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Einstellungen - Solarregler Ladegerät BMS


Guftel am 20 Aug 2022 23:06:46

Hallo, heute habe ich nun unseren neuen LiFepo4 Akku bestehend aus 4x3,2V 150Ah LiFePo4 Zellen von Lishen und einem Daly BMS zusammen gebaut bzw. fertig gestellt. Dachte eigentlich, dass sich normale Bleibbatterien einfach duch LiFePo4 ersetzen lassen, aber irgendwie bin ich mir da jetzt nicht mehr so sicher...
Eigentlich war das Projekt für den Winter gedacht. Doch nun musste es schnell gehen, da die bisherige Boardbatterie tiefenentladen wurde und nun nicht mehr so richtig will :oops: aber am Monatg gehts mal wieder für 10 Tage raus.
Der Plan wie den Akku bauen war klar und auch schon da. Doch mit den genauen Spannungswerten hab ich mich noch nicht zu 100% belesen.

Nun stellen sich mir zwei fragen
Was sollte ich an der Solaranlage (Ladespannung) einstellen . Zum Laden stehen 240W Solar mit einem LD2420C Solarregler zur Verfügung.
Und zweitens haben wir zum Laden der Batterien ein Fraron BLG20M12 eingebaut. Da gibt es nun 2 mal 3 Einstellungen bei den ich mir auch nicht sicher bin, was ich da am besten einstelle.
Problem ist ja, dass auch noch die Starterbatterie mit dran hängt
1. Einstellung (Battery type): GEL | Wet/AMG | AMG1
2. Einstellung (Floatvoltage): 13,2V | 13,5V | 13,8V (denke hier an 13,2V, oder)

Die Einstellungen im Smart-BMS bzw DALY-BMS hab ich erstmal so gelassen, oder sollte ich da auch auf jeden Fall etwas ändern?

Viele Grüße,
Jens

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Stocki333 am 21 Aug 2022 10:31:00

Hallo Jens
Folgendes. Jede Ladespannung zwischen 14,2 -14,4 V passt. 14.2 ist der Vorzugswert.
Float Spannung : ab 13,45V - 13,6 kannst du nehmen. Wenns höher sein sollte. Auch nicht das grosse Thema.
Zum Daly.
Einfach deine Einstellungen posten. Es gibt hier einige die dir helfen können. Und darüber schauen.
Franz

ConducteurCC am 21 Aug 2022 23:10:55

Guftel hat geschrieben:Dachte eigentlich, dass sich normale Bleibbatterien einfach duch LiFePo4 ersetzen lassen, aber irgendwie bin ich mir da jetzt nicht mehr so sicher...


Da wäre ich mir auch nicht sicher, aber nicht nur wegen der Ladespannungen, sondern wegen der 'sonstigen' Verkabelung.

Da gibt es genügend Stoff hier...zum Thema Blei durch Li ersetzen.
Wie z.B. ist die Verkabelung des EBL, des Trennrelais, falls vorhanden: Eine Li ist wesentlich niederohmiger als eine Blei, deshalb fliessen da ganz andere Ströme als vorher in der Bleizeit.
Ergo müssen die Stromwege überprüft und die Ströme im Betieb gemessen werden, sonst riecht es 'elektrisch' und die Raumheizung wird unterstützt, wenn da was zu dünn ausgelegt ist.

Meine Anmerkung entspricht natürlich nicht den ' üblichen' Werbetiteln zu diesem Thema...

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Guftel am 16 Mai 2023 14:59:13

Hallo, ist nun schon ein paar Monde her, als ich diesen Post erstellt habe. Wie erwähnt möchte ich die Bilder nachreichen und noch eine kleine Auführung dazu geben.
Danke Für die Einstellungshinweise. Habe auch noch mal nach den Werten im Datenblatt geschaut. Somit waren 14.2 bis 14.5V ok.
Funktioniert seit letztem Jahr erstklassig.

Anfänglich gab es noch mit 1 der 2 Sicherungen, die als Schalter dienen sollte, Problem. Diese ist nun einem richtigem Solar-Schalter gewichen. Die Hauptsicherung direkt nach den Batterien blieb aber als "last Resort". BMS macht seine Arbeit gut und der Balancer gleicht alles gut aus. Die Sicherung sowie der Balancer sind im Inneren des Gehäuses verbaut)

Das Holz zum "pressen" der Batterie wurde noch gegen Metallplatten getauscht und Batterien sind nochmal zusätzlich mit plastickstreifen an allen seiten isoliert.
Da die Kabel zum inverter jetzt doch ein wenig länger geworden sind und somit darüber bei größeren Strömen (60-100A) nun doch mal schnell die Spannung abfällt, gab es noch vor dem Eingang des Inverters einen großen Kondensator aus dem HIFI bereich + Ladeschaltung, der die Spannung im Einschaltmoment von Kühlschrank und Heizlüfter vor dem Zusammenbrechen der Spannung schützt.
Bei hohen Lasten (2min >100A) alle Verbindungen mit einer Thermokamera geprüft - keine Verbindungsstelle an Batterie oder sonstige Verkabelung wurde übermäßig warm. :)

Erfahrungsbeispiel
3 Tage im Schatten mit wenig Sonne und Kühlschrank (230V vollzeit) + Toaster (750W) und Wasserkocher (750W) zum Frühstück, Waren am Ende noch 71% im Akku. Nach 1 Tag Vollsonne (anfang Mai) wieder 100%.

Ich bin absolut zufrieden mit der Batterie. Jeder Euro hat sich gelohnt.
Am Ende beliefen sich die Kosten für den 1,5kW Akku auf ca. 350€ gesammt (4 LiFePo4 120Ah, BMS, Balancer, Gehäuse, Kabel) - (excl. Kondensator)

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