wenn das Motorrad nicht mit muß, kann ich wieder 2 Fahrräder im Fahrradständer (auf dem Bild links hochgeklappt) mitnehmen.

Die Rampe habe ich mit 4 Schraub-Gummipuffern versehen, um die unterschiedlichen Höhen von Rahmen und Garagenboden auszugleichen und den Dichtgummi der Garagentür nicht zu beschädigen.



Das Motorrad wird rückwärts in den Ständer geschoben. Notfalls kann man das alleine machen, aber zu zweit ist es einfacher und sicherer. Im Ständer steht das Motorrad schon alleine und der Ständer verrutscht auch nicht mehr.

Warum rückwärts reinschieben? Vorwärts würden die Spiegel nicht durch die Tür gehen, da sich das Vorderrad genau dann an der höchsten Position befindet. Rückwärts ist das Vorderrad noch weiter unten auf der Schiene, die Spiegel gehen durch die Tür und innen ist dann wieder Platz genug.
Hauptsache ich muß die Spiegel nicht abbauen.



Das Motorrad wird mit 4 Gurten verzurrt.



Aber Vorsicht! Wenn man das mit den schon montierten Zurrösen macht, besteht die Gefahr, daß sich der Garagenboden durchbiegt und Teile davon ausreißen.
Siehe mein Thread über die herausgerissenen Unterstützungsschienen. Und das geschah, bevor ich das Motorrad hatte!
Deshalb habe ich zusätzliche Zurrösen montiert, die durch die Unterstützungsschiene verschraubt sind.
Außerdem sind die vorhandenen Schienen nur mit ein paar Schrauben an einer Brettkante angeschraubt. Keine Ahnung, ob das die dynamischen Belastungen ausgehalten hätte.

Von Bastelaktionen mit Holzbrettern und -Leisten hatte ich zunächst gar nichts gehalten.
Aber gleich bei den ersten Versuchen mußte ich feststellen, daß sich trotz der Schiene unter dem Garagenboden beim Verzurren der Boden trotzdem durchbiegen wollte, jedoch nur beim Vorderrad. Die Belastung des Hinterrades ist durch den SteadyStand offenbar besser verteilt, da passierte nichts.
Deshalb habe ich dann doch das Vorderrad mit einem Brett unterstützt.



Es reicht übrigens, wenn das Motorrad nur 2 Rasten in die Federung gezurrt wird, dann ist es total fest. Es kippt oder rutscht nichts mehr. Die Bremsen muß ich auch nicht feststellen, es bewegt sich auch seitlich nichts.

Da das Motorrad so lang ist, daß es gerade zwischen die Türen paßt, verzurre ich das Ganze auch noch seitlich durch die Speichen der Räder, ohne die Gurte zu sehr zu spannen, bevor ich eine holperige Straße fahren will.

Mit ein bißchen tüfteln passen auch noch unsere 2 Fahrräder neben das Motorrad in die Garage. Und auch noch eine ganze Reihe Boxen mit Vorräten.


Bleibt noch die Frage des Gewichts. Also Gesamtgewicht, Hinterachslast und Vorderachslast (Daten von 2019).

Mein Fahrzeug: zulässiges Gesamtgewicht = 6000 kg; max. Vorderachslast = 2300 kg, min. Vorderachslast (25% von 6000 kg) = 1500 kg¸ max. Hinterachslast 4650 kg (Hinterradantrieb, Luftfederung, Zwilligsbereifung).
Der Garagenboden darf 200 kg (evtl. 250 kg, da ist die Dokumentation nicht eindeutig) belastet werden.

Das Motorrad befindet sich knapp 3 m hinter der Hinterachse.
Es wiegt knapp 130 kg, der Ständer 4 kg, die Rampe 12 kg, sind nicht mal 150 kg.
Das Gewicht belastet die Hinterachse mit zusätzlichen 215 kg und entlastet die Vorderachse um 70 kg.


Maximal beladen mit allem, was denkbar ist, beträgt die Vorderachslast knapp 2000 kg, die Hinterachslast knapp 4000 kg, das zulässige Gesamtgewicht ist also gerade ausgeschöpft.
Das hätte ich nicht gedacht, diskutieren doch alle über die Hinterachslast.
Wir haben aber praktisch nie alles dabei, was denkbar ist. Also alles im grünen Bereich.

Nur als Zusatzinformation das absolute Leergewicht (also alles ausgeräumt, was nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden ist): 4888 kg, Vorderachslast 1802 kg, Hinterachslast 3086 kg.

Das oben beschriebene läßt sich auf große, hinterachsgetriebene Wohnmobile übertragen. Daß es sehr schwierig bis unmöglich ist, so etwas mit einem Fahrzeug unter 3,5 t zGG zu machen, ist an anderer Stelle schon ausführlich diskutiert worden; da wird sich wohl eher ein Anhänger anbieten. Ich denke aber auch, daß es bei allen Fronttrieblern ziemlich gefährlich wird. Selbst wenn man die minimale Belastung der Vorderachse nicht unterschreitet, drehen dann bei nasser Fahrbahn die Räder durch (nebst entsprechendem Kontrollverlust).


2020 habe ich (aus anderen Gründen) mein Fahrzeug auf 6500 kg zGG auflasten lassen, ohne jedoch am Fahrzeug etwas zu ändern, d.h. die Achslasten blieben gleich.


Allzeit gute und sichere Fahrt!
Dieter

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fschuen am 02 Okt 2021 19:41:41

Sieht gut aus! Wenn du dir einen Gefallen tun willst, gönnst du dir noch ein paar ordentliche Gurte. Vorne sowas hier: --> Link
Der schwarze Teil wird in die Öse am Boden eingehängt. Der Haken am roten Gurt wird unter der unteren Gabelbrücke durchgezogen, in die Schlaufe eingehängt, straffgezogen, fertig.

Für hinten - wo man besser anfassen kann - nehm ich gern die Automatik-Aufrollgurte, das geht auch mit ganz wenig Gefummel ab.

Gruss Manfred

DXXL am 02 Okt 2021 20:28:32

Interessante Ideen, Manfred!

Ich hatte der Gabelbrücke nicht soviel Stabilität zugetraut, zumal sie von einer Plastikabdeckung verdeckt ist. Aber das werde ich mir nochmal ansehen.

Meine Grundidee beim Verspannen war, daß das Moped nicht in Fahrtrichtung des Wohnmobils nach vorne oder hinten kippen kann (also für's Moped seitlich). Außerdem darf sich der Lenker nicht nach links oder rechts bewegen, sonst stoßen die Spiegel an.
Das Hinterrad sitzt ja im SteadyStand, das kann kaum kippen.

Könntest du bitte einen Link einstellen auf den Automatikgurt? Hört sich auch interessant an, kann ich mir aber im Moment noch nichts drunter vorstellen....

Danke
Dieter

Anzeige vom Forum


Duc1302 am 02 Okt 2021 21:19:54

Hm, hm, hm. Auf einen Heckträger hätte auch ein richtiges Motorrad gepasst, z. B. KTM 390 Adventure

DXXL am 02 Okt 2021 23:02:55

Duc1302 hat geschrieben:Hm, hm, hm. Auf einen Heckträger hätte auch ein richtiges Motorrad gepasst, z. B. KTM 390 Adventure


Lieber Duc1302,

da hast du schon recht. :lach:

Aber nach 9 Metern Wohnmobil willst du nicht noch eine Motorradbühne mit evtl. > 1 m haben. Besonders nicht, wenn die 3,5 m Überhang dann 4,5 m sind. :nein: Da würde jede Kurve abenteuerlich.

Und dann wird es selbst bei einem so großen Wohnmobil kritisch mit den Achslasten. Rechnen wir mal:
Angenommen, das Motorrad wiegt zusammen mit der Bühne "nur" 200 kg, dann würde bei meinem Wohnmobil die Hinterachse mit gut 420 kg zusätzlich belastet, dafür aber die Vorderachse um gut 220 kg entlastet. Ohne Auflastung würde man (in meinem Fall) über das zGG kommen und müßte da Gewicht sparen anfangen.
Wäre es mir nicht wert. Wenn, dann eine richtig große Maschine auf dem Anhänger.

Mein Mopped war eher zum Einkaufen und für kleine Ausflüge gedacht. Eigentlich auch, um Städte besichtigen zu können (denn Parkplätze für große Wohnmobile gibt's in den Innenstädten nicht), aber da haben wir bis jetzt eher die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, war bequemer.
Also eher pragmatisch als pures Motorrad-Fahrvergnügen... :roller:

Viele Grüße aus Deutschlands Süden
Dieter

Franky70 am 02 Okt 2021 23:12:53

Hallo,
So machen wir das mit dem Roller auch, wenn das Motorrad mit soll ist der Anhänger dran.
"
"

createch2 am 03 Okt 2021 08:51:43

Danke für die tolle Beschreibung ! Bei mir steht in kürze auch eine Motorradinstallation in der Heckgarage auf die gleiche Art und weise an. Bei mir ist es eine KTM Duke 390 mit Lenkrerndenspiegeln nach unten.

Steady Stand ist schon da und Auffahrrampe auch. Die Sache mit den Verzurren macht mir noch sorgen, die original T-Nuten Schienen halten das nicht? Wollte ungern im Boden noch Augenschrauben hinbasteln.
Die Idee mit dem Brett ist auch nicht schlecht, hätte es aber ggf eine Platzierung der Augenschrauben in der Rahmenverlängerung des WoMo getan?

Auch wollte ich den Steady stand flexibel herausnehmbar machen in dem ich ihn mit Aluprofilen seitlich verlängere und die Verlängerung dann in den original T-Nuten Profilen festmache.

HaMo19 am 03 Okt 2021 09:05:23

createch2 hat geschrieben:Auch wollte ich den Steady stand flexibel herausnehmbar machen in dem ich ihn mit Aluprofilen seitlich verlängere und die Verlängerung dann in den original T-Nuten Profilen festmache.


Diese Vorderradwippe gibt es in einer Ausführung, bei der die Wippe zweigeteilt ist und das Rad beim Einfahren klemmt. Ist eine patentierte Lösung von Powerplus tools. Beim Einfahren steht das Motorrad direkt schon stabil aufrecht. Ich selber benutze schon seit Jahren zwei dieser Radklemmen.
--> Link

PS: mit der Firma habe ich nichts zu tun

fschuen am 03 Okt 2021 09:51:38

Link auf Automatikgurt: Link zum eBay Artikel

Die rollen sich durch Federkraft ein, wenn man den roten Knopf drückt, keine losen Enden, und laasen aich mit der Ratsche ordentlich spannen. Die aus dem Link würde ich nicht kaufe. da ich den Haken nicht traue. Die gibt es auch mit einem Federdraht drin, quasi als Karabiner. Kaum teurer, aber schwerer zu finden.

Ob dir die anderen Gurte taugen, musst du sehen, da du ja rückwärts in die Wippe fährst.

Gruss Manfred

manni63 am 03 Okt 2021 13:07:20

Ich habe meine KTM Duke 390 so untergebracht….
31205

DXXL am 03 Okt 2021 15:12:35

fschuen hat geschrieben:Link auf Automatikgurt: Link zum eBay Artikel

......
Gruss Manfred


vielen Dank, Manfred! :dankeschoen:

DXXL am 03 Okt 2021 15:48:50

createch2 hat geschrieben:Danke für die tolle Beschreibung ! Bei mir steht in kürze auch eine Motorradinstallation in der Heckgarage auf die gleiche Art und weise an. ........



Viel Erfolg Createch2! :daumen2:

Ich persönlich würde den eingebauten Schienen nicht trauen (ohne dies ausprobiert zu haben). Ich habe die im Zuge dieser Reparatur --> Link abschrauben dürfen, die Schienen in der Garage sind nur mit ein paar dünnen Holzschrauben in die Brettkante geschraubt :pale:
Bestenfalls für ein paar Spanngummis zur Ladungssicherung geeignet.

Das wasserfest verleimte Brett auf dem Garagenboden verteilt nur die Auflagekraft des Vorderrades (in meinem Fall) auf eine größere Fläche. Da es lose aufliegt, trägt es somit in meinem Fall nicht zu extra Stabilität des Bodens bei. Die Heckgarage in meinem Wohnmobil sollte so 200 - 250 kg aushalten, manche meinen sogar 300 kg. Der Hersteller ist da gar nicht eindeutig.

Der SteadyStand steht in meinem Fall nur so auf dem Garagenboden, ohne irgendwie festgemacht zu sein. Rutscht aber gar nicht, sobald das Motorrad verspannt ist. Selbst ohne Verspannung ist es fast unmöglich, die Position noch zu korrigieren. Ich habe simpel Markierungen mit Panzertape auf dem Boden angebracht, wo er stehen soll.

