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Ladebooster als Notlader für Starterbatterie?


Karlov am 28 Nov 2021 15:37:54

Kann ich den in meinem Wohnmobil verbauten Ladebooster „Schaudt 121545“ auch als Notladegerät für die Starterbatterie verwenden?

Wenn die Spannung der Starterbatterie einmal zu niedrig zum Starten des Motors ist: Irgendeinen Schalter umlegen, 15 Minuten warten - und die Aufbaubatterie hat der Starterbatterie genügend Saft zum Starten meines Wohnmobils gegeben?

Wäre eine beruhigende Sache, da ich öfter frei stehe…

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kheinz am 28 Nov 2021 15:52:10

In unserem Fahrzeug wir die Starterbatterie ausschließlich zum Starten des Motors verwendet.
So ersparen wir und den Zirkus beim Starten das Fahrzeuges und mit anderen Lademöglichkeiten der Starterbatterie.

MfG kheinz

UweHD am 28 Nov 2021 17:02:49

Karlov hat geschrieben:Kann ich den in meinem Wohnmobil verbauten Ladebooster „Schaudt 121545“ auch als Notladegerät für die Starterbatterie verwenden?

Ja, aber dazu müsstest du ihn genau umgekehrt anschließen.

Ansonsten würde ich das Problem „leere Starterbatterie beim Freistehen“ eher dadurch angehen, dass ich alle Verbraucher im Stand (z.B. Radio) über die Aufbaubatterie laufen lasse. So ist es eigentlich auch gedacht.

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lonsome am 28 Nov 2021 17:03:27

kheinz hat geschrieben:In unserem Fahrzeug wir die Starterbatterie ausschließlich zum Starten des Motors verwendet.


Hallo,

Wer sagt, dass der TE etwas anderes macht? Aber es soll vorkommen, dass eine Starzerbatterie z. B. bei Kälte zusammenbricht, und meistens dann, wenn man es nicht brauchen kann.

Mit einem Schalter ist das sicher nicht getan. Nötig wäre wohl ein Unterbrecher in der Leitung vom Booster zur Aufbaubatterie, dazu eine zusätzliche Leitung mit einem Unterbrecher von der Aufbaubatterie zum Booster (Eingang dort, wo jetzt auch die FZBatterie dranhängt), vom Booster zur Fahrzeugbatterie (wo jetut die Aufbaubatterie dranhängt) und zusätzlich evtl. ein D+ mit Unterbrecher von der Aufbaubatterie. Macht drei neue Kabel mit Unterbrechern, und in die alten Kabel müssten auch Unterbrecher rein, macht 6 Schalter?

Aber vielleicht habe ich da auch falsch gedacht.

Gruß
Klaus

Karsten5 am 28 Nov 2021 17:09:30

Moin,
der Schaudt sollte einen Schalter "Bypass" haben. Dieser stellt bei ausgeschaltetem Moter (wenn kein D+ anliegt) eine direkte Verbindung mit 5A her. Damit klappt es. --> Kapitel 8.4.4 in der Anleitung

Viele Grüsse
Karsten.

mv4 am 28 Nov 2021 17:38:46

Zum TE....wenn du beide Accus zusammen schaltest...hast du durch die stattfindende Ausgleichsladung die gut Chance deinen Motor zu starten....da brauchst du keinen Booster zu....

Voraussetzung dein Aufbauaccu sollte gut geladen sein...und dein Starteraccu nicht defekt sein...sonst kann es passieren daß er dir um die Ohren fliegt...

Karlov am 28 Nov 2021 17:59:56

Karsten5 hat geschrieben:Moin,
der Schaudt sollte einen Schalter "Bypass" haben. Dieser stellt bei ausgeschaltetem Moter (wenn kein D+ anliegt) eine direkte Verbindung mit 5A her. Damit klappt es. --> Kapitel 8.4.4 in der Anleitung

Viele Grüsse
Karsten.


Wirklich?

Karsten, you made my day!

Werde mich sofort einlesen.

UweHD am 28 Nov 2021 18:14:52

Karlov hat geschrieben:Wirklich?
Karsten, you made my day!
Werde mich sofort einlesen.

