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Dometic schließt Werk in Siegen und verlagert die Herstellung von Kühlschränken für Wohnmobile nach Ungarn. 240 Mitarbeiter verlieren Ihren Job. Na Super Dometic. bei allgemeinem fachkräftemangel kein prob.... :idea: allesbleibtgut hartmut Demnächst kommt noch Preiserhöhung, weil die Kühlschränke jetzt aus Ausland kommen!? :mrgreen: Gruß Gordan
Hast Du eigentlich eine Ahnung was die Speditionen heute nehmen? :eek: Bei den Spritpreisen!! :mrgreen: :mrgreen: Am besten selber abholen in Ungarn! :lach: Grüße Dirk
Ob es dann bei der Qualität bleibt ? Viele Firmen kommen aus dem Ausland zurück, weil es da doch nicht so toll war.
Die Analyse zeigt in der Regel, dass das Management im Kopf nicht mit umgezogen ist und in einem technokratischem Wahn glaubte, dass man 1:1 umziehen kann ohne kulturell, kommunikativ tätig zu werden. Wer diesen Aufwand. Am Ausland selbst liegen Qualitätsprobleme nicht. Hochnäsigkeit ist hier nicht nur unangemessen, sondern schafft die Sorte von blinden Flecken, die einem Untergang vorausgehen. ..naja, Dometic fertigt in 22 Werken weltweit und schon länger Kühlschränke in Ungarn... Wahrscheinlich sind EU-Förderungen der Grund für den Umzug nach Ungarn ( ebenso wie für Saarland-Ford nach Spanien ) ...und lustigerweise wird dieser EU-Struktur-Fördertopf zum Großteil von den deutschen Steuerzahlern gefüllt... Dometic macht nur das, was politisch so gewollt ist! Moin ...
Aha, wahrscheinlich von DENEN ?!? Aus dem Polemik und Propagandalehrbuch! So wird mit faktenfreier Meinung Stimmung gemacht. 1. Vermutung anstellen
2. Eine belegfreie Parallele zur Untermauerung der Vermutung ziehen
3. Eine emotionalisierendes Narrativ einbinden um Zustimmung zu generieren
4. Mit unspezifischer kritischer Behauptung diffuse Unzufriedenheit schüren.
Wenn das keine stumpfe Nachplapperei ist, ist das rhetorisch gut aufgebaut. Es wird da gefertigt wo es am wirtschaftlichsten ist. Das trifft auf Konzernebene IMMER 100% zu. Und….die Deutschen sollten sich mal so langsam von Überheblichkeiten und Belehrungen lösen.
Vielen Dank für deinen Beitrag, ich kann noch nicht positiv bewerten, daher auf diesem Weg. :| Hallo, Vielleicht tragen wir alle dazu bei. Ich schreibe mal von mir ... Wenn mir ein Kühlschrank angeboten wird bestimmtes Model, hergestellt in Ungarn absolut gleiches Model, hergestellt in Deutschland, aber deutlich TEURER ... was kaufe ich? was kauft ihr? Ausserdem: Selbst wenn ich den Teureren kaufe, weiß ich nicht, ob er wirklich aus D kommt oder doch nur irgendwo umetikettiert wurde. . Interessant, wie man so etwas so unterschiedlich betrachten kann… Ich fahre jeden morgen an dem Werk vorbei und denke mit Grausen an 250 Mitarbeiter, die in den letzten Jahren alles gegeben haben, damit der Standort überlebt. Habe aus anderen lokalen Quellen auch einen Einblick in das „internationale“ Handeln des Konzerns. Die Beiträge zum Melken von Subventionskühen gehen schon in die richtige Richtung. Wer was anderes darin sieht, scheint mir sehr naiv durch die letzten 20 Jahre gegangen zu sein.p Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Leider kann ich (noch) nicht positiv bewerten. Danke für diesen Beitrag.
Die von dir genannte Naivität läßt sich hier sehr gut messen.
