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Hallo, folgendes ist bei meinen 2002 Ducato 230 2,8 jtd Wohnmobil passiert. vor Saisonbeginn habe ich den fälligen Zahnriemnwechsel bei meinen WOMO in einer Fiat Fachwerkstatt durchführen lassen. Ich habe die Werkstatt gebeten im Zuge dieses Services auch angrenzende Arbeiten nach Rücksprache mit ausführen, Die Werkstatt hat im Zuge dessen festgestellt, das Batterie ziemlich platt war, und das die Alko Hinterachse mit abgeschmiert werden sollte. Diese Arbeiten wurden von mir auch dann beauftragt und von der Werkstatt erledigt. Auf unserer Fahrt in den Urlaub erlebten wir dann denn GAU. komisches Geräusch aus Motorraum - Batterieleuchte an .- für mich klar Keilriemen gerissen......super! ADAC bestätigte meine Diagnose hat unser WOMO dann zu einer Fiat Fachwerkstatt geschleppt . Dieses Unternehmen hat folgendes festgestellt: Eine blockierte Antriebsrolle des Kühlkompressors hat den Keilriemen zerstört, dieser wiederum ist unter den Zahnriemen gelangt , daraus resultierte dann ein irreparabler Motorschaden. Es wurde dann eine AT Motor verbaut. Ich habe dann bei der Werkstatt welcher ich mit der Reparatur des den Zahnriemen beauftragt habe den Schadeden reklamiert, das Unternehmen hat den Schaden Ihrer Haftplichtversicherung gemeldet , diese hat den Schaden abgelehnt. Die Begründung der Versicherung ist das solche Arbeiten nicht zum Arbeitsumfang gehören. Folgende Frage: - gehören mit Antriebsrollen nicht mit zum Umfang bzw sollte die Werstatt mich als Kunden nicht auf einen Wechsel hinweisen ? schon jetzt Danke für eure Tips vg Andreas
Nein. Bei Dir ist wenn ich es richtig verstehe der Kompressor blockiert, da hätte die fiktive Erneuerung der Laufräder auch nichts genutzt. Wir fahren grundsätzlich keine Fahrzeuge mit Zahnriemen, unser 3 l Motor hat eine innenliegende Steuerkette. Bei meiner Fiat-Werkstatt wurden bis Dato immer die Rollen mit gewechselt. Wenn man den Zahnriemen erneuert, dann ersetzt man auch die Rollen über die der Zahnriemen läuft. Aber den Klimakompressor ersetzt man nicht. Selbst wenn der Keilriemen reißt kann der Zahnriemen eigendlich nicht beschädigt werden ,denn er ist komplett gekappselt/ verkleidet,jedenfalls bei den Motoren die ich in meinem Berufsleben kennengelernt habe. Man hat sicherlich die Rollen durchgedreht und nichts festgestellt. Wieviel km bist du denn danach gefahren ? Und wieviel KM insgesamt ? Normalerweise sollte man den mitmachen, wenn er schon leichte risse hat . Auch wenn für dich nicht tröstlich... Das passierte meinem Freund vor ca. 30 Jahren fast genauso. VW Scirocco, 1 Jahr alt, ca. 10.000 km, der Keilriemen riss, zerschlug dabei die Abdeckung des Zahnriemens (Kunststoff), Teile davon blockierten den Zahnnriemen, dieser "übersprang"... Totalschaden, schon damals keine Kulanz von VW. Auf eigene Faust weiter geforscht... der Keilriemen riss, da die Bosch Lima "gefressen" hat. Nach Zerlegung dieser fanden wir das vordere Lager nicht als hochwertiges Nadellager vor, sondern als Nylon Lager, selbst der Boschdienst, dem wir die Lima vorzeigten, schüttelte den Kopf und verwies auf den Teilekatalog bzw. deren Original Ersatzlager aus Metall. Was ich damit sagen will... Der Kompressor stammt von einem Zulieferer, dieser bekommt jährlich "Druck" von Fiat, günstiger anzubieten. Die Antriebsrolle des Kompressors