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Welche Wohnmobilgöße ist die Richtige für uns? 1, 2


Tinduck am 19 Mai 2022 17:38:06

Da gabs mal nen schönen Fall an der Ostsee, keinen CP-Platz mehr bekommen und auf dem Parkplatz übernachtet. Den Zahn mit der Fahruntüchtigkeit hat man der Besatzung schnell gezogen. Ging auch hier durchs Forum.

Wie gesagt, die Polizei ist nicht blöd. Auch wenn manche sich immer für viel schlauer halten und mit Polizeibeamten Gesetzestexte diskutieren wollen.

bis denn,

Uwe

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Gast am 20 Mai 2022 07:04:46

Tinduck hat geschrieben:Da gabs mal nen schönen Fall an der Ostsee, keinen CP-Platz mehr bekommen und auf dem Parkplatz übernachtet. Den Zahn mit der Fahruntüchtigkeit hat man der Besatzung schnell gezogen. Ging auch hier durchs Forum.
....


Das war, wenn ich mich richtig erinnere, während Corona und hat damit überhaupt nichts zu tun. Da galt nämlich ein generelles touristisches Übernachtungsverbot. Da hatten dann die Besatzungen sich auf Fahruntüchtigkeit berufen, teils wegen Alkohol.

Leut, macht doch keine Elefanten draus! Das kann doch jeder für sich selber entscheiden, so wie man auch als >3,5t im LKW-Überholverbot überholen und schneller wie 100km/h fahren kann (aber eigentlich nicht darf). Die Konsequenzen muss doch jeder selber tragen. Und wenn jemand davon berichtet, dass er damit bisher keine Probleme hat, muss man nicht mit Gesetzen kommen. Dass es die gibt, wissen sicherlich alle. Und um das ganze ging es hier dem TE auch nicht, sondern er sucht ein Wohnmobil!

Gruß Axel

Russel am 20 Mai 2022 07:11:19

Trikeflieger hat geschrieben:Leut, macht doch keine Elefanten draus! Das kann doch jeder für sich selber entscheiden, so wie man auch als >3,5t im LKW-Überholverbot überholen und schneller wie 100km/h fahren kann (aber eigentlich nicht darf). Die Konsequenzen muss doch jeder selber tragen.


Danke!
Zum Abschluss: Ich darf überall parken wo es nicht verboten ist, so einfach ist es.

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Tinduck am 20 Mai 2022 07:31:50

Russel hat geschrieben:Danke!
Zum Abschluss: Ich darf überall parken wo es nicht verboten ist, so einfach ist es.


Wenn das das Schlusswort zum Übernachten-Thema sein soll, wäre aber noch der kleine, aber feine Unterschied zwischen Parken und Übernachten zu bedenken, den es - nicht nur - in Deutschland gibt.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 20 Mai 2022 11:00:41

Jogibaer811 hat geschrieben: Kann man in kleinen Orten mal eben irgendwo übernachten ohne Probleme zu bekommen?


Diese Frage gilt es zu beantworten.

Ja, kann gut gehen. Kann aber auch teuer werden. Die Rechtlichen Fragen wurden dargestellt. Das Risiko muss jeder selbst abwägen.
Es kommt vielleicht auch sehr darauf an, wo man stehen will. Da wird unterschieden.

Z.B. An der Ostsee und dem nahen Hinterland verstehen die Gesetzeshüter und die Justiz zur Zeit keinen Spaß in dieser Richtung.
Hier der Bußgeldkatalog: --> Link

Und jetzt kann der Themenstarter selbst entscheiden wie er reisen und übernachten will und ob er das Risiko eingehen möchte, oder nicht.
Vielleicht geht es ja 1000 mal gut? Vielleicht wird man auch nur vertrieben? Oder aber auch voll zur Kasse gebeten.

Ich finde nur schade, dass es da ein paar schwarze Schafe unter den Campern gibt, die das Ansehen sehr beschädigen.
Dabei meine ich nicht die Freisteher allgemein! Sondern nur die, die das mit dem Freistehen falsch verstehen und kein Augenmaß haben.

Der Hinweis auf kostenfreie Stellplätze war sehr gut. Wir haben auch schon ein paar mal auf solchen, teilweise sehr schönen Plätzen, gestanden.
Da ist man vielleicht nicht ganz allein in der Natur, trotzdem kann es toll sein.

LG Carsten

Gast am 20 Mai 2022 11:36:35

DonCarlos1962 hat geschrieben:...
Hier der Bußgeldkatalog: --> Link
.....LG Carsten


Danke Carsten für den Link. In dem geht es mehrheitlich um echtes Wildcampen, davon kann aber eigentlich bei einem Womo-Fahrer, der auf einem Parkplatz oder am Strassenrand nächtigt, keine Rede sein. Wildcampen, wie hier im Link dargestellt, ist meist verboten und das ist zum Schutz der Natur auch gut so.

Und auch in diesem Link steht ganz klar drin:

Ist es erlaubt, im Auto zu schlafen?
Das Schlafen im Auto ist erlaubt, um die Fahrtauglichkeit des Fahrers wiederherzustellen. Ansonsten ist das Übernachten nicht zulässig. Ebenfalls nicht erlaubt ist jedoch das Grillen oder Aufstellen von Campingmöbeln vor dem Auto, weil es sich dabei um verkehrsfremde Vorgänge handelt


Damit ist doch alles gesagt.

