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Hallo, habe mir Ende letzten Jahres eine lifepo4 80ah von wattstunde gekauft. Nun wollte ich die Batterie in unser wohnmobil für unsere Herbsttour einbauen. Ich habe alle zwei Monate den ladezustand abgerufen, dieser war fast immer unverändert bei dem gelieferten ladezustand ca. 48%. Vor dem Einbau habe ich erneut den ladezustand abgerufen und bin erstaunt über 8,4 v ladezustand.... ? Die Batterie wurde bisher nicht genutzt bzw. Eingebaut. Und nun kann ich nicht mal mehr eine Verbindung zur Batterie aufbauen. Mit meinen Messgerät habe ich nun 8,34 volt gemessen? Somit habe ich ich die Batterie reklamiert und brachte die Batterie direkt zurück da wir nächste Woche Dienstag mit dem wohnmobil und einer neuen Batterie in den Urlaub fahren wollen. Wattstunde fing dann an mit auf Unterspannung gibt es keine Garantie.... naja, nun meint wattstunde, dass die Batterie wieder geladen bekommen hätten. Da ich aber mal gelesen habe, daß wenn die Spannung weniger als 2,5 v pro Zelle betragen hat, dass die Batterie dann hin ist. Was meint ihr dazu, kann ich die Batterie wieder nehmen oder lieber auf eine neue Batterie bestehen.
1. Du hast vor fast einem Jahr eine Batterie gekauft und in die Ecke gestellt, wieso? 2. Du hast oft abgefragt, außerdem war die Batterie ständig auf Empfang, das kostet natürlich Strom, man kann von ca. 3% Kapazitätsverlust pro Monat ausgehen, also in 10 Monaten 30%, bleiben noch 18%..., Du hättest auch mal laden sollen! 3. Jetzt erwartest Du von Wattstunde eine neue??? LG Peter Peter hat m.E. vollkommen Recht, das Verhalten des TE ist ungewöhnlich und die Reaktion des Lieferanten bei Schaden durch Unterspannung nachvollziehbar. Das BMS sollte den Akku doch bei Unterspannung abgeschalten? Mich würde interessieren, wie lange ein LiFe-AKKU nach Unterspannungs-Abschaltung voraussichtlich noch "am Leben bleiben kann", wenn er ohne Nachladung "stehengelassen" wird. Helmut Da würde ich jetzt sagen: Pech gehabt. Wenn man einen Akku nicht pflegt, dann kann man einen Hersteller nicht haftbar dafür machen. Gruß Axel
Dem ist nichts hinzuzufügen :ja: - außer das wohl heutzutage viele Verbraucher der Meinung sind, daß der Lieferant für alles und jedes haftet - weil die sind ja eh reich und habens dicke. :wink: Beste Gruesse Bernd so nun wird wieder 150 mal das gleiche geschrieben, von allen üblichen Verdächtigen, der Thread Eröffner meldet sich nicht mehr, viele sind empört und die Sache verläuft im Sande, wetten?
Und? Das ist das Wesen von Foren, sind öffentliche Diskussionplattformen wo ist das Problem? Und wenn 150 eine ähnliche Meinung haben was kann der geneigte Leser lernen? Das er nicht denselben Scheixx macht wie der TE und vielleicht vorher die Bedienungsanleitung liest nach Lieferung. Denn dort stand mit Sicherheit drin - laden sie die Batterie einmal komplett voll vor dem Einbau bzw. nach Erhalt. Beste Gruesse Bernd Natürlich melde ich mich. Bin nur nicht die ganze Zeit am Rechner. Ich habe die Batterie bisher nicht eingebaut, da wir das wohnmobil nicht genutzt haben und ich genug an unserem Haus zu tun hatte. Wären wir wie geplant im Frühjahr los gefahren, hätte ich die eingebaut. Und da ich diese wie schon beschrieben alle zwei Monate nach dem ladezustand abgefragt habe und dieser dem Auslieferungszustand entsprach, warum hätte ich die Batterie laden sollen? Laut Datenblatt hat die Batterie eine Selbstentladung von unter 1,5 % . Und nehmen meinem Wissensstand sollen lifepo4 Batterien auch nicht ständig voll geladen werden. Ich würde nicht wissen, was ich falsch gemacht habe. Auch in der Bedienungsanleitung steht nix vom Laden, wenn diese nicht benutzt wird. Ganz im Gegenteil bei nichtnutzung