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Tiefenentladung LiFePo4 mit BMS und parallel Schaltung


UweMalek am 06 Dez 2022 17:37:46

Hallo und Guten Tag.

Meine Fragen:
Braucht eine LiFePo4 Batterie mit eingebautem BMS auch noch einen sog. Batteriewächter der dann entsprechend die Verbraucher z.B bei Unterspannung vom Stromkreis trennt, um eine Tiefenentladung zu verhindern ?

Ist die parallele Schaltung, um die Batteriekapazität zu erhöhen, zb. 3x Lithium 100Ah ohne Probleme möglich, oder verträgt sich das nicht mit einer LiFePo4 Batterie in der ein BMS integriert ist?
Meine Voraussetzung:
Die 3 Batterien haben ein gleiches Alter, sind vom gleichen Fabrikat und werden zeitgleich eingebaut.

Ich bin gespannt auf eure Antwort.

Grüsse aus Neuss

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Gast am 07 Dez 2022 09:02:25

Moin,

hast du zu deinen Akkus kein Datenblatt? dort sollte alles zu deinen Akkus
beschrieben sei.
Bei meinen LifePo4 gibt der Hersteller an das bis zu 6 x 100 Ah parallel geschaltet
werden können, ich habe 5 x 100 Ah bei mir eingebaut ohne einen extra Batteriewächter,
das übernimmt das BMS.
Daten zu meinen LifePo4:
Empf. Abschaltspannung 11 V
PCM Abschaltspannung 8 V
Wiedereinschaltspannung 9,2 V

Gruß Johnmax

Tinduck am 07 Dez 2022 10:41:01

LiFePOs mit BMS überwachen die Zellspannung und schalten an der Untergrenze die Batterie weg, sobald eine Zelle zu weit absackt. Sollte aber auch auf vernünftige Werte eingestellt sein - da muss man dann halt Vertrauen haben, wenn das BMS vernagelt ist.

Tiefentladung ist mit LiFePOs aber normalerweise kein Riesenthema, weil man den Ladestand ja per BT ganz gut im Blick behalten kann. Ausserdem verlieren LiFePOs nicht so stark an Kapazität über die Zeit wie Bleiakkus. Wenn die Akkus keinen Bluetooth-Zugang haben, sollte man einen Batteriecomputer einbauen.

Unsere 200 Ah haben im normalen Gebrauch (inklusive Kühli auf Batterie bei Fährüberfahrten) noch nie weniger als 30% SOC gesehen.

Parallelschaltung ist je nach Hersteller in unterschiedlicher Anzahl freigegeben, hab aber schon Datenblätter gesehen, in denen nur 2 Batterien parallel erlaubt waren (wird auch mit mehreren funktionieren, die Batterie merkt das ja nicht, aber das sagt halt der Hersteller).

bis denn,

Uwe

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basste315 am 07 Dez 2022 11:16:17

UweMalek hat geschrieben:Braucht eine LiFePo4 Batterie mit eingebautem BMS auch noch einen sog. Batteriewächter der dann entsprechend die Verbraucher z.B bei Unterspannung vom Stromkreis trennt, um eine Tiefenentladung zu verhindern ?
e aus Neuss

Üblicherweise schaltet schon die Wohnmobilelektrik (bei mir Schaudt EBL) unter 11,5 V die Verbraucher weg. Das BMS (Batteriemanagementsystem) eines LiFePo4-Akkus schützt den AKKU selbständig und ist so eingestellt, dass der Entladeport rechtzeitig weggeschaltet wird, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Dies erfolgt meist bei einer Akkuspannung von 11,5 V bzw. bei Unterschreitung einer Einzelzellspannung von 2750 mV.
Natürlich sollte man einen wegen Unterspannung abgeschalteten LiFe-Akku nicht monatelang ohne Nachladung stehenlassen, auch wenn die Selbstentladung im Vergleich zu Bleiakkus sehr gering ist.
Aber das ist ja bei normaler Nutzung ausgeschlossen.

