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Plan B Trennrelais umgehen


Handfest am 08 Feb 2022 11:29:28

Guten Morgen,
ich bin dabei einen Bulltron 105Ah LiFePO4-Akku in mein Euramobil PT365EB (Bj. 2018) einzubauen.
Es soll kein Booster verwendet werden. Näheres siehe auch hier: --> Link

Hier das Schaltbild zu meinem Aufbau:

Die die mich kennen wissen, dass ich immer gerne einen Plan B habe... Was also, wenn durch die Ausgleichsströme zwischen Bord- und Startbatterie die 50A-Sicherungen die vor dem eingelöteten Trennrelais RE1 des verbauten NE185_EU liegen, durchbrennen (z.B. bei krass unterschiedlichem Spannungsniveau)?

Zudem habe ich gelesen, dass das eingelötete Trennrelais auch noch irgendwie Spannungsüberwacht schaltet.

Das sollte jedoch nur bei Landstrom und eingeschaltetem 230V-Lader passieren ("JP6.2"), oder verstehe ich das falsch?

Ich bin kreativ, habe aber elektrisch wenig Ahnung. Daher als Frage an die elektrisch Bewanderten hier:
Man kann am eingebauten EBL einfach den Anschluss zur Starterbatterie ("B1" bzw. "J1") abschrauben. Nachteil ist, dass die mitgesteuerten Seitenbegrenzungslichter (JP14 und JP15) dann nicht mehr funktionieren würden, was nicht akzeptabel ist. (Auf die fehlende Spannungsanzeige der Startbatterie könnte ich verzichten)
Ist es machbar (und sinnvoll) auf kurzem Wege mit einem zusätzlichen externen Trennrelais die beiden Batterien zu verbinden, wenn der Motor läuft und gleichzeitig "B1"/"J1" mit einer neuen Leitung zu versorgen, die dann aber nicht größer als 1,5qmm sein muss? Dann wäre der NE185_EU nur noch "Verteiler für den Aufbau".
Oder ist das völliger Quatsch und ich muss dann doch einen Booster nachrüsten?

Ich habe mir dazu folgende Skizze gemacht:
(B1=J1 B2=J2)

Wenn das so gehen könnte: Starter-Akku und Bordbatterie sind so ca. 1,5m von einander entfernt.
Ich schätze, die vorhandene Leitung Starter-Akku zu B1/J1, die ich weiter verwenden würde, hat ca. 10qmm.
Welche Kabelquerschnitte sollte ich für die Leitung von 87 des unteren Relais zum Bord-Akku wählen? Ist 50A die richtige, dazu passende Sicherunge?
Das das Relais dazu passen sollte ist mir klar.

Danke für eure Kommentare - ich fürchte aus mir wird nie ein "Elektrischer" ;-)

Gruß Handfest (Carsten)

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7xy am 08 Feb 2022 12:14:51

Handfest hat geschrieben:Guten Morgen,
ich bin dabei einen Bulltron 105Ah LiFePO4-Akku in mein Euramobil PT365EB (Bj. 2018) einzubauen.
Es soll kein Booster verwendet werden. Näheres siehe auch hier: --> Link


Handfest hat geschrieben:Was also, wenn durch die Ausgleichsströme zwischen Bord- und Startbatterie die 50A-Sicherungen die vor dem eingelöteten Trennrelais RE1 des verbauten NE185_EU liegen, durchbrennen (z.B. bei krass unterschiedlichem Spannungsniveau)?


Hallo Carsten, laut der "No-Booster" Fraktion entstehen die Rückströme nur bei einem leeren LiFePO4 und nur sehr kurzzeitig. --> Link Wenn das so stimmt, was ich selbst nicht beurteilen kann, ich habe zur Sicherheit einen Ladebooster eingebaut, dann sollte das mit einer 50 A Schmelzsicherung (Braucht ja ne Weile bis die schmilzt) gehen. Zumindest könnest Du im Extremfall eine Sicherung durchbrennen.


Handfest hat geschrieben:Zudem habe ich gelesen, dass das eingelötete Trennrelais auch noch irgendwie Spannungsüberwacht schaltet.

Das sollte jedoch nur bei Landstrom und eingeschaltetem 230V-Lader passieren ("JP6.2"), oder verstehe ich das falsch?


Das stimmt so.

Aus meiner Erfahrung durch meinen Umbau im Eura PT695EB BJ19 gibt es für Dich zwei Möglichkeiten.

1. Ladebooster und Umschaltrelais wie Hans und ich das gemacht haben mit einem Umschaltrelais. Da funktioniert dann alles wie vorher (Seitenmarkierungsleuchten, Anzeige Spannung Starterbatterie und Ladung Starterbatterie durch Landstromladegerät) --> Link
2. Vertrauen in die Erfahrungen der "No-Booster" Fraktion und ein Eins zu Eins Tausch mit ausprobieren, ob die Sicherung die Ströme aushält.

Das Trennrelais umgehen musst Du nur bei der Lösung Nummer 1. Dadurch wird dann wenn D+ anliegt J1 / B1 von der Aufbaubatterie (AB) versorgt. Dann stimmt nur die Spannungsanzeige der Starterbatterie im Eura-Display (zeigt dann die der AB an) nicht mehr, aber die sollte man während der Fahrt dort sowieso nicht ablesen.

Hoffe das hilft Dir ein bischen weiter.

andwein am 08 Feb 2022 12:19:14

Handfest hat geschrieben:......ich bin dabei einen Bulltron 105Ah LiFePO4-Akku in mein Euramobil PT365EB (Bj. 2018) einzubauen.
Es soll kein Booster verwendet werden. ich fürchte aus mir wird nie ein "Elektrischer" Gruß Handfest (Carsten)

Mir erscheint das alles zu kompliziert für einen störungsfreien Normalbetrieb. Die Ausgleichströme zwischen einer 70Ah Startbatterie und 105Ah Li werden sicherlich nicht über 50A gehen. Bei einer leeren 120Ah Starterbatterie und einer vollen 280Ah Li (oder umgekehrt) sieht das eventuell anders aus
Nur am Rande D+ ist Kl. 61, Zünd+ ist Kl.15
Meine Meinung, Gruß Andreas

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Handfest am 08 Feb 2022 13:19:07

Hallo Andreas,
andwein hat geschrieben:Mir erscheint das alles zu kompliziert für einen störungsfreien Normalbetrieb.


OK, wahrscheinlich denke ich nur zu kompliziert ;-)
Aber elektrisch würde es grundsätzlich funktionieren, auch wenn es deiner Einschätzung nach nicht nötig ist?

andwein hat geschrieben:Nur am Rande D+ ist Kl. 61, Zünd+ ist Kl.15

Missverständnis: Ich meinte damit "D+ oder KL.15"
Aber so habe ich wieder was dazu gelernt "D+ ist Kl.61"

Hallo Hannes,
7xy hat geschrieben:Hoffe das hilft Dir ein bischen weiter.

Ja, danke. Es bestätigt sich ja auch durch die Einschätzung von Andreas. Ich werde es ohne Booster testen - also Lösung 2.
Vermutlich - und das hat mir auch schon mafrige berichtet, der eine ähnliche Konstellationen betreibt - (danke auch hier) passiert einfach nix, weil die Ströme zu vernachlässigen sind. Ich bin nun mal "Bedenkenträger", zumindest wenn ich nicht 100% sicher bin was ich tue.

Besser mal jemanden fragen der sich damit auskennt und Meinung bilden.
Danke euch allen dass ihr meine Bedenken zerstreut habt.

Gruß Handfest (Carsten)

Hannus am 08 Feb 2022 13:23:54

Wozu die ganze Umschalterei?
Schalte einfach ein zweites Trennrelais mit eigenen Kabeln und Sicherungen parallel zum Vorhandenen. Sie teilen sich dann den Strom.
Wenn du dafür dickere Kabel verwendes, fließt der meiste Strom dann außen lang.

MountainBiker am 08 Feb 2022 13:24:05

Hallo,

Lesestoff dazu aus diesem Forum --> Link

Handfest am 08 Feb 2022 13:30:41

Hallo Egon,
Hannus hat geschrieben:Wozu die ganze Umschalterei?

Der obere Teil der "Umschalterei" ist für die erwähnte Versorgung der Seitenbegrenzungslichter (JP14 und JP15) dann nicht mehr funktionieren würden wenn ich B1/J1 trenne

Hannus hat geschrieben:Schalte einfach ein zweites Trennrelais mit eigenen Kabeln und Sicherungen parallel zum Vorhandenen. Wenn du dafür noch dickere Kabel verwendest, fließt der meiste Strom dann außen lang.


Und das sollte der untere Teil sein - zumindest war es von mir so gedacht. Es ging mir genau darum, ob ich dann für die neue Leitung zu B1/J1 mit einem geringen Querschnitt weil geringerer Strom fließt auskomme.

Gruß Handfest (Carsten)

Handfest am 08 Feb 2022 13:50:12

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
Lesestoff dazu aus diesem Forum --> Link

Danke auch dir, Mountainbiker. Ich hab es überflogen, aber um es vorsichtig zu formulieren habe ich max. 1/3 davon auch nur ansatzweise verstanden.
Dazu werden meine elektrischen Kenntnisse auch nie ausreichen. War aber bestimmt gut gemeint.

Ich werde den pragmatischen Ansatz verfolgen und den 1:1 Tausch ausprobieren ;-)

Gruß Handfest (Carsten)

7xy am 08 Feb 2022 14:18:57

Handfest hat geschrieben:Danke auch dir, Mountainbiker. Ich hab es überflogen, aber um es vorsichtig zu formulieren habe ich max. 1/3 davon auch nur ansatzweise verstanden.
Dazu werden meine elektrischen Kenntnisse auch nie ausreichen. War aber bestimmt gut gemeint.

Ich werde den pragmatischen Ansatz verfolgen und den 1:1 Tausch ausprobieren ;-)

Gruß Handfest (Carsten)


Das ist leider so, wenn die Spezialisten für deren Verhältnisse einfache Sachen bei uns voraussetzen. :D Ging mir genauso! Interessant zu lesen, aber worüber die sich dann in den Details austauschen - keine Ahnung! :rolleyes:
Ich habe mir sehr viel Zeit genommen und versucht soviel wie möglich an KnowHow anzueignen, um meinen Umbau selbst machen zu können. Ich verstehe jetzt in den Grundzügen worum es bei der ganzen Elektrik im Aufbau geht, das hilft dann auch bei einem möglichen Ausfall. Zudem bekommt man heute solche Umbauten entweder gar nicht (Volle Auftragsbücher) oder nur von Pfuschern oder zu extrem hohen Preisen.

Mit meinem heutigen Wissen, würde ich jetzt auch den 1:1 Tausch wagen.

Viel Erfolg beim Umbau Carsten.

rolfk am 08 Feb 2022 15:15:52

Nimm eine kaputte Sicherung, Loete einen Widerstand 0,1 Ohm 10 Watt dazwischen.
Und genügend neue Sicherungen.

Brennt eine durch, steckst die die Widerstandssicherung rein. Die wird anfangs richtig warm. Warte So lange, bis sie weniger warm wird, oder du die Spannungsniveaus kontrolliert hast, und wieder auf eine echte Sicherung wechseln kannst.

Für die 2 Mal, die du das brauchst, ist es der einfachste, billigste und schnellste Weg. Und du verbastelst nix, was selber wieder Fehler haben kann.

PS als Widerstand kannst du auch genügend Länge eines dünneren Drahtes nehmen....

fschuen am 08 Feb 2022 15:31:06

Die 50 A wirst du nur überschreiten können, wenn du bei laufendem Motor einen Wechselrichter an der Aufbaubatterie betreibst. Dann schiebt der Generator ordentlich nach. Zur zusätzlichen Absicherung würde ich eine selbstrückstellende Sicherung ca 30 A in der Ladeleitung verbauen. Einfacher, robuster und billiger als ein Booster.

Gruss Manfred

Handfest am 08 Feb 2022 16:05:58

Hallo Manfred,
fschuen hat geschrieben:Die 50 A wirst du nur überschreiten können, wenn du bei laufendem Motor einen Wechselrichter an der Aufbaubatterie betreibst.

Wechselrichterbetrieb ist nicht geplant. 42A hatte ich auch schon gemessen (Kühlschrank auf Gas) und das ist mehr als ausreichend für mich. Wenn ich die 50A nicht reiße ist alles gut ;-)

fschuen hat geschrieben:eine selbstrückstellende Sicherung ca 30 A in der Ladeleitung verbauen


In die Ladeleitung der LiFePO4-Batterie, nehme ich an. Die ist doch schon mit 50A abgesichert.
Für 300mA finde ich sowas. Hast du einen Link/Handelsnamen/Bezugsquelle für eine 30-50A Variante?

Gruß Handfest (Carsten)

Hannus am 08 Feb 2022 19:06:48

Nochmal die Frage, warum willst du an der Originalverkabelung was ändern?
Es reicht doch vollkommen aus, wenn du sie durch ein zweites parallel geschaltetes Relais um mehr als die Hälfte entlastest.

Handfest am 08 Feb 2022 19:14:50

Hannus hat geschrieben:Nochmal die Frage, warum willst du an der Originalverkabelung was ändern?
Es reicht doch vollkommen aus, wenn du sie durch ein zweites parallel geschaltetes Relais um mehr als die Hälfte entlastest.


Hallo Egon,
Es war ja genau meine Frage ob ich das so tun kann :-) da ich elektrisch nicht so bewandert bin.
Am Liebsten würde ich wie gesagt garnichts machen. Hätte nur gerne einen Plan B, für den Fall das es eben doch nicht mit dem 1:1 Tausch klappt.
Und wenn du sagst "schalte einen zweiten Leitungsweg parallel zum eingebauten Trennrelais" dann ist das für mich OK.
Danke für die Info.

Gruß Handfest (Carsten)

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