Den Rahmen wollte ich für die Ösen nicht anbohren. Ob es zulässig wäre, weiß ich nicht, ist ja das hautsächlich tragende Teil da hinten. In der Schiene (die du bei deinem Fahrzeug auch kontrollieren solltest, oder zusätzlich einbauen, wenn nicht vorhanden) war es für die 4-Punkt-Abspannung am sinnvollsten.
Für eine 2-Punkt Abspannung mag es im Rahmen sinnvoller sein (wenn erlaubt).

Die Ösen habe ich übrigens aus Edelstahl mit stark erhöhter Zugkraft aus dem Zubehör von Musikanlagen; für so Teile, die man mit dem Kran auf die Bühne hieven muß. Das waren auch die einzigen, zu denen überhaupt Belastungsangaben verfügbar waren. Die aus Metallguß? :nixweiss: Mein's Overkill? :nixweiss:


Übrigens, alle Berechnungen, die man immer so macht, beruhen auf statischer Belastung. Mir macht aber mehr die dynamische Belastung Sorgen (Bodenwellen etc.). Dazu habe ich gar nichts gefunden in den unendlichen Weiten des Netzes....

Gute Fahrt!
Dieter

createch2 am 04 Okt 2021 06:31:30

manni63 hat geschrieben:Ich habe meine KTM Duke 390 so untergebracht….
31205


Danke für das Bild. Die sind sehr rar im Netz wo man eine Duke 390 in der Heckgarage sieht.
BTW findet man im Forum mit der Suche KTM Duke genau 0 Ergebnisse. Komisch.

createch2 am 04 Okt 2021 06:39:52

DXXL hat geschrieben:Viel Erfolg Createch2! :daumen2:

Ich persönlich würde den eingebauten Schienen nicht trauen (ohne dies ausprobiert zu haben). Ich habe die im Zuge dieser Reparatur --> Link abschrauben dürfen, die Schienen in der Garage sind nur mit ein paar dünnen Holzschrauben in die Brettkante geschraubt :pale:
Bestenfalls für ein paar Spanngummis zur Ladungssicherung geeignet.
....


Super Tip, danke !
Bei mir läuft die Rahmenverlängerung gefühlt breiter nach hinten, evtl fast schon im Radstand der Duke 390. Das wäre eigentlich als Anzurrpunkt optimal. Wenn Hymer das richtig gebaut hat haben sie dort auch gleich die Profilschienen festgemacht.


fschuen am 04 Okt 2021 08:36:08

manni63 hat geschrieben:Ich habe meine KTM Duke 390 so untergebracht….


In der Standschiene würdest du sehr von den praktischen Endurogurten profitieren. Allerdings würde ich niemals einen Gurt am Lenker befestigen. Die meisten gehennan die untere Gabelbrücke, die du am unteren Rand des Scheinwerfers siehst, und ziehen sie etwas in die Federn.

Gruss Manfred

DXXL am 08 Okt 2021 10:42:37

createch2 hat geschrieben:Super Tip, danke !
Bei mir läuft die Rahmenverlängerung gefühlt breiter nach hinten, evtl fast schon im Radstand der Duke 390. Das wäre eigentlich als Anzurrpunkt optimal. Wenn Hymer das richtig gebaut hat haben sie dort auch gleich die Profilschienen festgemacht.


Hallo Createch2!

Die Rahmenverlängerung dürfte für ein bestimmtes Basisfahrzeug immer gleich sein. Es gibt nicht so viele Hersteller (Alko ist einer).
Unterstützungsschienen an der äußeren Fahrzeugseite (wie bei meinem Mobil) hat dein Fahrzeug nicht. Daher muß das Gewicht in der Garage flächig verteilt werden. Das kannst du z.B. mit einer Schiene machen (wie hier vorgeschlagen), oder mit einer Auflage aus Holz, Kunststoff, etc. Mach dich aber in jedem Fall schlau, wieviel Gewicht in deiner Garage insgesamt zugelassen ist - und bedenke, daß du auch noch andere Sachen in der Garage transportierst, und daß vielleicht jemand zum Beladen in die Garage steigen muß.

