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Hallo liebes Forum, wir starten dieses Jahr unsere Elternzeitreise ein Jahr durch Europa und da brauchts nun endlich Solar auf dem Dach um möglichst lang Autark stehen zu können. Ich habe vor zwischen 350-400W zu verbauen, platz ist auf dem Dach noch ausreichend vorhanden. Nur welche Panele könnt ihr empfehlen? Die Preise gehen ja sehr auseinander und manchmal sind es nur kleine Details, welche den Unterschied von 150 zu 350€ pro Panel ausmachen. Was haltet ihr zum Beispiel von diesen Modulen hier --> Link. Davon 2 Stück sollten erstmal ausreichend Leistung bringen. Oder gibts es P/L bessere? Als MPPT Regler habe ich wegen der Einstellbarkeit und Bluetooth an den Victron SmartSolar 100/30 gedacht und von diesem aus direkt zu Batterie. Batterien werden dann zwei 150Ah Bely LiFePO4 mit Heizung sein, welche die 2x95Ah Varta ersetzen sollen. Ich freue mich über eure Erfahrungen und Empfehlungen! Vielen Dank schonmal und schönen Sonntag euch. Daniel Vor der gleichen Frage stehen wir auch, um unser hoffentlich in einigen Wochen bekommendes Wohnmobil aufzurüsten. Wenn Ihr die Solarmodule selber kauft und verbaut, würde ich auch an passende Spoiler zur Befestigung denken und m.E. nach ist es gut, wenn Solarmodule und Spoiler aus einer Hand kommen, weil diese dann zusammen passfähig sein sollten. Solarmodule gibt es von vielen Anbietern, aber nicht alle haben das passende Zubehör. Wir haben als eine Variante für Solarmodule --> Link und für das Zubehör inkl. Spoiler --> Link im Blick. Von den technischen Daten her unterscheiden sich gleichgroße Solarmodule eines gleichen Herstellers nur durch wenige Zehntel Prozent Leistung, aber großen Preisunterschieden. Die unterschiedlichen Preise sind das Resultat einer Auslese der Solarzellen, welche dann zu einen Solarmodul verbaut werden. Jede Zelle wird ausgemessen und in verschiedene "Schubfächer" sortiert. Die technischen Daten dieser verschiedenen Varianten sagen aber nicht unbedingt etwas darüber aus, wie sich normale und Hochleistungsmodule eines Bautypes bei teilweiser Abschattung bzw. in der Dämmerung verhalten. Hierzu sollten mal Profis unter uns etwas dazu sagen. Eine grundsätzliche Entscheidung wäre, ob man 12 V-Module oder 24 V-Module anschafft. Beide können mit einem MPPT-Regler 12 V-Batterien laden. Die 24 V-Module sind oft etwas teurer, haben aber ungefähr eine höhere Leistung um ca. 15 ... 25 %, insbesondere bei tiefer stehender Sonne und teilweiser Verschattung. Dafür ist das Angebot an 12 V-Modulen viel größer. Da auf dem Dach unseres neuen Womos nicht so viel Platz ist (einige Luken, SAT-Schüssel) tendieren wir zu 24 V-Modulen. Wer genug Platz auf dem Dach hat, der kann ja etwas mehr Modulfläche für die gleiche Leistung installieren. Nun mein Gefühl zu sinnvollen Modulgrößen: Solarmodule für Hausdächer sind viel größer und damit Leistungsfähiger als solche für Womos und kosten u.U. nur die Hälfte pro Wp als kleinere Module. Ich würde aber keine solchen PV-Module für Hausdächer nehmen, weil: - Ein Womo-Dach verwindet sich im Stand und auf der Fahrt und sehr große PV-Module erscheinen mir da als nicht so stabil. - Etwas Ähnliches gilt beim Fahrtwind. - Durch Luken, SAT-Schüssel usw. sind gewöhnlich die zur Verfügung stehenden Flächen auf einem Womo-Dach kleiner, so dass man statt einem oder zwei sehr großen PV-Modulen für Hausdächer lieber mehrere kleiner dimensionierte PV-Module kombiniert. Mein persönliches Limit einer Solarzelle für ein Womo-Dach sind 200 Wp, aber oft sind schon deren Abmessungen zu groß für ein Womo-Dach, so dass man z.B. 150 oder 100 Wp-Module nehmen muss.
Nur so ein Denkanstoß: 300Ah Akkukapazität, 350 - 400Wp auf dem Dach und knapp 20l Toilettenkapazität. Was wird zuerst deiner Autarkie einen Strich durch die Rechnung machen? Lass noch etwas Geld übrig für eine zweite Toilettenkassette. Davon ab, nimm Module mit hoher Modulspannung, dann arbeitet der Solarregler auch bei geringerer Sonneneinstrahlung. Wenn man nicht auf Camping- oder Stellplätzen stehen , sondern frei stehen will, dann ist die Kapazität der Toilettenbox oft das Nadelöhr bei der Autarkie. Der Vorschlag zu einer zweiten Toilettenbox ist daher sehr gut. Eine zweite Toiletten Kassette hab ich schon :razz: Es kommt aber auch häufiger vor, dass es Plätze gibt mit Toilette aber ohne Strom. Daher die 300Ah. Ist das so übertrieben? Mit E-Bike laden, Laptop, Boxen, Heizung, Föhn usw. Bisher sind wir ohne E-Bike und Wechselrichter ca. 3 Tage mit 2x 95 Ah hingekommen. Sollten jetzt schon auch Mal 7 Tage oder mehr möglich sein. Klingt das unrealistisch? Vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort, das ist schonmal sehr informativ gewesen. Vielleicht finden sich ja noch einige Experten mit konkreten Vorschlägen was Panele angeht. Viele Grüße Hallo Daniel, ich würde preiswertere HV Module z.B. von Wattstunde (130Wp) oder Prevent (150Wp) kaufen und lieber ein Modul mehr verbauen. Dein verlinktes Modul ist fast doppelt so teuer, wie bei den genannten Anbietern, dafür bringen die Backkontakt etwas mehr aus der Fläche. Die Mehrleistung der hochpreisigen Module wird nie ein zusätzliches Modul an Leistung übertreffen. Gruß Grandeur Bei 400WP Bedarf kannst du jedes Hauspaneel verbauen. Preiswerter gehts nicht. Steht ja nicht “Camping” drauf :idea: LG Bernd Hallo... Wir haben auf unserem Kästle ein Vertex S Modul mit 395Wp, dazu eine lifepo4 mit 200Ah. Das ist ein normales Hausdach Modul- kosten ca 150 € "Ich würde ganz normale mittelpreisige Module nehmen. Mehr als nen Hunderter pro 100-150 Wp Modul muss das nicht kosten. Irgendwelche Chichi-Büttner-Superduper-Tralala-Module bringen dir (vielleicht) 5% mehr Leistung für den dreifachen Preis - ist jetzt nicht so der Super-Deal. Der Tip mit dem Hausdach-Modul ist gut, wenn man den Platz 'am Stück' hat, das unterzubringen. Mit kleineren Camping-Modulen kann man besser um Dachluken etc. herumstückeln. Übrigens, wir haben 200 Wp Solar und 200 Ah LiFeYPO und mussten noch nie irgendwo weg fahren wegen 'kein Strom mehr'. Wenn du also keine Großverbraucher hast (e-Bike-Akkus, Nespresso über WR...) und auch nicht im Winter lange autark stehen willst, kommst du auch mit weniger als in deinem Plan aus (wir sind zu fünft... mit der entsprechenden Anzahl an Handys und Tablets, die zu laden sind :) ). bis denn, Uwe Also: Ich hab auch keine E-Bikes, dafür ein seeehr komfortabel ausgestattetes Womo, 200Ah LiFePO4, 1500W Wr, 340 Wp Solar. Ich brauche NIE (in Worten: NIE) Landstrom und steh nur frei. Ja, ich hab ne 2. Toilettenkassette ;) Wenn die Sonne kräftig scheint, läuft der Absorber auf Strom. 