|
Hallo. Von unserem Wohnwagen waren wir es gewohnt, dass wir immer mit der Kurbel an jeder der vier Ecken eine Stütze ausgekurbelt haben, so dass dieser einen stabilen festen Stand hat. Welche günstige Lösung gibt es für Camper (in meinem Fall Ford Transit)? Bei einem Wohnmobil habe ich gesehen, dass hier ein am Rahmen hinten zwei Sawiko MOCA Universal Hubmatic-Stützen, 330-530mm (--> Link) , mit Winkeln befestigt wurden. Ist das auch bei einem Camper gängige Praxis? Probier doch erstmal, wie es ohne Stützen ist. Die meisten Womo-Besatzungen brauchen das nicht. Ein Womo hat den Vorteil, dass es 4 Räder hat und somit auch ohne Stützen stehen bleibt... bis denn, Uwe Die Stützen haben bei einem Wohnwagen 3 wesentliche Funktionen: 1. Stabiler Stand 2. Nivellierung 3. Entlastung der Räder/Achse Bei einem Wohnmobil ist 1. der stabile Stand bauartbedingt gegeben 2. dieNivellierung auch mit Auffahrkeilen möglich 3. das Fahrwerk (Reifen, Federn, Achsen...) so stabil ausgelegt, dass eine Entlastung nicht notwendig ist daher braucht ein Wohnmobil keine Stützen. Die Stützen sind natürlich superkomfortabel wenn es um das Ausrichten des Fahrzeugs geht und sie schützen bei längeren Standzeiten die Reifen. Wir haben keine an unserem WoMo. Die Kurbelstützen machen durchaus auch beim Wohnmobil Sinn, wenn man das Schaukeln des Aufbaus verhindern bzw. etwas dämpfen will. Andernfalls wackelt die Fuhre schon merklich, wenn sich nachts jemand im Bett umdreht ;) Wirklich viel nivellieren oder Reifen entlasten kann man damit aber nicht. Dennoch möchte ich die Kurbelstützen nicht missen, zumal die wirklich einfach, günstig und leichtgewichtig sind. Eine Steigerung wären hydraulische Hubstützen, die allerdings eine ganz andere Liga in Gewicht und Kosten darstellen. Dafür kann man damit auch ganz andere Dinge anstellen.
Bei mir geht es um einen Camper-Van (Kastenwagen). Wenn ich die im Link beschriebenen Kurbeln verwende, geht es dabei ja um die Stabilisierung. Somit dienen diese ja nicht als Wagenheber, sondern nur für einen festen Stand. Entsprechend ist es doch nach meinem Verständnis kein Problem, dass eine Stütze nur 500 kg heben kann. Bei einem Wohnwagen sind die Stützen ja auch nicht als Wagenheber gedacht, sondern zum Abstützen, dass der Aufbau nicht wackelt. Also müsste ich doch am Rahmen unten diese einfach anschrauben können und bekomme die gewünschte Stabilität rein oder?
:eek: :eek: Nein lieber Dirk, da muss ich Dir widersprechen. Weder die Stützen mit ihrer schmalen Spindel noch der Wohnwagen mit seiner labilen Rahmenstruktur sind hierfür geeignet. Das weiß ich aus langer Wohnwagenerfahrung und aus diversen Bedienungsanleitungen. Die Stützen dürfen nie soweit ausgedreht werden, dass die Achse entlastet wird. Ich habe solche Stützen unter meinem Wohnmobil und wollte sie nicht mehr missen. Sie stabilisieren das Womo schon , vor allem wenn der Überhang recht gross/lang ist. Ob diese Stabilisierung deinen Wünschen entspricht wirst du wohl selbst ausprobieren müssen. Stützen sollten bei Wohnwagen immer nur das Ziel verfolgen, einen Aufbau zu... stützen. Also so, dass wenn Pappi reinklettert, der Inhalt der Gläser auf dem Tisch nicht rausklettert. Das mit dem reinklettern und Gläserinhalt raus zählt auch bei kleinen Wohnmobilen. Die wackeln... "Sollten nur stützen" deswegen, weil es auch bei Wohnwagenquälern viel verbreiteter Irrglaube ist, für das Wohnklo müsse man jetzt mit den Kurbelstützen mit Gewalt entweder die Räder entlasten (warum denn bloss das???) oder es müsse insgesamt hochgebockt werden. Beides tut dem Rahmen eines Wohnwagens mit dem darüber befindlichen Aufbau, der ja dann an den äussersten Ecken äusserst rüde behandelt wird, nicht gut. Wie ich darauf komme? Vor und bei meinen Wohnmobilen war ich auch mit Wohnwagen unterwegs... Aber: Bei vielen kleinen und leichten (Wohn)Mobilen kann man sehen, dass die ganz bedenklich wackeln, wenn da gelaufen, über Trittstufen rein- und rausgekrabbelt oder sonstwie geturnt wird. Der Nachmittagskaffee kann so zur Tortur werden... für den Teppich. Und bei Wohnwagen, wo bei den meisten Modellen die Räder/Achsen in der Mitte laufen, ist es schon sinnvoll, da nicht Balance zu spielen. Deshalb werden die Stützen zum... Stützen ausgedreht. Einige wollen bei Wohnwagen ja dann auch ihr Stützrad schonen und kurbeln es hoch ^^ ... aber das ist ein anderes Thema Gegen das Wackeln hilft eigentlich nur eine gewisse Masse bei der Fuhre, sozusagen als Gegengewicht oder eben... Stützen. Und diese sollten bei einem Wohnwagen einfach nur festen Kontakt zum Boden herstellen, aber tunlichst eben nicht die Fuhre hoch hieven. Bei Wohnmobilen dienen die oft hydraulischen Stützen allerdings eher auch dem Nivellieren, damit die Fuhre waagerecht steht. Und da ist auch ein anderer Rahmen verbaut und das Anheben an den Ecken (meistens) vorgesehen.
Genau so ist es. Oft ist es beim Wohnmobil bereits ausreichend, nur an der Hinterachse Kurbelstützen zur Stabilisierung zu verwenden. Wenn ein Wohnmobil »Krücken« braucht, ist es wohl schlecht konstruiert. Oder überladen… Gruss Flatus Naja, es geht um die Gemütlichkeit, also das empfinden. Und das ist nunmal bei jedem etwas anders. Mein Vorschlag an den TO: Wie3 weiter oben schon vorgeschlagen. Probier es mal "ohne" aus, ob es dir zu sehr wackelt. Am alten Alkoven hatten wir auch Kurbelstützen, aber die haben wir nie benutzt. Ja, wenn jemand aus dem Bett krabbelt oder sich ruckartig umdreht (ja nach Gewicht), wackelt die Kiste, aber wir konnten das alle tolerieren und haben es nicht bewusst wahrgenommen. Auf jeden Fall war es uns zu viel Act jedes Mal die Dinger aus- und einzufahren (womöglich noch mit Untergrundstabilisierung). Als mein Bruder mit seiner Frau das Mobil mal hatte, erzählten die mirwas von "Seekrankheit" wenn jemand aufs Klo geht. So unterschiedlich sind die Empfindungen (Wobei ich glaube dass die Seekrankheit ein vorgeschobenes Argument der Schwägerin war, damit es weiterhin ins Luxushotel gehen kann :twisted: )
Das finde ich etwas übertrieben. Meine altes Womo war klein, das neue ist immer noch kein Riese, und ich merke natürlich ein wenig Bewegung, wenn ich auf die Treppe steige, aber eher schwach. Da muß der Kaffee schon sehr wackelig gestanden haben.
Genau. Am alten waren Stützen, die ich in über 10 Jahren nie verwendet habe. Am Ende liessen sie sich nicht mal mehr bewegen :-). RK
Wir fahren seit 2016 einen 6m Kastenwagen auf Ducato Basis. Stützen habe ich noch keine Sekunde vermisst. Besonders elegant wird es, wenn Papi hinten am Überhang die Stützen rausgekurbelt hat, und zwei Tage später dann auf die Idee kommt, mal zum Wassertanken zu fahren. Genau so letzten Sommer gesehen, ich wollte noch rufen, da war es schon vorbei... Rückwärts angefahren, mit vollem Lenkeinschlag - eine Kurbelstütze seitlich abgeknickt, die andere angebogen. Wer das zuverlässig verhindern wollte, bräuchte an jeder Kurbelstütze einen wasserdichten MIkroschalter, alles zusammen verdrahtet und zusammen mit Klemme 15 auf eine Alarmtröte gelegt. Ähnlich der Landstrom-Warnung. Wenn schon, dann doch bitte richtig, sprich Hydraulik-Stützen. Und die sind auch nur interessant, wenn man nicht fortwährend an der 3,5t-Grenze herumkratzt, weil schwer. Also nur bei Mobilen ohne enges Gewichtskorsett. Und selbst da ist es ein nettes Gimmick, mehr nicht. Wir haben sie noch nie vermisst, entweder Auffahrklötze, oder anders parken. Warum keine hubstützen, dann brauchst auch keine Auffahrrampen etc.. Mich nervt es, trotz hubstützen, wenn die Kinder etc sich bewegen, ohne die Dinger würde ich bestimmt See krank werden Wir haben noch keine Stützen vermisst - ein bisschen Gewackel stört uns nicht. Wen das Gewackel stört, heisser Tip: nie auf einem Boot übernachten. Auch nicht in einer Hängematte, oder im Zug schlafen, oder im Reisebus. In manchen Ländern könnte das Ausfahren der Stützen auch als Campingverhalten gewertet werden - ist natürlich uninteressant, wenn man nur auf CPs steht, ansonsten mal nen Gedanken wert. bis denn, Uwe
Geiler Vorteil, Hübstützen für 5000 Euro um ein paar Auffahrkeile für 50 Euro zu ersetzen. Ein super deal, wirklich... bis denn, Uwe Mit unserem 4t Ti fahren wir unsere Stützen die wir hinten haben eigentlich nie aus. Die Bewegung meiner Frau spüre ich ja auch so da wir auf einer gemeinsamen Matratze schlafen. Aber ich kann mich erinnern wie wir vor vielen Jahren mit einem großen Alkoven fuhren. Wir hinten und die Kinder im Alkoven. Wir spürten jede kleine Bewegung die im Alkoven stattfand. Mit Stützen war es einigermaßen erträglich. Hubert stützen am womo ??? hmmm klar - wenn man etwas gschamig ist was die kohabitation betrifft ein thema wir haben mal überlegt wegen wind, aber da bin ich statisch auf keinen grünen zweig gekommen also kein thema für uns und dann hab ich mitverfolgt dass man stützen unbedingt mit Zündung, Warnlampe o.a. verbinden sollte. war ein böser schaden wie der nachbar losfuhr ohne stützen hochzukurbeln
Nö, braucht man nicht.... geht auch mechanisch. --> Link Gruß Dieter Uwe, es geht nicht ums Geld, sondern ums praktische... wenn ich bei manchen zuschauen wie lange die brauchen bis sie auf die Rampen gefahren sind...da hab ich immer Mitleid mit der Kupplung. Meine stützen haben übrigens keine 4000 Euro gekostet
Tja, die Bedürfnisse sind halt verschieden - "keine 4000 Euro" sind immer noch "keine 4000 Euro" zuviel für eine Sache, die wir nicht brauchen. Auf die Keile fahren dauert 2 Minuten, davon 5-10 Sekunden drauffahren, ohne Kupplung quälen, das sind Grundtechniken. Das machen wir aber auch höchstens auf einem von 10 Standplätzen, weil uns ein leichter Schrägstand halt nicht stört. Campen war mal, dass es eben nicht so ist wie Zuhause. Ich liebe es, wenn das Womo ein wenig im Wind schaukelt und draussen am Strand die Wellen rauschen... und wenn sich hinten in den Dreierstockbetten mal einer umdreht, wackelts halt einmal kurz und dann ist wieder Ruhe. Ich wach da nicht mal von auf, und auch sonst keiner von uns fünfen. Vielleicht auch nur Gewöhungssache? bis denn, Uwe
die hatte ich bei meiner recherche ausgeschieden weil max 500 kg - und mit etwas "vorlast" und dann windlast geht sich das nicht aus
absolut wir hatten das lediglich überlegt weil es an guten surfrevieren manchmal im alkoven schon etwas länger schaukelt - ich fand das immer toll, die frau nicht so unbedingt ;) mittlerweile hat sie sich dran gewöhnt, und ein zweites glas rum am abend hilft auch ich kann gut abschätzen welches segel ich aufbau nach den bewegungen vom auto - ohne rauszusehen - perfekt Bin zwar auch ganz sensibel was das wackeln angeht aber die nötige Segel Größe daran zu erkennen, hab ich noch nicht geschafft Nach 2 Gläser Rum wackelt unsere Fahrzeug noch viel mehr Hallo Kiscando, als VAN_Fahrer (zuerst umgebauter Mazda-Bus und dann teilausgebauter VW-T4, anschließend fertiger Van) bin ich der Meinung, dass ein VAN nicht unbedingt Stützen braucht. Aufgrund der Bauart hält sich die Schaukelei in Grenzen. Aber bereits 2 hinten angebrachte Schraubstützen(150- 300€) bringen einen gewissen Luxus. Das Fahrzeug kann besser ausgerichtet werden und die Schaukelei lässt erheblich nach. Noch besser sind 4 hydraulische Hubstütze(4000 – 7000 €). Da gibt es bei den Nachbarn feuchte Augen und Bemerkungen. Ich selbst habe bei meinem Wohnmobil aus gesundheitlichen Gründen die Schraubstützen entfernen und Hubstützen anbringen lassen. Es ist easy die Dinger per Knopfdruck ausfahren und das Wohnmobil nivellieren lassen. Man fühlt sich wie Daheim. Bei unserem Hobby gibt es immer verschiedene Meinungen und das ist gut so. Wenn Du es Dir leisten kannst, dann bring die Dinger an und freu Dich (allerdings ca. 60 Kilo Gewicht). Gruß Jan
also 10kn, 20kn, 30kn, 40kn, 50kn und nimmer rausgehen kann ich gut unterscheiden ;) und sonstiges wackeln ist immer gut aber ich glaube jetzt werden wir bald ermahnt ;)
Und die Stützen wurden auf die Schnelle vergessen... :!: Gibt es eine einfache und preiswerte Lösung: Die Kurbelstange plaziere ich nach dem rauskurbeln immer in der Öffnung vom Lenkrad, so ist sie beim Startversuch immer sichtbar und hindert auch im Fußraum. Klappt bei mir seit 10 Jahren so. Hallo, ich habe mir ein elektrisches Nivellier- und Ausgleichssystem einbauen lassen. Die Hubhöhe der einzelnen Stützen beträgt > 50 cm. Mein Womo mit Radstand 4.300mm steht gerade und fest. Keile brauche ich nicht mehr. Die Anlage wiegt <35 KG. Den Wagenheber des Fahrzeugherstellers kannst Du zu Hause lassen. Macht dann insgesamt ca. 28 KG Mehrgewicht. Stromabsicherung der gesamten Anlage mit 25 Ampere. Platzverlust im Fahrzeug: Masse von ca. 5 Zigarettenschachteln für die manuelle Steuerung, welche nur als Notsteuerung fungiert. Im Normalfall erfolgt die Steuerung der Anlage über Handy Kosten: < 4.000€ Gruß duelken50 Wie man anhand der unterschiedlichen Antworten sehen kann, gibt es wie so oft keine "richtige" Empfehlung. Für die einen ist es überflüssig, für die anderen notwendig. Vermutlich muss man es einfach ausprobieren, zumal sich auch jedes Fahrzeug unterschiedlich verhält. Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass ein Kastenwagen auf Ducato weniger wackelt als unser ehemaliges Alkovenmobil auf Alko-Chassis. Und am wenigsten Bewegung habe ich im (geliehenen) Vollintegrierten auf Iveco Chassis mit abgesenkter Voll-Luftfederung gespürt. Versuch macht kluch 8)
Mit irgendwelchen halbwegs günstigen Kurbelstützen - OK. Aber ne vollautomatische Anlage für 3500+ Euro als Versuch? Ich weiss nicht... Falls du damit meinst, erstmal ohne versuchen und schauen, ob man klarkommt: wäre wohl die beste Idee. bis denn, Uwe
für den versuch reichen aber auch 2 wagenheber - die kosten i.a. keinen cent Frage an den TE…. …. auf der Webseite habe ich gesehen, dass Dein Transit 15 Jahre alt ist. Evtl. mal die Stossdämpfer überprüfen, vielleicht sind die ausgeleiert! Im Normalfall braucht man beim KaWa keine Stützen. Und bei Deinem ohnehin nicht, der hat hinten nur einen recht kurzen Überhang. |
Anzeige
|