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Hallo, hoffe ich bin hier richtig. Habe folgendes Problem: Zwischen Frontscheibe/Oberkante Fahrerhaus und dem Aufbau (Bürstner Lyseo T590) ist so eine Abdichtung. Sieht aus wie Silikon - ich weiß aber nicht was es ist. Selbige hat sich in den letzten Jahren verfärbt (sieht aus wie Dreck und Regenstreifen) und lässt sich aber auch mit gar nix reinigen. Ist es ratsam die Fuge neu ziehen zu lassen und kann man das "übermalen"? Wenns Silikon ist geht's nicht - ich weiß. Nabend, ein Foto der betroffenen Stelle würde helfen ;-) Prinzipiell würde ich eher nicht an dichten Fugen / Abdichtungen rumbasteln. Wenn die Dichtnaht nicht mehr schön ausschaut, ist das (höchstens) ärgerlich, wenn sie aber nach einer "Behandlung" undicht wird, ist das echt Blöd :-( Versuch es mal mit Regenstreifenentferner z.B. : Amazon Link Neu Abdichten würde ich da erst mal nix. Viel Erfolg .-) Grüße Ralf. Ich versuchs grad nochmal mit dem Bild. An Reinigungsmitteln hab ich eigentlich alles versucht was es gibt (Regenstreifenentferner, Chlorreiniger, Schimmelentferner). Thx ![]() Ich würde mit einem Plastik / Holz, niemals mit einem Stahlschaber die Dichtungsmasse ganz tief entfernen, reinigen und eine neue Dichtung Sikaflesx 221 auftragen. Alles anderer ist pfusch und löst das Problem nicht. MfG kheinz Wenn diese Klebefuge dicht ist, auf keinen Fall dran rumkratzen, Optik hin oder her!
Servus Nimm ,,WIKO,, Bremsenreiniger...der ist frei von ätzenden Stoffen, und Lackverträglich. Reiniger auf Lappen sprühen, und Fuge damit abwischen. So oft mit sauberem Lappen wiederholen bis die Fuge weiß ist. Hab viele Test´s gemacht, und den Wiko im Bekanntenkreis empfohlen. Du wärst der Erste, bei dem er nicht funktioniert. Schreib ob er bei dir auch funktioniert. Gruß Gruß
NEVER touch a running system. Du schreibst selbst, es ist eine Abdichtung. Und die willst Du entfernen, weil sie nicht mehr "schön" ist? Auf gar keinen Fall und nie nicht entfernen oder sonstwie angreifen. Etwas Patina sollte mit der Zeit schon sein dürfen. Imho...
Sorry, und ganz grosse Entschuldigung, aber "Pfusch" ist dieser Beitrag bzw. "Rat", sowohl bei Materialien als auch beim Akt an sich. Super - thx an alle - hilft mir weiter....
Verstehe wer will.....ich nicht Sikaflex kann im Übrigen auch überlackiert werden.
Geschrieben habe ich wie ich das Problem lösen würde weil ich aus Erfahrung und auch ohne Brille erkennen kann das die poröse Dichtung, in der Fuge, in der Zukunft auch nur dann dicht bleibt wenn man die Dichtmasse erneuert. Mit allen möglichen Reinigungsmitteln versuchen die Dichtung sauber zu bekommen führt dazu dass das Reinigungsmittel in die poröse Dichtung eindringt und die Dichtmasse noch schneller zerstört. Jeder kann hier sein Wissen einbringen, sollte sich aber immer die Frage stellen ob die Probleme damit auch langfristig gelöst werden. MfG kheinz
Aus dem Bild kann man aber nicht erkennen, daß es porös ist. Und selbst wenn die Oberfläche rauh ist, kann darunter noch einiges an weicher Dichtmasse sein. RK Es kann jeder halten wie er will. Natürlich kann man auf die alte Dichtungsmasse eine neue Auftragen um dann nach wenigen Wochen die gleiche Undichtigkeit wie vorher zu haben. Schnell schnell und billig ist wie bei so vielem am Ende doppelt so teuer. MfG kheinz ich würde eine dichte dichtung nicht angreifen wenn es nicht unbedingt nötig ist schmutzstreifen fallen für mich unter "nicht unbedingt nötig" wenn schon - nur ganz wenig anrauhen und mit den oben beschriebenen varianten verhübschen, z.b. sikaflex - da gibts auch überlackierbare varianten. ob der lack dann aber dauerhaft hält und nicht infolge der dehnungen abblättert ??? Tipp aus eigener Erfahrung: Flüssiges Hartwachs auf einen Lappen und damit die Naht mit etwas Druck und ggf. mehrfach ordentlich abwischen. Klappt bei mir ohne Probleme und beschädigt nix. Gruß Handfest
Wäre schön von dir, dies zu begründen, wir lernen hier alle mit (und noch schöner wäre dein Tipp dazu).
Meine Begründung dazu habe ich in meinem Beitrag direkt davor geschrieben:
Ich halte es für äusserst bedenklich, zum Auskratzen (und somit Vernichten) einer de facto "funktionierenden" Fuge zu raten, nur weil die ein bisschen schmutzig erscheint. Und der TE hat auch nix geschrieben von "porös" oder so. Es geht nur um Optik. Aber die Wertigkeit zwischen Optik und Funktion ist wohl bei jedem anders. Ich bin da eher pragmatisch im Sinne von "never touch a running system".
Die Einen machen es so, die Anderen anderst. Beides kann zielführend sein. Nur weil du es anderst machst muss es beim Einen kein Pfusch sein. Immerhin hast du dich ja schon vorweg für deine Meinung präventiv entschuldigt. Ich würde es auch nicht angreifen, ausser es ist schon porös - dann sollte es wieder dicht gemacht werden Frage an den TS, was ist jetzt eigentlich aus dem Thema geworden ? Hast du Tipps ausprobiert, mit Erfolg...ohne Erfolg ? Ich bekomme die Dichtmittelfugen mit - jetzt bitte nicht lachen - feuchten Popo-Reinigungstüchern für Babies wunderbar sauber :D Diese Feuchttücher gibt es bei DM, in einer weißen Verpackung: Keine Ahnung warum das so gut funktioniert, aber ich nutze diese Tücher fast überall erfolgreich im Haushalt (z.B. zur Reinigung der Kunststoffenster etc.) Hallo Wackerbarth, bei mir war die Dichtungsfuge insofern beschädigt, dass kleinere Stücke fehlten, aus welchem Grund auch immer. Es war dann eine Abwägung: - es so zu lassen (und somit ggf. eine Undichtigkeit zu riskieren) - etwas drüberzuschmieren (da weiß man auch nicht, ob sich die alte Fuge mit neuem Material verbindet) - die Fuge zu entfernen und neu zu machen Schweren Herzens (bin kein Silikonfugenkünstler, der auf Anhieb eine saubere Fuge hinbekommt) habe ich mich dann für eine Erneuerung entschieden. Folgendes Material habe ich dafür organisiert: - Ein Fugenmesser aus Kunststoff zum mechanischen Entfernen der Fuge, Silikon- Fugenglätter mit verschiedenen Kantenprofilen und Silikonentferner (Baumarkt) - zwei dünne Bambusstäbe (Baumarkt/Gartenmarkt). Die Bambusstäbe kann man in handliche Stücke schneiden und das Ende sehr spitz anschneiden, um tief in die Fuge zu kommen - Kunststoffabklebeband (Baumarkt), - zwei Kartuschen Sikaflex und eine professionelle Kartuschenpresse aus dem Fachhandel - Stehleiter - jede Menge Lappen - ein Karton passende Nitrilhandschuhe - Spülmittel-Wassermischung in einem sauberen Joghurtbecher Vorgehensweise: Zunächst alle Fugen von Anfang bis Ende mit dem Fugenmesser entfernen. Mit den angespitzten Bambusstäben nacharbeiten, bis das alte Material auch aus der Tiefe der Fuge entfernt ist. Da die Mitte der Windschutzscheibe meistens schlecht zu erreichen ist, hier die Bambusstäbe etwas länger lassen. Anschließend die Fugen mit Lappen und Silikonreiniger peinlich genau säubern. Der erste Teil der Arbeit ist damit geschafft, Zeitaufwand ca. 2h mit Vorbereitung und Aufräumen. Die Erneuerung der Fugen sollte gut geplant werden, damit man möglichst ohne die Kartuschenpistole zu oft abzusetzen einen neuen Strang in die Fuge legen kann. Bei der Abdichtung des kompletten Fahrerhauses kommen locker 6-7 m Fugenlänge an einem Stück zusammen! Idealerweise steht das Wohnmobil unter einem Dach oder es gibt mehrere Tage trockenes Wetter. Zunächst die zukünftigen Fugen mit dem Abklebeband seitlich begrenzen, damit man später einen sauberen Rand bekommt, da man auf der Leiter teilweise freihändig mit der Kartuschenpistole arbeiten muss und der Strang nicht so genau gelegt werden kann wie z.B. daheim an der Badewanne. Dann prüfen, mit welchem Fugenglätter am besten gearbeitet werden kann. Falls der Fugenglätter an der einen oder anderen Stelle nicht ideal passt, muss später mit dem Finger gearbeitet werden Dann auf einer Seite unten am Fahrerhaus mit der Fuge beginnen und einen ca. 5-6 mm dicken Strang langsam und kontinuierlich in die Fuge legen bis zur Mitte der Windschutzscheibe, dann sofort die Seite wechseln und von der Mitte der Windschutzscheibe bis zum Fahrerhaus nach unten arbeiten. Saubere Handschuhe anziehen und dann in der gleichen Reihenfolge die Fugen mit dem Fugenglätter bearbeiten, überschüssiges Material sofort entfernen. Stellen, die noch nicht gut aussehen, mit dem vorher in das Spülmittel getauchten Finger glätten. Im nächsten Schritt vorsichtig das Abklebeband abziehen, und die Fuge dann mehrere Tage (ohne zu fahren, um Bewegungen zwischen Führerhaus und Aufbau zu vermeiden!) aushärten lassen. Eventuelle unschöne Ränder kann man entweder direkt nochmal mit dem Finger glätten ode später vorsichtig mit Silikonentferner beseitigen. Oder man lässt es einfach so. Für diese Arbeit sollte man schon einen ganzen Nachmittag einplanen. Das Ergebnis der Arbeit sah bei mir jetzt nicht perfekt aus, war aber aus mehreren Metern Entfernung aus meiner Sicht ok und es ist auf jeden Fall dicht, und die Fugen sind auch nach 2 Jahren nicht gerissen. Sicherlich gibt es hier im Forum Kollegen, die das noch besser können, bin auf weitere Tipps gespannt. Viele Grüße und viel Erfolg Thomas |
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