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Dethleffs XXL Garage Unterstützungsschiene ausgerissen


DXXL am 23 Okt 2016 22:45:20

Normalerweise liege ich nicht unter meinem Auto, sondern sitze davor. Oder ich fahre es.
Letzten Urlaub habe ich allerdings das entdeckt:



Der Garagenboden besteht aus wetterfesten MDF Platten, die wie eine Wanne miteinander verschraubt sind. Darüber befindet sich ein Riffelblech.
Diese Wanne liegt auf dem Leiterrahmen auf. Damit sich die Seiten nicht durchbiegen oder gar brechen, wurde ein U-Stahl (20 mm x 40 mm x 3,5 mm) untergebaut. Der ist mit 2 M6 Schrauben mit der Wanne verschraubt und außen mit Holzschrauben in den seitlichen MDF Platten befestigt.
Das kann natürlich nicht halten, die Holzschrauben waren aus den Platten gerissen und die Wanne war schon verdächtig durchgebogen. Außerdem dringt natürlich Wasser in die Schraubenlöcher, was der MDF-Platte nicht gut tut.
Gottseidank war der Schaden noch einigermaßen gering.

Zusätzlich sind auch noch die Schrauben aus dem Garagen-Türrahmen ausgerissen:



Zuhause habe ich erst mal alle Teile demontiert, um den Schaden zu begutachten.
Dabei sind die M6 Schrauben wegen Rost gleich mal abgerissen. Das Ganze wäre demnächst wahrscheinlich weggeflogen.



Das Dichtmaterial kam übrigens aus der Schürze unterhalb der Garagentür.

Die erste Lösungsidee war, die U-Schiene mit massiven Winkeln an die Seitenbretter anzuschrauben. Da hätte ich aber Sorge, die vielen Schraublöcher gut abzudichten, und das dauerhaft. Dann wäre auch das Seitenbrett noch mehr geschwächt. Letztendlich ging das auch wegen der Durchbiegung nicht, hindrücken ging nicht.

Also, anschrauben an massive Metallteile. Gleich vor der Wanne befindet sich ein Querträger. Aber hinten ging es nur am Unterfahrschutz, 15 cm Distanz.
Die Frage, darf ich den Träger überhaupt dort anschrauben. Dazu habe ich gleich 2 Iveco Werkstätten und 2 Freunde befragt, die LKW-Experten sind. Alle haben die Anfrage bejaht.

Also Material kaufen. U-Schienen, diesmal verzinkt, damit es nicht mehr so schnell rostet. Schrauben aus V4A Material. Dichtungsmaterial.
Dann von den alten Schienen die Bohrungen übertragen und die Bohrungen zum Anschrauben an die Träger. Dann die Löcher in die Träger bohren. Dazu habe ich die Löcher im U-Stahl erst 3 mm gebohrt und dann durch die temporär montierte Schiene hindurch mit dem Bohrer den Träger markiert; damit es nicht schief wird.
Alle Löcher habe ich mit Zinkspray behandelt, damit sie nicht rosten.

Dummerweise war den Schienen jetzt aber ein kleiner Teil der Heckschürze im Weg. Der wurde ausgefräst - mit der Dremel. In eingebautem Zustand; ich hatte keine Lust, die Teile auszubauen.

Das alte Dichtmaterial entfernen - eine schwere, unangenehme Beschäftigung. Jetzt weiß ich auch, warum ich nicht gerne unterm Auto liege, sondern lieber davor sitze.
Dann neu abdichten und Schiene montieren. Alle möglichen anderen Stellen wo es nötig war, habe ich bei der Gelegenheit auch gleich neu abgedichtet.
Die Schrauben an den Trägern können zur Einstellung der Höhe verwendet werden.





Die Schrauben am Einstieg drehen zwar fast durch, kommen aber nicht mehr raus.


Bleibt die Frage: Warum wird das nicht gleich professionell ausgeführt? Bei einer zulässigen Last von 200 - 250 kg (ist nicht ganz klar in den Unterlagen) bei dem Überstand können die Holzschräubchen doch gar nicht halten. Und mit mir in der Garage war das vielleicht "nur" 130 .. 150 kg.
Und wie sieht das bei anderen Herstellern aus? Wahrscheinlich auch nicht anders....