Gruß Axel

Russel am 20 Mai 2022 16:48:28

Tinduck hat geschrieben:Wenn das das Schlusswort zum Übernachten-Thema sein soll, wäre aber noch der kleine, aber feine Unterschied zwischen Parken und Übernachten zu bedenken, den es - nicht nur - in Deutschland gibt.Uwe


Naja, wenn mein Womo auf der Strasse geparkt wird, weil ich das darf, genauso wie ich einen PKW parken darf und ich dann drinnen schlafe soll das verboten sein? Wir reden nicht vom drinnen auf Dauer leben….
Wo steht das?

Eine Nacht zur Ertüchtigung ist doch angeblich erlaubt?

Tinduck am 20 Mai 2022 17:00:13

Russel hat geschrieben:
Eine Nacht zur Ertüchtigung ist doch angeblich erlaubt?


Kommt ganz auf den Parkplatz an.

In der Pampa interessierts einfach keinen, in Touristenregionen wird teils sehr genau hingeschaut, und dann gibts noch Landesnaturschutzgesetze, die es regional komplett verbieten - auch wenn am Parkplatz noch nicht mal ein Verbotsschild steht.

Und generell wirds argumentativ eng, falls die Satschüssel oben und der Rotwein auf dem Tisch ist, wenn die Rennleitung anklopft.

bis denn,

Uwe

babenhausen am 20 Mai 2022 17:02:43

Hier wurde das Thema Wildcampen gut aufgearbeitet, nicht alle Verbote zum Übernachten sind in den Straßenverkehrsgesetzen zu finden sondern auch in den jeweiligen Naturschutz und Waldschutzgesetzen der Bundesländer

--> Link

Hier im Allgäu hagelt es jedes Wochenende mit gutem Wetter Anzeigen nach der Naturschutzgesetzgebung

--> Link.

Was im Allgäu erlaubt ist:
--> Link

BikeAir am 20 Mai 2022 17:10:36

BiggiK hat geschrieben:Mieten ist ein Muss damit man weiß was man will und braucht.
ch
Das ist so richtig wie gleichzeitig falsch. Manche wissen auch nach 5x mieten nicht was sie wollen, manche brauchen dagegen gar nicht mieten. Wer eine gute Vorstellungskraft hat und sich mir dem Thema intensiv auseinandersetzt, braucht auch nicht mieten. Wir haben auch nicht gemietet - Fahrzeug = perfekt

Grüße

Gast am 20 Mai 2022 18:23:35

BiggiK hat geschrieben:Mieten ist ein Muss damit man weiß was man will und braucht.


Sehe ich nicht so. Ich habe 1988 mein erstes Womo gekauft, dann 1996 das Zweite. Beide waren gebraucht und wurde einfach genutzt. Die waren nicht optimal, aber es war mir einfach mal egal. Dann 2 Wohnwagen, dann 2010 wieder ein Womo neu gekauft und so bestellt, wie ich dachte dass es für mich ideal ist. Jetzt 2020 wieder ein Womo gekauft. Gemietet habe ich nie, habe aber beim nächsten Womo-Kauf die Dinge berücksichtigt, die mir beim alten nicht so gefallen haben. Und ich war regelmäßig auf Messen und habe mir viele Wohnmobile angeschaut und verglichen.

Gruß Axel

rkopka am 20 Mai 2022 22:47:23

BiggiK hat geschrieben:Mieten ist ein Muss damit man weiß was man will und braucht.
Trikeflieger hat geschrieben:Sehe ich nicht so. Ich habe 1988 mein erstes Womo gekauft, dann 1996 das Zweite. ... Die waren nicht optimal, aber es war mir einfach mal egal.
...
Gemietet habe ich nie, habe aber beim nächsten Womo-Kauf die Dinge berücksichtigt, die mir beim alten nicht so gefallen haben.

Die Frage ist, hättest du die Sachen, die dir nicht gefallen haben beim Mieten herausfinden können ?

Die ersten beiden waren bei mir mehr Schüsse ins Blaue. Das erste mußte ich teilweise umbauen, damit es halbwegs gepaßt hat. Das zweite hatte einige Macken und Unbequemlichkeiten, mit denen man sich halt arrangiert hat. Aber als dann auch noch die Reparaturen anfingen, war es genug.
Beim aktuellen war die Auswahl (mit meinen Anforderungen und Budget) eher sparsam, und sie haben sich nicht viel unterschieden. Ich hatte schon Erfahrung und kannte einiges, das mir nicht gefiel. Außerdem hatte ich ein großes Excel, wo ich alle Kandidaten bewertet habe. Am Ende habe ich mein Womo übers Wochenende gemietet (mußte ich dann nicht zahlen), bin etwas gefahren, hab drin geschlafen und mir alles unten, innen und oben angeschaut. Da nichts besonderes auffiel, habe ich gekauft. Und bisher habe ich einige Kleinigkeiten geändert oder hinzugefügt (die teils schon beim Kauf gemacht wurden) und bin immer noch zufrieden.
Ein zukünftiges Womo wäre wahrscheinlich etwas kürzer, da sich die Hobbies etwas verschoben haben. Aber wenn es nicht zusammenbricht, fahre ich es sicher noch 10-15 Jahre (bin gerade bei 10 Jahren).