Wirst du schon richtig machen....... 8)

Viele Grüße aus dem Süden Deutschlands
Dieter

Gast am 08 Okt 2021 12:19:50

DXXL hat geschrieben:Ich persönlich würde den eingebauten Schienen nicht trauen (ohne dies ausprobiert zu haben).
..... Die Heckgarage in meinem Wohnmobil sollte so 200 - 250 kg aushalten, manche meinen sogar 300 kg. Der Hersteller ist da gar nicht eindeutig.
.... Dieter


Hallo Dieter,

ich verzurre meinen Roller (165kg) immer an den Zurrschienen. Dazu sind die ja da. Wenn sie nicht halten, werde ich reklamieren.
Die Heckgarage darf beim neuen XXL mit 250kg belastet werden. Ich glaube nicht, dass Deine XXL mehr darf.

Gruß Axel

createch2 am 10 Okt 2021 19:06:27

Hab heute mal ein Problestellen mit der Duke 390 im Hymer B678 veranstaltet.
Der Stand ist mit einem Aluprofil von oben eingeklemmt und nochmal mit dem Profil verschraubt. Seitlich stützt es sich an die Profile in der Hymer Garage.
Verzurren hatte ich noch nicht geprobt, kommt später noch.






BestiaNegra am 11 Okt 2021 18:01:10

fschuen hat geschrieben:Allerdings würde ich niemals einen Gurt am Lenker befestigen. Die meisten gehen an die untere Gabelbrücke, die du am unteren Rand des Scheinwerfers siehst, und ziehen sie etwas in die Federn.


'n Abend,

ich verspanne meine 1200er GS beim Transport auf meinem Anhänger immer am Lenker, allerdings direkt neben den Lenkerböcken und dann über kreuz mit Zurrschlaufen. So steht's auch in der Betriebsanleitung der GS.

thomker am 17 Okt 2021 19:01:53

BestiaNegra hat geschrieben:ich verspanne meine 1200er GS beim Transport auf meinem Anhänger immer am Lenker

Moin,

Ich nehm schon seit Jahrzehnten immer (unabhängig vom Moped) die untere Gabelbrücke. Problem bei der GS ist, dass durch den Telelever diese gar nicht gefedert ist. Werde also Deine Variante mal testen...

Und das steht in meiner Betriebsanleitung?????????? rtfm...

Gruß
Thomas

thomker am 17 Okt 2021 19:06:09

Ah, übrigens die oben beschriebenen Automatikgurte hab ich seit Jahren, seeehr angenehm...

thomker am 17 Okt 2021 19:12:40

Franky70 hat geschrieben:So machen wir das mit dem Roller auch, wenn das Motorrad mit soll ist der Anhänger dran.

Also bitte, wer fährt denn Roller, wenn's auch 'n Boxer gibt??? :mrgreen:

mt10 am 19 Okt 2021 20:26:55

thomker hat geschrieben:Also bitte, wer fährt denn Roller, wenn's auch 'n Boxer gibt??? :mrgreen:



Hm, wer fährt denn Boxer, wenn es richtige Motorräder gibt??? :lol:

BURAN am 19 Okt 2021 21:06:18

Hm, wer fährt denn Boxer, wenn es richtige Motorräder gibt???


Wer fährt denn richtige Motorräder wenn's Harleys gibt

Pechvogel am 19 Okt 2021 22:32:40

BURAN hat geschrieben:…Wer fährt denn richtige Motorräder wenn's Harleys gibt

Harley? Waren das die mit dem Werkstattanhänger? :mrgreen:

Und das Ihr alle Boxer fahrt! Ich fahr‘n Ducato! ;D



Grüße
Dirk

BadHunter am 20 Okt 2021 13:25:45

Pechvogel hat geschrieben:Harley? Waren das die mit dem Werkstattanhänger? :mrgreen:




Grüße
Dirk


Die mit dem Werkstattanhänger sind seit ein paar Jahrzehnten die komischen und völlig verbauten (frag mal einen Motorradschrauber!) hässlichen Dinger aus Bayern, oft mit Boxer!

Harleys brauchen sowas nicht mehr! Höchstens noch die alten Modelle bis in die 80er, aber die haben auch nur ihr Revier markiert...

mt10 am 20 Okt 2021 16:47:52

BURAN hat geschrieben:Hm, wer fährt denn Boxer, wenn es richtige Motorräder gibt???


Wer fährt denn richtige Motorräder wenn's Harleys gibt



Schwermetall aus Amiland? Um Gottes willen. Selbst mein Nachbar mit einer Sportster hat sich noch eine Africa Twin daneben gestellt. Rate mal womit er zu 95% unterwegs ist?

Grüße,
Manfred

BestiaNegra am 21 Okt 2021 17:00:27

thomker hat geschrieben: Werde also Deine Variante mal testen...