Vielleicht schaut ja aufgrund des Berichtes der eine oder andere unter sein Fahrzeug - und muß vielleicht auch was tun.
Viel Spaß - ich bin durch mit der Arbeit. ;D

Dieter

Anzeige vom Forum

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DXXL am 29 Okt 2016 20:45:09

Nachtrag

Ich habe mich jetzt entschlossen, in der Garage ein Motorrad zu transportieren.
Ich habe mich durch viele Beiträge im Forum durchgelesen und schlau gemacht. Leider gibt es oft widersprüchliche Aussagen.

Zum Festzurren des Motorrads wollte ich nicht die original verbauten Schienen (auf dem Bild oben) verwenden, das erschien mit nicht stabil genug.
Außerdem hätte ich Sorge, daß sich dadurch die Garagenwanne (der Boden) wieder durchbiegt.

Also habe ich mich entschlossen, Zurrösen (die heißen auch Ringschrauben) durch den Boden und die schon verbaute Schiene durch zu befestigen (auf dem Bild unten).

Hier sind die Bilder:

in der Garage:


von unten:


Alles ist wieder aus V4a, damit es nicht so schnell rostet. Die Ringe halten senkrecht 300 kg Zuglast aus, nach der Seite etwas weniger. Es reicht trotzdem.
Und alles ist natürlich gut abgedichtet.

Dieter

Solofahrer am 29 Okt 2016 21:04:02

Hmm, was sagt denn Deine Hinterachslast zum Motorradtransport?

Und die vorherigen Schäden, könnten die nicht auch durch ein Aufsetzen des Hecküberhangs ausgelöst worden sein?

Anzeige vom Forum


DXXL am 30 Okt 2016 00:38:48

Hallo Axel,

ich glaube nicht, daß ein Aufsetzen des Überhangs überhaut solch einen Effekt haben kann, denn da würden alle Kräfte auf den Leiterrahmen gehen und die Schienen sind davon völlig unabhängig.
Das ist nach der Modifikation übrigens nicht mehr so, da die neuen Schienen jetzt über die Querträger am Leiterrahmen angebunden sind. Da heißt es also vorsichtig sein! :roll:
Der Überhang ist aber noch nie richtig heftig aufgesessen, nur die AHK ist zwei mal leicht am Boden gestreift. Das Fahrzeug hat ja Luftfederung, da stelle ich immer die maximale Höhe ein, wenn ich durch eine Kuhle fahren muß.

Die zulässige Achslast hinten ist 4650 kg. Und nein, habe ich selbst noch nicht gewogen, nur das gesamte Fahrzeug. Da muß ich erst eine Waage ausfindig machen, auf der man die Achsen einzeln wiegen kann.
Ich erwarte aber keine Probleme mit der Achslast. Bis jetzt war auch das Gesamtgewicht immer ein paar hundert kg weniger als das zzG.
Wenn wir mal eine große Tour mit viel Gepäck machen, muß ich natürlich vorher die Achslast kennen.

Was mir dabei mindestens genausoviel Sorgen macht, ist die Entlastung der Vorderachse, dadurch kann das Fahrverhalten schon "giftig" werden. Man wird sehen....

Danke für deine Hinweise!
Dieter

ChiliFFM am 10 Nov 2016 15:37:41

Ich habe einen XXL-A 9800 und ich habe die Beiträge hier jetzt mehrmals gelesen.
Verstanden habe ich leider nicht viel.

Anhand der Bilder ist mir nicht überhaupt klar geworden, wo das Problem liegt - ich kann Blickwinkel der Fotos und die Bauteilgruppen darauf so gar nicht zuordnen. :?:

DXXL am 14 Nov 2016 13:31:35

ChiliFFM hat geschrieben:Ich habe einen XXL-A 9800 und ich habe die Beiträge hier jetzt mehrmals gelesen.
Verstanden habe ich leider nicht viel.

Anhand der Bilder ist mir nicht überhaupt klar geworden, wo das Problem liegt - ich kann Blickwinkel der Fotos und die Bauteilgruppen darauf so gar nicht zuordnen. :?:


Das tut mir leid, Hans. :sorry:
Die Schienen sind unter dem Fahrzeug unter den Garageneinstiegen montiert (mein Fahrzeug hat Garagentüren rechts und links). Von innen sind nur die jeweils 2 Flachrundschrauben sichtbar.
Um die Schienen zu sehen, muß man sich unter das Fahrzeug legen, unterhalb der Garagentüren.