oder dessen Lager stammt von einem Zulieferer, der vom Kompressorhersteller "gedrückt wurde... und so lässt sich das weiter spinnen, bis hin zur Legierungsgüte der Nadellager. Hat den der Keilriemen die Abdeckung vom Zahnriemen beschädigt? Sonst ist so ein Schaden gar nicht möglich. Sowieso sehr sehr selten das ein gerissener Keilriemen die Abdeckung zerschlägt. Es geht hier um die Spannrolle für den Klimakompressor. Leider kommt es öfter vor , dass der gerissene Keilriemen sich unten durch den Spalt am Kurbelwellenrad reinzieht und einen Motorschaden verursacht ! Der Spalt ist einfach zugross ! Hallo , leider kriege ich das mit den Zitieren nicht hin , deswegen einmal so. Erstmal Danke für eure Antworten! Zum Kühlkompressor : Nicht der Kompressor ist fest sondern dessen Antriebsrad. Zur Laufleistung nach Zahnriemenwechsel: max. 500 Km Was mich ärgerlich macht : Wenn die Möglichkeit besteht das eine Antriebsrolle defekt gehen kann , sollte dies mir zumindest mitgeteilt werden. Ich als Kunde kann dann entscheiden ob ich den Mehrpreis für diese Reparatur auf mich nehme oder das Risiko eines defektes tragen möchte. Evtl. hat jemand von euch eine Idee, wie man dort vorgehen kann ,um der Versicherung klar zu machen das diese Vorgehen so nicht i.o ist. Ich als Endverbraucher kann doch keine Reparatur vob Bauteilen bauftragen , von dnen ich noch nicht mal weiß.
Das hilft den TE natürlich extrem weiter Hallo, irgendwie haut das mit den Zitieren nicht hin deswegen auf diesem Weg. Erstmal Danke für eure Antworten! Zu euren Fragen bzw Antworten: - Nicht der Kompressor ist festgegangen , sondern die Antriebsrolle - Laufleistung nach Zahnriemenwechsel ca 500KM -Wie und wo der Keilriemen die Abdeckung des Zahnriemens zerstört hat .....keine Ahnung - Ob die Antriebsrolle auf Gängigkeit geprüft wurde ..keine Ahnung steht so nicht auf der Rechnung. Was mich an der Antwort der Versicherung stört ist: Es wird darauf verwiesen das ein Wechsel dieser Antriebsrolle nicht zum Umfang eines Zahnriemenwechsels gehört. Ein Werksfachbetrieb muss mir doch aber davon in Kenntnis setzten das so ein Bauteil evtl. einer Ernauerung bedarf. Ich kann doch dies nicht beauftragen wenn ich noch nicht einmal Kenntnis von dieser Antriebsrolle habe. Wieso gibst du der Werkstatt die Schuld :?: Bei einem 19 Jahre alten Motor kann schon mal was kaputt gehen. Wenn Fiat die Abdeckung so baut, dass der gerissene Keilriemen da reirutschen kann, dann kann ja die Werkstatt nichts dafür. Normalerweise machen die Rollen Geräusche, ehe sie fest gehen, hilft dir zwar nicht, ist eben nicht ideal mit den Zahnriemen. Da ist schon viel passiert. Moin, ein Verschulden trifft die Werkstatt laut deren Haftpflichtversicherter nicht, so dass der Anspruch des TE als unbegründet abgelehnt wurde. Das ist zunächst einmal sachlich korrekt. Nun liegt es am TE herauszufinden, welche Vorgaben Fiat bei diesem Ducato-Typ beim Zahnriemenwechsel macht bzw. ob die Werkstatt nach genau diesen Werksvorgaben gearbeitet hat. Hat die Werkstatt die Werksvorgaben missachtet (z.B. irgendwelche Laufrollen nicht getauscht), trifft sie ein Verschulden und der Haftpflichtversicherter muss leisten, allerdings nur den Zeitwert. Kann der TE ein Verschulden der Werkstatt nicht nachweisen, darf er den Schaden selbst bezahlen. Grüße der Duc Hallo andi0301, bei mir war es der Lima-Rippenriemen, der die Kettenreaktion im Sommer 2018 ausgelöst hat. Mein Rechtsstreit gegen die Werkstatt ist noch nicht entschieden. Nach meiner Erfahrung benötigst du einen langen Atem. In meinem Fall hat der gerichtlich bestellte Gutachter am unreparierten Fahrzeug eine Schlechtleistung der Werkstatt nachgewiesen. Durch die von dir beauftragte Instandsetzung sind Veränderungen am Fahrzeug eingetreten, die ggf. vorhandene Beweise vernichtet hat. Sind denn die schadenursächlichen, ausgebauten Teile gesichert worden? Der Fiat - Wartungsplan sieht zusammen mit dem Zahnriemenwechsel den Tausch der übrigen Riemen vor. Wurden beim Zahnriemenwechsel alle übrigen Riemen, deren Umlenk- und Spannrollen mit gewechselt? VG Heinz
Du sprichst hier von der sogenannten "Garantenpflicht" (nicht verwechseln mit Garantie). Die kann eine Werkstatt für Fremdfahrzeuge natürlich nie per se haben. Selbst Prüforganisationen wie TÜV oder DEKRA haben sie nur im Augenblick der Prüfung, wenn es keine offensichtlichen Mängel sind, die zum Prüfzeitpunkt nachweislich bestanden haben müssen und zum Prüfumfang gehören. Der BGH hat bei Werkstätten eine Aufklärungspflicht bei Schäden gesehen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der beauftragten Reparatur stehen. Du hast keine Wartung beauftragt sondern nur einen Zahnriemenwechsel und auch keinen konkreten darüber hinaus gehenden Prüfauftrag anderer Motorkomponenten erteilt. Dein Zusatzauftrag für Nebenarbeiten war unbestimmt formuliert und so vom Zufall abhängig. Langer Rede kurzer Sinn: Die Versicherung ist im Recht. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wie kann ich das machen? Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Nein . sind nicht gesichert worden Hallo Andreas, ich sehe bei der Werkstatt ebenfalls keine Haftung! Wir sprechen von einem fast 20 Jahre alten Fahrzeug! Was hätte die Werkstatt, die den Zahnriemen gewechselt hat, denn sonst noch alles "ins Gespräch" bringen sollen? Die, letztlich blockierte, Antriebsrolle, den Kompressor selber, die Lichtmaschine, ....? Das wäre ein "Fass ohne Boden"! Grüße Dirk Hallo Danke für euere Antworten. Fazit für mich : Einige Betriebe wechseln die Antriebsrolle des Kühlkompressors, andere nicht. Es scheint keine Vorgabe seitens Fiat zu geben. Überlege mir meine weitere Vorgehensweise. Danke für eure Hilfe!
Wir sprechen hier von zwei ungleichen Vertragspartnern. Zum einen der Auftraggeber, als Laie.- der nicht über das nötige Fachwissen verfügt um den nötigen Arbeitsumfang abschließend beauftragen zu können und zum Anderen die Fachwerkstatt, die über Fachwissen und das Wissen über die vom Hersteller vorgeschriebenen i.V.m. den Zahnriemen - Wechsel zu erledigenden Arbeiten verfügt. Das heißt im Klartext: Der Laie muss keinen umfassenden Prüfauftrag vergeben. Die Werkstatt muss in jedem Fall die über den Zahnriemen - Wechsel hinaus nötigen Arbeiten ausführen und auch dafür gerade stehen. Fraglich ist, was mit dem "festgegangenen Antriebsrad" des Klimakompressors gemeint ist und wer das festgestellt hat? Bei dem Motor haben wir es mit drei Riemen zu tun. Dem Zahnriemen, dem Rippenriemen der LiMa und dem Rippenriemen der den Klimakompressor antreibt. Das Antriebsrad der Klimakompressors (Magnetkupplung) soll Schadensursache ("festggangen") sein. Das Antriebsrad läuft bei ausgeschalteten Klimaanlage frei und wird