4 Tage frei stehen im Winter bei 0 °C und trübem Wetter mit 0 Solarertrag. Restkapazität 40% Meine Empfehlung: 200 Ah Batterie reicht dicke. Wenn Kompressorkühlschrank und E-Bikes 280 - 300 Ah. 300 Wp Solar reicht auch. Ich bin eigentlich ein großer Fan der AE-Solar Module mit Hot-spot-free Verschaltung, aber die sind schwer zu bekommen. Sie sind halt wirklich verschattungsresisten. Bei Kundschaft mit wenig Platz verwende ich auch gerne diese schmalen Zellen, für kleines Geld. Funktionieren astrein: --> Link Spoiler habe ich früber auch verwendet, aber wenn du mal einen entfernen musst, weil ein Modul getauscht werden muss, oder der Spoiler doch nicht so beständig gegen Sonnenstrahlung war, machst du das nie mehr wieder. Ich verwende spezielle Alu-Profilzuschnitte mit großer Auflagefläche und Klammern aus der normalen PV-Montage. Vorteil: Die Module lassen sich jederzeit leicht lösen und bei Ersatz können die Modulabmessungen auch unterschiedlich ausfallen, weil das System in Breite und Länge tolerant ist. Beim Spoiler passt leider nur die einmal festgelegte Geometrie. Bei Interesse kann ich gerne Info dazu geben.
Hallo Oder man nimmt gleich Module, die den Spoiler direkt integriert haben. Die sind nicht teurer als andere Module gleicher Leistung. --> Link Selbst wenn ein 400W Modul aufs Dach passt, weil keine störenden Oberlichter und Lüfter etc. den Einbauraum einschränken, wäre mir die große Glasfläche zu fragil bei der Stoß und gleichzeitigen Windbelastung auf dem Auto. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Wind von oben? :gruebel: Hab noch von keinem Hausmodul gehört, dass auf dem Womo-Dach kaputt gegangen ist. Sowas hört man höchstens von flexiblen Modulen, die undicht werden. bis denn, Uwe Pro und Contra, wenn das preiswerte Hausmodul einen defekt hat ( ja ist sehr selten) ist der Ertrag =0. Bei drei kleinen Modulen wird ein defektes aus der Verkabelung genommen und dann habe ich immer noch Ertrag. Edith: habe erst vor einigen Wochen auf dem Wertstoffhof drei Hausmodule stehen gesehen die Schmauchspuren hatten, sah nicht so prickelnd au.
Hallo Das kenne ich anders: Bei einem befreundeten Womobilisten hat sich ein 290W Panel bei 100km/h gelöst und ist, vom Kabel gehalten in die Rückwand eingeschlagen. Dabei ist die Rückwand durchschlagen worden. Das Kabel ist dann gerissen und das Modul glücklicherweise fast auf der Standspur aufgekommen und zerschellt. Zum Glück kein Personenschaden. Mit freundlichen Grüßen Thomad
Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass in so einem Fall jedes Panel kaputt geht. Die Ursache dürfte da aber eher eine mangelhafte Befestigung, als die Wahl des Moduls gewesen sein.
Jedes Flugzeug fliegt nach diesem Prinzip und auch jedes Windrad. Flügel von Flugzeugen und Windrädern haben einen solchen Querschnitt, dass der "Wind" oben (auf der einen Seite) eine andere Strecke zurück legen muss als der "Wind" unten. Dadurch sind die Geschwindigkeiten der strömenden Luft unterschiedlich groß. Ein Flugzeug erhält dadurch seinen Auftrieb - nicht durch den Druck an der Unterseite der Flügel, sondern durch den Sog an der Oberseite der Flügel. Nun sind ja Solarmodule im Gegensatz zu Flügeln im Querschnitt flach, aber es kommt trotzdem zu eine Sogwirkung, da die Luft unter den Modulen bei Sturm oder durch den Fahrtwind durch den Strömungswiderstand langsamer strömt als über den Solarmodulen. Das führt zu einer Sogwirkung nach oben. Wenn man mal einen Film aus den USA ansieht, der die Wirkung eines Tornados zeigt, sieht man einen ähnlichen Effekt. Die Windgeschwindigkeit unter den dort üblichen Leichtbaudächern ist praktisch Null, während die darüber strömende Luft eine hohe Windgeschwindigkeit hat. Das führt zu einer sehr großen Sogwirkung und im Film sieht man, wie das ganze Dach oder große Teile davon nach oben gerissen werden. In D sind solche fragilen Konstruktionen eher selten. Durch die Verwendung möglichst schwerer Dachziegel wirkt die Gravitation der Sogwirkung bei Sturm entgegen. Zu großen Solarmodulen auf einem Womo-Dach: Bei ansonsten gleichen Verhältnissen mit einer Pi mal Daumen in etwa gleichen Sogwirkung pro Flächeneinheit, ist die absolute Sogwirkung bei einer größeren Modulfläche umso größer, als das Verhältnis der beiden Modulflächen ist. Die Befestigung eines großen Moduls muss deshalb so sein, dass die Gesamtklebeflächen der Befestigung mindestens um das Verhältnis der Fläche des großen Moduls zu einem fiktiven Standardmodul größer sind. Befestigt man das große Modul wie ein Standardmodul mit Spoilern, ist dies u.U. nicht gewährleistet. Es gibt aber bei großen Modulen noch einen weiteren Effekt. In der Mitte eines Moduls sind die Durchbiegung durch den Sog, aber auch die Schneelast im Winter maximal, denn an den Enden des Moduls ist dieser befestigt. Das kann m.E. bei ungünstigen Bedingungen zum Bruch der Deckscheibe führen, was zu Folgeschäden führen kann. Bei kleineren Modulen ist die Durchbiegung kleiner. Warum klappt die Installation eines großen Hausmoduls auf einem Womo manchmal trotzdem? - wahrscheinlich besser als "normal" befestigt - Das Womo hatte noch keine extremen Ereignisse überstehen müssen. Warum halten große Solarmodule auf Dächern besser als auf einem Womo? Ein Haus steht normalerweise still. Bei einem Womo können sich Fahrtwind und Windgeschwindigkeit addieren. Dazu kommen Schwingungen und Stöße bei der Fahrt und die Verwindung des Womodaches beim Stand des Womos, wenn die Abstellfläche nicht ganz eben ist bzw. bei der Fahrt, aber auch durch eine ungleichmäßige Beladung. Fazit: Die mechanische Beanspruchung eines Solarmoduls auf einem Womodach ist höher als auf einem Hausdach. Es kann gut gehen, aber man fordert doch etwas sein Glück heraus. Anmerkung: Ich bin schon eine Weile aus dem Berufsleben raus und hoffe, dass mein Verständnis von Physik und Strömungslehre noch korrekt ist. Wow! Danke, dietmardd, für die sehr informativen Erläuterungen. Wieder was dazugelernt. Neben der super Ausführung von Dietmar und dem Rat keine Hausmodule zu nehmen bringe ich einen weiteren ganz einfachen Aspekt ins Spiel: Es gibt Glas-Glas und Glas-Folie Modulaufbauten. letztere haben den Vorteil, dass sie leichter und etwas preiswerter sind. Allerdings sind sie auch von unten empfindlicher und neigen bei schlechter Verarbeitungsqualität recht schnell zum Eintrüben vom Rand aus. Ich würde zu Glas-Glas tendieren. Die Glas-Glas-Module sind zweifellos besser, aber eben auch schwerer und beim 3,5-Tonner kann man nicht allzu viele aufs Dach packen. Außerdem sind sie teurer. Glas-Glas-Module werden z.B. in Dresden bei Solarwatt hergestellt: --> Link Allerdings nur in großen Formaten für Hausdächer. Ich würde mal noch Solarswiss in den Ring werfen, ein deutscher Hersteller mit Top Produkten. --> Link Ich habe letztes Jahr zu meinen 2 Apotheken-Büttner Modulen noch ein 3. Solarswiss dazugepackt, weil die Leerlaufspannungen so gut passten und siehe da sie sind baugleich. Was Du am Ende nimmst, mußt eh Du selbst entscheiden, Batterie geplant- passt - Solarkapazität geplant - passt, was die Vorredner schon sagten, das Nadelöhr ist die toilette, ich werfe da manoch die Trocken-Trenntoilette in den Raum, ohne die wären wir hier gerade, ohne jede Entsorgungsmöglichkeit, ziemlich aufgeschmissen. Bau das selber ein, ist recht einfach udn Du sparst ´ne Menge Geld dabei. Grüße . Moin Daniel, wenn du genug Platz hast, würde auch ich Dir ein Hausmodul empfehlen. Habe selbst eines von JA Solar mit 350WP und den Maßen von ca. 170x100cm. Das Panel wiegt "nur" 19Kg und widersteht angeblich Hagelschlag von 45mm Durchmesser bis 85Km/h. Habe selbst knapp €150 bezahlt (da gab es noch die 19%Mwst). Befestigung mit zwei geklebten Aluspoilern und einem Steg in der Mitte. Da bläst kein Fahrtwind unter bzw. entstehen irgendwelche Sog oder Zugwirkungen durch Unterströmung. Zusammen mit der 280Ah LiFepo4 Batterie habe ich bisher nie wieder Landstrom genutzt. Bei Sonnengarantie versorgt das Panel sogar problemlos den Absorber Kühlschrank. Mir scheint diese Lösung günstiger und leistungsfähiger zu sein als die kleinen Module auf die man "Camping" als Preisschraube raufgedruckt hat. Viel Erfolg bei deinem Projekt. Matthias
Oder schalte sie einfach in Reihe... der Victron 100/30 kann 100V Eingangsspannung. LG Peter Hi und danke nochmal für all eure Erfahrungen und Tipps, so geht Forum! Ich hab mich jetzt entschieden ein Hausdach Modul zu nehmen und zwar dieses hier: --> Link , für den Preis bekomm ich sonst keine 400W und es ist auch nicht schwerer als 3 kleinere Module. Eher leichter. Platz hab ich genügend. Da wir auch den ganzen Winter unterwegs sein werden und wir 3 Ebikes regelmäßig laden müssen, erscheint mir das nach euren Erfahrungen als sinnvoll. Jetzt ist nur noch die Frage der Montage offen... Wir haben auf dem Dach schon drei verschiebbare Alustege verbaut und ich dacht diese könnte ich doch sicher nutzen. Allerdings kommt da natürlich recht viel Wind drunter, vor allem während der Fahrt. Meint ihr ich muss da noch einen Spoiler davor kleben? Ich habe gesehen, dass es für Solarplatten solche Alu Klemmen ( Amazon Link) gibt, welche man in die Alustege einführen könnte. Allerdings wäre dann das Modul ja nicht verschraubt, meint ihr das ist ausreichend? Sonst könnte man da natürlich auch einfach jeweils noch eine Bohrung durch machen und es dann verschrauben. Bin gespannt was ihr meint. Viele Grüße
Hallo Sirmonsen, mit den Klemmen habe ich auch Meine Module verschraubt. Allerdings habe ich 3 Schienen genommen, darauf zwei Module geschraubt und dann alles am Stück aufs Dach geklebt. Ich wollte keine Spannung durch die Dachunebenheiten auszugleichen. Solar Swiss: wer hat sich schon die Produktion in Reutlingen angeschaut? „Swiss“ im Namen sugeriert ein deutsches Qualitätsprodukt. :lol: Die Module sehen aus wie Büttner-Module hat hier jemand festgestellt. Büttner ist eine Handelsmarke ohne eigene Produktion. Solar Swiss hat 7 Mitarbeiter lt. Bundesanzeiger. Zwei davon sind auf der CMT Messe präsent. Die restlichen 5 produzieren, kaufen ein, verpacken, schreiben Rechnungen, versenden,…. und Büttner/Dometic kauft dort. :lol: Oder kommt die Ware vom selben Lieferanten und die größte Wertschöpfung das Labeling und die Verpackung ist, d.h. Made in Reutlingen! :mrgreen: Gruß Grandeur Also ich habe mir 2 Solarmodule AE Smart Hot-Spot Free von AE Solar geleistet. Die sollen verschattungsresistent sein, was ich noch in der Praxisüberprüfen muss. Die Theorie dahinter finde ich Interessant, dass ich bei Teilverschattung weiterhin einen Ertrag bekomme. Die habe ich einfach mit Haltespoiler aus ABS und DEKAsyl MS-5 Kraftkleber auf das Dach geklebt. Bis jetzt hält es ein halbes Jahr bombenfest. Beide in Reihe geschaltet und an einen Votronic Solar Laderegler MPP 430 Duo angeschlossen.
Moin Daniel, wenn es passt, nehme doch einen Aluspoiler wie diesen hier und klebe ihn in Fahrtrichtung vor deine Aluschienen. --> Link. Da kann das Modul fest verschraubt werden und ist in einem U-Stück gesichert. Wenn die Höhe passt, sollte es reichen das Modul hinten oder auch zusätzlich in der Mitte mit den Klemmen an deinen Aluschiene zu befestigen. Das Alu-Profil würde ich etwas breiter lassen als das Modul, denn dann kannst du im Fall eines Defektes auch ein Modul mit anderen Maßen schnell montieren. Gruß Matthias Hallo,
Hast Du die Produktion dort angeschaut oder sind das nur Mutmaßungen? Ich habe dort mich beraten lassen hinsichtlich flexible Solarmodule und PTFE-Oberfläche, dehalb habe ich auch davon Abstand genommen (Problem der dauerhaften Verklebung von PTFE/Teflon mit anderen Materialien/gasdicht) und "normale" Module dort gekauft :--> Link Dort bekommst Du auch jederzeit passenden Ersatz, auch nachgefertigt wenn diese nicht mehr im Sortiment sind! Sind seit einigen Jahren im Einsatz und haben den Hagel in Spanien ohnr Beschädigung überstanden! Mittlerweile 4 Stück am Dach.
Viel Spass bei einem Defekt oder wenn man zum Erweitern mal an die Dose muss... das ist genauso Mist, wie wenn manche Solarinstallateure die Module von unten an die Spoiler schrauben, klar da brauchen sie keine teuren Edelstahlschrauben nehmen, sieht man ja nicht. Wenn ich Solar installiere, werden die Spoiler und Module immer von außen verschraubt mit Edelstahlschrauben, im Defektfall oder wenn man etwas ändern oder erweitern will, löst man 4 Schrauben und kann das Modul abnehmen oder umdrehen. Klar, dass man beim Tausch auf dieselbe Größe angewiesen ist... Die Idee von Cinzano mit den Schienen vom Hausdach ist auch nicht schlecht, da ist man flexibel... LG Peter Ich habe mir von diesen 2 Stück gekauft. Wurden mir empfohlen. enjoy solar® Monokristallines Solarmodul Perc 9BB 180W 12V ...der Preis und die Haltbarkeit
Frag mal Leute, die die Panele wieder vom Dach gekratzt haben, ob sie wieder diese Panele verkleben würden und wie so die Garantiedutchsetzung bei den Lieferanten war. Ein Standard-Rahmenmodule ist schnell gegen ein Neues getauscht. Gruß Grandeur
Hab ich nicht, ich habe 2021 auf meine 2017 geklebten 135Wp Flexmodule die neuen Rahmenmodule mit Spoilern einfach draufgeklebt, die Flex haben nur 4 Jahre gehalten, wurden rauh und grau und brachten keine Leistung mehr. Also auf Wohnmobile keine Flexmodule mehr... Auf Booten nehme ich nach wie vor Flexmodule, weil man keine gerade Fläche hat, dort werden die allerdings dann nur mit Spielgelklebeband befestigt oder ich mache Druckknöpfe in die Ösen wie für die Persenning, so dass sie leicht tauschbar sind. LG Peter Hallo, beim Kauf meines Bürstner hatte ich ein 100W Modul von Phaesun erhalten. Dieses Modul war an 4 Ecken auf dem Dach geklebt. Folge: sehr laute Windgeräusche bei Geschwindigkeiten >80 km/H Für die Erweiterung der Anlage habe ich mir bei einem großen Versandhaus in Hamburg 2 Module des gleichen Herstellers mit 120W Leistung und am Rahmen befestigten Spoilern bestellt. (EP 147€ im Feb. 2022) Für das erste Modul habe ich mir aus Edelstahl einen Spoiler bauen lassen und vor das Modul geklebt. Mit den 340W Solarleistung der Module bin ich immer ausgekommen. Bei Sonnenschein lief auch mal der Absorber einige Stunden. Zwar wurden keine E-Bike geladen, aber jede Nacht das "Antischnarchgerät" genutzt. Morgens Kaffee kochen und Brötchen backen war auch noch drin. Kaffeemaschine und Backofen haben je < 900W. Verbaut ist eine 200er Lithium und ein 1500W Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung. Gruß
Das ist eine sehr sehr schlechte Idee. Auf Edelstahl halten weder Kleber noch Lacke. Warum: Das Chrom im Edelstahl sorgt für eine einatomare dichte Sauerstoff-Gashaut. Bei Verletzung dieser Gashaut, z.B. Kratzer, Schnittflächen, Bohrungen ..., bildet sich sofort eine neue Gashaut. Das ist kein Oxid, sondern eine "physikalische" Gasschicht. Das macht Chrom als Legierungselement einzigartig. Durch diese Gashaut kann kein Elektrolyt an den Edelstahl, so dass dieser korrosionsfest wird. Diese Gashaut verhindert aber auch Klebeverbindungen und auch Lacke gehen schnell wieder ab. In der Flugzeugindustrie wird auch Edelstahl geklebt, aber dazu ist eine spezielle Oberflächenvorbereitung und ein Beizen mit einer flusssäurehaltigen Säuremischung erforderlich. An solche Säuren kommt kein Laie ran und ein Laie hat auch weder die erforderliche Sicherheitstechnik noch die erforderlichen Kenntnisse und Berechtigungen zum Umgang mit diesen Säuren. Unmittelbar nach der Beizung muss geklebt werden, weil sich die abgebeizte Sauerstoff-Gashaut ganz schnell wieder neu bildet. Fazit: Kein Leim der Welt kann ohne diese spezielle Oberflächenvorbereitung Edelstahl kleben. Die Edelstahlspoiler werden nicht lange am Dach festkleben und wenn sich die Klebeverbindungen lösen, entsteht der Supergau, denn bevor das Modul vom Kabel abreißt, flattert das Modul im Fahrtwind und kann an der Rückseite oder/und an den Seitenflächen des Womos einschlagen.
Irgendwie bekomme ich bei deinen Beiträgen so langsam arge bedenken... Hier ein Beitrag von absoluten Anfängern in der Materie: --> Link
Hier ein Beitrag von absoluten Anfängern in der Materie: --> Link[/quote] Ich glaube ihr redet von unterschiedlichen Materialen: Der eine von verchromten Stahl, der Beitrag von unverchromten!!! Meine Auffassung der Beiträge, Gruß Andreas
Das sind wirklich blutige Laien in der Materialwissenschaft, die so einen Unsinn auf ihren Internetseiten schreiben, zumindest, was die Empfehlung des Klebens angeht. Der Fachmann bin ich, denn ich bin ein promovierter Materialwissenschaftler und kenne mich in der Materie gut aus. Der Mechanismus der einatomaren Gashaut auf rost-und säurebeständigen Edelstählen ist nicht etwa eine neue Erkenntnis, sondern seit fast Hundert Jahren Standardwissen in der Materialwissenschaft und gerade in Deutschland gut bekannt. Schließlich wurden die Edelstähle von Krupp entwickelt, damit seine Kanonen nicht rosten und U-Boote auch unmagnetisch sind. Wegen der Gashaut kann es keinen funktionierenden Kleber oder Lack für Edelstähle geben. Mal abgesehen von dieser Problematik sind Kleber auf Silikonbasis zum Kleben von Metallen aus verschiedenen Gründen ungeeignet. Metalle, ausgenommen Edelstahl, Chrom und verchromte Teile, lassen sich nach guter Oberflächenvorbereitung mit 2 Komponenten-Epoxidharz kleben. Oberflächenvorbereitung bedeutet: Aufrauen mit z.B. Sandpapier, Entstauben und Entfetten. Achtung: Nie im Womo Silikonöl verwenden. Das ist verheerend für Klebe- und Lackqualität und ein Entfernen des Silikonöles ist kaum möglich. Auch noch Jahre nach der Verwendung von Silikonöl hält diese negative Wirkung an. Deshalb sind z.B. in allen Autofabriken seit vielen Jahren Silikonöle strikt verboten und Zulieferer müssen unterschreiben, dass auch in ihren Betrieben keine Silikonöle verwendet werden. Ebenfalls schlecht kleb- und lackierbar sind verzinkte Stähle. Hier bedarf es eines Haftvermittlers (Primer). Aber große Kräfte lassen solche Klebstellen nicht zu. Wir reden nicht von unterschiedlichen Materialien. Es geht um Edelstähle aus der Gruppe V2A (18 % Cr, 8 ... 10 % Ni) und aus der Gruppe V4A (18 % Cr, 8 ... 11 % Ni, ca. 2 % Mangan oder Niob). Die beiden Materialgruppen unterscheiden sich durch die Zugabe von Mo oder Nb. Diese beiden Elemente sorgen für ein feinkörnigeres Gefüge, was u.a. bedeutet, dass das Cr im Stahl besser verteilt ist. V2A ist grobkörniger, so dass die Cr-Verteilung etwas ungleichmäßiger ist. Wie wirkt sich das praktisch aus? V2A ist nicht völlig korrosionsfest gegenüber Chlorionen wie diese in Auftaumitteln enthalten sind, z.B. Natriumchlorid (Kochsalz) und Magnesiumchlorid (Abfallmittel aus der Chemieindustrie, Ergebnis des Neutralisierens der Salzsäure). Dieser feine Unterschied ist aber in erster Linie für Wintercamper wichtig, aber auch bei längeren Urlauben am Meer (Salznebel in der Luft). Ich würde noch die 200Wp Module von Offgridtec in den Ring werfen. --> Link Davon zwei Stück und du hast die 400Wp für knapp über 300€. Ich habe vier davon auf dem Auto, alles ok. Sind nicht hübsch, aber aufm Dach sieht das ja keiner :)
der Preis und auch die technischen Parameter sind super, würde ich auch nehmen |
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