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Hi all, schon mal jemand versucht das Volumen des Kühlschranks zu verkleinern um dadurch Strom zu sparen? Meine Idee wäre den unteren Bereich des Kühlschranks abzuschirmen/abzutrennen um dadurch Strom zu sparen (ich habe einen Kompressorkühlschrank und der verbraucht im Winter natürlich zuviel Strom vs. zu geringen Solarertrag). Im Winter brauch ich oft nur eins, zwei Sachen im Kühlschrank fürs Frühstück... und dafür verbraucht er natürlich enorm viel Strom was die Autarkie komplett zunichte macht. Falls jemand damit Erfahrung hat und berichten kann... das wäre sehr Interessant. Einen vorhandenen Kühlschrank verkleinern ist wohl nicht so optimal wie gleich einen kleinen Kühlschrank wählen. Als wir den Absorber durch einen Kompressor ersetzt haben, haben wir auch die Kühlschrankgröße deutlich verkleinert. Im Winter verbraucht der 80 Liter Kühlschrank ca. 20-25Ah am Tag. Damit können wir gut leben. An die kleine Größe haben wir uns sehr schnell gewöhnt. Wir haben nicht das Gefühl dass wir dadurch stark eingeschränkt sind. Hubert
Moin, leg doch einfach einige Styroporklötze in den Kühlschrank und schaue was der Stromverbrauch macht. Kostet nix und läßt sich schnell wieder rückgängig machen ;-) Meine Vermutung wäre aber das der Stromverbrauch nicht deutlich absinkt. Zielführender wäre eine Kompressorkühlbox mit wenig Volumen. Durch den nach oben öffnenden Deckel geht wenig Kälte verloren. So eine oder ähnlich : Amazon Link Grüße Ralf. Eine echte Abtrennnung stelle ich mir auch schwierig vor. ich würde den Kühlschrank mit Wasserflaschen und das Gefrierfach mit Kühlakkus füllen. Vor der Abfahrt mit Landstrom so weit wie möglich runterkühlen. Ggf. die Flaschen (am besten Plastik, nicht ganz gefüllt) im Eisfach gefrieren. Dann hast du eine Verkleinerung des Luftvolumens und nutzt die optimalere Wärmekapazität des Wassers. Im winter kann man die Kühlleistung ja auch runterdrehen bzw. wenn es draußen entsprechend kalt ist, das Kühlgut ggf. in einem Bereich im Wohnmobil lagern, der sowieso kalt ist (Box vor der Tür, unter dem Womo, auf dem Dach). Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es nennenswert die Autarkie verbessert. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren und bin interessiert an Ergebnissen deiner Tests.
Ich sags mal so, der Kühlschrank ist nicht das Problem, die Speicherkapazität ist viel zu gering für den Winter. Das Problem haben unsere erneuerbaren Energien auch - Speicher es braucht Speicher - damit die Energie da ist wenn man sie benötigt. Mein Vorschlag Temperatur im Kühli messen und auf 10C stellen das reicht locker für Butter und Milch etc. und spart Strom. Energie geht verloren beim Tür öffnen egal wieviel Styropor da drin liegt. Beste Gruesse Bernd Der Kühlschrank benötigt Energie um die Wärme, die das Kühlgut bringt abzuführen. Das ist bei größerem oder kleinerem Volumen gleich. Man spart nichts, vielleicht ein kleines bisschen, weil die Oberfläche geringer wird. Dafür muss eine Trennwand aber sehr dicht abschließen und gut isolieren. Gruß Scout Ein voller Kühlschrank hat gegenüber einem leeren zwei wesentliche Vorteile: Der Energieverbrauch und der Stromverbrauch ist geringer. Wieso das so ist? Jedes Lebensmittel muss zwar gekühlt werden, der Luftaustausch beim Öffnen der Türe verbraucht aber viel mehr Kühlleistung und damit Strom. Das ist nicht meine Meinung, sondern der Fachleute! Luft hat eine sehr geringe Wärmekapazität ( ungefähr 1c / Wasser ungefähr 4c ). D.h. der Energieverlust durch den Luftaustausch beim öffnen der Kühlschranktür ist nicht sehr hoch. Wenn man unten was in den Kühlschrank reinpackt dann muss dieses etwas ja auch gekühlt werden. Außerdem werden die Kühlschrank-Innenwände um / unter diesem Füllstoff ja trotzdem kalt da sie eins sind mit dem oberen Teil des Kühlschranks. ( von evtl. Verdampferflächen im "reduzierten Bereich" mal ganz zu schweigen ) Sollte sich dann Kondenswasser bilden, das dann ja gekühlt wird, hat das wieder eine viel größere Wärmekapazität als die Luft vorher. Der größte Energieverlust dürfte wohl dadurch entstehen dass der größere Kühlschrank, der nur halb gefüllt ist, einen schlechteren Wirkungsgrad hat als ein kleinerer Kühlschrank. Diesen "hauseigenen" Wirkungsgrad verändert man aber nicht dadurch dass man vermeintlich den Kühlraum verkleinert. Grüße Dirk Du könntest die Lebensmittel, die du kühlen möchtest im Winter in eine Box legen und im ungeheizten Stauraum oder unter dem Wohnmobil lagern. Der Kühlschrank könnte so komplett ausschaltet werden.