beim Einschalten magnetisch eingekuppelt. Wenn das Ding also "festgeht" ist es dauerhaft eingekuppelt d.h. die Klimaanlage läuft permanent. Dadurch wird aber kein (im Rahmen der Instandsetzung getauschter) Riemen zerstört! Kann es sein, dass das "Antriebsrad" des Kompressors nur darum "festgegangen" ist weil Fasern des zerstörten Rippenriemens in das Lager Der "Antriebsrades (Magnetkupplung) hineingezogen wurden? Meine unbewiesene Vermutung des Schadenablaufs ist: Die Werkstatt hat ausschließlich den Zahnriemen und die entsprechende Spannrolle getauscht. Auf die Prüfung / den Austausch der beiden Rippenriemen wurde wider besseren Wissens verzichtet. Bei der Montage des alten Rippenriemens wurde nun die Riemenspannung des bereits etwas gelängten Riemen angepasst. (Leider hatte der alte Riemen auf Grund des Alter bereits strukturelle Schäden.) Die Spannrolle spannt den Riemen von der Rückseite her. Die Fasern des Rippenriemens, die für seine Festigkeit sorgen sind unmittelbar unter der Deckschicht der Riemen Rückseite angeordnet. Nun kann es sein, dass auch die Spannrolle, die ja auf die Riemenrückseite drückt, altersbedingt schwer geht und dadurch Schlupf entsteht (Schlupf / Riemen wird über die teildefekte Rolle gezogen = Wärmeentwicklung) . Dann hat sich der Riemen von der Rückseite her aufgelöst, die Fasern haben sich in die Lager der beteiligten Aggregate gesetzt (Antriebsrad Klima) und die Zahnriemenabdeckung durchschlagen.... usw. usw. Meine Erfahrung zeigt, dass man sich hier möglichst schnell mit einem guten Anwalt unterhalten sollte. Wenn die Werkstatt / deren Versicherung weiter alle Schuld abstreitet gehts auf Grund des Streitwerts zum Landericht und dort besteht Anwaltszwang. Ob es ein Verschulder der Werkstatt gibt muss noch geklärt werden. Auf Grund der Informationen kann man dazu keine belastbare Aussage treffen. Aber die Werkstatt muss auch bei einem 19 Jahre alten Motor fachgerecht arbeiten, den Kunden über zwingend nötige zusätzliche Arbeiten aufklären und für eigene Fehler einstehen.
Was hätte die Werkstatt denn sonst noch für Arbeiten machen sollen? Auch die Bremsbeläge der Hinterachse tauschen? Fakt ist nun mal dass die Umlenkrolle des Keilriemens nix mit dem Zahnriemen zu tun hat. Es geht hier nicht um die Rollen des Zahnriemen sondern die des Keilriemen! Klar waren die Keilriemen runter, sonst könnte man die Abdeckung des Zahnriemen nicht demontieren. Ob die Keilriemen mit erneuert wurden wissen wir nicht. Ist auch egal, weil die den Ausfall nicht provoziert haben. Im Motorraum geht es nicht gerade sauber zu. Die Magnetkupplung des Klimakompressors muss daher so einiges abkönnen. Auch Keilriemen härten nicht nur aus oder reißen, sie nutzen sich auch ab. Dabei entsteht Abrieb der auch nicht ohne ist. Muss die Magnetkupplung aber abkönnen. Im Regen wird die Magnetkupplung nass, im Winter friert das Wasser, am Strand weht "sandhaltiger" Wind,... Trotzdem kann natürlich eine Magnetkupplung, auch mechanisch, kaputt gehen. Genau wie der Freilauf einer Lichtmaschine sollte die Magnetkupplung in gewissen Abständen getauscht werden. Das war aber nicht Bestandteil des Auftrags "Zahnriemenwechsel". Das Motor- und das Getriebeöl, die auch ab und an mal gewechselt werden sollen, sind ja vermutlich auch nicht mitgewechselt worden?! Und woher sollte die Werkstatt wissen wie alt die