Hier ein kleiner Abstecher in Richtung Peloppones.
Fährt man von Ancona in Italien ab um ca. 16 Uhr ist man am anderen Tage um die Mittagszeit in Igomenitsa.
Für Reisefahrzeuge empfehle ich die ANEK Line da die ein offenes Campingdeck hat mit Stromanschluss für Fahrzeuge und sanitäre Anlagen am Campingdeck.
Wer bucht hat manchmal das Pech zwischen Lastwagen zu stehen da der Schwerlastverkehr immens ist. Deshalb versucht es immer am äusseren Rand rechts oder links zu stehen dann hat man auf einer Seite wenigstens freie Sicht auf das Meer.
Bei der Super Fast und Minoan Line sieht das Campen an Bord etwas schwieriger aus da hier die Fahrzeuge in den geschlossenen Bereich kommen und es Probleme wegen des Flüssiggases an Bord gibt. Dürfen die Fähren aus versicherungs technischen Gründen nicht transportieren.

Wer nun nicht weiter fahren möchte sondern den Tag in Igomenitsa verbringen will dem würde ich empfehlen nach der Hafenausfahrt Igomenitsa direkt rechts unter einer kleinen Unterführung durch in Richtung Patras an der Küstenstr. zu fahren.
Nach ein paar Kilometern kommt ein schöner kleiner Campingplatz (Kalami) am Meer mit Restaurant und Laden.

Igomenitsa eine sehr lebendige Stadt mit Fussgängerzone, kleinen Cafe,s-guten Restaurant,s und vielen jungen Menschen.
Weiter soll es am nächsten Tag nach PARGA gehen. Ein kleiner Touristenort Anfang eines Bergmassivs. Vom Campingplatz geht es weiter in Richtung Patras(die grössere Stadt auf dem Peloppones). Auch bis hierher fahren die Fähren weiter um dann wieder retour Passagen aufzunehmen.
Parga ist ein besonderer hübscher Ferienort. Eine malerische Innentadt die nur zu Fuss besucht werden kann da man überall auf Treppen laufen muss.

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kleine malerische Gassen.
Kleine griechisch orthodoxe Kapellen laden zur besinnlichen Ruhe ein. Innen ist es kühl und nach dem Treppengelaufe entspannend. Gerne zünde ich dann eine Kerze an um an die Verbliebenen zu denken.
Ein super Ausblick auf die Bucht und Ort Parga wenn man bis zur Burg hochgestiegen ist.
. Hier eine kleine griechisch orthodoxe Kirche wie sie in GR häufig anzutreffen ist.Parga hat ein reges Nachtleben mit kleinen Bar,s und guten Restaurant,s. Die Hafenpromenade ist ein schöner Treffpunkt der Menschen und im hinteren Bereich von Parga der riesige Badestrand.
Ich empfehle die 2 Campingplätze anzusteuern die noch vor Parga links runter zum Meer abzweigen. Schöne Bucht und toller Strand.
Auf dem Wege in Richtung Patras kommen wir noch vor Preveza(eine Provinzhaupstadt) an einem riesigem Feuchtgebiet vorbei. Dieses flache sumpfige Gebiet wird oft bei schlechtem Wetter vom Meer überspült. Am äusseren Rand zum Meer(es gibt eine Strasse durch das Feuchtgebiet dorthin) ein kleiner Kanal mit geparkten Fischerbooten und kleineren Yachten. In den Fischrestaurant,s findest Du dann den gerade gefangenen Fisch direkt auf dem Teller wieder. Dazu natürlich Ouzo(den kennt sicherlich Jeder. Ist aber nicht,s für Volki :wink: . Der bleibt beim Retsina :razz: ) und wer mag den geharzten Wein Retsina aus dem Holzfass.

Kurz vor Preveza kann man unter dem Meer den Tunnel durchfahren oder auf dem äusseren Wege (Umgehung Strasse) in die Stadt gelangen.
Um zu parken fahrt bis zum nahen Zollhafen sonst wird es schwer mit Parkplätzen. Von dort geht es in die interessante Altstadt und Einkaufsstrassen.
Auf dem Wege nach Patras um zum Peloponnes zu gelangen muss entweder die Golfeinfahrt nach Korinthos(Korinth) über die neue Brücke oder die alten Fährverbindungen genutzt werden. Diese Brücke ist eine Hochleistung der Statik da sie im Meeresgrund mit Unmengen von Beton gelagert ist um evt. starken Erdbeben und der starken Strömung Stand zu halten.
Bin einmal per Brücke gefahren. Benutze aber weiterhin die Fähren. Erstens billiger. Zweitens interessanter und zum Dritten: Möchte gerne mithelfen das diese Art der Beförderung nicht stirbt.
.Griechenland ist auch ein Reiseland mit viel Geschichte und fantastischer Natur. Die Menschen sind etwas verhaltener als die türkischen Brüder u. Schwestern aber überall wird man gut empfangen und kann weder verhungern noch verdursten. :lanz:
Insgesamt sind die Kosten wesentlich höher als in der TR. Aber dafür sind die Übernachtungsplätze (überwiegend) besserer Qualität.
Das wird sich in den nächsten Jahren ändern da die TR sehr an Camper und mit dem Fahrzeug Reisende interessiert ist. :razz:

