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Preisgestaltung der Kastenwagenausbauer gerechtfertigt?


maxmara am 30 Nov 2022 20:55:32

Ein Vergleich der Basispreise für Kastenwagen von Fiat, Ford, Mercedes und VW mit den Verkaufofferten für die Fertigprodukte der bekanntesten Serienausbauern zeigt Interessantes. Alle genannten Preise verstehen sich inkl. MWST.

Fiat bietet das gängigiste Ausbaumodell Ducato, 35L4H2Kawa 140PS, zu ca. 52.000€ an. Der Radstand beträgt hier 4,03m, die Länge 5,99m. Komplett ausgebaute Van auf diesem Basisfahrzeug, ohne jede Option, wie Alufelgen, Metalliclack, Navi usw. sind im Handel als Neucamper ab ca. 54.000€ zu haben.

Ford Transit bietet in letzter Zeit dem Fiat Ducato paroli. Der Standard Transit Trend, mit dem Fiat in Bau und Leistung vergleichbar, mit 130PS kostet als H3L350 ab ca. 53.000€. Als fertiger Wohnmobilausbau liegt der Preis, ebenfalls für das Basisfahrzeug, durch die Bank etwas über dem Fiat. Der Transit hat bei gleicher Länge wie der Fiat einen etwas kürzeren Radstand bei gleicher Fahrzeuglänge.

Mercedes verlangt für einen Frontantriebsprinter , der in Bau und Leistung mit dem Ducato und dem Transit vergleichbar erscheint, sage und schreibe nur moderate 48.000€. Dann verfügt er aber schon über 150PS. Selbst mit umfangreichem Basispaket von 1.800€ bleibt er günstiger als die Konkurrenz von Fiat und Ford. Fertig zum Wohnmobil ausgebaut wird der Sprinter von keinem Hersteller unter 70.000€ angeboten.

VW bietet den Crafter als 6m-Kasten, der für den Wohnmobilausbau geeignet ist zum Preis von ca. 51.000€ an. Auf dem Campermarkt siedeln die Ausbauer ihre Preise für fertige Kästen auf Crafterbasis zwischen den Vans von Ford und Fiat einerseits und dem Sprinter anderseits an.

Hier wird deutlich, dass der Erwerb eines Neukastens von Fiat oder Ford zum Selbstausbau völlig unökonomisch ist. Für ein Delta von wenigen Tausend Euro ist ein perfekter Ausbau nicht zu stemmen. Nicht ganz so eindeutig lässt sich das für den Crafter und Sprinter beantworten. Es ist für kastenwagenbegeisterte Wohnmobilisten sicher nicht uninteressant, wie die exorbitanten Margen zwischen Basiskästen und fertig ausgebauten Fahrzeugen auf Sprinterbasis zustande kommen. Alle 4 Basisfahrzeuge scheinen in Preis und Leistung durchaus vergleichbar zu sein. Gibt es gute Gründe dafür oder wird hier eine Verbraucherpräferenz schamlos ausgenutzt?

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supcamper am 30 Nov 2022 21:11:40

Vielleicht ist der Aufwand für den Ausbau höher?
Sprinter und Crafter sind schmaler und die Seitenwände laufen nach oben stärker zusammen als beim Sevel.
Auch die nutzbare Innenlänge ist ist beim Sevel größer, der Motorraum ist kürzer.
Dadurch braucht man eher längere und höhere Fahrzeuge bei Crafter und Sprinter als beim Sevel.
Außerdem haben die großen Ausbauer beim Sevel wahrscheinlich gute Einkaufspreise, die man als Selbstausbauer nicht hat.
Beim Sprinter liegen die Bezugspreise für den Selbstausbauer und professionelle Ausbauer wahrscheinlich näher beisammen.
Der Sprinter wird aber als Premium teurer verkauft und die Kunden zahlen es.

Ford ist auch eher schmaler und höher.
Vielleicht ist der Renault günstiger geschnitten?