Magnetkupplung ist. Hätte man nachfragen können, ok. Und auch wie alt die Bremsflüssigkeit ist, das Motoröl, ausgehärtete Bremsbeläge?, Reifenalter,.... Ist halt auch immer eine Frage des Pflegezustands des Fahrzeugs. Es gibt Leute für die besteht eine Inspektion aus Öl- und Ölfilterwechsel. Dazu vielleicht noch Luftfilter. Vom Innenraumfilter haben die noch nie was gehört und solange der Keilriemen nicht quietscht... Mal "Hand auf´s Herz": wer von euch läßt denn alle 100.000km den Freilauf der Lichtmaschine wechseln? Grüße Dirk Moin! Naja........gut, das wäre EINE Möglichkeit, den Schaden des TE zu erklären. Allerdings schon mit ganz viel Hätte/Wenn/Aber. Fakt ist, daß eine Magnetkupplung des Klimakompressors in dem Alter auch ohne richtige Vorwarnung einfach mal festgehen kann. Ähnlich sieht es beim Klimakompressor aus. Oder bei der Lima, der Servopumpe , wat ooch imma. Ohne genaue Annaliese aller beteiligten Komponenten wird es m.M.n.schwierig. Interessant wäre auch, was der Auftrag beinhaltet hat und was dann auf der Rechnung stand. Z.B. ein möglicher Hinweis auf XYZ bitte beachten, etc.. Steht ja z.b.bei jedem Räderwechsel beim Reifenfritzen ja auch drauf "Räder nach km xy nachziehen.....". Ein neuer Rippenriemen ist auch keine Gewähr, daß der nicht reißt. Ein Ex-Nachbar hatte einen Motortotalschaden nach ZR-Wechsel und Rippenriemen neu bei seinem Kia Carnival tdci, weil ihm ziemlich das Gleiche wie dem TE passiert ist. Ursache war eine von jetzt auf gleich blockierte Lima. Das ging schneller wie er "Blaubeerkuchen" sagen konnte. Die WS hat auf Grund der Erfahrung, daß bei diesem Motor genau der Totalausfall droht wenn der Rippenriemen reißt, eine Überprüfung der Nebenaggregate immer auf dem "Zettel"(Geräusche/Sichtbild Lauffläche/etc.) und baut nach ZR-Wechsel immer einen neuen Rippenriemen ein. Hat da auch nix geholfen.Laufleistung nach ZR-Wechsel ca.2000km wenn ich mich recht erinnere. Sonnigen weiterhin. Uwe [Trotzdem kann natürlich eine Magnetkupplung, auch mechanisch, kaputt gehen. Genau wie der Freilauf einer Lichtmaschine sollte die Magnetkupplung in gewissen Abständen getauscht werden] Wann wir denn der Freilauf gewechselt? Imn der Rechnung sind Zahnriemen sowie 2 zusätzliche Riemen , und das verwundert mich ! Beim Zahnriemen werden Umlenkrollen mirgewechselt bei Keilriemen nicht , das macht doch wenig sinn! Im Übrigen schreibt Fiat im Wartungsplan, dass das Auswechseln des Zahnriemen der Motorsteuerung und aller anderen Antriebsriemen bei 120.000 km oder alle 48 Monate zu erfolgen hat. Bei einem Riemenwechsel muss die Werkstatt alle beteiligten Rollen / Nebenaggregate mit wechseln oder deren Funktion kontrollieren. Sollte die Werkstatt zu dem Schluss kommen, dass einzelne Rollen "gut" sind, haftet sie natürlich auch für diese Einschätzung. Es gilt die Sachmängelhaftung gem. BGB wobei die Werkstatt in den ersten 6 Monaten die Beweislast trägt. Wenn dann die Versicherung einen Abzug "Alt gegen Neu" gelten machen will, muss beachtet werden, dass ein Abzug nur dann gerechtfertigt ist, wenn dem Geschädigten Aufwendungen erspart werden, die er später doch hätte machen müssen (OLG Köln). Der Motor ist bei vorschriftsmäßiger Wartung wärend der gesamten zu erwartenden Nutzungsdauer nicht erneuerungsbedürftig. Somit wäre der durch den Einbau des AT-Motor entstandene Vorteil zumindest fragwürdig.
