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Hallo Zusammen, ich bräuchte mal eine Einschätzung zu folgendem Sachverhalt unserer Hubstützen von SHR. Seit längerem knarrt und ruckelt die hintere rechte Stütze beim Ausfahren ab einem gewissen Punkt extrem. Dies ist immer nur in einem bestimmten Bereich, vorher und danach ist alles wieder ok. Ich habe das immer auf die Kräfte geschoben, die beim hochfahren auf die Stützen bzw. das Mobil einwirken, aber bei einem Update der Anlage bei SHR wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Stützen viel zu trocken seien. Mir ist das unerklärlich, da mir beim Einbau vor zweieinhalb Jahren gesagt wurde, dass keinerlei Wartung nötig sei, nun bin ich schlauer. Die Reparaturversuche blieben erfolglos und man empfahl mir ein entsprechendes Schmiermittel mit dem ich in nächster Zeit immer mal wieder die Stützen bearbeiten sollte. Wenn das nicht helfen und mich weiter stören würde, bliebe nur der Austausch der Stütze. Allerdings sei es kein technischer Mangel, wenn die Stützen ein- und ausfahren und dabei ruckeln bzw. knarren. Nun meine Fragen: Kennt jemand das Problem und hat eine Idee außer dem Wechsel der Stütze? Ich habe bislang zwei verschiedene Hochleistungsschmiermittel ausprobiert (das von SHR empfohlene und das von Würth) jedoch ohne Erfolg. Und ist es tatsächlich kein „technischer Mangel“ sondern eher ein subjektives Empfinden meinerseits? Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat einen Tipp? Bitte keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Hubstützen - und danke schon mal für hilfreiche Hinweise! Sollte alles nichts helfen, tausche ich die Stütze, da ich ansonsten sehr zufrieden mit dem System bin. Hallo, habe zwar keine Erfahrung mit den Hubstützen aber evtl. hilft dir das hier: --> Link Als Gleitmittel bei der Motorradgabel ist das Mittel echt klasse. Frei nach dem Motto: Versuch macht kluch. Ich habe dieselben Stützen und behandele diese mit Balistol aus der Spraydose. Immer wenn wir vom Meer zurückkommen. Absolut wichtig ist auch die Dichtung von Schmutzpartikeln zu befreien. Aufnahme Kolben zu Zylinder. Ich danke euch für die schnellen Antworten! Dann werde ich noch ein paar Schmierversuche unternehmen und auch nochmal gründlich reinigen! Und wenn alles nichts hilft, muss eben eine neue drunter… Grüße Reimund Hallo, bei mir dasselbe, nur bei vorderer Stütze. Knarrt beim Einfahren. Obwohl man mir auch sagte, das System sei wartungsfrei habe ich jetzt mal mit Würth behandelt. Ob es geholfen hat muss ich mal beobachten. Ein Stellplatz-Nachbar im letzten Sommerurlaub hatte das ebenfalls.
Wie bzw. womit machst Du das?
Davon würde ich abraten. Bei meinen Goldschmittstützen sind explizit nur ganz bestimmte Schmiermittel erlaubt vom Hersteller. Ballistol zum Beispiel, ein Fettspray von Würth, aber kein WD40 oder anderes. Die Stütze hat Reinigungsgummilippen und Dichtungsringen innen wenn letztere angegriffen werden dann wird es mit Sicherheit nicht besser werden. Beste Gruesse Bernd Genauso hatte ich es nun vor, mit dem Mittel von SHR (Syntec T15) - ich werde bei Gelegenheit berichten. Schönes Wochenende!
Wenn du jetzt doch Irgendeinen Rostlöser verwendest, warum hast du dir die Mühe gemacht und hier überhaupt eine Frage gestellt ? Grüße Ralf.
Hallo, genauso mache ich es auch.
