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Hallo, Ich habe einige Fragen zum Victron Orion-Smart 12/12-30A Ladebooster. Im Malibu ist ein Schaudt EBL 263-3 verbaut und ich habe mir eine Lithium 200AH bestellt 1. Kann ich den nicht isolierten Ladebooster mit dem EBL verwenden? 2. Bleibt mir die Erhaltungsladung der Starterbatterie bei Landstrom erhalten, wenn ich ihn im EBL einschleife? Habe die Suchfunktion schon benutzt und schon seit Std das Netz durchforstet, aber leider für mich keine passende Antwort gefunden. Vielen Dank schon mal im Voraus. Gruß Ralf Moin, (Da der Download der speziellen EBL-Anleitung akut nicht klappte, erfolgen folgende Antworten aus generelle Wissen.)
Ja - bei Schaudt ist das Batterie-Trenn-Relais für 70 A ausgelegt.
Ja - bei Schaudt erfolgt die 12 V Kühlschrank- Versorgung über getrennte Leitungen von der Starterbatterie. Und über diese Leitungen erfolgt auch die Erhaltungsladung bei Landstrom.
Die passende Antwort findet man auch am Schnellsten in der Schaudt-EBL-Anleitung im Schaltplan. :wink: Wenn denn der Versand der Schaudt-Email und ihr Empfang klappt ... :wink: Grüße Georg
Das kann man aus mehreren Gründen nicht so einfach sagen. Das EBL263 gibt eine Verbindung zur Starterbatterie vor, über die auch der KS Betrieb (bei D+) und die Netzladung erfolgen soll. Wenn da der Booster dazwischen sitzt (einzige Verbindung von Starterbatterie und EBL), kommt es auf den Booster an, ob die Starterbatterie bei Netz geladen wird. In der Anleitung ist nichts davon zu erkennen. Außerdem bauen die Hersteller das ganze nicht unbedingt so ein. Der KS könnte auch mit einer direkten Leitung an einer der Batterien hängen. RK Hallo Georg und RK, vielen Dank erstmal. Bei mir ist ein Kompressor-Kühlschrank verbaut und ich glaube auch der ist separat an der Batterie angeschlossen. Ich bin zwar handwerklich nicht unbegabt aber mit Schaltpläne lesen, habe ich echt ein Problem. Ich würde Euch ja gerne eine Bewertung geben, kann ich aber leider noch nicht. Gruß Ralf
Ja, da hast Du recht. Ich bin vom technisch Machbaren ausgegangen. Das "Hängt von der ausgeführten Installation ab" greift natürlich immer:
Tja - dann korrigiere ich meine Aussage zu: "Es könnte gehen, wenn die Installation nicht anders ausgeführt wurde." :wink: Hilft nix - dann musst Du dich erstmal mit Deiner Installation vertraut machen. Glaube sollte erst da anfangen, wo es mit der Naturwissenschaft nicht mehr weitergeht. :wink: Ich habe auch ein paar allgemeine Fragen zum Orion Smart 12-12-30A und hänge mich damit an diesen Thread. Ohne Booster läd unsere (EURO 5) Lichtmaschine derzeit ca. 18A. Ohne Neuverkabelung plane ich mit dem kleinen 12-12-30A, auch im Zuge, dass demnächst auf Lithium umgestellt werden soll. Außerdem möchte ich die Starterbatterie gezielt miteinbinden und je nach Ladestand mal etwas Ladung von der Starterbatterie in die Aufbaubatterie verlagern. Das soll mit dem Victron möglich sein, wenn man kurzzeitig die Motorerkennung abschaltet. Dazu ein paar Fragen: Wir kann man am besten das manuelle Nachladen steuern, geht das wirklich nur über Bluetooth? Den schaltbaren Kontakt, was kann man damit schalten? Soweit ich das verstanden habe, kann man damit nur den ganzen Booster aktivieren oder deaktivieren, wenn z.B. die Motorerkennung nicht richtig funktioniert. Ich würde aber gerne die Motorerkennung nutzen, zusätzlich aber manuell den Ladevorgang manuell schalten können. Wie könnte man sicherstellen, dass der Booster die Starter-Batterie nicht leersaugt? Wenn ich einen Ladecomputer bei der Starterbatterie habe, könnte man diesen manuell beobachten. Man könnte auf diesem auch den geschalteten Ausgang nutzen, um den Booster bei niedrigem Ladestand abzuklemmen. Das würde aber irgendeine Kommunikation vom Booster mit der Starterbatterie benötigen. Kann der Booster sowas evtl. selbst, z.B. ab einer Mindest-Eingangsspannung abschalten? Würde soetwas dann auch mit Lithium funktionieren, denn bei diesen scheint die Spannung ja erst recht spät einzubrechen und lässt nicht unbedingt Rückschluss auf den Ladezustand wie bei einem Blei-Akku. Zuletzt habe ich mich sehr über das Gewicht gewundert von fast 2kg. Ich hatte eher ein paar hundert Gramm wie bei unserem MPPT 75/15 Solarregler erwartet. Gut, fairerweise müsste man den 30A Booster auch mit einem 100/30A Laderegler vergleichen, aber auch dieser hat mit 1,3kg (laut Google) ebenfalls weniger als die 1,8kg (laut Google) beim 30A Booster. Der Kühlkörper ist recht massiv. Warum ist dieser soviel schwerer als beim Solarregler mit 30A? Beide müssten doch Spannungsregler von einer größeren Spannung auf eine kleinere mitbringen und den gleichen Sekundär-Strom tragen können.
