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Moin, ich habe irgendwie das Gefühl, dass da was aus meinen Batterien nippt und ich weiss nicht wie finden. Auch die Anzeigen gehen zu schnell in den roten Bereich. Ich habe 2 x 140 AH "Semi-Traktie" für den Wohnbereich. Die werden über Solar auch prima geladen und im Sommer war ich damit über Monate autark bei dem bisschen Licht oder Laptop/Handy was ich brauche. Auch mal Staubsauger oder so gingen prima über WR (der sonst ausgeschaltet ist). Schon gegen 10 Uhr am Morgen wurde wieder "voll" angezeigt. Aber jetzt kommt ja so viel dabei nicht mehr rein. Also lasse ich, wenn ich Landstrom habe, das Batterieladegerät permanent an. Das hört man dann kurz, direkt nach dem Anschluss an Landstrom und das geht dann auch nach kurzer Zeit wieder aus und alle Füllstandsanzeigen der Batterien zeigen Grün / Voll. Aber irgendwie geht mir das zu rasch wieder runter. Lasse mal 2-3 Lampen brennen und das sollte doch bei LED Spots nicht ins Gewicht fallen? Auch wollte gestern das Ladegerät garnicht mehr ausgehen (nach Gehör). So, als würde da noch was weiter am Strom nuckeln. Füllanzeigen waren aber alle auf Grün. War aber gestern nix an und kein Licht, keine Pumpe, nichts was ich hätte erkennen können. Und mit 2 x 140 AH sollte ich doch eine Weile ruhig sein können? Wie kann ich als Laie: a) einen Stromverbrauch feststellen, ohne hochkomplizierte Apps oder Einbaugeräte? Habe da zwar ein Votronic welches wohl theoretisch einen Verbrauch anzeigen könnte in meinem Gerätekasten, aber das ist abgeklemmt bzw dessen Zuleitung füttert die Batterieanzeige Bord/Start b) wenn Verbrauch anliegt, feststellen WAS verbraucht. Also den Verbraucher finden? Achso, die Batterien hatte ich beim BOSCH-Dienst überprüfen lassen, die haben bestätigt dass die alle 3 gut sind. Auch, dass die Verbindung der Batterien richtig ist und auch, dass das Trennrelais richtig trennt. Am einfachsten gehts mit einer Strommesszange. Dass das Bordladegerät bei laufenden Verbrauchern nicht abschaltet, kann je nach Modell normal sein (Versorgermodus, meist ca. 14 Volt), macht unser Calira auch. Vielleicht habens deine Bleiklötze auch hinter sich, unsere selige 130 Ah Bosch lieferte noch 10 Minuten Bordbeleuchtung, als sie platt war, liess sich aber brav bis 14,4 Volt laden…. die üblichen Bordpanels lügen dann was von 100%, grün oder sonstwie. Edith: Boschdienst-Test wie? Normale Batterietester testen nur auf Startstrom, das schaffen selbst recht altersschwache Schätzchen noch. Aussagekräftig wäre ein richtiger Kapazitätstest, das macht aber ein Boschdienst normalerweise nicht (dauert Stunden…). bis denn, Uwe
Meine Ideen: a) ein einfaches DC Zangenamperemeter (Stromzange), ca. 50€ mit dem Mehrwert, auch ein immer zu gebrauchendes Multimeter zu sein, kann berührungslos (an der Batterie) die Ampere messen, natürlich müssen dazu alle Lader temporär abgeschaltet werden. b) am EBL nacheinander Sicherungen ziehen, bis du den passenden Kreis gefunden hast. Mein Womo (Knaus Vansation 2021) hat einen permanenten Ruhestromverbrauch von ca. 0,2 Ah, dies ist z.B. das Stand-by des EBL (CI-Bus, Lichtschalter als Taster), das Sat Steuergerät, die Truma CP und was weiss ich noch. Wir haben ca. 230 mA permanenten Verbrauch, der Löwenanteil davon ist ein olles Blaupunkt Autoradio im Aufbau. Könnte ich einen Trennschalter dranmachen, aber dann muss ich den Sicherungscode immer wieder neu eingeben… bis denn, Uwe Hallo, Es gibt auch ein Messgerät, das du anstelle der 12 V Sicherungen im Verteiler einstecken kannst. Dann siehst du auch sofort, welcher Verbraucher dranhängt. Also Sicherung raus, Stecker rein, und du siehst, ob da etwas verbraucht wird. Aber ich würde auch eher auf alte Batterien tippen. Gruß Klaus
Naja, der bei BOSCH hat da schon ein Riesengerät auf Rollen angefahren und vor und nach und mit Verbrauch und abgelaufene Zeit dazu und Ausdruck. Ich denke mal, da die ja auch Batterien verkaufen (wollen) ist deren Interesse ja auch nicht so gross, dass eine zu testende Batterie auch noch funktioniert... Und die Werkstatt war absolut spitze. Die haben mir auch meinen WR eingebaut, was ja auch tiefen Einblick in die vorhandene Installation gibt. Aber mein Verdacht liegt eben auch auf den Batterien... 4 Jahre sind schon eine lange Zeit und ich weiss nicht, wie die vorher vielleicht schlecht behandelt wurden. Eigentlich habe ich seit Übernahme von dem Fahrzeug den Eindruck, dass ich nach Autark-Stehen nur einen Versuch zum Starten habe. Wobei, die Trennung zwischen Bord- und Startbatterie haben wir ausführlich getestet und die funktioniert wie vorgesehen, durch den Büttner-Dingens. Aber mal eben neue Batterien sind ja auch ein Invest. Und dabei denke ich bei meiner Restlebenserwartung eh nur an Neue der gleichen Sorte, also "Semi-Traktie", die sich ja angeblich auch bis 30 oder 40% entladen lassen.
Bei meiner "Sonderkonstruktion" gibt es keine typische "EBL", so denn Elektroblock damit gemeint ist. Da sind schon mal Sicherungen auch überhaupt nicht beschriftet... und fragen kann ich nicht mehr. Wobei, dass ein "OFF" Radio Strom zieht, war mich nicht bekannt. Das Dingens hab ich ein Mal angemacht und nur um zu wissen, ob es funktioniert. Radios sind bei mir überflüssig... Vielleicht ja eine Piste, hier einen Unterbrecherschalter einzubauen. Ist ein altes hoch kompliziert erscheinendes Blaupunkt mit Key-Card. Vielleicht sollte ich die auch einfach mal entnehmen, wo ich das Dingens eh nie nutze?
Das zu sehen, ob ein Verbrauch über die Sicherung geht, habe ich verstanden. Aber wie sehen, welcher Verbraucher da dran hängt? Meine Sicherungen sind leider nicht beschriftet... Sicherung rausziehen und schauen welcher Verbraucher nicht mehr geht und notieren. Wie alt ist die Batterie? Hatte denselben Effekt: Batterie ratzfatz voll mit dem Ladegerät und ohne ging die Spannung schnell wieder runter! Das liest sich für mich danach!!! Nach 4 Jahren hatte ich statt 100Ah nur noch ca. 20 Ah drinnen, war dem billig Solarladegerät geschuldet-> hat die Batterien jeden Tag Stundenlang mit Ladeschlussspannung gequält...
Ja, so scheint es mir auch. Seltsam aber, dass sie den Stresstest beim BOSCH bestanden haben. Aber vielleicht mach ich ja 2 Neue rein plus 1 Startbatterie. Die erscheint mir eh mit ihren 100 Ah ein bisschen mickrig... aber da muss wahrscheinlich auch die Lichtmaschine dann mitspielen... Und die "Semi-Traktie" sollte es ja zu einem bezahlbaren Preis geben. 4-5 Jahre sind ja im Prinzip ein Batterieleben, gerade auch wenn sie im Sommer bei mir nie eine Steckdose sehen und entladen-laden sich folgen. Der LiMa ist völlig egal, wie gross deine Starterbatterie ist, die lädt die einfach. Wenn du das ganze Jahr im Mobil wohnst bzw. das intensiv nutzt, würd ich da nicht wieder Blei einbauen. Auch wenn du schon ein älteres Semester bist. Bei Blei wartest du immer nur auf den Batterietod - die inzwischen bekannte Alternative kannst du einfach vergessen, wenn sie einmal läuft. bis denn, Uwe
Wenn ich unterwegs bin und mit Licht fahre und Kühlschrank auf 12V stelle, habe ich den Eindruck, dass die Batterie bzw Lichtmaschine nicht nachkommt. Und Life-dingsda habe ich im Prinzip ausgeschlossen. Ist mir zu viel Aufwand und ich brauche keine Batterie die mich (theoretisch) überlebt. Lieber warte ich auf den Tod der Batterie als umgekehrt... und sehe es auch als sinnbefreit, da 2k hinzulegen. Ausserdem glaube ich, dass in den nächsten 24 Monaten diese LifePo Technik obsolet wird. Also bleibt für mich als realistisch Gel oder AGM. Im Moment tendiere ich zu AGM. Aber all dies natürlich unter Vorbehalt, dass die geschilderten Probleme bzw. gefühlten Probleme auch von den Batterien kommen. btw, geht AGM auch für die Startbatterie oder ist da Blei angesagt? Beide Systeme haben eine (Lade-)Verbindung mit (geprüftem) Trennrelais. Und dann habe ich noch immer nicht gefunden, was mir hier an den Batterien nuckelt. Alarm/GPS hat seine eigene Batterie. Beim Radio habe ich jetzt, nach Rausziehen der Code-Karte, ein lustiges rotes Blinklicht. So à la Alarm-Warn-Dingens. Also scheint noch immer Strom zu nehmen, obwohl Aus und ohne Karte. Aber so ein rotes Glühwürmchen sollte ja auch so viel nicht fressen? Du mpsstest mit Sicherheit keine 2 K ausgeben, bei deinem Nutzungsprofil reicht die Hälfte. Aber ich will dich zu nix überreden. Mit der Meinung, dass LiFePO in zwei Jahren obsolet sind, dürftest du ziemlich allein stehen - wie lange ist Blei schon totgesagt? bis denn, Uwe
Vielleicht wäre eine fundierte Energiebilanz (Ladung - Verbrauch) ein Weg mal einen Überblick zu bekommen?? Nur fragend, Andreas
Selbst wenn, was würden wir statt dessen nutzen ? E-Womos werden wir nicht haben und andere Technologien bringen es gerade mal in die Nachrichtenübersicht als neue Erfindung, die noch nicht serienreif ist. Brennstoffzellen werden auch nicht plötzlich so ein Ding werden und vor allem nicht mit der benötigten Leistung (z.B. 2kW WR). Meine erste Aufbaubatterie wurde wohl auch durch den billigen Solarlader gekillt. Jetzt habe ich einen besseren aber dafür nur eine simple Starterbatterie und wieder nach 4 Jahren 20Ah. Diesmal wird aber eine LiFe... kommen. RK
Laienfrage: Wie kann ich das messen, wie viel "drinnen" sind, wenn doch das schlaue Gerät im Schrank "voll" anzeigt? Eigentlich müssten bei 2 Batterien zu 140 Ah ja dann 280 Ah "drin" sein, wovon ich mindestens 50-60% verbraten darf?
Wenn sie neu sind (wahrscheinlich) schon. Wobei der Wert noch kleiner ist, wenn man mit hohem Strom entlädt. Ich bekomme meinen Wert aus dem Batteriecomputer. Ich sehe, wenn der Akku voll ist (z.B. Solar am Tag). Dann warte ich (ohne andere Quellen, z.B. freistehend bei Nacht), bis die Spannung gröber absinkt oder im Extremfall das EBL abschaltet. Der BC zeigt mir dann die verbrauchte Kapazität an. Ich hab das auch schon mit einer definierten Last (Halogenlampen) gemacht, wenn es schneller gehen sollte. Damit könnte man (etwas ungenauer) auch ohne BC messen, wenn man einfach den Strom mißt oder ausrechnet und die Zeit dazu nimmt. RK Also so eine Art "Tankuhr" die mir zeigt, wie viel Ah ich noch zur Verfügung habe, gibt es da nicht?
Sie kann zeigen, was geladen wird und was entladen wird. Aber wie groß der Tank (noch) ist, muß man einstellen oder über die obengenannte Methode im Versuch messen. Manche BC zeigen dann den % Wert an, der aber immer mit Vorsicht zu geniessen ist, weil er einfach bei voll auf 100% gesetzt wird. Wobei ich ein Primitivmodell habe, das nur die Ah rechnet ohne irgendwelche Prozente anzuzeigen. Außerdem ist die Selbstentladung nur schwer genau einzuberechnen. RK OK, also im Prinzip die Anzeige auf dem Wechselrichter? Da gibt es so ein Mäusekino mit Balken-Dingens in Prozent. Nur, dass ich den nicht anmache für Licht oder Pumpen. Erst wenn der Laptop geladen werden muss. Selbst das Handy kann ich über einen USB laden ohne den WR anzuschalten. Praktisch für über Nacht. Der Wechselrichter guckt auch nur nach der Batteriespannung. Du kommst an einem Entladungstest nicht vorbei, wenn du über die Restkapazität der Batterien was wissen willst. Batterien voll laden, Verbraucher einschalten, (konstanten) Entladestrom messen (Zangen-Amperemeter), Zeit bis EBL-Abschaltung messen. Strom in A x Zeit in Stunden = Restkapazität der Batterien in Ah. bis denn, Uwe Am besten ERST einen Lehrgang über E-Messtechnik...ansonsten wird das nix! Hatte doch, müsste doch, hätte hätte Fahrradkette blablabla, wer nix an Ahnung hat sollte lernen !!!! edit: und mit Kneipenwissen wird das auch nix!
Lt. Profil bist du: a) ein alter Sack (okay, ich auch). b) ein Ex Dippel Inch (hmm, Vorurteil, von nix ne Ahnung, aber überall mitschwätzen). c) ein Dauersurfer (ich auch), der immer und überall seinen "Senf" dazugeben muss, leider selten (siehe Zitat) konstruktiv. Schade, dass du (mein Eindruck) sehr oft "aus der Rolle fällst" mit deinen Beiträgen, die sehr selten bis gar nicht lösungsorientiert sind. Vielleicht (kleine Anregung) könntest du ja mal zur Abwechslung dein "reichhaltiges Wissen" (oder ist dir das abhanden gekommen?) hier so teilen, das TEs und Mitleser was mitnehmen können. |
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