Ich werde bei Gelegenheit Bilder machen und einstellen, die das illustrieren. Bitte Geduld....

Dieter

matzbln am 14 Nov 2016 14:23:37

Hallo Dieter,

....davon abgesehen das Dethleffs die Garage bei Deinem Wohnmobil vielleicht nicht zu 100% optimal gebaut hat, sieht es so aus als wenn Du die vom Hersteller erlaubte Nutzlast der Garage überschritten hast. Genaue Angaben dazu findest Du in den Unterlagen bzw. der Betriebsanleitung.
Bei den meisten Herstellern hast Du ohne zusätzliche Verstärkung eine Nutzlast der Garage von 150kg was nicht viel ist.
Bevor Du nun ein Motorrad darin transportieren willst würde ich mich an Deiner Stelle erst einmal schlau machen. Ansonsten kann es passieren das bei der nächsten Bodenwelle Dein Motorrad auf der Straße steht.
Dies ist bitte nicht als Bevormundung zu sehen.

Schönen Gruß

Matthias

Nille am 14 Nov 2016 20:05:28

Matthias, lies doch am Besten noch mal den Thread durch. Da war wohl nix überladen...

DXXL am 30 Dez 2016 00:24:50

... etwas spät meine Antwort, ich war durch Krankheit und Beruf einige Zeit ausgeschaltet... :embarrassed:

Hier ist das versprochene Bild, das zeigt, wo sich die U-Schiene befindet:


Matthias, als sich die Schiene gelockert hatte, habe ich in der Tat noch kein Motorrad gehabt. In der Garage waren nur ein paar zig kg, inclusive mir (wenn ich mal reingestiegen bin) kleiner 150 kg. Und in meine Garage darf ich 200 bis 250 kg laden. Das war also problemlos.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich das nicht zufällig entdeckt hätte. Vielleicht wäre dann der Garagenboden nach unten durchgebrochen.

Mag sein, daß meine Lösung sogar ein Overkill ist, aber jetzt bin ich mir sicher, daß alle Kräfte an den richtigen Stellen aufgenommen werden.

Dieter

brainless am 30 Dez 2016 02:02:38

Hallo Dieter,

wir haben das gleiche Mobil wie Du. Ich meine, es seien gar 350 kg Last in der Heckgarage erlaubt.
Wenn man sieht, welch stabiler Rahmen unter der Garage bis zur AHK (die bis 3,5 t Anhängelast zugelassen ist) montiert ist, könnte das durchaus möglich sein,


Volker ;-)

DXXL am 30 Dez 2016 02:38:26

Volker,

da sollten sich die WoMo Hersteller mal bemühen und nicht eine Anleitung für alle Modelle von 3,5 to bis 7,5 to schreiben.
Die PKW Hersteller schaffen es ja auch, individuelle Anleitungen modular herzustellen.
Mir würde es sogar als Datei reichen, ich schleppe meine 20 kg Anleitungen schon lange nicht mehr rum. :les:

Die Garage selbst ist sehr stabil. Hast du schon mal unter deine Garage gesehen, ob es da nicht genauso aussieht wie bei mir vorher?
Und noch was: Kennst du die Achslasten im leeren Zustand? Das ist der einzige Wert, der mir noch fehlt.

Dieter

Energiemacher am 30 Dez 2016 02:57:34

Ich bin mir gerade nicht sicher ob die V4A-Schrauben in Verbindung mit Alu und verzinktem Material die richtige Wahl sind.

Ich hätte eher verzinkte Schrauben genommen und ordentlich mit Unterbodenschutz eingesprüht.

Gerade ist es mir wieder eingefallen: Kontaktkorrosion .... ist das Zauberwort.

Grüße
Thorsten

brainless am 30 Dez 2016 08:02:54

DXXL hat geschrieben:Kennst du die Achslasten im leeren Zustand? Das ist der einzige Wert, der mir noch fehlt.