Ja kann er. Auf verschiedene Weise. Je nachdem, ob Du eine "Ladekennlinie" (Blei/Lithium/AGM etc) oder eine Konstantspannung einstellst. Bei "Ladekennlinie" unterbricht der Orion den Ladestrom regelmäßig und mißt die Eingangsspannung (Starterbatteriespannung) in der Pause. Wenn diese einen einstellbaren Wert unterschreitet, reduziert der Orion seinen Ausgangsstrom entsprechend. Bei "Konstantspannung" wird er hart abschalten, bei einer definierbaren Mindest Eingangsspannung. Ich habe für diesen Mindestwert 12.8V eingestellt. Der dicke Kühlkörper kommt u.a. daher, dass bei bestimmten Konstellationen 45A Eingangsstrom fließen, wenn 30A am Ausgang rauskommen sollen. Die Differenz aus (U*I)_out und (U*I)_in muss dann thermisch verbraten werden. Das sind schnell mal 50Watt bis 100Watt. Brauchst dann entsprechend Kühlung. Grüße, Hendrik Bringt so ein Booster mit 30A die 30A dauerhaft? Wenn du eh schon mit der LM 18A bekommst, ist der Unterschied dann so gravierend?
Ich finde auch, dass der Vorteil von 30A gegenüber 18A nicht unbedingt diese weiteren ~2kg Hardware rechtfertigen. Ich dachte bisher, bei einem kleinen Booster von nur 30A wäre das ein leichtes Bauteil. Wichtig fände ich den Booster allerdings schon aus folgenden Punkten: 1. Der Booster hat eine viel bessere Ladekennlinie als die blanke Lichtmaschine. 2. Wenn ich wirklich auf Lithium umsteige habe ich gelesen, ein Booster sei Pflicht als Begrenzung, weil ansonsten die Lithium-Batterie wesentlich mehr bzw. zuviel Strom ziehen wird. 3. Mit dem Booster kann ich halt diesen Fall gut steuern, um Ladung von der Starterbatterie in den Aufbau zu schieben. Nochmal die Fragen, wenn der Booster auch abhängig von der Quellspannung automatisch den Ladevorgang abbrechen kann, funktioniert das mit Lithium überhaupt gut? Kann ich anhand der Lithium-Spannung (LiFEPO4) auch erkennen, ob diese zumindest noch 30% Restkapazität hält für den Motorstart? Wenn man den Ladevorgang an die Quellspannung knüpft, dann schließt dies doch die Motorerkennung aus, oder geht beides? Wenn nur noch anhand der Quellspannung geladen wird, dann würde der Booster während der Fahrt laufen, und auch danach weiterladen bis die Starterbatterie immer auf diese Mindestspannung abfällt? Das sind richtig gute Fragen. Leider habe ich keine Erfahrung mit einer Lithium als Starterbatterie an einem Nicht-Euro6 Diesel. Kann nur indirekt berichten, was passiert, wenn ich mit der Lithium meine Starterbatterie auflade. Erst nochmal diese Anmerkung - während der Fahrt lade ich mit der LiMa (über die AGM SB) die Lithium Bordbatterie auf. Das ist eine Euro6 LiMa, mit diesen verwurschtelten Ausgangsspannungen. Wo Du unterwegs auf der Autobahn nicht erkennen kannst, ob der Diesel läuft. Weil die SB unterwegs bis runter auf 12.5V entladen wird. Nachts lädt die Lithium die beiden AGMs wieder auf (der dritte Orion). Damit schiebe ich die fehlende Menge Ladung wieder in die AGMs. Weil wenn der Diesel zufällig genau bei 12.5V abgestellt wird. Dann ist es am nächsten Morgen Essig mit Standheizung. Die geht dann in Unterspannung. So jetzt zum