Pechvogel am 30 Nov 2022 21:17:38

Das fängt mal damit an dass Fiat und danach auch Ford ganz andere „Rabatte“ einräumen wenn sich jemand verpflichtet 100 oder 200 Fahrzeuge im Jahr abzunehmen.
Da werden auf „Käuferwunsch“ ( in diesem Fall ja die Ausbauer ) auch zusätzliche Ausstattungen angeboten oder weggelassen ( den 60 Liter Dieseltank beim Duc hab’s z.B. nur für Wohnmobil-Bauer ).
Auch bieten sowohl Fiat als auch Ford extra Schnittstellen für Womoausbauer um denen den Ausbau zu vereinfachen.

Das man für Fahrzeuge mit einem Stern im Kühlergrill etwas mehr bekommen kann ist natürlich auch bekannt… :mrgreen:




Grüße
Dirk

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Russel am 01 Dez 2022 07:38:27

Frag doch die Kalkulation bei den Kastenwagenbauer an, inkl. EK Preise und allem was dazugehört.
Wie will das sonst jemand beurteilen?

Wenn du es nicht gerechtfertigt findest, wie auch immer das ausgelegt wird, was willst du machen? Nicht kaufen ist wohl die einzige Lösung.

maxmara am 01 Dez 2022 09:14:44

Pechvogel hat geschrieben:dass Fiat und danach auch Ford ganz andere „Rabatte“ einräumen wenn sich jemand verpflichtet 100 oder 200 Fahrzeuge im Jahr abzunehmen.

Russel hat geschrieben: was willst du machen? Nicht kaufen ist wohl die einzige Lösung.

Es hat schon seinen Grund, dass Fiat mit seinem Ducato als Basisfahrzeug den größten Teil des Wohnmobilmarktes abdeckt. Auch kommt der zunehmende Erfolg, den Ford mit seinem Transit als Ausbaubasis für Camper hat, nicht von ungefähr. Der Sprinter bleibt vermutlich dem Prämiumwohnmobilmarktsegment vorbehalten. Offensichtlich hat der von einigen Mercedeslieferwagenausbauern verwendete Begriff "Prämium" in erster Linie bei der Preisgestaltung Pate gestanden. Von Nobelkästen kann, legen wir die Preise für die jeweiligen Basismodelle zugrunde, nicht mehr ernsthaft die Rede sein. Wieder ein Exempel wie Recht Vance Packard mit seinen Aussagen zu modernem Marketing doch hat.

Tinduck am 01 Dez 2022 09:51:46

Welcher Selbstausbauer kauft sich denn einen neuen Kasten und baut den aus? Ich würde mal sagen, gefühlt 90% dieser Leute kaufen einen Gebrauchten, und dann sieht die Kalkulation schon ganz anders aus.

Dass die Kawa-Hersteller die Basisfahrzeuge wesentlich billiger bekommen als ein Privatkäufer, dürfte auch klar sein. Erstens über Abnahmemenge, zweitens darüber, dass die Fahrzeuge 'nackt' zum Ausbauer kommen, ohne Innenverkleidungen, Ladeboden etc., das spart auch noch mal ordentlich.

Und dass Womos auf Benz teurer sind als auf Fiat, Renault etc. - das ist einfach Tradition :D war mal gerechtfertigt, als es Benz nur mit Heckantrieb gab. Gibt bestimmt nicht wenige Käufer, die immer noch glauben, dass das so ist...

bis denn,

Uwe

hampshire am 01 Dez 2022 13:17:08

maxmara hat geschrieben:Ein Vergleich der Basispreise für Kastenwagen von Fiat, Ford, Mercedes und VW mit den Verkaufofferten für die Fertigprodukte der bekanntesten Serienausbauern zeigt Interessantes.

