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Bau von 2 Lifepo 280AH Batterien, davon eine mit Heizung


Lakritz am 29 Apr 2023 10:38:24

Mein Projekt:

Bau von 2 Lifepo 280AH Batterien, davon eine mit Heizung.

Hierzu habe ich schon vor einiger Zeit 8 x Eve-Zellen (LF280K) bestellt.

Nach Sichtprüfung, Prüfung der QR-Codes und Messung der Spannung und Impedanz habe ich die Zellen erstmal für gut befunden.
Ich habe da wirklich gute Zellen erwischt.
Anschließend wollte ich dann noch wissen, ob die Kapazität passt.

Hierzu mein Versuchsaufbau:



und die Messung, die für alle Zellen deutlich über 280AH angab, vor allem dann, wenn ich sie weiter als nur bis 2,9V entladen habe.
Meist ging die Messung eher in Richtung 300AH.



Zumindest bei einer der beiden Batterien bin ich auf ein bestimmtes Bodenmaß festgelegt, weil ich meine AGM 1:1 austausche. Die hat ein Maß von 353 x 190 und ich habe maximal 250 mm in der Höhe Platz.
Da ich aber mit den 190 mm nicht hinkommen werde, wird das Gehäuse dieser Batterie nur unten 190mm und wenige Zentimeter darüber wieder etwas tiefer.
Es geht also nur darum, dass die Batterie in den Fuß des Batteriefaches hinein passt, darüber habe ich ein paar Zentimeter mehr.

Das Gehäuse wird ungefähr so aussehen:



Als Heizung nehme ich 12V Fußbodenheizung mit einer Quadratmeterleistung von 220W, die ich zuschneiden kann. Leider kann ich wegen Platzmangel die Krampverbinder der Firma nicht verwenden, die den Strom auf die Kupferschienen führt. Daher muss ich die Folie aufschneiden und die Kabel auflöten, anschließend wieder versiegeln.
Habe ich jetzt leider keine Bilder von gemacht. Wens interessiert, ich muss noch eine Heizmatte herstellen, dann kann ichs knipsen.
Geheizt wird (falls nötig) an jeder Längsseite der Zellen, sowie von unten.
Geregelt wird das nicht über das BMS (obwohl Heizport vorhanden), sondern über einen externen Thermoschalter.
Grund: Ich möchte auch heizen können, wenn das Womo steht und keine Ladung anliegt.
Zusätzlich verbaue ich noch einen manuellen Schalter, um das Heizsystem auch manuell aktivieren oder deaktivieren zu können.

Als BMS werde ich das JK BMS 4s/8s mit 2A aktivem Balancer verwenden.
Da ich wenig Platz auf dem Gehäuse für dicke Kabel habe, die dann auch noch rechtwinklig laufen müssen, möchte ich Kupferschienen dort verwenden, wo das sinnvoll ist. Natürlich werden die dann noch mit Schrumpfschlauch isoliert, wenns soweit ist.

Als Isolierschicht zwischen den Zellen verwende ich eine 0,5mm starke Klarsichtfolie.
In der Mitte der Zellen doppelt, also die Heizmatte zwischen den Klarsichtfolien.

So ungefähr soll das dann mal werden:



Auf dem Bild seht Ihr, das ich das BMS zwecks Hinterlüftung auf kleine Gummifüße stelle.
Ihr seht auch die 3 Heizmatten, die zwischen den Zellen sind.
Und die Midistreifensicherung, die direkt innerhalb der Kupferschienen liegt.
Und wer genau hinsieht, sieht, dass ich hier im Versuchsaufbau die Zellen noch falsch herum im Gehäuse habe, also somit das BMS quasi an Plus der Zelle anschließen würde. Ich habe verschiedene Versionen durchgespielt und weil das recht schwierig ist, die Zellen immer aus dem Gehäuse zu nehmen, habe ich darauf jetzt nicht weiter geachtet.
Vor allem werden diese Zellen gar nicht in dieses Gehäuse hinein kommen. Die Zellen für dieses Gehäuse habe ich nämlich vor rund einer Woche parallel geschlossen, auf 3,6v geladen und sie bis heute noch im Parallelverbund gelassen. (siehe Bild 3)

Auf diesem Photo schön zu sehen sind die Heizmatten, die ich verwende:



Sind nicht ganz die Breite der Zellen, daher habe ich die 3 Matten jeweils etwas versetzt.
Die 4 Heizmatte liegt unter den Zellen.

Insgesamt ziehen die 4 Heizmatten bei 12,3 V Spannung 3,85A Strom.
Somit sollte ich, wenn ich sie an die Lifepo angeschlossen habe, mit unter 5A rechnen können.

Was das Verpressen der Zellen angeht, das war gar nicht so trivial. Mit nur einer Schaumstofflage wars definitiv gar nicht verpresst.
Eine 2. Schaumstofflage hätte hingegen schon nicht mehr rein gepasst.
Selbst eine komplette Lage Karton wäre viel zu viel gewesen.
Ich habe mich daher dafür entschieden, 2 Streifen Karton zu nehmen, die ich vorab etwas "vorgepresst" hatte.
Somit stehen die Zellen etwas unter Druck, können aber (zumindest theoretisch) noch etwas "atmen".