Energie kann nicht "verloren" gehen... Je mehr im Kühlschrank ist, desto weniger verbraucht er. Stell Kalte Wasserflaschen rein.
Weil ein Kühlschrank, wenn er einmal runtergekühlt ist und die Tür nicht geöffnet wird, auf ewig seine Temperatur hält?? :gruebel: Grüße Dirk
Korrekt, da wir aber hier nicht im Physikseminar sind hab ich es unkorrekt geschrieben. Da durch den Verlust an "Kälte" auch das ist physikalisch ein falsches Wort, nach dem Aufmachen schlicht wieder Energie zugeführt werden muß aus der Batterie welche im Kühlschrank umgewandelt wird in Kälte. Also je öfter aufgemacht wird desto mehr an Strom (bin jetzt mal vorsichtig mit den Begriffen) wird verbraucht, und je tiefer die eingestellte Temperatur im Kühli ist desto mehr an Strom wird verbraucht, da die Verluste über die Isolierung desto größer sind je größer die Temperaturdifferenz ist zwischen innen und außen. Und nun dürfen die Physiker gerne kommentieren. :wink: Beste Gruesse Bernd Styroporwürfel im Kühli verringert die Wärmezufuhr (kalte Luft wird gegen warme Luft getauscht) beim Türöffnen, genauso wie ein voll gefüllter Kühlschrank. Das ist soweit richtig. Merklich wird das aber nur bei ganzjährig genutzten Geräten an einem ein paar Prozent geringerem Stromverbrauch, wenn man den denn misst. Ich bezweifle stark, dass man den Effekt in 2 Wochen Womo-Urlaub messen kann, weil da einfach viel zu viele andere Faktoren eine Rolle spielen. Einmal mehr die Tür geöffnet und die Einsparung ist hin, so ungefähr... bis denn, Uwe
Das bezieht sich aber nur auf das Luftvolumen. Ein Kühlschrank verliert aber auch durch seine ( Seiten- ) Wände, die Tür,... an Energie. Und zwar mehr Energie je mehr Energie im Kühlschrank gespeichert ist. Musste der Kühlschrank um 20 Grad runterkühlen ist der Energieverlust ( ohne die Tür zu öffnen ) größer als wenn er nur 10 Grad runtergekühlt hat. Wenn er halb voll ist hat er auch weniger Energie in die Kühlung des Inhalts gesteckt als wenn er ganz voll ist. Also benötigt er bei "ganz voll" auch wieder mehr Energie um den Zustand zu halten als wenn er nur zur Hälfte gefüllt ist. Grüße Dirk
Richtig.
Nee. a) Der Wärmeverlust durch die Isolierung hängt ausschliesslich von der Differenz zwischen Innen- und Aussentemperatur sowie dem Wärmedurchgangskoeffizienten und Fläche der Isolierung ab (ggfls. verschiedener Isolierungen, z. B. Tür/Wände). Ob der Kühlschrank leer ist oder ein massiver Bleiklotz drinliegt, beeinflusst die Verluste auf diesem Weg nicht, solange der Kühlschrank schneller kühlen kann, als er Wärme nach aussen verliert (als gegeben anzunehmen im normalen Aussentemperaturbereich). Man sollte also von einem System im Gleichgewicht ausgehen. In der Abkühlphase wirds schwierig, weil dort die Temperaturdifferenz und die thermische Last (Füllung) den Prozeß gegenläufig beeinflussen. Deshalb sollte man einen Kühlschrank ja auch wenn möglich mit vorgekühlten Produkten beladen, wenn er eingekühlt wird. b) Bei Türöffnung (normale Zeit, nicht Stundenlang) wird die Luft im Kühlschrank durch warme Luft ersetzt. Diesen Temperatureintrag muss der Kühlschrank wieder ausgleichen. Hier ist die benötigte Energie ausschliesslich von der ausgetauschten Luftmenge und der Temperaturdifferenz zwischen Kühlschrankinnenraum und Aussenluft abhängig. In der Realität hat man eine Mischung aus den beiden Energieverlusten. Dass ein voller Kühlschrank weniger Energie verliert als ein leerer, liegt allerdings ausschliesslich an b). bis denn, Uwe Ein voller Kühlschrank verliert aber nicht so viel Kälte wenn er geöffnet wird. Das Kühlgut (z.B. volle Getränkeflaschen) bleibt im Kühlschrank und verliert in den wenigen Sekunden auch keine Kälte. Wenige Sekunden nach dem Öffnen hat der Kühlschrank dann auch wieder seine Solltemperatur selbst wenn ein paar warme Kleinigkeiten dazugelegt wurden. Bei einem fasst leeren Kühlschrank sieht das anders aus. Die kalte Luft ist raus, das Thermometer sagt zu warm und der Kühlschrank muss nachkühlen. Mein Kühlschrank ist deshalb immer gut mit Bier gefüllt und das Tiefkühlabteil mit Kühlakkus. Wenn der Platz mal anderweitig benötigt wird können Bier und Kühlakkus entnommen werden. Das was das Bier an zusätzlicher Energie zum runterkühlen benötigt spare ich beim zwischenzeitlichen Türöffnen ein. Falls das ein Nullsummenspiel ist bleibt immer noch das kalte Bier :lol: Hubert
Die Kälte geht nicht hinaus, sondern Wärme kommt in den Kühlschrank hinein. Die Menge der in das Aggregat durch die Isolierung eindringende Wärme ist linearproportional zur deren Dicke. Wird die Stärke der Isolierschicht verdoppelt, sinkt die Wärmeübertragung auf die Hälfte.
Danke für die Korrektur. Manchmal fällt man doch drauf rein. bis denn, Uwe Hallo, um mal wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren: Ich würde den Kühlschrank aus lassen und mir eine kleine Kühlbox in die Garage stellen. Die Kühlschrankgröße verringern: Am Anfang vor 5 Jahren war unser Kühlschrank auch zu groß. Jetzt bei ständiger Nutzung ist eher der Kühlschrank in der Wohnung überdimensioniert:-) Gruß Andreas Leider hat sich der OP nicht mehr gemeldet. Bei all der grauen Theorie hier, wäre es interessant, wenn der Kollege einfach mal eine Versuchsreihe macht. Stromverbrauch bei aktuellem Zustand --> mehr oder weniger leer Stromverbrauch bei Füllung mit Styoropor Stromverbrauch bei Füllung mit Wasserflaschen Das sollten ihm unsere Anstrengungen doch Wert sein?
Da brauchst keine Versuchsreihe. Einfach dem Rat von Hans folgen :lol: Für mich bisher zielführendste Antwort :wink:
Wissenschaft ist, wenn man nachprüft, was man behauptet. Womöglich braucht die Box genausoviel oder sogar mehr Energie als der Kühlschrank. Schon mal gemessen? Über welche Unmengen an „Stromersparnis“ reden wir hier ca? Halllo, Die meiste Wärme dürfte doch durch die Außenwände in den Kühlschrank kommen? Wenn wie bei mir die Kühlrippen oben sind, müsste doch folgendes funktionieren: einen Styroporklotz passgenau in die untere Hälfte des Kühlis einfügen, so dass auch alles zu den Wänden und am besten zur Türe hin anliegt. Damit wird die gekühlte Wandfläche halbiert, und durch die extreme Isolierung Richtung Boden ist der Effekt noch größer? Gruß Klaus
Es geht dabei nicht um eine Kühlbox die Energie verbraucht sondern um eine oder mehrere Kunststoffboxen mit Deckel. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Uups, sorry, das hatte ich tatsächlich überlesen. Die Vorgehensweise hatte ich ja weiter oben auch schon vorgeschlagen. Wenn der Kühlschrank aus ist, wird tatsächlich keine Energie verbraucht.
natürlich geht die kälte beim öffnen eine ks raus, anders wie bei eine kühlbox. einfache physik. kälte fällt immer nach unten. auch zu hause, bei deinem kühlschrank oder tiefkühler. deswsegen sind ja kühlboxen oder tiefkühltruhen immer effizienter. nur halt auch umständlicher. |
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