Thema. Wenn ich mit der Lithium die SB nachlade. Dann bricht die je nach Ladestrom auch auf unter 13V ein. Wegen der ganzen Schraubverbindungen, Sicherungen, Automaten und was sonst noch so im Kabelstrang verbaut ist. Wie soll man den Ladezustand ohne Bordcomputer/shunt abschätzen. Geht nicht. Dann sind die Spannungseinbrüche durch meinen lausigen Aufbau und den fließenden Strom wesentlich deutlicher als die Unterschiede durch die Lithium Restkapazität. Das heisst, man müsste die untere Spannungsschwelle so niedrig einstellen. Damit im Normalbetrieb nicht abgeschaltet wird. Ich sag mal, das kannst Du knicken. Bis ich da an der Spannung was sehe, ist die Lithium fetzenleer (Zitat Dr. Franz). Genau. Siehe oben, meine AGMs - mit dem Euro 6 sehe ich das nicht mal im Originalzustand. Ich kann gar nicht sehen, ob der Diesel läuft. Und eigentlich ist das auch egal. Wenn die SB unter 12.8V geht. Dann höre ich in jedem Fall auf mit Laden. Deshalb der Grenzwert 12.8V (für meine AGMs). Was zählt, ist, dass die LiMa lädt. Und _das_ kann ich an der SB Spannung sehen. Siehe Bild 49 hier: --> Link Thema am Rande. Man muss auch darauf achten, dass die LiMa nicht bei hohen Temperaturen, voller Leistung, bei niedrigen Drehzahlen, unter 13V kommt. Für meinen Transit würde das bedeuten, sie geht in Sättigung. Also kaputt. Schon deshalb ist mir der Diesel wurscht. Die LiMa zählt. Grüße, Hendrik Hallo zusammen. Bei der ganzen systemanalyse von euch sind mir ein paar Sachen aufgefallen. Einfach nur meine Gedanken dazu zum Nachdenken. [quoter:]dem möchte ich die Starterbatterie gezielt miteinbinden und je nach Ladestand mal etwas Ladung von der Starterbatterie in die Aufbaubatterie verlagern. Das soll mit dem Victron möglich sein, wenn man kurzzeitig die Motorerkennung abschaltet. Dazu ein paar Fragen[/quote] Also das würde ich nie machen. Den die Starterbatterie wird das nicht lange mitmachen. Und eine Lithium als Starterbatterie hat 40 Ah als Minimum. Da kannst du auch auch nicht viel umschaufeln. Nimmst du mehr als 40 Ah. wo ist der Gewichtsvorteil. Ausserdem solltest du eines Bedenken. Läuft das ganze nicht Vollautomatisch ab. Dann vergehst es schnell wieder. Und wers nicht glaubt, der darf dann bei meinen Fzg das Umschaufeln der Ladung von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie probieren. Damit ihr seht, das es gar nix bringt. :mrgreen: Dann kommt aber noch etwas hinzu.
Ja und die guten Starterkabel mit vernünftiger Länge wiegen auch nix: Oder doch einen kleine Notstartaccu mitnehmen. Wie schwer sind die Dinger eigentlich. Hier hab ich doch tatsächlich eine Bildungslücke.Sapperlot no a mal, :evil: Ich würde mit ca 1 Kg Zusatzgewicht ca 60-70 A von der SB zur Lithium Aufbaubatterie schaufeln. Kosten ca 100 Euro. Geht aber nicht, den
Wer hat dir den das erzählt. Und wenn er zu viele Strom will, dann ziehen wir einen Begrenzungszaun und damit ist Schluss mit zuviel Strom.
Welche Ladekennlinie braucht eine Lithium. Berühmte Frage: Braucht sie Elektronen mit rotem , blauen oder grünen Schleifen. Oder akzeptiert die Lithium alle Farben.
