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Reisebericht Deutschland - Kurs Nord Nordost, Teil 1


frankjasper8 am 23 Jul 2022 21:42:15

Im Mai 2022 brach ich zu meiner ersten Reise des Jahres auf und ohne große Vorplanung machte ich mich einfach mal auf den Weg, Kurs Nord/Nordost. Die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und zum Ende auch Sachsen-Anhalt streifte ich bei dieser Reise durch verschiedene Gegenden und Orte. Als Richtschnur dient die Elbe, aber es gibt auch Abstecher in das "Hinterland".

Liebe Nutzerinnen und Nutzer dieses Forums,

ich mache mich mal an die Aufarbeitung meiner Mai-Reise und hoffe natürlich, daß Ihr wieder mit an Bord seid. Darum sucht Euch ein nettes Plätzchen und lehnt Euch zurück. Es gibt wieder viele neue Orte zu erkunden, Deutschland hat so viel zu bieten. Ich wünsche Allen eine schöne Reise und jetzt geht es los.

Kleiner Reisebericht: Maitour in die Elbtalauen und drum herum

Tag 1: Samstag, 14. Mai 2022

Ich habe in diesem Jahr den ersten Urlaub und die Tage werden schon ordentlich von der Sonne erwärmt. Zeit, das Wohnmobil mal wieder über die Straßen der Republik zu dirigieren und neue Gegenden zu erkunden. Eine Woche ist nicht sehr lang, aber immerhin sind es 8 Reisetage, Samstag bis Samstag. Na denn, auf geht’s in die schöne Elbtalaue.

Um 09 Uhr komme ich los, das Wetter ist wie erwähnt schon recht angenehm. Kein Nebel an diesem Samstagmorgen, nicht wie im letzten Herbst, als ich in dicker Nebelsuppe gestartet war. Heute glänzte die Sonne am Himmel. Die ersten Kilometer spulte ich über die Landstraßen der Region ab, in Seesen wurde der Tank mit Diesel befüllt, dann rollte das Mobil auf Salzgitter zu und bog auf die A 39 ein. Neuland für mich, hier war ich noch nicht gefahren.







Ich kreuzte die A 2 und fuhr auf der A 39 bis zum Autobahnende hinter Wolfsburg. Zurück auf der Landstraße ging die Fahrt dann durch die südliche Lüneburger Heide auf der B 248 nach Wittingen und Bad Bodenteich in Richtung Uelzen. Am Elbe-Seitenkanal in Esterholz fuhr ich auf den kostenfreien Stellplatz an der Kanalschleuse Uelzen.





Ein Spaziergang zur Schleusenanlage, wo die Schiffe einen Höhenunterschied von 23 Metern überwinden. Ich konnte einer solchen Schleusung von oben zuschauen...natürlich aus der Entfernung, denn an die eigentliche Schleusenanlage kommt der Besucher nur im Zuge einer Führung. Das Gelände der Schleusenanlage ist schon riesig. Hier ein paar Eindrücke vom Oberhafen, also dem höher gelegenen Teil des Kanals...



... und vom Unterhafen, dem tiefer gelegenen Teil...



Mit dem Fahrrad kann man da mehr anfangen und ich hatte ja meine Tretmühle dabei. Also zurück zum WoMo und das Rad vom Heckträger geholt. Aufsitzen, mir san mit´m Radl da!
Wie an den meisten Kanälen, so ist auch hier am Elbe-Seitenkanal an jeder Uferseite ein Wirtschaftsweg, der zum Wandern und Radfahren freigegeben ist. Betriebsfremde Motorfahrzeuge hingegen haben auf den Wegen nichts zu suchen. Man kann also (fast) ungestört hier dem Rad die Sporen geben. Ein paar Frachtschiffe waren unterwegs auf der Fahrt von der Elbe zum Mittellandkanal oder umgekehrt.
Ich fuhr einige Kilometer am Kanal entlang. Es ging auf gleichbleibenden Höhen hin und her, nur bei der Schleusenanlage mußte eben der Höhenunterschied von ca. 23 Metern überwunden werden. An den Liegeplätzen vor den Schleusenkammern lagen jeweils die auf die Schleusung wartenden Schiffe. Für die Technik-Freaks und alle anderen Interessierten hier ein --> Link zum Nachlesen einiger Infos zu Schleuse und Elbe-Seitenkanal. Der Elbe-Seitenkanal verbindet die Elbe im Bereich Lauenburg über das Schiffshebewerk Scharnebeck mit dem Mittellandkanal bei Wolfsburg und ermöglicht damit den Schiffsverkehr in diesem Bereich. Der Pegelstand der Elbe ist nämlich im Bereich Lauenburg bis nach Magdeburg oftmals viel zu niedrig für die Großschifffahrt.
Nach ein paar Kilometern kehrte ich dann zum WoMo zurück und beendete diesen ersten Reisetag auf dem Stellplatz in Esterholz.

Tagesetappe: rund 200 Kilometer

Info zum Stellplatz an der Schleusenanlage in Esterholz:



kostenloser Stellplatz auf befestigtem Parkplatz an der Zufahrt zur Schleuse.
Keine spezifische Ausstattung. Angrenzend befindet sich die Gaststätte „Zur Schleuse“, die aber zur Zeit wegen Pächterwechsel (lt. Aushang) vorübergehend geschlossen ist.
Ein schöner Platz, der zu (Rad-)Wanderungen am Elbe-Seitenkanal einlädt.
Der nächste Stellplatz mit Strom und V+E wäre in Bad Bodenteich oder Uelzen/Groß Uedern

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frankjasper8 am 23 Jul 2022 22:58:57

Tag 2: Sonntag, der 15. Mai 2022

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Stellplatz, die ich zusammen mit einem anderen Wohnmobil hier verbracht hatte, stand an diesem Morgen der Besuch der Stadt Uelzen auf dem Plan. Es sind nur rund 10 Kilometer bis Uelzen und ich parkte das Mobil auf einem kostenpflichtige Parkplatz in der Nähe des „Hundertwasser-Bahnhofes“. Gebühr pro Tag 3,- €. Nur wenige hundert Meter war der Weg zum vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestalteten Bahnhof der Stadt. Nun, über Geschmack läßt sich bekanntlich ja streiten! Auf jeden Fall einmalig die Erscheinung des Gebäudes und der Treppenhäuser auf den Bahnsteigen.



Die Mitspieler des Heimatkunde-Rätsels werden sich vielleicht noch erinnern. Mit einem Rätselbild vom Hundertwasser-Bahnhof startete die Userin "Tipsel" (Christel) im Dezember 2011 dieses schöne Spiel, das bis zum heutigen Tag immer noch sehr viel Spaß macht.
Die Innenstadt durchstreifte ich dann auch noch. Umfangreiche Bauarbeiten an der Gleisunterführung waren da kein Hindernis. Viele Fachwerkhäuser finden sich im Altstadtkern. Ein paar Bildeindrücke...





Nach rund 2 Stunden kehrte ich zum Parkplatz zurück, Zeit für das Mittagsmenue aus der Bordküche.



Dann fuhr ich weiter; eine Rundfahrt durch die waldreiche Heidelandschaft im Wendland, ganz im Osten meines niedersächsischen Heimatbundeslandes.
Über Lüchow und Gartow gelangte ich auf der Bundesstraße B 493 an die Elbe und über Gorleben, diesen kleinen aber in einiger Munde durch die Castor-Transporte bekannten Ort erreichte ich dann Dömitz. Dazu musste ich allerdings nun auf die andere Uferseite der Elbe. Nichts leichter als das, gab es doch die neue Elbbrücke. Also, rüber auf die andere Seite. damit hatte ich mein Heimatbundesland Niedersachsen verlassen und befand mich jetzt in Mecklenburg-Vorpommern. In Dömitz fuhr ich dann auf den Stellplatz am Wasserwanderzentrum.



Zur Auflockerung der Muskeln eine Radrunde am Hafen und der Elbe entlang zur Festungsanlage am Ortsrand und durch den Ort auf Kopfsteinpflaster-Straßen, dann noch ein Stück am Elde-Müritz-Kanal entlang. Hier läßt es sich gut Radfahren.







Nach dem Abendessen nutzte ich die auf dem Stellplatz vorhandene Dusche, dann legte ich einen Fernsehabend ein. Man sieht´s ja schon auf diesen ersten Fotos der Reise; ich hatte einen Vertrag mit dem Wettergott geschlossen. Superwetter mit echt heißen Temperaturen und am Ende dieses zweiten Reisetages hatte mich das Wetter dann fix und fertig gemacht...



Tagesetappe: rund 119 Kilometer
Gesamtstrecke: 319 Kilometer

Informationen zum Stellplatz am Wasserwanderzentrum in Dömitz:
Kosten: 20,- €/Nacht
Dusche: 1,- € pro 5 Minuten Duschzeit
Stromanschlüsse an mehreren Münzautomaten.
V+E-Möglichkeit; Wasserzapfstelle, Entsorgung Grauwasser und Entsorgung der WC-Cassette.
Stellplätze z.T. auf Betonplatte, teils auf Wiese






So, liebe Mitreisenden, das waren die ersten zwei Tage dieser "Mai-Tour". Ich hoffe, der Anfang hat Euch schon mal gut gefallen. Ihr könnt Euch gleich zu Wort melden, gleich lasse ich diesen Bericht in den "offenen Teil" setzen. Wenn Ihr wissen wollt, wie diese Tour weitergeht, bleibt dran. Ihr kennt das ja!

:) Fortsetzung folgt! :)

womo-2 am 24 Jul 2022 08:55:59

Schöner Reisebericht.
Vielen Dank dafür.

Anzeige vom Forum


Aretousa am 24 Jul 2022 09:13:59

Aha, jetzt klappt's.

Jetzt hab ich mich so auf den schönen Bericht gefreut und du machst schon am ersten Tag schlapp....

Nee, ich bin natürlich dabei und freue mich auf Alles was nun noch kommt.

Guenni3967 am 24 Jul 2022 11:28:47

Moin Frank,
darf ich auch wieder zusteigen? Immer sehr schöne Reiseberichte von Dir.

frankjasper8 am 24 Jul 2022 12:32:54

Na, da sind ja die ersten Reisebegleiter eingestiegen! :)
Lena, Günter und Joe, schön, dass Ihr wieder mit mir durch die Lande reist. Und die ersten Finger haben sich bereits auf die "Positiv-Taste" verirrt; vielen Dank dafür! :)

So, dann schauen wir uns mal weiter in Dömitz um...

Tag 3. Montag, der 16. Mai 2022

Ich entschied mich am Morgen, noch in Dömitz zu bleiben. Das Wetter lockte einfach aus dem Wohnmobil heraus in die sonnige City.
Zunächst führte mich mein Weg aber zum nahen „Aldi“, man lebt hier praktisch "Tür an Tür mit Aldi". :D Nur vor zur Hauptstraße, dann links und wieder links. Kurze Wege, da kann man mal einkaufen.
Anschließend erkundete ich zu Fuß den Ort, ging zum Hafen, gleich gegenüber vom Stellplatz.



Hier beim Hotel befindet sich auch der 2. Stellplatz in Dömitz. Man steht hier an "den letzten Metern der Elde", bevor sie in die Elbe mündet.





