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Hallo in die Runde, ich möchte gerne das Wohnmobil temporär neben meiner Einfahrt auf der Rasenfläche abstellen. Zumindest mit einer Radseite. Dazu würde ich die Rasenfläche gerne mit Gitterplatten auslegen, ohne einen Aushub und Unterbau zu machen. Möglichst zusammenstecken und mit einer Rüttelplatte ebenbündig in den Boden einmassieren. Gibt es Erfahrungen dazu, mit welchen Gitterplatten dies zu realisieren ist, und die auch ausreichend tragfähig sind? Mir ist natürlich auch klar, dass ein Aushub mit neuem Unterbau sinnvoll wäre. Aber genau dieses möchte ich umgehen. Es geht auch nur um eine Länge von 10-11 Meter. Vielleicht hat ja jemand so etwas schon gemacht und kann mir mit seinen Erfahrungen helfen. Danke Denke schon dass es funktionieren wird so wie du es dir vorstellst, jedoch werden die Steine durch die weitere Belastung weiter einsinken. Rasengittersteine haben eine sehr geringe Auflagefläche. Was hältst du von Sandblechen? oder 50x50 Gewegsplatten einfach auf den Rasen gelegt. Mit der Zeit werden sie auch etwas einsinken und eben werden mit dem Rasen. Als gelernter Pflasterer kann ich nur sagen "sinnlose Arbeit", ob Rasengitter in Beton oder Kunststoff alle werden im Erdreich versinken und einwachsen. Bei der kleinen Fläche hält sich der aushub auch in Grenzen, wenn man es vernünftig machen will. Wünsche dir gutes gelingen. Die Rasengitterelemente die ich meine sind auch 50x50 aus Kunststoff und werden untereinander zusammen gesteckt. Sollten sich gegenseitig halten.
ABÄR auch nur wenn Du diese mit Siemens Lufthaken verbindest Genau die hab ich auch gesehen. Vielleicht hat die schon jemand verarbeitet. Wie Du die Gitter verlegst und welche Du einsetzt hängt etweas davon ab ob Du dn Rasen schon hast und schützen willst oder den Rasen erst noch pflanzen willst. Mein Eindruck ist, dass es die Rasenfläche bereits gibt. Da würde ich es mit Paddockplatten versuchen, beispielsweise diese hier: --> Link. Während Du bei vielen Systemen die Grasnabe entfernen musst, den Untergrund verdichten, die Gitterplatten auslegen und den Rasen wider einsetzen, kannst Du mit den Paddockplatten mit recht geringen Schäden für den Rasen drauflegen, drauffahren und fertig. Tja Ralf, da wird niemand raten können, der den vorhandenen Untergrund nicht kennt ! Was spricht denn gegen 50 cm Aushub ? Soll das möglichst keiner mitkriegen ? Notfalls leg halt die Platten, versuche die mit einer Rüttelplatte zu planen. Klar wird das einsinken unter Last :ja: Aber dann hebst Du halt die Platten jedes Jahr an, baust etwas Schotter-Splitt unter und legst die Platten neu und verdichtest wieder. Irgendwann hast Du dann Deinen "Unterbau" auch fertig .. :) Mit einer Rüttelplatte einkassieren.....wie du es nennt funktioniert nicht....entweder ein tragfähiger Untergrund...und dann die Platten bündig mit OK Rasenfläche...und Erde in die Zwischenräume auffüllen...fertig. Oder gleich auf der Fahrspur Schotterrasen anlegen..das ist ein Frostschutzgemisch mit einen Erd- Anteil. Auf unserem zusätzlichen Saisonstellplatz hab ich Kunststoff-Rasengitter für die beiden Fahrspuren verwendet. Dafür habe ich nur die Grassoden auf ca, 5 cm abgestochen und dickes Unkrautvlies eingelegt. darauf die Kunststoff-Rasengitter gelegt und alles mit Sand aufgefüllt. Man kann auch Mutterboden nehmen und darauf Rasen aussähen. Die Kunststoff-Rasengitter werden einfach miteinander verbunden und liegen perfekt. Da bewegt sich bei uns nichts beim Befahren mit über 4to. ![]() ![]()
Das ist die LÖSUNG ;D
Das große Problem is halt, ... die obere Chefetage genehmigt das Projekt nur wenn's A grün bleibt B. möglichst wenig kostet C. Gar nicht merkt, dass etwas passiert ist D. Weil für unnötig hält :lach:
Das hört sich ja schon mal gut an. Ich möchte auch nur verhindern, das ich mich bei Matsch festfahre.