Hallo Dieter,

hab das Mobil bisher immer nur in beladenem Zustand gewogen:
- Vorderachse auf die Waage
- mit beiden Achsen auf die Waage
- nur die Hinterachse auf der Waage lassen

Wir fahren zu zweit und nehmen auf der Heckbühne eine 125er Suzuki und in der Garage zwei Pedelecs mit. Ansonsten das "normale" Gerödel und auch einen Honda EU 20i und eine 40 l Kompressorbox, ebenfalls in der Heckgarage.
Unsere Kiste ist auf 6,5 t aufgelastet und immer bis auf 100/150 kg am Limit - mit allen Tanks gefüllt.
Das Mobil (mit den Wiegedaten) steht im Nachbardorf in der Halle. Ich glaube aber, daß die Achslasten bei der letzten Wägung (alles an Bord) etwa HA 4,2 t und VA 2,2 t waren.


Volker ;-)

DXXL am 08 Jan 2017 01:30:16

brainless hat geschrieben:Das Mobil (mit den Wiegedaten) steht im Nachbardorf in der Halle. Ich glaube aber, daß die Achslasten bei der letzten Wägung (alles an Bord) etwa HA 4,2 t und VA 2,2 t waren.

Volker ;-)


Danke, Volker,
das ist eine wertvolle Information.

Wenn du mit Anbau und Moped noch so weit drunter liegst, dann muß ich mir ohne Heckbühne und Moped viel näher an der Achse wohl keine Sorgen machen.
Ich hatte hier im Forum schon einige Male Hinweise bekommen, daß die hintere Achslast überschritten sein könnte, daraufhin fing ich an, mir Sorgen zu machen.
Ich werde trotzdem irgendwann wieder auf eine Waage kommen, dann wiege ich auch in den 3 Schritten.

Alles Gute!
Dieter

DXXL am 02 Mai 2018 20:19:59

Endlich bin ich dazu gekommen, die einzelnen Achslasten meines Wohnmobiles wiegen zu lassen.
Dazu habe ich das Fahrzeug komplett leer geräumt; nur fest installierte Anbauteile blieben natürlich dran. Zusätzlich zur Standardausstattung, die damals ja fast komplett war, habe ich ein Regal in der Garage, AHK, Wechselrichter und 100l Gastank.
Die Werte sind: Gewicht: 4887 kg; VA-Last: 1801 kg; HA-Last: 3086 kg
Die erlaubten Werte sind: zGG: 6000 kg; VA-Last: 2300 kg; HA-Last: 4650 kg
Und die Vorderachslast darf 25% des aktuellen Gewichts nicht unterschreiten, das wären 1500 kg bei voller Ladung.

Nach dem Wiegen haben mich dann alle für verrückt erklärt, denn ich habe alles, was ins Wohnmobil gepackt wurde, vorher gewogen. Das habe ich dann in Excel zusammen mit der Lage im Fahrzeug eingetragen. Dadurch konnte ich nicht nur das Gesamtgewicht, sondern auch die Achslasten nachverfolgen.
Maximal voll beladen, mit 204 l Wasser, zwei Gasflaschen, Motorrad, Fahrräder usw. ergeben sich jetzt bei mir 5960 kg Gesamtgewicht; 2016 kg auf der Vorderachse und 3946 kg auf der Hinterachse.

Hat mich sehr erstaunt, weil ich das nicht erwartet hatte, aufgrund der vielen Diskussionen über Achslasten: die Achslasten sind weit weg von jeglichem Limit, aber das zGG ist fast erreicht.
Die Ladung ist fast 1100 kg schwer. Wenn man die schweren Dinge abzieht, bleiben noch knapp 500 kg Gegenstände, von denen die meisten einzeln ein paar hundert Gramm wiegen. Das habe ich total unterschätzt.
Dieter

brainless am 04 Mai 2018 08:00:11

Wir haben das geiche Mobil, auf Daily IV 60 C 18.
Die Excel-Orgie habe ich mir nicht angetan, sondern bin bei unserer Mülldeponie auf die Waage gefahren und habe Vorderachs- und Hinterachslast getrennt wiegen lassen, sowie die Gesamtmasse des Fahrzeugs.
Damit bin ich dann zum lokalen TÜV. Der Prüfingenieur (aaS) hat auf meine Veranlassung bei IVECO Deutschland in München angerufen und sich bestätigen lassen, daß eine Auflastung auf 6.500 kg zGM ohne jegliche technische Änderung zulässig sei. Fünfzehn Minuten später kam die offizielle Bestätigung per Email -zum Ausdrucken- nach.
Wir werden nie mehr wiegen..........................................müssen,


Volker

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