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Victron Orion- Smart 12 12-30A 1, 2


mtrc am 16 Apr 2024 10:38:32

Danke für den Hinweis mit dem Stromversorgungsmodus. Ich weiß nicht, ob das in meinem Fall mit einer Batterie am Ausgang sinnvoll ist. Der Stromversorgungsmodus stellt ja einfach eine stabile 12V oder mehr Versorgung am Ausgang sicher. Damit kann man aber nicht vernünftig eine Batterie laden. Das ist keine Ladekurve.
Interessant wäre es schon, den Ladevorgang an eine Mindestspannung der Starterbatterie zu knüpfen. Er würde dann quasi wie ein Standby-Charger arbeiten. Bisher hatte ich nur überlegt, mit einer Logo-Steuerung selbst die Spannungen zu messen und gezielt den Booster anzusteuern...
Aber erstmal den manuellen Fall: Ich möchte mit D+ den Booster aktivieren und zusätzlich manuell mit einem Schalter. ich habe beide, D+ und das Plus des Schalters, auf den H-Eingang gegeben.
Das entspricht genau dem, was Victron in Kapitel 4.8 sagt:
2024-04-16_10-24-56.png
Du sagst nun, die richtige Schaltung wäre Abbildung 4 a). In dem Kapitel steht aber:
2024-04-16_10-35-08.png
Das will ich ja nicht. Welchen Sinn macht das auch? Der "Zündschalter" also z.B. Zündplus oder D+ fallen weg, der Motor läuft also nicht mehr, dann geht der Victron in den Modus Motorabschaltungserkennung. Heisst das automatisch auch eine Motoranschaltungserkennung? Würde der Booster dann auch ohne D+ starten, wenn er den Motorlauf anhand der Spannung erkennt? macht doch keinen Sinn, wenn es bereits das sichere Signal D+ gibt.
Ich habe auch überlegt, ob die HT-Brücke wieder rein muss, möchte aber nicht wild rumprobieren.

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Stocki333 am 16 Apr 2024 10:45:56

Damit kann man aber nicht vernünftig eine Batterie laden. Das ist keine Ladekurve.

Warum Ladekurve. bei einer Lithium. Eine Ladekurve erhöht nur die Strassenlage in den Kurven beim Womo.
Und mit jedem Netzteil kannst du jeden Accu und jede Bleibatterie laden.
Franz

mtrc am 16 Apr 2024 12:58:42

Diese Schaltbeispiele verstehe ich:
2024-04-15_09-05-34.png

Diese Schaltbeispiele verstehe ich nicht:
2024-04-15_09-05-55.png

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Hannus am 16 Apr 2024 14:42:22

Du kannst den Booster natürlich auch als Ladegerät betreiben, dann mußt du aber die Motorabschalterkennung in der App deaktivieren.
Dann sollte auch deine Inbetriebnahme mit Schalter von 12V oder D+ über den H-Pol funktionieren.

Wenn du das nicht in der App machen willst, kannst die Motorabschalterkennung aber auch temporär über den L-POL mit einem zusätzlichen +12V Signal deaktivieren. (Zündschalter, D+ oder direkt)
Daß währe dann das zweite Bild, welches du nicht verstehst. Das Einschalten aus dem ersten Bild, über den H-Pol muß natürlich trotzdem erfolgen.

Aber nicht vergessen, es ist immer noch die Eingangsspannungssperre aktiv um die Starterbatterie vor Unterspannung zu schützen. Hier mußt du eventuell noch die Werte anpassen, damit der Booster arbeitet.
Über die Wiedereinschaltschwelle könntest du dann auch das Starten des Boosters bei voller Batterie automatisieren. Aber alles auf eigene Gefahr.

mtrc am 16 Apr 2024 15:13:06

Soll ich nun die HT Brücke drinlassen und mit D+ und meinem Schalter auf die Brücke schalten, oder soll die Brücke raus, und ich schalten dann gleichzeitig +12V auf H und T?
Wie gesagt, in der App ist die Motorsteuerung bereits deaktiviert, und trotzdem reicht das alleinige Schalten von +12V auf H nicht aus, es muss zusätzlich der Motor laufen UND +12V auf H.