Du vergleichst keine Einkaufskonditionen. Diese sind nicht linear zu den Listenverkaufspreisen. (wie Russel schon schrieb)
maxmara hat geschrieben:Hier wird deutlich, dass der Erwerb eines Neukastens von Fiat oder Ford zum Selbstausbau völlig unökonomisch ist. Für ein Delta von wenigen Tausend Euro ist ein perfekter Ausbau nicht zu stemmen. Nicht ganz so eindeutig lässt sich das für den Crafter und Sprinter beantworten.

Auch hier: Wer bezahlt denn einen Listenpreis?
Und: Beim Sprinter und Crafter nimmt die Innenraumbreite stark nach oben hin ab. (wie supercamper schon feststellte) Querbetten sind da nur für Menschen < 175 cm eine Option (ohne Karrosseriearbeiten). Je nach dem welchen Zuschnitt des Innenraums man wünscht sind diese Fahrzeuge nicht mehr vergleichbar.
maxmara hat geschrieben:Es ist für kastenwagenbegeisterte Wohnmobilisten sicher nicht uninteressant, wie die exorbitanten Margen zwischen Basiskästen und fertig ausgebauten Fahrzeugen auf Sprinterbasis zustande kommen.

Unterschiede liegen (siehe oben) in den Einkaufspreisen. Mit der Vermutung einer "exorbitanten Marge" bei Kästen auf Sprinter- und Crafterbasis liegst Du vermutlich daneben.
Die "Musik" in der Marge liegt neben den Materialeinkaufskosten insbesondere in der Fertigungseffizienz und dem nicht produktiven Geschäftskostenanteil, der auf den Fahrzeugpreis umgelegt werden muss. Bei diesen machen sich Serieneffekte deutlich bemerkbar - je mehr Fahrzeuge produziert und verkauf werden, desto mehr Einfluss kann man auf die drei o.g. margenwirksamen Hebel ausüben.
Möglicherweise hat FIAT besonders attraktive Mengenpreiskonditionen im Vergleich zum Wettbewerb. (siehe auch Beitrag von pechvogel). Das könnte man daraus ableiten, dass die Häufigkeit des Angebots von Modellen auf Sprinter/Crafter Basis mit der Größe der WoMo-Kasten-Anbieter abnimmt.
Ein hoher Preis bedeutet auch nicht zwangsläufig mehr Marge. Im Automobilbereich macht es Toyota vor: die erzielen mit einem vergleichsweise niederpreisigem Angebot eine höhere Marge als deutsche Premiumhersteller mit Ausnahme Porsche (und die haben ihre Fertigungseffizienz erst unter Wiedeking in den Griff bekommen, der hat nämlich Toyota ausgebildee Kaizen Fachleute dafür geholt).

Gast am 19 Dez 2022 00:49:09

Tinduck hat geschrieben:Welcher Selbstausbauer kauft sich denn einen neuen Kasten und baut den aus? Ich würde mal sagen, gefühlt 90% dieser Leute kaufen einen Gebrauchten, und dann sieht die Kalkulation schon ganz anders aus.


Die Selbstausbauerei ist immer zu teuer und suboptimal. Die Motive sind doch immer die gleichen: Billiger Einstieg über ein abgenudeltes Gewerbeauto und dann Monat für Monat ohne Kredit (was ja erstmal gut ist). Und dann entweder ein Jaffakistenausbau oder es wird richtig teuer. Mit der Salamitaktik geht schnell der Überblick verloren. Richtig gut werden die Autos auch nie, besonders an den Nasszellen und Gasanlagen hapert es praktisch immer. Von daher mit einem fertigen Ausbau, der auch optisch eine gute Anmutung hat überhaupt nicht vergleichbar.

cbra am 19 Dez 2022 09:14:28

Gast hat geschrieben:Die Selbstausbauerei ist immer zu teuer und suboptimal. Die Motive... Billiger Einstieg ...abgenudeltes Gewerbeauto und dann ... entweder ein Jaffakistenausbau oder ... richtig teuer. ... gut werden die Autos nie,... Nasszellen und Gasanlagen hapert es praktisch immer.... mit einem fertigen Ausbau, ... überhaupt nicht vergleichbar.


da hast du aber einen sehr beengten horizont.
neben den "billigausbauten" - die ich für sinnvolll und ebenfalls gut finde gibt es haufenwise andere gründe selber auszubauen.
man kann individuelle layouts umsetzen - besonders wenn man sport macht ein sehr wichtiger aspekt, oder wenn man mit haustieren reist.
ich kenne einige ausbauten die qualitativ weit über serienware liegen - ganz einfach weil vieles in serie preislich und logistisch nicht iumsetzbar ist. ob das jetzt ultraleicht, besonders wertig oder wasauchimmer ist bleibt dem ausführenden überlassen.

nochmal zurück zu den einfachen "jaffakisten" - ist doch wunderbar. kommt dem campinggedanken doch am nähesten, eben "blechzelt". wäre mir perönlcih deutlich lieber als eine fahrende "pseudoalmhütte" mit wackligem spanplattenaus und unbewuemen layout. dazu ist es relativ nachnahltig. und wenn es so preiswert wie möglich ist bleibt mehr geld für die reisekasse - ebenfals im sinne des reisegedankens

gerade die surfbusse sind da oft sehr gute besipiele - mit guten nasszellen und sonst sehr indivuell abgestimmt. - stauraum, fenster, kochmöglichkeiten etc.

und wenn man einen leichten, guten spezialausbau vom gewerblichen ausbauer will kostet das eben richtig viel - da muss man geerbt haben - und die wartezeit auch abkönnen. gerechtferitig sind diese preise aus sicht des ausbauers mmn aber durchaus

Tinduck am 19 Dez 2022 09:23:02

Würd ich nicht ganz so negativ sehen.

Ja, insbesondere seit der Vanlife-Welle fährt auch viel rum, das ohne Ausbau mehr wert wäre als mit... aber auch, wenn man nur den Fichtenholz-OSB-Platten-Ausbau macht, hat man die Chance, Dinge besser zu machen als die Großserienhöker. Z. B. eine vernünftige Isolierung einbauen, oder die Elektro- und Wasseranlage ohne Billigkomponenten vernünftig zu installieren.

Die Entsprechung im 'normalen' Womo-Bereich wäre eine selbst ausgebaute Leerkabine - was aber noch viel viel teurer wäre als einen neuen Kasten selbst auszubauen. Insofern haben die Selbstausbauten preistechnisch gesehen schon ihre Berechtigung.

Die Ausbaukosten sehe ich bei den Großserienherstellern übrigens nicht deutlich erhöht gegenüber 'aufgebauten' Womos. Auch wenn der Kasten vom Möbelbau her schwieriger ist (keine geraden Wände): da die Teile eh maschinell vorgefertigt sind, reduziert sich der Mehraufwand auf einen geringfügig komplexeren Einbau, weils von innen gemacht werden muss. Bei günstiger Weissware wird ja von Innen nach Aussen gebaut, erst die Möbel auf die Bodenplatte und dann die Wände und das Dach dranspaxen, das geht natürlich schneller.

bis denn,

Uwe

duniel3000 am 18 Jan 2025 10:39:17

Danke für den aufschlussreichen Beitrag!

ka10 am 18 Jan 2025 12:34:53

hallo zusammen,
das Thema ist ja nun schon etwas älter, ...2009 bekam ich meinen Kasten über den Kleingewerbeschein meiner Frau mit 26-30% Nachlass...
Da ist natürlich dann noch Luft für die Ausbauer, die wahrscheinlich da noch besser Sätze haben.
Grüße WN

maxmara am 18 Jan 2025 15:17:57

ka10 hat geschrieben:Da ist natürlich dann noch Luft für die Ausbauer, die wahrscheinlich da noch besser Sätze haben.

Kein Automobilhersteller wird die Preiskalkulation seiner Fahrzeuge offenlegen. Das gilt auch für Fiat. Eine Orientierung kann der max. erzielbare Rabattsatz geben. Hier das Angebot eines Händlers.
Fiat Ducato 35 140 L4H3, Klima 5"-DAB PDC, Erstzulassung 31.12.2024, Leistung 140 PS / 103 kW, Kraftstoff Diesel, Fahrzeugart Tageszulassung, Farbe weiss, Getriebe manuell
Listenpreis / UVP 48.677 € Ersparnis -35% / -17.189 €

Pechvogel am 18 Jan 2025 15:34:35

maxmara hat geschrieben:…Hier das Angebot eines Händlers…

Und Du meinst da verdient der Händler nix mehr dran? Gibt das Auto zu seinem EK ab?
Und die Ausbauer kaufen bestimmt nicht über Händler!



Grüße
Dirk

pwglobe am 18 Jan 2025 16:08:50

Hallo, wenn man die Preise bei den Herstellern als Unternehmen anfragt, bekommt man ganz andere Preise.
Abnahme 10 Stück
Stelantis 31.000€
Ford 31.000€
MB Vans 34.000€
VW Crafter 32.000€
Ohne Mehrwertsteuer, vergleichbare Ausstattung, unterhandelt

maxmara am 18 Jan 2025 18:27:23

pwglobe hat geschrieben:ganz andere Preise. Abnahme 10 Stück Stelantis 31.000€

Der EU-Reimporteur Tabor bietet den Ducato 35 140 L4H3, UVP 48.677 € als Tageszulassung zum enem Preis vom 31.488 € Inkl. 19% USt., USt. ausweisbar, netto ohne USt.: 26460,50€.
Pechvogel hat geschrieben:Und Du meinst da verdient der Händler nix mehr dran? Gibt das Auto zu seinem EK ab?

Über den Gewinn von Stellantis und die Marge des Händlers sagt das nichts, Aussagen dazu wären reine Spekulation. Sicher ist aber, dass es viel günstiger wohl kaum geht, zumindest nicht für den Endkunden.

Russel am 18 Jan 2025 18:31:40

Niemand wird seine Kalkulation offen legen und jeder will das Maximum verdienen. Ist doch völlig normal oder?

Am Ende entscheidet jeder selber ob es das Geld wert ist oder nicht.

Wenn ich mal einen popeligen Porsche 911 mit einem preisgleichen Wohnmobil vergleiche ist der Porsche zu teuer oder das Wohnmobil zu billig?

Pechvogel am 18 Jan 2025 18:45:21

Russel hat geschrieben:…Wenn ich mal einen popeligen Porsche 911 mit einem preisgleichen Wohnmobil vergleiche ist der Porsche zu teuer oder das Wohnmobil zu billig?

Hast Du schon mal einen 911er auf einer Rennstrecke gefahren? :mrgreen:
Alles immer eine Sache der Betrachtungsweise.



Grüße
Dirk

Russel am 18 Jan 2025 18:50:55

Nein 911er noch nicht, dafür war meiner zu alt. Einen BMW M3 und Mini GP schon des öfteren.


Hast du schonmal in einem 911er gewohnt?

Die andere Betrachtungsweise (-:

Tinduck am 19 Jan 2025 22:15:11

Jede Ware ist exakt das wert, was der Kunde bereit ist zu bezahlen. Was sie in der Herstellung kostet, ist völlig nebensächlich (siehe Designer-Klamottenmarken, die in vietnamesischen Sweatshops hergestellt werden).

Das treibt mitunter lustige Blüten - warum sind Leute bereit, den deutschen Listenpreis für ein Fahrzeug zu zahlen, wenn es das gleiche Fahrzeug als Reimport, Tageszulassung oder Halbjahreswagen 25% billiger gibt? usw. usf. …

Marktteilnehmer handeln nicht immer logisch, deshalb sind manche Preise so, wie sie sind.

bis denn,

Uwe

maxmara am 15 Feb 2025 20:05:51

Tinduck hat geschrieben:Marktteilnehmer handeln nicht immer logisch, deshalb sind manche Preise so, wie sie sind.

Wenn es uns eigene Portemonnaie geht, darf rationales Verhalten der Marktteilnehmer schon unterstellt werden, zumindest langfristig. Gerade wenn die Zeiten für die Branche schwieriger werden, ist das auch ein Grund warum man einen Preisverfall in der Campingbranche erwarten kann. Bei P-M ist unter der Überschrift: "Irre Rabatte bei Wohnmobilen" von Nachlässen von 30% und mehr zu lesen.

Gast am 15 Feb 2025 20:12:30

supcamper hat geschrieben:Vielleicht ist der Aufwand für den Ausbau höher?
Sprinter und Crafter sind schmaler und die Seitenwände laufen nach oben stärker zusammen als beim Sevel.


Nein, das liegt nur daran dass die Ausbauer die Sevels weit weit weit unter Listenpreis einkaufen können. Da beleibt für den Ausbau das gleiche Geld

Pechvogel am 15 Feb 2025 20:25:30

schampanja hat geschrieben:Nein, das liegt nur daran dass die Ausbauer die Sevels weit weit weit unter Listenpreis einkaufen können...

Listenpreis? :kuller: :kuller:
Keiner der gewerblichen Ausbauer kauft irgendwas nach irgendwelchen Listen!
Weder was den Preis anbelangt noch die Ausstattung.

Kauf mehr als 50 Fahrzeuge und Fiat, Ford, Mercedes und Co machen ( fast ) alles möglich!



Grüße
Dirk

Gast am 15 Feb 2025 20:39:03

maxmara hat geschrieben:# Der Sprinter bleibt vermutlich dem Prämiumwohnmobilmarktsegment vorbehalten.


Gibts dann eine Premie wenn man den kauft?

Gast am 16 Feb 2025 02:31:06

Pechvogel hat geschrieben: :kuller: :kuller:
Keiner der gewerblichen Ausbauer kauft irgendwas nach irgendwelchen Listen!
Weder was den Preis anbelangt noch die Ausstattung.

Kauf mehr als 50 Fahrzeuge und Fiat, Ford, Mercedes und Co machen ( fast ) alles möglich!



Grüße
Dirk


Nein Meister Schlau, Mercedes macht nicht ALLES möglich, nur einiges. CItroen macht viel mehr möglich. :kuller: :kuller:

maxmara am 16 Feb 2025 09:20:07

schampanja hat geschrieben: eine Premie
danke, Unaufmerksamkeit, ab sofort vor jedem Posten eine Rechtschreibprüfung.

Pechvogel am 16 Feb 2025 09:43:27

schampanja hat geschrieben:Nein Meister Schlau, Mercedes macht nicht ALLES möglich, nur einiges. CItroen macht viel mehr möglich. :kuller: :kuller:

Mein Vater hat viele Jahre in einer größeren Autovermietung gearbeitet.
Ich weiß was, auch Mercedes, möglich macht wenn ein größerer Kunde etwas haben oder auch nicht haben will.
Du kannst aber bestimmt auch Vertreter von Firmen wie z.B. Würth, Mewa, oder anderen die einen eigenen Fahrzeugpool unterhalten, fragen.



Grüße
Dirk

Gast am 16 Feb 2025 19:50:20

Pechvogel hat geschrieben:Ich weiß was, auch Mercedes, möglich macht wenn ein größerer Kunde etwas haben oder auch nicht haben will.


Du bist Super!
Trotz allem: Citroen macht mehr möglich

Jagstcamp-Widdern am 16 Feb 2025 20:03:50

ok,
morgen bestell ich 5 citroens! ;D

allesbleibtgut
hartmut

Gast am 16 Feb 2025 20:49:28

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:ok,
morgen bestell ich 5 citroens! ;D

allesbleibtgut
hartmut


Nur 5? Schlecht. Denke größer

wolfherm am 16 Feb 2025 23:05:06

Moderation:Bitte beim Thema bleiben. Wer weiterhin so unterirdische Beiträge wie die letzten hier von sich gibt, der kriegt hier die rote Karte….


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