Das ist korrekt. Den dem Booster kannst du sagen, welche Farben er weiterleiten darf. Darum hat er ja BT. Bei den vielen Farbkombinationen die möglich sind. Mit einem Mäuseklavier, das einstellen. Da kriegst an Vogel. Vermutlich auch wenn ihr das hier gelesen habt. Aber denkt darüber nach ob ihr an Booster braucht. den ohne inteligente LM habt ihr jede Freiheit der Welt, es anders zu lösen. Und vergesst den zusätzlichen Stromtransver von der SB zur BB. Wenn ihr das braucht. Habt ihr bei der Auslegung der BB einen Fehler gemacht. Franz Hallo zusammen. Bei der ganzen systemanalyse von euch sind mir ein paar Sachen aufgefallen. Einfach nur meine Gedanken dazu zum Nachdenken.
Also das würde ich nie machen. Den die Starterbatterie wird das nicht lange mitmachen. Und eine Lithium als Starterbatterie hat 40 Ah als Minimum. Da kannst du auch auch nicht viel umschaufeln. Nimmst du mehr als 40 Ah. wo ist der Gewichtsvorteil. Ausserdem solltest du eines Bedenken. Läuft das ganze nicht Vollautomatisch ab. Dann vergehst es schnell wieder. Und wers nicht glaubt, der darf dann bei meinen Fzg das Umschaufeln der Ladung von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie probieren. Damit ihr seht, das es gar nix bringt. :mrgreen: Dann kommt aber noch etwas hinzu.
Ja und die guten Starterkabel mit vernünftiger Länge wiegen auch nix: Oder doch einen kleine Notstartaccu mitnehmen. Wie schwer sind die Dinger eigentlich. Hier hab ich doch tatsächlich eine Bildungslücke.Sapperlot no a mal, :evil: Ich würde mit ca 1 Kg Zusatzgewicht ca 60-70 A von der SB zur Lithium Aufbaubatterie schaufeln. Kosten ca 100 Euro. Geht aber nicht, den
Wer hat dir den das erzählt. Und wenn er zu viele Strom will, dann ziehen wir einen Begrenzungszaun und damit ist Schluss mit zuviel Strom.
Welche Ladekennlinie braucht eine Lithium. Berühmte Frage: Braucht sie Elektronen mit rotem , blauen oder grünen Schleifen. Oder akzeptiert die Lithium alle Farben.
Das ist korrekt. Den dem Booster kannst du sagen, welche Farben er weiterleiten darf. Darum hat er ja BT. Bei den vielen Farbkombinationen die möglich sind. Mit einem Mäuseklavier, das einstellen. Da kriegst an Vogel. Vermutlich auch wenn ihr das hier gelesen habt. Aber denkt darüber nach ob ihr an Booster braucht. den ohne inteligente LM habt ihr jede Freiheit der Welt, es anders zu lösen. Und vergesst den zusätzlichen Stromtransver von der SB zur BB. Wenn ihr das braucht. Habt ihr bei der Auslegung der BB einen Fehler gemacht. Franz[/quote] Da es mit dem Orion Smart 12-12-30A immer mal wieder Probleme gibt da er zu warm wird, würde ich persönlich lieber gleich den Neuen kaufen, --> Link allerdings gibt es dazu ein interessantes video von GIBA indem auch dieser nicht so gut wegkommt. --> Link oder vielleicht dann doch den votronic 1212-30, kann man zwar nicht viel einstellen, tut aber das was er soll, zumindest bei mir.
Im Prinzip wird doch die ganze Zeit "nur" auf dem Manko der fehlenden Messleitung und mittelbar dadurch geringeren Ausgangsleistung herumgeritten. Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde ein Vorserienmodell mit noch nicht fertiger Software getestet, oder? Ich habe hier auch einen "alten" Orion-12-12-30A liegen, der, als ich ihn testweise mal angeschlossen hatte, auch sehr warm wurde wenn er unter Volllast lief. Das war mir am geplanten, unbelüfteten Einbauort dann doch nicht ganz geheuer. Leider lag er schon 3 Monate bei mir rum, bevor ich ihn getestet hatte, somit konnte ich ihn nicht mehr zurückgeben. Victron sagte zu dem Wärmeproblem: Kein Fehler, ist "Stand der Technik" ... Der Vorteil des Votronic 121230 ist für mich die Möglichkeit die Erhaltungsladung der Starterbatterie beizubehalten Ja. Das ist