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Hallo, eine norwegische Reederei nimmt ab sofort keine Elektro-, Hybrid- und Wasserstoffautos auf Ihrer Passagierfähre mehr mit. Bitte hier nachlesen: --> Link Und das ausgerechnet im E-Auto und Tesla-Land Norwegen. WoMo NK 19 ..vernünftig !... Das ist verständlich, das ist höchst gefährlich, wenn der Akku hoch geht. Das passiert selten, aber trotzdem ist die Gefahr realistisch! Das Probleme ist nach wie vor ungelöst! Es gibt auch viele Tiefgaragen wo keine E Autos rein dürfen. Darüber befinden sich oft Wohnungen oder Büros :) Hallo, das ist eben der Unterschied zwischen gefühlten und realen Brandrisiko: Zitat:
So kann man natürlich auch Alternative facts verbreiten! :D Auf einer Fähre ist jeder Brand einer zu viel…. …. besonders wenn er schwer zu löschen ist! :ja: Letztlich sagen die Zahlen nichts aus, da man nicht weiss, ob die Brände während der Fahrt ausbrachen oder im Stand. Bei Diesel- oder Benzinfahrzeugen erscheint mir das Brandrisiko im Stand sehr gering (nach meiner subjektiven Einschätzung). Hallo,
dann nenne bitte eine vertauenswürdige andere Quelle und Zahlen!
Auf was basieren denn Entscheidungen, auf Basis von persönlichen Gusto bzw.Wohlbefinden oder Fakten/Zahlen! Ja, jeder Brand ist zuviel, aber dann dürften auch keine Verbrenner transportiert werden!
Zitat aus dem Artikel:
So viel zu den Fakten!
Der Punkt für die Reederei war nicht, ob E-Autos öfter brennen als Verbrenner. Es ging darum, ob und wie man im Falle eines Brandes das Feuer löschen und einen Untergang des Schiffes vermeiden kann. Und da gibt es wohl an Bord der Fähren noch Nachholbedarf in Bezug auf Lithium-Brandbekämpfung. Offenbar sind Diesel- oder Benzinbrände wohl einfacher mit Wasser zu bekämpfen, und Wasser ist auf Schiffen bis dato das Brandbekämpfungsmittel der Wahl. Man wird sich dort in Zukunft wohl etwas anderes überlegen (müssen). Das Ganze ist auch nicht neu, im Luftverkehr gibt es aus denselben Gründen schon lange Mengenbeschränkungen für den Transport von Li-Akkus an Bord. Auch da haben Untersuchungen zu dem Ergebnis geführt, dass ab einer bestimmten Akkukapazität die bordeigenen Löschsysteme nicht mehr in der Lage wären, ein Feuer wirkungsvoll einzudämmen. Hallo, der Artikel im MM --> Link ist da aufschlußreicher. Es handelt sich in der Tat um eine finanziell angeschlagene kleine Reederei mit nur 4 Fährschiffen, die derzeit nicht in der Lage sind die modernen Brandschutzanforderungen umzusetzen!
Genau das ist der Punkt :) Und unter der Voraussetzung gab es wohl für die Reederei keine andere Wahl, als E-Fahrzeuge zunächst vom Transport auszuschließen. Mitnehmen würden die den Umsatz ansonsten sicher gerne. Und nicht zu vergessen, dürfte da auch die Versicherung ein grosses Wörtchen mitgespielt haben. der Punkt wird eher die horrend gestiegenen Versicherungsprämien sein...die haben sich für Fracht und Fährschiffe mit dieser Fracht extrem erhöht. Zudem sind diese Fähren Passagier und Autofähren...also keine reine Transportschiffe..Li ionen accus sind halt weitaus gefährlicher wie LFP. Nicht ganz ernster Einwand: Aktuell werden E-Autos "gelöscht" indem sie (auf dem Hof der Feuerwehr) mehrere Tage in einen wassergefüllten Container getaucht werden. "Ins Wasser tauchen" dürfte auf einer Fähre doch das kleinste Problem sein. ;-)