Wenn der "Freilauf" der Magnetkupplung oder der LiMa nicht mehr frei läuft passiert ers mal garnichts. Der Klimakompressor oder die LiMa wird dann halt dauernd angetrieben. Das bedeutet lediglich einen erhöhten Kraftstoffverbrauch. Der (intakte) Riemen wird dadurch nicht beeinflusst. Ich kenne den 2,8 JTD gut und habe an dem auch schonmal den Zahnriemen gewechselt. Ich glaube der TE hat sich mit "Antriebsrad der Klimakompressors" etwas missverständlich ausgedrückt. Nach seinen Schilderungen glaube ich eher er meint die Spannrolle des Klima-Riemens. Das ist eine nicht sehr vertrauenserweckend aussehende Kunststoffrolle die ich bei jedem Tausch des Klima-Riemens erneuern würde. Und den Klima-Riemen würde ich spätestens beim Zahnriemenwechel mit austauschen. Aber egal ob jetzt diese "lummelige" Kunststoffrolle oder wirklich der Klimakompressor selbst ursächlich für den Schaden ist: Es gehört sicherlich nicht explizit zu den Werksvorgaben, diese Teile im Rahmen eines Zahnriementausches mitzuwechseln. Aber eine gute und geschäftstüchtige (bringt natürlich auch mehr Umsatz) Werkstatt empfiehlt normalerweise den Austausch aller Riemen und Umlenkrollen der Nebenaggregate. Ich wünsche dem TE noch viel Erfolg bei dem Rechtsstreit. Gruß Stefan
Weißt Du eigentlich über was Du hier schreibst? Dass die Magnetkupplung einen Freilauf hat wage ich mal ganz frech zu bezweifeln. Es sei denn es handelt sich um einen Maybach. Die haben teilweise tatsächlich Freiläufe auch in ihren Magnetkupplungen. Ist der Freilauf, beispielsweise der Lichtmaschine, defekt, läuft die Lichtmaschine, wie vorher auch, permanent mit dem Motor mit. Allerdings 1:1 mit der Motordrehzahl. Der Freilauf sorgt dafür dass die Lichtmaschine ( um bei dem Beispiel zu bleiben ) vom Motor nur angetrieben aber nicht abgebremst wird. D.h. der Freilauf ist nur in eine Drehrichtung mit der Lichtmaschine "verbunden". In die andere Richtung dreht er frei. Wenn ich also z.B. im Stand die Drehzahl auf 5.000 U/min erhöhe und anschließend schlagartig den Fuß vom Gaspedal nehme, beschleunigt auch die Lichtmaschine auf 5.000 U/min wird aber anschließend vom Motor NICHT abgebremst sondern "rollt langsam aus" bis sie wieder das Niveau des Motors hat. Das schont auf Dauer den Riementrieb, also alle Teile die mit dem Keilriemen zu tun haben, und auch die Lichtmaschine hält länger und arbeitet gleichmäßiger weil die bewegten Massen kleiner sind bzw die eingebrachte, mechanische Energie kleiner ist. Mit Kraftstoffverbrauch hat das erstmal nix zu tun. Grüße Dirk ( PS: das ein Motor der mit 5.000U/min läuft die LiMa mit einer geringeren Drehzahl ansteuert weil da noch Untersetzungen im Spiel sind, habe ich jetzt mal weggelassen )
Das ist echt blöd gelaufen und es ist naheliegend, dass Du einen Zusammenhang mit der durchgeführten Reparatur vermutest. Diese Vermutung kannst Du nicht verifizieren - zumal ein Zahnriemen gewechselt wurde und ein Keilriemen gerissen ist. Du hast zwar mit beauftragt, dass auch "angrenzende Arbeiten nach Absprache mit ausgeführt werden sollten" und die Werkstatt hätte natürlich einen routinemäßigen Tausch aller Rollen und Lager im Zug der Reparatur mit anbieten können. Manchen Kunden gefällt das, andere vermuten dahinter dann Geldschneiderei - entsprechend ihrer Erfahrungen sprechen Werkstätten dann auch ihre Empfehlungen aus. Manchmal hat man eben einfach Pech. Trag es mit Fassung und verlagere es nicht auf eine andere Person, die letztlich wohl auch nichts dafür kann.
Der zweite Satz hätte in einem Sketch von Loriot vorkommen können - so zuträglich wie: "Gnädige Frau, ich habe einen verwitweten Schwippschwager Ihres Namens in Elberfeld."
Hallo Dirk, wie du richtig zitierst habe ich geschrieben, dass erstmal nix passiert. Und dabei bleibe ich auch. Der TE ist seit dem Zahnriemen - Wechsel max. 500 km gefahren. Es ist deutlich wahrscheinlicher, dass die Fehlerursache z.B. in der Spannrolle i.V.m. dem nicht gewechselten Rippenriemen liegt. Letzlich lesen wir hier nur im Kaffeesatz, da wir ja keinen Zugriff auf die defekten Teile haben. Ich beschäftige mich leider seit über drei Jahren mit dem Thema.... VG Heinz
Grüße Dirk herrhausk, wir wissen doch alle , dass es an einer Festgelaufenen Spannrolle liegt, vielleicht solltest du die Artikel besser lesen !
Wenn ich den Eingangspost richtig verstanden habe, dann wurde die Werkstatt doch lediglich mit dem Wechsel des Zahnriemens beauftragt. Warum sollte die Werkstatt in dem Fall dann auch die Rollen des Keilrippenriemens erneuern? Das sind zwei vollkommen verschiedene Baustellen, und die Werkstatt kann ohne weitere Angaben auch nicht wissen, ob diese Rollen nun schon alt sind oder bereits gewechselt wurden.
Grüße Dirk[/quote] Hallo Dirk, hast Recht, das mit den zusätlichen 2 Riemen habe ich überlesen. Das verändert die Aussichten ins negative... Und schade, dass die Bewise nicht gesichert wurden. So wie es aussieht steht der TE mit leeren Händen da. Unter den Umständen stellt sich die Frage, ob eine Rechtsschutzversicherung besteht? Ohne Kostenübernahme durch die Versicherung liegt das Kostenrisiko eines Rechtstreits beim TE. Da kommen dann schnell ein paar T€ zusammen.
Durch besseres Lesen werden aus Mutmaßungen keine Fakten. (Auch wenn Fakten seit Kellyanne Conway "He presented alternative facts." ein dehnbarerer Begriff geworden sind.)
Ich lese daraus dass nicht eine Spannrolle sondern vermutlich die Magnetkupplung auf dem die Riemenscheibe sitzt blockiert hat. Wie auch immer, beides kann so einen Folgeschaden wie hier geschehen herbeiführen. Bei einem Zahnriemenwechsel ist es immer sinnvoll alle Spannrollen die montagebedingt gelöst werden müssen präventiv zu erneuern. Warum das die Werkstatt nicht gemacht hat bleibt in derern Ermessen sofern Fiat dazu keine eindeutige Reperaturanweisung gibt. Hinter her ist man immer schlauer. (Hätte hätte Fahradkette.) Die Werkstatt stützt sich auf die Aussage ihrer Versicherung und damit ist für sie der Drops gelutscht. Persöhnlich würde ich mich darüber auch aufregen. Auf den Kosten wird der TS leider sitzen bleiben.
Hallo ulysser, hat der TE die schadenverursachende Spannrolle vorliegen? Ich meine gelesen zu haben, dass die Teile nicht gesichert wurden. Wenn die Rolle und die Reste des Rippenriemens noch vorhanden sind, könnte das noch was werden. Ich zitiere aus dem mir vorliegenden Gutachten zum gleichen Motor und ähnlichem Schadenbild: "Ebenso müssen bei jedem Riemenwechsel die dazugehörigen Spann- und Umlenkrollen ebenfalls ausgetauscht werden. Darauf weist jeder Riemenhersteller hin."
Es wurde doch jetzt schon einige Male hier gesagt: Die Spannrolle des Keilriemens (und um diese geht es hier) ist weder zum Zahnriemen "dazugehörig" noch wird sie bei einem Zahnriemenwechsel grundsätzlich mit getauscht. Worüber diskutieren wir hier also? Ich glaube kaum dass Fiat eine Richtlinie hat nach der mit einem Keilriemen automatisch auch die Magnetkupplung, die Lichtmaschine und am Besten noch der Klimakompi. gewechselt werden müssen! Wäre bei z.B. einem vier Jahre alten Fahrzeug auch vermutlich nicht nötig. Ich kann verstehen dass der TE ziemlich "sauer" ist und gerne die Kosten ersetzt hätte. Es gibt aber eigentlich nur einen Punkt über den er sich ärgern müßte: dass er bei dem Motor noch hat den Zahnriemen wechseln lassen! Auch ohne den Zahnriemenwechsel wäre dieser Schaden, vermutlich genau so, entstanden. Er hätte sich also die Kosten für den Zahnriemenwechsel sparen können. Aber wer weiß schon wie lange er noch lebt?!? Grüße Dirk Mal sehen wie die lange die Kreisdreherei noch geht.
Na, dann mach dich schon mal mit dem Gedanken vertraut, dass das dein letztes Womo war.. es sei denn, du kaufst irgendwann nochmal gebraucht nen 3.0er. :D Und auch im PKW-Bereich dürfte da unterhalb der Oberklasse langsam die Luft dünn werden. bis denn, Uwe
Nein .. Umlenkrollen ,Spannrollen oder angetriebene Wapu , wenn über diesen angetrieben ist ein Muß-> wurde ja so auch gemacht wie ich rausgelesen habe. Spannrollen werden nur geprüft und hier wurde sicherlich nur auf Freilauf und Geräusche geprüft -> machen wir genauso ! Aber : Neue Anriebsriemen bei Klima und Lima haben natürlich auch andere Spannungsdrücke beim Betrieb (halten den Druck besser und haben mehr Grip )-> Da kommt es auch mal vor das ein Lager einer Spannrolle den Geist aufgibt ,von daher wechseln wir auch diese mit -> ist aber leider keine Vorschrift .....
Und dann gibt es noch die Hersteller bei denen - sich Steuerketten längen und dann, nach Ausbau des Motors, ausgetauscht werden müssen - Steuerketten reißen weil sie zu schwach dimensioniert waren ( auch nach 120.000km noch möglich ) - Steuerketten sich selbst zerlegen ( Opel hatte mal ´ne Serie ) - Steuerketten besonderes Öl und damit besonder Pflege benötigen - .... Grüße Dirk Wat es alles jibt. Also ich fahre einfach nur. Bei uns steht ein Stern, Ferdinands genialer Flitzer und der Duc in der Halle, z.T. schon seit mehr als 10 Jahren. Die haben alle Steuerkette. Die ist bei uns in den Motoren ... und vergessen :ja: Halllo Andreas, meinem Freund ist heuer dasselbe wie Dir passiert. Er plante eine Deutschland Tour und brachte eben vor der Tour seinen Hymer Bj. 2004 Ducato 2.8 TD in die Werkstatt zum Zahnriemen wechseln. Auf der Rückfahrt passierte das Gleiche wie Dir. Der defekte Keilrippenriemen zerstörte das Zahnriemengehäuse und den darunter laufenden Zahnriemen - Motorschaden. Langer Rede kurzer Sinn, er ließ den Wagen mit seiner Versicherung (Schutzbrief) zur Werkstatt schleppen. Die Werkstatt begutachtete den Schaden und meldete sich nach ein paar Tagen später bei ihm mit der Aussage, dass sie die Reperatur übernimmt, obwohl inzwischen ca. 3000 km gefahren wurden. Letzte Woche wurde ihm sein Wohnmobil repariert zurück gebracht mit der Aussage des Werkstattleiters "wir möchten sie ja als Kunden behalten und haben an langwierigen Streitereien kein Interesse!" Lieber Andreas, ich möchte Dir mit dieser Geschichte Mut machen. Lass Dich nicht mit der Aussage „die Haftplichtversicherung der Werkstatt zahlt nicht“ usw. abspeisen, das dürfte wohl eher ein Problem der Werkstatt sein!! Der kapitale Motorschaden nach nur 500 km, spricht für sich und ob es wirklich eine defekte Spannrolle ursächlich gewesen ist, soll die Werkstatt erst einmal beweisen. Würde mir einen guten RA suchen! Mal eine unwichtige Frage, wieso wird in den Antworten von einer defekten Spannrolle geschrieben während der TS von einer blockierten Antriebsrolle des Klima-Kompressors schreibt? Das sind doch verschiedene Dinge die durchaus von Belang für eine Kostenübername der Werkstatt sein könnte. |
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