An der linken Seite der Zellen habe ich auch eine Lage Karton verwendet und später zusätzlich je einen Holzstreifen zur Spannung hinterher geschoben. (Die Holzstreifen sind auf dem nachfolgenden Photo nicht zu sehen, die kamen später erst dazu)



Demnach sollte der Batteriekasten samt Zellen nun eigentlich nicht mehr geöffnet werden.
Bin mal gespannt, ob das tatsächlich so ist.

Anschließend habe ich noch mal ein paar Kupferschienen anfertigen müssen, weil die Zellen nun anders standen als bei meinem ersten Test.
Deshalb passten die alten Kupferschienen nicht mehr alle.
Das Bohren auf der Tischbohrmaschiene (hatte nun endlich einen guten Grund, mir eine zu kaufen :wink: ) klappt ganz gut, aber da die Kupferstreifen nur 2mm, bzw. 3mm stark sind, muss ich hier nochmal nachordern und mir einen vernünftigen Stufenbohrer und einen Satz Kegelsenker zum entgraten bestellen.
Sonst werden die gebohrten Löcher immer leicht eierförmig-dreieckig. :?



Als nächstes werden dann die Verbinder vom BMS zur linken und rechten Kupferschiene dran kommen, womit die Minusseite fast fertig ist.
Die geht dann vom unteren Loch der linken Kupferschiene über ein Kabel zu einem Kupferwinkel, der mit Schrauben bestückt als Minuspol der Batterie fungieren soll.
Die Plusseite geht vom unteren Ende der Plus-Kupferschiene uinterhalb der Midisicherung auch per Kabel zu einem Kupferwinkel, der ebenfalls mit Schrauben bestückt als Pluspol der Batterie fungieren soll.

Aber erstmal noch etwas Schlauch verschrumpfen.



Weiter gehts damit, das BMS zu verkabeln (bzw. zu verschienen).
Anschließend habe ich mich um die Pole der Batterie gekümmert, die in einem Rahmen eingelassen werden, der auf das Zellgehäuse frontseitig aufgesetzt wird.



Hier also die Pole, muss mir aber nochmal etwas Gedanken über Isolierung machen.
Werde ich also nochmal abschrauben müssen, aber die Photos dienen dazu, sich es schonmal vorstellen zu können.





Und so in etwa wird dann der Rahlem auf dem Zellgehäuse mal aussehen.
Vermutlich werde ich ihn aber noch etwas breiter machen, weil die zu weit innen liegenden Polgehäuse mit dicken Kabeln nicht wirklich komfortabel bestückt werden können. Ist also noch etwas "Holzwerken angesagt".

Die Lifepo wird liegend dargestellt, aber natürlich später stehend verbaut.



Soweit bisher der Stand der Dinge.

Demnächst mehr dazu, Gruß ins Forenrund :)

Lakritz

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andwein am 29 Apr 2023 18:04:31

Lakritz hat geschrieben:Mein Projekt:
Bau von 2 Lifepo 280AH Batterien, davon eine mit Heizung. Hierzu habe ich schon vor einiger Zeit 8 x Eve-Zellen (LF280K) bestellt.
Lakritz

Kompliment!, schöner Aufbau, gut nachvollziehbare Beschreibung und Doku!
Von mir dafür ein Pünktchen.
Gruß Andreas

Konsul am 29 Apr 2023 19:43:11

Beim Kupfer bohren immer gut mit ÖL schmieren. Ich nehme dazu normales Motoröl.
Zum senken der Bohrlöcher kannst Du mal nach "Querlochsenker" googlen. Die sind eigentlich für Holz gedacht funktionieren aber auch in Kupfer. Musst ein bisschen mit der Drehzahl spielen und gut ebenfalls gut schmieren dann klappt das hervorragend.

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Lakritz am 01 Mai 2023 11:28:46

andwein hat geschrieben:Kompliment!, schöner Aufbau, gut nachvollziehbare Beschreibung und Doku!
Von mir dafür ein Pünktchen.
Gruß Andreas


Hallo Andreas,
vielen Dank für das Kompliment, freut mich, dass es Dir gefällt. :top:

Hallo Michael,
danke für die Tipps.

Hallo an alle,

gestern gings weiter. Mir gefiehl das viele blanke Metall nicht, das an den Polendstücken meiner Batterie blinkte.
Zugleich möchte ich aber noch an die Inbusschraube erreichen können, falls nötig.
Daher habe ich ein bischen Isolierarbeit geleistet.



Der Rahmen auf der Frontseite der Batterie ist nun um 4 cm verbreitert, das macht später das Bestücken der Pole mit Kabeln detlich einfacher.
Der Rahmen ist einfach mit Holzleim auf die Frontseite des Gehäuses aufgeklebt.
Außerdem habe ich die Balancerkabel des BMS mit Heat Shrink Ringkabelschuhen versehen, durchgemessen und angeschlossen.
Der anschließende Start des BMS verlief problemlos und ich konnte per APP die ersten Grundeinstellungen vornehmen.
Zu guter Letzt habe ich dann noch die beiden Heizportkabel des BMS links am BMS vorbei auf der Front fixiert.
Sie sollen später auf den QR-Codes von 2 zellen mit Silikon aufgeklebt und anch außen hin versiegelt werden.

Stand der Dinge ist also jetzt:



Habe dann gestern in der Garage noch einen "Aufputz-Nato-Knochen" gefunden, den ich irgendwann mal bestellt hatte.
Deshalb plane ich gerade um, diesen zwischen Sicherung und Pluspoldose zu verbauen.
Das wird dann leider eine weitere Aufgabe mit sich bringen: Denn mein Rahmen ist 4,1mm tief, die Aufputzdose aber etwas tiefer.
Somit wird später meine Acrylglasabdeckung nicht mehr plan auf dem Rahmen aufsitzen, wenn ich den natoknochen verbaue.
Lösung ist dann entweder eine (für meinen Geschmack zu große) Aussparung im Acrylglas oder ich muss den Rahmen etwas "aufpolstern".

Lakritz hat geschrieben:Zumindest bei einer der beiden Batterien bin ich auf ein bestimmtes Bodenmaß festgelegt...

Es geht also nur darum, dass die Batterie in den Fuß des Batteriefaches hinein passt, darüber habe ich ein paar Zentimeter mehr.


Auch hier etwas "auf die Augen", damit man sich das besser vorstellen kann.



Die Lifepo soll in die verzinkte Form hinein passen, oberhalb der Form darf sie wieder tiefer werden.
Was die Original-Kabelei dort angeht, darum muss ich mich dann später nochmal kümmern. :gruebel:

Nordpol am 02 Mai 2023 10:20:21

Sehr fein.

Lakritz am 02 Mai 2023 10:24:14

Lakritz hat geschrieben:Die Lifepo soll in die verzinkte Form hinein passen, oberhalb der Form darf sie wieder tiefer werden.


So sollte die Lifepo in die verzinkte Form hinein passen:



Habe gestern die Pluspolseite der Batterie fertig gestellt.
Der Aufputz-Natoknochen ist ein ganz schöner Klotz, aber obwohl ich von diesen Teilen eher weniger halte, scheint dieser recht robust zu sein.
Und glücklicherweise muss ich den Rahmen doch nicht "aufpolstern", der Teil des Batterieschalters, der unter die spätere Acrylglasabdeckung passen muss, passt gerade so haarscharf darunter.

Hier der Stand der Dinge, jetzt muss ich erstmal wieder etwas Material bestellen:



.

Konsul am 02 Mai 2023 14:31:38

Prima! Gefällt mir optisch gut. Gehst Du damit evtl. in Kleinserie? :wink:

P.S. Wo gibt es denn diese roten und schwarzen Aufputzverteilerkästchen? Habe so etwas noch nie gesehen. Immer nur in langweiligem Standardgrau.

Lakritz am 05 Mai 2023 10:54:41

Konsul hat geschrieben:Prima! Gefällt mir optisch gut. Gehst Du damit evtl. in Kleinserie? :wink:


Danke für die Blumen. :top:
Haha, ja Kleinserie trifft es ziemlich genau.
2 Stück werden es. :lach:

Konsul hat geschrieben:P.S. Wo gibt es denn diese roten und schwarzen Aufputzverteilerkästchen? Habe so etwas noch nie gesehen. Immer nur in langweiligem Standardgrau.


Kann ich dir raussuchen, ich meine, ich habe die irgendwo bei Ebay entdeckt, ist eine Firma in Deutschland.
Ich schau mal nach.

Lakritz am 12 Mai 2023 16:13:27

Habe bei den Schrauben nochmal etwas nachgebessert.
Trockenes Holz, insb. mit soviel Harz und Kunststoff, wie wasserfeste Siebdruckplatten sollten zwar ansich schon ein recht guter Isolator sein, aber weils so wenig Arbeit ist:


Stocki333 am 12 Mai 2023 19:17:09

Schrauben mit Verhüterlie. I, werd narrisch.
Franz

basste315 am 12 Mai 2023 19:31:31

Lakritz hat geschrieben:Habe bei den Schrauben nochmal etwas nachgebessert.
Trockenes Holz, insb. mit soviel Harz und Kunststoff, wie wasserfeste Siebdruckplatten sollten zwar ansich schon ein recht guter Isolator sein, aber weils so wenig Arbeit ist:


Gruß an Asterix aus dem Hymer-Forum :lol:

Helmut

Lakritz am 12 Mai 2023 21:55:25

Stocki333 hat geschrieben:Schrauben mit Verhüterlie. I, werd narrisch.
Franz

Und sogar bunt. :mrgreen:
Allerdings, bei der Kraft, mit der die ins Holz schneiden, bin ich von deren Wirkung nicht wirklich restlos überzeugt.
Egal, es war wenig Arbeit und ich denke eh, dass es auch ohne gegangen wäre.

basste315 hat geschrieben:Gruß an Asterix aus dem Hymer-Forum :lol:

Angekommen, er läßt zurück grüßen. :bia:

Lakritz am 15 Mai 2023 14:04:36

Konsul hat geschrieben:P.S. Wo gibt es denn diese roten und schwarzen Aufputzverteilerkästchen? Habe so etwas noch nie gesehen. Immer nur in langweiligem Standardgrau.


Nochmal nachgesehen:
Link zum eBay Artikel

Konsul am 15 Mai 2023 15:51:21

1000 Dank.
Hatte bis jetzt nur die roten zu einem Horrorpreis gefunden.

Lakritz am 02 Jul 2023 13:07:38

Bin endlich nochmal dazu gekommen, weiter an meinen Batterien zu bauen.

    Fortschritt:
    Massekabel von BMS zum Außenanschluss gezogen,
    Kabel gekürzt,
    Kabelsalate entfernt,
    Kabelkanäle verlegt,
    Externen Temperatursensor verlegt und angeschlossen
    sowie jede menge zeitraubende Kleinigkeiten.
    Acrylglas ist auch schon bestellt und geliefert... es geht also dem Endspurt entgegen.

    ToDo:
    Temperaturfühler mit Silikon auf die QR-Codes ankleben
    Temperatursensor "programmieren"
    WR-Test auf Wärmeentwicklung bei hohen Strömen
    Leichte Wärmedämmung anbringen
    Einige Servicelöcher ins Acrylglas bohren
    Acrylglas anbringen
    Aluleiste als Kantenschutz für Acrylglasfront anbringen


Hier das bisherige Ergebnis:








fschuen am 02 Jul 2023 16:42:12

Ich werd nie verstehen, warum man für eine schnöde Batterie einen Aufwand treibt, als würde man einen Kastenwagen ausbauen. Muss ich ja auch nicht. Bloss, damit es nicht umsonst war: ich hoffe, du hast Isolierung ZWISCHEN den Zellen, auch (und gerade) an den Schmalseiten. Pappe reicht.

Gruss Manfred

Stocki333 am 02 Jul 2023 17:33:03

fschuen hat geschrieben:Ich werd nie verstehen, warum man für eine schnöde Batterie einen Aufwand treibt, als würde man einen Kastenwagen ausbauen.

Hallo Manfred
Siehst du denn nicht, das der noch gar nicht fertig ist. Es fehlen noch die Temperatursensoren an den Schraubverbindungen und an den verschraubungen der Zellen.
Wenn schon, den schon. Und die Auswertelektronik ist auch noch nicht verbaut.
Allerding sehe ich ein Problem mit dem Gehäuse.
Das wurde zu klein gebaut. Den die grosse Alarmhupe mit Kompressorantrieb hat keinen Platz mehr.
Also nix mit kompakter Einheit.
Franz

Irmie am 02 Jul 2023 21:21:05

fschuen hat geschrieben:ich hoffe, du hast Isolierung ZWISCHEN den Zellen, auch (und gerade) an den Schmalseiten. Pappe reicht.

Gruss Manfred


Hallo Manfred,

warum muss eine zusätzliche Isolierung angebracht werden? Die einzelnen Zellen sind doch in einem Kunststoffgehäuse verbaut. :?:

Soll das nur der mechanischen Polsterung dienen?

Peter5326 am 02 Jul 2023 22:01:02

Die Zellen sind mit einer Folie überzogen, wenn die beschädigt ist kann ein Heftiger Kurzschluss entstehen den das BMS u.U. nicht abschaltet.
Den Rest könnte man sich selbst ausmalen.
Gruß Peter

Lakritz am 02 Jul 2023 22:44:53

fschuen hat geschrieben:Bloss, damit es nicht umsonst war: ich hoffe, du hast Isolierung ZWISCHEN den Zellen, auch (und gerade) an den Schmalseiten. Pappe reicht.


Danke der Nachfrage. :top:
Können wir jetzt denn wieder zum "seriösen Teil" dieses Threads und der Lifepo-Technik übergehen, der dem TO einigermaßen technischen Sachverstand zutraut? :wink:
Danke. :top:

andwein am 03 Jul 2023 10:05:45

Lakritz hat geschrieben:Bin endlich nochmal dazu gekommen, weiter an meinen Batterien zu bauen.

Egal wie man den Nutzen sieht, der Akku ist richtig schön und handwerklich gut aufgebaut!. Eine Hobbyarbeit, ein Blickpunkt!!
Andere kleben Folien auf die Außenwände, die haben auch nur optischen Wert.
Für den schönen Aufbau gebe ich ein "Schönheitspünktchen!
Gruß Andreas

Lakritz am 03 Jul 2023 12:56:12

andwein hat geschrieben:Egal wie man den Nutzen sieht, der Akku ist richtig schön und handwerklich gut aufgebaut!. Eine Hobbyarbeit, ein Blickpunkt!!
Andere kleben Folien auf die Außenwände, die haben auch nur optischen Wert.
Für den schönen Aufbau gebe ich ein "Schönheitspünktchen!


Hallo Andreas, vielen Dank für Dein Lob und Dein Pünktchen. :wink:
Es gibt noch einen anderen Hintergrund, warum ich versuche, akkurat zu arbeiten, als nur den "Hingucker".
Denn ein sauberer Aufbau erfordert auch sauberes Arbeiten und da es hier mitunter auch um Sicherheitsaspekte geht, möchte ich ungern "schludern".
Und klar, es macht mir auch Spaß. Das hast Du richtig erkannt. :top:

an Manfred: Deine Nachfrage nach einer Isolation zwischen den Schmalseiten der Zellen fand ich durchaus berechtigt (wie im Übrigen die anschließende Nachfrage im Thread zeigt), denn Deine Nachfrage ging zwar jetzt an mich, aber da in einem öffentlichen Forum gestellt, geht sie auch an jeden, der hier mitliest und sich womöglich auch mit der Frage beschäftigt, einen Lifepo selber zu bauen.

