xcamping
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

LiFePO4 mit Blei-Säure oder GEL Ladekurve laden?


RaGu am 20 Mär 2023 19:13:25

Was ich als Laie meine, hier gelernt zu haben.
Es bedarf i.d.R. nicht zwingend eines neuen 230V Ladegeräts mit Lithium Einstellung bei Umrüstung auf LiFePO4 Akku.
Nahezu alle Womos haben bis heute Ladegeräte (z.B. Nordelettronica, CBE, Schaudt) entweder extern oder im EBL integriert, die keine spez. Lithium Einstellung anbieten..
Profis hier (und woanders) sagen mir, für mich plausibel klingend, dass man auch mit der Blei (!) Einstellung problemlos auch Lithium Akkus laden kann.
Es kommt allerdings gefühlt zu je 50 Prozent die Empfehlung Blei/Säure (Pb) Einstellung oder GEL Einstellung (AGM scheidet zumeist aus, da Ladespannung oft zu hoch).
Was ist denn nun "richtiger"? (, Säure oder Gel, und warum?).
Als Beispiel nehme ich mal das weitverbreitete CBE 516-3, bei mir auch verbaut.



Konkret:
kann ich mit einem ggf. 20 Jahre alten "Blei" Womo-Ladegerät (s.o.) eine handelsübliche "fertige" LiFePO4 Batterie laden?
Lautet die Antwort ja, wozu dann der "Run" auf Lithium Ladegeräte?
Welche Nachteile hätte dies vs. Ladegerät mit Lithium Einstellung wie z.B. Victron IP65/IP22.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

fschuen am 20 Mär 2023 20:39:23

Bei Li geht es ausschliesslich um die Ladeschlussspannung. 14,4V wären perfekt, also Stellung B, wäre nicht das 516/3 das einzige mir bekannte Ladegerät ohne Li-Eignung, weil sich die Desulfatierung nicht ausschalten lässt.

Gruss Manfred

basste315 am 21 Mär 2023 01:15:41

fschuen hat geschrieben:Bei Li geht es ausschliesslich um die Ladeschlussspannung. 14,4V wären perfekt, also Stellung B, wäre nicht das 516/3 das einzige mir bekannte Ladegerät ohne Li-Eignung, weil sich die Desulfatierung nicht ausschalten lässt.
Manfred

Hallo Manfred, betreffend angeblicher Nichteignung wegen dem "Desulfatierungsprogramm" des CBE gehen die Meinungen und Messungen aber auseinander!
Siehe Beitrag von cincano01 --> Link.

Selbst wenn die höhere Spannung des Sulfatierungsprogrammes wirksam werden könnte - was ja Cincano01 widerlegt - würde das BMS zuversichtlich den Ladezweig bei Überspannung abschalten.
Dem AKKu passiert also nix.

Wie Andreas (andwein) immer sagt: Messen .... :wink:

Mit Blei-Säure oder GEL Ladekurve laden :?:

Programm A oder B ist m.E. Geschmacksfrage.

Auch mit 14,1 V vom Ladeprogramm "A" wird der AKKU praktisch voll, ein gut balancierter AKKU wird mit der kürzeren Absorptionszeit (1,5 Std.) und der niedrigeren Erhaltungsspannung von 13,5 V angeblich "geschont".

Außerdem arbeiten im Wohnmobil meist mehrere unterschiedliche Ladegeräte (Solar, Lima, Booster) zusammen, wo vielleicht eines auch zweitweise die 14,4 V für den längeren Zellausgleich bringt.
Wenn der AKKU in der Winterpause länger am Landstrom bleibt, dafür würde ich jedenfalls "A" wählen.

Ein AKKU, der noch nicht gut balanciert ist, wird mehr Freude mit dem Programm "B" haben, da hat der Balancer mehr Zeit. Das Fahrzeug hängt in der Saison sowieso nicht laufend am Landstrom, dann hat er ja auch "Ladeschonung".