Damit er in Kürze wieder Nachfragen kann, meine Dichtungen sind defekt, was soll ich machen :lach: Mich würde es jetzt auch mal interessieren, warum nimmst du ein Rostlöser und keinen HAFTSCHMIERSTOFF? Ich glaube das SHR den Kunden einfach veräppelt um sich aus der Verantwortung zu stehlen. Eine Stütze die ruckelt weil die Hubstangen "trocken" sind - dann müßte sie laufen wenn sie geschmiert werden. Da liegt richtig Druck an um die tonnenschwere Last zu heben und die Friktion einer Stange soll für ruckeln sorgen? Glaub ich im Leben nicht. Die Stützen sind defekt und SHR möchte sich vor Kulanzansprüchen drücken. Beste Gruesse Bernd
Was für‘n Druck?? :mrgreen: Je nachdem wie das System aufgebaut ist muss da kein großer Druck vorherrschen wenn die „tonnenschwere Last“ noch nicht anliegt. Es kann durchaus sein dass die Kolbenstange, bei Bewegung, anfängt zu vibrieren wenn Dichtungen oder Abstreifringe „zu trocken“ sind. Übrigens: wenn an den ausgefahrenen Stützen Öl, Fett, Wachs,… anhaftet dann besteht auch die Möglichkeit dass Staub, Dreck, Sand, Salz,… an den Stützen „hängen bleibt“. Wenn dann die Simmerringe nicht 100%ig dicht sind oder das Fett… zu fest ist, dann kommen diese Verunreinigungen auch an Stellen an denen sie Schaden können. Grüße Dirk Für die Reinigung zwischen Simmerring und Kolbenstange verwende ich ein 0,10-0,15mm Blatt einer Fühlerlehre, dieses vorsichtig zwischen Kolben und Simmerring einführen und dann komplett einige male, mit auf und ab Bewegungen, um den Kolben führen, natürlich die Kolbenstange auch reinigen. Auf diese Weise reinige ich alles mögliche was hydraulisch bewegt ist, incl. Motorrad und Fahrrad Gabelholme. Wenn alles gereinigt ist kommt das oben verlinkte HKS Spray zum Einsatz. Es sollte aber auf keinen Fall Fett verwendet werden das verharzen kann, auch sollte klar sein das Staub auf allen gefetteten Teilen haften bleibt. Hier hilft nur regelmäßige Reinigung.
Das heißt Du „stocherst“ mit einem Blech aus gehärtetem Stahl in der Gummilippe des Simmerrings rum?!? :eek: Und da Du dabei auch noch sprichwörtlich „im Dunkeln stocherst“ besteht auch die Möglichkeit das Du Fremdkörper ( Sandkorn z.B. ) oder Verunreinigungen, die es „in“ den Simmering geschafft haben, in die eigentliche Hydraulik-Dichtung des Zylinders drückst! :gruebel: Grüße Dirk Genau das soll es heißen, das Sandkorn würde den Weg früher oder später auch so finden, die ich mit der Fühlerlehre heraus hole aber nicht. Kenne auch deine Fühlerlehre nicht aber meine sind nicht scharfkantig, zudem habe ich in den letzten 50 Jahren auf dieses Art noch keinen Simmerring beschädigt. Das ganze war aber auch nicht als Anweisungen gedacht sondern als Vorschlag. Guten Morgen zusammen, auch bei uns knarrt und ruckelt es vorne. Genauer ist es der rechte vordere Zylinder. Erst dachte ich die Anlage mal falsch betrieben zu haben, aber wenn ich das hier so lese, scheint es kein Bedienerfehler zu sein. Warten tue ich mit Würth. Allerdings schafft das nur sehr kurz Abhilfe. Was ich beobachten konnte, an der rechten vorderen Stütze fährt zuerst die kleine Stange aus, dann folgt erst die Große. Was eigentlich ja nicht sein darf, da die Große Stange(Kolben) ja das größere Flächenverhältnis hat. Somit muss diese auch zuerst ausfahren, dann folgt die kleinere. Gestern erst habe ich bei YouTube 2 Videos gesehen wo genau das gleiche passiert an den SHR Stützen. Allerdings noch ohne ruckeln. Was auch etwas seltsam ist, das ruckeln entsteht nur im