Also ist ein extra "Batteriewächter" für LiFe völlig entbehrlich.

Helmut

basste315 am 07 Dez 2022 11:40:48

UweMalek hat geschrieben:Ist die parallele Schaltung, um die Batteriekapazität zu erhöhen, zb. 3x Lithium 100Ah ohne Probleme möglich, oder verträgt sich das nicht mit einer LiFePo4 Batterie in der ein BMS integriert ist?
Meine Voraussetzung:
Die 3 Batterien haben ein gleiches Alter, sind vom gleichen Fabrikat und werden zeitgleich eingebaut.

Nicht alle, aber fast alle Life-Akkus können parallel geschaltet werden. Datenblatt beachten oder Händler fragen!

Wenn nichts gegen eine Parallelschaltung spricht, sollte auch das Fabrikat eine untergeordnete Rolle spielen.
Ideal wäre ist, die BMS-Einstelldaten zu harmonisieren. Ich würde daher Wert darauf legen, dass der Zugang zu den BMS nicht gesperrt ist und die Daten per App eingestellt werden können (z.B. Xiaoxiang App für JBD-BMS)

Das Alter sollte keine Rolle spielen.

Vorteil mehrerer parallel geschalteter LiFe-Akkus gegenüber nur einem, aber großen Akku:

- Das BMS limitiert die Lade- und Entladeströme, bei mehreren AKKUs kann sich der Strom verteilen
- Redundanz bei Ausfall eines einzelnen Akkus
- eventuell leichter zu verbauen (Untersitzmontage)
- schrittweise Erweiterung der Kapazität mit zusätzlichen AKKUs

Dafür ist ein einzelner AKKU meist billiger und auch leichter zu "beobachten".

Helmut

cinzano01 am 07 Dez 2022 12:23:01

Ein Entladung auf 2,75V Zellenspannung macht unter normalen Umgebungsbedingungen nicht viel aus, ABER...

... eine tiefentladene LiFePO4-Zelle wird bei tiefen Temperaturen dauerhaft geschädigt. Deutlich unter 0° UND entladen mögen sie gar nicht. Ich hatte hier einen Kunden, der vergessen hatte den Wechselrichter abzuschalten. Da der direkt an der Batterie hängt, nutzt auch die EBL-Überwachung nichts. BMS hat bei 2,75V abgetrennt und dann wurde 2 Wochen lang nicht nachgeladen, weil die Ladefreigabe wegen der niedrigen Temperaturen nicht erfolgte. Sonst hätte die Solaranlage ein bisschen auffrischen können.

Kapazitätsverlust betrug satte 22% (nachgemessen per Energiezähler, da wir die Batterie ausgebaut haben).
Und die kommen auch nicht wieder.

Bei 3,2V Zellenspannung und darüber passiert bei niedrigen Temperaturen hingegen gar nix.

basste315 am 07 Dez 2022 12:46:52

cinzano01 hat geschrieben:BMS hat bei 2,75V abgetrennt

Ich würde nicht empfehlen, einen LiFE-Akku so tief zu entladen, dass er wegen Unterspannung abschaltet. Es ist natürlich nicht schlau, den WR eingeschaltet zu lassen, immerhin zieht er auch im Standby ein wenig Strom.

Aber das BMS (u.a. Beschützer des AKKUs) hat ja brav abgeschaltet ...
Der Unterspannungsschutz des AKKUs hat diesen ja bei 2,75 V Zellspannung abgetrennt und auch die Ladeabschaltung bei tiefen Temperaturen hat funktioniert.

Wie kann der AKKU dann im abgeschalteten Zustand so großen Kapazitätsverlust erleiden?

Ist dieser Kapazitätsverlust vielleicht anderne Ursachen geschuldet?
Z.B. Disbalance, häufige OVP-Abschaltungen, falsche Ladeeinstellungen?

Ist tatsächlich der niedrige Ladezustand in Kombination mit tiefen Temperaturen die Ursache?

Helmut

Tinduck am 07 Dez 2022 16:33:07

basste315 hat geschrieben:
Wie kann der AKKU dann im abgeschalteten Zustand so großen Kapazitätsverlust erleiden?



Das dürfte pure Chemie sein. Bei tiefen Temperaturen sinkt z. B. die Löslichkeit der (im entladenen Zustand reichlich vorhandenen) Stoffe im organischen Elektrolyt. Wenn dann im Elektrolyt oder auf der Elektrode Feststoffe ausfallen (so nennt man das, wenn sich Feststoffe aus einer übersättigten Lösung trennen), sind solche Prozesse nicht unbedingt reversibel. Und wenn ein Teil der Chemie faul in der Zelle rumliegt, anstatt in Lösung zu sein und ihre Arbeit zu verrichten, hat der Akku halt weniger Kapazität.

Bei höherem Ladestand sind weniger Stoffe im Elektrolyt gelöst und deshalb kann der Akku tiefere Temperaturen ab.

Ein schönes Beispiel aus der Praxis für die Temperaturabhängigkeit des Löslichkeitsproduktes!

bis denn,

Uwe

cinzano01 am 07 Dez 2022 17:43:08

Auch eine als "entladen" bezeichnete Zelle enthält auf der Anodenseite immer noch nicht unerhebliche Mengen elementaren Lithiums.
Es ist bekannt, dass bei niedrigeren Temperaturen in diesen Spannungsfenstern (low SOC) Lithium-Plating auftreten kann. Dieses metallisch agglomerierte Lithium ist dann für den Ladungstransfer verloren - es tritt ein irreversibler Kapazitätsverlust ein. Die Kapazität einer Zelle wird durch die gespeicherte Menge an Li+ auf der Kathodenseite limitiert. Auf der Anodenseite hält man generell eine theoretisch höhere Aufnahmekapazität vor. Aus der Kathode transferiertes Li, welches nicht in die Anode interkaliert sondern in SEI oder eben Plating abgeschieden wird, kann an Ladungstransferprozessen nicht mehr teilnehmen und fehlt daher in der reversibel transportieren Li-Stoffmenge. 1 mol Li (6,94g) entspricht 96485 As Ladung, oder 26,8 Ah. Bei einer 200 Ah Batterie wandern also je Zelle 7,46 mol oder knapp 52 Gramm Lithium hin und her. Wenn 10 Gramm davon abgeschieden sind, hab ich etwa 20% Kapazitätsverlust. Ein Teil davon wird aus dem LiPF6 des Elektrolyts nachgeliefert werden, was aber den Innenwiderstand der Zelle nach und nach erhöht. Also bricht die Leistungsfähigkeit immer mehr ein.

Generelle Mechanismen der Alterung bei Li-Systemen finden sich hier: --> Link

cinzano01 am 07 Dez 2022 17:47:08

Tinduck hat geschrieben:
Bei tiefen Temperaturen sinkt z. B. die Löslichkeit der (im entladenen Zustand reichlich vorhandenen) Stoffe im organischen Elektrolyt.


Die müssten dann ja beim Auftauen wieder in Lösung gehen und der Effekt wäre reversibel....

Aber wie ich oben geschrieben habe, ist der Hintergrund ein anderer.

Die Elektrolytzusammensetzung ändert sich bei einer Li-Batterie nicht vergleichbar, wie bei einer Bleibatterie, wo der Elektrolyt die Ladung aufnimmt. Man kann sogar die Elektrolytmenge deutlich variieren, ohne, dass sich die Kapazität ändert. Speichermaterial sind bei Li-Zellen rein die Elektroden.

Gast am 07 Dez 2022 17:54:08

Ob einige der Beiträge dem TE weiterhelfen bezweifle ich.

Gruß Johnmax

Stocki333 am 07 Dez 2022 20:30:06

UweMalek hat geschrieben:Meine Fragen:
Braucht eine LiFePo4 Batterie mit eingebautem BMS auch noch einen sog. Batteriewächter der dann entsprechend die Verbraucher z.B bei Unterspannung vom Stromkreis trennt, um eine Tiefenentladung zu verhindern ?

Definitiv Nein. Ausser du hast eine Elektronik verbaut, die keine Abschaltung bei Unterspannung hat.
Devintiv Ja. Wenn du Accus hast, die solche Abschaltspannungen wie Johnmax haben. Accus mit solchen Kennwerten im unteren Bereich. sind grob Fah....!!
Ist die parallele Schaltung, um die Batteriekapazität zu erhöhen, zb. 3x Lithium 100Ah ohne Probleme möglich,

Ja. Parallelschaltung ist nie ein Problem. Seriell sehr Wohl. Bei den meisten ist bei
48 Volt Schluss.
Die 3 Batterien haben ein gleiches Alter, sind vom gleichen Fabrikat und werden zeitgleich eingebaut.

Nema Problemo.
Du kannst auch unterschiedliche Kapazitäten zusammen schalten.
Noch ein Wort zu den 3 Accus im Parallelverbund.
Du hälst dich ja mit Infos zurück. Was du einbaust.
Ganz gleich welches Fabrikat du einbaust.
Jeder Accu für sich Alleine Muß mindestens 14,50 Volt erreichen. Alle Accus sollten diese Spg haben und dann einbauen. Dann fuktioniert das ganze auch.
Franz

Gast am 07 Dez 2022 21:00:32

Stocki333 hat geschrieben:Definitiv Nein. Ausser du hast eine Elektronik verbaut, die keine Abschaltung bei Unterspannung hat.
Devintiv Ja. Wenn du Accus hast, die solche Abschaltspannungen wie Johnmax haben. Accus mit solchen Kennwerten im unteren Bereich. sind grob Fah....!!


Bei einem Marktführer aus den gehe ich davon aus das die Daten alle korrekt sind,
ansonsten solltest du dich dort bei der Ing.Abteilung melden und die eines besseren
belehren.
Hier mal Screenshots und Adresse.



Gruß Johnmax

Stocki333 am 07 Dez 2022 21:28:47

Johnmax hat geschrieben:ansonsten solltest du dich dort bei der Ing.Abteilung melden und die eines besseren
belehren.

Ob einige der Beiträge dem TE weiterhelfen bezweifle ich.

Und ob einige der Beiträge dir weiterhelfen. Bezweifle ich. :razz: :razz:
Franz

Gast am 07 Dez 2022 21:33:59

Stocki333 hat geschrieben:Und ob einige der Beiträge dir weiterhelfen. Bezweifle ich. :razz: :razz:
Franz


Wenn das deine Antwort ist auf deine voreiligen Schlüsse
über die Daten der Relion Akkus, ja dann :lol:

basste315 am 07 Dez 2022 21:37:12

cinzano01 hat geschrieben:Auch eine als "entladen" bezeichnete Zelle enthält auf der Anodenseite immer noch nicht unerhebliche Mengen elementaren Lithiums.
Es ist bekannt, dass bei niedrigeren Temperaturen in diesen Spannungsfenstern (low SOC) Lithium-Plating auftreten kann.

Welche Spannung ist demnach bei kalten Temperaturen unbedenklich?

Helmut

Stocki333 am 07 Dez 2022 21:39:28

cinzano01 hat geschrieben:Ein Entladung auf 2,75V Zellenspannung macht unter normalen Umgebungsbedingungen nicht viel aus, ABER...

Es kommt noch etwas anderes hinzu.
Das BMS geht in die Notabschaltung bei 2,75 Volt. Last eines WR ist ca. 0,8 A.
Die Spannung geht hoch. nach der Notabschaltung.
Das BMS schaltet wieder ein. Last kommt wieder, Je nach WR und Ruhestrom. Das Spiel beginnt wieder.
Irgendwann ist der Accu so leer, das nur mehr der Eigenverbrauch des BMS und die Selbstentladung da ist.
Aber wo befindet sich der Accu jetzt. In einem sehr kritischen Zustand.
Ja, ja und dann kommt die tiefe Temperatur. Dann kommt dieser Effekt den cincano beschrieben hat zum Tragen.
Eine Analogie zur Bleifraktion ist zulässig.
Eine Volle Bleibatterie erfriert nicht. Eine Leere sehr wohl.
Für deine gute Erklärung einen Gutn.
Franz