Das brückt nur den D+. Der Booster ist aber immer noch verkehrt herum in der Leitung (Starterbatterie -> Aufbaubatterie) um die Starterbatterie aus der Aufbaubatterie zu laden.

Wie sich geschrieben wurde: Brücke einfach beide Batterien, wenn du nicht starten kannst. Geht auch einfach per Starthilfekabel.

Karlov am 28 Nov 2021 18:21:20

Karsten,

meinst du den laut Bedienungsanleitung „unerwünschten Ladungsausgleich“ (ganz unten im Kapitel 8.4.4)?

Einen Ladungsausgleich, der in meinem Fall - also volle Aufbaubatterie, leere Starterbatterie - allerdings sehr wohl erwünscht ist?

Denn ansonsten steht da etwas von „Netznachladung der Starterbatterie bei abgestelltem Fahrzeugmotor und vorhandenem 230 V Netzversorgung“. Und eine 230V-Netzversorgung liegt in der Pampa freilich nicht an.

Karlov am 28 Nov 2021 18:31:16

Ich stelle hier zur Klärung den betreffenden Auszug aus der Bedienungsanleitung hoch.

Karlov am 28 Nov 2021 18:33:22

Ich stelle hier zur Klärung den betreffenden Auszug aus der Bedienungsanleitung hoch.

--> Link

Tinduck am 28 Nov 2021 18:59:10

Fahr doch zu Götz, dessen Zauberbooster kann doch angeblich alles kreuz und quer laden… zum Premium-Preis, selbstverständlich…

Alternativ einfach spannungsgesteuert (Aufbaubatteriespannung, und nur, wenn der Motor aus ist) eine Verbindung zur Bordbatterie herstellen. Dann wird die Starterbatterie immer mitgeladen, wenn die Aufbaubatterie voll genug ist. Unser altes Calira-EBL kann das schon seit 20 Jahren…

bis denn,

Uwe

Fledermaus am 28 Nov 2021 21:30:43

Servus
Der Götz hat auch einen "Rapid" der darauf achtet das die Starterbatterie immer starfähig bleibt .

Ansonsten helfen Starhilfekabel, oder Verkabelung mit Schalter ohne Booster.

Karlov am 28 Nov 2021 21:51:42

at „Karsten5“

Karsten, rette mich!

Karsten5 am 29 Nov 2021 07:55:31

Moin,

ich meine es müsste mit dem Bypass Schalter klappen, bei mir war es jedenfalls so ;-) Ich würde es einfach ausprobieren...viel schiefgehen kann da nicht.

Karlov am 29 Nov 2021 08:54:52

Wie lange sollte ich nach Aktivierung des Bypass-Schalters warten, bis ich einen Startversuch wage?

Hannus am 29 Nov 2021 10:20:20

Ganz grob gerechnet, verbraucht ein Anlasser pro Sekunde 0,1Ah. Das sind bei 5A gut gerechnet 1,5 Minuten.
Ich denke 10 Minuten sollten in der Regel sicher ausreichen.

UweHD am 29 Nov 2021 11:39:03

UweHD hat geschrieben: ....Das brückt nur den D+. Der Booster ist aber immer noch verkehrt herum in der Leitung (Starterbatterie -> Aufbaubatterie) um die Starterbatterie aus der Aufbaubatterie zu laden. ....

Nach Studium der Anleitung muss ich mich korrigieren - der "Bypass"-Schalter sollte in der Tat die Starterbatterie puffern, ohne dass man etwas an der Installation ändern müsste.
Karsten hatte also den entscheidenden Hinweis :)

andwein am 29 Nov 2021 12:01:21

Karsten5 hat geschrieben:Moin,
der Schaudt sollte einen Schalter "Bypass" haben. Dieser stellt bei ausgeschaltetem Moter (wenn kein D+ anliegt) eine direkte Verbindung mit 5A her. Damit klappt es. --> Kapitel 8.4.4 in der Anleitung Viele Grüsse Karsten.

Ist das jetzt ernst gemeint??? Mit 5A versorgt ihr den Anlasser und startet den Motor??
Ein Anlasser benötigt zwischen 200 und 300 A, zwar nur kurzfristig, aber trotzdem.
Da fliegt euch jeder Absicherung eurer Aufbaubatterie um die Ohren und das Trennrelais geht in einem Leuchtfeuer auf!
Erschüttert, Andreas

rkopka am 29 Nov 2021 12:32:43

andwein hat geschrieben:Ist das jetzt ernst gemeint??? Mit 5A versorgt ihr den Anlasser und startet den Motor??

Nein, damit wird die Batterie nur etwas "aufgefrischt", so wie es auch viele andere Helferlein in der Richtung machen. Vor dem Starten sollte man lieber abschalten, wenn angegeben wird "bis 5A belastbar".

RK

Hannus am 29 Nov 2021 13:11:00

Ich versteh das eigendlich auch so, das eine auf 5A begrenzte Verbindung zwischen den Batterien hergestellt wird. Die Beschreibung ist aber auch wirklich irreführend. Anders als bei einem StandBy-Charger, wirkt sie aber in beide Richtungen.
Darum sollte man sie nicht dauern aktiv lassen, weil sonnst bei leerer Aufbaubatterie die Starterbatterie mit entladen wird.

Karlov am 29 Nov 2021 22:00:43

Vielen Dank für eure Ratschläge.

Wünsche euch allen noch einen schönen Abend.

andwein am 30 Nov 2021 11:08:27

rkopka hat geschrieben:....Nein, damit wird die Batterie nur etwas "aufgefrischt", so wie es auch viele andere Helferlein in der Richtung machen. Vor dem Starten sollte man lieber abschalten, wenn angegeben wird "bis 5A belastbar". RK

Aha, Auffrischung ist gut, klar, aber wie lange wird gefrischt???
Also ca 10h auffrischen bevor man wieder einen Startversuch macht. 5A mal 1 Stunde sind 5Ah in eine schlappe Startbatt!!!
Besser ist vorwärts am Berg runter zu parken, dann kann man den Diesel anlaufen lassen!! Grins, Grins
Nur meine Meinung, Gruß Andreas

rkopka am 30 Nov 2021 11:44:02

andwein hat geschrieben:Also ca 10h auffrischen bevor man wieder einen Startversuch macht. 5A mal 1 Stunde sind 5Ah in eine schlappe Startbatt!!!

Das kann aber schon den Unterschied machen. Viel Kapazität braucht man ja nicht fürs Starten. Ist natürlich keine Lösung, wenn es sofort losgehen soll oder die Batterie komplett hin ist.

Besser ist vorwärts am Berg runter zu parken, dann kann man den Diesel anlaufen lassen!! Grins, Grins

Je moderner das Fahrzeug, desto vorsichtiger sollte man damit sein. Bei den meisten KfZ mit Zahnriemen steht irgendwo, daß man das nicht machen darf. Wir hatten vor Jahren einen Fiat Ritmo, den wir angeschoben haben -> kapitaler Motorschaden, weil der Riemen gesprungen ist. Geht das bei Automatik überhaupt ?

RK

Tramp678 am 30 Nov 2021 12:37:32

Über die Fragestellung und die anschließende Diskussion bin ich etwas irritiert.

Wieso sollte ich das Staudt-Gerät manipulieren, um die Starterbatterie zu laden ???

Bei uns ist ebenfalls eine Staudt-Einheit verbaut (Typ spontan nicht nennbar). Die Starterbatterie wird ebenfalls lediglich zum Starten verwendet und eben die Kleinigkeiten wie Instrumentenanzeigen und Licht im Cockpitbereich. Ohne Landstrom werden TV, Radio, Licht etc. bzw. alles was hinter dem Lenkrad ist, von der Aufbaubatterie versorgt. Mit Landstrom werden Aufbaubatterie als auch die Starterbatterie geladen.

Da stellt sich mir die Frage, warum soll ich die Anlage manipulieren , um "nur" die Starterbatterie zu laden wenn Landstrom angeschlossen ist?

Oder andere Frage: Gibt es Hersteller, die die Elektrik zwischen Triebkopf und Aufbau komplett trennen? Wäre m.E. absolut genial :ironie:

Tramp678 am 30 Nov 2021 12:42:17

rkopka hat geschrieben:.....

Zitat von Andreas andwein: Besser ist vorwärts am Berg runter zu parken, dann kann man den Diesel anlaufen lassen!! Grins, Grins

.....Geht das bei Automatik überhaupt ?

RK

Nö!

UweHD am 30 Nov 2021 12:46:14

Tramp678 hat geschrieben: ...Da stellt sich mir die Frage, warum soll ich die Anlage manipulieren , um "nur" die Starterbatterie zu laden wenn Landstrom angeschlossen ist?...

Es geht darum, die Starterbatterie aus der Aufbaubatterie zu puffern, wenn eben kein Landstrom vorhanden ist

Tramp678 am 30 Nov 2021 13:21:33

UweHD hat geschrieben:Es geht darum, die Starterbatterie aus der Aufbaubatterie zu puffern, wenn eben kein Landstrom vorhanden ist


Wie lange muß das Fahrzeug stehen, bis die Starterbatterie den Dienst verweigert? Und wieviel Kapazität im Aufbau brauche ich, um die Starterbatterie im Funktionsbereich zu halten?

Bei einer sehr langen Standzeit, in der die Starterbatt. unter die kritische Marke gefallen ist, stellt sich doch auch gleichzeitig die Frage, wie weit ist die Kapazität der Aufb.-Batt. durch Selbstentladung abgesackt?

So eine Situation scheint mir mit Verlaub doch realitätsfremd. Außerdem gehe ich davon aus, daß keine PV-Anlage verbaut ist.

Sollte es wider Erwarten zu so einer Ausnahmesituation kommen, wäre es mit Blick auf unser WoMo einfacher, die Aufbaubatterie auszubauen und das Fahrzeug mit Überbrückungskabel zum Leben zu erwecken. U.U. würde das Überbrückungskabel sogar reichen, um im eingebauten Zustand zu überbrücken - müßte ausgemessen werden.
Ok, andere Mobile sind da etwas serviceunfreundlicher aufgebaut, bei denen man nicht so leicht an die Aufbaubatterie(n) drankommt.

mv4 am 30 Nov 2021 13:30:12

Diese realitätsfremde Situation erlebt der ADAC jeden Tag....Zum Glück sind oft Leute in der Nähe und können helfen....

Ich selber habe allein dieses Jahr schon 3x Leuten geholfen wo der Accu leer war...

rkopka am 30 Nov 2021 13:36:52

Tramp678 hat geschrieben:Bei einer sehr langen Standzeit, in der die Starterbatt. unter die kritische Marke gefallen ist, stellt sich doch auch gleichzeitig die Frage, wie weit ist die Kapazität der Aufb.-Batt. durch Selbstentladung abgesackt?

So eine Situation scheint mir mit Verlaub doch realitätsfremd. Außerdem gehe ich davon aus, daß keine PV-Anlage verbaut ist.

Die Starterbatterie kann auch schnell unter eine kritische Marke fallen. Meine hat das unterwegs über Nacht gemacht. K.A. ob ich sie über leichte Ladung oder mit Starthilfe wieder zum Leben erwecken hätte können. Einige der Gedanken kamen mir gar nicht erst. Und nach 1h hatte ich eine neue Starterbatterie drin(Notdienst) :-).

U.U. würde das Überbrückungskabel sogar reichen, um im eingebauten Zustand zu überbrücken - müßte ausgemessen werden.
Ok, andere Mobile sind da etwas serviceunfreundlicher aufgebaut, bei denen man nicht so leicht an die Aufbaubatterie(n) drankommt.

Genau. Bei mir müßte ich erstmal den Beifahrersitz abschrauben und wegheben, was selbst zuhause am Platz ein ziemlicher Aufwand ist.

RK

Tramp678 am 30 Nov 2021 13:42:53

mv4 hat geschrieben:Diese realitätsfremde Situation erlebt der ADAC jeden Tag....

Ich meine jetzt nicht altersschwachen und unrettbaren Batterien, sondern die entladenen - aus welchen Gründen auch immer.

Die ADAC-Situation kenne ich ebenfalls.

Aber mal so nebenbei:
Nicht die schlechteste Idee ist es, sich einfach ne starke Powerbank ins Auto zu legen. Die bringen 400A, tlw. mehr, mit denen kann man Diesel- als auch große V8-Motoren anschmeißen. Mehrfach ausprobiert - funktioniert super. So ein Teil kostet ca. 80,-, ist klein und handlich und ist ein Retter in der Not Bild

RaGu am 30 Nov 2021 13:49:28

Hier wird von einem Ereignis gesprochen (Starterbatterie leer, Aufbaubatterie voll), das vorkommen kann und Lösungen versucht zu "basteln", die fast alle einen grösseren Aufwand mit z.T. fragwürdigen Ergebnissen beinhalten.
Es gibt 6 Meter und längere Starthilfekabel, mit denen ich eine saubere Verbindung zw. den eigenen Batterien herstellen könnte und auch jemanden um Starthilfe bitten kann.
Weiterhin gibt es sog. Starter Powerbanks, die mir eine einfach anwendbare Selbststarthilfe ermöglichen, deren Pflege sich auf gelegentliches Nachladen (USB) beschränkt und ggf. einen weiteren Mehrwert (als Powerbank) bieten.

mv4 am 30 Nov 2021 13:56:43

Das waren nicht mal Altersschwache Accus....ein Wohnmobil ....relativ neu ...Ursache vielleicht Licht oder Radio?

Dann wieder ein Wohnmobil....ganz neu....da hat sich herausgestellt das die Solaranlage die Starterbatterie nicht mit geladen hat.... dafür aber die Kühlbox auf den Starteraccu geklemmt war.

Drittes Auto ...ein PKW...Licht angelassen...

Ein Wohnmobil hat ja den Vorteil daß mehrere Accus vorhanden sind....solange ein Accu noch genug Strom hat kann man sich selber helfen....

rkopka am 30 Nov 2021 14:13:31

Tramp678 hat geschrieben:Nicht die schlechteste Idee ist es, sich einfach ne starke Powerbank ins Auto zu legen. Die bringen 400A, tlw. mehr, mit denen kann man Diesel- als auch große V8-Motoren anschmeißen. Mehrfach ausprobiert - funktioniert super. So ein Teil kostet ca. 80,-, ist klein und handlich und ist ein Retter in der Not

Solange es noch geladen ist. Man muß also auch danach schauen. Und die Akkus drin altern auch ohne Nutzung.
Die Frage ist also, ob so eine Situation öfter vorkommt oder vorhersehbar ist ? Dann kann man aber auch etwas dagegen tun, was man sowieso muß. Ansonsten wären wir wieder beim Thema Versicherung. Wieviel ist es mir wert für eine mehr oder weniger wahrscheinliche Situation gewappnet zu sein ? Wie wichtig ist es, sofort eine Lösung ohne fremde Hilfe zu finden ? Ich war auch schon mehrfach versucht, so ein Teil zu kaufen. Allerdings gab es die ganzen letzten Jahre nur das oben angesprochen Ereignis, das auch anders zu lösen war. Mit einer Autosammlung oder allen möglichen Maschinen mit Elektrostarter würde die Sache ganz anders aussehen.
Und reine Notlader gibt es auch so um sehr viel weniger Geld. Selbst ein billiges Modellbau Ladegerät kann schnell mal 5-10A und die Spannung genügend hochsetzen.

RK

huohler am 30 Nov 2021 15:21:18

Ich halte den Aufwand etwas für diesen extrem seltenen Fall zu bauen auch zu groß.
Was ich versuchen würde, aber nur wenn niemand in der Nähe ist der mir Starthilfe geben kann: Am Booster kommt sowohl ein Plus Kabel von der Aufbaubatterie als auch ein Pluskabel von der Starterbatterie an. Man muss doch nur die Kabel am Booster lösen und eine Zeit lang zusammenhalten damit die Starterbatterie etwas geladen wird. Zum starten würde ich aber lieber diese Verbindung wieder lösen damit der hohe Anlasserstrom nicht darüber läuft. Dass man das sehr vorsichtig machen sollte um keinen Kurzschluss zu fabrizieren steht auch ausser Frage. Deshalb auch nur als Notlösung wenn man in der Pampa steht.

Hubert

rkopka am 30 Nov 2021 15:32:09

huohler hat geschrieben:Am Booster kommt sowohl ein Plus Kabel von der Aufbaubatterie als auch ein Pluskabel von der Starterbatterie an. Man muss doch nur die Kabel am Booster lösen und eine Zeit lang zusammenhalten damit die Starterbatterie etwas geladen wird.

Gute Idee. Da komme ich zwar nicht gut ran, aber besser als an die Batterie. Wenn man vorsichtig sein will, kann man ja mit einer Sicherung, die etwas kleiner als die an den Batterie ist, überbrücken. Evt. noch einen Widerstand als Begrenzer ähnlich wie bei den Ladeschaltungen, nur kleinerer Widerstand für mehr Strom. Richtig ausgelegt könnte man das sogar beim Starten dran lassen und damit etwas nachhelfen.

RK

andwein am 30 Nov 2021 16:56:10

Tramp678 hat geschrieben:.............Wieso sollte ich das Staudt-Gerät manipulieren, um die Starterbatterie zu laden ???

Von keinem Ladegerät wird die Startbatterie "geladen", d.h. ein Verlust durch angeschlossene Verbraucher ersetzt!!!
Bei allen 230V Ladern handelt es sich um eine "Erhaltungsladung", d.h. die normale "Selbstentladung" einer Bleibatterie wird ersetzt. Die Selbstentladung liegt bei Blei bei ca 5-10% pro Monat Liegedauer/Winterpause, also bei einer 80Ah Starterbatterie bei 8Ah pro Monat. Das sind dann ca. 0,6A die Batterieintern verloren gehen und durch die Erhaltungsladung mit 1-2A ersetzt werden sollen.
Sorry, aber vielen ist der Unterschied zwischen Ladung und Erhaltungsladung nicht so geläufig.
Gruß Andreas

rkopka am 30 Nov 2021 17:28:50

andwein hat geschrieben:Von keinem Ladegerät wird die Startbatterie "geladen", d.h. ein Verlust durch angeschlossene Verbraucher ersetzt!!!

Wenn wir schon genau sind, das alles sind Ladegeräte. Nur die Ladetechnik, Strom und Spannung variieren. Laden tun alle. Auch ein Netzteil mit geregelter Spannung. Nur die EBLs Richtung Starterbatterie laden eben nur recht wenig und mit begrenzter Spannung.

also bei einer 80Ah Starterbatterie bei 8Ah pro Monat. Das sind dann ca. 0,6A die Batterieintern verloren gehen und durch die Erhaltungsladung mit 1-2A ersetzt werden sollen.

Was sind die 0,6A ? Wo gehen die verloren und wann ?

RK

andwein am 01 Dez 2021 11:05:31

rkopka hat geschrieben:......Was sind die 0,6A ? Wo gehen die verloren und wann ? RK

Durch die batterieinterne Selbstentladung, darüber reden wir doch bei einer Erhaltungsladung, oder?
Und die Umrechnung 100Ah Batt, 5-10% Selbstentladung und die Umrechnung in Ladestrom habe ich gütigerweise gleich mitgeliefert.
Was ist jetzt die Frage an mich???
Verwundert, Andreas

rkopka am 01 Dez 2021 11:19:30

rkopka hat geschrieben:......Was sind die 0,6A ? Wo gehen die verloren und wann ? RK
andwein hat geschrieben:Durch die batterieinterne Selbstentladung, darüber reden wir doch bei einer Erhaltungsladung, oder?
Und die Umrechnung 100Ah Batt, 5-10% Selbstentladung und die Umrechnung in Ladestrom habe ich gütigerweise gleich mitgeliefert.

5-10%, nehmen wir 10% / Monat bei 100Ah sind 10Ah/Monat Selbstentladung, oder 14mA, die es zum Ausgleich braucht (ohne Wirkungsgrade). D.h. rein dafür würden schon 14mA reichen. Der Rest ist eher für andere Verbraucher (Radio...), bzw. damit es etwas schneller geht. 0,6A alle 2 Tage für 1h ?

RK

Hannus am 01 Dez 2021 11:52:09

Gut 2A Erhaltungsladestrom, oder wie auch immer man ihn nennen möchte, ergeben in 24h immer noch ca. 50Ah. Damit währe eine leere (50%) 100Ah Batterie im Idealfall fast wieder voll.
Daß das im realen Leben nicht ganz hinnkommt, ist mir schon klar. Ich würde da trotzdem vom Laden der Batterie sprechen.

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