Hallo zusammen!
Dies ist mein erster Post, da stelle ich mich doch mal kurz vor: Bin 55, aus Lüneburg, und lebe mit meinem englischen Mann seit Mai Vollzeit im Wohnmobil, welches wir vor 5 Jahren vom Erstbesitzer kauften. Diesen Winter stehen wir auf einem Campingplatz in Cornwall, damit er seine Familie sehen kann.
Ich muss ja sagen, dass die Winter, in denen wir in Spanien unterwegs gewesen waren, gemütlicher waren, obwohl wir dort bei langem Stehen ohne Steckdose ein weiteres Solarpaneel nachrüsten mussten. Die Bordbatterien (Bleisäure) schienen damit ausreichend geladen zu werden. Auch im WInter an Landstrom mit vielen 12V Verbrauchern oder autark mit Wechselrichter nie Probleme.
Dann waren wir 2 Jahre in Übersee, und das Wohnmobil stand viele Monate in einer Halle ohne Strom, was den Batterien bestimmet geschadet hat.
Im Mai ging dann mit frischem TÜV eine grosse Europareise los.
Auf einer sonnigen Wiese im Juni gaben plötzlich beide Bordbatterien den Geist auf, hielten die Ladung keine paar Stunden, und mein Mann hat sie notfallmässig leider mit Klasse C Bleibatterien ersetzt, obwohl wir meist OHNE Stromanschluss stehen. (Weder er, noch der Verkäufer in Exeter in England hatten Ahnung von den Klassen, und angeblich seien es identische Batterien...)
Über den Sommer ist uns nichts aufgefallen, sind viel gefahren und es war ja sonnig.
Im September, nach mehreren Tagen im Regen unter Bäumen, saßen wir plötzlich im Dunkeln. Anfangs ging nach Anschluß an Landstrom das Licht wieder an, aber die Außenbuchse wurde nass und wir saßen nochmal im Dunkeln. Habe dann die Verbindung mit Tape regenfest umwickelt, und der 12V Kreislauf ging wieder, auch ohne Fahren für mehrere Tage.
Jetzt stehen wir am Landstrom, und es ist offensichtlich: die Bordbatterien werden nur von Solar und Lichtmaschine geladen, und bei Belastung des 12 V Kreislaufs geht der Alarm los und die Batterien sacken unter 11V!
Nach nur 4 Monaten sind die beiden Bordbatterein so gut wie hinueber, dies bestätigte uns ein Wohnmobilreparaturdienst, der alles durchgemessen hat.
Das Problem mit dem Landstromladevorgang liegt wohl an einer Verbindung oder Sicherung, die sich irgendwo zwischen dem intakten Ladegerät (noch das Original CBE A925), welches 14.3 V am Ausgang misst (ein dickes ROTES Kabel) und den Bordbatterien befindet, denn am Bordbatterien Pluspol kommt ein BLAUES Kabel an. Am EBL kommt ein DUENNES rotes Kabel an.
An der Batterie misst man nur den Batteriestrom, keinen Ladestrom. Ein Elektriker hat alles durchgemessen, aber er weiss nicht, WO die Verbindung von dem ROTEN zum BLAUEN Kabel im Wohnmobil zu suchen ist, bzw von DICK rot zu DÜNN rot. Unter dem Kuehlschrank ist sie nicht. Die beiden Batterien sitzen zwischen Grau und Frischwassertank. Das blaue Kabel kommt aus der Richtung des Ladegerätes unter der Kochzeile ueber den Grauwassertank.
Meine Frage ist, ob sich hier jemand mit Concorde Charisma Aufbauten auskennt, ob vielleicht die 50amp Sicherung durch ist, und WO diese sich befindet.
Ich hoffe auf eure geballte Expertise, denn weder der Reparateur noch wir beide wissen weiter und wollen nichts auseinandernehmen auf der Suche...
Vielen Dank schonmal im Voraus und viele Grüße aus Südengland!
Hilke und Ramon