Stocki333 am 07 Dez 2022 21:42:41

Johnmax hat geschrieben:Wenn das deine Antwort ist auf deine voreiligen Schlüsse
über die Daten der Relion Akkus, ja dann :lol:

Wenn du verstanden hättest, was hier geschrieben wurde. Würde das nicht hier stehen, was du geschrieben hast.
Grinsend Franz

Gast am 07 Dez 2022 21:47:16

Stocki333 hat geschrieben:Wenn du verstanden hättest, was hier geschrieben wurde. Würde das nicht hier stehen, was du geschrieben hast.
Grinsend Franz


Deine Worte:
Devintiv Ja. Wenn du Accus hast, die solche Abschaltspannungen wie Johnmax haben. Accus mit solchen Kennwerten im unteren Bereich. sind grob Fah....!!

Dann erkläre mir grob Fahrlässig

Unwissend Johnmax

Stocki333 am 07 Dez 2022 21:55:20

Ich liebe Menschen wie dich. Zuerst dumm Melden und dann sich die Antwort nicht selber geben können.
Steht doch alles in diesem einen Tröt.
Ach ja, und Danke das du mich auf einen Fehler aufmerksam gemacht hast.
Ich dachte ja bis jetzt, das Liontron der Marktführer ist. Hier hab ich wohl aufs falsche Pferd gesetzt. :evil: :evil: :evil:
Franz

Gast am 07 Dez 2022 21:58:19

Stocki333 hat geschrieben:Ich liebe Menschen wie dich. Zuerst dumm Melden und dann sich die Antwort nicht selber geben können.
Steht doch alles in diesem einen Tröt.
Ach ja, und Danke das du mich auf einen Fehler aufmerksam gemacht hast.
Ich dachte ja bis jetzt, das Liontron der Marktführer ist. Hier hab ich wohl aufs falsche Pferd gesetzt. :evil: :evil: :evil:
Franz

Damit hast du immer noch nicht die Frage beantwortet.

Gruß Johnmax

Stocki333 am 07 Dez 2022 22:05:16

Johnmax hat geschrieben:Damit hast du immer noch nicht die Frage beantwortet.

Wo steht das ich das muß.
Franz

Gast am 07 Dez 2022 22:17:24

Stocki333 hat geschrieben:Wo steht das ich das muß.
Franz


du musst es nicht, aber wenn du etwas in die Welt setzt dann solltest
du es auch erklären oder begründen können.

Gruß Johnmax

Stocki333 am 07 Dez 2022 22:54:25

Johnmax hat geschrieben:du musst es nicht, aber wenn du etwas in die Welt setzt dann solltest
du es auch erklären oder begründen können.

Das hab ich dir doch geschrieben. Es steht in diesem Tröt. Hast du das nicht gelesen oder nicht verstanden.
Und was ändert sich, wenn ich hier das noch einmal durchkaue. Nichts. Den kannst die BMS Daten ändern. bzw. willst du das.
Meine Meinung dazu ist Nein.
Also eine sinnlose Diskussion. Schau dir die Vorschläge zu den Einstellungen an die ich mache. Und auch genug Erklärungen, warum ich das so mache, bzw einstelle.
Und wer von uns beiden ist jetzt angerührt.
Du oder ich. Den du hast mir dankenswerter Weise eine negative Bewertung gegeben.
Und mal etwas zum Nachdenken für dich.
Foristen wie du sind dafür verantwortlich das viele der alten Hasen sich extrem zurückhalten. Weil sie sich das nicht länger antun, Alles 5 mal zu schreiben. und dann noch durch den Kacao gezogen zu werden.
Also lass es gut sein, Für mich ist das Thema erledigt. Für solche Sinnlosen Disk ist mir die Zeit zu wertvoll.
Schönen Abend Franz