Hannus am 16 Apr 2024 15:32:12

Warum ließt du dir nicht mal alles richtig durch, was ich schreibe?

Welche Spannung hat deine Starterbatterie im Stand? Welche Werte stehen in der Eingangsspannungssperre. Wenn die nicht passen, läuft der Booster nicht.
Ich hatte doch geschrieben, daß du die Eingangsspannungssperre mal zum Testen ausschalten sollst.

mtrc am 16 Apr 2024 16:30:24

Habe ich gelesen, ich werde es nachher noch mal komplett ohne Eingangsbeschränkung versuchen. Aber eigentlich ist der Fall klar, der Booster sagt den Grund warum er deaktiviert ist, die H&c Brücke ist offen. Das ganze passt nur irgendwie nicht zur Dokumentation.
Außerdem liegt die Eingangsbeschränkung bei 12,5 Volt, die Starterbatterie hat aber im Stand schon über 13.

mtrc am 16 Apr 2024 16:44:36

LH Brücke war gemeint, man kann leider nicht nacheditieren.

mtrc am 17 Apr 2024 14:27:30

Du hattest völlig recht, es war die Eingangsspannungssperre. Seltsam nur, dass er dennoch als Begründung in der App was anderes anzeigte..
Außerdem hatte ich die Spannung der Starterbatterie als Referenz verglichen. Nach 2m 10mm² bis zum Booster bricht die Spannung aber schon ziemlich ein.
Wenn man die Eingangsspannungssperre niedriger setzt klappt es. Da muss man nur drauf achten, dass er nicht zu pendeln beginnt, weil jedes Mal bei Starten die Spannung wieder einbricht. Das Spannungs-Fenster muss also ausreichend groß sein.
Bis meine externe Schaltung komplett ist, habe ich den Victron nun doch mal ohne D+, mit LH-Brücke im Motorerkennungsmodus. Ohne Brücke funktioniert nämlich das manuelle Schalten per Bluetooth-App nicht, indem man dort die Motorerkennung abschaltet. Meine externe Schaltung ist noch nicht ganz fertig.
Wozu dient nun das Anschluss-Schema mit Brücke und D+ auf H (und L)?
Durch die Überwachung der Eingangsspannung braucht man evtl. das Nachlaufrelais für die manuelle Ladung im Stand nicht. Da muss ich mich mal im Zehntel-Volt Bereich rantasten, wie genau man damit eine Rest-Kapazität ermitteln kann. Ich glaube eine Begrenzung er Eingangsspannung hat Votronic in der Form nicht, zumindest nicht so genau konfigurierbar.

flyingpenguin am 17 Apr 2024 16:02:57

mtrc hat geschrieben:Wenn man die Eingangsspannungssperre niedriger setzt klappt es.


Ja. Weil sich dabei diese Effekte addieren:
1 - die Bleibatterie bricht unter jeder nennenswerten Last auf weniger als 12.7V ein. Wenn die Lichtmaschine nicht nachlädt.
2 - der Booster erkennt die niedrigere Eingangsspannung und zieht entsprechend mehr Strom.
3 - je nachdem, welche Spannungen tatsächlich anliegen, kann der Booster bis zu 45A Strom ziehen.
4 - der hohe fließende Strom bewirkt einen zusätzlichen Spannungsabfall über das Anschlußkabel.
5 - und im "Power Supply" Modus zieht der Booster gleich mal schlagartig allen Strom, den er kriegen kann. D.h. bei mir etwa 30A (bis 45A). Normalerweise. Je nachdem.

Laß Dich also nicht von statischen, unbelastet gemessenen, schön hohen Spannungswerten täuschen.

Problem:
wenn man die Eingangsschwelle dann so weit runter setzt, daß die Erkennung sicher funktioniert. Und der Booster eines Abends nur wenig Strom zieht. Aber dafür um so länger. Dann bleibt in der Starterbatterie nicht mehr viel übrig. Weil nicht abgeschaltet wird.

Ich habe die unteren Schwellen für meine beiden Booster auf 12.7V gesetzt. Damit laden die nur, wenn die Starterbatterie selber tatsächlich mit ordentlich Strom geladen wird. Wenn nicht, bleiben sie auch bei laufender Maschine abgeschaltet.

Vorteil: mit dieser Einstellung kommt es nur selten vor, daß in meinem Aufbau die Booster wirklich 2x45A ziehen. Ich sehe normalerweise nur 2x30A und bekomme 2x25A an die Bordbatterie. Weil bei mir die Eingangsspannung in dem Fall, mit laufender Lichtmaschine, 13.6V ist. Ausgangsspannung ist oft auch 13.6V, die steigt erst ganz spät zum Ladeschluss an.

Mit der Lithium Bordbatterie sehe ich diese Leistungen im Ladebetrieb regelmäßig:
13.6V*30A = 408Watt Eingangsleistung (AGMs)
13.6V*25A = 340Watt Ausgangsleistung (Lithium)
d.h. 70Watt Verluste pro Booster, die müssen weggekühlt werden. Sportlich.

Grüße,
Hendrik

mtrc am 17 Apr 2024 16:51:51

Sehr interessant, danke für die Aufstellung. Interessant auch die Verlustleistung. Ich habe bei Votronic und im benachbarten Votronic Thread auch versucht, Informationen zur Verlustleistung bei vollem Strom zu erhalten. Da gibt es leider eine Spezifikation keine nennwerte. 70 Watt ist immens, das erklärt auch, warum der Booster so warm wird und bei unzureichender Umluft auch Hitze probleme bekommen könnte. Votronic hatte da ja auch schon Probleme, die sie erst nach einer neuen Revision in den Griff bekommen haben.

mtrc am 26 Mai 2024 15:06:19

Ich nutze den Booster u.a. um auch im Stand die Ladung zwischen Starter und Bordbatterie hin- und herschieben zu können. Dabei interessiert mich besonders die Verlustleistung.
In der Supervolt App Übersichtsseite werden immer alle Batteriewerte summiert. Das Minus (Watt) der einen und das Plus der anderen abzüglich der Standby Leistung ergibt also den Verlust der Ladewandlung.
Dieser beträgt nach meiner Rechnung annähernd 120W, somit ca. 30%. Davon gehen nach meiner Rechnung ca. 30W in der Leitung zur Starterbatterie verloren (Spannungsdifferenz Starterbatterien - Ladeboostereingang). Sind aber immer noch 90W im Booster, bzw. 22% (Verlustleistung/Ladeleistung sekundär).
Das ist in meinen Augen schon ziemlich viel Verlust und passt nicht ganz zum Wirkungsgrad von nominell 87% laut Spezifikation.
Der Leitungsverlust ließe sich mit mehr Querschnitt als die serienmäßig verbauten 4m X 10mm² noch verbessern, zeigt aber auch, dass man bei den 10mm² besser nicht noch höher Richtung 50A gehen sollte.
Bei laufender Lichtmaschine ist die Verlustleistung weniger wichtig, umso mehr aber beim Verschieben von Ladung im Stand. Da wäre ein Standby-Charger mit kleinem Ladestrom evtl. weniger verlustbehaftet. Ich wollte allerdings ein zusätzliches Bauteil vermeiden. Weniger Leistung ergibt schon mal weniger Verlust auf der Leitung. Ob der Wirkungsgrad kleinerer oder größerer Ladewandler aber besser ausfällt, weiß ich noch nicht.

Ob das Ladewandler-Design effizienter gestaltet werden könnte als beim Victron, weiß ich ebenfalls nicht.
Ich werde die Messung auch nochmal mit einem Votronic machen, den ich aufgrund des Gewichtes bevorzuge.

Hier sind die Screenshots der Messung:
Screenshot_2024-05-19-22-25-33-723_com.supervolt.jpg

Screenshot_2024-05-19-22-26-49-454_com.supervolt.jpg

Screenshot_2024-05-19-22-26-54-907_com.supervolt.jpg

Screenshot_2024-05-19-22-27-26-699_com.supervolt.jpg

Screenshot_2024-05-19-22-31-13-765_com.victronenergy.victronconnect.jpg

Screenshot_2024-05-19-22-31-41-932_com.supervolt.jpg

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