Und das steht in meiner Betriebsanleitung?????????? rtfm...


'n Abend,

ja, da steht's. :)



Auch interessant: --> Link

DXXL am 23 Okt 2021 13:14:47

BestiaNegra hat geschrieben:...
Auch interessant: --> Link


Der verlinkte Artikel ist sehr interessant. :daumen2:

BMW Bedienungsanleitung: "... das Fahrzeug sollte möglichst stark eingefedert werden."
Prinzipiell stimme ich dem zu, auf einem für Moppedtransport konstruierten Anhänger.
In der Wohnmobilgarage würde hier das Problem auftreten, daß alle Belastung aus dem Einspannen über die Ösen auf die "Bodenwanne" (aus Holz) wirkt. Das Holz würde sich durchbiegen und letztendlich brechen.
Besonders zu beachten ist, daß die dynamischen Belastungen beim Fahren des Wohnmobils (Bodenwellen) der statischen Belastung durch das Einspannen überlagert werden. Das kann meiner Einschätzung nach ganz leicht zur Zerstörung des Garagenbodens führen.
Deshalb sollte zunächst die "Bodenwanne" der Garage stabilisiert werden, je nach Möglichkeit.
Und selbst dann suche ich einen Kompromiß beim Einspannen zu erreichen. Ich schaue auch bei jeder Pause hinter in die Garage und spanne ggfs. nach.
Meiner Erfahrung nach rutschen auch bei mittlerer Einspannung weder Räder noch der SteadyStand weg, auch nicht bei einer Bremsung.
Ich hätte da eher Sorge, daß bei einem Frontalaufprall Spannriemen oder Ösen brechen und der gesamte Apparat sich nach vorne ins Fahrzeug bohrt. Bei meinem Fahrzeug würde das zwar viel Schaden im Zwischenboden anrichten, aber zu einer Gefahr (in Form eines Geschosses) würde das nicht.

Dieter

thomker am 24 Okt 2021 11:30:24

BestiaNegra hat geschrieben:Auch interessant: --> Link

Das leuchtet ein, werd's also demnächst so machen.
Was die Belastung des Fahrzeugbodens (Anhänger oder Womogarage) angeht, habe ich auch schon nach oben rausgerissene Siebdruckplatten von Anhängern gesehen. Daher sind meine Halteösen mit dem Rahmen verschraubt, und im Womo sind meist wohl nur Sandwichplatten im Boden, also Vorsicht beim Spannen.

Was die Wahl des Mopeds angeht, hab ich natürlich ein riesen Fass aufgemacht, war mir gaaaarnicht bewust... :mrgreen:

Die Amys haben diese "Fahrzeuge" wohl nach und nach konstruiert: zuerst mal mussten die Fußrasten mit der ganzen Hebelei gaaanz weit Richtung Vorderrad, damit man da beim Fahren auch bequem seine Stiefel drauflegen kann. Dann haben sie gemerkt, dass das Vorderrad rechts und links dort anschlägt. Daher musste der Lenkkopft abgeflext und gaanz schräg wieder angeschweißt werden. Nun gings...
Hat nur Vorteile, z.B. kommt man da jetzt mit 2 Boxern nebeneinander fahrend in jeder Serpentine innen locker vorbei...

Nix für ungut, in den Kutten stecken meist auch nur kleine Jungs, die spielen wollen, genau wie ich...
Übrigens: fahre seit 35 Jahren Moped, das aktuelle ist gefühlt das 15. Motorrad und das erste Bayrische, konnte ich mir halt nicht eher leisten...wenn's das noch mal in wirklich leise gibt, kauf ich noch mal neu, ansonsten wohl nicht mehr.

Gruß
Thomas

klacks am 25 Okt 2021 14:41:53

Wie thomker und DXXL schon geschrieben haben, halte auch ich von einer übermäßigen Vorspannung der Motorradfedern nichts, um ein Verrutschen der Räder auf dem Boden zu verhindern.
Ich schnalle stattdessen die Räder durch je einen kurzen Riemen einfach an der jeweiligen Standposition fest. Dann kommt man mit sehr niedrigen Vorspannkräften aus. Die Spanngurte lasse ich dann über Kreuz diagonal verlaufen, also die von der Gabelbrücke Richtung Hinterrad. Von der Gepäckbrücke nach "vorne unten".

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