xcamping
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Nordlandtour 2021 Eine Reise nach Inari und weiter 1, 2


volkermuenster am 12 Sep 2021 16:15:49

Ein Hallo in die Forumsrunde.
Diesen Spätsommer habe ich eine Tour durch Skandinavien unternommen und möchte nun nach und nach meine Erfahrungen wiedergeben. Wenn das in Ordnung ist, werde ich dies hier unter der Rubrik "Norwegen" stellen, obwohl die Reise über Finnland hoch und über Schweden und Dänemark zurückging.


Nordlandtour 2021 – Eine Reise nach Inari



Der Inari See ist eigentlich schon ewig lange mein Traum, einmal diesen Ort zu besuchen. Warum? Weiß ich nicht ganz genau. Es kann sein, dass es mit dem Film „Zugvögel – eine Reise nach Inari“ aus den 90ern zu tun hat. Mit Joachim Krol als Bierkutscher Hannes in der Hauptrolle, der zu einem Fahrplanwettbewerb nach Inari reist und eine wahre Odyssee durchlebt.
Dieses Ziel, Finnland, der Norden und auch Nordnorwegen und Schweden – das will ich nun endlich in 2021 erfahren.
Der Zeitpunkt wurde genau richtig gewählt, ich war mit meinen Impfungen durch und hatte daher keine Probleme an den Grenzen.
Zur Planung: Im Vorfeld, wie bei mir üblich, genaueste Planung von Routen, Wanderungen etc. – die dann in der Realität komplett ignoriert werden. :-)

Reisezeitraum: vom 14.08.2021 – 04.09.2021.
Reiseführer: Keine.

So – dann starten wir mal.



Freitag 13.08.

On the Road again….

Da die Finnlines Fähre gegen drei Uhr morgens in Travemünde gen Helsinki startet und man ja einiges früher einchecken muß, fahre ich am frühen Freitagnachmittag los. Gute Entscheidung, so komme ich komplett Tiefenentspannt im Norden an und kann sogar noch in Travemünde abends fein in einem Restaurant Fisch essen gehen. So kann die Reise schon mal anfangen. Klasse. Witzigerweise läuft beim Essen die Fähre ein.



Danach geht es zum Fährterminal, einchecken und ab in die Warteschlange. Nun heißt es warten, Kaffee trinken und sich mit anderen wartenden unterhalten.



Aber auch das geht vorbei und wir können auf die Fähre fahren, alles ganz unproblematisch. Kabine war auch soweit OK. Nachher geht es nochmal das Schiff ein wenig erkunden und so habe ich noch das Wohnmobilpärchen aus Bielefeld getroffen.
Hier haben wir uns noch richtig gut unterhalten und ein Bierchen zusammen getrunken.


Samstag 14.08.

Eine Fährfahrt die ist Lustig! Oder?

Nun ja – was soll man zu so einen Fährtag groß sagen? Die Überfahrt dauert stolze 27 Stunden, so ist man den kompletten Tag auf See. Zum Glück habe ich mehrere Bücher mit, anderthalb schaffe ich. Die restliche Zeit vertreibe ich mit dem ausnutzen des Essenspaket, welches ich mit gebucht habe. Eines sage ich euch, eine Kreuzfahrt werde ich niemals machen – alleine schon wegen den Kilos die ich zunehmen würde.




Sonntag 15.08.

Land in Sicht!

Nach dem Frühstück dauert es auch nicht mehr ganz so lange und Helsinki ist endlich erreicht. Bis wir die Fähre verlassen können dauert zwar noch etwas, aber alles in allem klappt alles reibungslos.
Im Vorfeld habe ich so einen Corona Fragebogen zum Ausfüllen bekommen, den man für Finnland brauchen sollen würde. Habe ich auch brav gemacht – nur auf die Frage über den Aufenthaltsort hatte ich natürlich keine richtige Antwort – habe einfach „Wohnmobil“ eingetragen.

Bitte fragt mich nicht, ob die Antworten richtig oder falsch waren – denn bei der Einreise hat sich keiner für den Bogen interessiert.
Am Hafen war zwar eine Kontrolle, diese hat den Impfstatus und Pass kontrolliert. Alles ganz easy mit dem elektronischen Impfausweis.

Ich bin dann direkt aus Helsinki rausgefahren Richtung Osten. Mein grobes Routenziel ist die Via Karelia – hört sich das nicht famos an?

Auf dem Rastplatz Elimäentie trinke ich den ersten Kaffee auf finnischen Boden. Premiere!



Danach fahre ich zu einem Teil der Salpa Linie um mir dort bei einem kleinen Spaziergang die alten Fortanlagen und Befestigungen anzuschauen. Diese haben die Finnen gegen die Sowjets gebaut. Die Salpa Linja zieht sich durch das ganze Land, hier kurz vor Lappeenranta ist es direkt an der Straße. Interessanter Rundgang, hauptsächlich schön wegen der Bewegung im Wald.





Nach dieser Anstrengung fülle ich meine verloren gegangenen Kalorien bei einer Hesburger Filiale wieder auf. Hier muss ich sagen, dass es gar nicht so einfach ist in Finnland einen Burger oder andere Sachen zu bestellen, wenn auf der Speisekarte keine Bilder sind. Die Sprache ist schon echt sehr speziell und man kann so gut wie nichts ableiten – außer das finnische Wort für „Prost“ – das heißt nämlich „Kippis“ und kommt vom deutschen „Kipp es!“. Aber mit diesem profunden Wissen kam ich hier so nicht weiter. Zum Glück kann die Bedienung einwandfrei Deutsch sprechen und hat sich sehr gefreut dies einsetzen zu können. Sie macht so eine Art Becker Faust und sagt: Yeah, endlich mal ein Deutscher und ich kann Deutsch reden! Klasse Leute hier in Finnland – und das sollte so bleiben.

Danach fahre ich noch nahe der Russischen Grenze in einem Naturschutzgebiet Parikkala. Hier eine kurze Wanderung unternommen zu einer Vorgelbeobachtungshütte.



Nun folgt eine weitere Premiere in Finnland, die erste Übernachtung an einem Stellplatz direkt an einem See – genau wie man sich Finnland vorstellt. Diese ist bei Punkaharju. Hier habe ich auch bei einem Lagerfeuer in einer Kote gesessen. Klasse Anfang!


16.08.

Ukko Koli

Ich habe richtig gut geschlafen und so geht es nun weiter die Via Karelia an der Ostgrenze der Europäischen Union immer gen Norden. Vorbei an Seen und Wäldern, Seen und Wäldern. Hier habe ich das richtige Freiheitsgefühl eines Roadtrips. Erstes Ziel für heute ist die Olavinlinna in Savonlinna. Besichtigen kann ich es leider nicht ich bin zu früh da und auch das Museum hat noch geschlossen.



Aber egal – ich gehe um das Schloss und kurz durch die Stadt. Nun geht es aber weiter zu meinem nächsten Highlight dem Koli.

Den erreiche ich runde 2,5 Stunden später und parke schön auf dem großen Besucherparkplatz. Als ich mich gerade fertig mache, kommt aber auch eine Schauer runter – nicht dran zu denken aus dem Wohnmobil zu steigen. Also Kaffee gekocht und zehn Minuten gewartet und schon sieht das Wetter wieder gut aus.
Es gibt von dem Parkplatz zwei Möglichkeiten den kleinen Berg hoch zu gelangen, einmal die manuelle und zig Treppen oder die maschinelle mit einem Aufzug! Ich bin technikaffin und wähle den Aufzug. Oben angekommen kann man mehrere Wanderwege nutzen und hat nach kurzer Zeit schon faszinierende Ausblicke.

Dann kommt auch noch ein Regenbogen unten über den See raus – richtig guter Zeitpunkt.





Danach suche ich den heutigen Nachtplatz und werde runde 15 Km Nordwestlich von Nurmes fündig.

Ich zeige hier nur mal ein paar Bilder – diese sagen mehr als viele Worte:





Dienstag 17.08.

Der heutige Vormittag läuft unter dem Motto: Holter die Polter.

Der Platz hier ist ausgesprochen schön und ich habe den gestrigen Abend am See mit Sonnenuntergang sehr genossen und auch sehr gut geschlafen. Hier an dieser Stelle muss ich noch mal sagen, dass ich auf der gesamten Reise stets sehr früh aufstehe. So habe ich noch was vom Tag und kann Stressfrei den weiteren Verlauf gestalten.

Von diesem wunderschönen Platz geht es auf die wunderbare Schotterpiste – die auch zur Via Karelia gehört.
Da ich gestern aber einen Abstecher von der Route genommen habe, ist mir das erst gar nicht so bewusst.

Hier die Beweisbilder :-):





Auf dem Weg zum Raatteen Portti Museum – dies widmet sich dem Winterkrieg Finnland Russland im Jahre 1939 – halte ich noch in Kuhmo zum Einkaufen an.

Danach bin ich nach rund 90 Km Fahrt auch schon am Museum. Hier geht auch noch eine Straße Richtung Russland, die wohl auch eine interessante geschichtliche Komponente aufweist. Aber ich belasse es beim Besuch des Museums mit anschließender Kaffeepausi mit Hefeschneckchen.









Dieses Denkmal ist den gefallenen Soldaten des Winterkrieges auf beiden Seiten gewidmet. Für jeden Toten liegt ein Stein und für jeden Kriegstag hängt eine Glocke am Denkmal. Schon bewegend diese Symbolik, hier wird einem die Sinnlosigkeit von Krieg richtig bewusst und vor Augen geführt. Für mich hat sich der Besuch gelohnt.

Danach fahre ich weiter und versuche mit Musik ein wenig die Gedanken wieder zu normalisieren. Nächster kurzer Halt ist das „Stille Volk“. Ein Kunstwerk mitten in der Gegend - ich fand es sehr toll.





Hier gibt es auch ein Souvenirladen und eine Art Ess- / Grillbude. Es gibt dort wohl echt leckere Sachen – leider habe ich aber nicht so viel Hunger. Nach diesem kurzweiligen Besuch fahre ich weiter gen Norden – frei nach dem mich in Folge immer wieder begleitenden Motto – weiter, immer weiter!

An diesem späten Nachmittag hat es nicht so ganz geklappt mit der Stellplatzsuche. Ich fahre mehrere an, aber irgendwie passt es nicht. Solche Sachen passieren auch dem Besten denke ich mir und fahre so zum Lisakki Village Camping. Dort kann ich mir für 26,- € einen schönen Platz aussuchen und stehe an einem See. Hier kommt auch nun erstmals in diesem Urlaub meine neue Outdoor Küche, kurz Hamburgerbrateri, zum Einsatz. Herrlich!





Da es am Tage tropische Temperaturen von knapp 17 Grad hatte, gönne ich mir dabei das passende finnische Bier: Karhu Saunaolut – Das Saunabier!! Schöner Abend.



Mit diesen Bildern mit meinem Saunabier und der Outdoor - Küche belasse ich es erst einmal für heute.
Es würde mich sehr freuen, wenn euch der Bericht gefällt.

Grüße
Der Volker

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Cabal am 12 Sep 2021 16:25:42

Hallo Volker,

danke für den Bericht und die netten Fotos :)

Wieviele Kilometer hast du denn in der gesamten Zeit zurückgelegt?

Gruss
Michael

hossi46 am 12 Sep 2021 23:23:50

Spannend. Btte weiter berichten.

Anzeige vom Forum


zulu am 13 Sep 2021 09:29:23

Hallo volkermuenster, danke für den Bericht und die tollen Fotos.
Weißt Du, wie es dazu kommt, dass da in Finnland deutschsprachige Schilder stehen ?
("Kantine Feldbahn" und "Das stille Volk")

Bitte schreib noch weiter und stell noch mehr Fotos ein!
Danke!
zulu

volkermuenster am 13 Sep 2021 09:57:15

Moin in die Runde,

danke für die Kommentare - das freut mich und ist ja auch eine Motivation :-).

Ich versuche schonmal die Fragen zu beantworten.

Cabal hat geschrieben:Hallo Volker,

Wieviele Kilometer hast du denn in der gesamten Zeit zurückgelegt?
Gruss
Michael


Hallo Michael,
das habe ich für das Fazit am Ende des Reiseberichtes geplant :-). Aber ich kann es schonmal sagen von Haustür zu Haustür waren es exakt 6713,2 Kilometer. :-)

zulu hat geschrieben:Hallo volkermuenster, danke für den Bericht und die tollen Fotos.
Weißt Du, wie es dazu kommt, dass da in Finnland deutschsprachige Schilder stehen ?
("Kantine Feldbahn" und "Das stille Volk")

Bitte schreib noch weiter und stell noch mehr Fotos ein!
Danke!
zulu


Hallo Zulu,
danke für das Feedback.
Warum stehen dort deutsche Schilder.
Also beim Stillen Volk waren die Erklärunegn in drei Sprachen, Finnisch, Englisch und Deutsch. Ich habe aber nur das deutsche fotografiert.

Beim Winterkriegsmuseum Raatteen Portti ist es wohl so, dass dieses Schild aus der gemeinsamen Kriegsgeschichte der Finnen und der Wehrmacht handelt. Es gab da auch so eine Art Wegweiser auf Deutsch. Nach dem Winterkrieg 1939 und nach dem Überfall der Nazis auf die Sowjetunion haben Deutsche und Finnen gemeinsam gegen die Russen dort oben gekämpft. Wahrscheinlich aber mit unterschiedlicher Motivation.
In dem Museum sind auch Utensilien der Wehrmacht und auch der Roten Armee zu sehen.

Will hoffen, dass dies so geschichtlich einigermaßen korrekt ist was ich hier schreibe, ansonsten gerne melden :-).

Gruß
Volker

Trashy am 13 Sep 2021 10:26:43

Sehr interessant.
Wir brechen am 7.10. Richtung Helsinki auf.

BiggiK am 13 Sep 2021 14:02:24

Ein schöner Bericht und ich freue mich auf die Fortsetzung. Die nordischen Länder finde ich als Reiseziele sehr interessant, daher lese gerne Berichte darüber zur Inspiration.
Gruß Birgit

volkermuenster am 13 Sep 2021 20:57:36

Vielen Dank schonmal für liebe Feedback und Kommentar - freut mich riesig :-)

So ich mach dann mal weiter.....

Mittwoch 18.08.

Motto des Tages: Auffällig / Unauffällig………

Ich starte kurz vor acht vom Camping Platz – ja ich bin immer früh dran. Geduscht, gefrühstückt, gespült und alles klar gemacht und das vor acht Uhr. Ich bin von mir selbst begeistert. Das ist auch vonnöten, wenn man alleine reist, dass man sich selber lobt und mit einem gut klarkommt. Mache ich!
Die Besonderheit des Tages erreiche ich nach 150 Km toller Fahrt durch schönstes finnisches Wald- Seengebiet.



Ich erreiche und überschreite den Polarkreis!

Hier kommt Teil eins des Mottos zu tragen: Unauffällig!

Ja gegenüber dem Polarkreis Infozentrum mit Souvenirshop an der Norwegischen E6 ist dies schon eher absolutes Understatement! Es steht nur so ein komisches Ding neben der Kreuzung und ich hätte es erst gar nicht entdeckt, wenn ich nicht ordnungsgemäß nach rechts und links geblickt hätte:-).

****Off Topic*****
Auf dem Bild ist mein Navi zu sehen, dort sind auch immer die drei wichtigen Sachen mit entsprechenden Kilometerangaben aufgelistet, Tankstellen, Rastplatz und Restaurants. Was in Deutschland undenkbar wäre, ist hier oben normal und kann einem zum Verhängnis werden. Die nächste Tankstelle 120 Kilometer! Also immer rechtzeitig Tank auffüllen. Und nicht wie in Deutschland: Uih zu teuer – warten wir auf die nächste. :-)



Ich fahre weiter, mein Ziel ist der Pyhä-Luosto Nationalpark. Hier soll es eine Wanderung durch einen Canyon geben, genau das richtige für mich. Als ich dort ankomme und im Visitors Center stehe, bekomme ich die Info, dass der Canyon geschlossen ist. Es werden zurzeit dort die Holzwege und Treppen instandgesetzt. Auch wenn ich dies verstehe, nach der Hauptsaison und vor dem nahenden strengen Winter, schade find ich es trotzdem. Nun ist guter Rat teuer. Eine Idee, es gibt noch einen anderen Nationalpark mit schöner Wanderung, aber hier sind es eine gute Strecke Fahrt – naja eigentlich kein Problem, aber ich war wohl ein wenig zu enttäuscht. Also fahre ich weiter - immer weiter. :)

Hier sehe ich auch die ersten Rentiere am Straßenrand. Beim ersten hätte es auch fast gekracht. Ich fahre zum Glück langsam, da springt der Bock mir doch sowas von suizidal vorm Fahrzeug. Aber ich kann bremsen und dem Tier ist nichts passiert – vielleicht besorgt er sich nun irgendwelche Pillen um seinen Plan zu vollenden……

Ich gucke mir einen Stellplatz an einem See heraus, dazu muss ich aber über 10 Km Schotterpiste auf mich nehmen. Da es jetzt aber schon seit einiger Zeit mal so richtig regnet, sieht mein Theodor eher wie ein Schlammmobil aus. Auch muss ich sagen, dass er sich verdammt gut hält auf diesen Straßen. Danke Theodor!

Der Platz ist wirklich schön, etwas oberhalb sind Koten, Grillplätze und eine Art Shelter mit Feuerstelle. Weiter geht eine Durchfahrt und man steht direkt an einem See. Coole Sache das hier.



Ich stelle mich hin und mache mir erst mal einen Kaffee, an rausgehen ist nicht zu denken. Die Regenfrequenz hat sich enorm gesteigert :) .

Als ich hier so schön sitze und Kaffee trinke, kommt nun Teil 2 des Tages Mottos an: Auffällig.

Ja ich höre es schon, es kommt was Großes auf mich zu. In Form eines neuen MAN Weltreisemobils ziemlich hoch, lang und mit einem riesen Koffer noch hinten dran. Wahnsinns Teil!

Was mich aber insgeheim glücklich macht, war, dass ich hier in einem Zug geparkt und ohne Böcke gerade stand. Das Weltreisemobil war aber noch nach 20 Minuten rum am kurbeln und die Dame des Hauses musste im Regen die Auffahrkeile positionieren. Hihihi….

Naja, vielleicht ist dies aber auch mein ausgeprägter Allradneid :)



Aber gegen Abend hört der Regen auf und man kann die Gegend erkunden. Auch hier gibt es einen Vogelbeobachtungsturm. Ich gehe etwas durch die Gegend, unterhalte mich noch mit einem Finnen, der mit einem Freund in der Kote gerade Fisch grillt.
Dann nach dem Abendessen mache ich mir noch ein Lagerfeuer an und trinke ein Bierchen – schöner Abschluss eines ansonsten verregneten
Tages.



So mit folgendem Bild beende ich den Tag und auch diesen zweiten Teil des Berichtes:



Es geht bald weiter... (richtig weiter, immer weiter) :-) zu meinem ersten richtigen Hauptziel: den Inari See.

Euch einen guten Start in die Woche.

Bin gespannt wie es gefällt...

Gruß
Volker

volkermuenster am 18 Sep 2021 14:50:34

Donnerstag 19.08.

Motto: Feines Essen und komische Vögel

Das ist doch mal ein Tagesmotto – mal sehen was draus wird und was das für komische Vögel sind, die mir begegnen….

Nach einem schönen Abend und einer ruhigen Nacht fahre ich wieder die Fahrwerks- und Innenausstattungs- Folter-und Teststrecke zurück zur Hauptstraße. Und richtig geraten weiter nach Norden. Weiter… immer weiter….

Zum Glück hatte ich vor der Reise mir auf einen Datenstick von einem Freund etliche Alben und Musik aufspielen lassen, so habe ich echt Freude an der Fahrt. Musik laut, und dann durch diese grandiose Landschaft. Dann passt es ja auch wieder, dass ich Anfang des Jahres in neue Lautsprecher investiert und mir diese inkl. Hochtöner eingebaut habe.
Es geht durch die Lappländische Landschaft, bis vor der / die / das Karhu Tupa. Wohl eine Bärenhöhle vor der sich nun ein Souvenirshop inklusive Kaffee befindet. Ich finde es total lustig Sachen zu erreichen oder zu sehen, die man aus Reiseberichten kennt oder auf YouTube gesehen hat.

Nun steht man selber dort. Naja extra deswegen dorthin braucht man nicht zu fahren, aber es liegt direkt an der Straße nach Inari und so bin ich dort rein und habe eine Waffel mit Kaffee gegessen. Lecker Pause.



Ein Punkt fällt mir jetzt gerade ein, Thema Tanken. Im Süden habe ich wohl die teuerste finnische Tankstelle erwischt und bin auch direkt Touristenfallenmäßig darauf reingefallen. Ich musste dort über 1,55 € für den Liter Diesel ausgeben und ich hatte schon Sorgen, dass es im Norden teurer werden würde. Aber zum Glück ist das nicht der Fall und der Liter Diesel hat sich so von Anfang 1,43 bis 1,48 € eingependelt.

Nun steigt aber bei mir so richtig die innere Aufregung. Kennt ihr das? Ihr kommt eurem Ziel langsam näher? Ich habe so lange den Wunsch gehabt mal nach Inari und den gleichnamigen See zu fahren und nun in ein paar Kilometer habe ich es erreicht. Wahnsinn.

Tatsächlich komme ich bereits gegen Mittag dort an und fahre erstmal durch die „Stadt“. Hier erst fällt mir auf, dass ich kein einziges Foto von Inari gemacht habe. Total bekloppt, da erreicht man so ein Ziel und macht keine Fotos. Aber bei mir ist es gespeichert. Ist auch nichts Besonderes, eine Tankstelle, ein Supermarkt, ein zwei Hotels und ein paar Häuser. Fertig.

Hier fahre ich zum Restaurant Aanaar und reserviere für den Abend ein Tisch. Klappt.

Danach suche ich mir einen Stellplatz mitten im nahen Wald und unternehme eine Wanderung an dem nahen Fluss. Richtig richtig schön….
Hier treffe ich einen Finnen aus Helsinki, der mir begeistert erzählt er wäre in Deutschland gewesen und wie schön es hier ist. Er war in der Rhön und war begeistert von der Natur! Er aus Finnland! - mit dieser Natur hier um uns herun! Am besten haben ihm die Rotmilane gefallen - und ja er sagte Rotmilane auf Deutsch. Ich fands super.

Ich gehe noch eine Runde an den See Inari und stecke ein Finger rein, wenigstens das :) . So jetzt war ich an den bedeutendsten drei Seen in Europa. Am Inari in Finnland, am Paipus See in Estland und am Effelder Waldsee im Kreis Heinsberg!







Als ich dann wieder in die Nähe des Theodors komme, habe ich auch die Begegnung mit den komischen Vögeln…
Also ich muss schon sagen, es gibt ja Leute…

Nee nee, ich rede hier nicht von solchen komischen Vögeln, sondern um richtige, gefiederte.

Ich sehe den Unglückshäher – (englisch: Siberian Jay) – (finnisch: Kuukkeli). Entgegen seinem Namen bringt der Unglückshäher keine unheilvolle Botschaft. In Finnland, wo er die kalten Nadelwälder bewohnt, gilt er sogar als Glücksvogel!
Zwei der Häher springen die ganze Zeit im Geäst ein paar Schritte von mir hin und her, es ist eine Wonne diese Vögel zu sehen und zu beobachten. Ich werde sie – oder ein anderes Paar am nächsten Morgen direkt an meinem Wohnmobil wiedersehen.

Später schon auf der Rückfahrt auf dem Stellplatz in Finnland (zwischen Norwegen und Schweden) werde ich wieder ein Kuukkeli Pärchen sehen. Aber das weiß ich jetzt natürlich noch nicht :-).

Dann mache ich mich ausgehfein und mache mich auf zu dem Restaurant. Ich kenne es aus einem Reisebericht und es soll wirklich ausgesprochen gut sein.
Ich bekomme einen schönen Platz in dem gut gefüllten Restaurant freundlich zugewiesen. Ich bestelle hier das Menü, aber nicht mit Wein, sondern mit einer Bier Begleitung.
Ich muss sagen, es ist richtig gut und ich genieße den Abend in vollen Zügen. Hier hat alles regionalen Bezug und wird frisch zubereitet. So gibt es auch Flechten, hiesigen Fisch und Rentier zu essen. Alles mit einer Geschichte serviert. Toll.

Auszüge des Menüs:









Für mich ist es etwas ganz besonderes hier zu sein und so will ich es für mich selber feiern.



Abend vor dem Restaurant.
So jetzt aber noch zum Theodor und ab ins Bett.


Freitag 20.08.

Auf auf zur Barentssee oder durch diese Hölle musst du gehen…….

Für mich soll es heute Richtung Norwegen gehen, Ziel Vardö. Hierzu fahre ich die 971 um bei Neiden die Grenze zu überschreiten. Hier bin ich bereits ellenlang unterwegs als mein Navis eine Umleitung von über 300 Km ausrechnet, weil es der Meinung ist die Straße wäre gesperrt. OK sag ich mir, das Gerät ist doch doof. Dann kommt eine Baustelle des Grauens! Zig Kilometer übelster Schotterstrecke, dann wird aus dem normalen Schotter, als wäre dies nicht schon schlimm genug auch noch richtige Kieselsteine.
Jeder Meter tut mir richtig weh, ich denke nur an das Auto. Dann sagt das Navi wieder, Straße gesperrt.
Nun bekomme ich doch langsam Sorgen, dass der Grenzübergang eventuell wegen Corona gesperrt ist, auch kommen mir extrem wenig Fahrzeuge entgegen – eigentlich keine mehr in den letzten Kilometern. Nun werde ich doch leicht nervös, diese Strecke und diese Hölle von Baustelle will ich nicht noch einmal fahren.
Auch kann ich niemanden fragen, also frei nach dem Motto: weiter, immer weiter! Fahre ich auch immer weiter. Und komme dann schließlich an den Grenzübergang Neiden an.

Zum Glück habe ich nicht auf mein Navi gehört, Grenze hatte geöffnet, d.h. die Überfahrt war durch einen Pylon „versperrt“.
Hier halte ich an und dann kommt auch schon ein freundlicher Militärpolizist und kontrolliert mein Impfstatus. Danach ein freundlicher Gruß und beste Wünsche. Puh – sonst wurde nichts kontrolliert.

Hiernach fahre ich nach Kirkenes, dem Nordöstlichen Haltepunkt der Hurtigruten. Ich Ver- und Entsorge hier und sehe im Hafen die Kong Harald liegen. Nach einem kurzen Spaziergang mache ich mich wieder auf dem Weg nach Vardö. Hierzu fahre ich die Landschaftsroute Varanger.







Um auf die Insel Vardö zu gelangen, muss ich durch einen Tunnel fahren. Einen Stellplatz finde ich direkt in Hafennähe und was sehe ich, wer ist schon da? Richtig die Kong Harald. Sie war schneller von Kirkenes nach Vardö als ich mit dem Fahrzeug. Später habe ich gelesen dass eben dieses Schiff wohl mit Motorproblemen in Not geraten war – ob dies auf der gleichen Fahrt passiert kann gut sein.





Jetzt nach der langen Fahrt unternehme ich eine Wanderung durch den Ort, zur Vardö Festung und natürlich zu meinem Hauptziel, dem Hexenmahnmal Steilneset Memorial.







Jeder der Hexerei beschuldigte und verurteilte hat hier eine Gedenktafel erhalten. Da standen auch seine angeblichen Schandtaten drauf, mit welchen Zaubereien und Schadzaubern er oder meistens sie anderen Schaden zugefügt haben soll.

Naja zu diesem Bild und was es symbolisieren soll, brauche ich wahrscheinlich nichts sagen….



Das war sehr beeindruckend und bedrückend, wenn man hier sehen konnte zu was Menschen fähig sind. Und vor allem für was???
Aberglaube, Neid und Missgunst?
Aber dann fällt mir ein, was bei uns in unser ach so modernen und aufgeklärten Welt so los ist und welche Ideologien, Weltanschauungen und Verschwörungen verbreitet werden…. Naja, ist wie mit der Mode – war alles schon mal da.

Aber lassen wir das und machen mit der Reise weiter.

Neben meinem Theodor parken drei Norwegische Damen mit ihrem Mobil. Wir haben uns kurz unterhalten und prompt werde ich später gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit in die „Nordpol Kro“ eine Kneipe zu gehen. Ich war ja noch nie in Norwegen in einer Kneipe, also zugesagt und mit rübergegangen.



Hier eine Übersicht des Bierangebotes und der Preise:



Entgegen meiner Vermutung wird es richtig voll in diesem Laden und es ist ein lustiger und interessanter Abend.

Da ich nun mit einheimischen hier bin, komme ich unheimlich schnell mit den Leuten in Kontakt. Auch bekomme ich richtig nette und gute Tipps für die Weiterfahrt.

Ein richtig toller Abend – OK mit deutschen Bierpreisen nicht zu vergleichen, aber trotzdem schön.

So mit diesem Bierchen mache ich mal für heute Pause - Prost! Zusammen.



Bis denne.

Gruß
Volker

Henri1 am 18 Sep 2021 16:10:44

Moin
Mach bloß weiter, soll aber keine Drohung sein. :lol:
Danke für Deinen Bericht.

Cabal am 19 Sep 2021 09:00:45

Klasse weiter so :)
Bin gespannt über die Fortsetzung.

fritzi2015 am 19 Sep 2021 12:37:25

Hallo Volker,
Super Bericht...bitte unbedingt vollenden. Macht großen Spaß zu lesen und die Bilder zu genießen.
Von mir ein + für deinen Bericht!
Danke.
LG
Fritzi

wollina am 19 Sep 2021 14:13:30

volkermünster[*] Ich bin von mir selbst begeistert. Das ist auch vonnöten, wenn man alleine reist, dass man sich selber lobt und mit einem gut klarkommt. Mache ich![*]

Das ist die richtige Einstellung.

Ansonsten bin ich von dem Bericht begeistert!

lonsome am 19 Sep 2021 21:32:20

Hallo,

Da werden auch bei mur manche Erinnerungen wach, vor allem bei Straßen, die gerade gebaut werden.

Und da ich auch alleine unterwegs, kenne ich die anderen Seiten auch.

Bin auf die Fortsetzung gespannt.

Gruß
Klaus

KasselHobbit am 20 Sep 2021 15:20:58

Hallo Volker,
vielen dank für den tollen Bericht. Ich find ihn sehr unterhaltsam ;-)
Aber mal 3 Fragen zu deinem Restaurantbesuch in Inaari:
1. Waren die Flechten zum Essen oder nur Deko?
2. Wurdest du von dem bissl da auf dem Teller satt?
3. Was hat das Menu gekostet?

Gruß aus NAordhessen,
Mario

volkermuenster am 20 Sep 2021 17:40:29

Freut mich, dass es gefällt.

Hier möchte ich - bevor es weitergeht - diese Fragen beantworten:

KasselHobbit hat geschrieben:Hallo Volker,
vielen dank für den tollen Bericht. Ich find ihn sehr unterhaltsam ;-)
Aber mal 3 Fragen zu deinem Restaurantbesuch in Inaari:
1. Waren die Flechten zum Essen oder nur Deko?
2. Wurdest du von dem bissl da auf dem Teller satt?
3. Was hat das Menu gekostet?

Gruß aus NAordhessen,
Mario


Hallo Mario,

ja die Flechten waren zum essen dabei.
Das ganze Menü war richtig gut und ich habe den Abend sehr genossen :-)
Naja Satt ist so eine Sache. Ich habe das Menü genommen, hier aber nur Auszugsweise Fotos reingestellt. Die Portionen waren zwar klein, der Hauptgang hatte zwei Rentiersteaks, auf dem Foto war nur eines zu sehen, das andere war noch im Töpfchen. Alles im allem bin ich aber nicht hungrig aus dem Restaurant gegangen.

Zu den Kosten. Ich habe runde 100,-€ inkl. Getränke und allen, ohne Trinkgeld ausgegeben.
Aber ich muss sagen, alles was ich dort gegessen habe war a) sehr gut und fein und b) das werde ich so schnell nicht mehr machen / bekommen können. :-)

Für MICH hat sich der Abend und der Besuch hier gelohnt, ich wollte hier den Abend, meine Fahrt zum Inari See und noch weiter ganz persönlich ein klein wenig feiern. Und so ist er für mich zum unvergesslichen Ereignis geworden.

Gruß
Volker

volkermuenster am 20 Sep 2021 19:21:33

So machen wir mal ein wenig weiter.


Samstag 21.08.

Vom Winde verweht……..

So der Tag fängt schon mal mit einer guten Tat an. Bei den norwegischen Damen funktioniert die Gasversorgung nicht und sie können kein Kaffeewasser kochen. Ich helfe aus und setze Kaffeewasser auf, danach sitzen wir noch eine ganze Zeit in ihrem Wohnmobil zusammen.
Sehr lustig aber auch informativ. Leider vergesse ich zu fragen, warum die Norweger immer alte Autos im Vorgarten sammeln….




Vardö Hafen…..

Gegen 11 Uhr fahre ich los um einen Tipp der Damen zu befolgen, nach Hamningberg soll es gehen. Es liegt circa 30 Km weiter nördlich von Vardö und ist durch eine sehr enge aber wohl faszinierende Straße zu erreichen.

Das besondere an Hamningberg hat mit einen schlimmen Teil der deutschen Geschichte zu tun. Als die Wehrmacht die Finnmark verlassen hat und vor der Sowjetischen Armee floh, haben sie den Befehl der verbrannten Erde befolgt und alles zerstört und niedergebrannt, damit nichts dem Gegner in die Hände fiel. Dieser sogenannte Brandherbst verfolgt einem hier oben des Öfteren. Da Hamningberg damals nur von Seeseite her erreichbar war, entging dieser Ort der Zerstörung der Deutschen. So sind dort noch Häuser, Kirche und andere Sachen zu sehen, die weit vor dem zweiten Weltkrieg stammen.

OK jetzt aber Schluss mit Geschichte und weiter mit dem Bericht.

Die Fahrt dorthin ist ein echter Genuss, die Gegend, die Straße, die Fels- und Steinformationen sind der schiere Wahnsinn. Ich habe zwar versucht dies fotografisch festzuhalten, aber ohne Erfolg. DAS passt nicht auf Fotos.









Auf der Fahrt wird es immer windiger und ich mache mir erst mal einen Kaffee und eine kleine Mahlzeit als ich auf dem Stellplatz ankomme.

Als ich dabei nach vorne zu einem großen deutschen Wohnmobil schaue muss ich lachen. Aber es ist ja klar, es ist Samstagnachmittag, was macht ein ordentlicher Deutscher? Richtig Auto waschen:


Sollte der Wohnmobil Kollege hier im Forum sein und sich erkennen - bitte nicht böse sein. Ich fand es lustig.

Da ist der Kollege doch tatsächlich am Ende der Welt an der Barentssee mit einem kleinen Eimerchen sein neues Wohnmobil am Waschen.

Danach mache ich mich auf zu einer Wanderung durch den Ort und den ehemaligen deutschen Stellungen. Mittlerweile ist es nicht nur etwas windig, nein schon eher stürmisch.









Abend dann noch ein schönen Sonnenuntergang:



Kleines Grünerla am Abend……



Die Nacht ist ziemlich unruhig, es hat nun richtige Sturmstärke und es zieht und wackelt an den Fenstern. Auch ist bei meinem Theodor die Zwangsbelüftung direkt im Schlafbereich. Kurz gesagt es war laut wie Hulle… Aber ich schlafe dann doch noch ein……

Sonntag 22.08.

Zufälle gibt`s…..

So nach dem Frühstücken, Duschen und Womo klar machen geht es wieder weiter (richtig: weiter immer weiter :lol: ).Nun zuerst wieder die schmale Straße zurück, dann Richtung Tana Bru. Da wollte ich auch schon immer mal hin ( :) ).

Impressionen von der Fahrt:

Mein kleines dickes Theo:












Gegen Mittag komme ich in Tana Bru an, hier wird zuerst mal der Durst meines kleinen dicken Rackers gestillt und an der Tankstelle genügend Diesel nachgefüllt. Danach komme ich dran und bestelle mir im Tankstellenbistro einen Hotdog mit Pommes. Nun will ich mal so richtig schlau sein und mein noch zuhause gefundenes Norwegisches Bargeld loswerden.
Aber wie es immer so ist, wenn man schlau sein will klappt es nicht. Hahaha. Die Geldscheine sind veraltet und werden nicht mehr angenommen. Damit habe ich nicht gerechnet, aber kein Problem zahle ich halt mit Karte.

Hier mache ich auch noch eine kleine Pause am Tana Fluss, mache Fotos und genieße die herauskommende Sonne.
Hier an dieser Stelle ein Gruß an Klaus (lonsome) - Foto an gleicher Stelle wie in deinem Bericht:









Hiernach fahre ich weiter Richtung Norden. Mein Ziel ist Gamvik, bzw. der Leuchtturm Slettnes Fyr. Dies ist nicht nur der nördlichste mit dem Auto erreichbarer Festlands - Ort Europas, sondern auch der weltweit nördlichste Festland Leuchtturm!
Ha DAS ist doch mal ein Ziel!





Um kurz vor 20 Uhr erreiche ich das Ziel. Hier ist es Atemberaubend.

Anfahrt:



Leuchtturm Slettnes Fyr:







Ich drehe hier eine Runde und am Ende – ich habe extra weiter vorn, nicht direkt am hinteren Parkplatz, mich für die Nacht hingestellt – stand noch ein weiterer Campingbus. Ihn wollte ich eigentlich nicht stören, aber als daran vorbeigegangen bin, sehe ich das Kennzeichen und was soll ich sagen, er kommt aus dem gleichen Kreis wie ich. Ich sage kurz Hallo und unterhalte mich kurz mit dem Pärchen.
Was für Zufälle es doch gibt.
Hier bleibe ich aber auf jeden Fall noch den kompletten nächsten Tag, das Wetter soll auch besser werden. Na denn…. Schaun mer mal.

Nacht zusammen……

Montag 23.08.

Philosophieren unter vieren…….

So! Aufstehen! Frühstücken!



Beim Blick aus dem Fenster sieht es tatsächlich nicht mehr ganz so schlimm aus und auch der Wind hat sich etwas gelegt, das heisst es ist nur noch windig, nicht mehr stürmisch.



Ich mache mich auf zu einer Wanderung an der Küste entlang. Einige Tourenvorschläge habe ich am Vortag ausgekundschaftet und so mache ich mich mit Rücksack und Verpflegung auf dem Weg.



Es wurde eine richtig tolle Tour an der Küste entlang, es gab überall auch Hinweistafeln für historische Ereignisse. So gabe ein Steinlabyrinth aus einer längst vergangenen Zeit – habe ich per Zufall gesehen. Auch war hier noch eine Art Steinhütte in denen sich die damaligen Bewohner im Brandherbst 1944 vor den Deutschen in Sicherheit gebracht haben.







Meine ersten selbstgepflückten Moltebeeren:



Dann kam eine Engstelle und ich hatte Angst stecken zu bleiben :-)



Ich mache an schönen Stellen einfach mal Pause, trinke und esse etwas und genieße einfach diese herrliche Aussicht. Ein recht großer Fuchs kommt auch noch vorbei und ich meine Seeadler gesehen zu haben.

Achso, bevor ich es vergesse. An einem Punkt der Wanderung war ein Tourbuch hinterlegt in dem man sich eintragen konnte. Habe ich gemacht und so weiß ich nun auch die Namen der beiden Kreiskollegen :-).

Danach gehe ich zum Auto um endlich mal wieder einen Kaffee zu trinken.

Ich komme an dem Kastenwagen der beiden Heinsberger vorbei und grüße sie mit ihrem Namen – da schauen sie verdutzt und nun wissen sie dass ich auch da oben war. Auf ihre Frage wie ich denn heiße, sage ich sie können ja nochmal hochlaufen und nachsehen :-) :-).

Wir kommen ins Gespräch und die beiden sind mir direkt sympathisch, wir verabreden uns zu einen Nachmittagsbierchen. Ich fahre mit meinem Theodor hoch zu ihnen und dann gesellen wir uns zusammen. Es wird richtig Lustig.

Nach dem Abendessen unternehmen wir noch eine Runde zum Leuchtturm und danach setzen wir uns mit ein zwei Bierchen noch in die Schutzhütte. Ein echt lustiger Abend.

Warum Philosophieren unter vieren? Sie hatten einen süßen Hund dabei und so waren wir zu viert :lol:

Bilder:







So mit diesem Bildern mache ich mal Schluss für heute...

Bald geht`s weiter...

Über Feedback freue ich mich und bei Fragen einfach melden.

Schönen Abend.

Bis bald....

Volker

lonsome am 20 Sep 2021 20:10:57

Hallo,

Hamningbeeg hat jetzt einen Stellplatz? Da ändert sich auch viel. Gibt es da Ver uns Entsorgung?

Sletnes Fyr, eine schöne Ecke! Als ich dort war, haben zwei Leute auf der falschen, der Landseite des Weges gezeltet und eurden dann von einem Naturschutzwart aufgefordert abzubauen, sie waren 2 Meter im Naturschutzgebiet.

Gruß
Klaus

volkermuenster am 20 Sep 2021 20:51:30

Hallo Klaus,

In Hamningberg war nur ein Parkplatz ohne Service
und ohne Ver- und Entsorgung.

Am Slettnes Fyr habe ich auch in einer offiziellen Parkbucht gestanden - alles nach Vorschrift.

Grüße
Volker

lonsome am 21 Sep 2021 10:09:13

Hallo,

mit Sletnes Fyr wollte ich Dir nichts unterstellen, sorry. Bei mir war damals nur recht viel los, der Parkplatz am Ende war ganz voll.

Aber es ist sehr schön so weit oben im Norden, da wird mich mein Weg im nächsten Jahr hoffentlich auch nochmal hinführen. Wenn ich gewusst häte, dass es da auch in diesem Jahr relativ ruhig ist, wäre ich auch dort gelandet.

Gruß
Klaus

volkermuenster am 21 Sep 2021 12:19:04

Moin Klaus,

da habe ich ich mich aber auch undeutlich ausgedrückt.
Ich habe dich schon richtig verstanden - als ich auf senden gedrückt hatte, ist mir erst bewusst geworden das man meine Antwort auch anders verstehen kann.

Beim Slettnes Fyr ist in der Tat viel Naturschutzgebiet und an jeder Parkbucht stehen Schilder die darauf explizit hinweisen. Ich hatte wohl Glück, dass nicht so viel los war.

Daher guter Hinweis von dir.

Gruß
Volker

skysegel am 21 Sep 2021 13:04:50

Danke für den Bericht. Erinnert mich an meine Reise 2016, insbesondere auch die Straße des Grauens in Finnland.

Ulli

Hoss1 am 22 Sep 2021 00:32:56

Wunderschöne Bilder.
Danke dafür. :top: :respekt: Ich bin echt gespannt wie es weiter geht.

volkermuenster am 22 Sep 2021 21:02:33

Ja lieben Dank für die Kommentare. Klasse.

Nun wird es aber auch Zeit, dass ich weiterschreibe :-)

Dienstag 24.08.

Trolle und verlorene Boote……

Der weitere Reiseverlauf soll zuerst grobe Richtung Alta gehen. Dann will ich mich entscheiden wohin ich weiter fahre. Die Nacht war ruhig und ich habe gut geschlafen, ich verabschiede mich noch von den beiden plus Hund und dann fahre ich weiter Süd-Westlich durch grandiose Landschaften.







Komme an einer kleinen Ortschaft vorbei – ich weiß nicht mehr ob es Lakselv war – hier gibt es einen etwas neueren Coop Laden und einen alten.

Das ist der alte:



Dann führt die Fahrt weiter zu einer Stelle bei dem ein alten Boot Lost Place mäßig rumliegt.







Als ich dann dieses Straßenschild sehe, kommen mir dann doch einige Überlegungen wie und wohin es weitergehen soll. Richtung Alta und den Lyngenalpen – soll wunderschön sein, oder doch Richtung Nordkap? Oder nach Hammerfest? Ich überlege kurz, spontan Nordkap hätte ja was – aber die Strecke und dann die vielen Mobile dort vor Ort schrecken mich ab. Lyngenalpen wären toll – aber auch dies würde einen extremen Abstecher bedeuten.



Also Richtung Hammerfest - :-)

Auf dem Weg dorthin komme ich noch an einem Tipp aus Vardö vorbei – der Trollholmsund.
Besuche ich.







Es ist ein kurzer Spaziergang – nehme ich aber gerne mit :-).
So jetzt geht es auch langsam an die Suche eines adäquaten Stellplatzes. Diesen finde ich auf einer Landzunge am Porsangerfjord.



Irgendwie komisch – ich bin so verwöhnt von den letzten Stellplätzen, dass dieser mir hier fast schon wie zweite Wahl vorkommt.



Es wird ein ruhiger Abend mit Essen und eine ruhige Nacht.
Nacht zusammen.

Mittwoch 25.08.

Der alte Mann und das Meer……

Nun geht es heute richtig früh die letzten runden 100 Km nach Hammerfest. Irgendwie bin ich heute Morgen so richtig früh wach geworden und aufgestanden. Ich bin schon um sieben Uhr morgens unterwegs.
Diese drei auch:



In Hammerfest angekommen wird das Wetter wie versprochen immer besser. Ich fahre zum Wohnmobilstellplatz und Ver- und Entsorge erst einmal. Nun möchte ich eigentlich hier oder in der Nähe parken und mir die nördlichste Stadt (ich glaube es gibt seit kurzem eine nördlichere) anschauen. Aber leider klappt es mit dem Parken nicht. Der Stellplatz soll 300,- Nok kosten – das ist mir zu viel für ein zwei Stunden. Alle anderen Parkplätze muss man mit einer Bezahl-App bezahlen – diese habe ich nicht. So fahre ich einfach nur bis zur Meridian Säule und dann zu dem von mir ausgesuchten Stellplatz.

Sicht vom Stellplatz Hammerfest:





Meridian Säule:



Mit Platzhirsch – hier war eine kleine Renfamilie:







Danach ab nach Forsöl.



Hier wo der Wohnwagenm jetzt steht, habe ich mich später hingestellt:






Hier habe ich den Tag verbracht mit Wanderungen, Kaffee trinken, essen, Lesen etc.

Heute war Urlaub angesagt.

Auf die Frage eines Norwegers, ob ich Schwimmen war, habe ich geantwortet, dass ich leider meine Badehose vergessen hätte. Er fand die Ausrede klasse und akzeptabel. :-)



Am Nachmittag kommt ein älterer Mann mit einem jüngeren Pärchen dort zum Strand, sie machen Fotos. Ich frage die junge Dame, ob ich ein Foto von allen machen soll.
Daraufhin spricht mich der ältere Herr an, woher ich komme. Er tippt auf Dänemark. Als ich Tyskland sage, freut er sich total und strahlend erklärt er, dann können wir Deutsch miteinander reden.
Er erzählt, dass er vor längerer Zeit in Heidelberg Medizin studiert hatte. Und nun freut er sich das er wieder deutsch reden kann. Es ist eine total schöne Begegnung. Irgendwann kramt er sein Smartphone aus der Tasche und sagt zu seiner Nichte sie möge doch ein Foto von uns machen.

Ja er will mit mir zusammen fotografiert werden.

Es stellt sich heraus, dass der gute Mann nun schon 86 Jahre alt ist. Klasse.

Den Arm beim Foto hat er zuerst um mich gelegt.

Naja ich dachte natürlich sofort wieder an die Gegebenheiten in den Kriegsjahren und er hat sie ja noch miterlebt oder wenigstens noch aus Erzählungen. Und nun dieses Verhalten – toll.

Naja, vielleicht mache ich mir auch immer viel zu viele Gedanken…..



Abends ein Mack mit Aussicht, HERRLICH:



Nach dem Abendessen unternehme ich noch eine Wanderung, den Berg hinauf. Ja bis zum Gipfel.







Und da ist es nochmal, das ganz besondere Licht hier im Norden mit den weichen Pastelltönen:



Und abends bekomme ich noch Besuch:



Nun geht ein total schöner Tag und Abend zu Ende. Ich bin froh hierhin gefahren zu sein. Ich bin auch froh und dankbar diese Reise unternehmen zu dürfen und zu können. Das habe ich auch während der Abendrunde auf dem Berg ziemlich laut gesagt – haben bestimmt irgendwelche Leute gehört. War mir aber egal.

So – Nacht zusammen.

PS: Ein Satz noch, ab diesem Tag sollte nur noch die Sonne scheinen in diesem Urlaub.


Donnerstag 26.08.

Belgischen Gottvertrauen…..

Tschö mein toller Stellplatz:



Abfahrt aus Hammerfest:



Unterwegs noch in Skaidi Ver- und Entsorgt. Zum Glück ist hier noch ein Schweizer, der den passenden Adapter für den Wasseranschluss hatt. Jetzt habe ich doch schon eine ganze Box und ein Sammelsurium an Adaptern, Gardenaanschlüssen und und und. Aber hier das Format fehlt mir tatsächlich. Also Danke an den netten Schweizer.

Unterwegs komme ich hier an diesem Fluss vorbei und unternehme einen kurzen Spaziergang:





Meine Fahrt soll mich heute wieder Richtung Finnland bringen. Aber zuerst einmal fahre ich in Alta durch die Stadt, tanke und kaufe in einer Bäckerei zwei verschiedene Wienerbröd ein.
Lecker!

Pause mit Aussicht:




Dann komme ich schon weit nach Mittag an einem Parkplatz am Pikefossen vorbei. Irgendwie folge ich einer inneren Eingebung und parke nicht oben auf dem Hauptplatz, sondern nehme einen Weg, der etwas nach unten führt.
Dort unten steht ein Fahrradfahrer der offensichtlich eine Reifenpanne hat und versucht diese zu reparieren. Er kommt aus Belgien und ist mit vollem Gepäck durch Norwegen unterwegs. Leider fehlt ihm das notwendige Werkzeug um das Rad zu lösen – später stellt sich heraus, dass ihm noch ganz andere Sachen fehlen.

Ich helfe also und hole meinen Werkzeugkoffer und löse das Rad. Bei dem Versuch den Reifen von der Felge zu lösen, zerstört er gleich das Kunststoffwerkzeug. So habe ich ihm den kompletten Schlauch erneuert und das Rad wieder fertig montiert.
Nun frage ich nach seiner Luftpumpe. Ich war überrascht, er hatte keine!

Seine Antwort, es kommt gleich schon einer mit einer Pumpe. DAS nenne ich mal Gottvertrauen.

Wir unterhalten uns noch was und er macht ein Foto von mir, er will es in seinem Tagesblog stellen. Weil ich geholfen habe.
Sein Blog war voller Fotos - ob ihm sooft geholfen werden musste?





Unterwegs:



Übernachtet habe ich an einem See in der Nähe von Hetta. Ja ich bin wieder in Finnland.
Gute Nacht!


Freitag 27.08.

Es liegt nix in der Luft……

Heute Morgen geht es nochmals zurück nach Hetta zum Tunturi-Lapin luontukeskus und mache den Jyppyränpolku.
Hah, das staunt ihr was ich alles machen kann.
Des Rätsels Lösung, hier ist ein Naturschutz Center und hier unternehme ich eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt.

Hier gibt es die sauberste Luft der Welt (Daher das Motto des Tages).



Ich merke es auch schon. Hier ist aus der Puste kommen doppelt so schön. Nein Spaß beiseite, es ist eine schöne Wanderung mit schöner Aussicht.







Danach fahre ich bei Karesuando über die Grenze nach Schweden.
Vorher nutze ich aber die Gelegenheit unterwegs in einer finnischen Imbiss Kote einen originalen Rentier Burger zu essen.

Hmmmm… Lecker.





Grenze zu Schweden:



Unterwegs:




Am Kokkajärvi fahre ich ab und mache hier eine Kaffeepause. Es ist ein ausgesprochen idyllischer Platz, mit Plätzen am Wasser, einer Hütte am See und einen Wandersteg.
Da die Sonne lacht und ich nicht mehr allzu lang fahren will, beschließe ich einfach hier zu bleiben. Gute Entscheidung.







Hätte mich schlechter treffen können.

Apropos treffen.
Hier sitze ich in der Seehütte und trinke einen Kaffee als ich Geräusche höre und ein Fahrradfahrer ankommt. Er hat diesen Platz für eine verspätete Mittagspause auserkoren und wollte sich auch am See waschen.
Wir kommen kurz ins Gespräch und ich biete ihn an in der Zeit wo er sich frisch macht einen Kaffee zu kochen. Darüber war er sehr erfreut, brauchte er doch so nicht aufwendig seinen Kocher aufzubauen.
Bei Kaffee und Schokolade – die war von ihm gesponsert – haben wir uns hier eine ganze Zeit lang gut unterhalten.
Er hat runde 1,5 bis 2 Monate Zeit durch Schweden und Norwegen zu fahren.
Danke Felix aus München für die Zeit.



So hier noch ein Bild vom Abend:



Ist das nicht schön – und ruhig.





Gute Nacht!

So das wäre es erst einmal für heute - aber ich habe noch ein paar Tage vor mir.
Es geht bald weiter :-)

Gruß
Volker

lonsome am 23 Sep 2021 11:29:41

Hallo,

Sehr, sehr schön, das Wetter und die Fotos, toll!

Gruß
Klaus

Cabal am 25 Sep 2021 08:55:20

Toll anzuschauen Volker, weiter so.

Mal eine Frage zu den Stellplätzen:

Suchst du dir diese vorher per Internet raus oder einfach intuitiv im Vorbeifahren?
Sind diese Parkplätze / Schotterplätze erkennbar als solche (Bank/Tisch/Feuerstelle) oder stellt man sich einfach da hin wo es gefällt?

Gruß
Michael

volkermuenster am 25 Sep 2021 12:35:24

Cabal hat geschrieben:Toll anzuschauen Volker, weiter so.

Mal eine Frage zu den Stellplätzen:

Suchst du dir diese vorher per Internet raus oder einfach intuitiv im Vorbeifahren?
Sind diese Parkplätze / Schotterplätze erkennbar als solche (Bank/Tisch/Feuerstelle) oder stellt man sich einfach da hin wo es gefällt?

Gruß
Michael


Hallo Michael,

freut mich das es dir gefällt.
Zu den Stellplätzen: Naja teils schaue ich in die etablierten SP Apps und teilweise schaue ich mir Sachen an die am Wegesrand liegen. Manche Sachen entdecke ich auch in Google Maps....
Also in der Regel findet man schon schöne Plätze. Auch hilft es immer wenn man sich mit anderen unterhält :-) da bekommt man schon Tipps.

Gruß
Volker

volkermuenster am 26 Sep 2021 13:37:15

Moinsen zusammen,

so wollen wir mal weiter fahren.

Samstag 28.08.

Der frühe Vogel……

So heute Morgen werde ich schon so um fünfe wach. Ich schaue raus und sehe bereits schönstes Wetter, daraufhin gehe ich mit der Kamera bewaffnet raus und an den See.

Herrlich, frische Luft und schönster Nebel über den See.





Naja nach der Morgenroutine mit Frühstück, Duschen alles Klarschiff machen fahre ich um kurz vor sieben los. Ziel heute: Der Muddus Nationalpark.

Unterwegs durch sensationelle Landschaften:





Ich fahre zu dem Wanderparkplatz Skaite, bei dem auch mehrere Wanderungen in den Nationalpark starten. Der Weg dorthin ist nochmal eine kleine Herausforderung, da man die letzten – ich schätze mal 8 – 10 Km über Schlagloch übersäte Schotterpiste fahren muss.
Der Parkplatz ist aber bereits gut gefüllt und ich muss mich am Rand hinstellen. Bevor es los geht aber zuerst einmal die obligatorische Kaffeepause.

Dann Wanderrucksack gepackt, Wanderschuhe geschnürt und los geht es durch den Wald – Ziel ist der Muddusfallet.







Hier muss ich ganz klar Norwegen loben - hier kann man an solche Wasserfälle bequem mit dem Auto vorbeifahren und muss nicht lange durch den Wald kantapern :-):




Hier oben treffe ich auch ein Pärchen die mit einem Ford Transit unterwegs waren. Sehr nett.

Danach fahre ich über Jokkmokk – wieder so eine Stadt die ich bisher nur aus Reiseberichten und der Landkarte kannte.
Klasse – jetzt bin ich selber da und gehe hier kurz einkaufen.

Nein das habe ich nicht gekauft:


Vor diesem Stinkefisch hatte ich ein wenig Respekt - soll für ungeübte Nasen echt eine Herausforderung sein.

Hiernach überschreite ich wieder einen neuralgischen Punkt – besser gesagt eine wichtige imaginäre Linie. Den Polarkreis – diesmal leider wieder in südlicher Richtung.
Hier wäre mir beinahe ein Wohnmobil rückwärts in meinem Theodor gefahren. Laut deren Aussage ist die Rückfahrkamera defekt – naja deswegen ist nach hinten schauen ja nicht verboten.



Danach fahre ich noch gute 100 Kilometer und komme diesmal sehr spät an meinem Übernachtungsplatz an.
Unterwegs – hier geht schon die Sonne leicht unter:



Dann komme ich an einem Platz direkt an einem Fluss für die Nacht unter.



Morgens treffe ich hier beim Fotografieren wieder das Transit-Pärchen vom Vortag.


Sonntag 29.08.

Wild im Westen...

So nun bin ich heute schon zwei Wochen unterwegs, kaum zu glauben. Wie geschrieben bin ich am Morgen bereits früh auf um hier den Fluss mit den Nebelschwaden zu fotografieren und treffe dabei das Pärchen wieder, die die gleiche Idee haben.





Leider werden meine richtigen Fotos nichts Besonderes.

Heute fahre ich einfach Richtung Süden an Storuman – wieder so ein Ort aus den Berichten – und dann zum Vildmarksvägen.
Deshalb hier nur ein paar Bilder von der Fahrt und vom Stellplatz.









Mache noch Rast an einer Art Wasserfalltreppe - weiß den Namen aber nicht mehr.





Dann erreiche ich gegen Fünf Uhr meinen Platz am Vildmarksvägen.
Hier fahre ich nun die Runde der Wildnisstraße gen Westen. Bin mal gespannt wie es wird....





Hier wird dann meine Hamburgbrateri wieder aufgebaut. Hmmmm Lecker!

Blick vom Schlafplatz:



Rush hour auf der Wildnis Straße:



Gute Nacht.


Montag 30.08.

Wireless tanken……

Heute mache ich mal was ganz andres. Ich stehe auf und mache mich fertig – aber Frühstück mache ich woanders, ja ich kann schon ein Revoluzzer sein!
Ich fahre weiter den Pass hinauf und suche mir eine schöne Stelle fürs Frühstück.

Morgens um zehn vor sieben - da ist die Welt noch in Ordnung!


Sieht das nicht lecker aus? Hier stelle ich fest, dass die Kaffeetasse nicht drauf ist – hatte ich aber.



So dann mache ich mich mal auf zu einer Wanderung durchs Fjäll.



Danach geht es immer Südwärts, unterwegs immer mal wieder kleine Päuschen eingelegt und Spaziergänge unternommen.









Zwischendurch bekam mein Theodor wieder Durst und es war mal wieder tanken angesagt. Ich fand auch eine schwedische Selbstbedienungstankstelle mit Kreditkartenterminal. Warum erkläre ich dies so ausführlich? Ja genau, das hat mit dem heutigen Motto zu tun.

Ich also ran an die Säule – bin ja Tankprofi – rein die Kreditkarte, wie immer. Sprache ausgewählt: Deutsch. Klappt. Naja nicht so ganz, Sprache bleibt stur auf Schwedisch, aber auch noch kein Problem. PIN eingegeben, Diesel wurde freigegeben und nun will ich tanken, greife selbstbewusst zur Zapfpistole und… und?? Pistole da, aber ohne Schlauch! Ich muss euch sagen, auch im Fortschrittlichen Schweden ist Wireless Tanken auch noch nicht möglich. :lol:

Nun hatte ich ein wenig Panik, dass der Nachfolgende dicke Volvo auf meiner Karte tankt. Aber laut Abrechnung alles gut.





Hier ist schon die Zufahrt zu meinem heutigen Stellplatz – direkt an einem Stausee.



Dienstag 31.08.

Kölle Alaaf! Mitten in Lönneberga!

Heute früh wieder das gleiche:-). Weiter immer weiter, diesmal nach Süden. Ich fahre den Inlandsvägen und durchkreuze bei bestem Wetter und bester Laune wunderschöne Landschaften.



Entdecke urige Tankstellen, wie hier die Noppikoski Bensinstation:





Und komme dann in Mora an, einer richtig netten kleinen Stadt. Hier gehe ich durchs Städtchen, komme an einer kleinen Bäckerei einfach nicht vorbei und statte dem hiesigen Systembolaget einen Besuch ab.

Bäckerei mit magnetischen Kräften:



Innenstadtansichten:







Im Alkoholmonopolfachgeschäft habe ich auch diese eher sehr weit südlich am Rhein beheimatete Biersorte gefunden – dann Prost und Alaaf:



Dieses Bier habe ich aber nicht gekauft.

Danach fahre ich noch runde 140 Kilometer und komme vor 15 Uhr an „meinem“ Platz für den Nachmittag und Nacht an.







Hier springe ich auch das erste Mal auf dieser Reise ins Wasser – ich sag mal so: Erfrischend wars.



Ein herrlicher Platz hier - dabei wollte ich hier eigentlich nur zum Nachmittag eine kleine Pause einlegen, Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen. Aber ich bin hier "hängengeblieben" oder "gestrandet".
Naja das zum Thema Reiseplanung. Dies habe ich jetzt aktuell in einem Thread hier gelesen indem die Frage aufkommt wie und wie genau die Tour geplant wird. Ich kann nur von mir sagen: ich bin komplett Planlos! Manchmal vermittel ich wohl auch diesen Eindruck - aber ich hab Spaß dabei. :-)

Die restlichen Tage vom Mittwoch bis Freitag fasse ich nur so kurz zusammen. Ich fahre den Inlandsvägen weiter südlich an den Vänernsee vorbei, mache in Vanersborg eine Pause und esse dort in der Hambuergerkökt einer der besten Burger die ich jemals gegessen habe.

In Trollhättan besichtige ich das SAAB Bil Museum. Es handelt sich um den traurigen Rest der ehemals so besonderen Automobilmarke mit dem eigentümlichen Design.



Der letzte bei SAAB gebaute Wagen:






Fahre an Göteborg vorbei zu einen Stellplatz an einer Ostseemarina – Lövstavikens. Sehr schön hier und nette hilfsbereite Menschen dort. Kann ich empfehlen.







Am Donnerstag den 02.09. fahre ich Richtung Malmö um über die Öresundbrücke nach Dänemark zu reisen. Das erste Mal im Übrigen.
Naturschutzgebiet auf dem Weg:



Öresundbrücke - ja ich weiß es gibt schönere Bilder, aber ich muss ja gleichzeitig fahren, gucken und mit dem Smartphone knipsen.....



Übernachtung auf einem Stellplatz in Nysted.





Ja hier in Dänemark ist es schon hygge:







Am Freitag den 03.09. geht es zur Fähre nach Rödby. Ich brauche gar nicht lange warten dann geht es auch schon rüber nach Fehmarn.



Hinter Lübeck hat Deutschland mich dann richtig wieder. Es herrscht Stau! Ein Mörderstau. Ich brauche über eine Stunde länger um an einer Baustelle vorbei zu fahren. So zieht sich das bis hinter Hamburg durch. So entscheide ich nicht mehr durchzufahren und übernachte in Bremen.

Hier stehe ich auf einem rappelvollen Stellplatz. Wahnsinn – ich bin es einfach nicht mehr gewohnt! Weder Stau, noch volle Plätze, und auch nicht mehr so viele Menschen. Esse abends noch eine Pizza und fahre am nächsten Morgen nach Hause.

- Ende -

Noch nicht ganz.......

Ein paar Fakten über diese Tour:

- Zurückgelegte Strecke: 6713,2 Km
- Durchschnittsverbrauch: 10,6 Liter
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 58 Km/h
- Fahrtzeit: 114,29 Stunden
- Anzahl Campingplätze: 1
- Anzahl Stellplätze: 3
- Rest: Frei

So das war sie nun meine diesjährige Reise ins europäische Nordland, durch Lappland bis an die Barentssee. Ich habe viel erlebt, mir einen Traum erfüllt, bin durch viele unterschiedliche Landschaften und Gegenden gefahren. Habe viele nette und interessante Menschen unterwegs getroffen – natürlich waren auch wenige fragwürdige darunter – aber diese Personen habe ich hier bewusst weggelassen.

Fazit:
Ja ich würde solch eine Reise wieder machen.
Die ein oder andere Sache würde ich etwas anders planen, z.B. wäre ich etwas länger oben im Norden Norwegens geblieben und hätte mir den Umweg des Vildmarksvägen gespart.
Alleine Reisen macht mir nichts aus – im Gegenteil. Hier bekommt man so sehr schnell Kontakt zu anderen Leuten und ist auch „gezwungen“ selbst mit Leuten zu sprechen, obwohl man nicht sooo perfekt Englisch spricht. Man muss hier die eigene Komfortzone schon mal verlassen. Aber es hat alles einwandfrei funktioniert, ich und auch der Theodor sind wieder heil zuhause angekommen.

Ja, lieber Norden Europas – ich komme wieder, keine Frage.



Euch ein schönes Wochenende - freue mich wenn dieser Bericht gefällt.

Gruß
Der Volker

PS: Nach der Reise ist vor der Reise...mal sehen wohin es mich nächstes Jahr so treibt. Planungen fangen schon mal an.... :)

Birgit1953 am 26 Sep 2021 14:52:23

Lieber Volker !

Was für ein toller Bericht - in Wort und Bild - vielen Dank dafür.
Bei vielen Orten kommen Erinnerungen an eigene Reisen hoch, und manche Gegenden kommen auf die zukünftige
Reise- Wunsch- Liste.

Ja, der Norden ist immer eine Reise wert und wir, als Rentner, haben auch noch das Glück, nicht nur auf 3 - 4 Wochen Urlaub angewiesen zu sein.
Wir wünschen Dir alles Gute und weitere schöne Reisen und für uns im Forum die dazugehörenden Reiseberichte....
Ist das nicht eine gute Vereinbarung ?!

Viele Grüße !

fritzi2015 am 26 Sep 2021 19:01:16

Hallo Volker,
Vielen Dank für den herrlichen Bericht und die Zeit, die du dafür investiert hast. Es war ein Vergnügen mit Dir zu reisen. Schade, dass Du schon wieder zurück bist.
Deine Bilder und Texte sind ausdrucksstark, einladend und kurzweilig. Ich Reise gerne wieder mit Dir.+++
Herzliche Grüße
Fritzi

BiggiK am 26 Sep 2021 20:12:24

Auch ich möchte mich bei dir für deinen schönen Reisebericht bedanken. Ich freue mich schon wenn du uns an deiner nächsten Reise auch wieder teilhaben lässt.
Gruß Birgit

Momoblog am 04 Okt 2021 10:08:46

Sehr schöner Bericht, Volker! Danke für die Mühe. Das Restaurant in Inari hatte ich auch schon im Auge - sieht sehr speziell aus. Gute Entscheidung, dass du deine Traumerfüllung so gefeiert hast.

Aber ich muss mit dir schimpfen! Wir wollten nächsten Herbst eigentlich vor allem das Herbstlaub in Lappland genießen. Aber nach diesem Bericht zieht es mich schon sehr ans Nordmeer - wie soll ich das denn jetzt Annette erklären…?

Liebe Grüße
Micha

lonsome am 04 Okt 2021 11:30:00

Hallo,

Sehr schön, auch die Bilder. Und da ich auch alleine unterwegs bin, kann ich viel nachvollziehen, vor allem den "Kulturschock", wenn man wieder in D ist.

Im nächsten Jahr will ich mir auch nochmal viel Zeit für den Norden nehmen - wenn es das Wetter zulässt. Die Stürms sind schon heftig, ich kenne solche Nächte, wie du beschrieben hast, im Alkoven noch schaukeliger.

Danke auch von mir!

Gruß
Klaus

Pius05 am 04 Okt 2021 11:41:42

Lieber Volker

Herzlichen Dank für diesen fesselnden tollen Reisebericht.

Ich hatte geplant mich heute früh nützlich machen, aber zum Glück habe ich deinen fantastischen spannenden Bericht gefunden und ihn förmlich aufgesogen.

Danke Edgar

riegelaner am 04 Okt 2021 12:37:19

Warum ist mir der Bericht durch die Lappen gegangen?? ahhh es ging ja auch Richtung Lappland... :D :D :D

Vielen Dank für den schönen Bericht mit den vielen Bildern, da werden gleich Errinerungen an 2020 und 2021 wach.
Viele Stationen haben wir auch schon angefahren , einiges wird sicher in den nächsten Jahren folgen.
Der Norden ist ganz einfach schön, mit vielen netten Menschen und unendlich grandiosen Naturschönheiten.

Norbert

Ich finde es toll, das du den Urlaub richtig auslebst, einschließlich Restaurant u.a. --- übrigends in Mora am See ist ein Restaurant ... der Burger ist auch so was von lecker .. und am Nordkap das Rentiersandwich ....

volkermuenster am 05 Okt 2021 17:31:41

Vielen lieben Dank für die Rückmeldungen - das freut mich richtig.

Momoblog hat geschrieben:Sehr schöner Bericht, Volker! Gute Entscheidung, dass du deine Traumerfüllung so gefeiert hast.
Aber ich muss mit dir schimpfen! Wir wollten nächsten Herbst eigentlich vor allem das Herbstlaub in Lappland genießen. Aber nach diesem Bericht zieht es mich schon sehr ans Nordmeer - wie soll ich das denn jetzt Annette erklären…?

Liebe Grüße
Micha


Hallo Micha, naja das mit dem schimpfen nehme ich als Kompliment :-). Ihr macht mich mit euren Berichten und Fotos ja auch immer so leckerfritzig. Ja und das mit dem Feiern war genau richtig so. :-)

riegelaner hat geschrieben:Warum ist mir der Bericht durch die Lappen gegangen??

Ich finde es toll, das du den Urlaub richtig auslebst, einschließlich Restaurant u.a. --- übrigends in Mora am See ist ein Restaurant ... der Burger ist auch so was von lecker .. und am Nordkap das Rentiersandwich ....


Hallo Norbert,
danke. Nun bin ich heimlich schon für das kommende Reisejahr am planen. Kann sein das ich wegen dem Mora Burger noch mal auf dich zukomme :-).

Natürlich auch Danke an alle anderen, die hier Rückmeldung geliefert haben. Finde ich Klasse. :-)

Gruß
Volker

guenni55 am 06 Okt 2021 12:55:05

Lieber Volker
Danke für den wunderschönen Bericht und du hast meine volle Anerkennung für den Mut soooo alleine zu reisen.
Was ich allerdings etwas vermisse, ist aber nicht nur bei deinem Bericht so, würde die Route gerne auf einer Landkarte sehen wollen. Bei all den vielen Stationen die du angefahren hast fehlt mir letztendlich etwas der Überblick.
LG

Trashy am 06 Okt 2021 19:56:56

Ein sehr schöner, inspirierender Bericht.

Sind schon gespannt....um 3 geht die Fähre nach Helsinki.

volkermuenster am 07 Okt 2021 11:10:20

guenni55 hat geschrieben:Lieber Volker
Danke für den wunderschönen Bericht und du hast meine volle Anerkennung für den Mut soooo alleine zu reisen.
Was ich allerdings etwas vermisse, ist aber nicht nur bei deinem Bericht so, würde die Route gerne auf einer Landkarte sehen wollen. Bei all den vielen Stationen die du angefahren hast fehlt mir letztendlich etwas der Überblick.
LG


Moin Günni,

lieben Dank für die Rückmeldung. Ja mit der Karte hätte ich auch gerne - aber ich habe keinen GPS Tracker an Bord. Bei meinem Bericht ging es mir auch eher ein paar Erlebnisse festzuhalten - eigentlich für mich. Zusätzlich habe ich ihn hier eingestellt.

Trashy hat geschrieben:Ein sehr schöner, inspirierender Bericht.

Sind schon gespannt....um 3 geht die Fähre nach Helsinki.


Hi Trashy,
Danke für das Lob.
Dir / Euch eine gute und schöne Herbstreise. Würde ich jetzt auch liebend gerne machen :-).
Bin gespannt auf deinen Bericht :-).

Gruß
Volker

wippi63 am 08 Okt 2021 00:56:48

Zum aufzeichnen der Route braucht man keinen extra GPS Tracker ein Handy reicht.
Ich nutzte dazu am iPhone die App GPSSPEED HD.
Die App nutze ich als digitalen Tacho und zeichne damit die Routen auf. Diese kann man dann später exportieren und sich in anderen Apps anzeigen lassen, bei mir in PocketEarth.

Ach ja toller Bericht

Muckelchen am 12 Apr 2022 17:15:37

Danke!
Gerade entdeckt und mit Spaß gelesen.
Ein wirklich unterhaltsamer Bericht.

hossi46 am 13 Apr 2022 00:56:16

Danke für den Bericht.
Für manche ist Finnland mit seinen endlosen Weiten vielleicht zunächst langweilig. Das ändert sich nach meiner Erfahrung im Laufe einer Reise.
Ein totaler Kontrast zu unserem Mitteleuropa mit Bergen und Hügeln fast allerorten und vergleichsweise häufiger Siedlungsplätze, immer neuer Eindrücke, fast hinter jeder Kurve...

Deshalb erscheint mir eine Skandinavienreise in der Reihenfolge über Finnland, Lappland, Nordnorwegen und dann wieder nach Süden über Mittelnorwegen und/oder Schweden so eindrucksvoll.

Danke für den Bericht.

hossi46 am 13 Apr 2022 00:57:00

Danke für den Bericht.
Für manche ist Finnland mit seinen endlosen Weiten vielleicht zunächst langweilig. Das ändert sich nach meiner Erfahrung im Laufe einer Reise.
Ein totaler Kontrast zu unserem Mitteleuropa mit Bergen und Hügeln fast allerorten und vergleichsweise häufiger Siedlungsplätze, immer neuer Eindrücke, fast hinter jeder Kurve...

Deshalb erscheint mir eine Skandinavienreise in der Reihenfolge über Finnland, Lappland, Nordnorwegen und dann wieder nach Süden über Mittelnorwegen und/oder Schweden so eindrucksvoll.

Danke für den Bericht.

schneutzl am 19 Apr 2022 11:59:39

Lieber Volker,
Ich habe deinen Bericht gerade erst gelesen. Toll.
Wir waren schon oft da oben, haben die meisten Orte, die du dort vorgestellt hast, schon besucht. Aber nichtsdestotrotz, wenn ich deine Bilder sehe, drängt es mich. Da müssen wir nochmal hin. Dieses Jahr. Bis an's Eismeer.
Wir sind immer in Skandinavien im Sommer, unsere Jüngste lebt in Schweden. Deine Bilder geben die Stimmungen dort gut wieder und machen neugierig auf mehr. Obwohl wir es gut kennen.

Danke für Photos und Text.
Ich habe unseren Schwedenatlas rausgeholt und Notizen gemacht. Wegen der Wanderungen.

volkermuenster am 23 Apr 2022 16:32:15

Moin in die Runde,

lieben Dank für die netten Kommentare:

schneutzl hat geschrieben:Lieber Volker,
Ich habe deinen Bericht gerade erst gelesen. Toll.


hossi46 hat geschrieben:Danke für den Bericht.


Muckelchen hat geschrieben:Danke!
Gerade entdeckt und mit Spaß gelesen.
Ein wirklich unterhaltsamer Bericht.


Freut mich wenn es gefällt. Und es freut einen Berichteschreiber auch, wenn man durch einen Kommentar ein Feedback bekommt :-).

Daher: Lieben Dank.

Schönes Wochenende.

Volker

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Lasermessung - wie läuft das in Norwegen ab?
Norwegen,Die Lofoten im September 2022
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt