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2 AKKu Lifopo4 Mobilektro Ladezyklen


rudo am 26 Jul 2022 20:46:31

Hallo all
Ich habe seit ca 2 Monaten 2 Lifepo4 Akkus je a 80AH von Mobilektro.
Nun zu meiner Frage: die Akkus wurden von mir vor Einbau getrennt voll geladen. Zudem sind 300 Watt Solar sowie ein Votronik MPP250 Lader vorhanden. Nun gibt die eine 11 Zyklen an und die andre 7 Zyklen sollten die Batterien nicht gleichmässig Ge.- und Entladen werden? Batterien sind Parallel verbunden. Macht das was, muss man was ändern, oder kann ich das So lassen. Als mir das aufgefallen ist
waren es 6 und 10 Zyklen.
Danke und viele Grüsse
Rudi

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Ginnes am 26 Jul 2022 21:09:13

Hast Du nach dem parallelschalten der Akkus den Minuspol von der einen Batterie, den Pluspol von der anderen Batterie angeschlossen? Wenn nein, können sich Unterschiede ergeben.

rudo am 26 Jul 2022 21:22:15

Ginnes hat geschrieben:Hast Du nach dem parallelschalten der Akkus den Minuspol von der einen Batterie, den Pluspol von der anderen Batterie angeschlossen? Wenn nein, können sich Unterschiede ergeben.

Hallo Ginnes, ich verstehe nicht ganz. Ich habe Minus an Minus und Plus an Plus angeschlossen (von B 1 zu B2) und die Verbraucher dann an Plus und Minus angeschlossen.

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Ginnes am 26 Jul 2022 22:17:59

Richtig läuft es so:
1. Du schließt beide Batterien parallel - also die beiden + verbinden und die beiden - verbinden.
Achte auf gute Verbindungen.

Dann schließt Du Deine Verbraucher so an:
Plus von Batterie 1
Minus von Batterie 2

Damit sind die Verbindungsverluste zwischen den Batterien ausgeglichen und es sollten sich (fast) gleiche Zahlen für die Zyklen der Batterien ergeben...sofern beide Batterien wirklich identisch sind, also
gleicher Typ, gleiche Kapa, gleiches Alter.

Gast am 27 Jul 2022 07:07:59

Hallo Rudi,

was betreibst Du denn alles mit den Akkus? Auch einen Wechselrichter?
Auf dem Bild sieht es so aus, als ob die Verbindungsleitung zwischen den Akkus dicker ist wie die Leitung, die dann ins Womo zu den Verbrauchern geht. Ist das so?

Wenn ja, dann kannst Du das so lassen und diese "Kreuzverdrahtung", wie Ginnes es geschrieben hat, kannst Du Dir sparen. Die bringt nur was, wenn die Verbindungsleitung zwischen den Akkus dünner oder gleich wäre, wie die Leitung zu den Verbraucher.

Unterschiedliche Zyklen kann es geben, wenn die Innenwiderstände einen geringen Unterschied haben, dann wird ein Akku eben immer mehr als der andere entladen. Das gleicht sich dann zwar immer wieder aus, die Zyklenzahl bleibt aber unterschiedlich.

In Deinem Fall wäre sicherlich ein größerer Akku sinnvoller gewesen, wie 2 kleine. Aber jetzt ist es schon so.

Jetzt aber mein großes ABER: Ich würde mir da jetzt auch keine großen Gedanken machen. 11 Zyklen in 2 Monaten sind 66 Zyklen im Jahr. Wenn die Akkus 3000 machen, dann hält Dir der Akku noch 45 Jahre. D.h. der Akku wird das Womo locker überleben. Der 2. Akku würde rund 125 Jahre machen. Ich glaube, da brauchst Du dir keine Kopf machen, oder?

Gruß Axel

Acki am 27 Jul 2022 07:28:17

Ginnes hat geschrieben:Richtig läuft es so:
1. Du schließt beide Batterien parallel - also die beiden + verbinden und die beiden - verbinden.
Achte auf gute Verbindungen.

Dann schließt Du Deine Verbraucher so an:
Plus von Batterie 1
Minus von Batterie 2

Die gute alte Blei-Zeit ... :wink:

Stocki333 am 27 Jul 2022 07:32:19

rudo hat geschrieben:Nun zu meiner Frage: die Akkus wurden von mir vor Einbau getrennt voll geladen. Zudem sind 300 Watt Solar sowie ein Votronik MPP250 Lader vorhanden. Nun gibt die eine 11 Zyklen an und die andre 7 Zyklen sollten die Batterien nicht gleichmässig Ge.- und Entladen werden?

Es gibt 2 Möglichkeiten das du diesen Effekt hast.
1. Die Differenz war vom Anfang da. Dann ändert sich das auch nicht mehr.
2. Einer der Accus hat ein Problem oder war nicht ausbalanciert. Und ist erst später dazugekommen.
Stell doch mal einen Shoot von den Zellenspannungen bei Ladeschlusspannung hier rein. Dann kann man das besser beurteilen.
Franz

rudo am 28 Jul 2022 09:28:11

Danke für eure Antworten.
Ich bin nicht sicher wieviel Zyklen die Akkus am Anfang hatten, habe darauf leider nicht geachtet. Vor kurzem hatte der ein noch 6 und der andere 10. Dann lasse ich das so läuft ja alles gut. Ich habe auch keine grossen Verbraucher, Akkus sind meisten voll.
Den meisten verbrauch habe ich wenn ich meinen E-Bike Akku lade.Lade mit Power Buttler ohne Wechselrichter.
Habe zwar einen, der ist da für it's nice to have.
Danke und Gruss
Rudi

rudo am 28 Jul 2022 22:13:42

Hier noch die Bilder von den Zellspanungen


Batterie 2

LG Rudi

Gast am 29 Jul 2022 06:41:43

Sieht doch alles gut aus.

Acki am 29 Jul 2022 06:57:58

Trikeflieger hat geschrieben:Sieht doch alles gut aus.

Nein … das sagt alles gar nichts aus … knapp über Ruhespannung!

Aber das kann man hier ja wöchentlich mehrfach wiederholen … :nixweiss:

Gast am 29 Jul 2022 07:25:39

Acki hat geschrieben:Nein … das sagt alles gar nichts aus … knapp über Ruhespannung!

Aber das kann man hier ja wöchentlich mehrfach wiederholen … :nixweiss:



Ja und? Meine Ruhespannung liegt ebenso in diesem Bereich, soll ich mir jetzt Sorgen machen? Es ging hier doch um die unterschiedliche Zyklenzahl. Und der TE kann nicht mal sagen, ob die schon von Anfang an war.

Seit es Li-Akkus gibt, wird ein Hype draus gemacht um Zyklenzahlen, Zellenspannungen, tatsächlichen Akkukapazitäten. Keine Sau hat das vor den Li-Zeiten interessiert. Blei-Akkus wurden eben genutzt. Wenn sie nach 3-4 Jahren kaputt waren, wurden sie ersetzt. Keienr jat je irgendwelche Zellenspannungen gemessen, geschweigedenn, wieviel tatsächlich aus dem Akku geholt werden kann. Jetzt fängt die Maulerei schon an, wenn der Li-Akku anstatt 280Ah nur 265Ah bringt. Wir machen uns echt verrückt.
Der TE soll doch jetzt erst mal seine Akkus nutzen und beobachten. Wenn die Zyklenunterschiede bleiben, ist doch alles ok und er wird das Ende der Akku-Lebenszeit nicht mehr erleben. Weicht das weiter ab, dann kann er immer noch reklamieren.

Gruß Axel

Pechvogel am 29 Jul 2022 08:02:23

Hallo Rudi

ICH würde entweder die "Abgreif-Batterie-Klemme" am Minuspol oder an der anderen Batterie die "Abreif-Batterie-Klemme" am Pluspol öffnen und DIE Batterie damit erstmal "außer Betrieb" setzen.
Dann macht die andere Batterie "die doppelten Zyklen" und wenn beide Batterien wieder die gleiche Zyklenzahl haben klemmst Du sie wieder an.

Oder Du lebst halt mit der unterschiedlichen Zyklenzahl.



Grüße
Dirk

Stocki333 am 29 Jul 2022 08:50:21

Stell doch mal einen Shoot von den Zellenspannungen bei Ladeschlusspannung hier rein. Dann kann man das besser beurteilen.

Dein Shoot ist nix wert. Bitte immer genau lesen, was man schreibt.
Franz

Acki am 29 Jul 2022 08:52:37

Trikeflieger hat geschrieben:...

Ja und? Meine Ruhespannung liegt ebenso in diesem Bereich, soll ich mir jetzt Sorgen machen? Es ging hier doch um die unterschiedliche Zyklenzahl. Und der TE kann nicht mal sagen, ob die schon von Anfang an war.
...

Nur ruhig bleiben!' :wink:

Ob eine "falsche" Zyklenzahl ein Problem darstellt, das sei hier einmal dahingestellt.
Jedenfalls gibt es nicht wenig Probleme mit den Li(fertig)-Akkus … und diese gründen fast ausnahmslos im Zelldrift, der sich halt nur beim Laden im oberen Spannungsbereich und dort mit - häufig gar nicht beachtetem - OVP zeigt.
Wenn eine Balancierung nicht suffizient stattfindet wird des Problem immer grösser und die Auswirkungen dann sichtbar … u.U. auch in unterschiedlicher/falscher Zyklenzahl!

Stocki333 am 29 Jul 2022 08:58:35

Acki hat geschrieben: und diese gründen fast ausnahmslos im Zelldrift, der sich halt nur beim Laden im oberen Spannungsbereich und dort mit - häufig gar nicht beachtetem - OVP zeigt.
Wenn eine Balancierung nicht suffizient stattfindet wird des Problem immer grösser und die Auswirkungen dann sichtbar … u.U. auch in unterschiedlicher/falscher Zyklenzahl!

Gut Ausgedrückt.Dafür an Gutn
Franz

Gast am 29 Jul 2022 09:11:17

Acki hat geschrieben:Nur ruhig bleiben!' :wink:


Alles gut :mrgreen:

Aber wir reden gerade von 2 Monaten, wo er die Akkus hat. Und darum meine Empfehlung erst mal abzuwarten und zu beobachten. Wenn's wirklich an den Zellen liegt, dann wird sich die Zyklenzahl weiter auseinander bewegen.

Ostseebaer am 29 Jul 2022 09:38:35

Moin,

dann mach ich mal den "Advocatus diaboli" ...

Acki hat geschrieben:[…] und diese gründen fast ausnahmslos im Zelldrift, der sich halt nur beim Laden im oberen Spannungsbereich und dort mit - häufig gar nicht beachtetem - OVP zeigt.
Wenn eine Balancierung nicht suffizient stattfindet wird des Problem immer grösser [...]

Ist das wirklich (immer) so - dass das Problem immer größer wird, also letztendlich die Zelldrift immer größer?
Ich hatte bei meinem Bausatz, wo eine Zelle 200 mV Differenz hatte, das System aber 5 Zyklen in 3 Monaten bis 14,3 V immer ohne OVP lief, nicht unbedingt den Eindruck.
(Und das bei einem Daly, das aufgrund der "mäßigen" Parameter (30 mA Balance nur beim Laden, Messtoleranz 2000 mA(!) nicht gerade optimal ist ...)
Klar - die eine Zelle (bzw. der ganze Satz) war nicht 100% voll geladen - aber hey - die paar Ah die da nicht "genutzt" wurden ...
Ich hab den (vorgeblich grundinitialisierten) Satz zwar jetzt "der Ordnung halber" :wink: per Labornetzteil angeglichen - aber grundsätzlich Sorgen hätte ich mir vorerst nicht gemacht - da sehe ich das wie Axel (Trikeflieger).

Grüße
Georg

Stocki333 am 29 Jul 2022 10:41:14

Ostseebaer hat geschrieben:Ist das wirklich (immer) so - dass das Problem immer größer wird, also letztendlich die Zelldrift immer größer?

Diese Frage will ich dir aus meiner Erfahrung beantworten.
Zelldrift immer grösser:
Kann sein, muß aber nicht.
Warum:
Kommt immer auf das Verhalten der Ladequelle an. Wenn ein Accu nicht sauber läuft, und du hast eine Ladequelle mit hoher Absorbationszeit. Gleicht sich der Accu an.
Bedingung ist immer die selbe. Der Accu muß Die Zeit haben um im oberen Spannungsbereich zu sein.(14,2- 14,4)
Bist du jedoch Feisteher, E- Bike Fahrer, hohe Entladeströme, bekommt das BMS nicht die Zeit, eine Drift zu fangen.
Und dann beginnen die Probleme. Nicht bei jemanden der oft an Landstrom hängt oder hohe Solarleistung hat.
Dss ist das, was Acki auch so meint.
Die Krux bei 2 Accus ist aber sehr Vielschichtig.
Die sind parallelgeschaltet. Und verhalten sich auch so nach aussen hin.
Aber intern hast du das BMS dazwischen, Und die Zellen können ein Eigenleben führen.
Darum braucht man auch die Zellspannungen. Und das immer bei Ladeschlusspannung. Damit legen die Zellen ihren Zustand offen.
Bei einem Accu so wie ich es bei dem Reperaturvesuch dokumentiert habe. Der hatte nur mehr 60 % Kapazität.
Aber im Arbeitsbereich der Zellenblöcke (13,0-13,4 Volt) hast du nahezu keine Differenz. Da sagt doch ein jeder, der Accu läuft doch super.
Und hier mal eine ganz Einfache Erklärung.
Wenn Zelle 1, 3,65 Volt hat.Die anderen Zellen 3,4 Volt. Was sagt uns das.
Zelle 1 Ist voll.
Zelle 2,3,und 4 aber nicht.
Und jetzt passiert folgendes.
Das BMS unterbricht das Laden. Weil sonst droht Überspannung an Zelle 1. Ist Zellschutz.
Zelle 2,3,4 sind aber nicht voll. Und werden es auch nicht. Weil kein Strom mehr fliest. BMS sperrt Charging.
Und stellt euch eine Treppe vor.
Zelle 1 steht ganz oben.
Die anderen eine Stufe darunter.
Bei nächsten Zyklus kommt wieder OV.
Zelle 1 Bleibt immer auf der ersten Stufe.
Die anderen kommen aber immer weniger Strom zum Laden. Weil es Früher passiert.
Also kommen die Anderen eine Stufe Tiefer.
Dass Ganze ist dann ein schleichender langsamer Prozess.
Diesen Accu auszugleiche. Da braucht ein BMS oft Wochen. Es gab hier schon solche Fälle.
Also lasst es nicht so weit kommen.
Der TE hat mit seiner Frage alles richtig gemacht. Bis auf einen Punkt.
Nun zu meiner Frage: die Akkus wurden von mir vor Einbau getrennt voll geladen.

Wie definiert man voll.
Wenns dieKapazitätsanzeige war. Ist das nicht korrekt.
Voll ist ein Accu dann:
-
Gesammtspannung über 14,2 Volt und die Zellen sollten eine Differenz bei Ladeschlusspannung von ma. 50 mV haben.
Dann sind alle Zellen voll. Und somit der Accu.
Die Kapazität die Angezeigt wird. Ist scheißegal in diesem Stadium.Das ist eine andere Geschichte.
Franz

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