Als Opel das Werk in Bochum geschlossen hat haben 3.500 Mitarbeiter ihren Job verloren. Bei Nokia ein paar Jahre vorher waren es 4.500 und in der Henrichshütte in Hattingen haben mal 8.800 Leute gearbeitet. Haben die nix gegeben für ihre Jobs?? Haben die Städte nichts getan und nicht auch viel ( Steuer- ) Geld verloren? Und trotzdem steht Bochum noch. Hattingen auch. Und ich könnte die Auflistung noch lange weiterführen. Auch weit in das letzte Jahrhundert rein. Fakt ist das hat es immer schon gegeben, das „Gejammer“ und die „Schwarzmalerei“ war immer groß und es ging immer irgendwie und irgendwo weiter! Und ja, vermutlich baut man in Ungarn preiswerter. Wie Nokia damals in Bulgarien. Oder Solarpanels in China. Aber da sind die deutschen Firmen nicht „ausgewandert“ sondern haben lieber ganz „zu gemacht“. Wäre das besser?? Überall wünschen wir Kunden uns Alternativen, also Konkurrenz für die Verkäufer. Leider gibt es diese Konkurrenz aber eben auch zwischen den Ländern der EU ( und nicht EU ) und halt auch zwischen den Arbeitsmärkten. Wie lautet der viel zitierte Satz? „ Geh‘ mit der Zeit oder geh‘ mit der Zeit“! Das gilt eben auch hier! Wenn man etwas nicht mehr konkurrenzfähig herstellen kann dann muss man eben was machen. Und wenn Produktion nicht mehr funktioniert dann eben Forschung und Entwicklung?! Manchmal muss man sich eben auf das konzentrieren was man am besten kann. Und Deutschland will doch innovatives Hightech Forschungsland sein?! Oder aber staatliche Subventionen an Dometic für jeden hergestellten Kühlschrank?? Also chinesische Verhältnisse? Grüße Dirk Hallo, wenn Ungarn, dank Orban, endlich aus der EU rausfliegt kommen sie wieder zurück, da sie dann Einfuhrzoll zahlen müssen.
Das sehe ich genau so wie Du. Und was man macht ist eine Idee von Zukunft zu entwerfen und diese zu gestalten. Leider haben wir das derzeit scheinbar nicht mehr drauf.
Kein Spitzenuniversität, verhältnismäßig wenig Patente, Abneigung gegen Elite, Arroganz auf Basis von gestern - nee, Deutschland wird so nicht zum innovativen Hightech Forschungsland.
Lies mal den aktuellen 5-Jahresplan. Bis 2025 geht es um das Qualitätsniveau. Wir werden auf Ansage abgehängt. Ich möchte keine chinesischen Verhältnisse - aber Zukunft können die längst viel besser gestalten als wir. aus der EU fliegt niemand raus...Das macht auch nix wenn die Zoll bezahlen müssten ...ich betone müssten. Das bezahlt der Endverbraucher von den Kühli im neuen Mobil doppelt und dreifach mit...und dann darauf noch die Märchensteuer. Große Unternehmen die nicht mehr inhabergeführt werden, gehen doch meist dorthin wo die Produktionskosten wesentlich günstiger sind...bei dem Absorber Kühlschränken hat Dometic eine Marktberherschende Stellung..da ist das eigentlich unverständlich, weil so viel konkurenz gibt es auf dem Markt momentan noch nicht.
Es geht um Rendite, mehr Rendite, noch mehr Rendite,… Grüße Dirk Bis zur Werksschließung in Siegen sind es noch über 12 Monate, die Abstimmung erfolgte mit der IG Metall. Das ist hart für viele Mitarbeiter, nicht nur wegen der nötigen Veränderung, sondern sicher auch wegen dem Gefühl des Verrats durch einen Arbeitgeber, mit dem man sich über lange Jahre stolz identifizieren konnte. Dometic fertigt derzeit an 4 Standorten Kühlschränke: China, Indien, Ungarn, Deutschland. Es ist unklar welche Werke wie modern sind und welche Umbau-, Erweiterungs- Möglichkeiten und Notwendigkeiten wo sind. Einfach anzunehmen, dass „unser“ deutsches Werk das technisch und strukturell Beste sei, zeugt von Blindheit. In einer solchen ist es natürlich leicht das Lohnniveau und eventuelle Subventionen als gierigen Beweggrund zu unterstellen. Sicher könnte das der Fall sein, dennoch hat so ein Vorgang vor einer Bewertung eine differenziertere Betrachtung verdient, bevor man in ein Massengeheul gegen das Unternehmen ausbricht. Ich wünsche den Mitarbeiter*Innen alles Gute, gut ausgehandelte Konditionen und einen guten Anschluss. Dem 58-jährigen, der bei Radio Siegen die Befürchtung äußerte, dass ihn wohl keiner mehr nehme, kann ich nur berichten, dass sich auch hier die Zeiten geändert haben und der „Jugendwahn“ deutlich abnimmt. Wir kennen das Werk zwar im Stand vor 10 Jahren --> Link aber da war alles sehr modern und Dometic war auch seinerzeit ein sehr wichtiger Arbeitgeber der Region.
Ein schöner Bericht! Schaut man sich das 2001 gebaute Werk in Ungarn an, kann man feststellen, dass logistisch schlau direkt nebenan ein Automotive Kabelhersteller und ein Kunststffverarbeiter u.a. für Automotive und Elektro sitzen. Die Wege sind kurz, als wäre es dasselbe Unternehmen. Gegenüber der Lage des Siegener Werkes ist das ein Riesenvorteil für Verfügbarkeit, Logistik und Qualität. Betrachtet man diesen Aspekt, braucht man Mitarbeiter in Siegen und Ungarn nicht mehr vergleichen und gegeneinander ausspielen. |
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