Ob das "Schonen" was bringt angesichts der sowieso mehr als 2000 Zyklen, die ausgelobt und im Wohnmobil kaum genutzt werden, werden wir erst in 10 - 15 Jahren wissen :nixweiss: .

Für Camper am Campingplatz ist lediglich zu beachten, dass das CBE nach längerer Zeit am Landstrom in die Standby-Phase (5) geht und erst wieder auf Refresh (6) schaltet, wenn die Spannung unter 13 V sinkt. Wenn auch kein Solarertrag da ist, kann es passieren, dass der LiFe-Akku am Abreisetag eventuell unter 20 % ist und man würde mit fast leerem AKKU wegfahren müssen.

Daher sollte man am Abend vor dem Abreisetag durch kurzes Abziehen und Neuanstecken des Landstromkabels besser einen neuen Ladezyklus beim CBE anstoßen.

Helmut

Anzeige vom Forum


basste315 am 21 Mär 2023 07:27:39

RaGu hat geschrieben:kann ich mit einem ggf. 20 Jahre alten "Blei" Womo-Ladegerät (s.o.) eine handelsübliche "fertige" LiFePO4 Batterie laden?

Ja, LiFe nimmt alles was es kriegt, die LSSP sollte zwischen 14,1 und 14,6 V betragen. Meist ist Blei/Säure wegen der kürzeren Abs.Dauer der bessere Kompromiss gegenüber Blei/GEL.
Nicht geeignet sind AGM-Ladeprogramme mit einer Ladeschlusspannung > 14,6V.

RaGu hat geschrieben:Lautet die Antwort ja, wozu dann der "Run" auf Lithium Ladegeräte?

Der Händler freut sich über Zusatzumsatz :mrgreen: und verkauft auch gerne noch einen Ladebooster. Ein Ladebooster ist bei neueren Euro 6d-Fahrzeugen aufgrund der "intelligenten" Lichtmaschinenregelung notwendig, aber selten bei älteren Fahrzeugen. Es empfiehlt sich, die Ladeströme zu messen.

RaGu hat geschrieben:Welche Nachteile hätte dies vs. Ladegerät mit Lithium Einstellung wie z.B. Victron IP65/IP22.

"Vorteil" z.B. des Victron IP 65: Es hat nicht nur ein fixes Programm für LiFe, sondern man kann das VICTRON IP 65 im Expertenmodus individuell einstellen.
Hier eine Empfehlung von Dr. Franz (Stocki333) für den Victron Solarregler, der ähnlich einstellbar ist: --> Link

Helmut

fschuen am 21 Mär 2023 17:43:00

basste315 hat geschrieben:betreffend angeblicher Nichteignung wegen dem "Desulfatierungsprogramm" des CBE gehen die Meinungen und Messungen aber auseinander!
Siehe Beitrag von cincano01 --> Link.


Danke für den Link. Wenn die Desulphatierung auf Innenwiderstand geht und sicher nie bei voller Batterie eingeschaltet wird, ist das natürlich unkritisch. Ebenso, wenn man sich auf ein verlässliches BMS oder leistungsstarke Balancer für den Fall der Fälle stützen kann. Ich hab halt immer gern einen Schalter (Jumper/ Drahtbrücke ...) für sowas. Vielleicht bin ich da zu konservativ.

Gruss Manfred

baerenbisch am 16 Feb 2024 13:35:06

Das Thema ist ja immer noch aktuell ... bevor ich was neues aufmache
hole ich nochmal hoch:

Hat jemand Kenntnis wie diese Angelegenheit beim CBE DS-510 aussieht?
Insbesondere wüßte ich gerne ob das Trennrelais auch in dem DS-510 Gehäuse sitzt
und ob bei Landstromversorgung das DS-510 auch die Werte Spannung/Strom für die
Starterbatterie ändert/begrenzt oder ob einfach nur die Starterbatterie mittels dem
Trennrelais parallel zur Aufbaubatterie/Ladegerät geschaltet wird.

Danke!

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Chausson 627 - 2 Lithium Parallel unterschiedliche Kapazität
BELY Untertemperaturgebühr Problem?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt