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E-Roller über Wechselrichter laden


redrider am 21 Nov 2022 08:51:54

Hallo zusammen,
bin mir nicht sicher, ob meine Frage hier richtig platziert ist, sonst bitte verschieben.

Wir haben auf unserem WOMO-Dach insgesamt 320 Watt Solar.
Dazu noch einen 1500er Wechselrichter von Dometic.

Meine Frage: Ist es möglich, einen Elektroroller mit 125 ccm über den Wechselrichter zu laden oder wird dann meine 150ah Lithium-Batterie zu schnell ausgelutscht?

Ich stelle die Frage zunächst aus reinem Interesse hier rein.
Im Moment ziehen wir noch unsere BMW 1200 GS auf dem Anhänger hinterher. Aber irgendwann wird bei mir der Zeitpunkt kommen, dass Mopedfahren aufzugeben und daher kam mir die Idee mit dem E-Roller.

Liebe Grüße aus Köln
Gernot

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Luppo am 21 Nov 2022 09:11:43

125 ccm Batterie? :-)
Kommt wohl auf genau diese an, ob es dein Bord-Akku schafft.

Gast am 21 Nov 2022 09:28:00

Ich habe so einen 125 E-Roller, der hat eine 12,5 KWh Batterie (mit 300 km Reichweite) und lädt mit 2500 W bei 230 V. Wenn die Batterie des Rollers fast leer ist, dauert es knapp 6 Stunden, bis sie wieder voll ist.
Sinnvoll geht das nur während der Fahrt mit einem Euro6-Motor mit dumm gemachter, intelligenter LiMa und OHNE Ladebooster, weil nur so annähernd genug Strom ankommt. Die Lichtmaschine geht auf über 160 A Ladeleistung, wenn ich das Rollerladegerät einschalte.
Lichtmaschinen in älteren Fahrzeugen als Euro6 haben deutlich kleinere Lichtmaschinen verbaut.

Ich habe 900 Wp auf dem Dach und eine 500 Ah Batterie und beides reicht nicht.
Ich tippe mal, dass es keinen Roller mit einem Ladegerät kleiner als 2 KW gibt, weil dadurch die Ladezeiten unnötig lang werden.
Dazu ist dann bereits der Dometic WR zu schwach.

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pwglobe am 21 Nov 2022 09:51:56

Hallo, unser Nachbar hat einen E-Roller, dieser benötigt eine Absicherung von 16A bei 230V.
Ich denke du benötigst einen WR mit 5000 Watt und eine Batteriekapazität von ca. 600AH oder Landstrom mit entsprechender Absicherung.
Vielleicht gibt es auch E-Roller mit geringerer Ladeleistung, damit man auch an einer 6A Sicherung laden kann.

Pechvogel am 21 Nov 2022 09:59:34

mafer hat geschrieben:...Die Lichtmaschine geht auf über 160 A Ladeleistung, wenn ich das Rollerladegerät einschalte.
Lichtmaschinen in älteren Fahrzeugen als Euro6 haben deutlich kleinere Lichtmaschinen verbaut...

Die Lichtmaschine in meinem 250er Duc aus 2011 hat 180A.

Aber davon mal abgesehen hat der ADAC Anfang des Jahres einen E-Roller-Test veröffentlicht ( --> Link ) bei dem die Roller einen Akku von etwa 4KWh hatten und das "voll laden" zwischen 4 und 8 Stunden gedauert hat.
D.h. die Ladegeräte dürften so um die 1.000 - 1.500 Watt haben.

ICH würde ein solches Projekt aber niemals so auslegen dass man die Akkus nur während der Fahrt laden kann.
1. macht eine Lichtmaschine eine Dauerbelastung mit diesen Strömen nicht lange mit
2. was passiert im Stau oder sonstwo wenn der Motor mal nicht mit 3.000 U/min läuft
und
3. will ich ja nicht nur laden wenn ich unterwegs bin

Aber an den TE:
wenn ein 4KWh Akku eines E-Rollers leer ist und der aus einer 12V-Batterie wieder geladen werden soll so wird der 12V-Batterie, OHNE VERLUSTLEISTUNGEN, etwa 300Ah entnommen.
Wenn dann auch noch die Verluste mit dazukommen, der Lithium-Akku in Deinem Womo auch nicht bis auf 0% entladen werden kann / darf / soll... dann hängst Du drei Tage lang den Roller-Akku an die Lithium um ihn zu laden. ( zzgl. Grundverbrauch im Womo, TV, Wasserpumpe,.... )
Und nur tagsüber laden während von der Sonne, vielleicht, genug Strom kommt, klappt vielleicht in Ausnahmefällen im Hochsommer in Portugal wenn Du mitten in der Sonne stehst.

Ich würde also auch sagen das funktioniert so NICHT.




Grüße
Dirk

MountainBiker am 21 Nov 2022 10:07:28

Hallo,

Ich tippe mal, dass es keinen Roller mit einem Ladegerät kleiner als 2 KW gibt


Das ist nicht richtig!

Das Standardladegerät der Mehrzahl an E-Roller mit entnehmbaren Akkus (Niu, Kumpan, Supersoco, Horwin,Trini...) hat eine Ladeleistung von 300-500W mehr nicht. Für NIU ist mir ein Schnelladegerät mit 840W bekannt.
Bei meinen Kumpan sind es 350W. Die 3 entnehmbaren Akkus haben jeweils eine nominale Kapazität von 28,5 Ah (1,479kWh). Man muß für einen Fahrbetrieb mindestens einen bestücken! Dies ist bei allen Kumpan Modellen so 45km/h (4kW) und 125er-Klasse (70/100km/h - 4/7kW).
Seat/Silence und BMW haben eine wesentlich größere Ladeleistung, wobei BMW den Akku fest verbaut, also nicht entnehmbar. Govec E-Schwalbe - Akku 4,8kWh fest verbaut - 1,2kW Ladeleistung.

Es würde aber mir nicht einfallen zu versuchen den Roller mit den nahezu leeren Akkus (ca. 4,5kWh) komplett zu laden auch nicht mit Lichtmaschinenunterstützung. Nachladen mit ausreichend großer PV und vollgeladener großer Bordbatterie wäre aber machbar.

Meine Meinung dazu!

rogers am 22 Nov 2022 10:41:10

Habe im Frühjahr meine AT in die Garage gestellt und werde diese verkaufen, da ich auf einen NIU EVO umgestellt habe und kurz gesagt es geht.
Ich habe einen Wechselrichter mit 1200 Watt, der sich im nachhinein als etwas zu klein zeigt und im nächsten Jahr noch getauscht wird aber es läuft, durch mein Nutzungsprofil, schon zu meiner Zufriedenheit.

Für mich reicht auch der Betrieb mit einem Akku, da selten die Geschwindigkeit über 100 Kmh von mir benötigt wird, denn diese erreicht der Roller nur mit zwei Akkus. Für mich passt es gut immer nur einen Akku am Ladegerät zu haben und bei Bedarf vollzuladen und der zweite bleibt im Roller.
Die Akkus des Rollers können mit dem 1200 Watt Wechselrichter derzeit nur nacheinander geladen werden, sind aber auch dann beide nach 4 Stunden voll da ich diese nie ganz leer fahre.

In der Praxis werden so 80 bis 100 Ah die Stunde bei dem Laden des Rollers benötigt, die zum einen in meinen 4x100 Li Akkus gespeichert werden und zum anderen mit über 1200 Wp Solar geladen / unterstützt werden können.
Hiervon sind 400 Wp, ausrichtbar zur Sonne, auf dem Anhänger und 2x440 Wp als mobile Module dabei, die nur bei Bedarf aufgestellt werden.
(Für die Überwinterung in Spanien für mich die beste Lösung)

Da ich nicht täglich über 90 Kilometer fahre und somit nicht beide Akkus jeden Tag laden muss, passt es bei mir ohne größere Einschränkungen.
Um noch unabhängiger zu sein kommt zwar noch ein größerer Wechselrichterdamit ich bei Bedarf beide Akkus gleichzeitig laden kann und ich werde auch noch von 400 Ah auf 700 Ah aufrüsten um auch längere Wolkentage ohne Landstrom überbrücken zu können.

Es wird sicher nicht für jeden passen, ist aber machbar, da die Akkus auch für den Kühlschrank oder Kochen genutzt werden können ein kleiner Schritt in die Unabhängigkeit.

Gruß
Roger

Tinduck am 22 Nov 2022 11:21:43

Fällt dann aber eher unter Hobby als unter sinnvoll.

Wenn man eh schon ne monströse Elektroinstallation hat - meinetwegen.

Aber sich 500+ Ah Lithiumbatterien und 1 kWp Solaranlage zu installieren, nur um mit nem Elektroroller rumfahren zu können... für die Kohle kann man sich 5 Verbrenner-Roller kaufen oder wahrscheinlich bis ans Lebensende mit dem Taxi zum Einkaufen fahren... :)

Bin mal gespannt, wann hier der erste seinen Tesla auf dem Anhänger über die Womo-Akkus laden will.

bis denn,

Uwe

MilesandMore am 22 Nov 2022 19:00:53

2500Watt 6h laden bei 220V entspricht 1200Ah Batteriekapazität.

Die Belastung für die Batterie und den Wechselrichter wären 200A.
Ich kenne keine Batterie die das sechs Stunden aushält lerne aber gerne dazu.

Anschließend müßte diese Kapazität wieder geladen werden.
Selbst mit 50 Ampere Ladebooster oder Ladegerät = 24 Stunden
Und mit mehr sollen LifPos nicht dauergeladen werden.

Ergo wird nix mit Batterie und Solar.

Deswegen steht ein Honda 125SHi bei mir in der Garage nachdem ich mich mit dem Thema beschäftigt hatte.

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