sollte man sie von allem trennen. Natürlich kann und soll man LifPos vollständig laden Nur ständig am Ladegerät mit 100% - ohne Verbraucher bei Einlagerung ist nicht ideal - aber immer noch besser als Tiefstentladen wie jetzt in diesem Fall - meine Meinung. Meine LifPo hat eine Einstellung für die Einlagerung bei der sie geladen wird - aber eben nur bis 80%. Ohne Ladegerätanschluß während der Einlagerung sind meine Lithiumgeräte 100% voll bei der Einlagerung - z.B. der Rasenroboter. Beste Gruesse Bernd Und meine Frage wahr mehr für den technischen Grund der plötzlichen Entladung gerichtet. Mitte August hatte diese immer noch über 40% Ladezustand und nach nicht mal 2 Monaten auf 0%. Da muß es doch am bms liegen? Und wird man die Batterie nutzen können mit dieser einmaligen Unterspannung. Darüber wollte ich hier diskutieren. Gr Christian Den Grund wird dir am besten Wattstunde nennen können - was sagen die denn dazu? Hast du sie den jetzt wenigstens mal geladen oder steht sie immer noch leer in der Ecke? Läßt sie sich laden? Beste Gruesse Bernd
Hallo Bernd, steht alles im ersten Beitrag von mir. Habe sie vorgestern hingebracht und die Batterie lässt sich wieder laden. Diewollen nochen einen Belastungstest machen und sich bei mir gegen 15 Uhr melden. Ich habe schon weiter vorne die Frage gestellt --> Link
So schnell dürfte es doch wohl auch nicht gehen? Was sagt Wattstunde und was sagt unser Peter (WomoTechnikService) dazu? Helmut Die Batterie war vermutlich so weit entladen, daß das BMS ein weiteres Entladen verhindert hat. Ein Voltmeter zeigt dann irgendwas "labberiges" wenn keine Last dran ist, wenn doch dann 0V. Dann aufladen & gut iss - Glück gehabt. Bei weiterem Tiefentladen wäre sie hin gewesen. Verstehe ich nicht, das bms hätte doch schon bei 10,5 v zu machen müssen. Ich hatte eine kurze Bluetooth Verbindung zur Batterie. Wo mir dann 0% und 8,4v angezeigt wurden. Dann trennte sich die Verbindung. Und wie kann sich die Batterie in 2 Monaten vollständig entladen? Ich dachte du hättest mit einem Voltmeter die Klemmenspannung gemessen. Wenn das BMS kurz vor dem Abschalten steht und die BT Verbindung auch noch Strom zieht dann sind die angezeigten Spannungswerte vermutlich reine Lotterie gewesen und die Batterie ist doch nicht tief entladen. Beste Gruesse Bernd Ja, nachdem die Verbindung getrennt wurde, habe ich mit einem Voltmeter gemessen. Beides be 8,4 v Nun habe ich Antwort von wattstunde bekommen, die Batterie hat den Belastungstest bestanden. Aber hat die nun einen Schaden oder nicht? Wenn Wattstunde sagt sie ist in Ordnung dann ist das so. Allerdings ist meine Erfahrung mit Lithiumbatterien in Macbooks und Handies das Tiefentladungen die Lebensdauer verkürzen nicht die Leistung per se. Beste Gruesse Bernd Das ist eine ganz andere Accu Technologie...kannst du nicht mit LiFePO4 vergleichen.. Solche geringe ströme wie die Selbstentladung oder der Strombedarf von der Bluetooth Verbindung kann das BMS gar nicht zuverlässig messen....und je mehr es gegen 0% Ladekapazität geht desto schnell sinkt die Spannung... Einen LiFePO4 Accu auch mit 100% in den Winterschlaf zu schicken tut der Lebensdauer auch keinen Abbruch...solange er nicht dauerhaft geladen wird...
Vorsicht! Ein hoher Ladestrom richtet dann zusätzlichen Schaden an. Es wird empfohlen, bei einem tiefentladenen 100Ah LiFe-Akku die ersten 10% mit maximal 5 A zu laden. Ein großer Booster sollte dann besser vorübergehend deaktiviert sein. Helmut Moin, wie macht ihr das denn dann auf dem Stellplatz mit dem Laden. Da wird die Batterie doch über den gesamten Zeitraum über das Ladegerät mit geladen. Und was heißt dauerhaft Laden, wie wird da dauerhaft definiert.... 1 Tag/ 1 Woche/ 1 Monat ?
Nein! Das BMS schaltet ab und deine Messung von außen am Pol erfolgte nach der Abschaltung. Damit hast du die Restspannung des BMS gemessen (Cutoff-FETs/FET-Treiber mit ihren Kondensatoren), nicht die Spannung an den Zellen, denn das BMS ist zwischen dem Minuspol der Zellen und deinem äußeren Minuspol geschaltet. Normal hättest du "Null" messen müssen, da deine Batterie aber nirgends angeschlossen war, halten sich die Spannungen der Kondensatoren schon eine Weile. ....ja was ist Dauerhaft...Meine Solarstrom Speicher Accus sind übern Sommer über ständig auf 100%. Vor allem wenn ich unterwegs bin und weniger Strom verbraucht wird. Die Auswirkungen von einer längeren halten auf 100% der Kapazität werden überschätzt.
Ein EBL kann man vom Landstrom trennen, indem man den entsprechenden Netz-Stecker zieht. Das EBL- Ladegerät ist dann außer Funktion, das 12V Netz bleibt erhalten, ebenso die Versorgung der 230V Steckdosen mit Landstrom. LG Danke für die Infos. Also sollte die Batterie dann noch wirklich gut sein. Und wenn man lange am 230v Netz angeschlossen ist, ist es wohl das einfachste das ebl vom Netz zu trennen. Das Laden übernimmt dann ja die solaranlage. Na dann hoffe ich mal auf ein langes Batterieleben. Danke und Gruß Christian Und warum willst Du das ( Ladegerät des ) EBL vom Netz nehmen wenn Solar doch sowieso lädt?? :gruebel: Willst Du Landstrom sparen? Grüße Dirk
dauerhaft heißt bei den meisten, LiMa Strom beim fahren und Landstrom auf dem CP. Denen würde eigentlich ein Bleiakku ausreichen. Die Stromversorgung im WoMo sollte aber System haben. Nur LiFe ohne Solar ist (für mich) sinnbefreit. LiFe und nur Landstrom ebenso. LiFe plus (abschaltbarer) Booster plus ausreichend (240+Wp) Solar, da wird dann langsam ein Schuh draus. Man ist autarker, braucht nur von Spätherbst bis Frühjahr LiMa und Landstrom gar nicht mehr und mit dem Überschuß wird der Kühlschrank betrieben. Mein Fahrzeug hat seit >3 Jahren keinen Landstrom mehr gesehen. Nur im Winterlager gibt es etwas, aber nur für die Starterbatterie. Also mancher der meint, er müßte unbedingt eine teure und evtl. problembehaftete LiFe haben, braucht sie evtl. gar nicht. Es kommt eben immer auf das Reiseverhalten an. Nur mal so einegworfen. Grüße Naja, solar lädt ja nur am Tag, somit eben keine Dauerladung. Beim Reiseverhalten habe ich zwei. 1. Im Herbst sind wir in Frankreich und Spanien unterwegs, und da eigentlich nur auf Stellplätzen wo die 230 v mit drinnen sind. Und im Sommer in Deutschland auf wohnmobil Stellplätzen, wo wir autark sein wollen, da der Strom bei den oft überfüllten Plätzen nicht zur Verfügung steht oder sehr teuer ist.
Da hau ich noch einen drüber: Mancher der meint, er müßte unbedingt eine teure Solaranlage haben, braucht sie evtl. gar nicht. Es kommt immer auf das Reiseverhalten an. :mrgreen: Wir fahren z.B. seit über 8 Jahren ohne Solar und haben die bis jetzt auch nicht vermisst! Mit den Batterien kommen wir, bei unseren Verbräuchen, locker eine Woche autark hin ( da sind Wasser und Toi eher das Problem ). Und Landstrom halt nur wenn wir wirklich länger als eine Woche stehen ( was eigentlich so gut wie nie vorkommt ) oder im Winter ab und an mal, wenn die Karre in der Halle steht. Sorry, war jetzt total OT musste aber sein! :thema: Grüße Dirk
Dauerhaft laden ohne das ein Verbraucher anliegt - während des Einlagerns - so sagt es jedenfalls Büttner bei mir. Was ich nicht mehr mache ist, daß ich Landstrom anlege während der Reisedrache auf dem Parkplatz neben dem Haus steht. Weniger wegen der Batterie sondern eher wg. des Ruhestromverbrauchs der ganzen Elektronik pro Tag - geht ins Geld bei den derzeitigen Preisen. Einmal die Woche wird die Batterie kontrolliert am Display und alle 2 Wochen bewege ich das WoMo sowieso und nutze es zum Einkaufen statt PKW - besser iss das - dann sind die Batterien wieder voll - die Bremsscheiben wieder blank und die Lager einmal durchgedreht. Beste Gruesse Bernd
Solche Sparfüchse soll es geben - --> Link :roll:
Ich frage mich, wie hoch denn der Ruhestromverbrauch da ist ;D aber Solar lädt idealerweise mit einer anderen (niedrigeren) Ladeschluss- bzw. Erhaltungsspannung und nachts gar nicht, und kostet nix. Das sind meine Gründe für Deaktivierung des Netzladers bei "Dauerbetrieb" Solar in der Sommersaison. Helmut Schon der Titel ist eine Frechheit. Die Batterie war nie kaputt, sondern nach einem Jahr rumstehen leerer als vorher. Andersrum wäre es eine Überraschung gewesen. Ich habe den Eindruck, dass man die Selbstentladung eher unterschätzt. Teilweise vielleicht auch wegen der Batteriecomputer, die immer 100% vorgaukeln. Ich stelle die Batterien daher lieber vollgeladen ab, dann sind acht Monate kein Problem. Gruss Manfred Hallo,
Bei LiFePO4/LiFeYPO4 Akkus ist nicht die Selbstentladung der Zellen ein Problem, sondern der Energiebedarf des Batteriemanagementsystems! Ich habe meinen Eigenbau 200Ah Akku (Prototyp) mit dem Eigenbau BMS heute nach ca 6 Monaten mal wieder kontrolliert und nachgeladen. Nach ca. 20 Minuten war der Akku wieder voll voll und die Zellen synchron (Ladestrom 5A - mehr kann das Victronladegerät nicht). D.h. es haben ca. 1-2Ah gefehlt. Der Akku könnte mehrere Jahre rumstehen und wäre nicht leer! Mein BMS Design ist auf minimalen Eigenverbrauch hin optimiert!
Da würde ich mich doch selbstständig machen mit so einem genialen Produkt.... Hallo, die Kosten sind nichts für die "Geiz ist Geil-Mentalität", deshalb schließt sich eine Vermarktung aus. In einem anderem Thread habe ich ja schon darauf hingewiesen - die notwendigen Bauteile sind einfach viel zu teuer (aber das Geld wert)! Außerdem bietet es keine digitalen Spielereien - minimaler Eigenverbrauch eben. Im UVP/LVP-Modus wird dieser noch geringer, d.h. nach einer Abschaltung noch weiter reduziert auf <100 uA (mikro Ampere)! "Das Gute ist des Besseren Feind" eben! Wer es will kann es einfach nachbauen (einschl. der Platinenvorlagen), die Unterlagen sind hier im Forum verlinkt!
Bei meinen nicht. Meine haben kein BMS, was nicht nur die kostengünstigste Lösung ist, sondern auch die, die am wenigsten Strom verbraucht. Ich würde die Selbstentladung auch nicht als Problem sehen. Sie ist ja deutlich geringer als bei Blei, aber vorhanden ist sie trotzdem. Nur angezeigt wird sie halt nicht von den schlauen BC's. Gruss Manfred
Wieso ohne BMS? Hältst Du ein BMS denn für überflüssig?
Meine auch nicht. Bei LiFe(Y)PO4 á la Lars braucht man das auch nicht......und siehe da, es ist guto so :razz: --> Link Grüße
Nicht generell. Aber LFP-Zellen sind eigensicher, da braucht es aus Sicherheitsgründen keins. Und beim Festeinbau ins Womo sind Schutzschaltungen schon drin. Da reicht - ordentliche Initialisierung vorausgesetzt - ein ordentlicher Balancer aus. Die Batterie wird dadurch zuverlässiger, Starterbatterien sind auch so aufgebaut. Gruss Manfred Davon abgesehen das man bei Lars meiner Meinung nach die besten fertigen LiFeYPO4 kaufen kann die der Markt hergibt...wie kommt ihr darauf das dort kein BMS arbeitet...Balancer sind auch ein BMS...alles was die Stromentnahme...Aufnahme...und den Stromausgleich zwischen den Zellen regelt ist BMS...und bei Lars sogar ein sehr gutes...minimalster Stromverbrauch. Hallo, die EV-Power Balancer-Module (wie bei den Lisunenergy-Systemen) sind nicht "simple Balancer" sondern Balancermodule mit "verteilten" BMS-Funktionen. Über eine Signalschleife wird UVP/OVP-Protection an das Philipi-Relais "gemeldet". Durch die fest eingestellten UVP/OVP-Werte sind diese aber nur für LiFeYPO4 Zellen geeignet!
Ja, das stimmt natürlich, ich meinte damit nur, das die Lars Systeme keine "klassischen" BMS Boards besitzt, sondern das es am Ende nur aus 4 einzelnen Balancermodulen und einem Relais betsteht. Grüße
Endlich einmal klargestellt! :respekt: :daumen2: Helmut |
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