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Victron MPPT Regler Parallel- gegenüber Einzelschaltung


Nixakademiker am 01 Okt 2022 14:10:37

Hallo. Ich überlege gerade, wie ich meine Solarpanels an die oder den Regler anschließe. Ich möchte natürlich den größtmöglichen Ertrag. Anschließen möchte ich wenn möglich (Fahrzeug ist noch nicht ausgeliefert) 8-12 Module. Welche Verschaltung wirft bei Teilabschattung mehr ab? 4xVictron MPPT100/20 (mit jeweils 2-3Modulen) oder ein Victron MPPT250/60 mit 2x (4-6) Modulen in Reihe? Kostenmäßig ist nicht viel um. Im ersten Fall hätte ich mehr Verkabelung aber dafür auch etwas Redundanz, aber auch mehr Ertrag?

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leverkusen3 am 01 Okt 2022 20:03:28

Hallo

8-12 Module? Was bekommst du denn für ein Auto, wo so viel Platz auf dem Dach ist?

Bevor du anfängst, Elektronik zu kaufen, untersuche erst einmal die vorhandene Dachfläche auf Hindernisse, wie Hekis, Lüftungspilze, Satelitenantennen und Oberlichter.

Parallel- und Reihenschaltung funktioniert nur mit gleichen Modulen.
Für die vollständige Ausnutzung aller Dachflächen, sind Module verschiedener Größe besser.

Bei meinem Teilintegrierten mit 7m Länge war bei 400W Modulfläche Schluß.

Da reicht dann ein einzelner MPPT Smart 100/30 und zwar bei Reihen und Parallelschaltung.
Ich konnte übrigens keinen Unterschied im Ertrag zwischen den beiden Schaltungsarten feststellen.

Auf Grund der einfacheren Verkabelung sind meine Panele jetzt in Reihe geschaltet.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Nixakademiker am 02 Okt 2022 13:30:21

Hallo! Bestellt habe ich einen Rapido 1066, Vollintegrierter mit 8,79m Länge. (Wenn er mal kommt). Es ist mein erstes Wohnmobil. Vielleicht bin ich zu optimistisch mit der Anzahl der Module. Ich hoffe das ich auf jeder Seite mind. 4 Module unterbringe. Aber klar, wissen tu ich´s erst wenn ich den Dachaufbau kenne. Möchte mich halt im Vorfeld schlau machen - zumindest was Grundsätzliche Dinge betrifft. Bei der Frage gings mir einfach nur darum, ob vielleicht ein Forumsmitglied hier schon experimentiert oder einfach schon Erfahrungen gesammelt hat. In meiner "Phantasie" denk ich mir, das zwei oder mehr kleine gleiche Regler mit wenigen Modulen mit einer Reihenschaltung parallel auf die Batterie geschaltet, bei Teilabschattung mehr aus den Modulen können, als ein Regler, auf den mehrere parallelgeschaltete Reihenschaltungen von Modulen angeschlossen sind. Es kann andererseits ja auch sein das der Eigenverbrauch der kleinen Module höher ist als von einem Großen und der große Regler das Rennen gewinnt. Es geht mir hier wirklich nur um den Fall der Abschattung von Teilbereichen der Solarfläche! Von der Verkabelung würde ich natürlich Variante zwei wählen. Sollten genügend Module für mein Dach zusammenkommen, werde ich vielleicht einfach einen Vergleich starten auf den ich mind. 2 kleine Regler mit jeweils 1 Reihenschaltung gegen einen größeren Regler mit den identischen Modulen in zwei parallelen Serienschaltungen betreibe und dann diese Teilweise abschatte.

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Luppo am 02 Okt 2022 16:39:31

Nimm Hochvoltmodule und schalte die parallel.

Mann am 02 Okt 2022 16:56:28

geh mal auf die amumot Seite, dort ist das alles wunderbar verständlich erklärt betreffs parallel/ Reihe.

ChristianF am 02 Okt 2022 23:16:28

Vielleicht mal ein paar grundsätzliche Überlegungen, da hier ja offenbar noch einiges offen ist. Die grundlegenden Fragen sind folgende:

- Wieviel Strom brauchst Du überhaupt?
Heißt: setze Dich mit Deinen Verbrauchern auseinander und überlege, welchen Du wie lange einschaltest. Notiere von jedem die Leistung (in W) und ob es sich um 12V oder 230V handelt. Sofern Du einen Wechselrichter hast, musst Du beide Welten betrachten, ohne WR nur die 12V Welt. Auch hierzu gibt es gute Infos bei Amumot und diversen anderen Webseiten. Am Ende kommt aus diesen Berechnungen ein Strombedarf in Wh (Wattstunden) oder Ah (Amperestunden) raus.

- Was für eine Batterie hast (oder willst) Du?
Der oben errechnete Verbrauch an Wh/Ah muss zu Deinem Energiespeicher passen, und andersrum. Denk dran, dass die Sonne nicht immer scheint, und gerade wenn der Einstrahlwinkel nicht optimal ist, geht die Leistung von PV-Panels massiv zurück (bis zu 90% unter Spitzenleistung (Wp) sind da eher die Regel als die Ausnahme). Dementsprechend brauchst Du eine an Deinen Verbrauch angepasste Batteriegröße, damit Du Deine Verbraucher nicht nur nutzen kannst, wenn die Sonne richtig aufs Dach brät. Empfehlungen zu entsprechenden Batteriegrößen und -typen gibt es vielfach online (Amumot und Co) sowie hier im Forum. Bei YT kann ich dir empfehlen, dir die Videos von TigerExped anzuschauen, die da sehr schön drauf eingehen.

- Was für Module sollen es werden?
Die Zahl der Module ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass Leistung und Platzbedarf stimmen. Was bringt es dir, die gewünschten 12 Module zu verbauen, es sind aber jeweils nur 80Wp Module und ein Großteil der Dachfläche bleibt ungenutzt? Hier beginnt das wirkliche Tetris Spielen: alles fängt mit einer (sehr genauen) Vermessung des Dachs an. Dafür brauchst Du ein langes Maßband, idealerweise mindestens 5m, sowie einen Zettel und einen Stift, auf dem Du Dir genau abmalst, was Du wo auf Deinem Dach hast. Sofern Du eine Drohne hast, kann es sehr von Vorteil sein, ein ausgedrucktes Foto des Dachs im 90° Winkel zu haben, in das man die Abstände einzeichnen kann. Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus (als Beispiel meine Skizze):

Im nächsten Part kommt es drauf an, ob Du selbst montieren willst (was ich aus deinem 1. Beitrag rauszulesen glaube), oder eine Firma das für Dich machen soll. Im ersten Fall steht dir der komplette Markt offen, im zweiten Fall verbauen die Werkstätten meistens nur die Module, die sie selbst auch im Angebot haben, und das sind meistens so 3-4 verschiedene Größen. Das schränkt Dich also schonmal massiv ein. Hast Du freie Wahl, kannst Du Dir die passenden Module für die nutzbaren Dachflächen selbst aussuchen. Dabei immer bedenken, dass es nicht nur um die Maße der Module geht, sondern auch noch Haltevorrichtungen, Kabelkanäle und ggf. Wartungsmöglichkeiten für Dachaufbauten berücksichtigt werden müssen. Ebenso ist es in den meisten Fällen nicht oder nur schwer möglich, die Module bis an die vordere Fahrzeugkante zu legen.
Dieser Teil ist der aufwändigste: es gibt schier unendlich viele Modulgrößen, und man kann technisch bedingt nicht so stückeln wie es einem gerade passt: im Idealfall verwendest Du nur 1-2 Modultypen für Dein komplettes Dach, da Du dann die meiste Flexibilität in der Gestaltung Deiner Strings hast.
Wie Luppo schon sagte: nimm bevorzugt Hochvolt-Module mit einer Leerlaufspannung von ca. 40V, dann kannst Du guten Gewissens Module parallel schalten, ohne dass Du Spannung verlierst: die Spannung am Eingang des Ladereglers beeinflusst, wie lange Du Leistung von Deinen Modulen bekommst. Vereinfacht kann man sagen, dass ein Regler erst bei einer Spannung von ca. 5V über der nominalen Batteriespannung mit der Ladung beginnt, heißt damit eine 12V Batterie mit 14-14,5V geladen werden kann muss am Eingang des Reglers mindestens 17-18V anliegen damit überhaupt eine Ladung der Batterie beginnen kann, und das macht schon keinen Spass. Die meisten Laderegler fühlen sich so ab etwa 30V aufwärts richtig wohl. Wie die Verschaltung der Module passiert, hängt von diversen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Wichtig ist, dass nur Module mit identischen Daten (Spannung und Leistung) an einem Regler betrieben werden.
Wieder mal ein Beispiel aus meiner Planung:

Die hinteren vier Offgridtec Module (übrigens auch Hochvolt Module) werden als 2P2S verschaltet und mit einem Smartsolar 150/70 bedient. Eine reine 4P Verschaltung wäre auch möglich, aber über 2P2S erhalte ich eine höhere Spannung am Regler-Eingang.
Die vier Ective Module vorn werden ebenfalls als 2P2S verschaltet und erhalten einen Smartsolar 100/30, auch wenn dieser für die kalte Jahreszeit etwas unterdimensioniert ist. Alle diese Modelle kann man, wenn man die richtigen Module gefunden hat, perfekt mit den Planungstools von Victron durchprobieren. Was ich Dir jetzt schon sicher sagen kann ist, dass EIN 250/60 für die Gesamtanlage definitiv der falsche Regler für Dich sein wird.

Dies mal so als ersten Ansatz. Unsere Planung wurde recht intensiv und kontrovers unter --> Link disktutiert, vielleicht willst Du Dich da ja mal einlesen.

Viele Grüße
Christian

Nixakademiker am 03 Okt 2022 12:03:01

Hallo! Erst mal vielen Dank für die guten Tipps!!!! Die Seite Amumot werde ich mir zu Gemüte führen. Von meinen Vorstellungen her möchte ich ein 48V Array aus 16 Einzelzellen/BMS für 48V/200A. Die Kapazität der Zellen hängt noch von den baulichen Gegebenheiten ab. Ich hoffe es werden die 176Ah Zellen werden. Das Ganze soll dann ein Victron 5000W/48V verwechseln. Als Module habe ich BackContact Module vorgesehen, darunter ist ja auch ein 150W/44V Hochspannungsmodul. Leider sehr teuer....aber wenn ich 8 also 4R/2P mit einem Victron Mppt250/60A installieren könnte wäre ich schon zufrieden. Sollte das platzlich das nicht aufgehen, werde ich mich wohl für besten geeigneten 120/80W Offgridtec Module entscheiden das Puzzeln anfangen. Ich dimensioniere deswegen so stark weil ich meine Klimaanlage/Kaffeevollautomat etc. auch mal abseits betreiben möchte, im zweiten Fall habe ich Zusatzstrom für Stellplätze mit schwacher Absicherung. Haupttreiber für diese Dimensionierung ist ganz klar die Klimaanlage. Es stimmt, Planung und Aufbau werde ich selbst durchführen. Werkstatt kommt mich zu teuer.

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