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Hallo, nachdem ich mir einen Hyundai Kona Elektro bestellt habe (Lieferzeit wohl 9 Monate :cry: ), stellt sich für mich die Frage nach dem Laden. In der Garage ist eine Wallbox neu montiert mit Anschluss an das Stromnetz. Aber da Strom teuer wird,bin ich am Überlegen, eine Inselanlage zu kaufen. Hat da jemand Erfahrung, wie das fürs Laden eine Elektroautos funktioniert? Fakten dazu: - Wegen Denkmalschutz nur sehr kleine Anlage, z. B. an der Seitenwand der Garage (Südseite) und evtl. Fläche davor - Auto unter Tag oft in der Garage wegen sehr vieler Kurzstrecken, auch manchmal ein ganzer Tag in der Garage - ca. 8.000 km im Jahr Hat jemand so etwas bei sich und Erfahrung? Wird dann z. B. die Wallbox gemeinsam von PV und normalem Strom genutzt? Kosten? Gruß Klaus
Klein ist immer relativ: wenn Du eine, sagen wir mal 2KWP große Anlage bauen willst, dann wärst Du bei etwa 10-12 Quadratmeter. Auf der anderen Seite liefern Dir die 2KWP, je nach Ausrichtung ( Richtung Süden und Winkel zum Boden ), Schatten durch umliegende Gebäude, Bäume,... vielleicht 1000-1500KWh pro Jahr. Ob das reicht für das Auto? Laden könntest Du nur tagsüber. Oder Du kaufst dir einen Speicher, der aber einige tausend Euro kostet, und kannst nachts das laden was tagsüber aus den Panelen gekommen ist.
Das kommt im Einzelnen auf Deinen Energieversorger an! Wenn das Auto nicht geladen wird, was passiert dann mit dem Strom aus Solar? Wenn der Energieversorger nix dagegen hat, darfst Du ihm den Strom ins Netz einspeisen. Allerdings für umsonst!! :eek: Geld gibt es, ich meine, erst ab 10.000 KWh und dann auch sagenhafte 8ct. Wenn der Energieversorger aber keine Nulleinspeisung will dann darf da auch nix ins Netz. Es gibt zwar Wechselrichter die man entsprechend programmieren kann, aber viele Energieversorger akzeptieren die nicht ( "könnte ja kaputt sein" ). Ganz ehrlich? Wenn Du das wirklich machen willst dann "bastel" dir eine zweite Steckdose in die Garage und "stöpsel" von Hand um! Könnte billiger werden. Grüße Dirk Ich weiß gar nicht, was passiert, wenn die Solaranlage "nur" 2 KW liefert, das Ladegerät des Autos aber 2,7 KW fordert.
Hallo, das ist dann normal der Grund für einen Zwischenspeicher? Gruß Klaus
Für deinen Anwendungsfall macht eigentlich nur eine sog. "Guerilla-PV"-Anlage Sinn, die einfach in die Steckdose gesteckt wird und (zusätzlichen) Strom in dein Hausnetz einspeist. Dieser Strom wird dann entweder selber verbraucht, und reduziert dadurch deinen am Zähler abgerechneten Strombezug vom Energieversorger, oder aber er wird ungenutzt wieder in's Netz zurückgespeist. eine Vergütung dafür bekommst du nicht, und auch dein Stromzähler läuft nicht rückwärts (bzw. darf es nicht, was bei ganz alten Zählern teilweise noch technisch möglich wäre). Eine reine Inselanlage ist für die Leistung, die beim Autoladen notwendig wird, kaum zu realisieren bzw. extrem teuer und aufwendig. Du benötigst das Netz also zur Pufferung. Problem: Solche Anlage sind in D nur bis 600W/p anmeldefrei zulässig. Es bleibt aber dir überlassen, ob du diese Grenze einhältst, technisch möglich sind auch höhere Leistungsvarianten. Kosten & Nutzen: Es geht bei solchen Anlagen immer und ausschließlich um den Eigenverbrauch (logisch, es gibt ja keine Einspeisevergütung!). Von daher musst du den Strom dann verbrauchen, wenn die Sonne ihn produziert - sofern du keine teuren Batteriespeicher verwendest. Letztere sind derzeit noch so kostspielig, dass es sich selten bis gar nicht rechnet - kommt aber wie immer auf den Einzelfall an. Kleine PV-Anlagen sind derzeit überall fast ausverkauft, angeboten wird entweder Schrott (in Bezug auf den Wechselrichter) oder sehr teurers Material. Daher muss man im Moment mit knapp 800-1000€ für eine brauchbare 600W/p Anlage rechnen (2 Panel à 200-250€ plus WR) oder ca. 2k€ für eine Anlage mit rund 1,5kW/p. Effizienz: Wenn du dein Auto direkt von der PV laden möchtest, dann kannst du nur den produzierten Strom während des Ladevorgangs auch effektiv nutzen. Daher solltest du an der Wallbox die Stromstärke einstellen bzw. reduzieren können, andernfalls ist der Ladevorgang u.U. beendet bevor die Sonne weg ist - und du hast deutlich mehr Strom aus dem Netz bezogen als notwendig. Aber auch hier: Hängt stark vom Einzelfall ab (wie lange kann der Wagen stehen? Wie schnell muss ich aufladen? Welche AC-Ladeleistung habe ich? etc.) Hallo Dirk,
man (ich) kann auch bei kleineren Anlagen seinen Strom einspeisen und dafür dann etwas Geld kassieren. Die meisten Anlagen auf Einfamilienhäusern sind kleiner als 10KWp und produzieren damit auch weniger als 10.000KWh, weil über 10KWp noch mehr Bürokratie erledigt werden muss, und die Einspeisevergütung noch geringer wird. Viele Grüße Jürgen
Jein.... überlege dir einfach, wie groß die Batterie in deinem Kona ist und rechne dir dann die notwendige Größe für einen Zwischenspeicher aus. Dann lässt du das Projekt "Auto laden aus der Batterie" schnell wieder fallen, zumal du diese Batterie mit einer kleinen PV niemals in sinnvoller Zeit wieder aufgeladen bekommst. Du hast mit deinem Auto doch schon einen Stromspeicher gekauft. Lade den einfach mit der PV-Leistung, die du hast, und nimm (zwangsweise) den Rest aus dem Netz.
Hallo, wenn ich es aber richtig weiß, ist da das Problem, dass es eine Mindestlesitung geben muss, damit überhaupt geladen wird? Gruß Klaus
Ja, das ist bei meiner Wallbox irgendwas bei 3kW. Das geht so oder so nur mit Netzpufferung, wenn du nur eine kleine Anlage bauen möchtest Wenn du dann z.B. 1kW Solarleistung von der Garage bekommst, dann lädst du in dem Fall mit 1/3 Solarstrom und 2/3 Netzstrom - zumindest so lange die Sonne scheint. Ist besser als nichts, zeigt dir aber auch ganz klar die Grenzen der immer gerne beworbenen „Autarkie“, die man mit einer kleinen Solaranlage erreichen kann. Wenn das Auto dann voll ist, deckt die Solaranlage überdies oftmals noch die Grundlast im Haushalt ab, was auch nützlich ist und die Amortisation beschleunigt (Kühlschrank, Laptop, etc.) …vorausgesetzt natürlich, Wallbox und Haushalt hängen an einem gemeinsamen Zähler!
Es gibt keine anmeldefreien Anlagen!! --> Link. Grüße Dirk
Stimmelt! Bis 10KWh waren es 8ct. Darüber sogar noch weniger.... Aber Du hast Recht: man kann auch unter 10KWh ein Einkommen erzielen. :gruebel: Grüße Dirk
Stimmt, dann aber jetzt wirklich nochmal genau: PV-Anlagen bis 600W/p sind melde- aber nicht genehmigungspflichtig :) --> Link
Hallo, Doch, die Inselanlagen sind anmeldefrei. Darum frage ich nach genau so einer Anlage. Ich will nichts einpseisen und nichts vergütet bekommen. Gruß Klaus
Du mußt dabei unterscheiden zwischen echten Inselanlagen (vom Netz getrennt) und solchen PV-anlagen, die zwar nicht einspeisen oder Vergütung erzeugen, aber das normale Hausnetz (mit-)versorgen. Und ich kann mich nur wiederholen: Eine echte Inselanlage für das Laden deines Kona ist unter den von dir genannten Bedingungen nicht machbar bzw. ökonomisch zielführend. Eine Inselanlage müßte zu jeden Zeitpunkt eine stabile Stromversorgung der Wallbox mit einer geforderten Mindestleistung gewährleisten. Dazu benötigt man massiven kW/p Zahlen und zwingend einen (zusätzlichen) Batteriespeicher. Willst du einfach nur sparen? Dann bau dir ein sog. "Balkonkraftwerk" und melde es (kostenfrei) beim Stromversorger an. Oder melde es halt nicht an, da passiert erfahrungsgemäß auch nichts weiter (siehe meinen Link weiter oben) Hol dir eine PV Anlage und lass sie ans Netz anschließen. Wenn du möglichst immer dann lädst, wenn im Sommer die Sonne scheint, beziehst du deinen eigenen Strom dafür. Da du aber sicher auch im Winter Autofahren möchtest, gerade dann der Verbrauch am höchsten und der Solarertrag am niedrigsten ist, macht eine inselanlage da gar keinen Sinn. Im Sommer verschenkst du Strom und im Winter musst du ihn eh bezahlen. Anders kannst du den Strom aber auch für alle anderen Verbraucher nutzen. Daher laufen Waschmaschine und andere großen Verbraucher ausnahmslos tagsüber, möglichst wenn die Sonne scheint Gruß Birgit
Im Regelfall kann man im Auto den Ladestrom begrenzen auf z. B. 6A. Das heißt bei 1-phasigem Laden (Schuko oder blaue CEE) rund 1,4 kW. Hallo, nur nochmals zum Verständnis: - größere Anlage geht nicht, zu wenig Fläche - darum dürfte ein Anschluss ans Netz wenig Sinn machen - muss nicht immer und zu jeder Zeit zur Verfügung stehen. Das Auto steht manchmal nach 50 km Fahrt 2 Tage ungenutzt in der Garage. Und wenn es sein muss, ist ja die Wallbox mit der normalen Stromversorgung da. Darum sehe ich im Winter auch nicht das große Problem - nur Idee gewesen, um auf möglichst unkomplizierte (!) Weise Strom für das Elektroauto zu haben Aber anscheinend hat niemand Erfahrung mit einer solchen Lösung? Gruß Klaus
Klaus, da hast du einen Denkfehler. Genau WEIL du nur eine kleine Anlage verbauen kannst, MUSS diese zwingend mit dem Netz gekoppelt sein. Andernfalls kannst du das Ladegerät deines Autos nicht bedienen, weil du die Leistung nicht unterbrechungsfrei bereitstellen kannst. Mit Strom ist das nicht so wie mit Benzin, wo man den Sprit im Zweifelsfall auch mit einem Trichter in den Tank tröpfeln lassen kann, wenn gerade mal was da ist. Du mußt für den Kona eine stabile 230V Spannung mit 50Hz zur Verfügung stellen, die unterbrechungsfrei die Mindestleistung von 6 Ampere (oder mehr, ich kenne das Auto nicht) abliefert. So etwas ist mit 2 oder 3 Solarpanels und einem Stringwechselrichter als autarke Inselanlage NICHT umsetzbar. Das funktioniert einfach nicht!
Weil die Lösung keinen Sinn macht! Aber das soll dich nicht daran hindern es umzusetzen und dann zu berichten! Grüße
Ok, mal von der anderen Seite: nehmen wir die 2000WP-Anlage die ich oben angeschnitten habe. Die 2000WP sind der theoretisch beste, mögliche Wert. Real erreichst Du die vielleicht zwischen Mai und August. Dann auch nur wenn die Sonne so richtig „von oben knallt“ und nur für 3-4 Stunden am Tag weil sich die Sonne um Deine Panele dreht während die Panele sich ja nicht mitdrehen. Da kommen dann pro Tag 6-8kWh zusammen mit denen man das Auto VIELLEICHT laden könnte. Davor und danach ( also außerhalb der 3-4 Stunden ) kommt zwar auch Strom aber der wird nicht reichen dass das Auto lädt. UND diese 6-8kWh nur unter besten Bedingungen! Wenn es mal regnet oder auch nur bewölkt ist, bekommst Du nicht genug Strom zum laden!! Dem gegenüber steht ein Verbrauch von etwa 15-20kWh / 100km. Wenn Du also 50km gefahren bist und anschließend dass Auto zwei Tage nicht bewegst KÖNNTE das Auto wieder voll geladen werden. Wenn alles bestens läuft. Mehr Kilometer, mehr Verbrauch z.B. durch Licht, Heizung, Klima,.. „schlechteres Wetter“,… und das passt alles nicht. Von Herbst, Winter und Frühjahr mal ganz zu schweigen. Die Umschaltung von Solar auf Netzstrom erfolgt auch NICHT automatisch denn Du willst ja keine Verbindung Netz - Solar. Und geh‘ mal davon aus dass das Auto den Ladevorgang abbricht wenn nicht genug Strom kommt. Soll heißen: eine Wolke gut platziert am Himmel und Du rennst in die Garage um den Ladevorgang erneut anzustoßen. Dem gegenüber kosten die Solarpanels, bei der Größe, von Dir selber eingekauft, etwa 1.500 - 1.800€. Dazu noch ein Wechselrichter, sagen wir nochmal 500 - 700€. Also insgesamt an Material 2.000 - 2.500€. Wenn Du dir selbst eine Unterkonstruktion bauen kannst, Material dafür hast, die Anlage selbst aufbauen und inbetriebnehmen kannst, dann lohnt sich die Investition, bei einem Strompreis von 40ct/kWh nach 5.000-6.000kWh bzw 30.000km. Hört sich zwar gut an aber 30.000km die Du mit Solarstrom gefahren bist. Da das nur eine handvoll Tage im Jahr sind geh mal ganz grob von insg. 120.000-150.000km aus, mindestens. Da Du aber selber ca. 8.000km/Jahr „ins Rennen geschickt“ hast wären das etwa 15-20 Jahre. Wobei ich den Strompreis schon mit 40ct/kWh angenommen habe. Und nach diesen 15-20 Jahren hat die Solaranlage nicht mehr ihre Leistung wie am Anfang, wenn sie nicht schon an ihrem Lebensende ist. Wenn Du die Anlage aber nicht selber konfigurieren,… kannst und da auch noch Handwerkerleistungen drauf kommen … Grüße Dirk Hallo, Danke, jetzt waren einige sachbezogene Angaben dabei, mit denen ich etwas anfangen kann. Der Mindeststrom ist das eine Problem (darum der Gedanke an einen Zwischenspeicher) und die Kosten - Nutzen - Relation das andere. Insgesamt scheint alles nicht im vernünftigen Verhältnis zu stehen. Danke! Gruß Klaus
Weder technisch noch finanziell!
So wie Du das vor hast: eindeutig unvernünftig. Was gut geht is eine Anlage in "angemessener" Größe für das ganze Haus und einer Wallboxsteuerung über eine Prioritätenregel. Als wirtschaftlich sinnvoll erweist sich eine Überschusseinspeisung ins Auto und Prioritäten zu setzen. Beispiel: Erzeugter Strom versorgt erst alle Verbraucher im Haus Wenn etwas übrig ist, lade die Batterie Wenn die Batterie zu 80% geladen UND eine Mindestleistung verfügbar ist, lade bitte vorzugsweise in die Wallbox dahinter weitere Prios wie beispielsweise eine Brunnenpumpe... zum Schluss: Rest bitte einspeisen. Die Anlage sollte auf die gesamten Anforderungen abgestimmt sein - damit liegst Du sicherlich deutlich jenseits 8kWp. Ach ja, zur Zeit der hohen Produktion sollte das E-Auto auch an der Wallbox hängen. Trotzdem: Gräme Dich nicht, selbst bei 50ct/kWh fährst Du mit einem E-Auto bei 20kWh/100km sehr günstig (10€/100km). Das schafft kein vergleichbarer Verbrenner, der ja neben dem Spritverbrauch auch noch Öl, Inspektionen und den ganzen Wartungsquatsch braucht. Grüße Max
Braucht ´n E-Auto keine Reifen, Bremsbeläge und mal ´ne Durchsicht ob noch alles i.O. ist? :gruebel: Haben die keine Federbeine, Stoßdämpfer, Spurstangen, Lenkgetriebe, ... :gruebel: :gruebel: Grüße Dirk Hallo, Auch wenn es jetzt zu einem anderen Thema geht: Mein Händler, bei dem ich bestellt habe, graut es schon vor den E Zeiten, denn Wartung usw. wird erheblich weniger. Ich brauche halt nicht alle 2 Jahre Öl für 80 oder 90 € usw.. Bremsen werden weniger beansprucht wegen Rekuperation, einige andere Dinge dazu. Nur dieMeinung meines Händlers mit Werkstatt. Ich hoffe, dass der schon weiß, von was er redet. Gruß Klaus Hi mal Erfahrungswerte: Also ich habe seit 10Mon einen ZOE mit 50kW Akku der schafft rund 400km mit einer Ladung Solar 9,86kWP auf dem Dach, kein Speicher. (max 6.5kw spitze Erzeugung w.g lage und winkel) Pendeln Arbeit 2x 26km/tag >> 260km /wo plus Einkaufen etc. Geladen wird ausschließlich mit PV Überschuß am Wochenende / oder abends noch je nach Sonnenkraft / Akkustand der ZOE läd dann ab 6A (Schwellenwert Wallbox) (max22A) im Winter musste ich !einmal! aus dem Netz laden wegen schiet Wetter. Gruß HP
Das brauchst du dann nicht. Dafür kommen halt andere Sachen wie z.B. Akkus usw. Vorausgesetzt du fährst den Wagen lange genug ;)
Das ist dann aber eine netzgekoppelte PV-Anlage, korrekt? Das funktioniert dann im Zusammenspiel mit einem E-Fahrzeug wunderbar, speziell noch bei knapp 10kW/p Panelleistung. Der TE will aber unbedingt eine reine, netzunabhängige Inselanlage für die Wallbox, und das würde in der avisierten Größe niemals funktionieren.
Wir haben so eine Anlage. Geladen wird ein Peugeot 208e entweder an der Wallbox mit 11kw ( wenn schneller geladen werden muss) Sonst bei Sonnenschein und Zeit über den "Ziegel mit 1,6 KW ( dauert aber über 30 Stunden wenn ganz leer) Meine Anlage bringt (die vom Gesetz vorgegebene) 600 Watt, das bedeutet das bei Sonnenschein nur 1kw statt 1,6 kw über den Zähler verbraucht werden. Nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" Wenn mein Fahrzeug nicht geladen wird, werden Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine betrieben. Mache das nun seit August 2020. Ich hätte das schon eher machen sollen. Preis August 2020 650€ für 2 Panele, Wechselrichter und Aufstellmaterial. Mehr kann ich öffentlich nicht schreiben! Mann sollte sich dann auch mal über die sehr hohen Ladevetluste beim einphasigen Laden gedanken machen. Und deine Guerilla Anlage ist eben auch keine Insel!
Und woher weißt Du dass die Anlage wirklich die 600 Watt bringt?? Vom Messgerät abgelesen oder von der Beschreibung der Anlage?? :D Grüße Dirk
Ich lade einphasig mit 11kW. Die Ladeverluste dabei liegen bei sportlichen 10%+. Konkret: wenn ich knapp 10kWh in den Wagen lade, werden an der Wallbox gut 11kWh abgerechnet. Das wird oftmals gerne vergessen, einzubeziehen.
Was du beschreibst ist aber ein sog. „Balkonkraftwerk“, also netzgekoppelt, keine Inselanlage.
Uwe, welche wallbox in der Garage kann denn einphasig 11kw bereitstellen? Oder meinst du ein Drittel davon, also 3,7 kw? Die meisten Fahrzeuge (kenne sonst nur die Zoe, die mehr kann) laden an normalen wallboxen nur 11 kw dreiphasig. Gruß Birgit
Ja, da habe ich mich ungeschickt ausgedrückt... ich meinte natürlich: Ich lade lediglich einphasig (also mit 3,7kW) an einer 11kW Wallbox, die insgesamt drei Phasen bereitstellt :)
Ich fahre einen aktuellen 540d Kombi. Ich muss feststellen, dass ein E-Antrieb diesem Motor, der ja nichht als schlechtester Diesel gilt, einfach weit überlegen ist, da ich genug Gelegenheit habe Fuhrpark Teslas zu nutzen. Dass ich dieses Auto fahre hat andere Gründe als die Antriebsart. Ein Tesla3 Dual Motor im Fuhrpark hat inzwischen 190TKM. Keine Wartungskosten für Motor oder (fehlendes) Getriebe. Es wurden Stoßdämpfer vorn gewechselt und das Auto ist nicht mehr steif wie am ersten Tag. Der Akku löuft auf 88% - so viel zum Verschleiß. Der Durchschnittsverbrauch liebt knapp unter 20kWh auf 100km. Die ersten Bremsen sind noch weit von der Verschleißgrenze entfernt (Rekuperation). Wie wenig man damit wirklich bremst zeigt der Test mit den Fingern in der Felge: kein Bremsstaub. Die Vollkosten sind geringer als bei einem 318d und die Außendienstler freuen sich. Es ist so: Die Betreiebskosten eines E-Autos sind einfach sensationell günstig, selbst wenn man nur an öffentlichen Ladesäulen läd. Man muss die Dinger ja nicht mögen - aber wer über die Betriebskosten grübelt verweigert siich der Realität. |
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