
Die Therme in Bad Wörishofen, für uns eine der schönsten in Deutschland, ein schöner Start um den Urlaub zu beginnen. Direkt an der Therme angeschlossen sind 50 Stellplätze für Womos / 13€ pro Nacht inkl. Strom.

Nach dem Frühstück ging es auf zum Gardasee, wo wir nach ca.450 km Fahrt am frühen Abend angekommen sind. Obwohl wir in der Nebensaison unterwegs waren haben wir mit Ach und Krach noch einen Übernachtungsplatz bekommen! Der Gardersee war überfüllt mit Rentnern,dass hätten wir jetzt nicht gedacht. Hier gab es noch Abendessen und anschließend ab in die Heier.

Am frühen Nachmittag kamen wir dann nach 350 km Fahrt auf dem Stellplatz "La Valle" an. Sein mediterranen Stil und sein schicker Pool war genau nach unserem Geschmack um nach der Fahrt zu entspannen.

Wir parkten unser Womo und machten es uns am Pool gemütlich.

Am nächsten Abend ging pünklich unsere Fähre nach Sardinien. Wir hatten die "Nachtfähre" mit Kabine gebucht.

3 Master im Hafen von Livorno.

Pünklich Morgens um 7 sind wir in Golfo Aranci angekommen, weiter gings in Richtung Norden an die Costa Smeralda.

Nach kurzer Fahrzeit checkten wir auf dem CP Capo d´Orso ein. Den CP hatten wir im Vorfeld schon ausgewählt.

Auf Anhieb fanden wir einen schönen Stellplatz direkt am Wasser. Hier Richteten wir uns für die nächsten Tage ein und machten es uns gemütlich.

Das besondere an diesem CP war das es hier im Waschhaus viele kleine Badezimmer gab, mit Waschbecken,Toilette und Dusche. Was für ein Luxus.

Und da wir in der Nachsaison gereist sind und im Besitz der Acsis Karte waren kostete dieser super CP nur 20€...das war doch mal ein Schnapper.

Wir waren begeistert von diesem Campingplatz, hier fehlte es an nichts, alles sehr gepflegt und sauber, auch der Strand.

Am Nachmittag ging es erst mal mit dem SUP auf Erkundungstour.

Man merkte deutlich das wir in der Nebensaison unterwegs waren, genügend Platz am Strand.

Auch das kleine Cafe für den täglichen Cappucciono war schon ziemlich verwaist!

Abends gab es aus der "Boardküche" noch ein leckeres Steak vom Grill mit Bruscetta.

So schöne Sonnenuntergänge hatten wir fast jeden Abend.

Mit einem Gläschen Wein vor dem Womo sitzen und genießen, Camper Herz was willst du mehr?

Die nächsten Tage verbrachten wir mit schwimmen und schnorcheln im warmen Mittelmeer( 27 Grad)

Und natürlich mit dem SUP durch die Buchten streifen.

Da uns der CP so gut gefiel hatten wir beschlossen uns einen Mietwagen zu leihen um die nähere Umgebung zu erkunden. Was natürlich viel angenehmer war als immer mit dem großen Wohnmobil los zu fahren.

Unser Erster Ausflug mit dem Mietwagen ging von der Ostküste Sardiniens an die Westküste, genauer gesagt nach Alghero, dort haben wir die Altstadt besichtigt. Los ging es am Yachthafen, hier konnten wir gut parken und es war fussläufig zum Zentrum.

Alghero ist eine alte Festungsstadt wie man gut erkennen konnte.

Es war alles sehr sauber und gepflegt.

Wir schlenderten an der Alten Stadtmauer immer am Meer entlang bis in die Altstadt.

Da wir am Nachmittag hier waren, waren die engen Gassen fast ausgestorben.

Hier gab es sehr leckeres selbstgemachtes Eis so das auch wir nicht wiederstehen konnten.Nachdem wir dei Altsstadt durchlaufen hatten fuhren wir wieder zurück auf unserem CP.

Den späten Nachmittag verbrachten wir dann noch beim Womo. Außerdem musste mein SUP noch repariert werden, es verlor Luft. Aber schnell wurde der Defekt gefunden und behoben.

Am nächsten Tag fuhren wir zum "Roccia dell'Orso" auch Bärenfelsen genannt.

Von hier oben hatte man einen spektakulären Ausblick auf die Küste.

Ebenso interessant waren die verschiedenen bizzaren "Steinskulpturen"

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stopp auf einer Anhöhe, von hier aus konnte man die Fähre sehen die von Palau aus auf die Nachbarinsel "La Maddalenea" fuhr, dort wollten wir Morgen hin.

Am frühen Morgen packten wir unsere Badesachen zusammen und fuhren zum Fähranleger nach Palau. Pünklich um 9 Uhr ging es rüber nach La Maddalene
hier solltes es fantastische Badebuchten geben. Wir waren gespannt.

Nach der Ankunft dauerte es auch nicht lange bis wir die Erste schöne Bucht gefunden haben.

Das Wasser war kristallklar und herrlich schön warm.

Hier verbrachten wir den Vormittag mit baden und sonnen.

Dann setzten wir unsere Inselrundfahrt fort zu einem auf einer Anhöhe gelegenen Cafe, wo es einen leckeren Cappuccino mit Aussicht gab.

Nach kurze Fahrt über die Inselstraßen fanden wir schon die nächste schöne Badebuch. Auch hier wieder türkisfarbenes Wasser und weißer Sandstrand.

Es war einfach unheimlich toll hier zu schnorchel und zu baden.

Dann verabschiedeten wir uns von diesem schönen Badestrand und fuhren zum nächsten.

Hier gab es eine kleine Bar wo es gekühlte Getränke gab. Das sardische Bier schmeckte echt lecker!

Hier hatten wir fast den ganzen Strand für uns alleine, absolut fantastisch das so wenig los war.

Nachdem wir die Insel quasi umrundet hatten und viele schöne Badebuchten gefunden hatten standen wir am frühen Abend wieder am Fährhafen. Wir fanden die kleine "Schwester" La Maddalen einfach traumhaft schön, ein echter Geheimtipp!

Nach dem ganzen "Stress" genossen wir am Abend wieder einen schönen Sonnenuntergang.

An unseren letzten Tag mit dem Mietwagen besuchten wir noch einige Strände an der Nordspitze von Sardinien wie hier den "Spiaggia Rena Bianca" in Santa Teresa Gallura, hier war das Meer etwas lebhafter.

Von dem einen Traumstrand ging es weiter zum nächsten, zum Capo Testa, eine kleine Halbinsel ganz im Nordwesten von Sardinien.

Die ganze Bucht war eingetaucht in kristallklarem Wasser mit mehreren 100 Metern feinstem Sandstrand.Hier konnte man schön durchs Meer spazieren so seicht war es hier.

Am Nachmittag hatten wir dann genug "Karibikfeeling" und machten uns auch dem Heimweg, denn wir mussten ja auch noch den Mietwagen übergeben.

Nach einer wunderschönen Zeit auf dem Campingplatz Capo d´Orso bezogen wir heute ein Neues Quartier. Wir fuhren die Ostküste der Insel in Richtung Süden auf dem CP Cala Ginepro.

Nachdem wir unseren Stellplatz bezogen haben, erkundeten wir zuerst die nähere Umgebung.

Hier gab es einen herrlichen Naturstrand, so weit das Auge reicht.

Kleine Stärkung zum Mittag. Übrigens das "Non Filtrata" schmeckte noch besser als das Normale Ichnusa Bier. Lecker, müsst ihr unbedingt mal probieren wenn ihr hier seit.

Einen Wermutstropfen gab es aber doch noch.....AMEISEN!!!! Alles was auf dem Boden stand wurde von Ameisen befallen. Sie überfielen quasi unser Womo, also direkt in dem Kiosk am CP und ein Gegenmittel in Pulverform besorgt, danach war Ruhe!!!! Dieses Pulver gehört jetzt zu unser Standartausrüstung!

Hier verbrachten wir noch ein Paar ruhige Tage.

An der Ostküste war das Meer etwas aufgewühlter als im Norden der Insel.

Das Restaurant auf dem CP war übrigens richtig Gut,hier mal eine Kostprobe, schmackhafte frutti di mare.

Meine Ausbeute beim schnorcheln war auch schon mal besser!

In der Bucht vor dem Campingplatz ankerten immer einige Schiffe um hier zu übernachten.

Wir genossen nochmal bei angenehmen Temperaturen unseren letzten Tag auf Sardinien. Am nächsten Abend fuhr unsere Fähre wieder nach Livorno.

Pünktlich zum einchecken erreichten wir den Hafen von Golfo Aranci.

Wir sagten "Ciao Sardinien" 2 enspannte Wochen haben wir auf dieser schönen Mittelmeerinsel mit ihren traumhaften Stränden verbracht.

Pünktlich Morgens um7 Uhr kamen wir im Hafen von Livorno an. Heute war für uns ein reiner Fahrtag, wir fuhren am Gardasee vorbei anschließend wieder durch den Vinschgau über den Reschenpass bis nach Bayern zur Therme in Bad Wörishofen. Mittagspause am Reschenpass.

Das Wahrzeichen des Reschenpass, die versunkene Kirche im See.

Bei schönstem Spätsommerwetter der Blick auf die Zugspitze.

Bevor wir nach der langen Fahrt unseren Stellplatz an der Therme bezogen, gönnten wir uns noch im Hotel Adler in Bad Wörishofen ein leckeres Abendessen.

Am Folgetage war dann relaxen und entspannen angesagt und das ging am besten in der Therme.

An diesem schönen Oktobertag genossen wir nochmal das Südseefeeling in vollen Zügen!

Die Außenanlage der Therme war ebenfalls traumhaft angelegt.

Zum Abschluss unserer Reise gab es am Abend noch einen leckeren Cocktail in der Cocktailbar.

Am nächsten Morgen ging es dann zurück in die Heimat. Unser Fazit: Sardinien war für Uns eine Reise wert.Insgesamt sind wir knapp 3.000 km gefahren wir legten Wert darauf das sich die Fahrerei in Grenzen hielt, deswegen ließen wir uns für An und Abreise 1 Woche Zeit. Sardinien ist eine sehr große Insel (über 300 km lang), so das für uns nur in Frage kam einen Teil der Insel zu besuchen. Unsere Reisezeit in der Nachsaison war perfekt, günstige CP Preise, keine überfüllten Strände und angenehme Temperaturen. Auf allen Campingplätzen die wir angefahren haben wurde die ACSI Karte akzeptiert, so das wir nie mehr als 20 € pro Nacht bezahlt haben. Die Zeit in der wir den Mietwagen hatten war super, sollten wir mal wieder länger auf einem Platz stehen ist dies für uns wieder eine Option. Mit dem kleinen Flitzer kamen wir in jeden Winkel der Insel. Ich hoffe der Reisebericht hat euch gefallen, solltet ihr noch Fragen oder Anregungen habt könnt ihr mir gerne eine PN schicken.Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und Allzeit gute Fahrt mit eurem Wohnmobil. Über einen positiven Kommentar würde ich mich sehr freuen.