Hier mündet nun die Elde in die Elbe. Das Flüsschen Elde ist der längste Fluss in Mecklenburg-Vorpommern und entspringt in der Nähe des Plauer Sees an der Mecklenburger Seenplatte. Sie verbindet die Müritz-Region mit der Elbe und ist teilweise für die Freizeitschifffahrt kanalisiert. Das Flüsschen Elde werden wir auf dieser Reise und, soviel kann ich hier schon mal verraten, auch auf der nächsten Reise noch öfter erleben. Am Ufer der Elbe entlang und dann an der Festung vorbei gelangte ich in den Altstadtkern.



Kopfsteingepflasterte Straßenzüge im gesamten Innenstadtbereich machten das Gehen zur „Fußmassage“. Ein paar Geschäfte, ein paar Restaurants, sowie die Marktkirche mit kleinem Marktplatz. Ein Imbiss preist die „Original-DDR-Ketwurst“ an, leider montags geschlossen. Gegenüber gab es „Original-DDR-Softeis“ aber leider erst eine Stunde später.

Ein paar Eindrücke der Innenstadt







Gemütlich bewege ich mich wieder Richtung Stellplatz und komme im „Hafen-Center“ an einem türkischen Imbiss vorbei. Ein Döner-Teller mit Pommes und Salat stand wenig später lecker aussehend vor mir auf dem Tisch. Lecker geschmeckt hat er dann auch noch!



Zum Glück war der Stellplatz nur wenige Schritte entfernt und eine Erholungspause war von Nöten, die Portion war doch sehr üppig. Die gefutterten Kalorien mussten dann wieder in Energie umgewandelt werden. Mein armes Fahrrad musste mich dann wieder schleppen. Ich radelte von Dömitz an der Elbe entlang nach Rüterberg, einem Ort direkt an der Elbe. Zu DDR-Zeiten als „Dorfrepublik bezeichnet, weil der Ort vollständig von den Grenzzaunanlagen umzingelt war. Praktisch eine „Insel“. Hier gibt es übrigens auch einen Stellplatz, der schon im Stellplatz-Rätselspiel von Hartmut „Haroba“ als Rätsel eingestellt wurde. Der Weg dorthin führte mich zunächst an der Elbe, dann an der Straße und zuletzt durch ein Waldstück nach Rüterberg. Leider hatte ich ganz versäumt, die Camera zu zücken und ein paar Fotos zu schießen; deshalb hier mal ein --> Link auf die Internet-Seite von Dömitz, wo auch Infos zu Rüterberg nachzulesen sind. Schaut doch mal rein!

Der Ort war mit dem Rad rasch erkundet, war schließlich nicht sehr groß. Der Rückweg führte dann über den Löcknitz-Damm zurück nach Dömitz. Es war warm an diesem Tag und ich verschaffte mir dann doch noch eine innerliche Abkühlung mit einem „Original-DDR-Softeis" und befand es als lecker. Ein Sonnenbad am Wohnmobil und ein Duschbad, dann beendete der Fernsehabend den dritten Reisetag.

iwoi am 24 Jul 2022 12:57:47

wie schön, daß es wieder einen Reisebericht von Dir gibt!
Doch wegen dem Hochsommer momentan und ich die Temperaturen nicht so vertrage, quetsche ich mich nicht zwischen die schon sitzenden Mitreisenden,
sondern werde den Bericht gemütlich im kühlen Zimmer verfolgen.

frankjasper8 am 24 Jul 2022 22:03:19

iwoi hat geschrieben:wie schön, daß es wieder einen Reisebericht von Dir gibt!
Doch wegen dem Hochsommer momentan und ich die Temperaturen nicht so vertrage, quetsche ich mich nicht zwischen die schon sitzenden Mitreisenden,
sondern werde den Bericht gemütlich im kühlen Zimmer verfolgen.


Hallo Ines,
ich begrüße auch Dich ganz herzlich! Ja, warm oder heiß -> da fühlt man sich im "kühlen" Wohnzimmer mit Sicherheit wohler. Aber das ist ja der Vorteil hier im Forum: HIER sitzt jeder in der ersten Reihe! :)

So, ich setze mich jetzt auch wieder in die erste Reihe; vorne links im Wohnmobil auf dem Fahrersitz hinter dem Lenkrad ist nun wieder mein Platz, es geht weiter und ich hoffe, Ihr Mitreisenden seid noch "gut drauf" und mit Allem versorgt.

Tag 4: Dienstag, der 17. Mai 2022

In der zurückliegenden Nacht hatte es mal geregnet und auch an diesem Morgen zog ein Regenschauer durch. Ich fuhr gegen 09:30Uhr vom Stellplatz in Dömitz zunächst über kleine Landstraßen Richtung Lenzen an der Elbe. Dann bog ich in Richtung Karstädt ab und gelangte im weiteren Tageslauf dann bald nach Platschow. Wie, Ihr kennt Platschow nicht? Das ist aber eine ziemlich große Bildungslücke! Platschow ist ein riesiges Städtchen in Mecklenburg-Vorpommern, etwa 20 Häuser, meist Bauernhäuser und es gibt dort eine Attraktion, die seinesgleichen nicht mehr finden dürfte. In Platschow trifft sich nämlich die Welt – na, zumindest die Tierwelt. Hier gibt es kleine Tiere, wie Hühner, Enten, Kaninchen und Katzen, hier gibt es größere Tiere, wie Ziegen oder Schafe. Hier gibt es aber auch noch größere Tiere, wie Rinder, Alpakas oder Ponys und Eselchen... Bilder sagen mehr als Tausend Worte:







und hier gibt es die ganz großen Tiere, wie die Kamele.


Die Hauptattraktion des Ortes Platschow sind allerdings die „Dickhäuter“, die Elefanten. Es gibt hier nämlich so eine Art Gnadenhof, ein Tierpark auf einem ehemaligen Bauernhof. Und dort leben mehrere Elefanten, sowohl asiatischer, als auch afrikanischer Herkunft. Ich habe sie nicht gezählt, aber so an die 10 „Rüsseltiere“ werden es wohl sein.





Zwei der Dickhäuter durften dann in einem Zirkuszelt eine Vorführung in Sachen „Rentnergymnastik“ vorführen. Trainiert durch ihren Tierpfleger wurden so einige Kunststückchen dargeboten. In ihrem „Berufsleben“ hatten beide Elefanten in Zirkussen „gearbeitet“ und kannten natürlich so manches das Publikum faszinierende Kunststück. Man konnte auch eine Runde auf einem Elefanten reiten



und eine weiter sehenswerte Sache war die Fütterung zweier Seelöwen. Auch diese beiden Schelme kannten sich in Sachen Publikumsbelustigung gut aus und es war eine kurzweilige Veranstaltung.





Schnell vergingen da mal drei Stunden mit dem Aufenthalt in Platschow. Noch ein kleiner Spaziergang durch den ansonsten eher trist wirkenden kleinen Ort, dann war das Abenteuer „Elefantenhof Platschow“ in meinem Gedächtnis abgespeichert. Der Elefantenhof kann auch im weltweiten Internet besucht werden, hier der --> Link zur Startseite.
Nun war die Fahrt nicht mehr weit und ich erreichte den nächsten Etappenort Grabow. Auf dem Stellplatz im kleinen Elde-Hafen war noch ausreichend Platz und ich bekam noch ein schönes Plätzchen direkt am Wasser. Es war die Elde-Müritz-Wasserstraße, die hier ebenfalls entlangführt.



Weitere drei Fahrzeuge, sowie ein paar Motorboote verbrachten hier mit mir diesen Abend. Bevor der Abend kam, machte ich noch eine Runde durch die Straßenzüge. Auch hier war wieder viel Kopfsteinpflaster auf den Straßen im Ort. Ein Rathaus, viele Fachwerkhäuser und die Kirche waren nur ein paar der Gebäude, welche ich mir anschauen konnte. Weiter gab es auch noch eine Schau(m)kussmanufaktur. Grabow ist ja die Heimat der Ostdeutschen Schaumküsse (*Negerkuss* darf man ja nicht mehr sagen) und hier im Ortszentrum ist eine kleine Produktionsstätte, wo man die Herstellung der Leckereien zusehen darf. Was gibt’s noch? Eine Brauerei fand ich noch auf meinem Rundgang und natürlich einige Geschäfte und Restaurants. Ein paar Fotoeindrücke aus dem Ort:







Dann war ich des Laufens auf dem Kopfsteinpflaster überdrüssig geworden und kehrte zum Wohnmobil zurück. Erholung bei nicht mehr so heißen Außentemperaturen, wie sie die vorherigen Tage herrschte. Damit endete dann der 4. Reisetag.

Tagesetappe: 81 Kilometer
Gesamtstrecke: 400 Kilometer

Infos zum Stellplatz in Grabow am Hafen



Gebühr: 5,- €/24 Std., zahlbar am Parkscheinautomaten (Münz- oder Kartenzahlung)
Strom: 1,- € für rund 2 Kwh
WC (50 Cent als „Türöffner“), Dusche gegen Gebühr zusätzlich nachdem die 50 Cent zum WC gezahlt wurden. Glaube, die Dusche war 1,- €, weiß aber nicht mehr genau.
V+E in einem kleinen Häuschen an den Bootsanlegern.
Etwa 5 Mobile finden in der „ersten Reihe“ am Gewässer Platz, weitere etwa 15 Mobile können auf dem Platz links von der Straße stehen. Hier findet man auch den Parkscheinautomaten und das Sanitärgebäude.

Soviel für Heute; wie es weitergeht, erfahrt Ihr dann im nächsten Teilbericht.

:) Fortsetzung folgt! :)

haroba am 25 Jul 2022 09:08:55

Moin!

Ich bin auch wieder dabei. Frank, ich freue mich über Deinen Reisebericht.
es ist schön interessant, wie andere anders über Reisegegenden und Städte berichten.

Munterholln!
Hartmut

TiborF am 25 Jul 2022 12:07:06

Großes Lob Frank :daumen2:

Man muss nicht in die Ferne reisen, auch in der Heimat ist es wunderschön.

PittiC am 25 Jul 2022 13:16:06

Da es zu warm ist werde ich mich nicht einfach dazu quetschen, darf ich vorne auf der Stoßstange mitfahren? :D

volkermuenster am 25 Jul 2022 15:06:49

Moin Frank,

ich bin schon seit gestern (heimlich) mit dabei :-) - komme aber erst jetzt dazu dies hier zu posten - und ein Positiv.

Lieben Dank für den Bericht und der Mitreise Möglichkeit. Fahre gerne mit :) .

Gruß
Volker

frankjasper8 am 26 Jul 2022 11:51:51

Guten Morgen an alle Mitfahrer. Ich Begrüße Hartmut, Tibor, Peter und Volker in unserer lustigen Reisetruppe.

Peter, die Position vorn auf der Stoßstange ist aber nicht sehr bequem. Da werden dir sicherlich die Fliegen, Mücken und anderes Viehzeugs um die Mundwinkel schwirren. Na gut, was Du abfängst, verschmiert mir nicht die Windschutzscheibe und die Motorhaube! :D

Alle, die schon zappelnd auf die Fortsetzung der Reise warten, muß ich heute leider vertrösten. Ich muss auch mal einige Arbeiten im und ums Haus erledigen. Spätestens am Wochenende geht es hier aber sicher ganz bestimmt weiter. Leider habe ich diese Woche Spätschicht und das dauert immer bis Mitternacht. Da ist die Freizeit sehr knapp bemessen. Irgendwann muss auch ein Reisereporter mal `ne Mütze voll Schlaf nehmen. Ich versuche aber dennoch, den Bericht schnell fortzuführen. Also sorry, wenn es nur langsam vorwärts geht! :)

Beduin am 26 Jul 2022 13:03:57

Ich freu mich auch das du wieder schreibst :)

otmar am 26 Jul 2022 13:05:28

Ein wirklich prima Bericht,

Ich "steige" bei Dir immer wieder gerne ein

frankjasper8 am 27 Jul 2022 00:09:41

Ich begrüße an dieser Stelle auch Ina und Otmar; unsere kleine Reisegruppe wächst so langsam. :)

Dann will ich Euch auch nicht länger auf die Folter spannen und schreibe mal ein Stückchen weiter...


Tag 5: Mittwoch, der 18. Mai 2022


Der Tag begann schon wieder warm und sonnig, da steigt gleich die Laune.
Ich machte das Wohnmobil wieder zum Fahrmobil und verließ den Stellplatz gegen 9:30 Uhr. Und wo ich nun schon mal in Grabow bin, fahre ich ruck-zuck mal eben zum Werksgelände der „Grabower Süßwarenfabrik“ und gehe in den kleinen Laden an der Zufahrt. Ein Karton "Grabower Küsschen", ein Eimerchen mit Bruchkeksen und eine Tüte „Bärentatzen“ wechselten vom Verkaufsraum in mein Wohnmobil.
Mein nächstes Reiseziel lag dann nur wenige Fahrminuten und nur etwa 18 Kilometer entfernt. Ludwigslust war mein nächstes Ziel und hier lud der Stellplatz hinter den Schlossanlagen zum Verweilen ein.



Parkplätze gab es noch, Stromanschluss war auch noch frei. Also stellte ich das Mobil wieder auf. Ich „kochte“ mir das Mittagsmahl, Gemüsesuppe mit Bockwürstchen und machte anschließend eine Runde durch den Schlosspark und durch einen Teil des Ortes. Im Park befanden sich ein Teich und einige Wassergräben und es gab unzählige Mücken, die sich mein leckeres Blut zum Mittagessen ausgesucht hatten. Pieks um Pieks landeten die Viecher zielgenau auf den Armen und Beinen. Ich war binnen weniger Minuten um viele Mückenstiche reicher; schnell wieder weg aus diesem Schlosspark und um das Schloss herum. Dann schlenderte ich durch die Straßen im Altstadtviertel, wieder – ihr ahnt es wahrscheinlich schon – über Kopfsteinpflaster. Ein Eisbecher, natürlich nur zum Kühlen der Mückenstiche von innen, musste bei diesen Temperaturen noch sein. Genug gesehen, zurück zum Stellplatz. Sonne tanken im Schatten des Nachbar-Wohnmobils. Jede unnütze Bewegung war bei dieser Hitze überflüssig. Erst am späteren Abend, als die Sonne hinter den Bäumen des Schlossparks verschwand, gingen die Temperaturen etwas zurück.

Ein paar Bilder...









Tagesetappe: 18 Kilometern
Gesamtstrecke: 418 Kilometer

Informationen zum Stellplatz in Ludwigslust:
Gebühr: 12,- €/Nacht, Parkscheinautomat mit Münz- oder Kartenzahlung
Strom: 1,- € für ca. 2,5 kwh
V+E kosten jeweils einen Euro, die Entsorgung von Chemie-Toiletten ist nicht möglich. Die V+E befindet sich im vorderen Bereich des PKW-Parkplatzes
Ein paar Sitzgruppen stehen unter Bäumen zur Verfügung. Fußläufige Entfernung zum Ortszentrum/Fußgängerzone etwa 600 m

TiborF am 27 Jul 2022 09:23:52

Das Schloß in Ludwigslust ist beeindruckend, haben wir auch schon in der Vergangenheit angeschaut. Ich mag die ländliche Gegend drum herum sehr.

Leider ist jetzt gerade dort ein schwerer Unfall passiert ............ Langeweile in den Schulferien ? Keine Ahnung.

Zitat:
Bei Ludwigslust: Jugendliche stoppen Güterzug und filmen es
Stand: 25.07.2022 18:23 Uhr

Jugendliche haben am Wochenende auf der ICE-Strecke Hamburg-Berlin bei Ludwigslust einen Güterzug zu einer Notbremsung gezwungen - und dies gefilmt. Laut Polizei hatte sich einer der beiden ins Gleisbett gestellt und der andere das Ganze von einer Fußgängerbrücke aus mit dem Handy gefilmt.

Der lebensgefährliche Vorfall habe sich bereits am Sonnabend zwischen Ludwigslust und Grabow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ereignet, teilte die Polizei am Montag mit. "An einer Fußgängerbrücke, die über die Schienen führt, konnte der Zugführer zwei Jugendliche beobachten, die offensichtlich mit Motorrädern unterwegs waren", sagte Frank Schmoll von der Bundespolizei NDR 1 Radio MV. Der Lokführer habe eine Notbremsung eingeleitet und den schweren Zug erst kurz vor dem jungen Mann zum Stehen bekommen. Beide jungen Männer flüchteten. Die bisherige Fahndung blieb ergebnislos.

frankjasper8 am 27 Jul 2022 11:17:31

TiborF hat geschrieben:[b]
Jugendliche haben am Wochenende auf der ICE-Strecke Hamburg-Berlin bei Ludwigslust einen Güterzug zu einer Notbremsung gezwungen - und dies gefilmt. Der Lokführer habe eine Notbremsung eingeleitet und den schweren Zug erst kurz vor dem jungen Mann zum Stehen bekommen.


Bei den Jugendlichen liegt das wohl in der Schublade mit der Beschriftung "Mutprobe", ich hätte es aber unter "Dummheit" oder "Blödheid" abgeheftet! :roll:

Ja, ich wohne hier auch an der Eisenbahnstrecke Hannover - Göttingen und die ICE-Strecke Hannover - Kassel ist auch nur wenige Kilometer entfernt. Da hört man auch immer wieder von diesen Vorfällen. Zum "Glück" war es in dem Fall "nur" ein Güterzug. Ein ICE oder Personenzug hätte vermutlich nicht mehr vor dem Jugendlichen anhalten können. Und selbst wenn, hätte es vermutlich IM ZUG Verletzte gegeben. Und was ist mit dem Lokomotivführer? Der wird vermutlich zumindest einen Schock mitbekommen haben. Vielleicht wird der nie wieder einen Zug steuern können... man weiss nicht, wie das auf den Menschen wirkt.

Aretousa am 27 Jul 2022 12:22:46

Das ist nicht nur dumm und blöd, das ist kriminell.
......aber ich will deinen schönen Bericht nicht länger stören.

frankjasper8 am 27 Jul 2022 12:44:17

Aber zurück zum Reiseverlauf; es geht weiter!


Tag 6: Donnerstag, 19. Mai 2022

Und wieder ein Morgen mit Sonne und warmen, ja fast heißen Temperaturen. Für mich begann dieser Donnerstag mit dem Frühstück aus den Bordvorräten, anschließend machte ich das Mobil fertig für die nächste Reiseetappe und fuhr gegen halb Zehn vom Stellplatz hinter dem Schloss Ludwigslust ab. Zunächst auf der B 5 führte mich der Weg über Grabow Richtung Karstädt und wechselte bei Groß Warnow auf Nebenstraßen, die über Kopfsteinpflaster-Pisten führten. Rütteltest für das Wohnmobil. Irgendwann und irgendwie kam ich dann nach Lenzen an die Elbe und dann wurde auch die Straße wieder besser. Ich gelangte dann auf der B 195 nach Wittenberge, meinem nächsten Etappenziel. Dank der guten Ausschilderung erreichte ich in null-komma-nix den schön gelegenen Stellplatz im Yachthafen, direkt an der Elbe. Es war erst Mittagszeit und es war noch ausreichend Platz auf dem zweigeteilten Stellplatz. Gut, oben beim Restaurant war es voll, aber unten am Hafenbecken fand ich noch Fläche und auch Steckdose, alles gut! Die Elbe im Blickfeld stand ich direkt bei Elbkilometer 455, wie das Hinweisschild am Fluss verriet.





Zum Mittagessen machte ich mir Leberkäse mit Spiegelei, dazu Bratkartoffeln.



Nach dem Essen, der Abwäsche und einer Mittagspause vor dem Mobil, machte ich mein Fahrrad startklar und erkundete die nähere Umgebung. Ein Stück an der Elbe entlang, dann durch den Ort.



Vorbei an einem historischen Lagerhaus im Hafenbereich, einem Uhrenturm an einem Werksgelände, ein ehemaliges Brauereigelände und natürlich durch die Straßen des Ortes. Ein paar bildlich festgehaltene Eindrücke aus Wittenberge...








Noch ein Stück an der Elbe entlang, dann zurück zum Stellplatz; das sollte als Ortsbesichtigung reichen. Ich erholte mich am Wohnmobil und gönnte mir eine Dusche im Sanitärtrakt am Hafenrestaurant. Ein Regenschauer von kurzer Dauer und eine Runde auf dem Stellpatz waren neben dem Fernsehprogramm die „Sehenswürdigkeiten“ dieses Abends.

Tagesetappe: 62 Kilometern
Gesamtstrecke 480 Kilometern

Informationen zum Stellplatz in Wittenberge/Elbe
Kosten: 10,50 €/24 Std.
Dusche: 2,- € pro Person (keine Zeitbegrenzung) im Gebäude des Hafenrestaurants/Hafenmeister
Ver- und Entsorgung am Platz vorhanden ( oben beim Restaurant ), nicht genutzt.
Die Stellplatzgebühr/Duschgebühr wird morgens oder abends vom Hafenmeister am Fahrzeug kassiert.
Strom ist am Münzautomaten zu beziehen, 2,- € für 2,5 kw
Brötchenservice ist auch möglich, Bestellung auch beim Hafenmeister

frankjasper8 am 30 Jul 2022 20:45:38

Liebe Mitreisenden, jetzt geht es weiter und ich will jetzt auch diese Geschichte zu ende bringen, Ihr habt jetzt lange genug gewartet. Jetzt kommt das letzte Stückchen des Weges:


Tag 7: Freitag, 20. Mai.2022

Die Reise geht weiter und wer sich ein wenig mit der Landkarte auskennt, hat es sicherlich schon bemerkt, dass ich mich wieder in Richtung Heimat bewege. Mit Wittenberge hatte ich das Bundesland Brandenburg auch kurz besucht und nun bewege ich mich in Richtung Sachsen-Anhalt. Ja, die Reise ist schon fast wieder zu ende, aber eine Station steht noch auf dem Programm, eine Station habe ich noch vor mir. Und so führt mich das Navi-Gerät über Bad Wilsnack. Hier soll es in der Nähe ein Storchendorf geben, das aber leider wegen Straßensperrung nicht erreicht werden kann. Wer das ganze auf der Landkarte verfolgt, Rühstädt heißt das Dorf. Okay, ich fahre weiter, nächster größerer Ort auf der Route ist Havelberg. Liegt schön, wäre auch einen Halt wert. Ich hatte mich aber schon für Tangermünde als letzten Etappenort auf dieser Reise entschieden und dorthin gelangte ich auch wenig später über die B 107. Ankunft gegen 13.00 Uhr. Der Stellplatz am Klosterberg war mein Ziel, es war noch reichlich Platz vorhanden und Stromsteckdosen waren auch noch frei.



Ich parkte das Wohnmobil und machte eine Runde durch Tangermünde, diesen schönen Ort mit historischen Stadtmauern und Stadttürmen. Die Stephanskirche und ein historisches Rathaus sind ebenso Sehenswert, wie die Burganlage oberhalb der Elbe gelegen.



Das Neustädter Tor ( oder Stendaler Tor ); er rechteckige Turm wurde um das Jahr 1300 errichtet, der Runde Turm um das Jahr 1430.

In den Straßen im Altstadtbereich herrscht das Kopfsteinpflaster vor. Viele schön restaurierte Fachwerkhäuser schmücken das Stadtbild.













Ein Softeis und eine Bratwurst wanderten auf dieser Stadtrunde in meinen Magen, dann kehrte ich bei sonnigem Wetter und wieder sehr warmen Temperaturen bald zum Stellplatz zurück. Etwas lockerer angezogen machte ich noch einen kleinen Spaziergang am Hafenbecken entlang.





Dann pausierte ich am Stellplatz... Erholungsphase. Es waren Unwetter angekündigt, auch für diese Region um Tangermünde und die Altmark und im Westen Deutschlands wie um Paderborn herum, waren auch schon Warnungen im Wetterdienst vorhanden. Am Platz berichtete schon ein Urlauber, daß im Bereich Ahrtal-Mosel wieder ein „Guss“ heruntergekommen war. Nun, es war 18.30 Uhr, es fing an zu regnen, ein kräftiger Schauer. Ein Blitz, ein Donnergrollen. Ich fuhr die Sat-Antenne ein. Aber der eine Blitz, der eine Donner, war auch schon alles; das Unwetter blieb zu Glück hier aus. In meiner Heimat, im Solling dagegen wütete an diesem Abend eine Windhose und brachte zahlreiche Schäden in dem Bereich.

Tagesetappe: 96 Kilometer
Gesamtstrecke: 576 Kilometer

Informationen Stellplatz Tangermünde
Kosten 12,- € inkl. Stromanschluss und V+E
Rund 40 Stellplätze auf gepflasterter Fläche vorhanden. Leider teilweise etwas eng bemessen und wegen fehlender Platzparzellierung ein leichtes Durcheinander bei der Aufstellung. Grünanlagen und Hecken, sowie ein paar höhere Bäume begrünen den Platz in der Nähe des Hafenbeckens am Fluss Tanger, der hier in die Elbe mündet. Nebenan noch eine Ausweichfläche. Die hohen Bäume machen z.T. allerdings den SAT-TV-Empfang nur eingeschränkt möglich. Für den Stromanschluss stehen an mehreren Stellen Steckplätze zur Verfügung, allerdings teilweise längere Kabel notwendig.
Meine Beobachtung: Morgens kam eine Frau auf den Platz und bot frische Eier zum Kauf an. Aufgefallen ist mir ein wohl Heimatloser, der um eine Unterstützung gebeten hat. Er kam ans Mobil ( nicht nur bei mir) und wechselte ein paar freundliche Worte. Man muss ja nichts geben!


Ja, und dann kann ich hier nur noch einen letzten Reisetag beschreiben...


Tag 8: Samstag, der 21. Mai 2022

Ja, und dann war es soweit, der letzte Urlaubstag auf dieser Reise begann und er begann mit Nieselregen. Eine Frau klopfte am Wohnmobil und wollte frische Eier verkaufen. Ich hatte noch von den gekochten bunten Eiern an Bord und auch ungekochte lagerten noch im Kühli. Bei mir konnte die Frau leider kein Geschäft machen. Es klopfte nochmals und ein den eigenen Aussagen zufolge „Heimatloser“ bat um eine „kleine Unterstützung“; das hatte ich so auch noch nicht erlebt. Nun, ich war guter Laune und es war der letzte Reisetag, also kramte ich ein paar Münzen aus der Geldbörse und gab sie dem Mann. Dann war es auch Zeit, aufzubrechen. Noch schnell entsorgt an der Sani-Anlage, dann fuhr ich mal los. Auf der B 189 bewegte ich mich Richtung Magdeburg. Parallel verläuft hier die Trasse der neu entstehenden Autobahn A 14. Bei Barleben fuhr ich dann auf die Autobahn A 2 auf und an der Rastanlage „Börde“ machte ich eine letzte Mittagspause bei Jägerschnitzel und Pommes. Dann nahm ich die letzten Kilometer unter die Wohnmobilräder. Über die A2 westwärts bis zum Kreuz Wolfsburg-Königslutter, dann auf der A 39 über Braunschweig und Salzgitter zur A 7 am „Salzgitter-Dreieck“. Dann nur noch ein paar Kilometer auf der A 7 und noch 20 Kilometer Landstraße und ich erreichte gegen 15 Uhr wieder heimatlichen Boden. Eine kurze, aber mit vielen neuen Erlebnissen verlaufene Reise ging damit zu ende; ich war wieder zuhause.


E N D E


Liebe Mitreisenden, damit bin ich mit diesem Reisebericht fertig; für Euch heißt es nun "Aussteigen!", das Wohnmobil wird wieder in einer dunklen Scheune abgestellt und wartet auf den nächsten Einsatz. Das Gute daran ist, daß dieser nächste Einsatz schon nur drei Wochen später stattgefunden hat. Und von dieser Reise möchte ich natürlich auch wieder hier im Forum berichten. Aber dazu muss ich erst wieder ein paar Vorarbeiten machen. Es dauert noch ein paar Tage oder Wochen, bis zum 2. Teil meiner Reise "Kurs Nord/Nordost". Dann geht es aber noch etwas weiter östlich und etwas weiter nördlich. Ich lade dazu schon jetzt alle wieder ein. Die Mitspieler im Heimatkunde-Rätsel haben schon ein paar Hinweise, wo es ungefähr hingehen könnte. Lasst Euch überraschen; hier fällt erst einmal der "letzte Vorhang".

Allen Mitreisenden schon mal ein herzliches "Dankeschön!" für´s Mitfahren, für Euer Interesse an der Reise und die Geduld, weil es doch etwas länger gedauert hat mit der Berichterstattung. Ich sage "Tschüß, bis bald!"

BiggiK am 30 Jul 2022 22:02:26

Frank,
danke für den schönen Reisebericht. Ich nehme aus solchen Berichten immer gerne etwas für unsere nächsten Reisen mit. Es gibt so schöne, mir bisher unbekannte Ecken auch in Deutschland.
Liebe Grüße Birgit

PittiC am 31 Jul 2022 07:58:34

Wie immer ein lockerer aufschlussreicher Reisebericht. :daumen2:
Danke fürs mitnehmen.

Grillolli am 31 Jul 2022 08:07:27

Schöne Tour :top:
Ein paar Plätze hab ich mir mal gemerkt und einige kannte ich schon.

Danke und Gruß
Olli

iwoi am 01 Aug 2022 08:51:47

hallo Frank, es war wieder schön, bei deiner Tour dabei zu sein! Freu mich schon auf den nächsten Reisebericht!

klink_bks am 01 Aug 2022 09:43:37

frankjasper8 hat geschrieben:............Es klopfte nochmals und ein den eigenen Aussagen zufolge „Heimatloser“ bat um eine „kleine Unterstützung“; das hatte ich so auch noch nicht erlebt. ..........


:) Na hoffentlch macht das mal keine Schule :)

Es mag sicher wirklich arme Menschen geben, die auf Spenden angewiesen sind,
jedoch ist der Missbrauch hier sicher im oberen 2-stelligen Prozentbrereich.

Trotzdem lieber Frank Dankeschön für deinen wie immer tollen Reisebericht

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

Kistenmann am 01 Aug 2022 14:37:07

Moin Frank! Nun komme ich heute doch dazu, Deinen, wie immer, ausgezeichneten Reisebericht zu lesen. Wir stehen gerade in Malmö und es war noch etwas Zeit, bis die Sonne wieder rauskommt. Ich hatte den Bericht schon ein paar Tage unter Beobachtung 8) Tangermünde und Wittenberge kenne ich noch von meiner Radtour 2016. Sehr schön dort.
Lieben Dank für Deinen tollen Bericht und so steige ich auch schon wieder aus :ja:

frankjasper8 am 01 Aug 2022 20:42:44

Hallo, Ihr Lieben!

Ich sage mal ein herzliches Dankeschön für die Rückmeldungen an Birgit, Peter, Olli, Ines, Achim und Ingo. Schön, daß Euch der Reisebericht wieder so gefallen hat.
Auch den Leuten, die die 16 positiven Bewertungen abgegeben haben, ein herzliches Dankeschön!


Kistenmann hat geschrieben:Moin Frank! Wir stehen gerade in Malmö ...


Ingo, dann wünsche ich Euch eine gute Reise und freue mich auf Deine Erlebnisse, die wohl auch wieder nachzulesen sein werden, oder? :)

bonjourelfie am 01 Aug 2022 21:25:38

Ich bin auch erst jetzt so richtig zum Lesen gekommen. Auch ich kannte einige Orte und etliches Unbekanntes habe ich abgespeichert.
Danke für deine Mühe für diesen schönen Reisebericht. Gerne weiter so!

LGElfie

volkermuenster am 02 Aug 2022 10:22:20

Moin Frank,

so jetzt auch von mir.

Lieben Dank für den reich bebilderten Reisebericht. Hat mir - wie immer - sehr gut gefallen. :-)

Bin schon auf die Fortsetzung gespannt....

Gruß
Volker

Link zu meiner letzten großen Tour Richtung Norden: --> Link

haroba am 02 Aug 2022 11:40:12

Moin Frank!

Vielen Dank für Mitreisen dürfen.
Macht immer Freude, mit Sir zu reisen.

Habe gerade meinen Homepage-Bericht von unserer letzten Reise fertig.
Du wirst es schon finden.
Grins!

Munterholln!
Hartmut

Kistenmann am 02 Aug 2022 13:16:51

frankjasper8 hat geschrieben:!
Ingo, dann wünsche ich Euch eine gute Reise und freue mich auf Deine Erlebnisse, die wohl auch wieder nachzulesen sein werden, oder? :)
Lieben Dank! Ja, das wird wieder einen Reisebericht geben. Dauert aber noch ein bißchen :ja:

frankjasper8 am 02 Aug 2022 21:25:26



Auch an Elfie, Volker und Hartmut ein ganz herzliches Dankeschön!

haroba hat geschrieben:Moin Frank!
Habe gerade meinen Homepage-Bericht von unserer letzten Reise fertig.
Du wirst es schon finden.
Grins!
Munterholln!
Hartmut


Moin, mein lieber Hartmut!
Ja, ich habe es natürlich gefunden! :)

Schön, daß Ihr auch wieder unterwegs ward! Tolle Tour; ...und in Lüneburg ward Ihr auch mal wieder. Meine Lüneburg-Fotos sind ja leider bis auf die im Reisebericht gezeigten im "Nirgendwo" verschwunden...

Schöne Grüße nach Aurich

... und an alle anderen User natürlich auch. :)

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