Gast am 07 Dez 2022 23:16:06

Stocki333 hat geschrieben:Das hab ich dir doch geschrieben. Es steht in diesem Tröt. Hast du das nicht gelesen oder nicht verstanden.
Schönen Abend Franz

Wie kannst du denn das Datenblatt (Einstellungen)von Relion als
Grob Fahrlässig beschreiben, das hast du nicht geschrieben.
Wenn du jemanden als Dumm betitelst sei es auch umschrieben,
musst du dich über einen :flop: nicht wundern.

Gruß Johnmax

Tinduck am 08 Dez 2022 10:01:46

Johnmax hat geschrieben:
Dann erkläre mir grob Fahrlässig

Unwissend Johnmax


Mal für Grundschulmathematiker: dein toller ReLion schaltet erst bei 8V Gesamtspannung ab, das sind 2 V auf Zell-Level. Da sind die Zellen eigentlich schon dreiviertel tot. Wenn das BMS dieser Akkus tatsächlich so eingestellt ist, dann ist das schon ziemlich dämlich - oder auch grob fahrlässig, wenn du so willst. Weil, wie oben erkllärt, wenn die Akkus mit einer Spannung von deutlich unter 11 Volt dann einmal 'einfrieren", werden sie irreversibel geschädigt.
Warum sie eine Abschaltspannung (wohl bordseitig) von 11 Volt empfehlen und selber erst bei 8 V abschalten, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Wird dann wohl bei Reklamationen auf 'Blame the Customer' hinauslaufen.

Das hättest Du dir aber auch selber aus dem Thread zusammenreimen können.

Franz in dieser Diskussion eine negative Bewertung zu geben, ist übrigens ziemlich kindisch.

bis denn,

Uwe

basste315 am 08 Dez 2022 10:10:37

Ich versuche es noch einmal :wink:

cinzano01 hat geschrieben:Auch eine als "entladen" bezeichnete Zelle enthält auf der Anodenseite immer noch nicht unerhebliche Mengen elementaren Lithiums.
Es ist bekannt, dass bei niedrigeren Temperaturen in diesen Spannungsfenstern (low SOC) Lithium-Plating auftreten kann.

basste315 hat geschrieben:Welche Spannung ist demnach bei kalten Temperaturen unbedenklich?
Helmut

Wir haben hier ursprünglich eine Abschaltspannung bei 2,75 V Zellspannung oder 11 V Akkuspannung diskutiert. So sind die meisten BMS für LiFePO4 eingestellt.
Grundsätzlich wird mein AKKU nicht soooo leer, schon gar nicht im Winter.
Aber ich habe mir angewohnt, nicht blind diversen Datenblättern zu vertrauen, sondern gerne von Fachleuten wie cinzano01 zu lernen.

at cincano01:
Welche Abschaltspannung empfiehst du :?: :?: :?:

Helmut

Tinduck am 08 Dez 2022 10:24:26

cinzano01 hat geschrieben:Bei 3,2V Zellenspannung und darüber passiert bei niedrigen Temperaturen hingegen gar nix.



Helmut, lies doch mal vernünftig :D x 4 wirst du doch noch hinbekommen :lol:

bis denn,

Uwe

basste315 am 08 Dez 2022 13:05:55

Tinduck hat geschrieben:Helmut, lies doch mal vernünftig :D x 4 wirst du doch noch hinbekommen :lol:
Uwe

Hallo Uwe , rechnen kann ich, 4 x 3,2 V = 12,8 V :wink: , aber schlecht sehen tue ich schon gut :roll:

Helmut, wieder was dazugelernt

cinzano01 am 08 Dez 2022 13:12:59

Die Abschaltspannung von 2,75V ist praxistauglich. Nur sollte eben eine längere Lagerung bei Werten unter 3V BEI MINUSGRADEN unbedingt vermieden werden.
Beim Einwintern also drauf achten, dass der Akku geladen ist (ob 40, 50, 80% oder gar voll) ist nicht relevant und dass keine kleinen Verbraucher den Akku langsam komplett leernuckeln.
Bei 20% bin ich mit Sicherheit bei 3,2V je Zelle und da ist alles fein.

basste315 am 08 Dez 2022 18:37:38

cinzano01 hat geschrieben:Die Abschaltspannung von 2,75V ist praxistauglich. Nur sollte eben eine längere Lagerung bei Werten unter 3V BEI MINUSGRADEN unbedingt vermieden werden.

Vielen Dank!
Helmut

Stocki333 am 09 Dez 2022 11:18:59

Tinduck hat geschrieben:Mal für Grundschulmathematiker: dein toller ReLion schaltet erst bei 8V Gesamtspannung ab, das sind 2 V auf Zell-Level. Da sind die Zellen eigentlich schon dreiviertel tot. Wenn das BMS dieser Akkus tatsächlich so eingestellt ist, dann ist das schon ziemlich dämlich - oder auch grob fahrlässig, wenn du so willst.

Weil, wie oben erkllärt, wenn die Akkus mit einer Spannung von deutlich unter 11 Volt dann einmal 'einfrieren", werden sie irreversibel geschädigt.

Danke Uwe für diese fachlich korrekte Aussage. Dafür an Gutn.
Warum sie eine Abschaltspannung (wohl bordseitig) von 11 Volt empfehlen und selber erst bei 8 V abschalten, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Wird dann wohl bei Reklamationen auf 'Blame the Customer' hinauslaufen.

Daskann ich dir erklären. Obs richtig ist, wissen die Götter.
Die Ersten BMS die auf den Markt kamen, damals noch ohne BT, hatten diese Werte. Das waren noch Analog aufgebaute BMS ohne programierbare Microcontroller.
Ich hab noch so ein BMS liegen zu Hause.
Und den Freundlichen Herrn mit seinen Relion Accus erklären zu wollen, das er für teures Geld vom Marktführer billigen R....-. bekommen hat.
Eine sinnlose Angelegenheit. Den er ist überzeugt. Das beste vom besten gekauft zu haben.
Franz

fschuen am 09 Dez 2022 18:15:33

cinzano01 hat geschrieben:Nur sollte eben eine längere Lagerung bei Werten unter 3V BEI MINUSGRADEN unbedingt vermieden werden.


Warum?

Aus der Praxis ist es völlig egal, ob man bei 2,5 oder bei 3 V abschaltet. Ich habe schon Zellen mit 0,00 V erfolgreich wiederbelebt. Der Ladestrom muss sehr gering sein, wie bei sehr kalten Akkus auch. Da ich denke, dass sich die Effekte addieren, sollte man tiefentladene, sehr kalte Akkus gar nicht laden - Lagerung dürfte aber wurscht sein, oder was soll da passieren?

Gruss Manfred

cinzano01 am 09 Dez 2022 20:18:24

Ist leider nicht so. Tiefentladung UND niedrige Temperaturen begünstigen das Plating. Wurde im Rahmen der Materialforschung zu dem Thema hinreichend festgestellt und beschrieben.
Niedrige Temperaturen bedeuten nicht immer, dass nix mehr passiert oder sich verändert (Zinnpest ist so ein Beispiel).

ulfertg am 09 Dez 2022 20:29:06

cinzano01 hat geschrieben:Es ist bekannt, dass bei niedrigeren Temperaturen in diesen Spannungsfenstern (low SOC) Lithium-Plating auftreten kann. Dieses metallisch agglomerierte Lithium ist dann für den Ladungstransfer verloren - es tritt ein irreversibler Kapazitätsverlust ein.

Wie verhält sich das bei LiFeYPO4 Zellen?
Tritt der gleiche Effekt ein?

Stocki333 am 09 Dez 2022 20:44:50

Den selben Gedanken hab ich auch gerade.
Meine läuft jetzt das verflixte 7 Jahr. Mit Startströmen bei Minustemperaturen von 450 A und sofortiger Ladung durch LM mit knapp 70 A im Standlauf.
IM Herbst bin ich mal 3 Wochen unterwegs gewesen.Habe dort mal 80 % entnommen. Kühlschrank defekt, daher 12 Volt Betrieb.Und hatte nicht das Gefühl, das der nachlässt.
Und der BMV hatte sich die ganzen 3 Wochen nicht syncroniesiert. Ergeniss nach diesen 3 Wochen, Minus 17 Ah Stunden Messfehler.Also ziemlich gut verwertbarer BMV Datensatz.
Aber wenn ich in 2 Monaten wieder zu Hause bin. Werd ich den mal entladen. Um zu schauen, was der noch auf die Uhr bringt.
Franz

fschuen am 10 Dez 2022 15:17:43

Plating gibt's aber nur beim Laden und nicht beim rumstehen.

Prinzipiell gilt dasselbe für Y-Zellen, aber die problematische Temperatur ist noch mal ein ganzes Stück nach unten verschoben. Damit spielt das noch weniger eine Rolle als bei anderen LFPs.

Gruss Manfred

cinzano01 am 10 Dez 2022 16:41:33

Wenn du sagst, dass Plating nur beim Laden auftreten kann, muss es wohl so sein.

Wir haben hier im Labor nach Öffnen der Zellen bei Post mortem Analysen jedenfalls andere Erkenntnisse erhalten.

Aber jeder darf in seiner Glovebox und am REM eigene Erfahrungen sammeln....

fschuen am 10 Dez 2022 17:41:37

... bei Zellen, die niemals geladen wurden? Da bin ich in der Tat beeindruckt.

cinzano01 am 11 Dez 2022 02:03:36

Wer hat hier gesagt, die Zellen hätten keine Zyklen durchlaufen?

hampshire am 13 Dez 2022 09:56:09

fschuen hat geschrieben:Aus der Praxis ist es völlig egal, ob man bei 2,5 oder bei 3 V abschaltet. Ich habe schon Zellen mit 0,00 V erfolgreich wiederbelebt.

Hallo Manfred,
das ist mir auch schon gelungen, allerdings nicht zuverlässig. Besser ist es die Akkus erst gar nicht in diesen Zustand gehen zu lassen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
Man kann vieles machen, z.B. über den Balkon im 2. OG eine Wohnung betreten. Irgendwie scheint es aber allgemeiner Konsens zu sein sich generell so vorzubereiten, das das nicht nötig ist.

basste315 am 13 Dez 2022 10:54:57

cinzano01 hat geschrieben:Die Abschaltspannung von 2,75V ist praxistauglich. Nur sollte eben eine längere Lagerung bei Werten unter 3V BEI MINUSGRADEN unbedingt vermieden werden.

cinzano01 hat geschrieben:Beim Einwintern also drauf achten, dass der Akku geladen ist (ob 40, 50, 80% oder gar voll) ist nicht relevant und dass keine kleinen Verbraucher den Akku langsam komplett leernuckeln.
Bei 20% bin ich mit Sicherheit bei 3,2V je Zelle und da ist alles fein.

Das ist doch eine schöne Aussage des Labortheoretikers, was in der Praxis beachtet werden muss.
Und damit --> Link ist doch alles gesagt :wink:

Nochmals Dank für die klaren Worte.

Helmut

cinzano01 am 13 Dez 2022 12:47:03

Labor stimmt, aber THEORETIKER....?
Irritierte Grüße....

basste315 am 13 Dez 2022 15:21:19

cinzano01 hat geschrieben:Labor stimmt, aber THEORETIKER....?
Irritierte Grüße....

:sorry: von mir mißverständlich geschrieben
cinzano01 hat geschrieben:Wir haben hier im Labor nach Öffnen der Zellen bei Post mortem Analysen jedenfalls andere Erkenntnisse erhalten.

Ich bezweifle keinesfalls deine praktische Erfahrung im Labor und freue mich, dass das Forum davon profitieren kann :respekt:

Helmut

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