Stand der Blei Technik. Weil Bleiakkus ihren Ladestrom anders einbremsen. Lange bevor sie am Ladeschluss ankommen. Daduch wird der Orion auch weniger stark gefordert. Mit Lithium klappt das nur mittelgut. Weil die Lithium mühelos den vollen Ladestrom bis 13.6V..13.8V zieht. Daran hat wohl keiner gedacht. Ja ich habe noch den Votronic 1212-20C mit Votronic D+ Simulator. Die beiden sind vor zwei Jahren im Transit mit rumgefahren. Das war auch nix. Weil ich damals die D+ Erkennung beim Euro6 Diesel einfach nicht hinbekommen hatte. Die AGMs haben eine höhere Spannungslage. Als die alten Blei Akkus, für die auch der Votronic ursprünglich gedacht war. Das ist mir auch aufgefallen. Den Neuen Orion kenne ich nicht. Der alte 1212-30A Orion kann schon die richtige Spannung messen. Bei Einstellung "Ladekennlinie" unterbricht der Orion den Ladestrom regelmäßig und mißt die Eingangsspannung (Starterbatteriespannung) in der Pause. Wenn diese einen einstellbaren Wert unterschreitet, reduziert der Orion seinen Ausgangsstrom entsprechend. Leider in meinem Aufbau viel zu früh. Für mich hat das nicht funktioniert. Die Ladeströme waren immer viel zu klein. Ich verwende die andere Einstellung "Konstantspannung/Netzteil" weil da mehr Strom fließt. Aber da gibt es diese Unterbrechung zur Messung nicht. Da sind die Meßfehler genau so wie im Video für den neuen Orion beschrieben. Deshalb stimme ich dem Fazit des Video Autors zu: da hat Victron eine Chance nicht genutzt. Grüße, Hendrik
Die Gewichtsfrage werde ich lösen, indem ich einen aktiv gekühlten Booster nehme. Da wir uns gerade eh für die Batterien von Supervolt interessieren, wird es auch dieser sein: --> Link Das sind dann ohne massiven Kühlkörper nur noch 1,24kg.
Dazu haben wir nun rausgefunden, gibt es eigene Geräte, sog. Standby Charger. z.B. von Votronic. Um die Spannungsverläufe von Lithium-Batterien zu erkennen, müsste es das Pro Modell sein: --> Link
Diese Frage habe ich ebenfalls nochmal zu einem EBL99K. Im Blockschaltbild steht, dass die Batterie Anschlüsse bis 50A abgesichert sind. Eigentlich würde ich am liebsten mit dem Booster am EBL vorbei. Allerdings macht der EBL auch eine praktische Erhaltungsladung auf die Starterbatterie, außerdem versorgt das EBL den Kühlschrank während der Fahrt. Kann ein 30A Booster zwischen Starterbatterie und das EBL geklemmt werden?
Diesen hatte ich auch mal auf dem Radar, aber die Abmessungen von Victron =186 x 130 x 70 mm zu Supervolt = 230 × 190 × 70 mm haben mich zum Victron geführt, passt so auch zu meinen anderen Victron Geräten. Aber wenn du Platz dafür hast, machen. Die Außenmaße habe ich nun nicht verglichen. Wäre natürlich auch ein. , da wüsste ich aber nicht warum der viel größer sein soll. Danke für den Hinweis. Ein guter Hinweis von Supervolt war, dass man das Bluetooth Interface gar nicht unbedingt benötigt. Die Batterien selbst haben bereits ein BMS mit Mess-Shunt, der interessiert mich der Booster selbst eher weniger. Ursprünglich hatte ich geplant, per Bluetooth im Ladebooster die Motorerkennung zeitweise auf manuell zu schalten, zum manuellen nachladen. Die Idee war aber suboptimal, da man schnell die Starterbatterie dann leer saugen würde. Das werde ich jetzt mit einem standby-charger weiter verfolgen. Diesem würde ich dann noch einen mechanischen Schalter spendieren, damit man den automatischen Standby nachladevorgang auch abschalten kann. Wo ich noch drüber nachdenke, ich würde diese Standby charger Idee gerne in beide Richtungen haben. Von Starterbatterie zur aufbaubatterie und auch umgekehrt. Um nicht zwei Geräte zu installieren, überlege ich, ob es einen Umschalter gibt, um den Standby charger quasi umzudrehen. Moin,
Da es 2 Leitungen sind, die vertauscht werden müssen, ginge das mit einem 2-poligen Umschalter und entsprechender Verkabelung. Der Schalter muss natürlich für die entsprechenden Ströme ausgelegt werden. Ist in meinen Augen aber eher eine theoretische Überlegung, da in der Regel 1. die Aufbaubatterie meist die höhere Kapazität hat 2. alle externen Lademöglichkeiten die Aufbaubatterie laden 3. der 'umgekehrte' Weg ja eh über den Ladebooster erfolgt Grüße Georg Um nicht vom Thema "Victron Orion- Smart 12 12-30A" abzuweichen, habe ich die weitere Diskussion zum "Votronic Standby Charger Pro" hierhin verlagert: --> Link Nochmal eine grundlegende Frage, wie würde man diesen oder auch andere Booster verkabeln an einem Schaudt EBL99K? Was ich gerne erhalten würde: Die Erhaltungsladung in Richtung Starterbatterie, und die Versorgung des Kühlschranks während der Fahrt. Starterbatterie am EBL trennen und vorbei direkt auf die Batterie: Dann würde der EBL keine Erhaltungsladung mehr in Richtung Starterbatterie machen. Würde die Kühlschrank-Versorgung damit weiterhin gehen? Der EBL würde dann die Energie auf der Aufbau-Batterie Seite entnehmen müssen? Parallel zum EBL: Hätte den Vorteil, dass Erhaltungsladung weiterhin funktioniert. Allerdings hatte ich den 30A Booster auch so verstanden, dass er bei Lithium Batterien den Ladestrom auch auf 30A begrenzt, damit nicht zuviel in die Batterie fließt. Mit parallelem EBL an der Starterbatterie hätte man diese Sicherheit nicht mehr. Booster direkt zwischen Starterbatterie und EBL: Die Sicherung der Batterieeingänge am EBL betragen laut Schaltbild 50A. Ob 30A durch den EBL dennoch eine gute Idee ist? Die Analog-Anzeige des EBL-Amperemeters kann auch maximal 30A, würde also gerade gehen. Zusätzlich die Frage, wenn ein Standby-Charger hinzukommt, könnte man diesen dann einfach parallel zum Booster verbauen und zu den 30A zusätzliche 8A laden? Georg hatte hierzu im anderen Thread das Stichwort "Starterbatterie-Erhaltungsladung-über-Kühlschrank-Kabel-am-Trennrelais-vorbei" gegeben. Moin,
Mach Dich schlau, wie Dein EBL in Deinem Fahrzeug tatsächlich mit der Starterbatterie verbunden ist (insbesondere Block 2 Pin 1 und Block 3 Pin 8 ) - dann weißt Du mit Hilfe des Blockschaltbildes auch die Antwort.
Man nehme also eine teure Leistungsendstufe, um deren Wirkung dann mit einem Bypass zu minimieren - macht Sinn ... oder doch nicht? ... Insbesondere, wenn die Erhaltungsladung evtl. gar nicht darüber gehen muss ...?
Die Theorie gibt es her - und bislang habe ich nichts Gegenteiliges aus der Praxis gehört. Mein Hybrid im Vorgänger zog ohne Booster max. 30 A durch den EBL - mehr habe ich zumindest nie beobachtet.
Machbar ist es - ob er dann auch so wirkt, sei mal dahingestellt. Edit: Vorausgesetzt, er ist in die richtige Richtung geschaltet - Du willst ihn ja in beide Richtungen betreiben. Mein Stichwort hat damit aber gar nix zu tun - bezog sich nur auf Deine Befürchtung bezüglich Erhaltungsladung bei Landstrom. Grüße Georg Bei den meisten Schaudt EBLs erfolgt die Kühlschrankversorgung und das Laden der Starterbatterie über eine zusätzliche Kühlschrankleitung. Du kannst also das 50A Kabel ohne Probleme abklemmen. Die Aufbaubatterie über einen passiven StandbyCharger aus der Starterbatterie zu laden geht nicht. Der SC braucht am Eingang eine um mindestens 0,7V höhere Spannung als am Ausgang. Er ist kein Booster. Du könntest natürlich auch eine teuren elektronischen SC verwenden, dann gehts. Der SBC-Pro von Votronic ist bei mindest-Eingangsspannung und Ausgangsspannung per Potentiometer einstellbar und liefert bis zu 8A Strom und ist zusätzlich manuell schaltbar. --> Link z.B. Ausgang 13,8V bei Eingangsspannung ab 12,4V. Er ist also quasi ein Minibooster.
Achtung an alle: bei Schaudt hat sich die EMail Adresse für Downloads geändert. Schaudt heisst seit einiger Zeit Lippert. Die neue WWW Adresse für Dokumentation: --> Link Gruß Andreas Moin,
Bist Du Dir sicher, dass er wirklich gegen ein höheres Potential arbeiten kann? Ich interpretiere die Uinlo nur als Abschaltschwelle ... für ein aktives Verhalten irritiert mich die Formulierung "Wird die eingangsseitige Batterie über z.B. ein Netz-Ladegerät, eine Solar-Anlage, oder ähnliches geladen, so wird die Ausgangsbatterie mit max. 8 A auf die zuvor eingestellte Spannung geladen." Grüße Georg Das habe ich so bei mir im Einsatz. --> Link Mit einer LiFePo4-Batterie, die nur über Landstrom geladen wird, unterstütze ich bei Bedarf die vorhandene AGM-Bordbatterie. Beim Einstellen des SBC-Pro habe ich die Eingangsseite mit einem Labornetzteil simuliert um die (von mir gewählte) Abschaltschwelle von 12,5v einzustellen. Ausgang war auf 14V gestellt. Sobald ich das Labornetzteil auf über 12,5V eingestellt hatte, lagen am Ausgang die 14V an. Unabhängig wie hoch die Eingangsspannung war. In den technischen Daten wird bei maximaler Ausgangsleistung von 8A eine Energieaufnahme von bis zu 12A angegeben. Das dürften dann die "Step-Up-Verluste" sein...
Interessant. Danke für die Info.
Es geht noch leichter: Der Votronic VCC 1212-30 liegt nur noch bei 280g vs. 1,2kg bei Supervolt vs. 2kg bei Victron. Die früheren Probleme bei Votronic scheinen bei der aktuellen Version behoben, ausreichende Kühlung vorausgesetzt. Außerdem bietet der Votronic die Rückladung der Starterbatterie mit 1A, was ich bei den anderen Boostern vermisst habe. Wenn Votronic nur mal einen kombinierten Ladebooster mit Standby-charger in beide Richtungen in einem Gerät entwickeln würde, wäre das genial. Außerdem bietet der Votronic Booster scheinbar eine Rückladung auf die Starterbatterie von nur 1A. Damit wäre das Problem doch auch gelöst. Hängt man den Booster nämlich direkt an die Batterie, würde man die Steuerung des AES-kühlschranks während der Fahrt verlieren. Hängt man den Booster direkt zwischen Starterbatterie und Elektro Block, würde man bei einem herkömmlichen Booster die Rückladefunktion verlieren und müsste hintenrum zusätzlich einen Standby charger hierfür brauchen. Bei den Schaudt EBLs ist es vollkommen egal, ob der Booster durch den EBL oder daran vorbei geht. Die Kühlschrankversorgung und das Mitladen der Starterbatterie erfolg über eine eigene Verbindung zur Starterbatterie, der sogenannten Kühlschrankleitung.
Nicht verallgemeinern. Mein Womo mit Schaudt EBL hat die KS Versorgung mit einer eigenen Leitung zur Aufbaubatterie. Von der Lima kommts dann über die Startbatterie und jetzt auch über den Booster (muß ich noch ändern) in die Aufbaubatterie und von da erst zum KS. RK Zur Info, der votronic 1212-30 hat Probleme mit den verbauten Sicherungen, die schmelzen mit der Zeit, gibt einige Fälle wo das passiert ist. Anbei Bild von meinem eigenen Booster den ich natürlich ausgebaut habe.
Erwischt. Du hast natürlich recht. Bei den Fahrzeugen mit "intelligenter" Lichtmaschine und der niedrigen Spannung der Starterbatterie, sind die Ausbauer dazu übergegangen, die Kühlschränke direkt an die Aufbaubatterie zu klemmen um eine ausreichende Kühlleistung sicherzustellen. Für das Mitladen der Starterbatterie, trifft meine Aussage aber nach wie vor zu.
Naja. Mein Womo ist 12 Jahre alt und sicher unintelligent.
Richtig. Aber das Laden der Starterbatterie erfordert (über EBL) nur wenige Ampere und braucht daher auch nur ein dünnes Kabel. RK Echt? Das möchte ich erstmal verstehen. Wir haben den EBL 99 K. In der Anleitung gibt es lediglich den 3-poligen Batterieanschluss Starterbatterie+, Minus-, Wohnr.Batterie+. Dann gibt es Block 2: 20A +Starterbatt.f.Kühlschrank, D+ Eingang, Minus Starterbatt.f.Kühlschrank. Dann gibt es Block 1 mit den Anschlüssen Richtung Kühlschrank. Du hast Recht, heisst das, wenn der EBL gar keinen Haupt-Anschluss an die Starterbatterie bekommt, versorgt er dennoch während der Fahrt den Kühlschrank? Was würde dann überhaupt noch fehlen, wenn man den Booster direkt auf die Batterie bringt und nicht über den EBL geht, außer den Anzeigen Volt und Ampere im Schaudt-Bedienfeld? Auf die vermehrten Probleme vom aktiv gekühlten Votronic 1212-30 hat Votronic ein Statement --> Link auf der Webseite verfasst, neue Regelelektronik und die Sicherung verändert. Vorher haben sie das immer auf unzureichende Belüftung argumentiert, dann aber doch einige Anpassungen gemacht. Laut Service ist die neue Version seit 2023 ab Seriennummer 23V0048000 auf dem Markt. Ältere Versionen werden kulanterweise kostenneutral getauscht. Eine Sache, wo der Victron Booster scheinbar etwas smarter ist, ist ist die Motorkennung. Da hat Victron relativ viel Logik eingebaut. Wenn D+ vorhanden ist, macht es doch am meisten Sinn den Booster auch direkt über D+ zwangszusteuern, oder? Hierfür hat Votronic genau einen Schalteingang. Wie ist das bei victron mit diesem l und h-pool zu verstehen? Man kann also den Booster zwangsweise Einschalten, indem man entweder 12 Volt auf H legt, oder Masse auf L? Alternativ auch mit einem Taster zwischen L und H? Bedeutet das, auf H liegt ein Minus und auf L ein Plusniveau? Dann verstehe ich aber die Anschlussschemata nicht mit geschlossener Brücke und zusätzlichem zündplus auf L. Bzw verstehe ich den Unterschied zwischen Fern-Ein/Aus und übersteuerter Motorerkennung nicht. Erstmal, der "Taster" ist ein Schalter, auch wenn das Bild etwas anderes sugeriert. In der Beschreibung steht aber auch Schalter. Der H Pol ist quasi der D+ Anschluß. Dem ist es egal ob er seine 12V zum Einschalten über einen Schalter von +12V oder vom D+ erhällt. Den Rest zu erklären, verkneif ich mir. Den Sinn dahinter versteh ich auch nicht wirklich. d.h. die letzten beiden Sonder-Schaltungsvorschläge verstehst du auch nicht, oder findest sie nur unsinnig? Ich baue den Victron nämlich gerade ein, weil die Votronic RMA-Rücksendung leider zu spät geliefert werden wird. Der Victron war mir eigentlich zu schwer... Für mich zählt also einfach, mein Plus Schaltkontakt (ja, Schalter, meinte ich ja auch) auf H. Fragwürdig finde ich die Bedienungsanleitung aber schon. Für einen Premium-Anbieter liest sich so eine Anleitung schon eher wie eine China-Anleitung. Da bleiben viele Fragen offen. Bei Votronic merkt man irgendwie, dass das deutsche Ingenieure sind. Klare Funktionen, guter Kundenservice, wenig Schnickschnack (wie z.B. Bluetooth im Ladebooster). Ich habe alles angeschlossen bekomme die manuelle Ansteuerung aber nicht hin. Wenn ich Plus auf den H gebe, startet der Booster nicht. Wenn der Motor läuft, und ich dann zusätzlich Plus auf den H gebe, dann startet der Booster. Die Motorerkennung ist aktuell abgeschaltet im Bluetooth Menü. Die Brücke zwischen H und L fehlt. Sollte der Booster dann nicht auch manuell gestartet werden können, ohne dass der Motor läuft? Denn dies möchte ich neben der Ansteuerung über D+ manuell auch machen können.
Besten Dank für den Hinweis, das Statement ist wohl ziemlich neu. Für deinen Anwendungsfall muß der Booster in den Stromversorgungsmodus geschaltet werden. Die Motorabschaltungserkennung ist hier automatisch deaktiviert. Du mußt nur die Eingangsspannungssperre einstellen. Richtet sich nach deiner Batterie und wieweit du sie im Stand leersaugen willst. (ausschalten ca. 12 - 12,2V, wiedereinschalten ca. 12,5 - 12,7V. Werte auf eigene Gefahr). Du kannst sie zum Testen aber auch mal deaktivieren. Das Einschalten erfolgt ähnlich Bild4 oben, also mit Brücke. Nur das du statt des Zündschalters, deinen Schalter im Stand zum Einschalten mit +12V verbinden mußt. Beim Fahren verbindest du den gleichen Anschluß (L) mit D+, oder schaltest auch hierbei von Hand ein. Am besten, du ließt dir die Bedienungsanleitung noch dreimal durch. Die ist wirklich nicht leicht zu begreifen. |
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