|
Hallo, hat irgendjemand schon für den Ducato 2,3 Multijet einen offiziellen Rückruf erhalten zum Zwecke eines Software-Updates? Diese Motoren sind ja bekanntlich mit illegalen Abschalteinrichtungen versehen. Unter Verkehrsminister Scheuer wurde das Thema ja aus bekannten Gründen flach gehalten. Aber nun? Oder hat jemand schon einen Schadensersatz erstritten? Grüße ecki
Mutige Aussage. Konnte bisher noch niemand rechtskräftig belegen Fiat nimmt an den Verfahren, die einige Kanzleien in regelmäßigen Abständen anstrengen, nicht mal mehr teil. Die Versäumnisurteile quittieren sie mit Widersprüchen. Alle warten auf das Urteil des beim OLG Karlsruhe anhängigen Verfahrens. Hier geht es erst mal über die Zuständigkeit deutscher Gerichte für Bauartzulassungen im Ausland. Und danach geht's weiter zum BGH. Ob Du dann Dein Mobil noch hast? Also von " bekanntlich" kann hier nicht die Rede sein.:nein:
???? Was hat der denn mit Fiat zu tun? Da gibt es ja noch nicht mal wirtschaftliche Interessen, so wie bei Daimler oder VW. Außerdem war er Verkehrsminister und nicht Justizminister. Bekannte Gründe :gruebel:
Ohje Navigatore...Die Story kennt doch langsam jeder... Als dem KBA (unterstand damals Scheuer) zunächst beim 3.0er Motor bekannt wurde dass die 21min-Abschaltvorrichtung eingebaut ist, hat das KBA Fiat angemeckert und eingeladen, die das jedoch ignoriert haben, mit dem Hinweis die italienischen Behörden seien allein zuständig. Darauf drohte das KBA mit einem Zulassungsverbot in Deutschland. Dann kam ein Brandbrief von Knaus-Tabbert an Scheuer, mit dem Hinweis dass man dann keine Wohnmobile mehr ausliefern kann. Daraufhin hat Scheuer für eine Ausnahme gesorgt und das Thema ist sodann eingeschlafen. Ist unsere Politik etwa Lobbygesteuert ???? :-) :-)
Na ja, wohl nur diejenigen, die auf den Seiten einer bekannten Kanzlei stöbern, die auf Platz 1 der Kundenfänger bei Google steht :wink: Ich bin kein Richter, kein Sachverständiger und schon gar nicht das KBA oder eine EU-Kommission, aber einen Denkanstoß wage ich dann trotzdem: warum geht es eigentlich immer nur um die paar Reisemobile und nicht um Ducatos im allgemeinen? Haben oder hatten die Handwerker, Logistiker und und und keine Interessen? Hätten oder haben die keine Schadenersatzbegehrlichkeiten? Und wer ist Knaus-Tabbert im Vergleich beispielsweise zur Logistik-Branche?
Warum sollten sie? Die Fahrzeuge erfüllen ihren Zweck und dafür wurden sie gekauft.
Wenn ein Logistiker eine reale Möglichkeit kennt und sieht seine Kosten zu senken wird er sie nutzen ob des Kostendrucks.Dazu zählt auch ggf einen Schadensersatz einzuklagen,Die Konkurenz ist groß keiner hat Geld zu verschenken. so ist es....
Aber sind da nicht viele Fahrzeuge geleast bzw. nur (relativ) kurz im Einsatz, bevor sie weiterverkauft werden ? D.h. bis es (vielleicht) entsprechende Entscheidungen gibt, sind doch die ganzen fraglichen Fahrzeuge in der Müllpresse, in Afrika oder bei irgendwelchen Schraubern gelandet. RK
Na und ? Auch die Leasinggesellschaft hatte einen Schaden indem sie das Fahrzeug gekauft hatte genau so wie der Logistiker,wo ist der Unterschied?
Bisher (VW) gabs aber doch nur Rücknahmen etc. ? Geht da noch was, wenn die Fahrzeuge längst weg sind ? Wo ist da der Schaden ? Es gab keine Einschränkungen, keinen Mehrverbrauch, keine höheren Steuern, kein Preisverlust beim Verkauf... RK Und ich hoffe jeder Privat Verkäufer hat auf die Probleme hingewiesen, sonst ist er vermutlich auch noch Regresspflichtig. :D Wird spannend zu beobachten. Persönlich glaube ich nicht, das da was passiert, Gründe wurden schon genannt.
Babenhausen, würdest du einer Leasingfirma Rabatte und Liefermengen zubilligen, wenn du Fiatfahrzeuge verkaufst? Bedenke der Verkäufer ist in der Pflicht. Den Handwerker ist es egal, er kann nicht Monate oder Jahre warten, was mit seinem Fahrzeug passiert. Leute, die Aufregung lohnt doch nicht. Es gab bisher nur ca. 10 Klagen und dann auch ausschließlich nur von Reisemobilbesitzern, mehr nicht. Keine ist rechtskräftig. Eine hat den Weg in die nächste Instanz geschafft. Und dort geht es nur um Zuständigkeitsfragen. Anders als bei VW oder Daimler geht es jetzt um Fahrzeuge mit ausländischer Bauartzulassung. Zur Sache liegt bisher nur ein Gutachten der DUH vor, die wiederum damals mit der Kanzlei Nr.1 in Verbindung stand. Es gibt keine Gutachten des Herstellers, geschweige denn der Gerichte nach den Versäumnisurteilen. Die sind jetzt nämlich in der Pflicht, weil Fiat jeweils Widerspruch gegen die Urteile eingelegt hat. Dort sieht man z.Zt. aber kein Erfordernis. Was die Durchsuchungen der STA Frankfurt im Juli 2020 ergeben haben, ist nicht bekannt. Es gab keinerlei Pressemitteilungen mehr. Das ist eine Sackgasse. Und nur etwas für Leute, die gerne notleidende Rechtsanwälte unterstützen wollen. Wer hier auf Schadensersatz hofft, wird einen langen Atem brauchen und nach Aussagen eines ehemaligen Präsidenten des BGH aus 2020 (Fachaufsatz in der DAR) wohl enttäuscht werden.
Die Knaus/Scheuer Story war lange lange bevor die Anwälte (Mehrzahl) das in ihre HP integriert haben in der Presse nachzulesen. auch ein :wink: Die Ruhe bei den Gewerblichen kommt daher dass Scheuer die natürlich bei seiner Aktion für Knaus quasi "mitgenommen" hat. Es ging ja um das Basisfahrzeug.
Glaubst du wirklich Leasingfirmen bekommen keine Rabatte ? Wenn es ums feilschen geht sind das die "schlimmsten" neben Logistikern und anderen großabnehmern die gerne mal 100 , 200 oder mehr Fahrzeuge in einem Vertrag abnehmen. Der kleine Handwerker oder gar der Wohnmobilendkunde der alle 5 Jahre seinen Kastenwagen tauscht kann von diesen Konditionen nur feucht träumen,bekommen wird er sie nicht.
Ja klar, die Stickoxidbelastung ist ja kein Schaden. Ich hab nix gerochen :-) :) Nun noch einmal eine Frage zum Theme :) Wenn bei Fiat eine Abschaltvorrichtung für die Dauer von 21 Minuten eingebaut ist oder wäre, würde das ja bedeuten, wenn man länger als 21 Minuten fährt, die Abgasregelung bezüglich der Drosselklappe (die ja bekanntermassen überaus heftig verrust), nicht mehr geöffnet wäre. Das ist aber nicht so, oder ? Danke für eine kurze Erklärung Und noch eine Zusatzfrage in diesem Zusammenhang, wenn man die Drosselklappe per Software über OBD still legt, ist das vom TÜV ersichtlich ? (natürlich bei nicht brennender Motorleuchte) Gruss von der schönen Mittelmosel :) Achim Der TÜV misst bei der AU nur die Abgastrübung, sonst nix. Alle sonstigen Schadstoffe jagen völlig unbemerkt aus dem Auspuff. Ich sehe hier auch keine Chance auf irgendeine Art von Schadenersatz. Dazu müsste ja erstmal ein Schaden beim Fahrzeugeigentümer eingetreten sein, und ein verletztes Ego ist kein materiell bezifferbarer Schaden. Wenn das KBA die Emissionsklasse herabstufen, eine Nachrüstung auf Kosten der Eigentümer anordnen oder die Fahrzeuge stilllegen würde, dann wäre ein Schaden eingetreten und dann kann man auf Schadenersatz klagen. Man könnte natürlich (wenn einen dieser irgendwie totgeborene Abgasskandal stört) auch einfach die Konsequenzen ziehen und keinen Fiat mehr kaufen. Das hat man wenigstens selber in der Hand. Vielleicht gibts ja noch nen Hersteller, der nicht geschummelt hat - glaub ich aber kaum. bis denn, Uwe Das ganze Thema ist doch in zwei anderen Freds überaus langatmig dikutiert worden. Bisher gibts nichts was beweisst das Fiat eine Abschaltvorrichtung verbaut hat. Bis das mal bewiesen wird gibts die entsprechenden Auto in Mehrzahl wahrscheinlich nicht mehr( wieviele Wohnmobile sind in Deutschland mit den betreffenden Motoren zugelassen?) geben. Also am besten wäre es für alle Beteiligten (außer den Anwälten und Gutachtern) das Thema unter den Tisch zu kehren!! Hallo, frage mich warum Fahrzeuge von Bj.15-20, obwohl man von den Abgas Manipulation weis, zum Teil zum Neupreis gekauft werden. So viel zum Interesse was (hinten) rauskommt, einzig vielleicht was kommt für mich an € raus. Was da an Abgasen raus kommt interessiert eh so gut wie keinen. Interessiert aber in der Industrie auch keinen. Ich möchte nicht wissen was da alles ein und ausgeschaltet wird wenn gerade keiner kontrolliert.
Darfst Du ja auch gerne machen.
Du meinst das AGR Ventil.
Aber das Fehlen zugesicherter Eigenschaften sowie eine durch Täuschung erlangte Betriebserlaubnis, die also keine ist, sind Schäden :-)
Ja, leider ist das so.
Jaja, beim einen Auto hört der Umweltgedanke auf :-)
In dem Fall, ja. Mir ist egal, was da rauskommt. Es kann nicht sooo schlimm sein, sonst hätte es auch in Italien keine Zulassung bekommen. Ich bin es auch leid, nur noch den fanatischen Umweltschützern ihre unausgegorenen Wünsche zu erfüllen. Ich will auch kein Softwareupdate, keine Nachrüstung oder Entschädigung. Wenn ich das Gefühl hätte, damit die Umwelt zu retten und meinen Kindern eine heile Welt zu hinterlassen, dann würde ich es machen. Aber sicher nicht, um ein paar Fantasten und Geschäftsleuten damit einen Gefallen zu tun. Leider darf man ja sowas heutzutage nicht mehr sagen oder schreiben, ohne gleich ein Böser oder Umweltschwein zu sein. Ok, dann bin ich es halt und steh dazu.
Ja natürlich das AGR, kannst du mir die beiden Fragen verständlich beantworten ? Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Was für ein Umweltgedanke? Wer auf sein Auto oder Wohnmobil bezogen hat den wirklich wenn er mal ganz ehrlich ist?
Was für ein simples Weltbild. IN der extremen Form habe ich das noch nie so gesehen. Es ist doch sooooo schlimm, sonst hätte man ja nicht sogar in Italien betrügen müssen um eine Zulassung zu erhalten.
Das kannst du gerne sehen wie du willst. Ich unterstelle dir deshalb nicht mal ein simples Weltbild :D
1) Die Abgaswerte werden im Prüfstandslauf nur mit hohen Abgasrückführungsraten erreicht. Da diese aber wegen der Versottung des Ansaugtraktes nicht dauerhaft gefahren werden können, wird die Abgasrückführungsrate ausserhalb des Prüfstandslaufs radikal reduziert. Dabei ist das AGR Ventil zumindest deutlichst weniger bzw. seltener geöffnet. 2) Du kannst davon ausgehen dass eine Manipulation am AGR Ventil bei Dieselmotoren ab EURO 4 von der Motorsteuerung und /oder TÜV leicht erkennbar ist. Also lass es! Das wird keine Option nach einem Software-Update sein.
Fährst Du noch keinen Elektro-PKW der mit Solarstrom geladen wird? Ich mache das.
Von rechtsstaatlichen Grundsätzen hältst Du nicht so sehr viel Ecki, oder? Ich frage mich auch langsam, um was es Dir eigentlich geht. Du hast einen alten Strang zu diesem Thema wieder ausgegraben und gleich dazu noch einen neuen mit der Frage eröffnet, ob schon jemand Schadenersatz erhalten hat. Obwohl Fiat bisher keinerlei Abgasmanipulationen nachgewiesen werden konnten, wirst Du nicht müde, das Gegenteil zu behaupten. Bist Du mit einem der bekannten Rechtsanwälte verwandt oder verschwägert? Navigatore, das kommt mir so vor wie "was nicht sein darf das kann nicht sein"...jedenfalls nicht an meinem Auto Im Fall Fiat wird die Aufklärung und der sicherlich erbringbare Nachweis nur dadurch erschwert daß italienische Behörden nicht kooperieren. Dort gibt es wohl kaum Unrechtsbewusstsein in der Sache. Hallo, da muss ja Einer richtig Dampf ablassen. 10 Beiträge am 04.03.2022 sind ne Menge Holz und trotzdem konnten nicht alle von der Meinung "welcher eigentlich" überzeugt werden. Die negative Bewertung von"K..." halte ich für übertrieben und unötig wie ein Kropf. Bei manchen negativen Bewertungen fragt man sich was das Ganze soll. Ich denke hier werden Meinungen und Informationen ausgetauscht und keine Disziplierungen. Gruß Jan
Quatsch , die Kisten sind eher in Russland und Osteuropäische Ausland ,als die Klage überhaupt geschrieben ist :lol: Die juckt das Überhaupt nicht . Alles einkalkuliert ..... Kenne einige Aufkäufer dieser Rummelkisten 8) Gast....sorry von dir kommt nur heiße Luft...es ist bis jetzt nicht ein belastbares Gutachten einer offiziellen Prüfstelle aufgetaucht wo mit nachgewiesen wäre was du hier behauptest. Im Übrigen verstehen da auch italienische Behörden und Richter absolut keinen Spaß wenn jemand keine Gesetze einhält. Siehe die Ermittlungen wegen Überschreitung der Gewichtsangaben bei 3,5t Fahrzeugen bei Laika....was dann letztendlich zu den Ermittlungen gegen Hymer geführt hat.
Umweltsau! Ich fahre KEIN Pkw. Und das täglich; und seit vielen Jahren. Gruss Flatus :) Hallo Gast :) Vielen Dank für die prompten und erklärenden Antworten auf meine beiden Fragen bezügl. des AGR. Und genau deshalb liebe ich dieses Forum ! :ja: Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Das freut mich für dich. Ich sehe darin keinen Sinn. a) weil ich kein Hauseigentümer bin b) weil das ohne Solarstrom noch Umweltschädlicher ist als einen 14 Jahre alten Benziner zu fahren. Und eben ab und zu das Womo. Wo liegt den bitte der Umweltgedanke wenn ich E-Auto fahre im Vergleich zum Verbrenner? AGR Abschaltung per Software geht - es gibt Spezis dafuer - ist keine einfache Sache denn moderne Autos erkennen das eigentlich sofort mit ihrer Software und gehen in den Notlauf. Ich hab mich mal damit beschaeftigt - weil meine Touareg V8 Diesel AGRs regelmaessig zu gesottet war trotz Langstrecke - und habs gelassen und lasse sie jetzt halt alle 100tkm reinigen. ABER wer glaubt seinem Motor einen Gefallen getan zu haben der irrt. Moderne Motoren sind auf Abgasrueckfuehrung konstruiert und benoetigen diese. Warum? Sie senkt die Brennraumtemperatur - erheblich - und genau dadurch entstehen weniger NOx Anteile. UND - alle Bauteile sind auf diese Temperatur ausgelegt. Noch kritischer wird es wenn das Auto den DPF regeneriert, den Einspritzzeitpunkt veraendert und die Abgastemperatur dafuer kuenstlich erhoeht. Wenn der AGR Trakt jetzt ausgeschalten ist erreichen die Brennraumtemperaturen Werte die nicht sehr foerderlich sind fuer ein langes Motorleben. Beste Gruesse Bernd :) Und auch dir Bernd :) ein Dankeschön für deine Erklärung zum Sachverhalt, das ist sicher den meisten nicht bewusst. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Sorry, ich halte eine Konstruktion auf AGR schlicht für Unsinn. Im Lastbetrieb ist das AGR eh zu. Auf der BAB ist meines fast durchweg zu. Das kann also dem Motor nicht schaden. |
Anzeige
|