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Omnistor Markise einfahren Sturmschaden 1, 2


Gast am 25 Jul 2022 08:28:02

Hier wird so ganz locker geschrieben, dass die durch einen Sturm zerstörte Markise ja die Teikasko bezahlt.
Ganz so einfach ist es nicht, denn es gibt eine klare Definition des Wortes Sturm.

Für die einschlägigen Versicherungen gilt in der Regel: Ein "Sturm" liegt ab Windstärke acht vor, also ab 62 Kilometern pro Stunde. Ob diese Stärke vor Ort erreicht wurde, kann man zum Beispiel über den Deutschen Wetterdienst herausfinden.

Nun kann ich mir gut vorstellen, dass eine Markise auch bereits zerstört wird, wenn die Windgeschwindigkeit weit darunter lag..z.B. bei einer kurzen heftigen Windboe.

Noch ein Satz zum PeggyPeg System. Der Sinn des Systems ist nicht die Markisenfüsse fester zu befestigen, sondern dass man die Markise schneller einfahren kann und nicht erst Heringe rausziehen muss und beim erneuten Ausfahren der Markise alles wieder ausrichten muss.

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Birdman am 25 Jul 2022 08:56:06

GeorgausM hat geschrieben:... dass die durch einen Sturm zerstörte Markise ja die Teikasko bezahlt.

In diesem Zusammenhang vielleicht auch noch der Hinweis, dass der Versicherung m. W. solches Zubehör auch bekannt sein muss. Wer also eine Markise oder anderes versicherungsrelevantes Zubehör nachträglich einbaut/einbauen lässt, sollte dies dann auch seiner Versicherung mitteilen.

launig am 25 Jul 2022 09:17:22

Bei meinem Abspanngurt ist auf einer Seite zwischen Hering und Gurt eine stabile Spiralfeder an der der Gurt eingehängt wird.
Das löse ich wohl schneller als das PeggyPeg.
.

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Gast am 25 Jul 2022 09:25:29

launig hat geschrieben:Bei meinem Abspanngurt ist auf einer Seite zwischen Hering und Gurt eine stabile Spiralfeder an der der Gurt eingehängt wird.
Das löse ich wohl schneller als das PeggyPeg.
.

Es gibt aber auch Leute die haben keine Sturmsicherung, weil die zu unsicher ist und fahren lieber die Markise ein.
Dies ist auch zu verstehen, wenn man das Problem des Themenstarters sieht. Es ist nicht damit getan, die Markise am Boden zu halten, denn es kann auch ganz locker das Tuch der Markise einreissen, da hilft dann auch keine Sturmsicherung.

launig am 25 Jul 2022 09:41:48

Hallo Georg,
Ich betrachte eine Abspannleine nicht als Sturmsicherung.
Die Leine kommt bei mir grundsätzlich zur Sicherheit vor kleinen Böen hin, damit sie nicht vom Boden abheben kann. Und wenn stärkerer Wind aufkommt fährt man natürlich die Markise ein.
Ich wollte nur den Zeitaufwand der PeggyPeg mit einer Abspannleine vergleichen/darstellen.

.

Elgeba am 25 Jul 2022 10:18:10

Hallo, Peter
Sehe ich genau so,ich habe auch das Gurtsystem mit der Spiralfeder und dazu geschmiedete Heringe, die auch in harten Boden eindringen,trotzdem fahre ich die Markise ein,bevor ich das Fahrzeug verlasse oder mein müdes Haupt zur Ruhe bette.


Gruß Bernd

Scout am 25 Jul 2022 11:22:19

GeorgausM hat geschrieben:Noch ein Satz zum PeggyPeg System. Der Sinn des Systems ist nicht die Markisenfüsse fester zu befestigen, sondern dass man die Markise schneller einfahren kann und nicht erst Heringe rausziehen muss und beim erneuten Ausfahren der Markise alles wieder ausrichten muss.

Ich verwende solche Gurte.


Die werden mittels einer Feder am Häring oder Hering befestigt. Die Gurtteile gehören nicht dazu.


Zum Einfahren müssen keine Häringe herausgezogen werden. Gurtspanner lösen und Haken am Markisengestänge aushängen, das war‘s.

Beim Abspannen sollte man Federn verwenden. Die nehmen bei Windbelastung einen Teil der ruckartigen Kräfte auf.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine PeggyPeg wesentlich schneller lösen kann als das Spannschloss am Gurt.
PeggyPeg ist eine starre Befestigungsart und mildert nicht die ruckartigen Kräfte bei Windbelastung, wie es eine Feder macht. Darin sehe ich den wesentlichen Nachteil.

Gruß
Scout

rkopka am 25 Jul 2022 12:26:44

Scout hat geschrieben:Ich verwende solche Gurte.
...
Beim Abspannen sollte man Federn verwenden. Die nehmen bei Windbelastung einen Teil der ruckartigen Kräfte auf.

Solche Gurte nehme ich auch, aber ohne Federn. Ich habe etwas Sorge, daß die Federn durch die Bewegungen aus ihren Ösen rutschen, weil der Haken recht offen ist. Der Ruck mag weg sein, dafür bewegt sich alles viel mehr und lockert vielleicht etwas. Das Entspannen geht auch so einfach. Man muß ja nur die Stangen etwas kürzer machen.

RK

Birdman am 25 Jul 2022 13:12:04

rkopka hat geschrieben:... Solche Gurte nehme ich auch, aber ohne Federn. Ich habe etwas Sorge, daß die Federn durch die Bewegungen aus ihren Ösen rutschen, weil der Haken recht offen ist. Der Ruck mag weg sein, dafür bewegt sich alles viel mehr und lockert vielleicht etwas. Das Entspannen geht auch so einfach. Man muß ja nur die Stangen etwas kürzer machen.

Wenn die Federn ordentlich gespannt sind, ist da ein rausrutschen sehr unwahrscheinlich. Ich nutze das Thule Spannband mit einer Feder, bei dem Band gibt es keinen Gurtspanner, sondern das Band kann immer nur in einer Richtung festgezogen werden. Beim Lösen muss ich die Feder schon sehr kräftig Richtung Boden ziehen, um sie aus der Häring-Öse zu lösen. Das halte ich durch reine Sturmbewegung für nahezu unmöglich, weil der ja nur nach oben drücken kann.

akany am 25 Jul 2022 13:19:07

So bald ich mir die Frage stellen muss, "halten die Gurte" oder "halten die Bodenanker", ist es imho Zeit, die Markise einzufahren. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
Und wenn dann nicht der Anker nachgibt, gibt eben, wie vom TE geschildert, das Tuch nach. Wind ist immer stärker, kann man gar nicht oft genug sagen/schreiben.

Und die hier geschilderten Schnellschnapper für die Markisen-Abstützung im Boden sind doch nur dazu da, eben nicht die Markise "besser zu halten" sondern die Markise "schneller einrollen" zu können, ohne erst das ganze Geraffel mit den Fixierungs-Heringen rausziehen zu müssen.

launig am 25 Jul 2022 13:37:57

Akany, für mich sollen sie schon die Markise besser halten.
Wenn bei einer plötzlichen Windboe das Tuch reißt ist es ein kleiner Schaden, schlimmstenfalls die Markise kaputt.
Wenn es aber das ganze Teil hebt mitsamt Armen und Füssen, evtl über das ganze Mobil weg, da kann viel größerer (Fremd-)Schaden entstehen.

Das kann sogar mit PeggyPeg passieren wenn die Haltestangen auseinandergezogen würden.
Ich habe in Bänder einfach mehr Vertrauen.
.

BadHunter am 25 Jul 2022 18:48:29

Also bei mir hat der Thule-Gurt mit einer Feder am einen Ende und eingehakt in den zweiten massiven Hering auf der anderen Seite in 30 Wohnmobiljahren noch nie versagt, ich habe, wenn ich mal durch Sturm oder Gewitter aufgewacht bin, weil der Markisenstoff so lauf auf die Gelenkarme geschlagen hat, auch schon das eine oder andere Mal nachts die Markise eingerollt.
Wobei: ich wundere mich, wie viele hier schreiben, dass man wegen der starken Spannung so kräftig ziehen muss, um den Gurt zu lösen.

Bei mir läuft das so: beim Abspannen werden die Markisenfüße etwas niedriger eingestellt, der Gurt mit den Heringen abgespannt, und dann wird über das Hochdrücken und Ausfahren der Stützen nachgespannt! Und wenn dann eingerollt werden soll; Stützen leicht herunterlassen, so ist die Spannung weg, Gurtende einfach aushaken, Gurt herausziehen und Markise einrollen.
Wenn am nächsten Morgen wieder aufgebaut werden soll bleibt alles so liegen, Heringe bleiben im Boden, dann morgens die Markise ausfahren, Gurt wieder durchziehen, einhaken und über die Stützen spannen. Fertig!

Jagstcamp-Widdern am 25 Jul 2022 18:53:51

so wie jens mache ich das auch, das abspannband bleibt samt hering oder baumschlaufe einfach liegen! :ja:

allesbleibtgut
hartmut

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