Und da es aus meinen Photos nicht eindeutig hervor ging und ich es auch nirgends erwähnt hatte, passte die Nachfrage schon.
Außerdem dokumentiere ich hier ja mein Projekt auch aus dem Grund, dass mir ggf. unbequeme Nachfragen gestellt werden, also alles gut.

Meine Isolierungen zwischen den Zellen sind aus einer starken Schutzfolie (geschätzt ca. 0,5 mm Stärke), die ich einmal rund herum um den Zellblock geführt habe und zudem vor und hinter jede Heizfolie sowie zwischen die Schmalseiten der Zellen.

Hier sieht man es etwas besser. Die linke Folie hätte zugegeben noch 2 mm höher sein dürfen, aber ich gehe davon aus, dass sich auch der obere Teil der Becher nicht "reiben" können wird, wenn unten die Folie für den halben Millimeter Abstand zwischen den Bechern sorgt.

Links:



Rechts:







.

Lakritz am 04 Jul 2023 11:14:47

Ich habe gestern einen Heizungstest durchgeführt, der sowohl interessant war als auch ein interpretationswürdiges Ergebnis brachte.




Mögliche Erkenntnisse:

1. Die Zellheizfunktion über das Temperaturschaltmodul springt an und heizt. (Unterschied Bild1 zu Bild 2)
2. Verbrauch mit etwas unter 50 Watt ist so, wie von mir geplant und errechnet
3. Sensor T1 und T2 haben grundsätzlich eine Differenz. Diese scheint im Temperaturverlauf minimal zu schwanken.
4. Innerhalb einer Stunde ein Temperaturzuwachs von ca. 5,5°C. (ich müßte mal den Gegencheck machen und 1Std. eine 50W Birne dran hängen, um zu sehen, wie hoch dann der Temperaturzuwachs ist, erst dann wüßte ich die wirkliche Heizleistung)
5. Die Restkapazitätsrechnung braucht womöglich ein paar Zyklen, bis sie funktioniert, denn sie stimmt nicht überein mit dem, was ich errechnet habe. (oder aber das Balancing verbraucht richtig viel Strom...)
6. Der MOS-Temperatur glaube ich irgendwie nicht recht, denn sämtliche Messungen am und ins BMS hinein ergaben nie mehr als 20,5° C.

Interessant dürfte in dem Zusammenhang ein vergleichstest sein, bei dem die Energie zum Heizen nicht von der Lifepo selber stammt, sondern von außen zugeführt wird. Denn dann könnte ich sowohl die "Arbeitsheizleistung" der Zellen herausrechnen als auch die MOS-Temperatur verifizieren.

Ob und wie weit ein Test bei ca. 18 Grad Umgebungstemperatur einem Test bei Bedingungen unter 0 Grad C entspricht, ist dann auch noch eine zu klärende Frage. :wink:
Mir ging es jetzt erstmal darum, die Heizfunktion, den Verbrauch und das Temperaturschaltmodul selber zu testen.

Irmie am 04 Jul 2023 12:26:23

Hallo,

vielen Dank für die Erläuterungen bezüglich der Schutzfolie. Ich persönlich hatte nicht damit gerechnet, dass die einzelnen Zellen zusätzlich isoliert werden müssen.

Stocki333 am 04 Jul 2023 21:49:08

Irmie hat geschrieben:Hallo,

vielen Dank für die Erläuterungen bezüglich der Schutzfolie. Ich persönlich hatte nicht damit gerechnet, dass die einzelnen Zellen zusätzlich isoliert werden müssen.

Du hast den Pluspol am Gehäuse der Zellen. Also hast du zwischen 2 Zellen eine Zellspannungsdifferenz von 3,2 Volt.
Kommen die Gehäusebecher zusammen. Kann sich die gespeicherte Energie entladen.
Franz

Irmie am 05 Jul 2023 23:28:11

Hallo Franz,

bisher habe ich noch nie einzelne Zellen persönlich in Augenschein nehmen können. Daher dachte ich, die Zellen hätten einen soliden Plastikmantel.

Man lernt nie aus! Danke für die Info.

Lakritz am 17 Aug 2023 10:39:45

So, heute melde ich mich nochmal mit dem fertigen Projekt, mit dem ich gerade seit gut 2 Wochen unterwegs bin.

Beide Batterien sind fertig gebaut und im Womo eingebaut.
Parallel verbunden mit je einem 54 qmm Kabel pro Pol auf ca. 2,5m Länge.

Die beiden Batterien sind nicht komplett baugleich, denn eine hat eine eingebaute Heizung, die andere nicht.
Zudem sind die Pole bei einer auf der rechten Seite und bei der anderen auf der Linken Seite nach außen geführt.
Beide Batterien poassen wirklich haarscharf in ihre Einbauorte hinein. Die Gehäuse hätten hier wirklich nicht größer ausfallen dürfen.

Das Parallelsystem läuft bisher ausgezeichnet, bis auf die Tatsache, dass mit jetzt noch große Verbraucher fehlen.
Aber eins nach dem anderen... :wink:

Ansicht 1:

oben.jpg


Ansicht 2:

front.jpg


Einbau innen:

einbau_innen.jpg


Einbau außen:

einbau_aussen.jpg





.

Inselmann am 17 Aug 2023 12:37:38

Toll! Dafür ein Positiv :top:

Acki am 17 Aug 2023 17:25:59

Optisch / Technisch sehr gefällig!
Warum hast Du nicht beide - ohne Heizung - indoor eingebaut ... Platz scheint da ja vorhanden zu sein neben der Ersten für eine Zweite?

andwein am 17 Aug 2023 17:27:22

Lakritz hat geschrieben:So, heute melde ich mich nochmal mit dem fertigen Projekt, mit dem ich gerade seit gut 2 Wochen unterwegs bin.
.

Hey, sauber! Mit seitlicher Zugangsklappe? Die ist bestimmt Spritzwasserdicht.
Gruß Andreas

Lakritz am 17 Aug 2023 18:26:53

Acki hat geschrieben:Optisch / Technisch sehr gefällig!
Warum hast Du nicht beide - ohne Heizung - indoor eingebaut ... Platz scheint da ja vorhanden zu sein neben der Ersten für eine Zweite?


Hallo Acki,
Leider nicht, ich hätte gerne beide dort verbaut.
Was man auf dem Photo nicht sieht, ist der Gurtbock, der den Platz raubt.
Zudem laufen unterhalb der Lifepo die Heizungsschläuche. deshalb steht sie auf einem kleinen Podest.
Selbst der 2000w Wechselrichter passt nicht mehr neben die Lifepo und muss unter den Beifahrersitz.
Dafür ist jetzt aber genügend Platz für einige Kleinteile (Solarwandler, Sicherungsblock, usw.) vorhanden. :wink:

andwein hat geschrieben:Hey, sauber! Mit seitlicher Zugangsklappe? Die ist bestimmt Spritzwasserdicht.
Gruß Andreas


Hallo Andreas,
Ja, das sollte sie sein.
Klar, man weiß es nie so genau, aber ich bin jetzt gerade ein paar Hundert Kilometer im strömenden Regen gefahren, die Lifepo blieb staubtrocken.
Also alles gut. :top:

Lakritz am 10 Sep 2025 14:42:19

Fortsetzung...

Nachdem ich die beiden Akkus nun bereits seit über 2 Jahren nutze, kann ich sagen, dass sie bisher vom Prinzip und meinen Nutzungsgewohnheiten sehr gut funktionieren.
Sie laden, sie entladen, sie liefern alle Ströme meines bisherigen Bedarfs zuverlässig und alles könnte so schön sein.
Könnte...

1. Wenn mein bisher eher geringer Verbrauch so bleiben würde.
Was nicht der Fall ist, weil ich einen 300w Solartronics WR gegen einen 2500w Solartonices WR austauschen werde und das auch verbrauchstechnisch nötig werden wird.

2. Wenn da nicht ein paar Auffälligkeiten wären.
Je nach Verbraucher oder Lader wird doch eine der beiden Akkus im Parallelverbund deutlich bevorzugt.
"Messgeräte", wie der Booster oder der Solarregler messen nahezu durchweg "falsch" und liefern so eine nicht zum BMS adäquate Ladung.
Die beiden Akkus gleichen sich im Parallelverbund auch bei massiv unterschiedlicher Spannung nicht aus.

Der Grund hierfür ist mir natürlich nach über 2 Jahren und regelmäßigen Strategiegesprächen mit dem lieben Franz :top: :ja: längst klar.
Da muss irgendwo zwischen Akku(s) und Verbraucher bzw. Lader ein nicht ganz unwesentlicher Spannungsabfall sein.
Leider ist der Aus- und Einbau der beiden Akkus echt ein wirkliches Projekt, weil man mit Schraubenschlüsseln nur sehr schlecht in den beengten Verhältnissen an die Polbars heran kommt.

Aber ok - irgendwann musste es sein und ich habe beide Akkus ausgebaut, jeweils den 2,5KW WR dran gehängt und den Spannungsabfall zwischen den +/- an Zelle 4 und BMS sowie den Polbars gemessen (dazwischen hängen ja noch Midi-Sicherung und Natoknochen).
Und hier hatte ich trotz sauberster Verbindung bei beiden Akkus unter ca. 100A Last ca. 1,5 - 2 Volt!
Unvorstellbar - aber so wars...
Klar - so kann man dennoch lange Zeit bei geringem Strombedarf das System fahren - aber bereits bei etwas mehr Last wird die Sicherung heiß und bei 100A fiepst der WR, weil bei ihm nurmehr 11,5v ankommen.

Also Midisicherungen und Natoknochen raus und stattdessen jeweils eine Megasicherung eingebaut, Natoknochen ersatzlos gestrichen und neu gemessen.
Und siehe da: Bei Akku 1 nur 0,3v und bei Akku 2 nur noch 0,1v Spannungsabfall bei 100A Last.
Dann mal 10 Minuten ca. 185A gezogen und auf thermische Belastung untersucht: Alles lauwarm, also ok.

Später wieder ins Fahrzeug eingebaut und nun erfreue ich mich daran, dass der Parallelverbund sich sehr sauber ausgleicht, der Solarertrag nochmal deutlich nach oben ging und das System nun sauber auch höher belastet werden kann.
Dies also als Fortsetzung zu meinem Akkubau und auch für diejenigen gedacht, die anhand dieses oder anderer Beiträge ebenfalls ihren Akku selber bauen - Erfahrungen machen gehört dazu und sie dann auch anderen zur Verfügung zu stellen, ebenfalls.

Akku 1:

bau2a.jpeg


Akku 2:

bau1.jpeg

Stocki333 am 10 Sep 2025 17:36:30

Lakritz hat geschrieben:Je nach Verbraucher oder Lader wird doch eine der beiden Akkus im Parallelverbund deutlich bevorzugt.
"Messgeräte", wie der Booster oder der Solarregler messen nahezu durchweg "falsch" und liefern so eine nicht zum BMS adäquate Ladung.

Die beiden Akkus gleichen sich im Parallelverbund auch bei massiv unterschiedlicher Spannung nicht aus.
Ist leider so und auch hier immer wieder ein Punkt der übersehen wird. Solche Systeme mit gleicher Kapazität und verschiedenen Kabellängen funktionieren sehr wohl. Die Rahmenbedingungen müssen passen.

Der Grund hierfür ist mir natürlich nach über 2 Jahren und regelmäßigen Strategiegesprächen mit dem lieben Franz :top: :ja: längst klar.

Der Oberkoffer hat immer sein Gequatsche dabei. :mrgreen: Mit dem mußt du mal ein ernstes Wort reden., HGhet ja gar nicht.
Da muss irgendwo zwischen Akku(s) und Verbraucher bzw. Lader ein nicht ganz unwesentlicher Spannungsabfall sein.
Leider ist der Aus- und Einbau der beiden Akkus echt ein wirkliches Projekt, weil man mit Schraubenschlüsseln nur sehr schlecht in den beengten Verhältnissen an die Polbars heran kommt.

Weißt du hast so sauber und nach besten Wissen gebaut. Die Elektrischen Kenngrössen sind aber bei 12 Volt eine Krux.
Du bist darüber gefallen. Auch mir schon passiert. Aus Fehlern lernt man.
JA und die Gespräche mit dir hab ich geschätzt. Waren erstens Nett und auch für mich lehrreich. Ich war ja immer angewiesen, das du Messwerte lieferst und ich muß die Interpredieren.
Es hat lange gedauert, bis du das umgebaut hast. Jetzt hast du den Salat fertig. Dein Bericht macht mir Freude.
Das du über deine Fehler hier Schreibst. Hut ab. Gehört auch Mut dazu.
Und hier hatte ich trotz sauberster Verbindung bei beiden Akkus unter ca. 100A Last ca. 1,5 - 2 Volt!
Unvorstellbar - aber so wars...

Falsche Teile Verbaut. Auch den Marketingversprechen geglaubt. Mir schon öfter passiert. Darum immer vorher messen. und dann ab zum Wertstoffhof mit den Teilen.
Jetzt wirst du die Stromprobleme los sein, auch das Abschalten eines Accus sollte der Vergangenheit angehören.
Ich wünsche dir viele Spass mit deienr umgebauten Anlage.
Und von mir für diesen Bericht an Gutn. Den hast du dir ehrlich verdient.
Franz

Lakritz am 10 Sep 2025 18:06:26

Stocki333 hat geschrieben:Der Oberkoffer hat immer sein Gequatsche dabei. :mrgreen: Mit dem mußt du mal ein ernstes Wort reden., HGhet ja gar nicht.


Den werde ich bei sooo vielen Zitaten wohl auch mal der Rennleitung hier melden müssen. :mrgreen:

Stocki333 hat geschrieben:JA und die Gespräche mit dir hab ich geschätzt. Waren erstens Nett und auch für mich lehrreich. Ich war ja immer angewiesen, das du Messwerte lieferst und ich muß die Interpredieren.


Ebenso...
Deshalb machen wir das ja auch so weiter... hoffe, du hast deine Kardan inzwischen wieder eingebaut?
btw. hatte Franz bereits vor 2 Jahren und ganz ohne Messwerte auf Spannungsverlust bei Sicherung+Natoknochen getippt. :wink:

Stocki333 hat geschrieben:Falsche Teile Verbaut. Auch den Marketingversprechen geglaubt. Mir schon öfter passiert. Darum immer vorher messen. und dann ab zum Wertstoffhof mit den Teilen.


Wollte dir eigentlich die beiden Natoknochen preiswert überlassen - Interesse?
Die sind noch wie neu... :roll: :lach:

Stocki333 hat geschrieben:Jetzt wirst du die Stromprobleme los sein, auch das Abschalten eines Accus sollte der Vergangenheit angehören.


Naja, wirkliche Stromprobleme hatte ich im Wesentlichen ja nichtmal - es waren nur diese "Auffälligkeiten".
Die wirklichen Stromprobleme inkl. Thermik wären jetzt erst angefangen, wo ich die Akkus dann die Akkus auch mal stressen werde.
Was aber "Akku abschalten" angeht, da verwechselst du mich - das Problem hatte ich nie. :roll:
Bei mir wars so, dass teilweise nur ein Akku gearbeitet hat und der andere voll geladen als Reserve vor sich hin schlummerte.
Ein Verhalten, mit dem ich bei so geriungen Entnahmen, wie ich sie hatte, ganz gut leben konnte.

Stocki333 hat geschrieben:Ich wünsche dir viele Spass mit deienr umgebauten Anlage.
Und von mir für diesen Bericht an Gutn. Den hast du dir ehrlich verdient.


Dank dir, Franz. :top:
Und die Anlage läuft grad wirklich wie ein "Döppken", wie man hier sagt.
Ich steh grad wieder an der Küste und trotz Septembersonne läuft mein Kühli die halbe Zeit über Akku... 8)

Was "Fehler zugeben" angeht:
Der einzige Fehler war, aus mangelnder Erfahrung Bauteile zu verbauen, die nicht vernünftig funktionieren (Midi-Sicherung, Natoknochen) - also wie du bei deinem Stresstest mit den Temu-Rohrkabelschuhen.
Das hier anderen weiter zu geben, finde ich sehr sinnvoll - denn so mancher Selbstbauer wird meinen oder andere Selbstbauthreads dazu nutzen, sich etwas abzuschauen. Da sollte man als TO auch Dinge benennen, die sich als sinnvoll bzw. vor allem als weniger sinnvoll erwiesen haben. Und der kluge Mitleser lernt daraus, so wie ich es aus anderen Threads auch mache. So verstehe ich den Zweck eines Forums.

Stocki333 am 10 Sep 2025 19:32:49

Bei mir wars so, dass teilweise nur ein Akku gearbeitet hat und der andere voll geladen als Reserve vor sich hin schlummerte.

Schlecht ausgedrückt von mir. Das meinte ich damit. Die sollen miteinender arbeiten.
Solche Systeme sollen und müssen vollautomatisch arbeiten.
Stell dir vor du sitz im Fzg App offen und überlegst, welchen nehme ich. Der weil gehen draussen 2 hübsche Beine vorbei. Und bekommst nix davon mit.
Geht ja gar nicht.
Franz

Lakritz am 10 Sep 2025 19:37:30

Stocki333 hat geschrieben:Stell dir vor du sitz im Fzg App offen und überlegst, welchen nehme ich. Der weil gehen draussen 2 hübsche Beine vorbei. Und bekommst nix davon mit.


Pssst Franz - jetzt hast du den wahren Grund verraten, warum ich das überarbeitet habe... :roll: :lach:

.

Lakritz am 21 Nov 2025 10:38:37

Lakritz hat geschrieben:Ob und wie weit ein Test bei ca. 18 Grad Umgebungstemperatur einem Test bei Bedingungen unter 0 Grad C entspricht, ist dann auch noch eine zu klärende Frage. :wink:


Hier die Auflösung:
Heute früh bei Außentemperatur um die 0°C habe ich mal meine verbaute Akkuheizung ausprobiert.
Ich habe einen Thermoschalter verbaut, der die Stromzufuhr der Heizung steuert - denn das BMS selber macht das nur bei Ladung, was ich aber nicht ausreichend finde.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr genau, wie ich den Thermoschalter eingestellt habe, aber es dürfte so sein, dass er sich ab ca. 4°C einschaltet und bis ca. 10°C heizt - Hysterese weiß ich nicht mehr, ist aber für diesen Versuch auch nicht wichtig.

Wichtig zu sagen ist natürlich, dass alle Temperaturen irgdnwo außen an der Zelle abgenommen werden. Das betrifft meinen Thermoschalter ebenso wie das BMS. Daher muss man eine Grundannahme treffen, wie hoch die Differenz zwischen Zellkern und Zellpol oder wie bei mir dem kleinen QR-Code Ausschnitt auf der Zelle ist, wenn man die Heizung tatsächlich nutzen will, um den Akku bei tiefen Temperaturen laden möchte. ich selber gehe von mindestens 5°C Unterschied aus, der umso kleiner wird, je länger die Temperatur gehalten wird.

Meine eingebaute 12v Fußbodenheizung zieht in Summe bei mir ca. 5A (Mittelwert)
Mein Thermoschalter hat nach genau 29 Minuten seine Zieltemperatur erreicht, also habe ich etwa 2,5 AH verbraucht.
Temperaturzuwachs waren 3,9°C an allen Messstellen.
Funfact am Rande: Meine "indoor" verbaute 2. Batterie hat im selben Zeitraum noch 0,1°C verloren. Und das, obwohl ich die Heizung eingeschaltet habe - jetzt langsam taut sie aber auch auf...

Ich hatte den Test gestern abend schonmal durchgeführt, allerdings ohne ihn zu dokumentieren.
Was mich am meisten erstaunt hat, ist, wie lange der Akku das höhere Temperaturniveau hält.
Wenn ich daran denke ud die Zeit finde, schreib ich hierzu später noch etwas.

Ich habe versucht, den Test in einer Bildmontage festzuhalten (für die, die es interessiert oder die ebenfalls planen, eine Heizung in ihrem Selbstbauakku zu verwenden)

heizung_akku.jpg


heizung_akku_ausschnitt.jpg

Lakritz am 21 Nov 2025 12:03:47

Lakritz hat geschrieben:Was mich am meisten erstaunt hat, ist, wie lange der Akku das höhere Temperaturniveau hält.
Wenn ich daran denke ud die Zeit finde, schreib ich hierzu später noch etwas.


1 Stunde nach Ende des Heizvorgangs:

heizung_akku_1stdt.jpg


2 Stunden nach Ende des Heizvorgangs:

heizung_akku_2stdt.jpg


1,5°C Temperaturverlust auf 2 Stunden Zeit - ich finde, da kann man bei ca. 0°C Außentemperatur nicht meckern.
Das bedeutet nämlich auch, dass man mit doch moderatem Stromverbrauch (~ 15AH/Tag bei 2,5A/4Std.) seine "Außenbatterie" im ladefähigem Zustand behält.

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