Auf dem einen Herstellervideo wird es so gezeigt. --> Link
Deswegen habe ich das auch gemacht. Nach viel Regen kam ich nicht rauf und runter. Sowie das Reifenprofil voll Matsch war ging nichts mehr. Ich hab solche genommen : Link zum eBay Artikel
Aber nur, wenn sie wie beschrieben mit Erde/Sand weiter unterstützt werden. Ich habe einige fürs Womo hingelegt, weil eine Seite auf Rasen steht. Beim Auffahren verschieben sich immer wieder Platten. Evt. helfen lange Nägel durch die vorgesehenen Löcher in die Erde. Für den Hänger habe ich auch welche, für die ich den Rasen abgenommen habe, und dann Erde drauf. Das hält besser, aber der Hänger ist auch sehr leicht. Die Teile aus dem Link sehen nicht schlecht aus. Habe ich bei uns leider nicht gesehen. RK ....wenn du eine 750kg ! Platte hast und du dort keine Steine! im Erdreich hast (so wie im Video) könnte das gehen.. zumindest im Video halten das die Platten aus.. Ich habe hier eine 900kg Platte ...wenn ich damit über Erdreich gehe fließt dort kein Wasser mehr ab...so sehr verdichtet das. Gras wächst da auch nicht mehr nee Weile. Wir versuchen so etwas gerade für einen PKW von uns neben der Einfahrt zu realisieren. Allerdings haben wir keinen Rasen dort gehabt, sondern gewachsenen Boden, das wir gerade neu gebaut haben. Wir haben Paddockplatten, rechteckige, keine quadratischen, verlegt. Dann haben wir das mit Mutterboden verfüllt und Rasen angesät. Seitdem warten wir. Der Rasen will nicht so recht wachsen. Bevor wir das befahren können, gehen noch ein paar Wochen ins Land. Ich hätte derzeit nur ein paar Tipps für dich: Paddockplatte niemals "dicht an dicht" legen, die habe meist etwas Spiel und dann auch so verlegen. Ansonsten kann es passieren, dass die Platten sich bei Sonneneinstrahlung gegeneinander hochdrücken. Wenn du nur einen Streifen legen willst, sollte der so gestaltet sein, dass die Spur der Reifen nicht auf dem Stoß zweier Platten läuft. Im Laufe der Zeit drückt sich das nach unten weg. Mein Vorschlag wäre: Grasnarbe runter, abziehen, Geogitter einlegen, Paddockplatten rauf und mit Mutterboden auffüllen, Rasen einsähen. Es gibt auch "Schotterrasen", der aus besonders tief wurzelnden Pflanzen, die auch noch hitzebeständig sind, zusammengesetzt ist. Mit dem Geogitter kann der fehlende Unterbau abgefangen werden. Viel Spaß bei der Arbeit und danach freuen sich alle über Fotos. 8) Ich danke euch für die Infos. Ich fahre heute Mittag zu einem Baustoffhändler und werde mir so etwas vor Ort anschauen. Berichte dann.
Solche Platten wie im Video würde ich an Deiner Stelle nehmen. Die sind für den gedachten Zweck optimal. Machst du das mit dem Einrütteln allerdings bei solchen Wabbeldingern, wie sie oben auch verlinkt wurden, kannst du diese hinterher wegwerfen. Es genügen ja auch evtl. 2 ausreichend breite Fahrspuren. Du musst ja nicht die ganze Fläche auslegen. Gruß Roman Frau will ja jetzt nicht meckern, aber die verlinkten Platten sind ja vielleicht alles, nur nicht grün. Ich dachte hübsch soll es auch werden? :)
Ja, halte die bis jetzt auch am besten für meine Zwecke. Man muss wohl aber mindestens eine 400kg Rüttelplatte nehmen. Übrigens wird so etwas bei uns im Baustoffhandel nicht geführt. Und Baumarkt hat nur einfache. Werde wohl direkt bestellen müssen.
:lach: jaa, aber wenn doch der Rasen wieder schön rüber gewachsen ist. Ich hoffe der Einwand kommt hier zu Hause nicht auch noch. :oops: :lach: Mich selber stört es nicht so besonders. Ich befürchte nur das ohne Unterbau trotzdem mit der Zeit auf den Stellflächen der Räder es zu punktuellen Absenkungen kommen wird... Der Wagen soll dort ja auch nur immer ein paar Tage am Stück stehen und wie ich oben geschrieben habe nur mit der einen Radseite. Die andere Hälfte bleibt dann auf der Einfahrt. So komme ich aber problemlos dann mit den PKWs vorbei. Und im Notfall habe ich Mal was zum Abstellen, wenn ich meinen angemieteten Stellplatz verlieren sollte. .. ich habe "übergangsweise" - also jetzt seit ca. 10 Jahren ein paar Waschbetonplatten (60 x 40 cm) ins Gras (seit Jahrzehnten keine Erdbewegungen mehr) geworfen und darauf einen ca. 250 kg. schweren offenen "Grüngutanhänger" stehen. Die (immer gleiche) Platte auf der der (leere!!) Anhänger steht sinkt im Jahr um etwa die Plattendicke ab (rund 5 cm) so dass ich auf diese Platte eine neue drauflege 8) - so viel zur Theorie "sinkt nicht ein". :wink: Gegen das Einsinken hilft ein Geogitter, aber das geht nicht, wenn man die Platten nur einrütteln will. Wie so häufig: einen Tod muss man sterben. Und in der Spur der Reifen wird sich auf Dauer auch kein Rasen halten. Bin mal gespannt, wie das bei uns wird. Sooo, mal ein kleines Update. Meine Rasengittersteine, für die ich mich entschieden habe, sind jetzt geliefert. --> Link Und wenn das Wetter wieder etwas feuchter und der Boden weicher wird, werde ich sie einrütteln. :ja: ..... direkt in den Rasen. Werde dann vom Ergebnis berichten. Leg die Dinger auf den Rasen und fahr ein paar mal mit Deiner "4,5t Walze" aka. Knaus da drüber, dann sollten die Teile von selbst einsinken :mrgreen: Das hoffe ich auch, falls die kleine Rüttelplatte versagt. :lach: ... oder ich hüpfe selber nen bissel drauf Rum. :ja:
Nein nein ... nicht gleich bis zum Erdmittelpunkt .. 8) ein bissel raus gucken sollten die schon noch .. :D :versteck: Soo, möchte mal das Ergebnis noch nachreichen. Habe noch bis Ende September mit dem Einarbeiten in den Rasen gewartet, bis der Regen den Boden wieder etwas aufgeweicht hatte. War alles ziemlich simpel zu handhaben. Platten in richtige Position gelegt, .. zusammengesteckt, ... Boden noch zusätzlich mit Wasserschlauch gewässert (je nasser um so besser) und dann mit einer 100kg Rüttelplatte ( größer könnte ich im PKW nicht transportieren ) eingerüttelt. Weil die Rüttelplatte so klein war sind die Kunststoffplatten tatsächlich nur zur Hälfte ins Erdreich gegangen. Also besser wäre wirklich eine richtig schwere Platte. Bin dann anschließend mit meinem Kombi so lange drauf hin und her gefahren, bis sich die Auflageflächen der Platten bis auf die Grasnarbe gedrückt hatten. Jetzt bewegt sich auch bei Regenwetter dort gar nichts mehr. Auch wenn ich ich mit meinen 5,5t drüber fahre. Bin froh das ich mich für diese einfache und relativ kostengünstige Variante entschieden habe. ![]() Die Platten heißen übrigens Rasengittersteine RGS35. ![]() Klar fallen die Platten im Rasen optisch auf, aber ein Mineralunterbau auch. Und ich kann im Fall der Fälle alles wieder wegreißen. .Bitte ein Foto von der Fläche nach dem Winter :ja: Mache ich :) Unser steht seit drei Monaten auf eine Spur aus Gehwegplatten. Rasen abgestochen geradegezogen Gewehgplatten drauf fertig. Sollten sich die wo die Räder draufstehen absenken fütter ich Split unter bis sie irgendwann festliegen. Denke mal nach der feuchten Jahreszeit wird es soweit sein. Ich musste mit meinem Jeep mit 1,6 to dreimal das 3,5 to Womo runterziehen das war nicht die grosse Freude. Hallöchen ! Wir haben gerade einen Wohnwagen gekauft und würden den auch gerne auf eine Rasenfläche abstellen. Die "Idee" mit den Kunststoffrasengittersteinen finde ich sehr interessant. Wie sehen die Steine von Botego denn jetzt aus nach ein paar Monaten Belastung ? LG Botego steckt noch fest...bzw. mit Rad unterwegs... Ich bin für meine Zwecke damit gut zufrieden. Wenn ich die Tage Rasen gemäht habe mache ich mal ein Foto, sonst sieht man sie gar nicht richtig. Versinken auf jeden Fall nicht im Boden. Sicherlich drücken meine 5,5t sie immer mal etwas hin und her. Aber das gleicht sich wieder aus.
Das stimmt :lach: Aber wenigstens den Rasenplatten geht's gut.
Soo, aktuelle Bilder von heute nach dem Rasenmähen. Sie liegen jetzt sechs Monate. Sicherlich ist eine richtig ausgekofferte und befestigte Fläche etwas anderes. Aber man muss auch mal den zeitlichen und finanziellen Aufwand sehen, der ja wesentlich geringer ist und für meine Bedürfnisse völlig ausreicht. Vor dem Mähen ![]() Sie liegen halt ausschließlich in weichem Mutterboden. Nicht lehmig oder steinig. Der Boden weicht bei Regen sehr auf. Nach dem Mähen 8) ;D ![]() |
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