D.h. man kann Glück haben mit dem direkten Kauf. Wenn man schon Erfahrung hat, steigt die Wahrscheinlichkeit. Aber gerade wenn es etwas neues ist, kann Mieten den Wissenstand massiv erweitern. Dann weiß man auch, wie es ist, um 2:00 aufzustehen, ein Essen zu kochen oder 3 Tage im Regen drinzusitzen :-).

RK

BikeAir am 20 Mai 2022 23:38:47

rkopka hat geschrieben:Die Frage ist, hättest du die Sachen, die dir nicht gefallen haben beim Mieten herausfinden können ?

.................
RK


Die wesentlichen wohl eher nicht. Designfragen und Aufteilungen vielleicht schon. Die wichtigen jedoch gar nicht.

Wie ist denn mein Reiseverhalten? Finde ich das beim Mieten überhaupt heraus - Wohl kaum! Bin ich CP/SPler oder Freisteher, will ich Autarkie? Brauche ich einen WR, Solar und wenn ja wieviel, Life? Den teuern HymerHybrid mitbestellen, oder doch gleich was gescheites,.......................................

Viel davon kann man herausfinden, indem man sich damit intensiv beschäftigt, fragt, nachfragt und / oder sich beraten läßt. Mir wurde damals in einem WoMo Forum sehr gut geholfen, das es heute aber nicht mehr gibt.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es da leider nicht

Grüße

DonCarlos1962 am 21 Mai 2022 00:01:32

Nachdem wir uns auf den Messen kundig gemacht und viele Prospekte und Listen gewälzt haben, kauften wir das richtige Wohnmobil auf Anhieb, ohne vorher zu mieten.

Wir würden auch jetzt nach vier Jahren das gleiche Mobil wieder nehmen. Es kann also auch schon beim ersten mal passen.

Für uns, mit zwei Personen und kleinem Hund sind die 7,45m und <3,5to ideal, weil man auf dieser Länge WC und Dusche getrennt, sowie Einzelbetten bekommen kann.
Auf längeren Touren genießen wir jeden cm² Platz, der uns zur Verfügung steht und unterwegs merkt man das etwas längere Mobil eigentlich nicht.

Will man das Mobil vom Frühjahr bis in den Herbst nutzen ist eine ordentliche Isolierung nötig. Manche Kastenwagen bietet diese nicht unbedingt... Siehe --> Link

Wenn es dann auch bis in den Winterurlaub gehen soll, kann man das zwar mit einem einfachen Teilintegrierten und gewissen Einschränkungen machen, viel besser ist dann aber ein Fahrzeug mit doppelten Boden geeignet.
Darüber hinaus soll es aber auch ganz harte Kerle geben, die mit einem Kastenwagen Wintercamping machen... brr. Kann man machen, muss man aber nicht.

Ein Vollintegrierter ist oft um ca. 10.000€ teurer als das gleiche Gefährt als Teilintegrierter. Dafür bietet er in erster Linie ein besseres Raumgefühl auf gleicher Länge. Mit der Qualität hat es in diesem Moment noch nicht zwingend zu tun.

Bei Wartung/Instandsetzung kann ein Kastenwagen oder TI Vorteile gegenüber einem VI haben. Weil man besser an den Motor kommt als beim VI und weil mehr Teile aus der Großserie stammen. (Frontscheibe, Beleuchtung, Frontpartie...)

Conny und Jürgen schreiben von Ausflugszielen die in erster Linie Touristenpunkte wie Luxemburg, Xanten, Monschau in der Eifel seien. Das kann man mit jedem Wohnmobil. Richtig interessant wird es erst bei Langzeitfahrten. (Vielleicht mit ein paar Regentagen?) Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Wenn die Technik, der Wohn- und Stauraum gefordert wird.

Ich bin überzeugt, dass die Drei das Richtige finden werden! Wäre schön zu lesen, für was sie sich letztendlich entschieden haben.

LG Carsten

rkopka am 21 Mai 2022 00:33:50

BikeAir hat geschrieben:Wie ist denn mein Reiseverhalten? Finde ich das beim Mieten überhaupt heraus - Wohl kaum! Bin ich CP/SPler oder Freisteher, will ich Autarkie? Brauche ich einen WR, Solar und wenn ja wieviel, Life?

Wenn ich noch neu bin, brauche ich doch nur die verschiedenen Varianten (mit dem Mietmobil) ausprobieren. Dann merke ich schon, was mir besser gefällt. Das geht nicht an einem WE, aber bei 2 Wochen Frankreich oder so kann man schon was testen. Evt. stellt man dann fest, daß die theoretischen Annahmen gar nicht stimmen. Vielleicht fühle ich mich am CP total unwohl ? Oder Freistehen ist mir (subjektiv) zu gefährlich und daher nur Stress. Oder ich merke, daß ich gar nicht jeden Tag fahren will. Mag ich ein Hubbett überhaupt ? Oder das Hochklettern in den Alkoven ? Gerade von Kastenwagen liest man oft, daß nach einem Test klar war, daß das viel zu eng ist.
Wobei WR und Solar auch später noch zu ergänzen sind, wenn man dann mit dem eigenen etwas unterwegs war.

RK

BikeAir am 21 Mai 2022 09:16:46

Bei uns war das ähnlich , wie bei DonCarlos1962. Wir haben nicht gemietet, und brauchten es auch nicht.
Wer mieten will, soll das ruhig sagen, frei nach dem Motto "Alle Wege führen nach Rom" Manche sind halt länger, andere kürzer.
Wir wußten, was wir wollten, haben speziell gesucht, viel angeschaut, viel gelesen, viel schlau gemacht und dann gekauft. Der ganze Prozess hat aber ca. 15 Monate gedauert.

Di eeinzigen Änderungen, die ich heut bei einme Kauf noch machen würde, wäre gleich auf LiFe gehen und mehr Solar. 120Wp im ersten Go heute sind es 360.

Also sind ja nur Möglichkeiten, jeder halt wie er meint und mag.

Grüße

Roman am 21 Mai 2022 09:22:06

rkopka hat geschrieben:Wenn ich noch neu bin, brauche ich doch nur die verschiedenen Varianten (mit dem Mietmobil) ausprobieren. Dann merke ich schon, was mir besser gefällt.


Genau das hat der TO doch schon im 8. Beitrag geschrieben und sich damit quasi verabschiedet.

Jogibaer811 hat geschrieben:Übrigens die Anregung mit dem mieten ist klasse, das haben wir auch schon überlegt. Wir werden uns einfach ein circa 7 m großes Wohnmobil leihen und dann damit mal ein Wochenende in die Eifel fahren um es auszuprobieren. Noch mal danke
.

Die ganzen Argumente für und wider die eine oder andere Aus- bzw. Aufbauform wurden hier im Forum doch gefühlt schon 1 Mio mal diskutiert und nie gab es ein echtes Ergebnis.
In welchem Mobil sich wer wohl fühlt, ist wohl eine der individuellesten Entscheidungen, die es gibt. Und als wenn das nicht schon genug wäre, kommt über die Jahre auch noch dazu, dass sich bei jedem dieses "Wohlfühlen" altersbedingt ändern kann....

Gruß
Roman

hampshire am 21 Mai 2022 10:03:26

Jogibaer811 hat geschrieben:Kann man in kleinen Orten mal eben irgendwo übernachten ohne Probleme zu bekommen?

Das greife ich noch einmal kurz auf. Neben der bereits weitgehend erörterten juristischen Frage halte ich eines für ganz entscheidend: Rücksicht.

1. Wer in Regionen unterwegs ist, die vom Tourismus leben macht sich mit irgendeinem Getrickse und Ausreden zum Freistehen unbeliebt. Nicht nur, weil jemandem ein Übernachtungsgeld durch die Lappen geht, sondern auch weil für Einheimische der Tourismus eine Belastung ist, die man als Womo-Fahrer nicht unbedingt ausweiten muss um ein paar Euro zu sparen oder einen der schönen Orte mi seinem Mobil zu verschandeln. Etwas Um- und Rücksicht hilft hier und schon gibt es auch kein Probleme.
2. Wer in Naturschutzgebieten unterwegs ist, der ist nicht immer als Übernachtungsgast im eigenen Wohnmobil willkommen. So schön das auch für den Womo-Urlauber selbst ist, ohne Fahrzeugnachbarn in wilder Natur aufzuwachen, so respektlos ist das selbst bei müllfreiem Verhalten den Menschen gegenüber, die Zeit und Geld in den Schutz dieses Fleckens stecken.
3. Wer innerorts parkt und mit seinem Wohnmobil einer Wohnung im Erdgeschoss sämtliches Sonnenlicht nimmt, der handelt - juristische Betrachtungen hin oder her - rücksichtslos und muss damit rechnen ein Problem zu erzeugen.

Was niemand gut ausstehen kann ist spitzfindig-egoistischer Geiz von "das-ist-mein-Recht-Besserwissern".

In dem Bewusstsein reisend, dass man als Gast unterwegs ist und seine Gastgeber respektiert finden sich vielerorts nach wie vor gute Plätze zum freien stehen. Zudem gibt es zusätzlich sehr viele private Orte, auf denen man stehen kann - da braucht man bloß mal in France Passion oder dem deutschen Pendant Landvergnügen zu sehen und findet "Sehnsuchtsorte ohne Reue). In England konnten wir oft an Pubs gestanden - gefragt, getrunken und/oder gegessen, alles OK.

andwein am 21 Mai 2022 11:26:48

BiggiK hat geschrieben:Mieten ist ein Muss damit man weiß was man will und braucht. Lieber ein oder zwei Mal Geld für Miete ausgegeben als für Zehntausende Euro das falsche Wohnmobil gekauft. Jeder hat andere Bedürfnisse und was für mich absolut wichtig ist, kommt bei euch unter ferner liefen. Deshalb sind eigene Erfahrungen durch nichts zu ersetzen Gruß Birgit

Dem stimme ich absolut bei! Natürlich kann man bei einem Einsatz von 30-50 T€ auch auf "trial & error" spielen, mir wäre der Einsatz und der Aufwand des Wiederverkaufs zu hoch.
Ich habe am Anfang einen Westfalia James Cook gemitet und habe Sommerurlaub gemacht. Ein Traumauto. Dann bin ich im Winter Skifahren gegangen und habe gesagt: Was für eine Sche.. konstruktion von Heizung!! Da kannst du nichts umbauen!!
Aber nur meine Erfahrung, Gruß Andreas

DonCarlos1962 am 21 Mai 2022 15:43:40

andwein hat geschrieben:Dem stimme ich absolut bei! Natürlich kann man bei einem Einsatz von 30-50 T€ auch auf "trial & error" spielen, mir wäre der Einsatz und der Aufwand des Wiederverkaufs zu hoch.

Hmm Andreas,

ich habe auch ein Haus gebaut, ohne vorher ein Haus gemietet zu haben. Auch meine Autos habe ich nach einem Studium der Prospekte, Berichte und Ladenbesuche gekauft.
Unser Segelboot hat damals auch in etwa das gleiche gekostet wie das WoMo. Auch das konnten wir nicht vorher mieten, weil es eben gar nicht angeboten wurde.

Es ist ein Risiko, bestimmt.
BikeAir hat geschrieben:Wir wußten, was wir wollten, haben speziell gesucht, viel angeschaut, viel gelesen, viel schlau gemacht und dann gekauft. Der ganze Prozess hat aber ca. 15 Monate gedauert.


Wir haben uns auch diese Zeit (bei uns fast zwei Jahre) gelassen und uns viel "schlau" gemacht. Hat geklappt. Wenn auch wir LiFePo4 nachgerüstet haben. Aber das ist heute ja kein Problem mehr.

LG Carsten

Ruedi1952 am 21 Mai 2022 16:21:51

Erstelle dir ein Lastenheft was sein muss und was wünschenswert ist.
Meine Frau wollte einen VI ich einen Ti geworden ist es ein Alkoven mit volldinette und Stockbetten im Heck.
Winterausstattung Abwassertank mit Beheizung durch Strangventil.
22 ltr. Toilettenkassette.
Wir haben nur eine 75 AH Batterie einen 100 Watt Solarkoffer und sind durch Scandinavien gereist.
Sind die Ansprüche bescheiden ist man auch so Autark. Spätestens wenn Frischwasser leer ist die Autarki auch zuende.
Mann kann sich totplanen oder man ist flexibel und Kompromissbereit.
Für unsere Scandinavien Reise hatten wir nur drei Punkte fest. Abreise am 16.8. am 23.8. Nordkap und den Tag wo meine Frau wieder zur Arbeit zuhause sein musste.
Man muss sich das Leben nicht schwer machen.

BikeAir am 21 Mai 2022 17:38:54

Ruedi1952 hat geschrieben:Erstelle dir ein Lastenheft was sein muss und was wünschenswert ist.
......

Der Gedanke ist durchaus bestechend, aber nicht umsetzbar. DENN wenn man gar nicht weiß, was es gibt und in welchen Varianten und Abstufungen und...und....und....ist man auch nicht in der Lage, ein Lastenheft zu erstellen. Nimm einfach mal das Beispiel LiFe und schau mal und schau mal wieviele Leute hier im Forum schon damit verrannt haben.

Dagegen ist ein ganzes WoMo Lastenheft = Life hoch 4!

Grüße

wolfherm am 21 Mai 2022 20:18:32

Hallo Bikeair,

Ich habe in meinem Berufsleben schon ganz, ganz viele Lasten-/Pflichtenhefte erstellt, ohne das ich wußte, was es alles gibt. In einem Lasten-/Pflichtenheft beschreibe ich meine Anforderungen. Da ist es im ersten Moment egal, ob es das gibt. Wenn ich dann beim Abgleich feststelle, das gibt es nicht, wird das Lasten-/Pflichtenheft angepaßt. Wenn ich immer nur beschreibe, was es gibt, gibt es auch wenig Innovation. :D

BikeAir am 21 Mai 2022 23:16:12

Hallo Wolfgang,

ich widerspreche ja nur ungern, aber hier muß ich intervenieren.

wolfherm hat geschrieben:Hallo Bikeair,

Ich habe in meinem Berufsleben schon ganz, ganz viele Lasten-/Pflichtenhefte erstellt, ohne das ich wußte, was es alles gibt.


als Ing. mit ehemals eigenem Planungsbüro kann ich Dir sagen, das das so nicht funktionieren kann.
Lasten-/Pflichtenhefte und im weiteren Verlauf die daraus folgenden Ausschreibungen benötigen i.d.R. Ingenieurswissen. In einem diesbezüglichen, verbindlichen Lastenheft bezügl. z.B. einer Life müsste z.B drinstehen, wie viel Ah, Anschluß, elektr. Verschaltung, Ladung , Spannungen etc. pp. Wirkungen zu Nebengewerken,, wie Solar., Lima etc., sorry , das kann kein reiner Laie und schon gar keiner der noch nie ein WoMo in Händen hatte.

Es reicht da leider nicht, nur zu sagen:" Ich brauche da mal ´ne LiFe.

wolfherm hat geschrieben:In einem Lasten-/Pflichtenheft beschreibe ich meine Anforderungen.


Aber was machst Du, wenn Du gar nicht weißt, welche Anforderungen Du hast, weil Du Dich in der Materie gar nicht auskennst? Also, wenn Du Deinen Verbrauch nicht kennst, und von daher gar nicht sagen kannst, unter welchen Bedingungen Du 50, 100, 200, 400 oder 600Ah brauchst????????????? Da reicht es nicht zu sagen, brauche da mal eine LiFe nach DIN/VDE 0100*

wolfherm hat geschrieben:Wenn ich dann beim Abgleich feststelle, das gibt es nicht, wird das Lasten-/Pflichtenheft angepaßt. Wenn ich immer nur beschreibe, was es gibt, gibt es auch wenig Innovation. :D

Das hat mit Innovation auch nichts zu tun. Ein Lasten- Pflichtenheft, dient doch dazu ein bestimmtes Produkt mit bestimmten Eigenschaften, am Ende zu einem wettbewerbsbestimmten Preis (mehrere vergleichbare Angebote) herzustellen, bzw. zu kaufen. Da gibt es dann Regularien wie die VOB Teil I/II und nein - damit willst Du Dich nicht auseinandersetzten, wenn Du es nicht mußt. :? Ich musste es viele Jahre, es erhellt den Horizont, beschäftigt viele Anwälte, aber ich brauch es glücklicherweise seit 2 Jahren nicht mehr. :mrgreen: (Ruhestand)

Aber mal ganz einfach formuliert: Was glaubst Du, was dabei rauskommt, wenn ein "Ahnungsloser" die Funktion und das Leistungsspektrum eine LiFe Akkus in einem Lasten- Pflichtenheft definieren sollte?

Ich glaube wir wären uns da ziemlich einig, nämlich genau nichts, bzw. ein Desaster.

Grüße aus Süd Frankreich

wolfherm am 21 Mai 2022 23:30:18

Lieber Bikeair,

ich habe genügend Pflichtenhefte z. B. für den Bau oder die Anmietung und den Umbau von Bürogebäuden mit meiner Mannschaft erstellt, ohne das wir wissen mußten, wie der Beton angerührt wird oder welche elektrischen Probleme die Fachleute zu lösen haben. Dafür haben wir in den Planungsbüros Ingenieure beauftragt.

Hat bei uns viele Jahre funktioniert. Beinernem Womo kann ich auch meine Bedürfnisse beschreiben.

Aber du hast Recht, Ingenieure können manche Sachen auch sehr intensiv betreiben….. :D

BikeAir am 21 Mai 2022 23:46:19

Lieber Wolfgang,

wolfherm hat geschrieben:Lieber Bikeair,

.. Dafür haben wir in den Planungsbüros Ingenieure beauftragt.

..


Das ist genau der Punkt. Du möchtest ein Bürogebäude ausbauen und BEAUFTRAGST völlig richtig Ing. Büros , das für Dich zu planen, weil Du (nicht persönlich gemeint) keine Ahnung von den ganzen Details hast. Das ist eben genau der Unterschied - Der angehende WoMo Käufer hat nicht nur keine Ahnung - er hat auch kein Ing.-Büro das er fragen könnte.

LG BikeAir

rkopka am 22 Mai 2022 01:22:22

wolfherm hat geschrieben:ich habe genügend Pflichtenhefte z. B. für den Bau oder die Anmietung und den Umbau von Bürogebäuden mit meiner Mannschaft erstellt, ohne das wir wissen mußten, wie der Beton angerührt wird oder welche elektrischen Probleme die Fachleute zu lösen haben. Dafür haben wir in den Planungsbüros Ingenieure beauftragt.

Dafür haben wir die Normen. Wenn ich sage eine M5 Schraube nach xy oder Beton nach DIN..., dann ist das klar. Oder ich sage, Dokumente in UTF-8, Protocol nach ISO...
Aber manches muß dann doch ganz genau beschrieben werden, weil sonst keine Abnahme erfolgen kann oder eine Gegenstelle nicht die gleichen Befehle nutzt.

Hat bei uns viele Jahre funktioniert. Beinernem Womo kann ich auch meine Bedürfnisse beschreiben.

Das ist aber was ganz anderes als ein Pflichtenheft oder gar ein Lastenheft. Das sind die Vorstellungen, die ich habe und nach denen ich dann ein Womo suche. Bei einem Individualausbau wäre das oft zu wenig. Da braucht man wirklich ein Lastenheft, auf das man sich einigen muß, damit einerseits das Womo auch das ist, was bestellt wurde und damit ein Preis fixiert werden kann. Einfach nur irgendein Gasherd oder Klo wäre da zu wenig.

Ich kann sagen 2 Schlafplätze, 4 Fahrplätze, unter 3,5t, Dusche getrennt, Garage. Ich werde kaum vorgeben Gasherd nach DIN xxx mit yy g/h Verbrauch.
Und bei einem Neuling wird es da noch schwieriger. Mancher kennt vielleicht noch nicht mal da 3,5t Problem oder was z.B. Volldinette bedeutet und wie sich das in der Nutzung auswirkt. D.h. die Wünsche werden viel allgemeiner sein und manchmal unmöglich. Z.B. 8m, 6 Betten und <3,5t. Hier braucht es entweder eine gute Beratung oder sehr viel Selbststudium, damit das ganze realistisch wird. D.h. die Wunschliste wird je nach Erfahrung ganz anders aussehen.

RK

Tinduck am 22 Mai 2022 08:20:25

Vielleicht ist auch der Begriff Lasten/Pflichtenheft einfach etwas hoch gegriffen.

Ne Excel mit den eigenen Vorstellungen, was das Mobil können soll, ist ein guter Startpunkt. Dann Priorisieren und mit der Realität abgleichen.

Wenn das jeder tun würde, hätten wir hier weniger Erstbeiträge nach dem Motto ‚5-köpfige Familie sucht Reisemobil unter 3,5 Tonnen mit Vollausstattung und 5 festen Schlafplätzen und 2 Wochen autark unter 20.000 Euro, aber bitte keinen hässlichen Alkoven‘.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 22 Mai 2022 08:24:46

Genau richtig. Egal wie das Kind heißt, man muß sich über seine Anforderungen klar sein, dann passieren möglicherweise nicht so viele Fehler. Die Auswahl eines passenden Grundrisses ist ja keine Raketentechnik……. :D :D :D

Man kann aber auch alles verkomplizieren. Das kann man später hier noch erledigen, wenn Batterien gewechselt werden sollen. Dann ist tiefstes Ingenieurwissen gefragt. :D :D :D

Tinduck am 22 Mai 2022 08:33:02

wolfherm hat geschrieben:Man kann aber auch alles verkomplizieren. Das kann man später hier noch erledigen, wenn Batterien gewechselt werden sollen. Dann ist tiefstes Ingenieurwissen gefragt. :D :D :D


Batterien sind Einsteigerstufe, kritisch wirds beim Trenn-Klo :lol:

bis denn,

Uwe

BikeAir am 22 Mai 2022 08:59:44

Am Ende ist es ja relativ egal, wie man es nennt. Man muß sich halt mit der Materie lange und intensiv auseinandersetzen und aus eigener Erfahrung weiß ich, das man das ohne externe Beratung und Foren, nicht so einfach hinbekommt. ,
Der Händler will nur verkaufen, meiner hat damals auch nur alles aufgeschrieben, was ich haben wollte - hinterfragt hat er nichts. Den kann man id.R. knicken, es sei denn man fragt ihn dezidiert aus.

Für Neukäufer wäre eine ausgiebige Suche im Forum schon mal hilfreich, dann durch die anderen Themen gehen, das hilft schon mal sehr. Und vor allem muß der NeuKaufrauschbutton ausgeschaltet sein! Dann nimmt man sich 1 - 2 Jahre und weiß man relativ gut, was man will, oder besser noch, was man nichts will.

Wir sind ja alle so weit gar nicht auseinander, es gibt eben einige erfolgreiche Wege zum Ziel, aber ohne vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema, führe auch einige Wege in die Irre.

Grüße

BiggiK am 22 Mai 2022 09:32:17

Na ja, die meisten die hier schreiben dass sie sich ein Womo kaufen möchten, wollen dies nicht erst in 1 bis 2 Jahren tun, sondern möglichst bald. Da ist oft keine Muße in Ruhe mal eine Messe zu besuchen und durch die verschiedenen Grundrisse und Anbieter zu schauen. Das wäre natürlich der beste Weg und dann vor der Bestellung das ausgesuchte Exemplar einmal mieten und probewohnen. Wer die Zeit nicht hat oder sie sich nicht nehmen will, der fragt andere nach ihren Erfahrungen. Da muss man sich dann die Antworten nach seinen Bedürfnissen rausklamüsern. Und manche Dinge, die man vorher unbedingt haben wollte, sind hinterher doch eigentlich überflüssig. Zum Glück kann man einige fehlende Sachen leicht nachrüsten, der Grundriss ansich ist aber nicht zu ändern. Und bei den heutigen Preisen möchte man ja nicht erst nach dem dritten Kauf das richtige haben.
Gruß Birgit

BikeAir am 22 Mai 2022 09:46:04

BiggiK hat geschrieben:Na ja, die meisten die hier schreiben dass sie sich ein Womo kaufen möchten, wollen dies nicht erst in 1 bis 2 Jahren tun, sondern möglichst bald.


BiggiK hat geschrieben:Und bei den heutigen Preisen möchte man ja nicht erst nach dem dritten Kauf das richtige haben.
Gruß Birgit


..und genau deshalb sollte man sich die Zeit nehmen, die man braucht um alle die Dinge zu klären, die man noch nicht weiß oder kennt um genau die Fehler zu vermeiden.
du siehst bei DonCarlos1962 oder bei mir, das das nahezu perfekt funktionieren kann. Ich habe nur noch LiFe nachgerüstet, alles andere war perfekt.

Grüße

rkopka am 22 Mai 2022 09:47:21

BikeAir hat geschrieben:Der Händler will nur verkaufen, meiner hat damals auch nur alles aufgeschrieben, was ich haben wollte - hinterfragt hat er nichts. Den kann man id.R. knicken, es sei denn man fragt ihn dezidiert aus.

Stimmt leider. Bei meinen letzten Käufen wurde z.B. das 3,5t Thema nie angesprochen. Ein anderer meinte wegen des hohen Leergewichts nur irgendwas wie, das geht schon...

Für Neukäufer wäre eine ausgiebige Suche im Forum schon mal hilfreich, dann durch die anderen Themen gehen, das hilft schon mal sehr. Und vor allem muß der NeuKaufrauschbutton ausgeschaltet sein! Dann nimmt man sich 1 - 2 Jahre und weiß man relativ gut, was man will, oder besser noch, was man nichts will.

Dieser Button ist aber sehr gefährlich. Nicht nur bei Neuwagen, bei Gebrauchten umso mehr, wenn man das Gefühl hat, man könnte morgen schon damit auf Tour gehen und vielleicht schnappt ihn mir jemand weg ! Ich hatte einen potentiellen Käufer für meinen alten, der ohne Erfahrung kaufen und am nächsten WE in den Urlaub fahren wollte. Er ist aber dann nicht aufgetaucht. Vielleicht hat sich bei ihm die Vernunft durchgesetzt.

Natürlich kann einem das Forum viele gute Tips geben, aber die sind fast immer auch subjektiv beeinflußt. Ich würde (fast) immer zu einem Alkoven raten, weil er für mich Vorteile hat. Ein anderer mag ihn optisch nicht und findet tausend Gründe, warum das gar nicht geht. Ähnliches findet man zu Dusche, Hubbett, Grundriß... Und manches Detail am möglichen Kaufobjekt kennt vielleicht (noch) keiner im Netz und könnte es gut oder schlecht bewerten, und nur mal reinschauen ins Womo bringt da auch nicht unbedingt eine Erkenntnis, solange man nicht einige Tage damit zu tun hatte. Und am Ende muß es fürs Gefühl passen, und das hat man nicht über Prospekte. Und zu den subjektiven Bedürfnissen, die kein anderer gleich hat.

RK

hampshire am 22 Mai 2022 09:56:36

rkopka hat geschrieben:Natürlich kann einem das Forum viele gute Tips geben, aber die sind fast immer auch subjektiv beeinflußt.

Das sehe ich exakt genau so. Nun gilt es als geneigter Ratsuchender sich die Argumente durchzulesen und zu versuchen zu erkennen ob der Ratgebende ähnlich tickt. So kommen auch aus als "Grabenkampf" für oder gegen die eine oder andere Bauform ausgetragene Threads einen Mehrwert für den Suchenden.
rkopka hat geschrieben:Ich würde (fast) immer zu einem Alkoven raten, weil er für mich Vorteile hat.

Und ich bin erklärter Fan eines 6m Kastens, weil dieser für mich so viele Vorteile hat. Für den TE ist das aber nichts, das habe ich geschafft herauszulesen. Es sei denn ein Volkner oder so ist auch ein Kasten...

andwein am 22 Mai 2022 11:01:18

wolfherm hat geschrieben:.....Ich habe in meinem Berufsleben schon ganz, ganz viele Lasten-/Pflichtenhefte erstellt, ohne das ich wußte, was es alles gibt. In einem Lasten-/Pflichtenheft beschreibe ich meine Anforderungen. Da ist es im ersten Moment egal, ob es das gibt. Wenn ich dann beim Abgleich feststelle, das gibt es nicht, wird das Lasten-/Pflichtenheft angepaßt.

Da stimme ich dir vollkommen bei!!
Egal ob man den DIN A4 Zettel jetzt Lastenheft oder Gedanken zum zukünftigen Womo nennt, mann/frau muss wissen was man möchte. Und wenn man sich nicht sicher ist was es gibt, die Bücherliste im Web ist sehr lang!!
Gruß Andreas

BikeAir am 22 Mai 2022 12:29:50

rkopka hat geschrieben:[........]
Natürlich kann einem das Forum viele gute Tips geben, aber die sind fast immer auch subjektiv beeinflußt. Ich würde (fast) immer zu einem Alkoven raten, weil er für mich Vorteile hat. Ein anderer mag ihn optisch nicht und findet tausend Gründe, warum das gar nicht geht.....


Exakt und das ist ja das Schöne daran, Der Interessent liest viele verschiedene Ansichten und bekommt dadurch neue Anregungen, die am Ende zu seiner eigenen Meinungsbildung führen können.

rkopka hat geschrieben:Und am Ende muß es fürs Gefühl passen, und das hat man nicht über Prospekte. Und zu den subjektiven Bedürfnissen, die kein anderer gleich hat.

RK

und dafür braucht man dann auch wieder Zeit. Wir standen z.B. am Anfang völlig auf Queensbetten und haben uns die Karren nur diesbezüglich angesehen, bis wir dann gemerkt haben, das die Idee (für uns) völlig unpraktisch ist und Konsequenzen hat, die wir nicht tragen wollten. -> Restart

Grüße

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