Hallo,
kann man bei einem Fiat Ducato Bj. 2020 das ACC nachträglich einbauen ?
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Hallo, kann man bei einem Fiat Ducato Bj. 2020 das ACC nachträglich einbauen ? Können mit Sicherheit. Ob das allerdings finanziell sinnvoll ist wage ich zu bezweifeln. Du brauchst erstmal die entsprechende Sensorik und dann müssen auch noch diverse Steuergeräte in der Lage sein das zu steuern. Wenn es das ACC bei deinem Baujahr schon gab kann es sein das man das programmieren kann muss aber nicht. Hier wäre ich auch sehr interessiert. Für mein 2022er Modell kann ich Dir nur sagen, dass es dafür unter anderem eine neue Frontscheibe mit Kamera und Sensor + entsprechendem Kabelbaum braucht. Die alte Scheibe kann dafür nicht verwendet werden auf Grund der schwarzen aufgedruckten Fläche. Die Steuergeräte können das von Haus aus (lt. Fiat), müssen nur freigeschaltet / programmiert werden. Aber FIAT wird Dir das nicht machen, da musst Du mit entsprechender Software schon selber ran. Die Frage wäre nur: Bekommst Du alle Teile für einen Selbsteinbau? Momentan ist nichtmal Fiat selbst in der Lage das CC zu liefern bzw. zu verbauen. Oder kennt jemand einen aktuellen Ducato bei dem das serienmässig verbaut ist? Nach meinem Kenntnisstand brauchen Abstandstempomaten in erster Linie einen messenden Abstandssensor und der ist üblicherweise auf Radarbasis und nicht optisch per Kamera. Dazu braucht es auch entsprechende Steuergeräte und ich bezweifle, ob diese Steuergeräte in einem BJ 2020 bereits vorhanden sind. Solche Sensoren und Steuergeräte zählen zu den sicherheitsrelevanten Teilen, da sie aktiv in das Verzögern und Beschleunigen eingreifen, ich kann mir daher einen nachträglichen legalen und finanzierbaren Einbau nicht vorstellen.
Echt jetzt? Sind ganzen 22er Ducatos noch ohne Abstandstempomat ausgeliefert worden? Hansibh, Dein Auto hat doch sicherlich einen Notbremsassistenten, da sollte das Radar schon verbaut sein ! Bis Ende der Produktion vom Ducato 8 wurde kein Fahrgestell (auf dem unsere WoMos ja basieren) mit diesen Assistenten ausgerüstet. Zumindest ist mir kein einziges bekannt in dem z.B. der Abstandsradar oder der Notbremsassistent verbaut wurden. Wie es bei den Transportern / KaWas aussieht weiss ich nicht. In 2021 (Baujahr meines Ducs) wurde die gesamte "Zauberbox" mit ACC, Abstandstempomat, Schildererkennung etc. als Zubehör angeboten ... und war war NIEMALS bestellbar :cry: Der Abstandstempomat fehlt mir irgendwie, mein Jeep hat den seit 10 Jahren :( Sag ich ja. Es gibt keine WoMos mit all den Assistenten. Ich habe fast 1,5 Jahre nach einem für mich passenden WoMo gesucht. Und bei über 30 besichtigten war keines mit all den Assistenten dabei.
Ja, hat er gelöscht...
Nein, hat er anscheinend nicht .... zumindest keinen Radarsensor. Fiat schreibt dazu selbst: Der Fiat Ducato verfügt über eine Erweiterung des bekannten Notbremsassistenten dank einer neuen Generation einer nach vorne gerichteter Kamera, die sich im oberen Bereich der Windschutzscheibe befindet, seine verbesserten Funktionen: Er erkennt nun neben Fahrzeugen auch Fußgänger und Radfahrer. Die Funktionsweise bleibt unverändert: Das Fahrzeug warnt den Fahrer und löst eine automatische Notbremsung aus. Also mein 2020-iger Ducato-Kastenwagen hat einen kamerabasierten Notbrems-Assistenten. Bin mir nur nicht sicher, inwieweit ich mich darauf im Ernstfall verlassen könnte. Manchmal gibt er einen Warnton von sich, wenn ich etwas schneller auf ein vorausfahrendes Fahrzeug zufahre. In anderen, ähnlichen Situationen, zeigt er wiederum keine Reaktion. Schon etwas seltsam. Gruß Meinrad
Du gehst ein hohes Risiko ein, wenn Du Dich im Ernstfall auf den Assistenten verlässt. Selbst bei wirklich guter technischer Ausführung von Assistenten bleibst Du als Fahrzeugführer verantwortlich. Ist übrigens bei Geschäftsführern und deren Assistenten nicht anders: Im "Ernstfall" entscheidet der GF besser selbst und persönlich. Hinweise und flankierende Unterstützung des Assistenten bleiben dabei natürlich hilfreich. Hallo zusammen, ich kann zwar die ursprünglich gestellte Frage nicht beantworten, jedoch stellt sich für mich die Frage, wenn ein normaler Tempomat vorhanden ist, ein Spurhaltesystem und ein Notbremsassistent ebenfalls da wäre, müsste dann zumindest eine Nachrüstung doch relativ einfach über eine Programmierung funktionieren. Ist bei mir auch ein 2024er Modell.
„Einfach“ ist ja immer relativ. Dabei würde u.a. ja aktiv in das Bremssystem eingegriffen. Damit würde erstmal die ABE des Fahrzeugs erlöschen weil es sich bei dem Bremssystem zweifelsfrei um eine sicherheitsrelevante Baugruppe handelt die SO, in dem Fahrzeug, nicht homologiert wurde. Klar, man könnte so eine Software schreiben, ggf. auch noch zusätzliche Bauteile ( Kameras,… ) einbauen, vielleicht gibt es das auch alles schon in anderen Fahrzeugen des Herstellers und des Typs. Aber eben nicht in DEM speziellen Fahrzeug. Da müssten dann neben der „einfachen“ Nachrüstung anschließend umfangreiche Tests durchgeführt werden. Nicht nur damit sich der Hersteller und der Einbaubetrieb rechtlich absichern wenn später doch mal was passiert ( „der Notbremsassistent hat bestimmt nicht richtig funktioniert!! Alles wegen dem ACC!! ) sondern auch um dem Gesetzgeber und den Versicherungen gegenüber wieder innerhalb der Zulassung zu sein. „Computer“ gibt es heute so viele in den Fahrzeugen, und die beeinflussen sich auch noch gegenseitig, da kann eine kleine Änderung schon einen großen „Rattenschwanz“ nach sich ziehen. Grüße Dirk
… WoMos auf Mercedes Sprinter Basis haben dieses Assistenpaket |
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