Automatischen Ausgleich. Manuel ruckelt oder karrt nichts. Bin etwas ratlos. Sind denn die Geschädigten hier mit diesem verhalten der SHR Stützen weitergekommen? Viele Grüße Bei meinem Fahrzeug jaulen die Stützen seit sie untergebaut wurden. Mir wurde mehrmals gesagt, ich solle sie mit Balistol einreiben. Half aber nicht. Jetzt soll die Platine und evtl das Aggregat defekt sein und das nach etwas mehr als 2 Jahren. Da fühlt man sich schon arg veräppelt. Meine Bekannten fahren seit Jahren Goldschmitt ,oder E&P, da ist nichts,garnichts....schon komisch Mal abwarten was SHR dazu sagt und wie sich SHR für die Behebung entscheidet. Für 5950€ erwarte ich schon,dass dieses Produkt länger als 2 Jahre funktioniert. Alles andere wäre Verarsche und,ich sag's mal jetzt nicht Geräusche sind nicht normal,es gibt aber extra ein Spray für Hydraulik Zylinder.. Meine selbst angebauten amplo stützen machen seit über 2 Jahre nun ihren Dienst ohne Probleme Hallo , SHR Stützen ruckeln fast immer! Ich kenne mehrere die das Problem haben und es liegt nicht an der Schmierung obwohl das natürlich bei allen Stützen auch wichtig ist. Hier mal ein Video , wie die Hubstützen gepflegt werden : --> Link Gruß Frank Meine haben am Anfang geruckelt,als noch Luft im System war... Die Hubstütze ist ein Hydraulikzylinder in dem eine Kolbenstange die eingefahren vom Hydrauliköl umspült ist. Die Pakungen im Zylinder führen die Kolbenstange und sollen Ölaustritt nach aussen verhindern. Die Packungen haben wir mehrmals gewechselt aber irgenwann ist die Kolbenstange untermassig und muss auch ersetzt werden. Beides sind Verschleißteile je nach Qualität früher oder später. Wenn man eine ausgefahrene Kolbenstange ölt besteht die Gefahr das sich Staub auf ihr absetzt. Dann sollte man vor dem einfahren die Kolbenstange sorgfältig abwischen.
Im Ernst? Ich soll mich hinknien und die Stützen jedesmal abwischen vor dem hochfahren? Das mach ich nur wenn es wie vor einer Woche extrem geregnet hat und richtig Dreckbatzen hochgespritzt sind an die Stangen. Goldschmitt verlangt explizit das schmieren der Stangen, Staub hin oder her, der wird ja von der Staubdichtungslippe abgewischt dazu ist sie da. Ich reinige meine Stützen regelmässig mit einem Tuch und danach werden sie mit dem Original Hydrauliköl abgewischt. Steht so auch in der Goldschmitt Anleitung. Was schreibt SHR denn zur Wartung? Nebenbei meine Stützen sind drei Jahre alt und funktionieren wie am ersten Tag und ich bin sehr viel unterwegs mit dem Fahrzeug fast jeden Monat. Beste Gruesse Bernd frag mich immer ob die Baumaschinisten auch so einen Aufwand betreiben. Nein die Baumaschinisten arbeiten den Tag. Zum Feierabend wird das Gerät in Ruhestellung abgestellt dann sind alle Kolbenstangen eingefahren. Wartungsfrei heißt aus meiner Sicht noch nicht, dass man sich um ein Teil überhaupt nicht kümmern braucht. Reinigen und pflegen macht man ja normalerweise mit dem ganzen Wagen. Sowas in der Art wird sicher auch in der Anleitung von SHR stehen. Wartungsfrei heißt aus meiner Sicht nur, dass man nicht regelmäßig zur Wartung in die Werkstatt muss. Hier in dem Fall würde ich einfach die Teile sauber halten und etwas mit dem Spray behandeln. Tauschen würde ich erst, wenn die Stützen die Funktion versagen oder undicht werden. Wenn man noch Garantie oder Gewährleistungsansprüche hat, kann man natürlich trotzdem versuchen, das Knacken nachbessern zu lassen. Grüße |
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