Welche wären das? Feuerfeste Einzelzellen für E-Autos? Im Moment gibt es keine realistischen Möglichkeiten, einen E-Auto-Akkubrand zu löschen - schon gar nicht an Bord eines Schiffs. (Edith: man könnte das Fahrzeug über Bord werfen - aber auch schwierig auf den meisten Fährdecks... :D ) Die Dortmunder Feuerwehr hat für solche Fälle einen Container angeschafft; der wird mit Wasser geflutet und das Auto reingeworfen. So unterbindet man zumindest die giftigen Abgase (lösen sich im Wasser) und kann mit etwas Glück durch die Kühlung verhindern, dass die noch nicht entzündeten Zellen auch noch anfangen zu brennen. Die brennenden Zellen selber KANN MAN NICHT LÖSCHEN, es sei denn, man schafft es, sie weit genug abzukühlen - viel Spass dabei bei einer brennenden Zelle irgendwo mitten im Akkupack. Mit Wasser gelingt das nicht. Nach 48 h ist dann meist Ruhe im Container. Feuer auf'm Schiff ist immer Mist, aber mit brennendem Kraftstoff hat man lange Erfahrung, da gibt es noch eine Chance, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Wenn da Li-Akkus brennen, kann man eigentlich nur noch evakuieren. Insofern bin ich mal gespannt, ob das die letzte Reederei bleibt, die das so umsetzt. Es gibt anscheinend ein paar Dinge, die man bei dem Beschluss, keine Verbrenner mehr zuzulassen, nicht auf dem Zettel hatte... in Norwegen schon ab 2025, was man so liest. bis denn, Uwe
Nicht nur im Luftverkehr, sondern sogar bei den Paketdiensten an Land. Jeder Lithiumakku ist als Gefahrgut gekennzeichnet und die Paketdienste dürfen nur eine bestimmte Anzahl laden. LG Peter Vermutlich hilft aktuell eine Dauerbewässerung am besten (ohne dass dabei das Schiff überläuft ;-)). Die Feuerwehr arbeitet schon an Techniken, um das Problem in den Griff zu bekommen: --> Link Lustig in dem Artikel fand ich das beschriebene Problem bei den Löschversuchen, den Elektroauto-Akku erst einmal durch äußeres Anlegen von Feuer in Brand zu setzen. Grüße Gerd
Ich weiß nicht wie groß die Süßwasservorräte auf einer Fähre sind. Salzwasser könnte da weitere Probleme auslösen. Von der Leitfähigkeit abgesehen, könnte das Chlor im Salz evt. austreten ?
Kenne ich vom Modellfliegen. Wir wollten mal miese Akkus abfackeln (LiPo). Bei vollen, nicht ganz so miesen ging das nicht schlecht. Bei nur teilweise geladenen haben eher die Kabel gebrannt, mit denen wir die Akkus erst kurzgeschlossen und dann mit Spannung in der falschen Richtung betrieben haben. RK Ich denke, die Entwicklung von E Autos ist mit dieser Technik noch nicht abgeschlossen! Es muss das Fahrzeug selbst eine Ausbreitung von einem Brand sicher verhindern! Andere, sichere Batterien oder Schutzmechanismen! Anders wird es nicht gehen. :)
Bei den neuen LNG-Terminals wird das Chlor hingenommen. Die schlimmsten Umweltschäden werden durch den Brand selbst verursacht. Bei der Brandbekämpfung kommt es in erster Linie darauf an, den Brand in den Griff zu bekommen. Ich bin kein Chemiker, aber ich denke die Feuerwehr hat in einem solchen Fall weniger Skrupel als ein Wohnmobilbenutzer, der seine Kassette im Wald entleert. ;-) Grüße Gerd ... meine Idee war nicht auf der Fähre das Wasser zum Auto zu bringen 8) 8) 8) .. aber "Tinduck" hatte ja den gleichen Vorschlag! :twisted: Moin, die Laderäume eines Schiffes werden bei einem Großbrand durch Fluten mit CO2 gelöscht. Würde man große Mengen Wasser nehmen, müsste man dieses Wasser ja auch wieder schnell genug abpumpen können. Ich vermute, dass in Zukunft Elektroautos nur noch an Deck transportiert werden. Viele Fähren haben aber keine Stellplätze an Deck. Übrigens gibt es Vorschriften, dass "Gefährliche Ladung" in Containern oder als Stückgut nur an Deck befördert werden darf. Gruß Bruno
Aber wie bringst du auf einer vollen Fähre ein Auto raus ? Selbst die anderen Fahrzeuge auf Abstand zu bringen, dürfte schwierig sein. Oder ein Ablaufgitter unter den Fahrzeugen und überall starke Sprinkler, die alles massiv fluten. Gibts auf Autodecks Sprinkler ? Vermutlich schon. RK
Könnte spannend werden, da ein brennendes Fahrzeug in's Wasser zu befördern anstatt das Wasser zum Auto :) ![]()
Und da gibt es schon ein Problem. Weil durch die brennende Chemie eines Li-Akkus selbst Sauerstoff freigesetzt wird, hilft eine Abschnürung des Umgebungssauerstoffs mittels Co2 nur bedingt, sofern der Brand schon in vollem Gange ist: --> Link Zur Zeit der Estonia gab es noch keine E-Autos? Sonst wäre das vielleicht das Ergebnis einer ersten erfolgreichen Löschung gewesen!
:top: Genau so sehe ich es auch und hier muss auch in meinen Augen der Lösungsansatz sein! Es gibt ja auch andere Einsatzfelder, wo gleich ein Feuerlöschsystem mitinstalliert wird bzw. werden muss.
Meines Wissens ging die Estonia wegen einer abgerissenen Bugklappe unter...
Das würde zwar alles löschen oder zumindest genügend kühlen, aber ich schätze, der "Aufwand" wäre etwas hoch. Eine Alternative zu Schiff brennt ab und sinkt und Schiff wird versenkt wäre doch gut. RK In diesem Zusammenhang frage ich mich, wie das andere Reedereien behandeln, die zb E-Autos in größeren Stückzahlen per Schiff als Ladung quer über den Erdball transportieren ….. wenn das also „DAS Gefahrenpotential“ wäre, dann würden solche Transporte wohl kaum mehr durchführbar sein ….. Hallo Adi, wie im Artikel im MM geschrieben, gab es aufgrund des Unglücks mit dem Autotransporter (keine Fähre) zu einer Anpassung der Brandschutzvorgaben auf Schiffen für den KFZ-Transport (Brandmelde-, Videoüberwachungsanlagen, ....). Die im Artikel genannte Reederei konnte das finanziell anscheinend nicht "stemmen", deshalb der Verzicht auf Transport von E-Fahrzeugen. Andere Reedereien haben nicht dieses Problem und halten sich an die neuen Vorgaben! In meinen Augen ist das Kernproblem die Gewinnsucht der Hersteller, wenn man das mal so sagen darf. Die Akkus sind einfache LiPos, keine LiFePos! Ein mechanischer Defekt an einem LiPo mit ausreichender Kapazität beendet das Autoleben radikal, Teslas machen das ja vor. Da man aber mehr Wert auf das letzte Picowattstündchen im Akku als auf die Systemsicherheit legt werden die billigeren und von der Energiespeichermenge besseren LiPos verwendet, anstatt ein paar Wh zu opfern und auf die sichereren LiFePos zu wechseln. Solange das Problem nicht gelöst ist, werden auch weiterhin Teslas abfackeln, sobald sie "leicht" beschädigt werden. Da werden erst die echten Festkörperspeicher mit inertem Brandschutz Abhilfe leisten, LiPos sind in meinen Augen nur eine Brückentechnologie. JM2C
Ist das nicht ein Schreibfehler mit den 3,5 % bzw 1,5 % ???? Das hieße ja z.B., dass von 100 neu zugelassenen Hybrid-bzw. E- Fahrzeugen beinahe 5 pro Jahr abfackeln. Völlig absurde Zahlen !!! :evil: Gruß Tom Hallo, Zitat:
Hier wurde Bezug auf die Brandfälle genommen! OK, habe auch falsch zusammengerechnet (die Hybrid und die Verbrenner addiert und nicht die E-fahrzeuge). Mein Fehler Was in der Aussage aber bleibt, ist : dass von 100 im Jahr zugelassenen Hybrid-Fahrzeugen 3,5 pro Jahr abfackeln. Das ist immer noch absurd.... :mrgreen: :lach: :ja: oder jemand hat Prozent und Promille verwechselt, o.ä. Gruß Tom Nochmal: alle untersuchten Fahrzeugbrände 100%, davon in 2021 verkauft und rein elektrisch 0,03%! davon in 2021 verkauft und reine Verbrenner 1,5%!
Hallo, Für mich sind Verbrenner immer noch 'konventionell'. Die haben mit 1,5% das GRÖSSTE Risiko .... Bei 3,5% bei den Hybriden .. Oder mache ich einen Denk- oder Rechenfehler? . Da sieht man wie man mit Statistik einen völlig falschen Eindruck herstellen kann :) Die Fragen sind doch wieviele E Autos gibt's zur Zeit tatsächlich im Vergleich zu den Verbrennern? Einen Fähre, die täglich mehrere hundert Autos transportiert, wie lange dauert es statistisch bis dort ein E Autos brennt? Wie groß ist der verursachte Schaden im Vergleich zum Verbrenner (Sachschäden, Personenschäden und Tote)? Wie ist die Tendenz in den kommenden Jahren? Das sind Fragen, die nicht nur Versicherungen interessieren! :) Hallo,
das ist gleiche Statistik! Nur besser erklärt!
ach???
Hallo, nur das Fazit in der WW ist fehlerhaft! Die prinzipielle Aussage:
stimmt, aber leider ist das nicht normiert auf die Anzahl der verkauften Exemplare!
Genau das ist der Punkt. Schadenswahrscheinlichkeit mal Schadenshöhe gibt einen brauchbaren Risikoindikator, die Schadenshöhe ist halt vom Umfeld abhängig. Und da hilft es dem E-Auto nicht, wenn es nur ein Fünftel (0,003/0,015) der Brandwahrscheinlichkeit, aber (auf der Fähre) die hundertfache Schadenshöhe wie ein Verbrenner hat. Das unter der Annahme, dass man ein brennendes Verbrennerfahrzeug an Bord einer Fähre gelöscht bekommt und ein brennendes Elektroauto u. U. zum Totalverlust von Fähre und Ladung führt - wie es (wahrscheinlich, unbewiesenerweise etc.pp.) bei dem Autotransporter war. Am Autobahnrand ist das ziemlich wumpe, da kostets das Auto und 6 x 2 m neuen Asphalt. Auf'm Schiff ist anders, da stehen auch Menschenleben auf dem Spiel, und nicht so wenige. Ein anderer Punkt ist die Brandwahrscheinlichkeit bezogen auf den Betriebszustand. Verbrenner brennen wohl eher im Betrieb, während eine Akkuzelle auch einfach so hochgehen kann, wenn sich eine Vorschädigung langsam ihren Weg bahnt - oder auch gern beim Laden, wenn die Zellen hoch belastet werden, wobei das auf ner Fähre eher nicht relevant ist. Das heisst, für Verbrenner wäre die Brandwahrscheinlichkeit auf der Fähre geringer als im Straßenverkehr, für E-Autos nicht unbedingt. Ist auch ziemlich egal, ob das Verbot jetzt nur kam, weil die Fährgesellschaft sich keine Kameras leisten kann - allein, dass die geforderten verbesserten Brandschutzmaßnahmen augenscheinlich dadurch umgangen werden können, dass man keine Elektrofahrzeuge mehr transportiert, spricht ja schon Bände. bis denn, Uwe Ich denke, dass hier ein Thema zu heiß gekocht wird. Der Fährbetreiber hat irgendein Problem und wird das lösen müssen, wenn er überleben will. E-Fahrzeuge haben in Norwegen eine deutlich höhere Verbreitung als hier. Der Weg in die Elektromobilität von Autos als eine der zentralen Säulen des Klimaschutzes ist beschlossen und vorgezeichnet. Da kommt es eben wie bei jeder Umstellung im Detail einmal zu Problemen. Solche Schlagzeilen werden gerne von Leuten eingesetzt, die wollen, dass alles bleibt wie es ist. Die wehren sich noch eine Weile. Es kann nicht bleiben wie es ist egal wie man nun handelt - entweder weil wir die Klimaerwärmung nicht ausreichend Entschleunigen können und uns mit den Folgen extrem auseinandersetzen müssen oder weil die Maßnahmen dazu Änderungen bringen. Vermutlich etwas von Beidem. Fährlinien die sich auf ihre Kunden einstellen sehen so aus.. --> Link Andere werden in den nächsten Jahren nachziehen oder verschwinden....
so ein Blödsinn, in unserem Umfeld fahren schon seit einiger Zeit E-Fahrzeuge und Hybridfahrzeuge und hatten noch nie ein Problem und mein nächstes Auto wird sicher auch ein E-Fahrzeug oder ein Hybrid zumindest, dann fahr ich halt nicht auf die Fähre na und ? Ich glaube aber nicht das sich das durch setzt. Ich schreibe nur von E- PKWS , ein E-Wohnmobil werden wir wahrscheinlich nicht mehr kaufen sollte es einmal eines geben, den E-Bully gibt es aber schon :D |
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