fraenky68 hat geschrieben:In der Bedienungsanleitung zu meinen LiFePo4 Akkus steht es auch so:
....
Klar ist es so, dass nicht die Leitungslänge zählt, sondern der Widerstand. Aber eine längere Zuleitung (wie hier offenbar gegeben) dürfte auch einen größeren Widerstand zur Folge haben, was eine ungleichmäßige Belastung der beiden Batterien zur Folge hätte.
Sorry das ich deine Antwort zitiere, bezieht sich eher auf die Aussage der Anleitung:
Meine Bemerkung oben zielt genau auf Angaben wie in Deiner - und sicherlich vielen anderen Anleitungen. Häufiges Wiederholen führt nicht dazu, dass eine Aussage richtiger wird. Richtig ist, dass für eine gleichmäßige Belastung der Batterien eine ausgeglichene Leistungsverteilung notwendig ist: erreicht durch gleiche externe Wiederstände wie in unserem Beispiel mit gleicher Leitungslänge. Ist diese aber gering und zudem noch sehr üppig dimensioniert, spielt es keine Rolle.
Wer einen 3 kW Wechselrichter an seinem Limit betreiben möchte, der muss vernünftige Kabelquerschnitte verwenden, denn da fließen um die 250A. Stehen die Batterien direkt nebeneinander, dann reicht vielleicht 50 mm² gerade so. Steht die eine Batterie unter dem Sitz und die andere im Kofferraum, reicht auch 95mm² bei weitem nicht, egal wo du abgreifst.
Ich wollte niemanden hier angreifen mit der Frage, nur die Aussage wie denn angeschlossen werden "muss" auf den Prüfstand stellen: und es muss halt nicht, es kann und wenn die baulichen Gegebenheiten es zulassen, kann man es auch so machen. Wenn nicht, ist es auch kein Problem. Und egal wie man bei einer Parallelschaltung anschließt, der Strom fließt nie erst durch die eine Batterie und dann durch die andere, der fließt immer nur durch die Anschlusskabel.
Grüße,
Don